Beiträge von Seelanne

    Ja, MK ist echt heftig, Weckl II sozusagen. Egal ob Eulen und/oder Athen: kann man nicht oft genug sehen. Da stimmt einfach alles.
    Er hat früher Anatolian gespielt, bis er auf Paiste umgestiegen ist. Mein 22er Anatolian Natural Ride ist ursprünglich seins :-).

    Sorry, vergiss alles: ich hab in deinem Fred Fast Crashs statt Full Crashs gelesen !!!!


    Okay, es sind rund 200 g:

    Das 18er Medium Fast Crash wird hier mit 1498 g angegeben
    https://youtu.be/To_59L_Z640


    Hier zwei Fast Crashs mit 1250 und 1258
    https://youtu.be/8pv0YOB5-PQ
    https://youtu.be/8pv0YOB5-PQ


    Auch das 19er wiegt "nur" rund 1500 g.
    https://youtu.be/bM88bQNirpw

    Sorry, vergiss alles: ich hab in deinem Fred Fast Crashs statt Full Crashs gelesen !!!!

    Gleices Gewicht ? Also bei den YT-Beispielen von MDShop sind rund 300 g dazwischen, das ist schon 'ne Hausnummer.
    (Siehe unten: Sorry Alex, hatte fälschlicher Weise den Unterschied zwischen Fast und Medium Fast hineingelesen statt Unterschied Medium Fast vs Full Cr.)


    Die Medium klingen auch deutlich schwerer. Die gibts ja auch nur in 18 und 20.


    Ich finde die reinen Fast Crashs stimmiger: wenns ich kräftig brauche, kann ich gleich 'nen Full Crash nehmen. Die Mediums sind m.E. nicht Fisch nicht Fleisch. Da die Fast Cr. und die Full Cr. auch sehr gut miteinander harmonieren, wüsste ich für die Mediums so gar kein rechten Verwendungszweck.

    ZITAT: Bringt ja nichts wenn ich die Snare gut spielen kann, aber die Fumas übertrieben gesagt, nur mit den Zehnspitzen erreichen kann.


    [size=10]Damit fängts, schon an, wie auch schon Richtig angesprochen, hängt das von der jeweiligen bevorzugt und am häufigst eingesetzten Fusstechnik ab,....


    Exakt: Es gibt viel richtige Sitzhöhen, aber eben nur eine richtige Snare-Höhe, deshalb sollte man auch mE mit der Snare-Höhe anfangen und nicht den Kardinal-Fehler beim Setaufbau begehen, nämlich mit der Sitzhöhe anzufangen. Die Folgen sind Million unsinnig angewinkelter und weit abstehender Snares in zudem falscher Höhe und Arm und Rückenprobleme.


    Zunächst: Das "Argument", dass ich bei vorrangiger Einstellung der Snare zu einer Sitzposition komme, bei der ich die Füße nicht mehr an die Pedallerie bekomme, dürfte wohl theoretischer Natur sein, oder bei welcher halbwegs in Betracht kommenden Anfangs Snareinstellung ist jemandem das schon mal bereits passiert ? ..... Also.


    Sodann: Leider wird immer wieder der Unterschied zwischen relativer Snare-Höhe und absoluter Snare-Höhe übersehen:


    Die relative Snare-Höhe bedeutet die richtige Snare-Höhe im Verhältnis zum Körper. Die wichtigste Höhe ist diese relative Höhe, sie wird aber nun mal weder durch die Sitzposition noch durch die Sitzhöhe bestimmt und sollte demzufolge auch völlig unbeeinflusst davon bleiben. Bestimmt wird sie alleinig durch die Länge der Arme (maximal modifiziert durch die Stickhaltung: Traditional oder Matched). Wenn man die richtige Snare-Position beziehungsweise Höhe herausfinden und dies unbeeinflusst von allen möglichen Faktoren tun will, macht man dies sogar am besten im Stehen. Dies empfiehlt ausdrücklich auch Dave Weckl.


    Wenn man dann die richtige Höhe ermittelt hat (die Details lass ich jetzt mal weg - auch die Frage des Abstandes, was wiederum auch eine Frage der Sticklänge oder Stickhaltung ist), kann ich die Sitzhöhe feinjustieren.


    Oftmals stellen Drummer bei der Sitzhöhe nun fest, dass die Oberschenkel zu hoch sind, entweder bereits beim Normalen Sitzen oder spätestens bei Aufsetzen der Fußspitzen auf die Pedale bei Heel-Tow-Bewegungen. Aber statt die optimale Snare-Höhe als relativ feststehend zu begreifen und demzufolge die Sitzhöhe zu ändern, fangen die Meisten stattdessen an, an der Snare rumzuschrauben in der allseits bekannten Teufelskreis-Reihenfolge:


    Erst wird die Snare höher eingestellt, damit man sich beim Spielen nicht mehr auf die Oberschenkel schlägt. Dabei stellt man dann fest, dass man die Snare nicht mehr sauber trifft, sondern nur noch die vordere Kante. Nun wird die Snare nach vorne angewinkelt, damit der Rand vorne tiefer ist. Nun aber stellt man fest, dass man die Stare nicht mehr im Zentrum trifft und auch der Rebound sich irgendwie scheiße anfühlt, der geht jetzt in Richtung eigenes Auge statt nach oben. Zudem treffen die Sticks im vorderen Teil nun erst tiefer auf die Snare, viel Drummer setzen sich daher nun automatisch etwas weiter weg, damit sie die Hände ebenfalls tiefer bekommen. Nun wird die Entfernung zu den Toms aber wieder größer, sodass ich diese nun auch höher einstelle bzw stärker anwinkle, damit ich die besser erreichen kann. Und so weiter und so fort. Der Rücken wird auch immer krummer. Am Ende habe ich eine vollkommen vermurkselte und verschrobene Sitzposition.


    Dabei wäre die Therapie so einfach gewesen: Einfach die richtige (relative) Snare-Höhe immer beibehalten, während man die richtige Sitzposition sucht. Wenn diese die Veränderung der absoluten Snare-Höhe erforderlich macht: kein Problem, dann bringe ich die Snare auf die neue Höhe, aber eben unter Beachtung eben der relativen Höhe.


    (Wenn ich total schlau bin, kann ich natürlich auch mit der Sitzposition anfangen, wenn ich weiß, dass ich die relative Snare-Positon nicht ändern darf. Die Frage ist nur: ist man immer so schlau und aufmerksam: Ich jedenfalls war und bin es früher oftmals nicht gewesen.)

    Der Aufbau ist m.E. vermurkselt:


    Die Toms sind unerklärlich weit von der Snare entfernt. Wenn man davon ausgehen kann, dass die Snare die Optimalposition "0" ist, ist bei Dir die Tom-Abteilung zu weit weg. Mich würde auch wundern, wenn du das rechte HängeTom mit dem linken Stick gut erreichen könntet.


    Deine zweitwichtigste Postion direkt über der Snare nimmt dafür ein Splash-Becken ein. Dem ist unsinnig.


    Zu den Pedalen wurde ausreichend vermerkt: Hier deutet das linke Pedal auf eine unausgewogene Postion hin. Die meisten Drummer, insbesondere die Cross-handed Player haben zwar die HH oftmals nach hinten versetzt gestellt, aber hier ist es too much.


    Tip: Fang nochmal ganz vorn vorne an. Diese Position bekommst du allemal wieder hin, du gehst kein Risiko an. Alles abbauen und nochmal loslegen.


    Auch große Leute können das alles gut hinbekommen. Omar Hakim ist auch fast 2 Meter und hat einen schlüssigen Aufbau.


    EDITH: ich empfehle im übrigen NICHT mit der Sitzhöhe anzufangen, sondern mit der Snare. Die Sitzhöhe am Anfang (Oberschenkel leicht nach unten) ist nur eine erste Arbeitspoition. Das wichtigste ist die Snare. Erst dann kommt die exakte Sitzhöhe, die dann so eingestellt sein muss, dass man sich selbst dann nicht auf die Schenkel haut, wenn man die Füsse auf den Pedalen auf die Spitze stellt.) Die Photos in dem verlinkten Fred bsp. zeigen eine definitiv zu tiefe Snare.

    Auf die Schnelle:
    # Es gibt 2 Playalong-Alben for free von Rob Brown, entweder über apple-music herunterladbar oder abrufbar über seinen yt-Kanal.
    # Dann gibts noch jede Menge Playlaongs aus dem Bereich Gospel, die sehr zu empfehlen und jedenfalls über apple-music auch zu speichern sind (mal googeln). Die Songs sinds meist in 3 Variationen da, eine mit Drums, eine mit Click, eine ohne alles.
    # Wenns jazziger sein soll, gibts mittlerweile ne opulente Playalong-App der Wdr Bigband
    https://l.ead.me/bbp4N2?gclid=…SDfi-xnm4Jd4aAuYcEALw_wcB

    Wenn die Fußplatte der HH Maschine weiterhin frei beweglich ist, würde ich mit meinem gesunden Menschenverstand darauf tippen, dass dann die Verbindung zwischen Platte und Stange irgendwo unterbrochen ist. Wenn die Fussplatte unten "klebt", ist die Verbindung aber offensichtlich intakt, die Stange hängt aber irgendwo fest.
    Egal wie: du musst die HH-Becken abmachen und das Rohr komplett nach oben rausziehen, damit du an die Verbindungstange innen kommst. Dann kannst du sehen, ob hier irgendetwas gebrochen oder sonst defekt ist oder sich einfach das Gewinde gelöst hat bzw die Stange eventuell einfach nur an irgendeiner Kante hängt. Ich hatte mal ein Modell, bei dem das regelmäßig passiert ist. Ich tippe aber mal darauf, dass sich die Stange innen vom Unterteil entwunden hat.


    Also wie Trommle schon sagte: Selbst ist der Mann und ran an das Rohr. Also so .... äh ... ja ....

    Grundsätzlich wirds ja am obersten Punkt der Bassdrum montiert zwischen die Toms (auf 12 Uhr gewissermaßen)


    Ich selbst habe aber im aktuellen Setup das 10er und 12er Tom so platziert, dass dort kein Platz ist.
    Ich habe das EAD somit jetzt auf ca. 9-10 Uhr an der Bassdrum.


    Die Position hat sich seltsamer Weise als vorteilhaft bei meinem Set erwiesen: Das 8er Tom, was bislang etwas beim EAD zu kurz kam, hat jetzt deutlich mehr Pfund, desgleichen die HH und das (bei mir links) befindliche Ride, selbst das bei mir links befindliche 15er bekommt so noch Druck. Auf der rechten Seite dagegen stört die etwas gerissene Entfernung mitnichten: Das 12 ist gleich geblieben und das 14er ist eh laut genug, desgleichen meine Crash-Abteilung rechts mit dem 19er Crash und dem Swish. Die mittigen Cymbals (15/17/16 und die Splashes) sind ohnehin gut dabei.


    Also dieser zwangsweise etwas andere Aufbau hat sich letztendlich - bei mir - als Glücksgriff erwiesen. Das Set klingt jetzt viel runder und besser ausgeglichen.


    Also ich meine, man kann da ruhig etwas experimentieren je nachdem, was für ein Setaufbau man hat. Der Bass-Drum Träger funktioniert jedenfalls auch in dieser Position problemlos.

    "Einmal was ordentliches kaufen und dann Ruhe haben."


    ............ :) :D der war gut: Du hast das falsche Instrument. Ich kenne keinen Drummer, der jemals am Anfang seines Treibens was gekauft hat und dann bis zum Ende hardwaremäßig sich zur Ruhe betten konnte. Entweder leckt man Blut, dann will man irgendwann mehr und was anderes, oder aber die Sache hat sich eh erledigt


    Soweit ich das hinsichtlich der Angebote sehe:


    1. Das Hyperdrive ist ein reines Shellset und liegt über deinem Budget. Da musst du eventuell sogar noch die 4 Tomhalter zukaufen, da macht ja dann noch mal rund 200 €. Dann wärst du sogar bei 1.700 €. Selbst wenn die Tomhalter drin sind, wären die 1.500 stattlich. Das Set in dieser Ausführung gibts seit rund 8 Jahren, das Set dürfte daher auch so alt sein, die BassDrum mit 20er Tiefe ist quasi nicht zu bewegen und zu transportieren (von Variant- oder Kombi-KfZ-Ausrüstung abgesehen), die Snare nur ne 13er (zu der BD mit 20-Tiefe etwas eigenartig): da wirst du über kurz oder lang ohne hin noch eine 14 A suchenda wirst du über kurz oder lang ohne hin noch eine 14er suchen. Ohnehin wäre das that schwerlich erweiterbar, da diese Ausführung nun wirklich äußerst selten ist. Alles in allem also trotz der optischen Schönheit nicht das Gelbe vom Ei. Wenn man schon über sein Budget liegt, dann sollte man den Vogel auch abschießen.


    2. Das zweite Star Classic Maplel liegt ebenfalls über deinem Budget zumal bei entsprechender Erweiterung, wenn überhaupt eine Erweiterung möglich wäre: der Verkäufer gibt an, dass auf der ganzen Welt dieses Set angeblich nur 80 mal vorhanden ist. Da wird es schwierig sein, eine TomTom Erweiterung zu erlangen. Im übrigen fehlt dann dort eine gleichwertige Snare. Vernünftige gebrauchte Snare für 300 € obendrauf und Man läge dann schon bei 1800, was für ein nicht erweiterbares Basisset mit 20er einigermaßen absurd wäre.


    3. Das weiße/silberne Pearl sieht einfach scheiße aus und hat zu wenig Trommeln, das Grüne Pearl ist wirklich diskutabel, zumal dort ja auch noch das komplette Rack dabei ist. Outfitmäßig kommt es allerdings auch so sexy daher wie eine Spätbarocke Gelsenkirchner Schrankwand mit seitlich angebrachtem Schalke 04 Aufkleber.


    4.Bei Daniels Set würden mich die Signature-Grössen stören, das Pearl von AAX wäre für den Preis ne echte Überlegung wert.


    Allen ernstes - und weil bei solchen Suchaktionen Foreninterne Sets ohnehin nie verkauft werden (Ich erinnere da an Member "DrumStudio" MapexSet quasi zum Abholpreis) - würde ich das Mapex Saturn bei gearmusic nehmen. mehr Drums fürs Geld wirst du nirgends bekommen. Da wäre dann ja sogar noch Geld für eine Sahne Snare drin.


    See


    Ps: Wenn Du später noch 'ne Snare suchen solltest, 'ne Tama-Simon-Phillips-Gladiator oder eine Yamaha-Manu-Katche, sag Bescheid.

    Das hab ich gerne gesehen/gehört: ich liebe Piano-Trios. )Mit der Sängerin werde ich zwar nicht warm, aber die ist Zweifelsohne toll und Gesang ist immer reine Geschmackssache.) Dem Piano könnte ich stunden zuhören.


    Super gespielt, tolle Arrangements, „wind cries Mary“ ist ‚ne echte Sahne-Version. Alles Groovt leicht und luftig daher, dabei aber alles auch mit dem notwendigen Punch. Richtig gut.

    Eine Bitte fiele mir noch ein, was man mit Beginn des neuen Designs einführen könnte:


    Eine extra-Rubrik mit "Verkaufsberatung", alle Verkaufsberatungen in einen Thread zusammenführen oder aber in einen öffentlichen Bereich verschieben, den man abschalten kann, ähnlich wie beim Galeriethread, der offenbar jetzt auch nur für Mitglieder bestimmt ist - irgendwie sowas.
    Zuweilen kommt es mir nämlich vor, als wenn das Forum zu einer reinen Verkaufsberatung von Leuten wird, die sich hier ausschließlich deshalb neu anmelden, um billig einen Einkaufsführer abzugreifen. Das Forum verkommt so zum Ebay-Einkaufs-Assistenten.
    Das alles wäre nicht so arg und ist ja auch nicht richtig neu, aber wegen Gleichzeitigkeit der Abnahme der normalen Post und Zunahme dieser Themen tummeln sich hier parallel 5-6 Simultan-Verkaufsberatungen auf der Start-Seite, teilweise sogar mit absolut gleichen Zielvorstellungen, sodass man schon teilweise wirklich suchen muss, um einen Thread zu entdecken, der sich nicht um Verkaufsberatung dreht.


    Verkaufsberatungen sind übrigens für das Forum selbst absolut nutzlos: Sie haben keinerlei Mehrwert, weil sie ja dann doch wieder in den Untiefen der Forums-Suche verschwinden: sie werden nie Wieder gelesen, weil für die gleiche Frage 3 Wochen später eh einer Thread aufgemacht wird- wiederholt werden. Die Anfragenden tragen auch überhaupt nichts zu dem Forum bei und die Threads sind echt ermüdend, weil es ja auch immer um das Gleiche geht und die gleichen Pro und Cons bis zum Abwinken durchgekaut werden.

    Super !!! Das wird spannend, toll, dass hier Anpassungen erfolgen. Danke für die Arbeit und Mühe !!!


    Vieles, was hier geschrieben wurde, hätte ich auch als Anmerkung gehabt, insbesondere die Änderung die Schriftgröße und die Tatsache, dass man fürs Einbinden von Videos ganz offensichtlich ein abgeschlossenes Hochschulstudium braucht, aber nicht verraten wird, welches. :) (Nur Spass) - vielleicht bin einfach auch zu dämlich.


    Das Einzge, was mich nervt, ist tatsächlich das automatische turnusmäßige Ausloggen von einer Seite zur Nächsten, (ohne den Tab zu wechseln): ich bin eingeloggt, gehe auf eine Unterseite und - schwups - bin ich draußen. Auch nicht jedesmal, aber oft. Fühle mich bei der Zufälligkeit des Vorgangs mittlerweile wie eine Skinner-Taube.

    Das Fell ist total lose: ich meine, dass ist ein 10er Tom und klingt wie fast ein 13er: Da muss irgendwo derbe eine Schraube locker sein und dort knarzt es dann auch ... oder das Fell ist im Ganzen überhaupt nicht gestimmt, sodass alles irgendwie scheppert.

    Also die 2 Bands, in denen ich derzeit unterwegs bin, haben aktuell vollständig auf Proben verzichtet und beschränken sich auf "Heimarbeit":


    Bei der einen (Cover-Band) haben wir grade ein neues Programm entworfen (ca. 15 neue Stücke zu den 15 vorhandenen ) und üben das derzeit jeder für sich ein unter Absprache mit den anderen übers Netz (Whatsapp). Alle Bandbesprechungen, Abstimmungen über das Programm, Austauschen von Leedsheets etc. machen wir über diese WhatsApp-Gruppe, hierbei auch durchaus mit eigenen Video-Kurz-Einspielungen etc.. Zudem müssen sich derzeit ein Gitarrist und Keyboarder vollkommen neu eingrooven, da kommt die Pause gar nicht mal so ungelegen. Doof alleine ist, dass alle Konzerte abgesagt wurde und dadurch die Motivation bandmäßig etwas leidet. Einige fragen sich, warum sie sich das allen noch draufschaffen sollen.


    In der 2ten (Fusion-) Band sind wir eh' nur zu Dritt, das Programm steht soweit, das jammen fällt halt aus, thats it. Hier hatten wir es auch per Online versucht: Absolute Vollkatastrophe: Sowohl technisch als auch Feeling-mäßig.


    Insgesamt ist das alles natürlich nicht so schön. Andererseits: ich drumme derzeit seltsamer Weise mehr als je zuvor, weil einfach genügend Zeit ist, endlich mal Dinge in Ruhe zu üben. Die Zeit, die ich für Musik zur Verfügung habe, geht halt derzeit nicht für die Band-Musik drauf, sondern kann ich auf mich selbst verwenden. Da ich so seit 3 Monaten sogar nochmal echte Quantensprünge mache und Sachen gelingen, für die ansonsten nie Zeit war, ist sogar die Motivation bei mir persönlich ganz auf 100. Das ist natürlich nur 'ne Momentaufnahme und ..... ja ..... Luxus desjenigen, der davon nicht leben muss.

    Danke für die Genesungswünsche und aufmunternde Worte.


    Ich warte jeden Tag darauf und beobachte, ob es besser wird. Es fällt mir schwer zu akzeptieren,
    dass ich vieles nicht kann, was vor 4 Wochen noch kein Problem war. Ach was rede ich von kein Problem, Dinge,
    über die man nicht mal nachgedacht hat, dass man es kann und macht.


    Diesmal etwas länger:


    Das wird wieder Maddin !!


    Du wirst Dich nicht erinnern, aber ich war mal vor 13 Jahren (auch) hier für rund 1 1/2 Jahre von der Bildfläche verschwunden, weil ich an CFS erkrankt war (chronic fatigue syndrom). Von den Symptomen erinnert mich Deine Schilderung extrem an diese Erkrankung: Seinerzeit bin ich teilweise ins Bad auf allen vieren gekrochen, musste mich beim Zähneputzen hinsetzen, das Heben einer Kaffeetasse war vollkommen erschöpfend und nach einem 5 minütigen Telefonat habe ich 8 Stunden durchgeschlafen. Habe seinerzeit fast meine wirtschaftliche Existenz und mein Leben verloren, war nur noch eine atmende Hülle. Aber nach einem Jahr gings wie aus Zauberhand wieder aufwärts. Seither gilt für mich persönlich der Satz aus "cast away": "Ich werde weiteratmen - weil morgen die Sinne aufgeht - und wer weiß, was die Flut so bringt".


    Ich bin sicher, dass auch bei Dir bald wieder die Flut jede Menge Strandgut vorbeiträgt und Du hast ja auch eine sicherlich tolle Familie, die Dir Ansporn und Stütze zugleich ist.
    Du machst das - Drummer sind zähe Hunde. Ich drücke alle Daumen und sende Dir tausend Genesungswünsche !!

    orinocco:


    1. Zunächst:
    Eine seitliche Ausholbewegung zum Schwungholen (wie bei Möller oft gezeigt) und ein seitliches Abspreizen des Oberarms als Dauerposition sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe. Mit einem zur Seite abgespreizten Oberarm bekommst du überhaupt keine vernünftige Bewegung mehr hin, geschweige denn die MöllerWhip: Wie soll die denn aussehen, der Ellbogen kann diese Bewegung doch gar nicht zulassen ? Bei jedem typischen Möller-Up musst du ja stattdessen automatisch den gesamten Oberarm mit nach oben anheben. Und jede andere Schwungbewegung im Sinne eines normalen Upstrokes kannst du zwar machen, aber dann fällt dir nach 1 Minute der Arm ab.
    (Unter welchen Umständen sich das ganze physikalisch-physiognomisch ausgeht: Wenn die HH entsprechend niedrig steht, aber dann muss sie so niedrig stehen, tiefer als die Snare, sodass du dann an die HH mit der rechten Hand für den Rest des Auftritts nicht mehr rankommst.


    2. Einschub zum Thema Möller: Die seitliche Ausholbewegung ist tatsächlich oft vollkommen überzogen dargestellt, JoJo Mayer hatte hat auch schon in einem Interview darauf hingewiesen. Zur Veranschaulichung ist das ganze nett, in der Praxis aber in dieser extremen Art unbrauchbar: Es verbraucht schlichtweg viel zu viel Zeit. Möller ala Chapin ist ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Wie Mayer sagte, läßt er zunächst die gesamte Bewegung aus der Hand weg. Möller nach Chapin ist ja gewissermaßen ein einziger Schwung aus dem Unterarm, der durchs Handgelenk hindurch in den Stick läuft. Kein eigentliche Handbewegung (außér der passiven Peitschen-Schwingung), keine Fingertechnik. Man kann tatsächlich Möllern, indem man die Sticks einfach oben zwischen Daumen und Zeigefinger oben am Spalt einklemmt, so wie Chapin dass im Video zeigt: es klappt ja auch. Man schüttelt gewissermaßen die Schläge auf das Fell.
    Aber: Auf der Snare, auf dem Pad. Sobald man diese Technik auf das gesamte Set übertragt, zeigt sie sodenn auch ihre Tücken. Man sieht es auch beim Spiel von Chapin selbst am Set (es gibt ein MI-Video dsazu auf YT.). Auf dem gesamten Set wirkt die Technik unbeholfen, starr, unflexibel, die gesamte Bewegung scheint über den Toms abzusterben, was fast logisch ist: Möllern mit ausgestreckten Arm ist schwierig.
    Für mich ist Möller nur insofern hilfreich, als dass sie mich gelehrt hat, bei Ausholbewegungen das Handgelenk möglichst locker zu lassen und immer den Handrücken oben zu behalten, um mehr Schwung entwickeln zu können und damit auch letztlich schneller kontrolliert spielen zu können (was aber auch eben bedeutet, die Unterarme ein wenig zu bewegen). Aber es gibt eben Heerscharen von Drummern, die auch gut ohne Möller auskommen. Am Ende ist diese ganze Gerede von Möller ohnehin mehr so eine versuchte Geheimsprache für relativ simple natürlich Dinge - wie Tommy Igoe es mal formulierte.


    3. Wenn du aber den Oberarm anlegst, ist nichts gewonnen: Dann musst du den Unterarm auf 12 halten (und die Hand auch, weil sonst landest du ja wieder auf der Snare), Zum einen ist damit schonmal das Handgelenk statt nach innen "auf grade" gestellt, was bereits eine leichte Anspannung der Sehnen und Bänder bedeutet.


    Aber viel problematischer ist, dass du bei angelegtem Oberarm mit dem Unterarm, der direkt nach vorne in 90 grad abgewinkelt ist, kaum eine Bewegung im Sinne von Möller nach oben hinbekommst: Außer einem Anheben des Handgelenks kommt da wenig zustande. Wenn du den Unterarm zum Möllerschwung anhebst, ist schnell Ende im Gelände: Du bekommst grade mal eine Bewegung hin, die das Handgelenk anheben und nach unten abknicken lässt. Das wars. Von einem wirklichen Schwung kann da überhaupt keine Rede sein. Du hast ja auch überhaupt keinen Support vom Oberam, eben weil der Winkel so spitz ist.


    Ich spiele seit 40 Jahren open handed und ich bin wirklich nicht grade langsam, aber diese Haltung bei 8tel pro 170 BPM über einen Zeitraum von 5 Minuten ist echt nicht ohne: das habe ich auch erst du intensives Üben und unter Anwendung des TW-Grip hinbekommen, indem ich alles, was Daumen und Zeigefinger und Mittelfinger angeht, gewissermaßen offen lasse und nur dadurch auch den Druck erzeugen kann, die ich bei solchen Rocksachen benötige. Mir hilft es ja bei solchen Sachen nicht, irgendwie schnelle HH-Schläge auf das Cymbal zu zeichnen, sondern richtig der HH einen mitzugeben, damit es auch wirklich rockt. Mit rechts hatte bsp. ich dagegen bei solchen Sachen nie Probleme. Ein Wechsel aber während des Gigs ist halt nicht möglich, wenn ich nicht auch dann die HH dann höher stelle, was wiederum (abgesehen beim Miken) aber nicht geht, weil dann wiederum das Ride im Wege ist (der übliche Drummer-Kettenreaktion-Albtraum halt).
    (Zusatz: Das Abwinkeln des OberArms nach vorne um sich Raum zu schaffen ist im übrigen keine Alternative: entweder geht dann gar nichts mehr (bei weitem Abstrecken) oder der Arm erlahmt zumindest relativ schnell).

    Aber jeder Jeck ist anders, aber wiewohl ich trotzdem meine, dass die richtige Sticktechnik beim Drummer die Hälfte der Miete ist.


    oldspunk: Möller beschreibt mE eigentlich nur die spezielle Aushohlbewegung mit anschließendem Mehrfach-Tap. Diese Technik des Mehrfachtaps stammt dabei im übrigen nicht von Möller selbst, sondern von Billy Gladstone. Möller hat nur die Ausholbewegung von Militär-Trommlern adaptiert. Wie oft jetzt dieser Mehrfach-Tap ist, ist aber vollkommen egal: Das können 2, 3 oder 4 sein. Lediglich eine Variante ist der 3er Schlag. Üblicher Weise spielen viele bei schnellen 16tel im Halftime einen "4er-Möller" oder eben bei schnellen 8tel einen" 2er-Möller", was lediglich bedeutet, dass alle 4 bzw 2 mal die Ausholbewegung gemacht wird. der 2er Mölle rist dann ein normaler DoubleStroke mit der speziellen Ausholbewegung.