Beiträge von Seelanne

    Remo hatte seinerzeit mal definitiv Probleme mit dem Coating, das ist aber schon ne ganze Weile her: Das muss so 2007-2009 um den Dreh gewesen sein. Da konnte man ne Zeitlang beim Ablösen förmlich zusehen, jeder Schlag ein Treffer sozusagen. Ich bin seinerzeit weg von Remo, weil mir diese Sache zu teuer wurde. Habe vor Jahren dann aber doch wieder bsp. auf das CS-Snare-Fell zurückgegriffen und da war wieder alles in Ordnung. ich denke, das war nur 'ne Phase.


    Aquarian hatte auch mal so eine Phase, relativ zu Beginn Anfang der 2000er: Phantastischer Sound, aber die Dinger sind einem förmlich unter den Sticks zerbröselt. Das war aber ganz offensichtlich auch ein definitiver Produktionsfehler, die haben sich der Sache schnell angenommen (damals agierte ja noch Roy Burns persönlich) und abgestellt: Das Coating von Aquarian ist seit Jahren wahnsinnig stabil, fast schon etwas zu stabil, sodass die Coated-2-Plys irgendwie etwas steif wirken vom Spielgefühl.


    Die Einzigen, die da offensichtlich noch nie Probleme mit hatten, waren wohl Evans. Aber leider mag ich deren Film auch nur in Sachen BassDrum, sowohl in Sachen Toms als auch Snare werde ich bei den Schlagfellen bei Evans nicht wirklich fündig, weder coated noch clear. Aber das Coating ist einfach doll, das neue UV1 scheint ohnehin irgendwie "unkaputtbar".

    Das mit den leicht unterdimensionierten Stimmschrauben ist aber offensichtlich keine exklusive Eigenart der Starphonics:
    Auch bei anderen Tama-Drums fallen die Vierkant leicht kleiner aus: Bei meiner Simon-Phillips-Snare kann ich ebenfalls einige Stimmschlüssel nicht nutzen, weil zu gross, so auch eben den Evans-StimmSchlüssel.

    Auf die Schnelle:


    Manic Depression Jimi Hendrix
    Pulles to bits - Siouxsie and the Banshees
    Sunken Waltz - Calexico
    Golden Brown - Stranglers (da ist aber noch zusätzlich ein 4/4 drin
    Untitled - d‘Angelo (eigentlich ein 6/8)


    Nach den ersten vollmundigen Aussagen diverser Politiker in o. g. Sinne wird es seit Montag ja konkret und hier scheint sich die Sache nun doch etwas anders darzustellen (was ich so im Bekanntenkreis mitbekomme). "Unbürokratisch" sieht schon mal anders aus.


    Mein Zitat bezog sich auf die Entschädigung wegen Quarantäne nach dem Infektionsschutzgesetz, das bedeutet eine Entschädigung, wenn Du wegen direktem Infektionsverdacht oder Infektion persönlich (oder die Schule) direkt unter Quarantäne gestellt wirst. Diese Entschädigung hat nix mit dem derzeit darüber hinaus gehenden Allgemeinen prophylaktischen Kontaktverbot und den daraus resultierenden Zuschüssen zu tun. Diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. (In der Tat kann man aber zynisch konstatieren, das man als Musiker - finanziell - zuweilen besser stünde, wenn man wegen persönlichem Corona-Verdacht oder Infektion zwangsweise zu Hause wäre, als wenn man nur wegen der allg.- Kontaktsperre keinen Job mehr hat).


    (Zusatz:Allerdings wäre es in der Tat juristisch höchst anspruchsvoll, zu überprüfen, ob nicht das derzeitige Kontaktverbot (In Bayern gilt ja sogar der Katastrophenfall) nicht die Regeln des Infektionsschutzgesetzes analog anwendbar machen könnten.


    Zum Subventionsbetrug: ich würde sagen, dass nicht alles so heiss gegessen wird,wie es gekocht wird. Der Zuschuss wird ja selbstverständlich auf Grund einer vorzunehmenden Prognose beantragt im Hinblick auf ausbleibende Zahlungseingänge bzw Umsatzrückgang bzw. Auftragsverlust. (Das Abwarten einer Ex-post-Bewertung fällt ja aus, dann ist der Wartende ja schon pleite.) Fällt die Realität dann aber doch besser aus, als erwartet, war die Prognose nicht zwingend schuldhaft falsch gestellt. Im Hinblick auf zukünftige unsichere Erwartungen kann ich schlechterdings nur recht schwierig einen Vorsatz gründen. Zwar kennt nun der Subventionsbetrug auch den Begriff der Leichtfertigkeit, aber auch hier wird's problematisch: Die entsprechenden Antragsformulare geben - zumindest hier in NRW - wenig Raum, überhaupt fehlerhafte Angaben zu machen bzw,. die Angaben zu präzisieren.


    Und auch hinsichtlich der Höhe wird's problematisch für den Staat. Angenommen, es stellt sich heraus, dass du nur 4000 € brauchtest in den kommenden drei Monaten, um über die Runden zu kommen,weil viele Auftraggeber dann doch noch ausstehende Rechnungen gezahlt haben. Du hattest aber gar keine Möglichkeit, 4000 € zu beantragen, sondern - bsp- in NRW "nur" pauschal 9000 €. Das kann Dir ja dann schwerlich zum Nachteil gereichen, wenn der Staat die Finanzzuschüsse so pauschal zu hoch fasst.


    Die Frage wäre ja auch die der Nachprüfbarkeit: Sinnig wäre das ja nur über den Jahresabschluss 2020 und die entsprechende Einkomenssteuererklärung. Wenn du dann gegenüber 2019 eine Einkommenssteigerung hast, wird's natürlich problematisch. Aber das sieht man ja ab. Man zieht dann einfach Rechnungen aus 10,11 und 12 in 1. Oder du verknallst am Ende des Jahres noch ordentlich Betriebsmittel für Neuanschaffungen. Du machst in der Regel als Einzelunternehmer (Musiker) ja keine echte Bilanz: Wer soll das also - außer bei einer aufwendigen individuellen Betriebsprüfung - entdecken ?


    Außerdem und das sollte Standard sein, um alle Probleme aus dem Weg zu gehen: Am Ende des Jahres Kassensturz machen und wenn man dann feststellt, dass man das Geld unterm Strich eigentlich gar nicht benötigt hat, einfach wieder zurückzahlen. Fertig. (Aber wie ich die Behörden kenne, gibt es dann überhaupt keinen, der das Geld annehmen kann/darf etc.). Ich denke daher, es wird im Jahr 2021 bei begründetem Verdacht individuelle Nachprüfungen geben, mehr nicht. Flächendeckende Überprüfungen wird es bereits aus Kapazitätsmangel nicht geben. Außerdem: was soll der Staat machen ? Wenn er jeden, der 2020 etwas zuviel kassiert hat, dann im Nachhinein kriminalisiert und Rückzahlungen und Strafgelder aufbrummt, bekommt der Staat mit Verzögerung dann die ganzen Insolvenzen, die er eigentlich verhindern wollte. Macht wenig Sinn. Es wird da sehr wahrscheinlich einfach gelten: Too many too fail.

    silent bob: guter Link.


    trotzdem:


    Ein Entschädigungsanspruch ist mir nur bekannt bei eigener Quarantäne-Anordnung für Personen selbst, als die Honorarkräfte selbst. Dann kann man nach § 56 Infektionsschutzgesetz gewissermaßen ein "Krankengeld" für Selbständige anfordern und einen Verdienstausfall geltend machen ). Die Entschädigung wird als staatlicher Ausgleich für das Befolgen-Müssen der staatlichen Anordnung verstanden. Soweit alles okay.


    Dass allerdings ein Entschädigungsanspruch auch dann bestehen kann, wenn die Schule selbst schließen muss, ist mir bislang unbekannt. Der Link schweigt sich auch darüber aus, wer das exakt dann übernimmt ("zuständige Behörde" ist zudem arg schwammig). Ich werde mal die Augen und Ohren offen halten, das Problem dürfte sich in den nächsten Tagen öfters stellen.

    Also als Selbständiger guckt man bei sowas in der Regel in den berühmten Regen:


    Sollte der Unterricht durch behördliche Maßnahmen ausfallen müssen (Ausgangsverbot, Versammlungsverbot; Schließung aller öffentlichen Gebäude etc.), liegt "höhere Gewalt" vor. Soweit man hiergegen keine Versicherung hat (in der Regel nicht), können ja beide Seiten den Vertrag nicht erfüllen und beide Seiten sind von der vertraglichen Verpflichtung befreit. Eine Entschädigung gibts dafür nicht, wie gesagt, es sei denn, man hat eine Betriebsausfallversicherung. Auch da wäre aber noch das Kleingedruckte relevant.


    Sollte keine behördliche Maßnahme gegeben sein, sondern die Schule bzw. die Schüler schlichtweg "absagen", kommt es natürlich auf den Vertrag an, den man abgeschlossen hat und was da festgehalten wurde als Kündigungsmöglichkeit, nachweis von K-Gründen, Vertragsstrafe etc.


    Schlau wäre es eventuell, im Fall des Vorliegens einer Krankentagegeldversicherung zu "überprüfen", ob man nicht erkrankt ist.


    Die Regierung hat ja angekündigt, es würde kurzfristige Kreditmöglichkeiten auch für Selbständige oder Freiberufler geben, aber derzeit sieht es da eher mau aus:
    Die großspurigen Ankündigungen sind nicht einmal ansatzweise gediehen, das Gesetz soll erst Mitte April verabschiedet werden, wenn man dann noch die Kreditbeantragung hinzunimmt, dürfte in dieser Sache erst Geld frühestens ab Mai/Juni fließen. Für viele dürfte das schon zu spät kommen. Leider ist das wieder mal der "german way". Die Österreicher sind bei der Verabschiedung derlei Gesetze mE schon fast durch. Im übrigen kann man die Kredite nur beantragen, wenn man bereits 5 Jahre am Markt auftritt. Weiterhin ist vollkommen offen, ob der Kredit auch tatsächlich zur Überbrückung genommen werden kann. Offiziell ist es ein Betriebsmittel -oder Investiotionskredit, die reine Erhaltung der Liquidität bzw. Broterwerb fällt da eigentlich nicht drunter. Könnte sein, das insbesondere selbständige Musiker, die einfach "nur" Geld brauchen, um durchzuhalten, in die Röhre gucken.


    Eine eigentliche "Entschädigung" dürfte es aber nirgends geben, wer sollte die denn zahlen und warum ?

    Motivation: Meine ursprüngliche Motivation ist weniger das Drummen für sich, sondern war und ist die Liebe zur Musik. Ich wollte seinerzeit mit 12/13 einfach Musik machen. Das schien für mich einfach das größte. Gitarre hatte ich schon begonnen, gesungen auch, aber festgestellt, dass das nichts für mich ist. Piano fand ich großartig, aber ich war ungeduldig und es dauerte mir alles zu lange. Da schienen mir die Drums genau das Richtige. Bei allem Staunen bei Anblick von Drummern: Die hatten 2 Arme und 2 Beine. "Wenn die das können, kann ich das also auch." So meine simple Logik. Im übrigen scheinen mir rhythmische Dinge einfacher zu liegen als Harmonien, ich hatte da einfach eine schnelle Auffassungsgabe. Außerdem war es cool (wobei es den Ausdruck damals noch nicht so richtig gab in Deutschland).


    (By the way: ich denke, dass die gesamte Faszination des Drummens - neben dem körperlich-sportlich-tribalem - auch für Nicht-Drummer daher kommt: Dieser eigentümliche Mix aus scheinbarer Simplizität und Komplexität: Die Anlage völlig simpel (2 Hände, 2 Füße), die konkrete Ausführung und Umsetzung dann aber erstaunlich komplex. Anders beim Piano oder Gitarre: Okay, sagt man, das sieht schwer aus, das sieht man auf den erster Blick, dafür muss man lange üben, aber dieses Trommeln ? Das muss doch schaffbar sein. Bis mans dann konkret versucht. Ein anderer Aspekt mag das Geheimnisvolle sein, dass man im Regelfall nie so richtig sieht, was der Drummer macht. Bei allen anderen liegt alles klar auf dem Tisch, aber: Wie hat der Drummer das jetzt eben wieder gemacht ? )


    Größte Initialzündungen:
    # Alan Dawson Solo von 1972 zu Take Five. Ich hatte die dazugehörige Platte exakt zu diesem Auftritt ("We are all together for the first Time") irgendwann um 1975 das erste Mal gehört, ab da wars klar, was ich machen will. Bis heute für mich noch heute einer der besten Soli ever. (https://www.youtube.com/watch?v=QbDRSgqKNOU)
    Ansonsten gabs da noch 'ne Menge, in zeitlich ungeordneter Reihenfolge:
    # Verschiedene Platten, die mich drummäßig umgehauen haben:
    "Made in Japan" von Deep Purple, "Seconds out" von Genesis, "Burstin Out" von Jethro Tull, "Live and Dangerous" von Thin Lizzy, das Drummen von Mitch Mitchell auf Hendrix' "Hey Joe", hat mich beim ersten Hören vollkommen weggeblasen,
    # ein Live Konzert von Charlie Antolini in einer JazzKneipe hier vor Ort auf seiner "Knock Out"-Tour, ein Live Konzert von Jethro Tull und eines von Genesis Ende der 70iger.
    # Verschiedene Erlebnisse am 'Fernseher: Michael Shrieve's Solo bei Santana's Woodstock Auftritt bsp.


    Aller-aller-erste Anfänge: Meine allerersten Grooves hab ich zu Creedence Clearwater Revival Stücken (Doug Clifford) geübt, Simpel wie nur was, aber groovy.


    Einflüsse:
    Schwierig zu sagen, am Ende wohl alle Drummer, denen ich öfters zugehört habe, als anderen, also abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Steve Gadd, Colaiuta etc:
    In den Anfängen: Ian Paice, Barriemore Barlow, Neil Peart, Stewart Copeland, Richie Heyward (Littel Feat, Joan Armatrading), P. Collins & Ch. Thompson,
    Später dann: Omar Hakim, Simon Phillips, Mark Brzecki, Terry Lynne Carrington, Chad Wackermann, Dave Weckl

    Das Ganze wird um so ominöser, als dass beide Verlage der beiden Zeitschriften selbst auf den zweiten Blick erstmal nichts miteinander zu tun haben. Da scheint es also im Hintergrund wohl Absprachen oder Fusionen bzw Verbindungen zu geben, die dem Kunden nicht einsichtig sind.


    Ein Einstellung der Lieferung lässt im übrigen natürlich den Anspruch auf das Entgelt entfallen, ein Recht auf freie Bestimmung einer Ersatzleistung dürfte dagegen nicht rechtwirksam vertraglich vereinbart sein, auch als AGB wäre eine solche Klausel als überraschende Klausel“ unwirksam.


    Ich würde als Kunde erstmal abwarten, Abbuchungen würde ich zurückholen, Daueraufträge erstmal canceln, unbestellte D&P aufbewahren, selbstverständlich ungelesen

    Grösstes Problem ist zumeist die Snare: Im Gegensatz zu den meisten halte ich da ein Ausweichen auf 12er oder andere Snares für Kokolores, weil die in der Regel noch mehr knallen, als bsp. ne tief gestimmte 14er. Bestes Mittel ist einfach nen Handtuch drüber. Macht die Snare leise, aber gleichzeitig etwas fett.


    Toms sind meistens nicht das Problem, wenn doch, pack Wattebäuschchen in die Trommel, die dämpfen gut, töten aber den Sound nicht.


    BassDrum stopfen, bis es passt.


    Becken mit Klebestreifen dämpfen: nicht völlig verkleben, sondern am Rand und einen Rest über den Rand hängen lassen, bei Bedarf dort mit Tempos bestücken. Sieht bescheuert aus, wirkt aber.

    Das EmAD Heavy ist lautstärkemässig eh suboptimal. Das ist „too much of a good thing“. Hat einen extremen buttrigen Anschlag und dazu eine wirklich schwache Laustärke-Performance. Da helfen dann auch nicht die paar Extra-Bass-Frequenzen unten rum, die es mit sich bringt. Ich habs nach ein paar Monaten wieder weggetan. Selbst im Studio wars viel zu indifferent.


    Mach da was anderes drauf und experimentiere etwad mit Schlegeln, wie hier auch schon angesprochen. Ich spiel derzeit die Red-Line-Pearl mit Yamaha-Schlegeln. Erlaubt ist was gefällt.

    Zunächst einmal Riesen-Respekt für die Arbeit, die Du Dir mit diesem Stück machst und Deiner Hartnäckigkeit:


    Ich weiß aber nicht, wie Du auf die Doubles kommst, selbst Simon spielt da Single-Ghostnotes:


    https://youtu.be/zSO7IIQKLBg


    Im übrigen verwirrt mich die Hihat. Obwohl Du den Triolen-Fill eigentlich spielst, höre ich immer nur die graden 4tel raus. Dadurch geht etwas der Goove verloren.


    Im ganzen liegts aber weder an den Ghost und an der HH für sich, sondern einfach daran, dass dass zumeist unsauber ist. Daher wackelt das dann einfach noch ziemlich.


    Vielleicht mal dieses Tutorial zum "Nochmal-Ansehen", für mich das beste Tujorial von Rosanna, auch wenn auf italienisch.
    https://youtu.be/4K3VDOn8C8w


    Weitermachen !!!!

    Okay, dann will ich mal meine Erfahrungswerte kundgeben, nachdem das EAD10 jetzt rund 6 Monate hier zum Einsatz kam:


    I. Über die Technik und Funktionsweise ist ja hier schon fast alles gesagt worden. Vielleicht hier einige Punkte zur Ergänzung und Vertiefung


    1) Wiedergabe und Reichweite


    - Snare: Die Snare wird sauber erfasst. Durch die Micro-Positionierung bedingt, wird die Snare aber gewissermaßen "von unten" abgenommen, was eine erhöhte Teppich-Ansprache ergibt, das kann man mögen, muss man aber nicht.


    - BassDrum: Die BassDrum bekommt den Bumms, den sie braucht. Die unterschiedlichen Sounds aus der Library sind aber zuweilen nicht so zwingend unterschiedlich, wie angegeben oder wie von mir erwartet.


    - Toms: Die Toms, die direkt über der BassDrum und damit den Mics hängen, werden super wiedergegeben. Je näher dran, desto druckvoller. Die Toms, die weiter weg sind, werden - das ist nun kein Wunder - deutlich leiser erfasst: Wer 3 oder 4 Toms spielt oder aber links neben der HH noch ein Tom aufbaut oder eine Sidesnare, muss mit hörbaren Einbußen rechnen.

    - Floortoms. Dementsprechendes gilt für das zweite Floortom, welches im Regelfall ein Tacken leiser ausfällt als das direkt neben den Mikros befindliche erste FloorTom.


    - Ride-Becken: Hier kann es echte Probleme geben: Wer klassisch das RideBecken über dem rechten TomTom- positioniert, bekommt eine gute Abbildung des Ride. Wer dagegen das rechte Tom weglässt und an dessen Stelle das Ride hängen hat, dem wird das Ride zu deutlich und zu laut im Gesamtbild abgebildet. Das gleiche gilt selbstverständlich für Setaufbauten, wo zwar mit 2 Toms gespielt wird, das Ride aber trotzdem rechts über der BD hängt, weil die beiden TT nach links weg aufgebaut wurden.
    Wer - wie ich - Open handed spielt und das Ride links stehen hat, kann ebenfalls Probleme bekommen. Bei mir ist es okay, aber ich spiele auch ein Ride mit kräftigem "Ping", leichtere Rides könnten da durchaus etwas "abstinken" im Gesamtzusammenhang.


    - Crash-Becken: Die Crashbecken werden fast alle vernünftig erfasst. Das Nachsehen haben etwas Splashbecken, die in einer Entfernung sind, die ungefähr dem HH entspricht. Hier ist ein deutlicher Soundabfall festzustellen. Positiv wirkt sich das umgekehrt uU bei China-Becken aus: Dies sind im direkten Mix ja meist etwas laut, sodass diese "entfernungsbedingt" etwas gedämpft werden, was dem Gesamtbild des Sets auch gut tun kann.


    -HH: Das HH stellte sich bei mir im Mix gut dar, ich spiele aber auch eine 13er PowerHH, die ziemlich direkt schneidet. Wer hier leisere Sohlen bevorzugt, könnte mit dem EAD10 Probleme bekommen, da im Gesamtmix das HH lautstärketechnisch schnell abstinken könnte.


    - Problemfall "Grosses Set" insgesamt:
    Insgesamt ist das EAD10 gemäß seiner Konstruktion auf eine Basisset mit 2 Toms und einem Floortom ausgelegt, das muss man klar sagen. Große Sets können hier eigentlich nicht vernünftig abgebildet werden, was angesichts der Funktionsweise des EAD10 ja auch kein Wunder ist. Es gibt allerdings einen Trick, bzw. eine Situation, wie man auch große Sets mit dem EAD10 abbilden kann:


    Das Problem des EAD10 bei großen Sets ist ja nicht, dass die Reichweite der Erfassung generell zu kurz ist, selbst weiter entferntere Trommeln werden ja durchaus erkannt und wiedergegeben, aber die Relation stimmt eben dann nicht. Dieses "Relations-Problem" verschwindet oder verringert sich allerdings drastisch, wenn auch die eigentlich näheren Trommeln und Becken etwas weiter weg sind: Ich musste letztens gesundheitsbedingt (ich hatte Tage vorher einen Hexenschuss) sehr hoch sitzen und musste daher zwangsläufig alle Toms etc. höher hängen. Das gar nicht beabsichtigte Resultat im Hinblick das EAD war ziemlich verblüffend: Der Lautstärke-Unterschied zwischen den Einzelteilen wurde so gering, dass das Soundbild einheitlicher wurde und runder. Selbst die direkt nächsten Toms etx. waren jetzt zwar etwas leiser aber eben auch leiser im Verhältnis zu den "schwächeren" Toms. Fazit: Der Gesamt-Mix wurde einheitlicher und runder.


    2) Sounds
    Über die Sounds und ihre Sinnhaftigkeit kann man streiten, bis der Arzt kommt. Vieles halte ich auch für überflüssig, da ich im Regelfall einen natürlichen Sound bevorzuge, da komme ich mit etwas Reverb und Compressor dicke hin, aber die Geschmäcker sind nunmal verschieden. Ich meine, Yamaha hat hier sein Klassenziel erreicht, für den Durschsnittsuser eine schnelle, einfach zu handelnden "Plug-and-play" Lösung zu bieten, die durchaus interessant ist und für jeden was bietet, wenn sie auch unterm Strich nicht im High-End-Bereich einzuordnen ist.


    3) Ungereimheiten
    Leichte Abstriche muss ich dem Yamaha geben, da - beim Livespielen - die Lautstärke des Clicks von anderweitigen Aux-Signalen (etwa aus dem Mischpult oder dem Computer bzw Sequencer) nicht getrennt werden kann. Es gibt zwar im Menü einen Unterpunkt, wo der Click-Level angehoben werden kann, aber leider nur marginal. Das Clickvolumen ist - nur den Click verwendet - absolut ausreichend-. Sobald eine anderes Signal verwendet wird, gibts aber eben nur eine Soundsumme, das Clicksignal ist lautstärkemnäßig nicht vom Sound, welches vom Mischpult etc. dazu kommt, trennbar. Lediglich bei Einspielungen über die App "Rec-n-Share" kann man den von der App gespeisten Click getrennt steuern. Das ist irgendwie nicht zu Ende gedacht. Schade.


    II. Einsatzgebiete
    Fragt sich dann, wie effektiv und wie sinnvoll das Ding tatsächlich einsetzbar ist, meine 5-Cent dazu:


    1) Solo-Üben
    Als Übungs-Tool ist das EDA10 tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau. Das Ding ist innerhalb von Minuten installiert und kalibriert und liefert ohne jedweden nennenswerten Aufwand die Möglichkeit, sich selbst beim Üben einen - fast - amtlichen Sound zu generieren. Das macht nicht nur ungeheuren Spaß und steigert die Motivation, sondern ist auch noch gut fürs Timing etc.: Ein gut klingendes Set "atmet" besser und dadurch können wir besser "takten". Zudem das EAD10 auch unabhängig macht von den Soundverhältnissen im Proberaum: Selbst ein totgedämpfter Überaum kann jetzt den entsprechenden Mindest-Hall spendiert bekommen, sodass das Set auch in diesem toten Raum akustisch auf den Ohren gut klingt.
    Die vielen Sounds regen im übrigen die Phantasie an, man ist einfach versucht, sich stundenlang am Set aufzuhalten. Die einfachen Aufnahme-Möglichkeiten, das Playbackspielen und der eingebaute Click vervollständigen das Drummer-Herz.
    In Sachen Übemodus würde ich hier mal glatt 100 % vergeben.


    2) Proberaum mit Band
    Das Bild wandelt sich etwas, sobald das Ding bei der Bandprobe zum Einsatz kommt. Hier ist man mit dem EAD10, was nunmal schwerpunktmäßig ein Micro ist, den Unbillen des "Bleedings" unterworfen:


    In kleinen Proberäumen, in denen man nicht verhindern kann, dass Verstärker und Boxen irgendwie immer auf das Drumset und damit auf das EAD10 ausstrahlen, kommen sämtliche Instrumente zwangsläufig mit in den eigenen EAD10-Mix und damit auf die eigenen Headphones oder Inears. Das muss nicht zwingend schlecht sein: ich habe es schon erlebt, dass ich so einen nahezu perfekten Sound auf den Inears hatte, in anderen Fällen muss man aber das Mikro tatsächlich von vorne etwas abschirmen, weil ansonsten zuviel der Backline auf die Ohren kommen, man hat ja da eben keine Möglichkeit, irgendwas wegzufiltern.


    Ich selbst habe da jetzt noch keine Probleme gehabt, wenn ich meinen Sound alleine für mich auf die Ohren bekomme. Will ich aber nun das EAD10 ans Mischpult schicken, sodass meinen schöner Drumsound auch alle anderen hören können, wirds natürlich etwas krude, da ich zugleich ne Menge an Backline zusätzlich übers Mischpult jage. Das verursacht im Proberaum natürlich ein gelindes Sound-Desaster.


    Auch ist in Proberäumen nicht immer gewährleistet, dass die Gesangs-PA oder die Komplett-PA so gestellt werden kann, dass deren Boxen nicht aufs Drumset ausstrahlen, in dem Fall ist das Senden des EAD10-Sounds ans MP nicht machbar, da wegen der Rückkoppelung nicht in den Griff zu bekommen.


    Sollten dagegen alle Musiker ohnehin nur übers Mischpult und über Kopfhörer bzw Inear spielen, ist natürlich das EAD10 hier gewissermaßen die Königslösung.
    Als Fazit würde ich in Sachen Probemodus mit Band jetzt hier mal 75 % vergeben; trotz der Einschränkungen, da mit einem herkömmlichen Micro-Aufbau es auch nicht weniger Probleme gibt.


    3) Live
    Bei Live-Einsätzen kommt es ganz drauf an, ob PA und Backline tatsächlich so stehen, dass Rückkoppelungen ausgeschlossen sind. Bei größeren Gigs habe ich - wie oben dargestellt - zusätzlich die Probleme, dass ich etwaig eben kein rundes Sound-Bild bekommen, da einfach die einzelnen Toms und Cymbals zu unterschiedlich laut abgebildet werden. Bei Open Airs dürfte sich der Einsatzbereich auch nur auf kleinere Gigs beschränken, hier kommt ja das Risiko extrem hinzu, dass ein Windstoß zu falschen Zeit den Zauberlick auf meinem eh schon leiseren zweiten FloorTom endgültig "vom Winde verweht".
    Hier würde ich ganz einfach mal 50 % an Erfolgssternchen vergeben, da alles mehr oder weniger dann dem Zufall unterfällt.


    III. Fazit
    "Eierlegende Wollmilchsau oder tooliges Vollflopp-Spielzeug" ? Die Frage möchte man am liebsten mit "sowohl-als-auch" beantworten:


    Für den heimischen Übungs-Hausgebrauch ist das Ding einfach eine Wucht, bis auf kleinste Abstriche kann ich hier keinen einzigen Wermutstopfen ausmachen, zudem das Ding preislich absolut im Rahmen liegt.
    Für den Proberaum-Gebrauch im Bandkontext kann es phantastisch sein, es kann sich aber auch schlichtweg als unbrauchbar erweisen, das ist alles sowohl vom Raum, den Musikern und der dort verwendeten Technik abhängig.
    Live maße ich mir kein abschließendes Urteil an: Hier habe ich das Ding zweimal auf kleinen Bühnen gehabt, dort war das EAD10 das Mittel der Wahl, absolut großartig. Aber bereits auf mittelgroßen Bühne sehe ich Probleme, die ich ohne einen ausgebildeten Soundmischer nicht lösen wollte.


    Zur Konkurrenz "Ead10 vs. Mikros und Mischer" würde ich folgendes sagen. Gegenüber einem wirklich guten Mikro-Set nebst Mischer, der wirklich Ahnung hat, stinkt das EAD10 ab, keine Frage. Dafür ist der Radius zu klein, das Summenbild zu eingeschränkt zufällig (siehe oben) und das Panorama letztlich irgendwie zu "boxig". Allerdings muss man hier ganz einfach die Relationen sehen: Mit dem EAD10 bekomme ich in 5 Minuten ein vernünftigen Sound, der mit anderen Mitteln mindestens 30-45 Minuten dauert und dazu einer Person, die Ahnung davon hat, was sie da tut. Denn eins ist auch ganz klar: Ich hatte in meinem Leben trotz Close-Miking und (angeblich) ausgebildetem und erfahrenem Tontechniker schon schlechtere Sounds als mit dem EAD10.

    R ll RKl wobei der rechte auf dem Floortom, die doubles mit links auf der snare, den Single mit links auf einem tom.
    Oder
    Rll R(k)K L also die k nicht einfach, sondern als Flam


    Oder klassisches 3er Swiss-Triplet mit (l)R lr oder andersherum. Ich spielenes gerne noch mit ner bd vor dem flam.


    Oder du machst den ian paice auf black night bei dem beiden Breaks ab 0:50.: einfach, groovy, mit viel space.

    Solche Clinics, egal in welchem Rahmen und in welcher Größe, sind natürlich Relikte aus der Zeit vor dem Internet. Entstanden sind sie ja aus dem Umstand, dass es vorher nie eine Möglichkeit gab, internationale Drummer aus fremden Ländern "hautnah" zu Gesicht zu bekommen bzw. sie bei der Arbeit zu beobachten. Da blieben halt nur Messebesuche und Clinics.


    Von daher: ja, derlei ist im Sinne von "lehrreich" etwas überholt. Jedes Lehrvideo bei YT ist unter dem Aspekt des Lernens höchst wahrscheinlich sinniger, als ein solcher Abend.


    Es ist halt eher Ausdruck der Liebhaberei, aber hey: Warum machen wir das denn hier, wenn nicht letztens aus Liebhaberei ? Und man sollte die absolute Liveerfahrung nun auch nicht nicht unterschätzen, grade in Sachen Motivation. Im übrigen ist Sir Simon ein derart angenehmer Zeitgenosse, dass sich das in jedem Fall lohnen wird.


    Daher halte ich solche Aktionen - insbesondere wenn es solch "intimer" Rahmen ist - für absolut gelungen. Gratulation an Threadstarter für die Orga ! Ich würde kommen, wenn es nicht so weit wäre.


    Gutes Gelingen, viel Erfolg und viel Spass ! :thumbup: :!:

    Naja, ihr müsst Euch schon entscheiden:


    Entweder ist eure Band - GbR steuerlich angemeldet mit eigener Steuernummer, dann muss auch eine Gewinn-Überschussrechnung am Ende des Jahres gemacht werden, in der dort die Einnahmen verbucht (und nach Gewinnverteilungsquote dann jeder bei sich in der privaten steuererklärung angegeben) werden oder aber ihr seid nicht angemeldet, dann müssen die Einnahmen bei einem von Euch gebucht werden und in dessen Steuererklärung angegeben werden.


    Wenn ihr das als Band machen wollt (was sinnvoll wäre) solltet ihr dann auch bei der Gema alle Mitglieder der Band bzw eben die Band als Rechteinhaber angeben. Sonst droht ja unnötiges durcheinander: die gema zahlt an einen, der muss das dann als Fremdgeld weiterleiten auf das Konto der Band, die diese Beträge dann als Einnahmen verbucht. Warum dann nicht gleich auf das gemeinsame Konto der Band ?


    Alles hängt natürlich auch etwas davon ab, wie hoch eure Einnahmen so sind und wieviele Buchungen ihr so zu verzeichnen habt. bei Marginalbeträgen dürfte es wumpe sein.

    @Thread-Starter:


    Ich sag es jetzt mal ganz offen:


    Du hast seit Deiner Anmeldung hier im Forum Ende 2018 exakt 17 (!) Threads eröffnet mit immer ähnlichen Fragen. Mal willst Du ein E-Set für 2500 € kaufen, dann bis 700 €, dann wieder von 400-500 €, dann geht es konkret ums DD Fame, dann um eine HH, dann um Logitech, dann um Dämpfungen von e- und a-drums, dann wieder um Hybrid-Sets, um Boxen, dann wieder ums Roland 17 etc pp.


    Einmal willst du selber kaufen, dann hast du schon eins, willst aber noch ein zweites und das erste verkaufen, zwischenzeitlich willst du es aber doch behalten und willst das zweite für die Arbeit, erst soll es ein Roland sein, dann ein DD fame, dann doch wieder ein Roland, dann brauchst du noch Boxen, dann aber überlegst du dir wieder ganz offensichtlich, dein altes A-Set zu dämpfen, dann wiederum soll das neue Set ohnehin für deinen Neffen sein usw. usw.


    Mit solls ja eigentlich egal sein, wie du so deine Zeit verbringst, aber das Forum wird hier für mich - und vielleicht nicht nur für mich - angesichts dieser Fred-Flut allmählich unleserlich, was nun wiederum mir meine Zeit klaut. Kurz: Wir können hier nicht für jede Tom-Halter-Ersatzschraube einen Thread aufmachen.


    Daher meine ernste Bitte: Mach bitte einen Sammelfred oder mach dein eigenes Profil und schreibe da rein, was du willst und stelle Deine Fragen dort, aber bitte nicht hier das Forum querbeet weiter zuspammen.


    Danke !

    Schönes Thema. Wobei die letzten Posts irgendwie an der Thematik vorbeigehen und sich in erster Linie mit sich selbst beschäftigen, daher kurz zurück zur eigentlichen Frage:


    Stil, so denke ich, ist die Frage bzw. die Antwort auf die Frage: "Was spiele ich wann wie ?"


    1. Wir Drummer - und wohl Musiker generell - sind ja zumeist damit beschäftigt, sich mit Letzterem zu beschäftigen, also "wie spiele ich diesen Break, dieses Fill, wie diesen Groove".
    Doch in Sachen Stil ist das fast schon die unwesentlichste Frage: Abgesehen davon, dass es in erster Linie darauf ankommt, es richtig zu spielen und nicht falsch (was immer Frage der Übung ist, des "Könnens") , wären bzgl. diesem Punkt lediglich gewisse Nuancen zu finden in Dynamik, Lautstärke etc. pp. Mit Stilprägung hat das aber alles nicht so viel zu tun. 10 Drummer können die gleichen Noten leicht unterschiedlich spielen, sicher, man wird 10 unterschiedliche Ergebnisse bekommen, aber insgesamt wird nichts dabei herauskommen, was stilistisch sich um Welten unterscheidet. Solange es richtig gespielt ist, wird es sich so ähneln, dass einem das eine oder andere von der Ausdrucksweise besser gefällt, aber man wird die große "Stilfrage" nicht stellen. Das vorgegebene Korsett ist einfach zu eng.


    2. Viel wichtiger in meinen Augen - und eben stilprägender - sind aber die Fragen, "was spiele ich an welcher Stelle ?" Das ist die musikalische Seite des Drummens:


    Spiele ich an einer bestimmten Stelle einen Break oder nicht und wenn ja, welchen ? Versuche ich die die Melodik zu unterstürzen oder die Riffs, oder unterstütze ich nichts und konzentriere mich nur auf den Groove, spiele ich parallel zur Basslinie oder setze ich Kontrapunkte, fülle ich die Lücken oder gehe ich mit dem Groove ? Die Antworten auf diese ganzen Fragen machen mE den Stil aus. Eine einzelner Bass-Drum-Schlag kann einen Groove verändern. Ein einzige Hihat Betonung kann den Groove funky werden lassen.


    Alle stilprägenden Drummer waren deshalb so einflussreich, weil ihre Auffassung vom Drummen neu bzw. innovativ war, nicht so sehr, "wie" sie etwas gespielt haben, sondern "was" und "wann".


    3. Dabei ist das, "was" ich spiele, natürlich abhängig von meinem Vokabular, dessen ich überhaupt mächtig bin (ausgenommen, wenn man frei improvisiert und einfach Dinge versucht, die man vorher noch nie gespielt hat), dies wiederum ist ein Ergebnis dessen, was ich gehört habe, was ich übernommen und "geklaut" habe, kurz: was ich gelernt habe. Und diese Mischungen sind natürlich ähnlich vielfältig wie der Gen-Pool. Und gelernt haben wir im Regelfall nicht nur die "Must Haves", bsp. die Rudiments, sondern eben das, was uns musikalisch gefällt. "Wann" ich etwas spiele, entscheidend dann endgültig die Musikalität, der Geschmack, der wiederum ebenfalls beeinflusst ist von meiner musikalischen "Vorgeschichte".


    4. Letztlich wäre nur noch zu klären, ob ich diese ganzen Entscheidungen intuitiv, als aus dem Bauch heraus treffe oder bewusst, also konzeptionell. Abhängig ist das natürlich von dem Surrounding, indem ich konkret spiele: In Sessions spielt man aus dem Bauch heraus, ansonsten konzipiert man Drum-Tracks bewusst, wobei eben unbewusst die ganzen Einflüsse wirken, wie oben erwähnt, aber die Entscheidung, etwas bestimmtes an einer bestimmten Stelle zu spielen, ist bewußt. (Außer, man heißt Stewart Copeland und macht solch intuitive Sachen selbst im Studio)