Beiträge von Seelanne

    Das mag ja alles sein, aber trotzdem nochmal:


    1. Wo soll ich denn da mit meinem Doppelpedal bleiben ? Die Frage werden sich alle DP-Drummer stellen. So wie es aussieht, müsste ich mein DP-Pedal aufgeben. Warum sollte ein Drummer das machen ? Um ein paar mal mit der Hacke ein paar Schläge machen zu können ? Wenn Dein Pedal wenigstens so konstruiert wäre, dass nur eine Schlegel da wäre, dann könnte man das ja zur Not kombinieren, aber so ist das nix. (Die Frage wäre ja auch: Wieso brauche ich eigentlich überhaupt bei dieser Maschine 2 Schlegel ? Den abwechselnd bediene ich das ja nicht, außerdem könnt eich dann gleich auf das Sonor-Teil zurückgreifen. Der Einwand, dass das Ding einfach ne anders aufgebaute Doppelfussmaschne ist, ist da ja nicht so ganz von der Hand zu weisen.


    2. Ich bezweifel nach wie vor, dass ich eine Sitzposition finde, bei der ich beide Techniken (Spitze,Hacke) gleich gut ausüben kann. Setze ich mich so, dass ich bequem mit der Hacke spiele, ist mein Bein zu weit weg, wenn ich es auf das vordere Pedal setze und umgekehrt. Im übrigen ist dass die ganze BassDrum zu weit weg, als dass ich die darauf montierten Toms noch erreichen kann. Das Ding würde daher nur funktionieren, wen nich ein Aufbau hätte, wo die Toms von der BD unabhängig sind.


    Fazit: ich sehe das nicht. Diese ganze Fersen-Spiel-Geschichte ist jetzt im übrigen schon 2 mal probiert worden. Einmal mit 'nem Fersenaufsatz, nannte sich seinerzeit VrUK, dann später das Giant Step Pedal von Sonor. Beides hat sich nicht durchgesetzt.


    PS: Ich sehe grade: Das Vruk gibts jetzt sogar in der Neuauflage !!
    https://youtu.be/zNUf_c-1vdk
    mein Tip: Stampf das Projekt ein.

    Ich habe ein ganz anderes Problem mit dem "Zwingeling-"Pedal": Der Platz , und das in mehrerlei Hinsicht:


    1. Wenn ich das Pedal so aufstelle, dass ich es mit der Ferse bequem bedienen kann (also die Hacke ganz nach unten geht), ist auf Grund der Größe des Pedals mE die Bassdrum so weit weg, dass die darauf befindlichen Toms so unerreichbar sind wie das gelobte Land. Ich kenne keine Tomarme, die das ausgleichen könnten. Oder täuscht mich da die Optik ?


    2. Wie soll ich da noch eine Doppelfussmaschine aufbauen können ? Oder soll noch eine Fersen-Doppelfußmaschine kommen ? :)


    Auch wenn ich neue Ideen immer gut finde, ist meine Prognose: Keiner braucht das Teil:


    Drummer mit Doppelfussmaschine nehmen das Ding eh' nicht (und das sind nicht grade wenige), Professionelle Drummer benötigen es nicht und Anfänger müssen statt einer Technik gleich 2 lernen, denn mit bloßen draufhalten ist es in Sachen Dynamik ja auch bei dem Fersenspiel nicht getan. Und: Auch die Anfänger werden den Verlust des Doppelhufs bedauern.


    Das Ding ist mE der Tod im Topf.


    Am Drumset stehen Mikrofone, die das Drumset abnehmen und die ich auch über Kopfhörer abhöre



    Vielleicht muss ich ein zusätzliches Mikro aufbauen, das nur dazu dient, den Monitormix beim Aufnehmen zu machen..


    Wie passen die Aussagen zusammen: Nimmst du das Set nun schon ab und schickst es Dir auf den Hörer oder nicht ? Hört sich alles etwas durcheinander an.


    Vielleicht als Hilfe:


    1. Je mehr du da auf den Kopfhörer sendest, desto lauter und stressiger wird alles. Click, Midi-Drums plus Naturdrums sind etwas viel, wenn es nur darum geht, das Time zu halten. Du machst Dir mit den Midi-Drums zusätzlich den Stress, einen Sequencer zu simulieren, der wenig verzeiht, während beim normalen bloßen Click-Spielen ja durchaus etwas "Room to stretch" ist.


    Insbesondere, wenn du die Midi-Drums mit Sounds belegst, die dem Natursound ähneln, also wie Du sagst HH oder ähnliches, wirst du immer Probleme mit den Lautstärkeverhältnissen bekommen. Am Ende schaukelt sich alles hoch und wird - wie du schon sagst - einfach zu laut. Weniger ist hier oftmals mehr, oftmals hilft es schon, den Click einfach am Anfang auf höhere Notenwerte einzustellen, bsp. auf 8tel. Das ist immer noch weniger hektisch als das ganze Midi-Getrommel nebenher auf dem Hörer.


    2. Dass du bei Kopfhörern- auch bei geschlossenen - die "Feinheiten" nicht mehr hörst, halte ich im übrigen für ein Gerücht. Ich habe jahrelang mit dem schalldichtesten Hörer ever gespielt (Peltor) und da habe ich trotzdem alles gehört, jede Ghostnote. (Teilweise hat man mit Kopfhörer insgesamt sogar einen besseren, bassigeren und runderen Sound, je nachdem wie die Live Soundverhältnisse sind.)


    3. Die Einstellungen Click-Drums sollte man im übrigen in Ruhe alleine (nicht auf Proben) testen, damit man relaxt alle Möglichkeiten antesten kann. Mit den Einstellungen geht man dann in die Proben oder ins Studio.


    4. Dass Clicks über den Kopfhörer und dann über die Mikrophone und damit auf eventuelle Aufnahmen gehen, kommt vor, ist aber bei geschlossenen Hörern selten. Insbesondere bei Aufnahmen aus den 60igern oder 70igern hört man teilweise in absolut leisen Passagen von Stücken (oder vor dem Anfang) den Click oder den Backtrack. Damals waren aber auch geschlossene Hörer noch nicht sonderlich auf dem Markt. Und die heutigen geschlossenen Hörer sind relativ dicht. Bei in-ear hat man eh selten Probleme, da dringt der Sound nur absolut gering nach außen. Ich vermute daher, wenn die Problematik auftritt, einen halboffenen oder offenen Hörer.

    Die HH-Position ist tatsächlich etwas die Achilles-Ferse beim Open-Hand-Konzept, wie aber überhaupt beim Setaufbau.


    Der Grund dafür liegt in dem Zusammentreffen der Tatsachen, einerseits oft und viel damit zu spielen, im Ergebnis sogar am häufigsten, gleichzeitig aber andererseits nicht die Position "0" einnehmen zu können, in der die Arme und Hände maximalst entspannt und am wenigstens angespannt sind, diese Postion ist bereits von der Snare belegt (wenn sie richtig positioniert ist).


    I. Position:


    Der linke Arm/Hand befindet sich daher zwangsläufig in der Postion "1", in der die optimale Position geringfügig verändert werden muss.


    Eigentlich wäre die nächstfolgende Position auf 12 Uhr vor/über der Snare, einige Drummer sind auch tatsächlich schon zu einem solchen Setaufbau übergegangen (bsp. Bill Bruford), aber das lässt sich halt nur mit einer Cable-HH lösen und blockiert zudem wieder zwangsläufig den Aufbau von Toms über/vor der Snare.


    Also bleibt nur die Position entweder auf 9 Uhr der Snare (also direkt links daneben) oder aber auf 10 oder 11 Uhr:


    Für die beiden letzteren spricht, dass diese am natürlichsten sind: Durch das Nach-vorne-Richten des linken Arms wird diese Ausrichtung inkl. Stick im Regelfall (durchschnittliche Unterarmlänge vorausgesetzt) weiter nach vorne reichen, als der rechte Stick zur Snare, da der rechte Arm und die rechte Hand den Stick bei natürlicher Haltung ja leicht nach innen zwischen die Knie auf die Snare richtet. Also ist es folgerichtig, die HH eben nicht parallel zur Snare sondern leicht nach vorne zu positionieren, eben auf 10 oder 11 Uhr.


    Genaueres ist dann wiederum abhängig von der Länge der Beine und damit die Position der Fußplatte der HH und der Notwendigkeit, auch die HH oft mit der rechten Hand zu spielen, dann empfiehlt sich die 10 Position.


    9 Uhr geht nach alldem auch (wie bsp. Simon Phillips) aber oftmals rutscht dabei dann der linke Oberarm etwas nach hinten, was weitere Probleme mit sich bringen kann (Verspannungen, nach links verdrehter Rücken).

    II. Höhe


    Die Höhe hat sich idealer Weise an der bestmöglichen Position "0" zu orientieren, als die der Snare. HH und Snare wären dann exakt parallel. Wie aber hier auch schon angesprochen, gelingt dann das Spielen mit der rechten Hand oftmals nur schwer, wenn diese auf der HH spielen will, sei es bei höheren Notenwerten oder bei bestimmten Linearen Licks. Also muss sie etwas höher. Hier gilt es halt einen Kompromiss zu finden, insbesondere, dass die HH trotzdem für die linke Hand nicht nur auf der Schulter spielbar sein soll. Das ebenfalls hier schon angesprochene Abkippen der HH kann hier wunderbare Dienste leisten.


    Als gutes Bespiel für einen gelungenen Kompromiss in dieser Hinsicht kann der der Setaufbau von Patrick Metzger dienen:


    HH in etwa auf 10/11 Uhr, leicht höher als Snare und zudem leicht angewinkelt. Das sieht extrem entspannt und ergonomisch aus:


    https://youtu.be/ejowTF1SdnU

    Tip zu Massive Attack:


    Meines Erachtens überforderst Du Dich mit Deinen durchgehenden einhändigen 16tel auf der Hihat. Dadurch gerät der ganze Groove regelmäßig ins Wanken. Das ist unnötig. Weniger ist mehr:


    Hier die Live Version, so spielten die das ständig. 8tel auf der Hihat und nur ab und an 16tel anklingen lassen.
    https://youtu.be/h7n9gMzMhZc


    Dann kannst Du Dich auch entspannt dem wichtigsten Teil des Grooves konzentrieren, der BassDrum auf der 16tel vor der 3, die kommt leider immer unsauber. Die ist aber viel wichtiger als alles HH-Gezirpel. gegebenenfalls spiel die HH mit beiden Händen, die Entscheidung ist bei funkigen Stücken um die 90 BPM immer etwas delikat.


    Viel Spass beim Grooven !


    PS: Erstaunlich, wie nah Massive Attack damals von Stratus abgekupfert haben, der Basslauf müsste 100 identisch sein. Hier die Prince-Version:
    https://www.facebook.com/Music…ux-2009/1130044153684618/

    Frag doch mal in der Musikschule nach bzw bei deinem Lehrer, ob du nicht einen Raum für ein paar Stunden in der Woche zusätzlich anmieten kannst, um dich alleine auszutoben. Viele Musikschulen haben Räume in der Woche unbesetzt. Dann könntest du teuere Anschaffungen fürs erste vermeiden und erstmal überhaupt sehen, ob das ganze ausreichend Spass macht und das Durchhaltevermögen da ist, was bei Beruf, Familie inkl. Kind nicht ganz einfach ist.

    Bevor man sich aber an solche Cracks wendet, sollte man - alleine bereits aus Zeit-/Kostengründen - für sich zumindest mal Grundlegendes geklärt haben:


    Wie hier schon aufgeworfen, sollte man mal vorher klären, was für ein Solo es denn sein soll:


    - völlig freies Solo: Vorteil ist, das man frei von einem vorgegeben BPM eine eigene Geschichte erzählen kann. Der Nachteil dabei ist, das man eine Geschichte erzählen muss :) Will sagen: man muss ein Thema suchen, es variieren, verlassen, umspielen und wieder zurückkehren. Ansonsten wird es nur sinnloses Geballer. Freie Soli sind so ziemlich das schwerste und erfordern ein gewisses Maß an Musikalität, will man gepflegte Langweile vermeiden.


    - freies Solo, aber inmitten eines Stückes: Dann ist zumindest die Grundgeschwindigkeit vorgegeben (es macht ja wenig Sinn, in einem Stück mit BPM 100 eine Solo in 80 oder 120 zu spielen). Im übrigen ergeben sich dann zwangsläufig die Fragen nach der Länge des Solo's: In einem 5 Minuten-Stück 5 Minuten zu solieren, wirkt zumeist etwas affig, es sei denn, es ist ein Stück, was extra für das Solo konzipiert wurde. Im übrigen gibt das Stück dann vor, ob der Grundgroove des Stückes und damit des Solos binär oder ternär ist, was hinsichtlich der technischen Fähigkeiten nicht ganz ohne Bewandtnis ist: Im Regelfall soliert es sich für den weniger geübten Solisten über binäre Rhythmen einfacher als über ternäre.


    - Solieren über einen Vamp (bereits angesprochen): Vorteil hier ist, das man keine eigene Geschichte erzählen muss, der Backbeat steht ja gewissermaßen, man kann weniger spielen, Pausen lassen, insbesondere kann man mit Taktmetren experimentieren, über das Taktmaß des Vamp hinausgehen, die 1 verschieben etc. pp. Der Nachteil: man muss ordentlich Timing-fest sein.


    In jedem Fall aber sollte man sich zunächst klar werden darüber, was man eigentlich ausdrücken will. Gibt es Breaks, die man in jedem Fall drin haben will, gibt es vielleicht bereits Licks oder Themen, die man einbauen will, dann kann man ausgehend hiervon drumherum ein Solo entwickeln ?


    Weiterhin sollte man die Grundgeschwindigkeit klären, in der man spielen will: Es gibt viele Dinge, die nur in bestimmten Geschwindigkeiten funktionieren. Wähle Dir zudem eine bequeme und angenehme Grund-Geschwindigkeit, in der dir nicht bereits schon 16tel oder 16tel-Triolen- Probleme bereiten, damit Du für 32tel oder schnelleres Luft nach oben hast.


    In jedem Fall viel Spass und Erfolg bei der Suche und beim Solieren !

    In Deiner Situation würde ich eher auf die Suche nach einem TD 9 gehen. Die gibt’s gebraucht komplett so um die 800 Euros.


    Da hat du noch ausreichend finanziellen Raum für zusätzliches:


    In Sachen Akustiksounds kannst du dir Software (bsp. Superior Drummer) besorgen, falls Dir die Sounds von Roland nicht zusagen. Oder du holst dir bei drumtec Die td-9-Edition für rund 30 Euro.


    Zusätzlich kannst du dir ein leises Pedal besorgen: denn lass dir nix erzählen, in einer Mietwohnung bekommt man den Trittschall nur bedingt unter Kontrolle ( das KT 9 ist deutlich leiser als das KT 10).


    Gehe mal auf YouTube und vergleiche die Sets mal, ich denke, da kannst du dir ein ausreichendes Bild machen.


    Kennt Ihr das, dass Euch oft die Sticks wegfliegen oder gerade die Hi-Hat-Hand schmerzt? Zudem merke ich auch, dass ich hier und da recht unentspannt nach links geneigt zur Hi-Hat sitze und dadurch irgendwie die Standtoms in weite Ferne rücken….


    I. Wenn Du ständig unentspannt nach links geneigt spielst, also die linke Schulter immer etwas tiefer als Deine rechte Schulter ist, ist der Setaufbau verbesserungswürdig. Der Körper versucht, den fehlerhaften Aufbau durch die schiefe Haltung auszugleichen: mehrere Ursachen beim Setaufbau können dafür verantwortlich sein:


    1. HiHat zu weit weg:
    Wenn Du über Kreuz spielst, also mit rechts die links stehende HiHat spielst, muss sie auch nah genug dran sein. Steht sie zu weit weg, schiebt sich die rechte Schulter automatisch nach vorne, woraufhin der Rücken nach links verdreht wird und die linke Schulter runter geht (das würde dann auch die Schmerzen im Hihat-Arm erklären).


    2. Bass-Drum zu nah:
    Hört sich zunächst komisch an, ist aber häufig so (sehr häufig sogar in Verbindung mit einer zu niedrigen Sitzposition): Wenn Die BD zu nah am Körper steht, kannst Du keine ausreichende Bewegungen mehr mit dem Fussgelenk machen (der Winkel ist einfach zu ungünstig). Auch Heel-Toe-Technik hilft dann oft nicht mehr (weil du oftmals nicht hoch genug sitzt) , infolgedessen spielst du jeden Schlag aus dem rechten Bein, dabei musst du es jedesmal anheben, der Schwung beansprucht die ganze rechte Körperpartie. Dies wiederum erfolgt eine Instabilität der Sitzposition, du sitzt bzw. balancierst gewissermaßen auf der linken A....backe und dein linkes Bein fungiert als Anker in Sachen Stabilität. Wenn das linke Bein aber immer nach unten gepresst wird und das rechte angehoben wird, verschiebt sich der Körperschwerpunkt automatisch, es senkt sich die linke Schulter, weil die ganze Sitzposition nach links kippt.


    3. Sitz zu niedrig:
    Gleiches kann man beobachten, wenn die Sitzposition zu niedrig ist: Auch dort muss das rechte Bein ständig angehoben werden, was dann wieder zu 2) führt.


    4. Sitz zu hoch:
    Wenn der Sitz hoch ist, kannst du über die Heel-Toe-technik eigentlich bequem spielen. Aber auch hier sind der Physik Grenzen gesetzt. Ist der Sitz zu hoch, bringt die rechte Beinbewegung einen mit jedem Schlag aus dem Gleichgewicht, was dann wiederum zur Folge hat, dass man auch dort dann versucht, mit dem linken Bein den Schwerpunkt und den Anker des Körpers zu setzen. Auch hier ist also die rechte Körperhälfte in einem ständigen Auf und ab, während die linke Hälfte den Position halten muss.


    Kontrolliere das mal und richte etwaig das Set neu aus. Erfahrungsgemäß gehen 50 % aller körperlichen Probleme nicht auf Überbeanspruchung oder falsche Stickhaltung sondern auf eine falsche Sitzposition zurück. Wobei es "falsch" im engeren Sinne eigentlich nicht gibt: Erlaubt ist, was gefällt und es gibt viele Spitzendrummer, die jeden Orthopäden und Drum-Lehrer zur Verzweiflung bringen würden: Buddy Rich bsp. hat eine katastrophale Sitzhaltung, Gavin Harrison sitzt nach Lehrbuch eigentlich viel zu tief u. Chad Smith hat seine Knie zwischen den Ohren, andere wiederum stehen förmlich am Set usw. usf. Wenns funktioniert, fein. Aber wenn man eben Schmerzen bekommt oder Verspannungen, funktioniert es eben nicht mehr, dann muss man was tun.


    II. Hinsichtlich der wegfliegenden Stick würde ich mir zunächst keinen Kopp machen, dann hält du die Sticke ja ausreichend locker.


    Wenn Du aber trotzdem Schmerzen hast, kann das aber auch bedeuten, dass du die Sticks zwar in der Hand locker hast, aber zu locker und nun versuchst, den Druck aus dem Arm zu holen (oder aus dem Handgelenk). Das funktioniert nicht: Du brauchst in der Hand einen Kontaktpunkt zwischen Hand und Stick, wo die Kraftübertragung stattfinden kann: Nur "Schwingen lassen" reicht nicht. Dann hast du keinen Getriebepunkt, wo die Kraft und die Bewegung auf den Stick weitergeleitet wird. Diesen "Pivot-Point" oder "Fulcrum" bilden viele beim Matched Grip aus Daumen und Zeigefinger, wobei die Gelehrten drüber streiten, an welchem Fingerglied das stattzufinden (Nur bei dem French Trip ist es klar).

    Wir gehen mal davon aus, das du die 13er Snare meinst und nicht die neue 14x6,5-Stahl-Snare:


    Preis absolut okay und günstig. Für weniger dürftest du sie wohl nirgends bekommen. Ist ne gute Side-Snare, stimmlich deutlich variabler als viele andere 13er, da trockener und dunkler. Selbst als Hauptsnare im entsprechenden Musik-Stil einsetzbar.

    , bekomme mit meiner Fußechnik problemlos bei 140 BPM saubere 16tel doubles hin, und das auf einer Fußmaschine die an jeder ecke wackelt und quietscht. Ich spiele in einer Coverrockband und bin regelmäßig ohne Schuhe auf der Bühne und fühle ich sehr wohl damit (bis auf die kalten Füße eben:D).................


    Mit einer Single-Fußmaschine ????? Das sind 9.33 Schläge mit der BassDrum pro Sekunde und 560 pro Minute. Respekt. Hast Du da mal ein Video von ? Der Weltrekord liegt im übrigen bei rund 1000 Anschlägen pro Minute -- mit einem Doppelpedal. Den hättest du dann ja eingestellt.


    Die hier Empfehlung der DW 3000 unterstreiche ich im übrigen gern: Bin zwar selber Pearl-Pedal-Spieler, aber hatte letztens die DW 3000 unter den Hufen und war ziemlich angetan. Gute Kontrolle, guter Druck, die Trittplatte etwas steiler als bei meiner Pearl. Gutes Ding. Die oftmals bemäkelte seltsame Spielgefühl der DW konnte ich auch hier nicht feststellen.


    Ansonsten die üblichen Verdächtigen: Yamaha, Pearl, DW und Tama. Alle gleiches Verarbeitungslevel, einige haben specials, ob man die braucht ist wie das Spielgefühl insgesamt am Ende Geschmackssache.

    Mein Tip: vergiss die Sache mit dem "Grundton".


    Richtig ist, dass jeder Kessel einen bestimmten "Sweetspot" hat, an dem er am besten klingt. Ob das der sogenannten Grundton ist, wage ich zu bezweifeln. Dieser Grundton ist eigentlich der Ton, den der Kessel hat, wenn er frei und ungehindert schwingen kann. Das tut er aber nie: Sobald die Hardware drangebaut wird, verändert man das Schwingungsverhalten, die Böckchen, die Halterung, die Spannreifen, alles hat Auswirkungen auf die optimale Schwingung. Wenn Du bsp. eine Yess-Yamaha-Tomhalterung hast, wirst du feststellen, dass sogar die Länge der Halterung, die in den Kessel ragt, teilweise dramatische Auswirkungen haben kann. Soll sie nicht, tut sie aber. Und bei alldem sind die Felle noch nicht einmal erwähnt.


    Also: Finde einen vernünftigen Ton, wo dir die Trommel gefällt, experementiere auch mal und schau am Ende zu, dass Du die Felle in ein vernünftiges Verhältnis bekommst (ich nehme mittlerweile immer die Perfekt 4th).

    Der Hauptgrund, der gegen das Roland spricht, ist die abgeschlossene Einheit des Kits, ohne jegliche Erweiterungsmöglichkeiten .............


    Erweiterbar ist das TD 1 schon, aber es stimmt: leider nur um ein Cymbal-Pad.


    Ansonsten ist es mit den Erweiterungen so eine Sache: Wer so angefixt ist vom Drummern durch ein E-Drum am unteren Ende der Preisskala will erfahrungsgemäß dann - wenn er Blut geleckt hat - ohnehin etwas höher einsteigen, das ist dann mit den vorhandenen Sets ohnehin nur eingeschränkt möglich, wenn man kein Sound- und Softwaretüftler ist. Da ist dann eher der Wiederverkaufspreis entscheidend. Ich ken nmich bei FAme diesbezüglich nicht so recht aus, wage aber zu bezweifeln, dass man das Ding dann noch zu einem halbwegs vernünftigen Toto loswird.


    Hinsichtlich der größeren Pads hast Du natürlich insofern recht, als dass "Größer ohne Innenrand " einfach schöner ist und besser aussieht. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass wer in dem Trommelbereich der Plastikringe (beim Roland-Pad) das Fell trifft, bekäme selbst bei großen A-Kesseln keinen vernünftigen Sound hin und sollte an seiner Technik etwas feilen.


    Es ist halt wie es ist: Ein EDrum - insbesondere in dem Preisegment - ist letztlich immer eine Konzessionsentscheidung hinsichtlich vieler Dinge. Die Prioritäten entscheiden letztlich.

    Zum Roland TD 1:


    Beim DMK sind die Meshheads bei, dafür klackt das Gummi-Bass-Drum-Pad, was mit herkömmlicher Fussmaschine gespielt wird,sogar ganz erheblich. Für Mietwohnung der Stresstest. Ob da ein Podest hilft, glaub ich nicht. Als Therapie kann man das KT 9 oder KT 10 dazukaufen. Das KT 9 ist extrem leise und gibt’s bei DrumTec derzeit für 139 Euros.


    Wahlweise gibt’s das KV mit leisem Pedal, was aber gewöhnungsbedürftig ist. Außerdem hat man dann die Gummi-Pads als Toms, die wiederum laut klacken. Irgendwas ist halt immer.


    Die Bedenken hinsichtlich der Pad-Grössen teile ich nur bedingt. Und warum das FloorTomPad größer sein muss, erschließt sich mir ohnehin nicht.


    Das TD 1 hat 15 Sets, die bis auf einen absolut tauglich sind. Die 15 Playalongs sind okay, die Coach-Funktion ganz nett. Über Computer ist Drum-Software wie bsp. Superiordrummer anschliessbar, sodass man nicht auf die Rolands-Sounds angewiesen ist.


    Fazit: das TD 1 ist ne absolut runde Sache. Wenn man keine zusätzlichen eigenen Sounds kreieren will und auch sonst eher spielen denn tüfteln will, ist mit dem TD 1 genau richtig, wenn man maximal 500-700 Euros ausgeben will.

    Gefällt mir gar nicht:
    Diese Klar-Gitarren sind übel spitz und klingeln mir die Lauschlappen weg. Auf minimaler Lautstärke ist es erträglich, aber das ist ja wohl nicht Sinn der Sache. Die Stimme ist ebenfalls zu spitz und ohne Wuzeln im Gesamtsound, Drums sind mir zu pappig, dünn und zu leise, insbesondere die Snare. In den Double-Time-Passagen gehen die Drums völlig unter, so auch im Solo-Teil. Der Sound des Guitar-Solos passt in der Mischung ebenfalls überhaupt nicht. Wirkt alles sehr glasig, dünn, spitz und nervend. Abgesehen vom Song selber, der extrem dürftig ist: Im Radio würde ich sofort den Sender wechseln allein wegen des Sounds. Mach mal besser ! 8)

    Zu einem A-Set würde ich nur dann raten, wenn Du Dir im Keller nen schallisolierten Raum basteln kannst, wo Du dann nach Herzenlust rumhämmern kannst.


    So sehr ich auch A-Drums den E-Drums vorziehe, würde ich ansonsten für das Spielen zu Hause zum EDrum raten:


    TD 1 DMK (665 €) oder TD 11 KV (888 €). Die angegeben Preise beziehen sich auf Drum-Tec. Siehe Dir die Sets einfach mal auf Video bei YT oder Drumtec. Aufbauen, anschließen, spielen. Über Computer kannst Du bei beiden auch noch Superiordrummer anschließen und bist also nicht auf die Sounds vom Roland angewiesen.


    Für den Hausgebrauch und Proben der Idealfall: Lediglich Anfängern würde ich abraten, weil das Spielgefühl dann doch ein total anderes ist im Gegensatz zu A-Drums, alleine die "kurzen Wege" am Set können dem Anfänger falsche Vorgaben machen. Aber wenn Du seinerzeit eine bereits ordentliche Grundtechnik hattest, wird Dich das Spielen am EDrums nicht "versauen". Mit den Sets hast Du für Dich selbst ne Menge Spass und bei Proben schonst du Lauschlappen deiner Mitmusikanten. Selbst bei kleinen Gigs kann man damit arbeiten.


    Denn ehrlich: Eine wegen Schallisolierung totgedämpfte Snare bsp. ist Shice und klingt Shice. Das Spielgefühl leidet da genauso, als wenn man auf einem Meshhead rumklopft.

    Also der neue Mix gefällt mir sehr gut.


    Die Drums, insbesondere BD und Snare sind jetzt ne Einheit und sind immer da, was bei solchen ternären Grooves immer wichtig ist, wie ich meine, weil die Drums ja das einzige Instrument sind, welches da prägend ist. Das Ding groovt jetzt. Die Hänger sind nun auch weg und alles hört sich runder an. Fast an der Grenze von zu Rund, aber das kann der Song vertragen. Ist eben ein Popsong und das hektische Aranngement muss auch etwas gebändigt werden.


    Der Mix von AAXplosion geht demgegenüber mit zwei Plus ins Rennen: das Ride-Becken ist wunderbar abgebildet, das fehlt mir in Deinem Mis etwas, aber leider fällt mir hier die Snare und BD ab. Und das meine ich nicht als Drummer, die Dinger sind mir zu leise, der Groove leidet darunter. Die Stimmen find ich allerdings hier sehr warm, direkt und Druckvoll.


    Beides Mixe unter der Rubrik: „das kann sich hören lassen“.


    Unterm Strich gebe ich m-tree Mix den Vorzug, so wenig mir der erste Mix gefallen hat, so gut finde ich den neuen. Auch A.‘s Mix hat seine Stärken.


    Gute Arbeit Jungs. Habe ich sehr gerne gehört.

    Schöner Thread:


    1. Song:
    Netter Pop-Song, catchy, Marke "Girlie-Rock", Radio-tauglich, erinnert mich an einen anderen Song, weiß aber nicht, an welchen, gutes Zeichen in Sachen Air-Play. Der Song leidet aber an den unnötigen halbherzigen Zwischenteilen, die nicht klar genug abgegrenzt werden, aber das ist Sache des Arrangement. Der Marroon5-Teil ist musikalisch komplett überflüssig, so macht man aus einem eigenständigen Song ein Teil-Plagiat: unnötig.


    2. Einspielung
    Irgendwie groovt es nicht. Was auch an den Lautstärkeverhältnissen liegen mag. Aber der Drummer hört sich ständig an, als wenn er hinten liegt, was aber auch daran liegen kann, dass die anderen entweder auf den Punkt oder zu schnell dabei sind. Irgendwie hört sich alles quantifiziert an bis auf die Drumspur. Auf die Stimmen hätte man deutlich mehr Zeit verwenden müssen. Die Sängerin ist okay, aber die Background-Sachen sind nicht das Gelbe vom Ei. Der Reggae-Part, der dann in den Marroon5-Teil aufgelöst wird, klingt, als wenn er auf halber Strecke verhungert.


    3. Arrangement:
    Das ist 'ne einzige Vollkatastrophe: Typisches Misch-Masch-Arrangement ohne Idee, der Witz des Songs geht dabei leider vollständig flöten. Dem Arrangement fehlt die klare Linie, alle Teile hören sich soundmäßig gleich an, eigentlich besteht die einzige Leistung im Arrangement darin, den Pop-Song im Refrain durch Gitarren in einen Rocksong umzufunktionieren. Das wirkt aufgesetzt und zündet nicht.


    Mix 1: anfangs eigentlich gut ausdifferenzierter Mix, gehen dann aber schnell die Verhältnisse durcheinander: Wenn ich das Ding aufdrehen will, sind mir die Stimmen zu spitz. Die Snare und Bassdrum, eigentlich die ganzen Drums, gehen im Refrain unter, da höre ich nur noch Gitarre und Stimme. Der Rim-Click im Reggae-Teil kann man nur ahnen. Als Folge wirds drucklos. Der Bass hat mir zu wenig Eier und ist mir soundmäßig mit der BassDrum keine ausreichende Einheit. Der Schlussteil wirkt soundtechnisch komplett unentschlossen, man hört die Idee, die dahinter steckt, aber sie wird nicht ausgeführt. Trotzdem ist das okay. Das schwache Arrangement wird aber nicht ausgeglichen. Aber im Ergebnis alles zu hell und zu spitz.


    Mix 2: Eigentlich der schlichter wirkende Mix, kommt aber druckvoll rüber. Viel zu viel ist aber diese Gitarren-Melodei-Spur im Refrain, die da hochgezogen wurde, war so in den anderen Mixes nicht zu hören. Die nervt fürchterlich. Da würde ich eher den Gesang mal - statt endlos zu doppeln - als Satzgesang setzen, damits voller wird. (Eine echte Backgroundsängerin würde hier Wunder wirken). Der Mix ist kompakter, gedrängter, sicherlich auch deutlich "mulmiger", was aber dem Refrain in seiner Rock-Attitüde ganz gut tut. Der Schlussteil ist hier einfacher, aber auch klarer.


    Fazit: In Mix 1 steckt wohl mehr Arbeit drin. Mix 2 passt mir besser zum Stück. Alles in allem aber - das aber liegt am Arrangement - überzeugts mich nicht. Schade: Der Song ist eigentlich recht nett und Mainstream-tauglich. Mit einen vernünftigen Arrangement könnte man da was tolles daraus machen.


    ....................... Und ich würde trotzdem jetzt ganz gerne wissen, an welchen Song er mich erinnert.


    PS: ich würde von allen Mixes den Rough-Mix vorziehen. Da stimmen die Lautstärkeverhältnisse, sodass die Drums nicht schleppen.

    @ MoeJorello:


    Guck Dich mal nach "ZST" um. Ich habe die noch nicht getestet, habe aber mittlerweile viel gutes davon gehört. Auch Rob Brown ist auf YT ziemlich begeistert davon und der erzählt in der Regel keinen kompletten Müll.
    Such mal auf YT nach Rob Brown "Cheap to expensive in-Ears", wo er was über die "zst" erzählt, er meint, die wären besser als die Shure 215, kosten aber nur rund 30 Euronen. Er ist "blown away".


    See