Beiträge von Seelanne

    also zu den Dixon Dingern kann icke nix sagen: Nur zum Gibraltar: Ich schwör drauf, ich habs jetzt 14 Jahre, keine Klammer ist geplatzt, nix durchgebogen, alles sehr sehr stabil.


    Aber man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, wie ich mich kenne, komme ich morgen in den Proberaum und alles liegt in Schutt und Asche. Aber im Ernst: Ich glaube, die Dixon sind auch okax, es sind ja schließlich alels die gleichen Maße und ich meine, die Klemmen kann man sogar unterinander austauschen (irgendjemand hierim Forum wußte da mal was drüber zu berichten). Mein Dixon Hocker mit Lehne hält nun auch schon 8 Jahre, also ich denke die machen auch keinen Murks.


    Und Stichwort gebogene Stange: Ist schon besser, also ich hab ne grade und es kosten doch schon etwas Feinjustierung, bei 3 Toms die richtigen Winkel hinzubekommen, mit der S gebogenen tange gehts halt einfacher und komfortabler.


    Und das die Klammern bei Rundstangen tutschen, hab ich beim Gibraltar noch nie erlebt, auch ohne Memoryklammern, die ich auch nur wegen der "Memory" benutze.



    Gruss
    Seelanne

    grade das Titelstück "Night-Rythm": ich habe selten eine Band erlebt, die besser groovt, Bassist und Drummer waren selten so "tight together", wie da, es tut manchmal richtig weh. Wir spielen das jetzt seit einiger Zeit im Programm und nicht die Breaks sind da schwierge, sondern dieser verdammte Groove !!!!!!!


    Und du hast Recht, das alles ist fern ab jeglicher Werbungs-jingel-Attitüde.


    Und was Rio Funk angeht: ohne Worte :D (wird eigentlich nur noch von Weckls Auftritt im Drummers College 2002 (DvD) erreicht bzw. übertroffen. Welche Version von Rio Funk aber auch sehr gelungen ist, ist die seinerzeit mit Dave Cruisin, Abe Laboriel am Bass und Carlos Vega an den Drums. Carlos hatte ebenfalls DEn Groove in der Tasche.


    gruss
    Seelanne

    .... die Sache mit dem (Live-) Klick:


    I. Jeder, der mit seinen Trommeln mehr als Bumm-Bumm-Basch machen will, kommt letztlich am Üben mit Klick auf Dauer nicht herum. Wie oft dachte ich beim Spielen früher, alles sei klar und nachher bei den Aufnahmen hörte ich die Fehler des Schleppens und des Anziehens: Grausam ! Also zur Kontrolle des eigenen Spiels unbedingt unerläßlich.


    II. Üben ist aber halt nicht alles: Die Phantasie fliegen lassen, Grooves entwickeln, Breaks erfinden, all das ist Spiel und verträgt sich schlecht mit einem Klick. Daher die eigentliche kreative Arbeit doch eigentlich immer ohne Klick abgeht. Desgleichen beim Jammen mit ganzer Band.


    III. Zum Klick spielen ist letztlich Gewöhnungssache und kein Geheimnis, jeder der das regelmäßig gemacht hat, wird das bestätigen. Der Stress fängt ja nur da an, wo immer ohne Klick gearbeitet wurde und es dann auf einmal heißt: Und Aufnahme !! Der Rot-Licht-Effekt tut sein übriges und aus ist es mit der Lockerheit.


    IV. Zudem: Zum Klick spielen ist einfacher, als viele annehmen: "There's Room to stretch", wie es immer heißt. Der Klick nagelt einen halt ja nicht gnadenlos fest, sondern läßt Raum und Zeit, ihn zu umspielen. Am Besten vergegenwärtigt man sich das, wenn man die BPMs nicht als einzelne LED Anzeige sieht, sondern als durchlaufenden Halbkreis von 80 Lichtpunkten, aufgeteilt in Grün und Rot: Solange man im grünen Bereich war, ists ok, erst im Roten wußte man, jetzt verläßt man das Time. (So ein Metronom gabs mal (ich glaub, dass hieß Dragon)).


    V. Stressiger wirds dann da schon mit Sequenzer, wir spielen (das ganze Programm jetzt damit (und es ist keine Plastikmusik, Herr DF :P ), also da ist halt Konzentration pur angesagt, was aber auch sehr viel Spass macht.


    VI. Was ich für Unsinn halte, dass Klick oder SequenzerMusik statisch klingen muss: Es gehört und das wird immer übersehen, eine Menge Feingefühl dazu, das richtige Time einzustellen, es braucht halt seine Zeit, bis man das absolut richtige Time gefunden hat. ich habe es schon oft erlebt: Das Time war in bsp. 94 angegeben und es klang ok, aber alle hatten irgendwie das Gefühl, dass es schleppt, und wenn auchnur in einigen Passagen, wir haben dann auf 96 umgestellt, eigentlich nicht zu hören, aber eben zu fühlen, und das sowohl beim Spielen als auch beim Hören; einfach einen Nuance treibender das Ganze und schon stimmte es.


    VII. Gleichwohl: Das menschliche Hirn bzw. das menschliche Ohr ist tagesformabhängig: Ich empfinde die gleichen Stücke, auch wenn ich sie schon zigmal gespielt habe, je nach Tagesform immer wieder als langsamer oder schneller: Typische Frage bei der Probe: "Kinder, ist das richtige Tempo eingestellt ? Mir kommt das heute so langsam/schnell vor" (und das Gleiche ereilt alle Bandmitglieder regelmäßig).


    VIII. Aber: Grooven muss man auch so, also ohne Klick, und wer ohne Klick nicht groovt, wird es auch mit Klick nicht tun, der Klick ist ja letztlich nur eine Kontanz-Hilfe, mehr nicht. Und die hier schon erwähnte Unterscheidung von MacroTime und Mictrotiming läßt sich dadurch auch nicht wegwischen: Was nutzt es mir, im Großen in Time zu spielen, im kleinen aber zu huddeln und dann immer rumzueiern, um irgendwie wieder auf die eins zu kommen.


    IX. Alle Bandmitglieder müssen gleich atmen und grooven, was nutzt es, den Klick an zu haben und der Bass spielt vor dem Klick und der Drummer hinter dem Klick.



    Daher insegesamt mein Fazit:


    Jeder sollte regelmäßig mit Klick sein Timing überprüfen und damit üben, Kreativität ersetzt das Ding aber nicht, weder beim Solospiel, als auch in der Band, wenns nötig ist, sollte man es auch live beherrschen, schwieriger wird das Ganze eher noch beim Sequenzer, entscheidend ist aber letztens immer, ob die Band im ganzen groovt und atmet und wenn die Bandmitglieder nicht ein ähnliches Timing haben, hilft auch der beste Klick nix - Im Gegenteil, dann klingts nur noch nach Eimer.



    Seelanne

    im übrigen: Ich weiss gar nicht was ihr wollt: eigentlich wie im richtigen Leben, gradezu naturalistisch:


    Die Snare wirkt wie eine gutaussehende Frau, um die sich nach nach alle Männer (=Toms) scharen. So jedenfalls mein erster Gedanke beim Betrachten, Mitleid für Snare und Frau inklusive. (das muss am warmen Wetter liegen).


    In diesem Sinne
    Seelanne

    klare Sache: wenns kleiner sein muss, dann bleibt eigentlich nur ein 10er: das 12er wäre zu ähnlich, das 8er würde bei dir nicht passen, da bleibt nur das 10er, oder ? 10er sind meistens auch die flexibelsten in Sachen Stimmung und klingen sowohl hoch als auch tief
    gestimmt immer recht ordentlich.


    Seelanne

    Also Dvd unter 20 euronen, dann noch gut und lehrreich, das sind ja gleich drei wünsche auf einmal, also das wird schwierig: Die meisten sind einfach tuerer, da wo sich es defintiv (für mich) lohnt:


    I. Ja, Dream Theater "Metropolis Live" (Scenes from ....) gute Kameraeinstellung von MP, und darüber hinaus extrem guter Auftritt und für das Geld bekommt man mehrere Stunden vom Feinsten, also das lohnt sich.


    II. Drumbassadors: Rene cremers und Wim der Vries at their best, tolles Ding.


    III. Drummers College Anniversary 2002 mit Weckl, Gadd, Steve Smith, Horacio el Negro. Alle die im übrigen was gegen Weckl haben: Guckt euch das an, es ist einfach unglaublich.


    IV. Die letzte Steve Smith DvD, lehrreicher gehts kaum.


    Anonsten fallen mir nur Videos ein.


    Seelanne

    Also die Mini-Timbales als Tomersatz nehmen, kann ich mir nun nicht so vorstellen:


    Der Sound der Dinger ist ja nunmal sehr hell, wenig singend und knallig; gleichwohl mit nur wenig Sustain, sehr kurz ; noch knapper als die Roto-toms.


    Gut, die Geschmäcker sind ja verschieden, aber als Tomersatz dürfte das daneben sein, du hast mit denen ja definitiv einen Klang , der höher ist, als die Snare. Und das kann man auch nicht mit anderen Fellen ausgleichen: mit Fellen kann man ne Menge machen, aber die Grundcharakteristik einer Trommel ist nun mal nicht zu ändern. Und nicht nur das: Bei doppelschichtigen Fellen oder schwach gespannten Fellen bekommst du gar keinen Ton raus, da die Trommeln wie gesagt ja keinen eigenen wesentlichen "Bauch" haben.


    Gruss
    Seelanne

    @ Tobinik:


    Wenn man Pinstripe gebraucht, oder andere doppelagige Felle, sollten die Reso-Felle möglichst dünn sein, da man den Sound der Trommel ansonsten endgültig abwürgt.


    Mein Vorschlag: REMO Diplomat !!!!!!(selbst die Ambassador sind zu dick)


    In diesem Sinne

    also das geht mir jetzt auch etwas quer:


    1. Sänger: siehe vintage, thats all.


    2. Sound: Ist der Titel so auf CD gekommen ? Mich wundert das auch, also entweder verzerren mein Computer-Boxen den Sound und der ist auf Anlage anders oder aber: Abmischung Misslungen, bzgl der Drums sind so seltsame Lautstärkrunterschiede.


    3. Timing: Also entweder hab ich heute meinen genauen Tag, aber es groovt nicht, in sich nicht und die Grundgeschwindigkeit funzt nicht, es hört sich an, als wenn ihr das Stück zur Probe mal ein paar bpm's langsamer eingespielt habt und das Original eigentlich schneller geht. Ich glaube, das würde dem Stück auch gut tun.


    Und das mit dem Samples: nja, wers mag, wird mögen, aber es verwässert doch etwas.


    Viel Erfolg weiterhin !
    Seelanne

    also um das abzuschließen:


    Selbstredend ist Moeller keine eigenständige Handhaltung bzw. Stockhaltung, aber letztlich kann man diese nur praktizieren, wenn eben der Stock locker gehalten wird. That's ist. Dazu kommt dann noch die ausholende Peitschenbewegung zum Schwungholen. (Über die Risiken dieser Technik beim Übertreiben hat DF an anderer Stelle bereits mal alles gesagt. )


    Aber Moeller besteht eben aber nicht IMMER aus 3 Schlägen, das ist so völlig verwirrend, ansonsten würde es ja darauf hinauslaufen, dass man mit der Technik immer nur 3er spielt. Das ist nur eine von mehreren Übungsmethoden, man kann das genauso bei Doubles oer bei Singles machen: Letztlich geht es doch nur um die optimale Ausnutzung des Reboundeffeffektes bei allen Kombinationen, das ist doch der Sinn der ganzen Angelegenheit.


    Und selbstverständlich kann man mit anderen Techniken ähnliche Ergebnisse erzielen, es kommt halt darauf an, was einem besser liegt und was man selber besser zurande kommt. Nutzt man eine andere technik und kommt da nicht weiter, sollte man sich diesen Bewegungsablauf halt aber mal anschauen.


    Seelanne

    nein, nehme ich nicht übel, grundsätzlich hast Du ja auch völlig recht mit dem, was du schreibst, ABER:


    1. Wer ne Omar Hakim Snare hat und nu bemängelt, dass die beim Recording nicht hinzubekommen ist, da mag ein Hinweis gestattet sein, dass dem wohl nicht sein kann. Wenns dann aber offensichtlich an Soundeigenschaften liegen soll, die die Snare nicht bringen kann, dann stelle ich mir die Frage, warum spielt jemand bei solcher Musik solche Snare überhaupt ?


    2. Dass die Manu Katche nun nicht die 1te Wahl ist, wenn ich nach ner Snare suche, die das berühmte Super-Pfund hat, ist wohl allen klar. Aber bevor jemand sich aus Not ne etwaig 3t-klassige Stahlsnare für wenig Geld nur fürs Recording kauft (so hatte ich das jedenfalls verstanden), dürfte der Einsatz der Katche sich grade im Studio besser machen. Daher mein Vorschlag, ihm die etwaig zu leihen, dass er die kaufen soll, stand nicht zur Debatte.


    Gruss
    Seelanne

    du müßtest richtig liegen:


    ich kann mich an das BtoB-Video nichtmehr 100%ig erinnern, aber da ist was dran: Früher hat man den guten sehr häufig mit Daumen oben gesehen, jetzt gar nicht mehr. Und das Zitat stamm aus "How...."


    Da haben wir es wieder mal wieder: typische Rätsellösung: Der eine hat was altes im Kopf und der andere nur noch das aktuelle :-)) - so kann es gehen.


    Thanx


    Seelanne

    ......... das sagt man in einem Beitrag , dass alles relativ ist und damit selbstverfreilich auch der eigene Beitrag, und trortzdem hört man dann als Vorwurf, "das wäre ja alles SO nicht richtig".


    @ chuck-boom: Doch, Weckl spielt in der Regel thumb siderwärts und rät in seinem Video auch von was anderem ausdrücklich ab, dort erklärt er dann auch, wann und weshalb er zuweilen Daumen nach oben benutzt.


    @ Elnehz ? 2 stimmt nicht ? Es gibts verschiedene Techniken ? Ja, stimmt, hab ich was anderes gesagt ? 2 habe ich doch aufgeführt.


    Außerdem - so denke ich - hilft es Drumthing nicht weiter, wenn wir ihm das 455te mal sagen, da es da halt verschiedene Möglichkeiten gibt, ohne zu sagen, welche denn und das schließlich war seine Frage.


    Seelanne

    Also letztlich muss das letztlich jeder selber herausfinden, welche Technik er anwendet, vielleicht ein paar Grundzüge zur Stockhaltung.


    1. Handrücken sollten oben sein. Die Handhaltung "Daumen-oben" sollte nur angewendet werden, wenn Fingertechnik bei schnellen Figuren eingesetzt wird, andernfalls ruiniert man sich das Hangelenk und die Sehnen, weil das keine Bewegungsablauf ist, für welcher das Gelenk ausgelegt ist.


    2. Stick entweder locker in der Hand halten (so zwischen Mittelfinger und Zeigerfinger (=Moeller Technik) oder nur mit Daumen und Zeigefinger


    3. Je nach Stärke und Geschwindigkeit Oberarm/Unteram/Handgelenk , oder nur Unteram/Hangelenk , oder Handgelenk, Handgelenk/Finger oder nur die Finger einsetzen


    4. Für schnellere Kombinationen den Rebound voll ausnutzen, dass nicht verkrampfen oder Kraft einsezten , sondern umso lockerer halten.


    Aber ein gutes Video ist sicher mehr wert, als alle langatmigen trockenen Beschreibungen.


    Das "Back to Basics" ist zwar ein tolles Video, aber zur Erlernung von Hand-Finger-Techniken m.E. eher nicht so geeignet, wo das viel besser erklärt wird, ist das "How ti develope your technique" von Weckl (dort erklärt er eigentlich den ganzen Kram sehr sehr anschaulich (unter anderem Moeller Technik und Finger Technik)


    In diesem Sinne
    Seelanne


    und @ Chuck-Boom: Weckl macht das "Daumen-immer-oben" nur für spezielle Fingertechnik, ansonsten spielt er (jedenfalls mit rechts) immer "thumb sidewards", also Handrücken nach oben.


    In diesem Sinne
    Seelanne

    Also da reden wir wohl aneinander vorbei:


    Die Moeller-Technik ermöglicht es, Sachen in Geschindigkeiten zu spielen, grade Doubles und Paradiddles oder Single-Hand-Rolls, die halt mit anderen Techniken gar nicht, oder nicht so flüssig und insbesondere nicht so ausdauernd gespielt werden können.


    Das das ganze dann leiser ist, ist zunächst klar, man kann halt nicht Single-Hand-Roll so laut spielen, wie die gleiche Figur mit beiden Händen und dann auch noch mit Single Strokes. Aber letztere funktionieren halt bei vielen Geschwindigkeiten nicht mehr.


    Und das Ungleichmäßige leigt ebenfalls in der Natur der Sache ab einer gewissen Geschwindigkeit. Ich kenn das Smith-Video nicht, aber Weckl spielt die Sachen straight ohne zu Wischen oder der Gleichmäßigkeit verlustig zu gehen. Und wenn ich vergleiche, wie ich die Doubles und Paradiddles vor der Moeller Technik gespielt habe, muss ich einfach sagen, mit ihr ist viel mehr Power da, Lautstärke und Gleichmäßigkeit, weil eben alles ausgeschlagen werden kann ohne zu verkrampfen.


    Das die zu spielenden Kombinationen von Heavies eh nicht bevorzugt werden, steht auf einem anderen Blatt.


    Daher: Es muss alles ein harmonscher Bewegungsablauf sein, alles zu seiner Zeit, aus den Fingern zu spielen, wenn Power gefragt ist, ist genauso unsinnig, als mit Einsatz der Oberarme zu versuchen, wenn filigrane Geschwindigkeitsaktionen anstehen. Wenn man letzteres aber machen will, muss man sich halt beizeiten über diese Techniken Gedankenmachen, und da ist von den bestehenden für mich die Moeller die Beste, was natürlich nicht heißt, das das bei jedem so sein muss.




    In diesem Sinne
    Seelanne

    Ein kleiner Zusatz wegen Moeller Technik sei erlaubt: Ich mach das jetzt seit 5 Jahren und von weniger Lautstärke merke ich nichts, außerdem: man kann über längere Zeit lauter spielen, als anders.


    In diesem Sinne
    Seelanne