Grade der hier gethreadeten neuesten Amsterdam-DvD ansichtig geworden, und ................... ich kann einfach nicht anders:
Zuvor festgestellt, dass ich noch nie der eingefleischte Fan war, dafür war mir die Muck immer zu steril, auf der anderen Seite fand ich aber den Anti-Hype um die Combo immer zu tough, so schlimm waren se eigentlich nie, gefallen hatten sie mir insbesondere Anfang der 90iger und auf der damaligen Tour, wo erstmalig der gute Simon trommelte und die Backgroundsängerinnen bereits die halbe Miete waren.
Aber was muss ich jetzt sehen: Alte Herren, die es nochmal wissen möchten und die sich besser die frage hätten stellen sollen, warum sie das nicht voher gewußt haben:
Gräußlich, einfach nur gräußlich !!!! Einen derart müden und inspirierten Haufen habe ich lange nicht mehr gesehen.
Sicher: Der Satzgesang kommt nach wie vor gut, gut auch, dass er nicht im nach hinein gradekopiert wurde, wobei festzustellen bliebe, dass der Hauptsänger (nein, ich WILL mich gar nicht an seinen Namen erinnern) eine derartige hilflose Clowns-Nummer abgibt, dass man sich spontan dabei ertappt, darüber nachzudenken, wann man das letze Mal seine Großmutter im Altersheim besucht hat.
Ja, und Lukather kann immer noch Gitarre spielen, schade nur, dass er es offenbar selber immer noch nicht weiß, malrtätiert er uns doch von neuen mit völlig seelenlos und unergiebigen Soli. Ähnlich Herr Paich an den Tasten.
Und Simon. Ja was soll man sagen: Herr Philipps sollte bei Toto aufhören, er hat offenbar doch selber keine Lust mehr. Eine total langweilige Performance ohne Überraschungsmoment, ohne Herzblut, kein vergleich zuden Anfängen seines Drummens bei Toto, lediglich für die, die Herrn Philipps noch nicht kennen, ein kleiner Hingucker wert.
Und das Programm: Alles beim alten, Toto ist wirklich die einzige Band, dieseit 15 Jahren ein fast identisches Programm spielen, so ergeht sich das Set auch lediglich in unendlichen Medleys ohne echte Überrschungsmomente. Trauriger Höhepunkt: Eine wirklich unsäglich kitschige Version von Harrisons "While my Guitar gently wheeps", zu der man eigentlich nur noch vermerken kann, dass schön ist, dass zumindest zwei der FourFabs das Schauspiel nicht mehr erleben mußten. Eine Version, vorgetragen von Freddy Quinn/Gesang und Ricky King/Gitarre (vielleicht noch Gregers Max dabei ?) ist ab heute jedenfalls für mich durchaus diskutabel.
Einzig der Sound ist ein Hinhörer wert, zumal so gut wie gar nicht overgedubt wurde. Aber das wars dann auch schon.
Insgesamt: Ich war nie Fan, noch feind, mit der DVD haben Toto aber allen eingefleischten Feinden genau das Material geliefert, was im Anti-Toto-Köcher an Pfeilen bislang fehlte.
Seelanne