Beiträge von Seelanne

    @ MoeJorello:


    Guck Dich mal nach "ZST" um. Ich habe die noch nicht getestet, habe aber mittlerweile viel gutes davon gehört. Auch Rob Brown ist auf YT ziemlich begeistert davon und der erzählt in der Regel keinen kompletten Müll.
    Such mal auf YT nach Rob Brown "Cheap to expensive in-Ears", wo er was über die "zst" erzählt, er meint, die wären besser als die Shure 215, kosten aber nur rund 30 Euronen. Er ist "blown away".


    See

    Geh mal in einen örtlichen Teppichladen bzw. Zu entsprechenden Seiten im Netz und suche nach Restposten bzw. Ganz normaler Teppich-Ausleg-Ware. Da gibt’s tausend Möglichkeiten, grade die Restposten sind meist auch sehr günstig. Gummierung an der Unterseite haben die fast alle. Achte nur drauf, dass der Teppich nicht zu hochflorig (flauschig) ist, da fängt insbesondere die HH ansonsten gern an zu tanzen.

    Nach 38 Jahren ist es nun passiert: Das erste Mal ohne Proberaum.


    Suche Proberaum für mich (Drums) und/oder für Band.
    Raum Ruhrgebiet Nähe Dortmund.


    Auch wenn Ihr nur entfernt was wisst, gebt Bescheid.


    See

    Wenn Du viel Live spielst, wo das Set nicht abgemikt ist, nehme das Set mit dem stärksten Bassanteil und der stärksten Projektion: Also das Saturn.
    Wenn Du in der Regel Mics am Set hast und Du auf Naturpower nicht so angewiesen bist, nimm das, was am besten klingt bzw. was deinem Geschmack am ehesten kommt.


    Das Saturn ist - neben den Vorteilen im Bassbereich - ausdifferenzierter und klarer, klingt modern. Das Gretsch ist runder, wärmer, halt die 30iger Gratung.

    Um das Thema mal unabhängig von "Amplitudenzahlen" etc. mal auf ein real anschauliches Maß zu bewegen, hier ein paar Videos, die vielleicht einiges erklären bzw. hörbar machen:


    1. Hersteller
    Unterschied verschiedener Hersteller (am Beispiel 2ply clear)
    https://youtu.be/zJiVrS0eiVU


    2. Unterschied clear & coated
    # clear (1:15) und coated (1:50 + 2:36)
    Schlagfell und Reso-Fell als Perfekt4th gestimmt, hier Reso (=bflat) und Batter (=f)
    https://youtu.be/QHwt85yBDnY


    # Unterschied clear und coated am Bsp. Remo Emperor
    https://youtu.be/1fa1jbxGSok


    # Umfangreicher Vergleich von 21 Remo und Evans-Fellen
    https://youtu.be/zAYcDc9LXWw


    3. Beispiele Intervalle von Schlag-/Resofell:


    # Perfekt4th (DW maple mit coated G2)
    https://youtu.be/nvTzoQmMNH0


    #Perfect4th am Beispiel Tama Bubinga mit DieCast Hoops (4:12) (auch als Set gestimmt auf Perfect4th)
    https://youtu.be/cKqoNswOdmA


    # Major3th (coated G2): f and a
    https://youtu.be/9WVSS_OyFnI


    # Snare-Stimmung am Beispiel 14 x 5,5 Tama Bubinga (0:45 + 1:53)
    https://youtu.be/kLEogZj1XwQ
    Gestimmt auf Perfect5th: Schlagfell (= C) und ResoFell (=G)
    gleiches Video: Snare-Stimmung am Beispiel 13x7 gestimmt auf Perfect4th (2:10)

    I........Ja, genau 5A, andrehen wollten die uns irgendwas mit 7, megalang ( es gab kürzere sticks) Naja, bei den Sticks habe ich dann einfach Online bestellt was unser Lehrer empfohlen hat, weil ich den Laden nicht unterstützen wollte :)

    [/quote]


    Dein 7jähriger Sohn spielt 5A-Sticks ? :?: Das ist jetzt ein Witz, oder ?


    Ich kenne Deinen Sohn nicht, aber ich muss vermuten, dass er Obelix-Like als Kleinkind in ein Fass mit Zaubertrank gefallen ist. 5A-Sticks sind für 7jährige gefühlte Baseballschläger und wirklich nicht so gut geeignet. Selbst mit den im Laden empfohlenen 7A dürfte man sicherlich noch zu groß liegen. (Nur nebenbei wegen Deiner Anmerkung: Die 7er sind nicht länger als die 5, sondern dünner, mit der Länge hat die Bezifferung nix zu tun). Ich würde mich mal nach Junior-Sticks umsehen oder zumindest 7er nehmen und dann kürzen.

    1. Zunächst: Würde mal behaupten, dass alle 3 großen Hersteller (Remo, Evans und Aquarian) qualitativ in etwa gleich sind.


    Aquarian hatte mal vor zig Jahren Probleme mit dem Coating, die sind offensichtlich jetzt komplett abgestellt, das Coating ist einfach spitze. Auch passen die Aquarian American Vintage Felle nicht immer 100%ig passend auf jede neue Trommel. Von Remo bin ich zunächst weg, um anderes zu testen, hab sie dann zwischenzeitlich mal wieder genommen, mich hat dann aber die geringe Qualität des Coatings genervt, wobei das aber wohl ein Irrtum ist: nicht Remo ist diesbezüglich objektiv schlechter geworden ist, sondern die anderen haben in Sachen Coating einfach extrem zugelegt, vor allen eben Aquarian.


    Daher ist alles irgendwo Geschmackssache und - wie Hochi es schon anmerkte - auch so, dass bestimmte Sets besser mit dem einen oder anderes Fellset harmonieren. Mir gefallen beispielsweise die Aquarian Super 2 auf meinen Yamaha-Birkenkesseln gut, da sie zwar 2ply sind, aber die eine Folie eben dünner ist, sodass ich so eine Art Mittelding zwischen herkömmlichen 2ply ala Emperor und G2 bekomme. Ein Kollege, der ein Pearl mit Maple-Kesseln spielt, hat sie auch getestet, da klingen die aber nicht sooo prickelnd, jedenfalls nicht entscheidend besser als andere. Generell empfinde ich das Coating von Aquarian einfach einen Schuss wärmer, als die die der anderen Hersteller. Ob das objektiv so ist: keine Ahnung, ich meine es zu hören, so what.


    2. Daher würde ich die Frage deutlich so beantworten, dass die Art des Fells entscheidender ist als der Hersteller. Die Frage, ob ich als KfZ ein Cabrio fahren will oder nicht, hängt ja auch nicht vom Hersteller ab. Auf meiner Snare spiele ich nach wie vor seit Jahren trotz der Aquarian Super 2 auf den Toms ein CS Remo, welches mir einfach besser schmeckt als vergleichbare Aquarian oder Evans-Produkte. Ähnliches gilt bei der BassDrum: Da wiederum habe ich ein Evans-Emad drauf, weil mir das entsprechende Aquarian-Fell nicht so gut gefällt.


    3. Auf den Hersteller würde ich daher insgesamt überhaupt nichts geben. Alle Drum-Company's stellen ab einem bestimmten Qualitätslevel gleichrangige Produkte her. Im Prinzip kann man überall bedenkenlos zuschlagen. Dass man länger bei einem Hersteller bleibt, grade in Sachen Fellen, liegt mE daher auch eher daran, dass man sich in der Produktpalette einfach besser auskennt, als bei anderen Firmen. Ich z.Bsp. habe mich jahrelang um Remo überhaupt nicht mehr gekümmert und war angesichts der zwischenzeitlich stark gewachsenen Vielfalt bei einem anstehenden Fellwechsel, bei dem ich wieder mal was neues testen wollte, einfach zu faul, mich durch die ganzen neuen Beschreibungen und Vergleichsvideos zu kämpfen und habe lieber die mir mittlerweile bekannteren Aquarian-Produkte durchgetestest.

    Ich persönlich finde 14x6,5 in Stahl außer in wirklich kräftigen Rocksachen zu überdimensioniert, wenn, dann würde ich zu gehämmerten Kesseln raten.


    Wenn’s denn unbedingt 14x6,5 sein soll: Entweder ne Mapex Daisy Cutter oder ne Gretsch T. Hawkins, beide in 14x6,5, erstere gehämmert, letztere nicht. Beide um die 300 Euros. Einen Hunni teurer ist die noch zu empfehlende Ian- Paice-Sig. von Pearl.


    Ansonsten mein Geheimtipp: 14x5,5 TAMA SLP Vintage Hammered Steel, auch für 299 Euros. Für den Preis fast schon unfassbar ausgewogene und flexible Snare: mehr Stahl Snare braucht kein Mensch (HeavyRocker ausgenommen).


    Ich meine aber generell, dass 14 x 6,5er in Stahl etwas aus der Mode gekommen sind.

    Bei der Pearl-Eli ist es egal, welche man hat, Kette oder Band. Beide sind austauschbar. Das einzelne Band kostet bsp. rund 30 €. Wenn Du also nur 'ne gebrauchte Eli mit KEtte siehst, leg Dir das Band zusätzlich zu und tausch die Kette aus.


    PS: Finde es aber erstaunlich, dass das Sonor Balance Pedal so schnell in die Wicken geht. Ich meine, das Ding kostet rund 250 €. Ich kenne jetzt Deine Spiel-Frequenz nicht, aber meine erste Sonor hatte ich rund 10 Jahre, meine alte Yamaha 950er ebenfalls 10 Jahre und die alte Eli nun fast 16 Jahre, und alle waren/sind noch einsatzfähig gewesen. Ich denke, so gehts den meisten. Sonor sollte sich mal die Qualitätsfrage stellen und Kulanz zeigen.

    Also ich würde bei der Wahl zwischen Prolite und Vintage zu Letzterem tendieren:


    Das Vintage ist insgesamt runder im Ton und daher aus meiner Sicht als Allrounder besser als das Prolite, was im Natursound ohne Mikrofone irgendwie zu steril wirkt. Die 18er BD würde mich da nicht so stören: habe das Vintage mit 18 noch nicht gehört, nur in 20, aber die Vintage BD hat einen ziemlichen Bumms, könnte mir vorstellen, dass das für Deine Zwecke absolut reicht. 10/14 ist ne schöne Kombination, wenn man schwerpunktmäßig nicht den Rocker geben will. 12er Toms stinken stimmtechnisch immer etwas, bei allen Sets.


    Wenn’s ein echtes Traveller-Kit sein soll, würde ich aber in jedem Fall auch mal an das Sakae Pac-D denken. Das Ding hat mich soundmässig beim bytheway- Antesten ziemlich weggeblasen. Die Toms haben richtig Ton, die 16er-Bassdrum klingt wie 20/22er. Ich war kurz davor, das Ding mitzunehmen - für kleine Gigs auf kleinen Bühnen und halbakustische oder unplugged-Sachen sowie Sessions.

    Mich juckt es schon länger in den Fingern.
    Man kann für schmales Geld richtig guten Sound bekommen:


    1. Vergleich von 6 verschiedenen Yamaha-Sets.
    .....
    fwdrums


    OT:


    Absolut. Die Qualitätssteigerungen im unteren Preissegment in den letzten Jahren ist immens.


    Danke im übrigen für den Link. Toller Vergleich. Erstaunlich, wie die Toms der Live Custom sich in Sachen Lautstärke und Low-end abheben. Schön zu hören im direkten Vergleich ab 17:02. Toll, dass Yamaha Eichensets wieder im Programm hat.


    PS. Ich liebe mein Set, aber beim Recording Custom in Surf Green würde ich gerne schwach werden.

    Habe mir mal die Videos angehört:


    1. Also die Snare ist in sich gut gestimmt, vielleicht ein wenig stramm, aber gut.
    2. Toms sind ebenfalls gut in Form.
    3. An der Stimmung der Toms liegts auch nicht, da der Teppich bei allen Toms gleichmäßig mitraschelt. Es liegt also nicht an den unglücklichen Frequenzen eines einzelnen bestimmten Toms, welches man verstimmen müsste.
    4. Ich bezweifel, das es an der Raumakustik liegt. Das hört sich schon alles recht trocken und artikuliert an.


    Was mir aber auffällt: Wenn Du die Snare anschlägst, raschelt der Teppich ja relativ wenig, die Snare ist ziemlich hoch-trocken gestimmt, der Snare-Teppich scheint recht stramm. Wenn der jetzt doch bei den Toms so erheblich raschelt, könnte es eventuell dran liegen, dass der Teppich, obwohl stramm anliegend, nicht richtig zentriert ist (oder einige Spiralen leicht ausgeleiert oder aber der Teppich insgesamt zu "erschöpft" ist):


    In diesen Fällen kann es passieren, dass dort, wo der Snareteppisch nicht 100%-ig ganz plan auffliegt (also an dem Ende, welches mangels Zentrierung etwas zu nah am Rand ist), die Snares mitschwingen, was bei entsprechenden tieferen Frequenzen, also jener der Toms, sich stärker ausnimmt, als man es bei eigentlichen Snareschlägen wahrnimmt. Denn es fällt ebenfalls auf, dass das Rascheln beim Anschlagen der Toms sich nicht gleichmäßig voll anhört, sondern sich nur auf einen Teil des Teppichs zu beziehen scheint.


    Vorschlag daher: Kontrolliere mal die Zentrierung des Teppichs und ob beide Enden des Teppichs gleichmäßig plan anliegen am Resonanzfell. (Auch die Planheit des Kessels an der Unterseite könnte man mal untersuchen.)

    Nur ein Tipp: Verzweifel nicht an der Nummer. Wenn alles nichts hilft, muss man damit leben. Es gibt Räumlichkeiten , die sind in ihrer Akustik dermaßen unglücklich, dass man es einfach nicht weg bekommt, es sei denn, man stimmt alles derart freqeunzmäßig auseinander, dass sich alle Trommeln anhören wie brünftige Seehunde.

    Zunächst: Was Du in Deine Rechnung reinschreibst als Inhalt: "Gage", Aufwandsentschädigung" etc pp., ist relativ wuppe: ob die Einnahmen steuerlich relevant sind oder werden, wird nach anderen Kriterien entschieden. Bsp. ist die Einordnung Deiner Tätigkeit als steuerfreie "Liebhaberei" nicht abhängig davon, welchen Namen das Kind auf der Rechnung erhält. Also verwende den Begriff "Aufwandsentschädigung", aber verspreche Dir davon keinerlei Rechtswirkung.


    Da ich davon ausgehe, dass Du für Deine Tätigkeit keine Gewerbe angemeldet hast und auch keine Steueridentifikationsnummer hast, mache es einfach:


    Schreibe eine normale Rechnung (den Begriff "Privatrechnung" gibt es steuerlich eh' nicht und brauchst Du auch nicht zu verwenden). Den €-Betrag weise aus. Unter die Rechnung schreibst Du: "Diese Rechnung ist gem. § 19 USTG umsatzsteuerbefreit". Kassiere das Geld - oder lass es überweisen. Quittiere bei Barzahlungen den Erhalt, etwaig auf der Originalrechnung. Ganz wichtig: Eine Kopie der Rechnung in Deine Unterlagen ! Fertig.


    Zur Mitte des Jahres solltest Du dann die Rechnungen mal durchgehen und checken, ob Du in den kritischen Umsatzbereich kommst. Wie gesagt: "Umsatz", nicht Gewinn. Wenn ja, solltest Du dich mit einem Steuerberater zusammensetzten, dann musst Du 7 % der erhaltenen Beträge abführen. Dein Risiko. Wenn Du das vermeiden willst, packst Du auf Deine Rechnungen von Anfang an 7 % MWSt drauf, musst Dich dann aber beim Finanzamt melden und die Umsatzsteuer auch regelmäßig abführen, ansonsten riskierst Du ein Verfahren wergen Steuerhinterziehung.


    (PS: Vorsicht: Solltest Du mehrere Gewerbe laufen haben und mehrere Kleinunternehmungen betreiben, werden bei Bemessung der Kleinuntenternehmung die Umsatzzahlen zusammengerechnet, da Du als Unternehmer steuerpflichtig bist, nicht Deine einzelnen Kleinunternehmungen).


    Das wären so meine 5 cent zu Deiner Frage.


    PS: Wenn Du - wie Du sagst - unter den Bemessungsgrenze der KSK liegst, bist Du auch nicht abgabepflichtig bzw. wirst nicht in die KSK aufgenommen).