Klingt interessant, aber wie jetzt? Fulcrum zwischen Zeige -und Ringfinger oder zwischen Mittel -und Ringfinger?
Mitte und Ringfinger natürlich, sorry, wurde korrigiert. (Videos per PN)
Klingt interessant, aber wie jetzt? Fulcrum zwischen Zeige -und Ringfinger oder zwischen Mittel -und Ringfinger?
Mitte und Ringfinger natürlich, sorry, wurde korrigiert. (Videos per PN)
Meines Erachtens ist die Griffhaltung beim Traditional schneller, besser, als auch Gesundheitsfreundlicher, die nicht den Bereich Zeigefinger-Daumen ins Zentrum setzt, sondern vielmehr den Stick aufhängt zwischen Mittelfinger und Ringfinger und dort ein Fulcrum bildet, sodass der Stick tatsächlich pendeln und sich in der Kuhle zwischen Zeigefinger und Daumen relativ frei bewegen kann, um von dort den Schwung aus Hand und Arm zu kontrollieren.
Sprich du verlagerst das Fulcrum zwischen Mittel -und Ringfinger? Irgendwie kann ich mir das gerade überhaupt nicht angenehm vorstellen, damit tötet man doch den Rebound ab, oder? Gibts irgendwas wo man das gut sieht?
lg
Exakt. Das Gelenk wird von Mittelfinger und Ringfinger gebildet. Der Stick kann so wirklich an beiden Seiten auf und ab pendeln und ist sehr frei. Mit dem Daumen wird über die dann typische Drehbewegung des HG die Pace gemacht und die Kontrolle ausgeübt.
Mit der StickHaltung und der Technik kann man mühelos bsp 16tel bei 100/105 bPM spielen. Und zugleich bleibt das HG und der Stick immer frei beweglich und es tritt keine Verkrampfung im Daumensattelgelenks-Bereich ein..
Manchmal ärgert es mich glatt, Dass ich open-hand Spiele und der Grip bei meiner rechten Hand so wenig Sinn macht.
Video bei YT wüsste ich jetzt auf die Schnelle keins. Ich habe die Technik seinerzeit von einem englischen Militärdrummer gezeigt bekommen, da dachte ich noch, dass Trad. immer so gespielt wird, bis ich dann später festgestellt habe, dass die meisten traditionell den Stick eher schwerpunktmässig zwischen Daumen und zeigefinger klemmen, wie hier auch im Start-Post zu sehen.
Zwei Ergänzungen muss man aber noch machen:die Technik ist ein ganz klein wenig leiser als die Standard Technik und man sollte sich eventuell das Mittelglied des Ringfingers tapen, weil dort relativ Schnell Blasen entstehen können.
Am Ende ist aber die schnellste und und müheloseste Technik, die ich kenne. (Wenn es sich zeitlich ausgeht , Versuch ich mal, ein kurz Video davon zu machen).
Gutes Video. Aber: viele Wege führen nach Rom, so auch beim traditionellen Grip:
Meines Erachtens ist die Griffhaltung beim Traditional schneller, besser, als auch Gesundheitsfreundlicher, die nicht den Bereich Zeigefinger-Daumen ins Zentrum setzt, sondern vielmehr den Stick aufhängt zwischen Mittelfinger und Ringfinger und dort ein Fulcrum bildet, sodass der Stick tatsächlich pendeln und sich in der Kuhle zwischen Zeigefinger und Daumen relativ frei bewegen kann, um von dort den Schwung aus Hand und Arm zu kontrollieren.
Die andere Technik, wie in deinem Video, welche - ausgehend vom Standard - den Daumen betont wie die schottischen Drumcorps oder Tony-Williams, Führt meines Erachtens auf Dauer zu einer zu grossen zBelastung des Daumensattelgelenks, d.h. die Verbindungsbereich von Zeigefinger und Daumen. Die andere Technik ist zwar vom Griff her anfänglich etwas schwieriger, ist aber - richtig angewandt - hervorragend geeignet, mühelos relativ schnell zu spielen.
Zum Thema Noten-lesen hier ein paar ergänzende und interessante Gedanken von Mr Copeland:
Und hier (ab 15:10):
(Wobei das gesamte Interview absolut sehenswert ist, Stewart in Höchstform mit vielen interessanten Überlegungen und Erinnerungen).
Dürfte doch wohl das Roland TD-1 gemeint sein, oder ?
Das hat am Modul einen gesonderten Line-In für Smartphone, Laptop oder ähnliches für Playalong-Sachen, hat eine gesonderte "Coachfunktion" und - wenn ich mich recht erinnere - auch schon 10 oder 15 Songs vorprogrammiert zum Play-along.
Meines Erachtens ist das "Unwohlsein" einiger, die das Video kritisch sehen eher Ausdruck dessen, dass Behinderte eben nicht wie all anderen Menschen gesehen werden.
+1000
1. Etwas steile These, oder ? Weil ich den Zweiarmigen, der den Einarmigen imitiert, uncool finde, habe ich Probleme mit Einarmigen ? Bei dieser Logik streike ich. Im Ausmaße seiner Unlogik erinnert es etwas an den alten Klassiker "alle Menschen sind sterblich / Sokrates ist ein Mensch / alle Menschen sind Sokrates".
Die Begründung ist auch im übrigen bereits deshalb krumm, weil ja gerade der Drummer selbst bei Hereinstellen des Videos bewusst auf der Klaviatur des Besonderen und der Aufmerksamkeit spielt, indem er einen Einarmigen imitiert. Er ist es doch, der die Unterschiedlichkeit, das Besondere herausstellt; auf diesem Effekt basiert doch sein Video, wieso ist jetzt der kritische Betrachter derjenige, der Probleme haben soll ?
2. Und deswegen halte ich das Video - ganz sachlich und ohne Empörung - für eine Clowns-Nummer. Und zwar deshalb, weil es in seiner ganzen bunten Jahrmarktschreierei exakt das Wesentliche verpasst, die Besonderheit von behinderten Menschen und ihrer Leistung verwischt, verwässert und den Unterschied unkenntlich macht.
Denn der entscheidende Unterschied zwischen ihm und Rick Allen und allen anderen Drummern oder Musikern mit einem echten Handikap oder auch allen Anderen mit "nur" einem Handicap:
Die Bedeutung des Gelingens und die Verzweiflung, wenn es ausbleibt.
Wenn Kyle SchwupsiWuppsi es nicht hinbekommen hätte, die Nummer einarmig zu spielen, hätte er (ich übertreibe jetzt bewusst) einfach seine Sticks eingepackt, wäre bei Mami zum Frühstück aufgeschlagen, hätte seinen Bio-Brei gegessen, sich die nächste Haar-Tönung geklaut und hätte beschlossen, ab morgen wieder zweihändig zu spielen. Das Video - seines Scheiterns - wäre zudem wohl nie erschienen.
Für Rick Allen und alle andern Behinderten geht es jedoch - und jetzt wird dann doch ernst - um etwas völlig anderes: hier geht es nicht um Tricks, um Show, um bunte Haare, Sticktricks oder Clicks, ein "Seht-her-was-ich-kann-alles- nur- mit-einem-Arm":
Die spielen - so pathetisch es auch klingen mag - um ihr Leben beziehungsweise um ihr Seelenheil. Denn das Gelingen. bzw das Scheitern spielt sich bei diesen Menschen auf einer ganz anderen essentiellen Ebene ab. Das Gelingen dessen, was sie wollen, ist bei diesen Menschen der Triumph über die Behinderung selbst und nicht nur ein "Nice-to-Have" wie bei "ich-habe-die-Haare-Schön-Kelly".
Und weil er exakt diesen Unterscheid in die Tonne tritt mit seinem Video, deswegen mag ich es nicht.
Und das hat mit Problemen mit Behinderten bzw. Schwierigkeiten, "sie zu sehen wie alle anderen", überhaupt nichts zu tun, ansonsten hätte jedenfalls ich weitere 6 Jahre mit meiner damaligen Lebensgefährtin nach deren Motorradunfall inkl. Verlust von Arm und Bein nicht hinbekommen - und andere in vergleichbarer Situation auch nicht.
Wie gesagt: kein Grund für Empörung, das gibt es wirklich wichtigeres als ein Drummer, der meint, eine Zirkusnummer darbieten zu müssen, aber bitte nicht die Nummer auch noch umdrehen und kritische Zuschauer ins Fadenkreuz nehmen.
Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung halten.
Da es bei diesen Begriffen eigentlich ausschließlich um kulturelle Aspekte dreht, sehe ich da zunächst mal keinen Zusammenhang.
Wir brauchen den Schwerpunkt der Diskussion jetzt nicht darauf zu legen, aber trotzdem: Ja eben.
Bei kultureller Aneignung gehts doch um alle Aspekte der Übernahme und Verwertung bzw. Ausnutzung von kulturellen Eigenarten oder Ideen oder Leistungen, die einer benachteiligten Minderheit entstammen. Und hier geht es um die musikalische Idee/Leistung eines körperlich Gehandicapten.
Hm, ist so eine Sache, manchmal ergibt sich ja eine halbwegs objektive Beurteilung dadurch, dass man analog-Beispiele bildet. Ich stelle mir also gerade folgendes vor:
Ein Keyboarder spielt mit verbundenen Augen "Superstition" und postet anschließend auf YouTube "Respekt an Stevie, das ist nicht einfach."
Oder: Michael Jordan eröffnet zur neuen NBA Saison das erste Spiel, in dem er vor Anpfiff aus dem Rollstuhl heraus ein paar Körbe versenkt. Anschließend lacht er in die Kamera "Super, gar nicht so einfach".
Oder ein Schlagzeuger spielt eine Partitur beziehungsweise Stück von Evelyn Glennie, nachdem er seine Ohren komplett abgedämmt hat. Anschließend schreibt er zu seinem YouTube Video: "Respekt an Evelyn, das war nicht easy".
So könnte man viele Beispiele bilden. Hinsichtlich ihrer Wirkung wird es wohl drauf ankommen, in welchem Rahmen und in welchem Kontext sowas stattfindet. Hätte der gute Kyle hier mal was dazu gesagt, ob das bsp. gewissermaßen ein Tribut an Ellen ist und wie lange er dafür gebraucht hat, das hinzubekommen, wäre es vielleicht was anderes. So isoliert wirkt es auf mich daher leider nur affig und clownesk. Was schade ist, er hat es ja gar nicht nötig, der Junge kann nun wirklich was (sein Rosanna-Cover ist 1A).
Ob das Ganze jetzt direkt "respektlos" ist, weiß ich nicht, ich denke auf die Begrifflichkeiten kommt es auch nicht zu sehr an. Meine Großmutter mit ihrem untrüglichen moralischen Kompass hätte jedenfalls wohl einfach gesagt: "Sowas macht man nicht." Ich schließe mich dem mal an. Ich würde es in die Kategorie "Schmock des Monates" einordnen wollen.
Aber "Hey": Kyle ist jetzt um 23. Ich könnte mir vorstellen dass er in 10 Jahren auf das Video blickt und denkt: "mein Gott" und schnell löscht, wenn es bis dahin nicht bereits getan hat.
Sonderlich Grund für Empörung und Aufregung sollte man allerdings deswegen nicht veranstalten, wir leben ohnehin schon in einer völlig hysterischen Gesellschaft, da bedarf es einer derartigen Aufregung nicht auch noch. Wäre aber interessant zu wissen, was die ganzen Leute, die mit diesem Video kein Problem haben, ansonsten von "Cancel Culture" bzw. kultureller Anmaßung/Aneignung halten.
Hier eine kleine Auswahl an Sticks rund um deine präferierte Dicke von 14,7 mm. Die letzte Kategorie gibt den Taper an (long, middle, short).
Der VF 3A, VF 1 A und der Promark Ian Paice sind ähnlich. Der 3 A hat wie gesagt den kurzer Taper und daher in etwa die Kopflastigkeit Deines alten Vaters.
Nicht in der Liste:
ZusatzTiP 1: Es gibt von Regal Tip noch einen Jason Sutter Chop Stick, 14,9 mit Länge von 41,6, der ist dünner als die gängigen 5B, aber ein klein wenig länger noch als Deine Vater, aber mit einer Long Taper, der spielt sich trotz seines Gewichtes und Länge wegen des langen Tapers sehr geschmeidig.)
Zusatz Tip2: Wincent 55 FXL mit 14,7 und 42,0 mm.
Jojo Mayer | Vic Firth | 14,7 | 389 | M |
Ian Paice808L | Promark | 14,7 | 410 | M |
808 | Promark | 14,7 | 406 | M |
5 A | Regal Tip | 14,7 | 406 | L |
9 A | Regal Tip | 14,7 | 406 | S |
F 1 | Vic Firth | 14,7 | 411 | S |
MJC1 | Vic Firth | 14,7 | 409 | L |
3 A | Vic Firth | 14,7 | 411 | S |
VF 55 A | Vic Firth | 14,7 | 406 | M |
X 55 A | Vic Firth | 14,7 | 419 | M |
Will Kennedy | ProMark | 14,7 | 419 | L |
Paul Wertico | ProMark | 14,9 | 406 | S |
Peter Erskine3 | Vic Firth | 14,9 | 406 | L |
Omar Hakim | Vic Firth | 14,9 | 406 | S |
Matt Garstka | Vic Firth | 14,9 | 406 | M |
Tony Royster 2 | Vic Firth | 14,9 | 409 | L |
M. Cameron | Vic Firth | 14,9 | 411 | L |
Dein alter Stick kommt dem Vic Firth 3A sehr nahe. Exakt die gleiche dicke, ähnliche Länge und durch den ebenfalls kurzen Taper dürfte es ein ähnliches Spielgefühl geben.
EDITH: Drenkholz war schneller.
Also ich bin jetzt in den letzten zwei Jahren endgültig fündig geworden:
Der heilige Gral für Pop/Jazz/Fusion ist für mich nunmehr das 22 Paiste Dark Energy MK2. Das ist für meinen Geschmack so ziemlich die eierlegende WollmilchSau. Das beste Ride-Becken, was ich jemals hatte.
Wenn's Rockiger werden soll, vertraue ich auf mein 22 Anatolian Natural Ride. Das beste Ping-lastige Heavy-Ride ever. Durchsetzungsstark wie ein Panzer und trotzdem weich-musikalisch.Klasse.
Diskutabel wäre für mich jetzt nur noch zur vervollkommenden Abrundung eventuell das 22 Paiste 602 MEssentials Ride, was für meinen Geschmack mit dem Mk2 zusammen die Krone der Rides ist.
Im übrigen sind diese Zahlen nicht so geheim, wie immer formuliert. Sämtliche betriebswirtschaftlichen Ergebnisse der einzelnen Firmen sind öffentlich einsehbar. Sie alle sind zumeist juristische Personen, die entsprechende Bilanzen veröffentlichen müssen. Bei Paiste weiß ich im Moment derzeit die Unternehmen-Strukturen nicht, die haben ja auch ein Werk hier in Deutschland und müssen auch hier entsprechende Zahlen veröffentlichen.
Wer in diese Bilanzen mal rein sieht, wird erkennen, dass viele Firmen, insbesondere aber solche, die ausschließlich produzieren, und nicht hauptsächlich handeln, Derzeit im Musik Business bereits seit Jahrzehnten einen relativ schweren Stand haben.
Um bei Paiste mal beispielhaft in Sachen Personalkosten zu bleiben: der durchschnittliche Schweizer Arbeitnehmer verdient ungefähr 80.000 € Franken brutto. Wenn wir das mal als Grundlage nehmen, was natürlich im Detail bloße Zufallswahrscheinlichkeit ist (ein langjähriger Fachdengler und Ride-Becken-Veredeler wird mit Sicherheit mehr verdienen, als eine Sekretärin in der Verwaltung), verdient ein Mitarbeiter dort rund 6600 Franken im Monat und in der Stunde 42 Franken brutto. Da auch in der Schweiz der Arbeitgeber den ArbeitgeberAnteil für die Sozialversicherungen noch oben drauf packen müssen (die Lohnsteuer beziehungsweise Einkommensteuer wird in der Schweiz vom Arbeitnehmer selber abgeführt) rechnen wir einfach noch mal 600 Franken monatlich drauf, so dass es für den Arbeitgeber 7200 Franken im Monat sind, die er berappen muss. Würde dann einen schlussendlichen Bruttolohn von 45 Franken ausmachen (7200 Franken : 160 Stunden).
Da sind natürlich im Bereich des Musikalienhandels, also beispielsweise bei Thomann, die ihren Schwerpunkt im Verkauf und nicht in der Produktion haben, ganz anders. Die dortigen Mitarbeiter im Callcenter werden mit Sicherheit nicht diese Löhne verdienen, wie die genannten Schweizer Durchschnitts-Arbeitnehmer (einmal ganz abgesehen davon, dass Thomann gerade mit ihrem mehrsprachigen und international besetzten Callcenter exakt die Marktlücke ausgefüllt haben, die ein online-Musikalienhändler besetzen muss).
Denn in klassische Weise gesprochen müssen an einem Becken aus Nottwill ja eben unheimlich viele Leute verdienen: Paiste als Produzent, der Arbeitnehmer von Paiste, der Zulieferer von Paiste, der Vertrieb von Paiste, Der Mitarbeiter des Vertriebes von Paiste, der lokale Musikalienhändler und der Arbeitnehmer beim Musikalienhändler. Und bei jedem Zwischenschritt verdient auch noch das Finanzamt jeweils mit und eventuell Ein Transport- oder Logisticunternehmen - Und deren Mitarbeiter.
Früher in den siebziger, achtziger und auch noch neunziger Jahren war die Möbelbranche führend darin, Nettogewinne von bis zu 70 % einzustreichen. Solche Gewinnmargen waren aber selbst früher bereits Hollywood und werden heute selbst von Luxus Uhrenherstellern nicht mehr eingestrichen, diese belaufen sich derzeit maximal auf um die 20 %, so berichten jedenfalls Insider.
Könnte eines der Recording Customs sein, die Yamaha Ende der 80iger/Anfang der 90igern im damaligen Ex-Premier-Werk bauen liess.
Es könnte aber auch "nur" ein Power V sein. Die hatten in der "Special"-Ausführung die gleichen Lugs wie das RC.
Letztlich müsste man die Modell- und Seriennummer auswerten, ist aber schwer, weil Yamaha nen seltsamen Code hatten. Aber es soll wohl auch irgendwo ne Seite geben zur Entschlüsselung.
Zugegeben, das überrascht etwas. Schließlich werden die Lager ja nicht aufgelöst, sondern nur "verlagert". Aber die Gelegenheit eines werbewirksamen Räumungsverkaufs wollte man sich wohl nicht entgehen lassen.
Anyway:
Entscheidend ist, dass es hier an diesem Standort offenbar weitergeht Und das schwerpunktmäßig mit dem alten Team. Insbesondere die Schlagzeugabteilung behält ihren bewährten Kopf, das freut ungemein.
Zur Vertiefung Rob Browns Ideen:
Insbesondere auch daran denken, dass viele Reggae-Grooves gerne auch mal ternär gespielt werden , wie diese klassischen Beispiele verdeutlichen:
Ja, das 20'er 2002 ist schon ein delikates, etwas zarteres Seelchen. Die Serie stammt schließlich noch aus Zeiten, in denen die einzelnen Beckentypen noch nicht so deutlich ausdifferenziert waren im jeweiligen Portfolio, wie das heute meistens der Fall ist.
Auch in der 602-Linie beispielsweise waren/sind alle Becken des gleichen Typs (thin, medium, heavy) relativ dicht beieinander und unterscheiden sich innerhalb der Gewichtsklasse eben nur marginal.
Die Hörgewohnheiten und SoundVorstellungen ändern sich auch. Die ersten Jahre meines Schlagzeuger-Daseins hatte ich damals exakt diese 2002 -Kombination (20/18 - ua.) gespielt und seinerzeit fand ich alles "Bene".Wenn ich es heute höre, ist es mir alles zu Wischiwaschi und indifferent.
fast forward to
5:15
= badabum
Toooolles Video......könnte man als Ruff (ich weiß böses Wort) sehen....das "Bumm" auf den Beat als Abschluss und das "bada" als Vorschlag. Da hier als zwei Einzelschlage(Single Stroke) ausgeführt liegt meine Vermutung nah dran. Oder??
Bereits lautmalerisch ist das (5:15) mE kein "bada-bum" sondern ein "dla-bumm", das Hand-Sticking daher auch kein Single Stroke, sondern ein Flam: insgesamt daher ein Flam und ein Tap - ein Flam Tap - wobei der Tap auf der Bass kommt.
Er meint wohl eher das hier:
Benny's Drum Channel: Tipp der Woche-Der "Abroller" - YouTube
Herta wäre ja ne Kombi aus verschiedenen Notenwerte innerhalb des Lick, MoM schrub einfach von 16thTriolen.
..... oder man besorgt sich gegebenenfalls einen Adapter USB/3,5-Klinke.