Beiträge von Seelanne

    Kann jemand den Vergleich vom Pearl zum Ahead Spinal ziehen ?


    Habe den Ahead und bin - bis auf eine Kleinigkeit - Top zufrieden: bester Hocker für mich ever. Aber in Sachen Hocker kann man nicht gut genug sitzen und ich kann mich an den Pearl partout nicht mehr erinnern, in meiner Erinnerung ist nur der ähnlich aussehende Gomezzz von K&M.

    ...... Wenn nur ich es im Ohr habe passiert genau das geschilderte: alle rennen weg

    und ich mache nur noch den Bremser.

    .......

    Exakt. Irgendjemand meinte ja mal letztens, dieses Phänomen hänge von der Qualität der Band ab, aber auch VollProfis haben damit offensichtlich erheblich zu kämpfen.


    Hier Jost Nickel und Alex Vesper zu genau diesem Syndrom (2:45-3:22)


    Alex Vesper trifft Jost Nickel Teil 3: Sein Drumset - YouTube


    Ich benutz den Click eigentlich auch nur noch als Kontrolle, selber beim Üben beziehungsweise zuweilen aus "Notwehr", wenn wieder mal jemand meint, dass doch alles viel zu langsam oder viel zu schnell sei.


    Wenn nicht gerade Sequencer im Spiel sind halte ich die Verwendung vom Dauer-Klick bei Live-Konzerten und auch bei Proben ansonsten im amateur- oder semiprofessionellen Bereich eigentlich auch für defintiv überzogen.

    Ich versteh kein einziges Wort, von dem was Dein Problem ist:


    "Physikalisches Optimum": Sowas gibt es nicht. Um das Optimum welcher konkreten physikalischen Eigenschaft soll es denn gehen: Geschwindigkeit, Lautstärke, Energieaufwand bzw Kraftentwicklung ?


    Da es sich bei dem Beaterkopf um eine Kugel handelt, dürfte es zunächst vollkommen egal sein, wie die Kugel auf der Oberfläche auftrifft, der Winkel ist ja immer gleich.


    Geht es aber um den Winkel nicht, kann es dann tatsächlich nur um die Wegstrecke gehen, die der Schaft und damit der Schlegel von der Ausgangsposition zur EndPosition zurücklegt . Nach deinen eigenen Worten soll es aber ausdrücklich darum nicht gehen.


    Von daher gehts mir wie seinerzeit Frasier bei seiner berühmten Antwort auf die "Lullubel"-Frage.


    PS: Wenn es sich übrigens um das Do-it-yourself Suitcase-Drumset handelt, an dem du nach deiner Historie bereits 2018 gebastelt hast, dürfte es relativ unerheblich sein, ob der Schlägel nun 2 mm nach hinten oder komplett vertikal steht, wenn der Beater auf die Oberfläche auftrifft.

    Das Problem mit der Version ist Helene: Kitsch ist die Lüge, dass alles schön und gut ist. Und Helene ist da nunmal der Inbegriff von Kitsch. Alles , was sie singt, ver-sinkt ...... im Kitsch. Einen Song als Weihnachtsgeschenk betrachtet, besingt Helene nur das Geschenkpapier, nie das Geschenk selbst. Gesungenes Lametta sozusagen, nur kleberiger.


    Da hilft dann auch Garvey nicht, der - für mich überraschend - recht gut intoniert.


    Das erhabene Getue passt auch nicht recht zum völlig kryptischen Text, der ja eigentlich - soweit man ihn überhaupt verstehen kann - eher düsteres berichtet.


    Mir geht's mit dem Song wie L. Cohen selbst: "Ein guter Song, aber er wird einfach von viel zu vielen Leuten gesungen."


    Wobei mir am Ende diese reine Kitschversion aber dann doch besser gefällt als das verkopfte Geklimper vom kubanischen Tasten-Derwisch:

    Wenn schon Kitsch, dann lieber die gut bürgerlich-schlichte Gelsenkirchener Eichen-Schrankwand und nicht hipp-romantisches Hobby-Philosophieren mit gedanklicher Logik-Apnoe bei jedem zweiten Komma.


    Denn nichts ist schlimmer als schein-intellektueller Grossaufwand für unsagbar Schlichtes: darauf ein kräftiges Hurtz !

    In der Tat, und es ist ja noch ärger: Ohren haben nunmal kein Gedächtnis:


    Bereits nach einer kurzen Unterbrechung kann man sich beim Hören des zweiten Sets schon nicht mehr in das erste konkret erinnern.


    Wir alle kennen ja diese Situation in Vergleichsvideos, wo nach Anspielen des ersten Sets ein Vollhonk die zauberhafte Regisseur-Idee hatte, den Umbau des Sets in Schnelldurchlauf darzubieten - am besten noch unterlegt mit einer gar lustigen Melodei.


    Dann hört man das zweite Set und man ist genauso schlau wie zuvor: "Jo, klingt auch gut. Aber sonst. ? Wie war noch mal das erste ? Nochmal zurück". Dann aber hat man schon wieder den Sound des zweiten Sets aus dem Ohr.


    DW hat mal ein gutes Vergleichs Video gemacht mit Maple, Birch, Walnut und Oak glaube ich, aber da wird auch unheimlich viel zwischengeredet. Daher hier mal ein aufbereitetes BlindTest-Vergleichs-Video beschränkt auf Maple und Birch.


    Blind test of DW birch and maple drum kits - YouTube

    Also ihr könnt mich schlagen, aber ich komm bei dem blindTest zu einem anderen Ergebnis:


    Das Performer und das Hyperdrive ähneln sich einigermaßen. Das Starclassic Maple sticht mE klar heraus. Ob man den Sound dann mag oder nicht, steht wieder auf einem anderen Blatt.


    Aber mit dem StarC Maple hat Tama imho etwas eigenständiges entworfen, was sich definitiv von anderen Herstellern oder Linie. unterscheidet. Der Sound der Toms ist schon ziemlich speziell, wie ich meine.

    Ja, die neuen Redline und die alten Elis sind in etwa gleich. Die Neuen laufen einen Tacken geschmeidiger und ruhiger, die Kardanwelle hat etwas weniger Spiel und ist etwas länger, und die Beater sind leichter.


    Einziger echter Wehrmutstropfen ist, dass die neuen Cams anders sind als die Alten und nicht zwingend untereinander ausgetauscht werden können. Nach Angaben von Pearl-Vertrieb sollen zwar die alten Cams auch auf die neuen Maschinen passen, was aber definitiv unzutreffend ist. Aber auch umgekehrt ist es nicht generell gegeben: Die neuen Cams passen nur zum Teil auf die alten Maschinen. Also wer Cams nachbestellt, muss aufpassen , ob er die Alten oder die Neuen bestellt bzw geliefert bekommt (man kann sie zumindest unterscheiden: die neuen sind durchsichtig, die alten nicht).

    Ja, am Ende wird es wohl so sein. Muscle Memory soll ja - so jedenfalls Dom Formularo - am besten wirken, wenn alle Bewegungen tatsächlich im Zeitlupentempo eingeübt werden. Es ist aber mE so, wie beim Fahrradfahren, das lernt man auch nicht durch langsame Trockenübungen und mit Stützräden, weil der wesentliche Aspekt, die Balance fehlt. So auch beim Drummen mit der Schwerkraft, dem Rebound und überhaupt. Muss halt jeder ausprobieren. Aber die Sorge bleibt, dass bei Propagierung dieser Sticks un dmehr oder weniger zweifelhaften Methode Heerscharen von jungen Drummern, bei denen es ja meist nur um ein "höher-schneller-weiter" geht, am Ende beim Orthpäden landen.


    Aber vielleicht wirkt der hohe Preis der Sticks dann schon wieder glatt "gesundheitsfördernd", weil abschreckend grade für junge Drummer.

    Zunächst ein offensichtliches Missverständnis: Wir gehen anscheinend von unterschiedlichen Geschwindigkeiten aus. Wenn ich von Doubles bei 180 spreche, dann meinte ich - natürlich - 16tel , Du offensichtlich 8tel: jedenfalls kann ich die von Dir genannte Übung - Doubles bei 200 durchgehend über 15 Minuten am Stück - nicht als 16tel 'ne Viertelstunde durchhalten, und ich halte mich jetzt nicht gar für den Langsamsten. Von daher gehe ich davon aus, dass du 8tel meinst, ansonsten wäre ich für ein Tutorial sehr dankbar, wie man das macht. 8tel bei 200 wäre jetzt aber wiederum auch noch keine Geschwindigkeit, wo sich der Bewegungsabluf ändert.


    Der Bewegungsablauf ändert sich in höheren Geschwindigkeit alleine schon deshalb, weil mir mit zunehmendem Speed allein schon weniger Platz übrig belbt, weil ich sonst Zeit verliere. Deswegen spielt sich ja auch schnelles Drummen zumeist nur maximal rund 15 cm vom Fell ab, weiter bewegen sich die Sticks selten von der Trommel weg. Dann aber muss ich oftmals meine Schwungtechnik verändern, damit ich im Spiel bleibe. Deswegen wurde ja bsp. überhaupt die Moeller Whip "erfunden" bzw verfeinert, diese ist ja letztlich "bloß" eine Schwung-Technik, die es mir ermöglicht, bei großen Geschwindigkeiten die Power und den Schwung zu behalten und insbesondere, ohne den Bewegungsfluss dabei unterbrechen zu müssen - was ich alles bei langsamen Spiel eigentlich überhaupt nicht benötigen würde.


    Konkret zu der sich ändernden Bewegung bei Doubles in höheren Geschwindigkeiten bsp. Mr. Ralph Rolle:

    Nailing the Double Stroke Roll - Ralph Rolle Guest Drum Lesson - YouTube

    ab 8:15

    "You notice: when i#m going faster, the Fulcrum has changed from my wrist to my elbow, because the faster i go, i need more Power".

    und ab 11:20

    "You notice, im pushing from here down to get more of a bounce and from the fulcrum from my arms".


    Edith: PS - Und RR ist nun keine ausgeprochener Push-Pull-Typ oder einer mit ausgeprägter Finger-Sonder-Technik. Aber selbst Weckl ändert den Bewegungsablauf, indem er mit der rechten "Matched-Grip-Hand" bei Doubles mit dem Handgekelenk gerne nach außen "wegslidet" , um Schwng zu holen (ab 11:20) . Dave Weckl Drum Clinic: Double Stroke Roll & One Handed Roll - YouTube

    Okay, ich glaub immer noch nicht dran.


    Schwerere Sticks nehmen (bsp 2B) als normal, das ist okay und macht Sinn.


    Aber solche Dinger mit 150 g oder gar 400 g pro Stick lassen an Robert Schumann erinnern und seinen verzweifelten Versuch, die Leistungsfähigkeit seiner Hand zu erhalten zu steigern.


    Ich würde eher sogar dazu tendieren, als Workout gegenteilig mit Hot-Rods zu üben: Da diese fast keinen Rebound Effekt haben, bin ich hier gezwungen, alle Bewegungen tatsächlich aus zu schlagen. Da sie aber extrem leicht sind, kann ich alle Geschwindigkeitsbereiche abdecken.

    Schön tight, trotzdem extrem entspannt, Klasse ! :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Dein DrumsSound passt hervorragend zur Musik. Genauso Muss das. Würde mich auch interessieren, ob der Live Mischer das selber so hinbekommen hat oder ob Du es noch verfeinert hast.


    Deine Snare, obwohl schön satt und tief, Ist trotzdem offen und "ringt" etwas. Das macht Druck und ist doch luftig. Tolles Tuning !!


    Und der Gesamtsound ist super stimmig. Saubere Sache, das !

    Ich bin immer noch der Auffassung, dass schnelles Spiel eine Frage des optimierten Bewegungsablauf ist und nicht von Kraft.


    Und das Problem bei diesen schweren Sticks, ob es nun diese sind oder die andern vorgestellten mit 470 g pro Stück, ist einfach, dass ich exakt das, was ich eigentlich üben will (und für den dieses Dings vorgeben, eine Hilfe zu sein ) nicht üben kann:


    Denn bei schnellem Spiel verändert sich der Bewegungsablauf nicht unerheblich. Der Bewegungsablauf bei Doppel Stokes beispielsweise ist bei einer Geschwindigkeit von 180 nun mal ein anderer als bei 80. mit diesen Stahlsticks kann ich aber keine Doppelstrokes bei 180 üben, es sei denn, ich will mich anschließend sofort mit Sehnenscheidenentzündung zum Orthopäden bewegen. Der alte Satz, was ich langsam kann, kann ich automatisch schnell, ist halt eine ihrige Fortführung einer ganz anderen Wahrheit).


    Von daher will sich die Logik dieser Sticks nach wie vor für mich nicht einstellen: das, was ich üben will, kann ich mit ihm nicht üben.


    Und das was dann noch übrig bleibt zu üben, nämlich Kraft, kann ich ebenfalls nicht richtig üben, weil was nützt mir Kraft, wenn ich keine Ausdauer habe. Exakt das fällt aber mit diesen Sticks schwer, eben weil aufgrund des Gewichtes auch noch die Zeitdauer beschränkt ist.


    Fazit: ich komme diesen Sticks weder auf Geschwindigkeit, noch auf Ausdauer. Alles was bleibt, ist eine kurzzeitige Illusion, dass ich mit meinen normalen Sticks locker und leicht spielen kann. Das hält ungefähr 1 Stunde an. Dann ist dieser Effekt weg.


    Von daher: wie mein alter Professor einmal sagte: Jede Beschäftigung mit der Materie wird einen weiter führen. Und es ist selbstverständlich auch absolut sinnvoll sich mit der muskulären Fitness Zu beschäftigen.


    Irgendwie will mir die ganze Geschichte mit den Stahlsticks so scheinen, als wenn sie einem die Illusion geben sollen, die schnöde anstrengende normale Übungszeit abkürzen zu können. Nach dem Motto: übe mit doppelt so schweren Sticks, dann übst du nur die Hälfte der Zeit.

    Vielleicht noch als Ergänzung:


    Wie Moe schon anmerkte, kommt in Verbindung mit der Tiefe es auch noch auf die Kesseldicke an: Dünnere Kessel sind eher dazu in der Lage, die dann enstehenden tieferen Resonanzen zu tranportieren, da der Kessel selber noch mitschwingen kann. Je dicker der Kessel wird, desto weniger kann er reagieren und desto "un-bauchiger" wird es dann im Verhältnis: ein 6,5-tiefer Kessel mit 5mm Dicke wird stärker resonieren und "fetter" klingen können, als bsp. eine 6,5-Snare mit 15 mm Wandstärke. Da kommt es dann auch endgültig nicht mehr auf das Kesselmaterial an, ab einer bestimmte Dicke ist ein Kessel in sich schwingungstot: alles, was man dann noch hört, sind letztlich die Felle, deren Stimmung, die Sticks und der Raum. - und der Drummer :)

    Da möchte ich aus eigener Erfahrung aber hinzufügen, dass dickwandige Kessel auch extreme Lautstärken-reservieren mitbringen.

    Auf meine 27mm Snare vom Boris kann man einzimmern, wie man will, die wird nur lauter, lauter, lauter. Wirklich sehr beachtlich =O

    Ja klar, die Lautstärke nimmt natürlich zu. Aber diese Power hat dann weniger mit "Bumm" zu tun, sonden mit "Peng! . =)

    Vielleicht noch als Ergänzung:


    Wie Moe schon anmerkte, kommt in Verbindung mit der Tiefe es auch noch auf die Kesseldicke an: Dünnere Kessel sind eher dazu in der Lage, die dann enstehenden tieferen Resonanzen zu tranportieren, da der Kessel selber noch mitschwingen kann. Je dicker der Kessel wird, desto weniger kann er reagieren und desto "un-bauchiger" wird es dann im Verhältnis: ein 6,5-tiefer Kessel mit 5mm Dicke wird stärker resonieren und "fetter" klingen können, als bsp. eine 6,5-Snare mit 15 mm Wandstärke. Da kommt es dann auch endgültig nicht mehr auf das Kesselmaterial an, ab einer bestimmte Dicke ist ein Kessel in sich schwingungstot: alles, was man dann noch hört, sind letztlich die Felle, deren Stimmung, die Sticks und der Raum. - und der Drummer :)

    Leute, jetzt kommt mal alle wieder n bisschen runter. :)


    Der gute Marcel hat Probleme, auf seiner Snær zu spielen, weil ihm ständig vor lauter Rebound die Sticks um die Ohren fliegen und einen Scheiß-Sound hat er obendrein auch noch.


    Die Fehlerquellen sind eigentlich schnell ausgemacht:


    # Zunächst: Snærsmit einer Tiefe von 4" sind Scheiße. Ja, ich weiß, es hört sich blasphemisch an, aber es ist so. Ich habe mein ganzes Leben erst zwei 4er gehört, die vernünftig lang, die eine war ein Sahneteil von Canopus in Bronze und das andere war die Martin Smitty Smith Signatures von Pearl, die aber auch schon ziemlich schwach auf der Brust war.


    4" Snares sind einfach nicht Fisch nicht Fleisch: Tief gestimmt fehlt Ihnen der Bauch, den man bei einer tiefen Stimmung haben will. Hoch gestimmt kommen Sie allerdings auch nicht richtig in Fahrt, da werden sie schnell pöckig und stumpf. 4er Snares sind umgekehrte eierlegende Wollmilchsäue: Sie können alles ein bisschen, aber nichts richtig.


    # Das Hauptproblem scheint aber wohl auch das Spielgefühl zu sein, offensichtlich ist die Spannung hier viel zu hart, so dass dem guten Marcel die Sticks regelrecht um die Ohren fliegen.


    Zunächst: 4"-Snares haben eine flachere Luftsäule als bsp. 6,5 Er. Der Rebound ist daher auch viel direkter, wenn beispielsweise das Resonanzfeld straff gespannt ist. Wenn dann noch das Schlagfell hoch gecrankt wurde, hat man tatsächlich schnell einen Rebound-Faktor von zehn.


    Das mag einigen Drummern gut zu Pass kommen, für einen Anfänger, dem auch noch pausenlos gesagt wird, er soll die Sticks möglichst locker halten, mag der Rebound dann tatsächlich aber wirklich einfach zu taff sein. Und kaum fasst man die Sticks als Ausgleich härter an, kriegt man gar nichts mehr hin und obendrein auch noch Schmerzen im Ellbogengelenk und am Handgelenk. (Unter uns: ich hasse zu viel Rebound auch. Es ist dann, als würde man auf einer Tischplatte spielen. Feeling gleich Null. Und da ich spieltechnisch und wegen des Stickhandlings nicht sonderlich auf ihn angewiesen bin, neige ich auch dazu, auf der Snare ein möglichst weiches Fell zu haben).


    Da wird man dann halt sauer und denkt, bei einer anderen Snær liefe es besser.


    # Als Therapie würde ich folgendes machen, wenn du dich nicht ohnehin schon gedanklich von der Robinson vollständig verabschiedet hast:


    - Kauf dir erst mal ein Fell, was deinem SpielGefühl eher entspricht. Da du offenbar im Moment noch sehr sensibel auf viel Rebound und harte Oberflächen reagiest, würde ich mal zu einem weichen Fell tendieren, einen Remo Emperor Coated, ein Emperor X oder sogar Pinstripe. Da hast du dann ein Fell, was relativ weich ist und was der Snær zusätzlich Tiefe verleiht, insbesondere das Emperor X.


    - Als zweiten Schritt würde ich dann das Resonanzfeld kontrollieren: vielleicht ist das sogar viel zu hart angespannt, dann würde ich versuchen, gegebenenfalls etwas zu minimieren. Sollte es allerdings zu Schlaff sein - und in 80 % der Fälle kommt ein schlechter Snær Sound immer von einem zu schwachen Reso - würde ich das dann auf annehmbare Härte bringen.


    (Wenn du noch keine Übung im Stimmen hast, besorgt dir mal ein TuneBot, der sorgt zwar auch nicht für bessere Ohren, sensibilisiert allerdings für Ton-Höhnen und Intervalle und son Zeug - wenn du eh schon einen hast: Resofell auf 395 und Schlagfell auf 266 und du hasten einen durchschnittlichen Snær Sound, der zumindest nicht ganz scheiße ist und von dem man aus auch ganz gut operieren kann).


    Probier das mal, wenn's nicht funktioniert, kannst du das neue Fell immer noch für spätere Zwecke auf einer anderen Snær verwenden. Dann verkaufst du halt die Robinson, die dürftest du für halbwegs vernünftiges Geld auch noch loswerden, so sie denn in Schuss ist.


    (Aber bevor du das alles machst, kontrolliere bitte auch mal insbesondere das Resonanzfeld auf Risse. Wenn das Resonanz Fell einreist, tut es das im Regel Fall direkt am Rand, dort wo es aufliegt und wo man es - manchmal - nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht.).