Beiträge von Seelanne

    Also hier spielen wohl mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle, Lautstärke, Handsatz und Timing:


    1. Zunächst ist die Strophe tatsächlich viel kräftiger und lauter als der Refrain:

    Bei der Strophe spielst du den BackBeat mit Rimshots. Diese Lautstärke erreichst du auf der Snare im Refrain an keiner Stelle: Dort ist der BackBeat so laut wie bei der Strophe die Shuffle- Ghost-Notes.


    2. Du spielst im Refrain die Shuffle- Ghosts auch nur halb, in der Strophe spielst du die ShuffleGhosts dagegen durchgehend.


    3. Ich meine auch, dass der Refrain ganz leicht im Tempo nachlässt. Man kann das leider schlecht messen, weil der Audio Ausschnitt zu kurz ist. Kaum hat man den Live-Bpm angeschmissen, ist das Ride Becken auch schon da. (Aber selbst wenn das Timing objektiv nicht nachlässt, ist dies das beste Beispiel dafür, dass (Psycho-)Akustik genauso wichtig ist wie Timing.)


    Fazit: der Refrain klingt imho definitiv verhaltener als die Strophe. Ich kann die Band da verstehen: wenn die anderen Mitglieder gerade im zweiten Teil eigentlich mehr Power erwarten, tritt so genau das Gegenteil ein von dem, was gewünscht ist.


    (Ich finde und fand solche Hinweise von mit-Musikern oder auch Publikum immer extrem fördernd: wenn man sich von dem ersten Schreck erholt, dass etwas nicht so klingt, wie man meint, dass es klänge ("wieso ? Und überhaupt: ich spiele doch alles -technisch -richtig"), lernt man in Sachen Musikalität unheimlich dazu: es reicht eben nicht aus, etwas richtig zu spielen, sondern es muss auch die Zuhörer musikalisch überzeugen. Letztendlich ist es wohl das, was den Live-, Band-, und Sessiondrummet von dem unterscheidet, die ausschließlich YouTube-Drum-Cover-Videos produziert.)


    PS: dein Shuffle groovt ! 👍

    Ja, die 505er sind echte (preis-leistungs-) perlen. Ich hatte früher jahrelang das normale 505 HH Medium umgedreht gespielt, also Bottom oben: imho einer der besten HH' ever. Und die Chinas kann man - insbesondere abgemikt - von den 2002 wirklich nicht unterscheiden.

    Die Unterschiede sind aber definitiv hörbar bei den Ride Becken, da stürzen die 505er dann doch etwas ab.

    Ja, ohne Audio bleibts dunkel.


    Was abgesehen vom Timing durchaus auch sein kann: die Lautstärke könnte das Zeitgefühl bzw den diesbezüglichen Höreindruck beeinflussen: Lautes wirkt dominanter und daher oftmals auch schneller als leiseres und Snare und Hihat sind in der Regel lauter als Ridebecken. Bei entsprechenden Soundverhältnissen ist ja oftmals zu beobachten, dass beim Übergang auf das RideBecken so eine Art SoundLoch entsteht, wo der Gesamtsound des Sets geradezu zusammenbricht, statt wie gewünscht sich zu öffnen.


    Ansonsten würde ich aber auch wie alle anderen aufs Mikrotiming tippen. Gerade beim HH kann man kleinste Unsauberkeiten gerne einmal "wegrauschen", während der exakte Anschlag des Ride dann doch in Sachen Timing unerbittlicher ist.


    (Wenn das Timing die UrSache ist, liegt das eventuell an der unterschiedlichen Hand- bze Armhaltung, die beim Ride Im RegelFall entspannter ist als beim über-Kreuz-HH-spielen.)

    Die Fehleranalyse ist schwierig, da wir ja nicht wissen, wierum du die Becken aufeinander gelegt hast. Wenn man zwei Becken mit gleicher Inch Größe entsprechend aufeinander legt, kann es schon mal passieren, dass da überhaupt kein Ton mehr rauskommt.


    Grundsätzlich gilt: das Crashbecken, in deinem Fall das Splash, nach unten, dass China dann - umgekehrt - nach oben. So sind zumindest auch die Max Stacks. Aber: bei den Max Stacks haben beide Becken meistens auch unterschiedliche Durchmesser.


    Du kannst theoretisch auch das Splash umgekehrt In das China legen, nur dann kann es durchaus passieren, dass du ein " totes" Stack hast. Bei solch einer Kombination ist das oben drauf liegende Becken meistens kleiner als das unten befindliche China.


    Bei all den Versuchen solltest du allerdings auch nicht vergessen, dass die Stacks meistens in natura ohnehin nicht sonderlich gut klingen, jedenfalls grundverschieden von dem Sound, den man bekommt, wenn man das ganze Mikrofoniert. Wenn du also erwartest, dass die Stacks in natura sich so anhören, wie "auf Platte", musst du die Vorstellungen korrigieren.

    Die Frage wird Dir so abstrakt wohl hier keiner richtig beantworten können: alles ist letztendlich davon abhängig, auf welchem Leistungsstand du bist, in welchem Geschwindigkeitsbereich du Probleme hast, welche Technik du wie anwendest, wie lange du schon Schlagzeug spielst und auch wie alt du bist. Denn es klang ja hier richtigerweise auch schon an: ein 40-jähriger eingefleischter Rechtshänder wird mit seiner linken Hand immer mehr Schwierigkeiten haben als ein 16-jähriger Schlagzeug Anfänger.


    Der Grund ist da im übeigen oftmals gar nicht mal mangelnde oder falsche Technik, falsche Sticks etc. PP, - so dass es oftmals auch gar keinen Sinn macht, an diesen Bereich rumzuschrauben. Meist ist Ursache einfach der typische Teufelskreis: Die rechte Hand war von Beginn an etwas stärker, deswegen hat man sein ganzes leben lang die rechte Hand auch immer öfters benutzt und die linke immer weiter vernachlässigt, sodass die linke Hand allein schon wegen mangelnder Muskelaufbau beziehungsweise ständigen Muskelabbau immer schwächer wird.


    Es fehlt dann am Ende einfach die entsprechende Kraft, um die notwendigen Bewegung überhaupt ausüben zu können.


    Ich würde daher für den Anfang versuchen, heraus bekommen zu wollen, wo genau die linkeHand tatsächlich schwächer ist: ist es wirklich die Feinmotorik, d.h. Sind tatsächlich die Finger und Handgelenksmuskeln und -Sehnen schwächer, oder liegt es – wie bei vielen echten Rechtshändern – sogar auch schon im Armbereich.


    Abstrakt kann man da eigentlich nur zu dem Trainingsprogramm raten, welches auch Leute durchlaufen, die nach einem Schlaganfall oder nach einer langen Operation wieder Muskelaufbau betreiben müssen. Es gibt gezielte Finger-, Hand-und Arm-aTrainingseinheiten, die insgesamt dafür sorgen, dass zumindest die physiologischen Grundvoraussetzungen ähnlich geschaffen werden wie bei der stärkeren Hand.

    Der Stick ruht auf den Fingern. Alle 4 Finger sind unter dem Stick, der gewissermassen in die Finger eingerollt ist.


    So kann sogar der Daumen 0bungstechnisch ganz weggelassen werden (dann wirds natürlich weniger stabil, aber es geht). Der Daumen stabilisiert nur die Position des Stick, übt aber keinen Druck aus, auch der Zeigefinger ist positionstechnischn "nur da" und bewegt in erster Linie den Stick und hält ihn nicht.


    (Als Tip: man kann sich dieser Technik gut nähern, in dem man mal den Stick nur mit dem kleinen Finger hält. Da bekommt man ein gutes erstes Gefühl, den Stick ohne Daumen und Zeigefinger zu kontrollieren. Andere Übung, die sehr gut funktioniert: die Finger am Mittelgelenk einklappen und am das letzten Gelenk auf die Finger legen, dann einrollen, dann die auf und ab-Bewegung der Sticks aus dem Mittelgelenk und erstem Gelenk heraus initiieren).


    Diese Haltung hat viel mit dem Tony-Williams-Grip zu tun, nur dass hier der Mittelfinger und der Zeigefinger auch noch unter den Stick gehen. Gemeinsam ist beiden, das Rebound als physikalische Tatsache hingenommen wird, aber keine gesonderte eigene Relevanz besitzt. Rebound ist eine "nice to have" kein must-have.


    In Sachen "Unterschied" hast Du schief gelesen oder ich mich unklar ausgedrückt:

    1. diese Technik macht natürlich einen Riesenunterschied, sonst hätte sie ja keine Bewandnis

    2. man kann sie aber eben in allen 3 gängigen Stickjaltungen ausüben, insofern gibt es eben wenig Unterschied zwischen den Grips. Die Dynamik ist natürlich leicht verändert und je vertikaler die Haltung ist, desto mehr kommt die seitwärts-Bewegung des HAndgelenks dazu.

    Sehr gut zu sehen auch bei Chris Coleman, der ebenfalls diese Technik spielt und sehr häufig den Stick "Frenchig" hält. JRod Sullivan bsp hat dagegen immer die gleiche Haltung, hier ganz schön zu sehen,wobei die rechte Hand eher french ist und die linke eher american, aber wie gesagt, es ist wumpe.

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    Ps: nur bei Doubles wird die Haltung von Zeigefinger und Daumen leicht stärker, weil man ansonsten die Pumpbewegung des Unterarms schlecht übermittelt bekommt.

    Ricardo Merlini spielt keinen American "Grip", es sieht nur so aus, weil er den Stick leicht schräg hält.


    Tatsächlich liegt bei ihm der Stick auf den hinteren 3 Fingern, und meistens ist auch der Zeigefinger selbst beim schnellen Spiel ebenfalls unter dem Stick


    Der Daumen liegt komplett lose an der Seite des Sticks. Es besteht keinerlei Halte-Griff, keine Zange, keine Pincette von Daumen und Zeigefinger. Die Bewegung wird nur von den unter dem Stick befindlichen Fingern ausgeübt. Auch der Zeigefinger hält den Stick nicht, sondern ist entweder lose oder - bei schnellem Spiel - nimmt an der Fingertechnik aktiv teil.


    Die leichte Schräghaltung hat er zusätzlich deshalb, weil er um die Power der Supination des Handgelenks weiss (dreh-bewegung-nach aussen). Das HG kippt ganz leicht nach aussen und unterstützt dabei die Fingerbewegung, die gewissermassen mit der HG-Bewegung eine Einheit bildet.


    Ausgangspunkt ist aber die Position des Sticks auf den Fingern bzw der der Finger unter dem Stick.


    Sodenn gibt es bei dieser Technik im Prinzip auch keinen grossen Unterschied zwischen French Grip, American oder German Grip. Genauer gesagt: Alle diese Haltungen können eingenommen und dabei diese Fingertechnik ausgeübt werden. Am Set spielt Merlini dann auch alles gemixt, je nachdem wie es ihm am bequemsten scheint. Der Bewegungsabslauf bleibt aber gleich.

    Es gibt natürlich Unterschiede: So gibt es beispielsweise Ohrstöpsel, die vermehrt auf bestimmte Frequenzen gehen.


    Auch beim den reinen MM gibts natürlich Unterschiede. In der Regel Hauen die Stardard-Schallschutzhörer in erster Linie die Höhen und die Mitten stärker weg, dadurch entsteht ein BassFilter-Phänomen, was den Sound insgesamt bassiger macht. Gerade beim Drummen ist das allerdings auch sehr von Vorteil, da das Schlagzeug dann einfach fetter und studiomäßiger klingt. )Mit dem Peltor beispielsweise hat man den Eindruck, dass man die Drums Mikrofoniert hört. Andere haben weniger diesen Bassdefekt. Lediglich wenn man dann in der Band spielt, muss man aufpassen, dass der Bassfiltet nicht zu einem absoluten Gedröhne ausartet.


    ansonsten kann man natürlich auch aus diesem Thema Raketenwissenschaft machen. Zur Einführung

    Auswahl-eines-persoenlichen-Gehoerschutzes-mit-gleichwertiger-Daemmung-auf-allen-Frequenzbaendern.pdf

    Ich würde für Kleinkinder keine Ohr-Stöpsel nehmen, Kinder in dem Alter haben oftmals ungern irgendwas im Ohr und sind da sehr Picky, im übrigen haben auch in dem Alter noch weiche kleine Gegenstände, wohlmöglich bunt, eine leichte Tendenz, sehr gerne in Mündern und Verdauungstrakten von kleinen Kindern zu verschwinden. Das sollte vermieden werden.


    MM's sind da besser, Kinder tragen die auch lieber, weil es irgendwie wichtig und cool aussieht. Für Kinder gibt es von den gängigen KopfhörerFirmen sehr gute Ausführungen, im übrigen gibt es extrem viele Noname-Nachbildungen des bekannten Peltor-Kopfhörers (Der VicFirth ist nichts anderes) auch als blossen Schutzhörer.


    Da kann man auch gerne auf no name Produkte zurückgreifen. Das ganze ist keine Raketenwissenschaft. MN sollte eben halt nur drauf achten, dass die Hörer keinen zu hohen Anpressdruck haben, da das für kleine Kinder schon sehr schnell unangenehm werden kann, anderseits muss der Anpressdruck so hoch sein, dass der Schallschutz gewährleistet ist. Muss man einfach mal testen, die Dinger kosten auch nicht die Welt. Gib mal bei Google "Kinder Kopfhörer Gehörschutz" ein und du kannst dich vor Angeboten nicht retten.

    Welchen meinst du da konkret ? 3 heissen sie irgendwie alle bei 3M.


    So wie ich es verstanden habe, will der TS ja gerade das ständige auf und ab und rein und raus des Gehör-Schutzes vermeiden. Wenn man das aber will, führt an einer aktiven Geräuscherkennung nichts vorbei.


    Diese Automatische Lautstärke-Abstimmung gibt es selbstverständlich auch von 3M bei den Peltors, dort nennt es sich ProTac.


    Die Peltors liegen preislich meistens immer etwas über den Honeywells. Der Peltor mit der stärksten Abschirmung wird jedoch nach wie vor von keinem anderen Kopfhörer in Sachen Abschirmung geschlagen. Wenn man also darauf in erster Linie Wert liegt, würde ich auch den 3M nehmen. Andernfalls würde ich den Honeywell probieren: der ist einfach extrem leicht und trägt sich viel komfortabler. Und für normale Lautstärken beim normalen Schlagzeug spielen reicht die Dämmung in Sachen Gehörschutz dicke.


    Ich habe beide und nutze auf Proben, in denen viel kommuniziert wird, den Honeywell. Wenn es mir ausschließlich oder schwerpunktmäßig um Lärmdämmung geht, nehme ich den 3M (beide jeweils über inear).

    Nimm den oder einen vergleichbaren:


    Das sind Hörer, die für den Schiesssport entwickelt wurden, aber grade auch bei uns hervorragend funktionieren: insbesondere dämmen die bei eingeschaltetem Mikro keinen leise Geräusche, sodass man sich normal weiter unterhalten kann. Für Unterricht perfekt. Der Dämmeffekt setzt erst bei lautereren Geräuschen ein. Optimal.


    Honeywell 1034490 Howard Leight Impact Sport Weiche Ohrenschützer, schwarz, 1 : Amazon.de: Baumarkt

    Vergesst doch mal bitte die Sache mit den "höherwertigen Becken":


    Die kleine ist 4 Jahre alt: Sie wird geschmacklich den Unterschied zwischen einem Messingbecken und einem 500 € teuren Z-Konstantinopel - das erste Mal bewusst wahrnehmen Ungefähr zu der Zeit, wo sie sich den ersten Lippenstift kauft.


    Drüber hinaus ist es für Klein-Kinder, die ja durchgehend mit Gehörschutz spielen sollen/wollen/müssen, zusätzlich deshalb absolut wumpe, welche Teller da aufgeschraubt sind.


    Also Bitte keinen Kopf wegen der Becken machen: in dem Alter kauft man irgendwelche Becken, die man nach 3-4 Jahren ohnehin Schrottet. Wenn die Kleene dann überhaupt noch Schlagzeug spielt, kann man dann immer noch an eine andere Anschaffung denken.

    Naja, der Original-Drummer scheint den angeblichen Original-Drum-sheet auch nicht so gut zu kennen: 😂

    Fine Again - Seether Live in Studio - YouTube

    Also der spielt jedenfalls nicht das, was da notiert ist. Die Notation höre ich auch nicht in der Studio Version, sorry.


    In solchen Fällen - wie beim Covern allgemein - dürfte im übrigen der Standard-Tip von Beatdown Brown helfen: "Don't overthink this - its no rocket-science".


    In Fragen des Coverns sollte man sich immer zunächst ganz simpel vergegenwärtigen, was die Essenz des Rhythmus' ist, D.h. was ist das spezielle an diesem einen Rhythmus. Und im Regelfall ist es das, was man auch absolut klar hören kann. (Lediglich in Ausnahmefällen kommt das spezielle zuweilen durch intelligent-wirkende, aber eben fast unhörbare "Ghosts" zustande oder durch im Hintergrund unmerklich werkelnde rhythmische Zusatzeffekte.)


    Und hier ist es eindeutig hörbar neben dem allgemeinen Boom-Tschak - Boom Boom-Tschak die 16tel vor der 3, die turnusmäßig - alle vier Takte glaube ich - wiederkehrt und wo dann die BD auf der 3 auch noch oft weggelassen und nur die 3+ Dazu gespielt wird. Das ist das Thema, das Gerüst, alles andere ist mehr oder weniger Beiwerk.


    Zu den Fills:


    Das menschliche Leben ist endlich. Wer meint, für ihn gelte das nicht, kann selbstverständlich bei jedem Song versuchen, alle Fills bis ins kleinste rauszufuchsen und nachzuspielen. Viele finden das auch Ausdruck einer wie auch immer gemeinten "Professionalität": bitte sehr, wem's Spass macht.


    Alle anderen sollten Fills nur dann zwingend Nachspielen, wenn diese für das Stück in ihrer musikalischen Wirkung entweder unerlässlich sind, also auch von potentiellen Zuhörern identifiziert werden, oder aber einfach super-geil bzw. Einfach Drum-Legende sind.


    Bsp.: Wer schon den Frevel begeht, "Stairway to Heaven" Nachzudödeln, sollte den berühmten Herta-Drum-Fill im Gitarren Solo dann schon spielen, andernfalls sich das ganze irgendwie bescheuert ausnimmt. Das gleiche gilt für signifikante Breaks bei "in the Air tonight", "easy Lover", "Smells like teen spirit" und wie sie alle heißen. Wer Police nachspielt, sollte Copeland-typische HH-Licks schon drauf haben, ansonsten wirken halt die ganzen Stücke nicht. (Andererseits kann man sich auch mal vom gesamten Original lösen und was eigenes draus machen. Seven Days spielt Manu Katche völlig ohne Colaiuta'sche Licks, aber irgendwie funktioniert's trotzdem.)


    Aber ansonsten ist es doch vollkommen Wumpe, welche Fills gespielt werden. Im Gegenteil: da kann doch ein Schlagzeuger endlich mal seine Fantasie und seine Kreativität spielen lassen und seine Persönlichkeit ausdrücken.


    Sicher macht es auch gerade in der Anfangsphase Sinn, sich auch mit den nicht so Stilprägenden Breaks von anderen Drummern auseinander zu setzen, allein schon um ein Gefühl für den entsprechenden Musikstil zu bekommen und das eigene Vokabular zu erweitern, aber unterm Strich ist es am Ende des Tages vollkommen egal, ob ich an irgendeiner Stelle zwei achtel oder 4/16 Spiele. Entscheidend ist nur, dass es musikalisch ist,

    Ich denke auch, das tonale Verhältnis von Schlagfeld zu Resonanzfell zu ändern, wäre hier die einzig zielführende alternative Möglichkeit: Minor 3, Perfect 4, Par, etc. Pp.: alles mal durchprobieren, du arbeitest ja zuweilen mit tunebot, wenn ich mich recht erinnere, da ist das ja schnell gemacht.


    Andernfalls halt mit leben. Eine andere Möglichkeit sehe ich da nicht, wenn man nicht abdämpfen will.

    Zur Ergänzung: das von dir (Threadstarter) benannte Mapex Tornado bekommst du gebraucht komplett durchaus für 200-250 €. Das kostet ja neu bereits keine 400 € (ist aber, wie PaisteDrummer schon sagte, tatsächlich Schrott).


    Alle anderen von dir genannten Sets wirst Du inkl. Becken und Hardware für 200 € nicht oder nur selten bekommen.


    Im übrigen: bei sets in der preislage 200 € wirst du nirgends im Internet irgendwelche "prickelnden Berichte" lesen, weder für das Sonor 500 noch für ein anderes.


    Ansonsten gilt erschöpfend das, was die Vorredner bereits berichtet haben.

    Ja, obwohl der Ahead ziemlich weich und komfortabel ist, behält er bislang seine Form. Es ist wirklich der beste Sitz, den ich bislang hatte.


    Mit einer kleinen Anmerkung: bevor im hinteren Bereich die Sitzfläche an der Abschluss-Wulst nach oben führt und endet, fällt die Sitzfläche für meinen Geschmack etwas zu sehr ab im Verhältnis zum vorderen Bereich. Im sitze so ganz minimal nach hinten abfallend. Sobald ich in den hinteren Bereich auch nur ein normales frottee-Handtuch drüber lege, sitze ich gerade, der unterschied ist daher wirklich minimal. Aber er ist da. Mit der leichten Anhebung im hinteren Teil sitze ich dann tatsächlich perfekt.


    Ich hätte nur ganz gerne ein Hocker, bei dem ich auch so perfekt sitze. Vielleicht ist ja der Pearl die eierlegende Wollmilch Sau.