Beiträge von Seelanne

    Ich versteh das objektive Problem immer weniger bzw. kann DEIN Problem mittlerweile erahnen:


    Der Song aus dem Link beginnt mit der Stimme auf 4 mit den Worten "Herr, dein", das sind Achtel. Das "Herr" ist die 4 und das "dein" die 4+.
    Dann gehen alle auf der 1 rein.
    Ich würde daher als Viertel vorzählen, entweder 2fach 1-2-3-4 und 1-2-3-4 oder eben einfach, auf der letzten Vier gehen jedenfalls Sänger rein, dann auf 1 die Band. Also noch einfacher gehts nicht.


    Ich vermute mal, das ganze Palaver kommt daher, dass der Herr Kapellmeister einfach mit dem Einstieg auf 4 mental überfordert ist bzw. denkt, dass alle anderen es wären (man schließt ja doch so leicht von sich auf andere). Von daher auch das Ganze geschwollene "alla breve"-Geschwafel, was hier noch nicht einmal vom Ansatz her passt. Deswegen möchte er das "vereinfachen", d.h. im Klartext: auf seine Bedürfnisse zuschneiden. Und weil nicht ruchbar werden soll, dass er Probleme damit hat, kommt er mit dem "all breve"-Gerede.


    Der Witz: Mit halber Zählzeit bei 2/2tel fliegen ja 2 Impulse raus, sodass es sogar schwieriger wird. Im übrigen gibts bei dem Stück nichts künstlich zu verlangsamen, das Ding ist ein 4/4 mit glasklarem Puls auf den Vierteln.


    Fazit: Der Typ ist schräg. Könnte mir vorstellen, dass der Einsatz der Combo nicht nur vom Drummer, sondern grade auch von den Sängern mit schöner Regelmäßigkeit verhampelt wird.
    Tip: Lass den Kapellmeister mal außen vor und mache den Vorschlag, dass du so einzählst, wie du es für richtig hälst. Er kann ja derweil auf die Toilette gehen, jede Wette, dass es dann besser klappt.

    Gegenfrage: Was ist der Unterschied zwischen Swish, Pang und Knocker ? :D


    Also nach meiner Definition ist ein Swish - zumindest bei Zildjian - immer mit Nieten gewesen und weniger "chinesischer", weniger "kängig" und verwaschener, leichter, als ein China oder Pang (wobei ich auch nicht weiß, ob die Begriffe Pang und China amtlich unterschieden werden, etwaig die Wölbung). Der Name "Knocker" ist glaube ich eh nur ein Zusatz ohne eigentliche Bedeutung. Aus den 70iger kenne ich nur das Avedis Swish Knocker und das auch nur, weil Simon Phillips das ständig gespielt hat.


    Fazit: Wenns kängig ist, würde ich es - zumal ohne Nieten - als Pang oder China definieren. Auf Grund der dann doch starken Wölbung würde ich es dann Pang nennen.

    Ich glaube, hier geht was gehörig durcheinander:


    Ein 4/4tel ist ein 2/2tel ist ein 8/8tel und ist ein 16/16tel.


    Wenn der Bandleader nun Wert darauf legt, dass ein Stück, was eigentlich ein 4/4tel ist, als 2/2tel eingezählt wird, als mit den halben Noten als Puls, meint er weder eine Änderung des Taktmaßes, noch die Geschwindigkeit, noch sonst was, sondern den Puls. Der Puls ist die Schlagfolge, in der ein Stück empfunden wird, unabhängig wie das Taktmaß ist oder die BPM-Zahl, d.h. die Geschwindigkeit. Der Puls ist häufig mit der Grundnotation identisch, muss es aber nicht:


    Bsp: Ein normaler klassischer 6/8tel-Blues mit dem Beat der BassDrum auf der 1 und der Snare auf 4 ten Achtel ist zugleich auch ein 4/4, bei dem die Subdivisions halt triolisch gespielt werden. Denken wir uns eine Grundgeschwindigkeit von meinetwegen 60 BPM (als Viertel). Wenn man den auf der Bühne einzählt, kommen die wenigstens auf die Idee, mit den hektischen 8teln einzuzählen, sondern man nimmt die 4tel. Warum ? Weil das Stück den Puls auf den 4teln hat, und nicht auf den triolischen 8teln, obwohl die beim Spielen sehr dominant sind. Bei Ansetzung des Clicks mag wieder anderes gelten: Hier stellen sich Drummer und andere Musiker gerne mal bei langsamen Geschwindigkeiten wie bei 60 den Click auf die 8tel, weil die Viertel so lange dauern, dass man sehr viel Platz und Zeit hat, daneben zu hauen.


    Bsp. Häufig verwendet man auch sogar eine Mixtur beim Einzählen: bei hohen Geschwindigkeiten macht es oftmals Sinn, 2 Takte vorzuzählen, den ersten mit den halben Noten, den zweiten mit den Vierteln, also 1-2-,1234.


    Letztlich geht es beim Einzählen nicht um Notenwerte, Taktmaß oder Mathematik, sondern darum, der Band bzw. dem Orchester ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu vermitteln. Und die vermittelt man durch gleichbleibende Impulse, wie man die dann nennt, ist vollkommen wuppe, man kann auch nur mit den Sticks clicken, man kann mit den Worten "9-3-7-1" einzählen, das ist alles vollkommen egal. Und wenn in diesem einen Stück oder anderen die Mitmusiker eben mit der halben Zählzeit besser klarkommen, gibt man ihnen eben die halbe Zählzeit. Interessant wäre ja im Fall des Threadstarters sodenn auch ganz was anderes: Nämlich, ob die gewünschte EInzählweise des Bandleaders von allen Musiker tatsächlich geteilt wird.


    Wichtig: Wenn man aber auf den halben Noten einzählt, dürfte es im übrigen Sinn machen, 2 Takte einzuzählen (also 4 halbe Noten). Bei nur 2 Impulsen als Geschwindigkeitsvorgabe kann man das Einzählen ansonsten nämlich auch gleich ganz weglassen.

    Leider nur ein eigener Sound integriebar meiner Erinnerung nach. Den kannst du natürlich beliebig wieder wechseln. Aber es ist jetzt kein Pad, wo Du 5 oder 12 eigne Sound ablegen kannst. Dann musst Du - wie Korki schon sagte - zum WAV greifen. Das One Percussion ist mE ohnehin aber eher teures Spielzeug:, ich würde mir das nochmal überlegen. Ernsthaft sinnvoll sind eigentlich nur die Conga und Timbale-Sounds. Alles andere sind Drum-Sounds, die man entweder eh' selber am Set hängen hat oder mehr oder weniger zu vernachlässigen sind. Und zum wirklichen Spielen als Conga oder Timbale ist das Pad wiederum zu klein. Von daher dürfte das Ding auch bei einem echten Percussion-Set eher deplaziert sein. Das WAV ist da schon um Längen besser.


    By the way Korki: Wie sieht es mit dem Ausgangspegel des One-WAV aus, laut genug ? (Ich frage, weil ich ich mit der WaveDrum immer so meine Probleme hatte, selbst in der modifizierten Version).

    Cubanjazz:


    Ich würde jetzt mal auf Aluminium tippen. Anfang der 60iger ließ man die Brass (Messing)-Fertigungen erstmal auslaufen. Wenn Deine aus 1965 ist, spricht daher vieles für Aluminium. Du müsstest es auch am Gewicht erkennen: 'Ne Aluminium-Snare ist deutlich leichter als eine vergleichbare Messing-Snare. Wenn Du mit der Ungewissheit nicht leben kannst, mach ein Böckchen ab und bohre etwas das Chrome an 8) Die Spannreifen sind m.E. dagegen kein Indiz, zumal man ja nicht weiß, ob das noch die ersten sind, meines Wissens sind Messingspannreifen lange von Ludwig benutzt worden, bevor sie dann irgendwann auch auf Stahl umgestiegen sind.

    Das Mapex q gibts schon nigelnagelneu als Komplettset mit Becken und Hardware bei diversen Händlern für rund 500-600 €. Also mehr als 200-250 Euronen für das Set,was offenbar schon in die Jahre gekommen ist und nun auch farblich nicht der Burner ist, wäre hier eine echte Überraschung. Das Paiste 20 Bronze 502-Ride alleine wird zwar bei den Kleinanzeigen bei Ebay teilweise schon für 100 angeboten, aber ich denke, bei dem Preis wird der Eigentümer ne nette Obstschale draus machen müssen. Wenn Du für das Komplett-Ding 200 bekommst, ist alles gut. Vielleicht sollte man das Set teilen und einzeln verkaufen (also Set + Snare, Becken, Hardware). Dann lässt sich insgesamt vielleicht etwas mehr rausschlagen, dauert aber auch länger und man hat mehr Arbeit. Viel Glück !

    Also meine 5 cent wären diese:


    Keiner dieser beiden Becken (auf Position 3) passen in meinen Ohren so richtig zu Deinen anderen beiden Crashes. Die Soundfiles mögen trügen, aber sowohl in Sachen Lautstärke als auch in Sachen Soundcharakteristik klingt das nicht richtig stimmig. Beide Becken sind ziemlich "kängig" und aggressiv und heben sich extrem selbst vom größeren Crash ab (das auf Position 2).


    Auch in Sachen Beckenset an sich würde ich folgende Anmerkung wagen: Wenn Deine Beckenset eh' schon 7 oder 8 Becken umfasst, kann man das natürlich hinzufügen, für eine sinnvolle Ergänzung hin zum dritten Becken würde ich dagegen etwas Universelleres wählen, was eine breitere Range hat und vielseitiger ist:


    Bei einem großen Beckenset kann man (und muss man sogar) die Soundrange breit verteilen, jedes Becken bekommt da seine spezielle Aufgabe, sonst hört sich alles gleich an und die Überschneidungen sind zu groß, die Becken müssen daher sehr punktuell sein und nicht breit streuen. Bei kleinem Beckenset aber müssen alle Cymbals eine gewisse Flexibilität mitbringen und vielseitig einsetzbar sein bzw. eine möglichst breite Range abdecken. Das scheidet bei den von Dir ins Auge gefassten China-Trash-Variationen meines Erachtens aus.

    Schoppe:


    Das gute Lite, was seinerzeit phantastisch war, ist ja nun mindestens rund 25 Jahre alt (nach meiner Erinnerung gab‘s die Lite bis Anfang der 90iger), zudem sind die Masse 14x4 jetzt nicht grade die angesagten Größen (auch ich fand ‚ne 4er immer irgendwie unausgegoren), dazu steht nicht ein jeder auf Birken-Snares:


    Also wenn Du nicht zufällig einen Liebhaber oder Sammler triffst, würde ich mal sagen, dass mehr als 200 € nur schwerlich zu erreichen sein werden. Trotz Sonor und der Tatsache, dass man eigentlich nie ne schlechtklingende Sonor-Snare in seinem Leben zu hören bekommen wird. Bei normaler Marktlage würde ich sogar realistisch von um die 170 € ausgehen. Dann kann zwar gleich mit dem Hammer draufhauen, aber so ist das eben mit gebrauchten Drums.
    ——————————————————————-
    EDITH sagt, dass ich ein Idiot bin und missverstanden habe, dass du nicht verkaufen, sondern kaufen willst. Da Edith immer Recht hat, also alles zurück auf Anfang: Je nachdem, ob du Sammler oder Liebhaber bist, würde ich bis 300 € € dafür hinlegen. Wenn ich kein Sammler wäre, würde ich von dem Ding Abstand nehmen, da 14 × 4 meine Erachtens unausgegoren sind, nicht Fisch - nicht Fleisch. Ansonsten maximal 200 Euronen, das Ding wirst du schwerlich wieder los.

    Gut aufgelegter Gavin Harrison erklärt sein aktuelles Set 2018 mit einigen Specials:

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    PS: Kann irgendjemand mal erklären, warum die Video-Einbettung nicht funzt ? Das Verlinken über das Video-Widget klappt nicht, weder mit "s" noch - wie bisher - ohne, das Teilen über YT geht aber auch nicht. Wo ist der Trick ?
    [gefixed, nimm das "youtube"-Tag und nicht das "Video"-Tag - Gruß mc.mod ]

    Mein Allrounder: Paiste 19" Dark Energy Crash.


    Ein extrem variables Becken in allen Situationen. Sein Trumpf ist einfach seine Dynamik:


    In kräftiger Soundumgebung wunderbar durchsetzungsstark, zugleich bei leiseren Sachen höchst sensibel, selbst bei geringsten Lautstärken entfaltet es seine volle Sound-Range.
    Und es ist sogar als Ride im Jazz-Set einsetzbar.
    Bestes Becken, was ich je hatte.

    Additional zu den genannten Sachen findet auch hier auch noch (neben den User Verhalten) ein Generationswechsel statt.

    Würde sagen, dass das höchstwahrscheinlich sogar die gewichtigste Ursache ist:


    Wer damals zu Beginn der Forums 20 Jahre alt war, ist heute fast 40, wer damals 30 war, ist heute um die 50. Wenn man dann noch die allgemeine Demographie dazunimmt und bedenkt, dass die Geburtenrate ab 1964 stark rückläufig sind, ist feststellen, dass die Mehrzahl der Leute ohnehin insgesamt - und damit im Schnitt auch die Leute der trommelnden Zunft - heute 50-60 ist, knapp gefolgt von den 40-50 Jährigen.


    Und im Laufe der Zeit verschieben sich nunmal die Prioritäten: Beruf, Familie, Krankheiten etc. pp.. Oder wie einst Jurek Becker seinen Protagonisten namens Liebling Kreuzberg eine der wenigen echten Lebens-Wahrheiten formulieren ließ: "Immer is' irgendwas'." Die vorhandene Zeit fürs Hobby wird mit zunehmendem Alter einfach knapper und knapper und da geht dann die Liebe zum Instrument durch rein temporäre Gründe ganz einfach baden oder aber zumindest konzentriert man sich dann eher aufs Wichtigste, nämlich aufs tatsächliche Spielen und knappst die Zeit im Forum. Alles ganz normal.


    Im übrigen - wie ja auch schon hier angeklungen: Alle Kämpfe wurde schon ausgefochten, die Marken-Kämpfe, die Holz-, die Metall- und Legierungs-Streitigkeiten, wir alle können mittlerweile ganze Romane über die Nachbearbeitung von Kesselgratungen schreiben, sämtliche in den letzten 20 Jahren auf Oma's staubigem Dachboden gefundene Becken wurden bereits identifiziert, jede in Deutschland überhaupt jemals erhältliche Ludwig-Snare wurde exakt auf ihr Jahrgang bestimmt und wie ein Outward-Paradiddle-Diddel in 32tel-Triolen in 5er Gruppen verteilt auf Snare-Hihat-BassDrum-TomTom klingt, wissen wir auch dann zu berichten, wenn man uns um 3 Uhr nachts weckt. Im Westen nichts neues oder wie Harald Schmidt einst mal sagte: "Die ersten 25 Jahre sind ganz okay, der Rest zieht sich ein wenig".


    Der Stab geht nun halt an die nachrückende Generation. Die muss es richten, so oder so.


    Ich finde den Traffic-Rückgang daher nicht sonderlich tragisch. Ohnehin besagt dieser alleine recht wenig, entscheidend wäre ja, welche Inhalte man denn vermisst und da ist, wie gesagt, das Meiste schon ausgekäst worden.


    Anyway: Die Hoch-Zeit hier im Forum möchte ich nicht missen, ich habe hier extrem viel von anderen gelernt, meinen Horizont maximal erweitert und - letztlich das Entscheidende - 'ne Menge Spaß gehabt, ich kann mich noch an so manchen Lachkrampf erinnern. Und als Wissens-Bibliothek gibt das DF immer noch das "Wiki-Drums" ab. Und Musik mach ich seit 4 Jahren wieder mehr denn je. Alles gut.

    Schöner Thread:


    Plagiate, Ähnlichkeiten, Abkupferungen etc., sie alle liegen wohl - auch bei guter Absicht - am Ende in der Natur der Sache bei dann doch überschaubarer Zahl von Akkorden, Harmonien und Tönen. So kann man wohl nicht immer eindeutig erkennen, ob die Nummern geklaut oder "inspiriert" wurden oder es dann doch einfach schlichtweg Zufall war:
    I. Ein charmanter Fall betrifft im übrigen Eagles berühmtes "Hotel California". Das etwas früher erschienene "We used to know" von Jethro Tull ist wie 'ne Blaupause des Meisterwerks von unseren gefiederten Freunden: gleiche Harmonien, gleicher Aufbau, gleiche Stimmung, aber "HC" natürlich stimmiger und runder. Ohnehin oftmals zu beobachten bei vermeintlichen "Plagiaten": Diese bringen die musikalische Idee einfach exakt auf den Punkt, während das "Original" noch im Ungefähren vor sich hinlümmelt (bestes Beispiel wäre da "Stairway to heaven" von den Zeps und "Taurus" von "Spirit" https://youtu.be/xd8AVbwB_6E)


    Aber hört selbst:


    Hier die Adler:
    https://youtu.be/EqPtz5qN7HM
    Hier Anderson, Bunker und ihre Mitstreiter:
    https://youtu.be/5EBQ-ljFlt4


    II. Ein weiterer pikanter-abstruser Fall betrifft einen entfernten Freund von mir. Die Rede ist von dem Stück "Blame it on the Boogie" von Michael Jackson. Tatsächlich wurde das Stück nicht in New York oder Los Angeles von den Jacksons erstellt, schon gar nicht vom King of Pop, nein, das Ding erblickte tatsächlich im Ruhrgebiet das Licht der Welt, genauer in Dortmund-Asseln, in dem damals die Jacksons mit ihrer Band Krach machten. Kein Witz. Nein, natürlich nicht DIE Jacksons ..... und doch stammt es von den Jacksons. Verwirrend ? Ja. Hier die Auflösung:


    Das Stück stammt von den englischen Brüdern Mick Jackson und Dave Jackson, beide nicht verwandt oder verschwägert mit den berühmten Jacksons bzw. Michael und beide in Zusammenhang mit den englischen "Tommies" im hier heimischen Dortmund beheimatet bzw. stationiert und mit dem Co-Autor Elmar Kohn in einer Band zusammenspielend. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding wurde von den Dreien komponiert und dann später von Bruder Mick Jackson produziert. Über die weitere Abfolge existieren mehrere Versionen: Nach einer gefiel die Produktion den berühmten Jacksons bzw. deren Managern so gut, dass sie das Ding an sich zogen, aber ohne den eigentlichen Komponisten Bescheid zu sagen, nach anderer Version soll der Manager von Mick den Song ohne Wissen der Urheber verkauft haben. Es sei wie es sei: Es folgte offensichtlich ein Rechtsstreit, der mit einem Vergleich endete. Über genaue Summen wurde nichts bekannt, Dave Jackson - noch immer hier im Ruhrgebiet wohnend - betonte aber auf Nachfrage mit schelmischen Lächeln, dass der Vergleich ihm bis heute "die Miete zahlt".
    Okay, also hier die bekannte Version von den Jacksons
    https://youtu.be/nqxVMLVe62U
    Und hier die Version aus Dortmund-Asseln, unter Mick Jackson produziert und veröffentlicht:
    https://youtu.be/ZcDj46elLhQ
    In diesem Sinne, schönen Sonntag an alle
    See

    Wenn Du die Snare micst, müssen die Toms auch was bekommen. Das macht sonst keinen Sinn. Die Snare ist eh’ schon das Lauteste. Ansonsten kannst du die Toms auch gleich weglassen.


    Also entweder BD plus Snare, dann auch die Toms, oder aber nur BD und 1 oder 2 OH‘s.

    Ja, die SLP Vintage Steel wäre ein gelungener heißer Kandidat. Wenn man es noch etwas wärmer und weniger spitz haben will (und trockner) kann man auch mal die gehämmerte Version "Vintage Hammered Steel" überdenken, die gibts auch neu bereits für 299 € und ist im Preis-Leistungs-Verhältnis - wie fast alle SLP'S - aus meiner Sicht der absolute Oberknaller.



    (Zur Abrundung sollte man auch noch das richtige Fell aussuchen. Hier mal ein gelungener Remo-Head-Vergleich:
    https://www.youtube.com/watch?v=RRdi5O4rbQo )

    Beide Snares werden Dir nicht recht weiterhelfen:


    Die Gretsch ist aus Esche. Die Tonaufnahme bei Thomann ist zwar sehr realistisch, aber gibt das Eschen-Erlebnis auch gut wieder: Esche klingt wie Asche: flach, lasch und wenig bissig. Da helfen dann auch die 6,5 nicht weiter.


    Und die PdP ist halt eine Allerweltsgesicht-Maple-6,5, die trotz close-mic-Aufnahme mir zu pappig klingt trotz der Tiefe.


    Du solltest im Gebraucht-Segment suchen. Alle diese 150-200-Neupreis-schnarren werden dich nicht recht weiterbringen. Deren Sound bist du nach ein paar Monaten wieder über. Dann kannst du auch gleich die Yamaha weiterdengeln. Wenn du wieder so eine holst, hast du dann schon die dritte unverkäufliche Snare rumfliegen, und musst wieder für ne neue sparen. Spar entweder noch ca. 100-150 und sieh dich dann mal im Tama SLP-Bereich um oder such jetzt ne ordentliche gebrauchte. Für 200 wirst du was finden, was du dann auch noch mal vielleicht später irgendwann wieder loswirst. Es wird eh nicht deine letzte Snare sein.


    Und lass dich nicht zwingend von der 6,5 leiten. Es gibt je nach Ausführung Snares, die mit 5,5 oder 6 satter klingen als 6,5er. Felle, Spannreifen, Verstärkungsringe und Kessel-Material machen ne Menge aus. Und beachte bei eventueller Suche über YT bei Videoaufnahmen immer drauf, dass die Snares halbwegs natürlich aufgenommen sind, am besten mit Raum-Micro. Bei close-mic-Aufnahmen klingen selbst Rohrkrepierer noch halbwegs gut.

    Was für ein Charme-Bolzen, was für ein gentleman-haftes und warmes Auftreten, der Typ ist einfach Klasse.


    Und das Set ? .............. Ich sage jetzt mal: WoW !!! :thumbup:


    Das Design ist absolut Rock'n'Roll und die technischen Details: Beech mit Ambas drauf, und das als Hard-Rocker: Äußerst geschmackvolle Wahl. Diese Kombi spielt er ja schon seit seinem Return zu Sonor.


    Klingt wunderbar; insbesondere die Snare: Sehr offen gestimmt (wenn man vom Emperor X absieht), mit viel Raum und ein 42er Teppich. Die Snare ist sehr wahrscheinlich nach wie vor eine Sonor-Version seiner "Nicko-Syco-Snare", die er sich seinerzeit bei Premier hat basteln lassen: Ist 'ne 14x5,5 Holzsnare aus 19 Ply Sycomore-Holz, das ist ne spezielle Ahorn-Art.
    Und zur Ergonomie: Wenn er mit 67 Jahren dieses Setup immer noch spielt, wirds wohl für ihn wunderbar passen. Klar sieht das im ersten Moment etwas seltsam aus, aber einerseits spielt Nicko nun auch nicht die filigranen Finger-Technik-Sachen und zum anderen sieht das alles auch wunderbar entspannt aus, wenn er trommelt. Was mich allerdings tatsächlich wundert, ist der "Abstand" von Snare und Floortom: keine Ahnung, wie man da noch ein Bein zwischen bringt.

    Und die hohen Toms spielt er im übrigen nur an einer Stelle im Stehen. Nicko erklärt das gesamte Setup etwas genauer in folgendem Video aus 2016 (keine Ahnung, obs schon mal gepostet wurde), wer daher weitere Einzelheiten erfahren will:


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    (dort räumt er auch ein, dass ihn die Ride-Position öfters mal zu Fehlern zwingt)

    Nicko ist ein absoluter Kommunikator, von seiner positiven Ausstrahlung her vergleichbar mit Steve Smith. Und beide Firmen (Sonor und Paiste) können sich wirklich glücklich schätzen, so einen Symphatieträger als Endorser zu haben.

    So, und jetzt hol ich mir glatt nochmal 'ne alte Scheibe der eisernen Jungfrau aus dem Schrank, obwohl mich sowohl Maiden als auch Nicko musikalisch nie wirklich bewegt haben: Cheers !



    Zunge:


    Come on: Abgesehen davon, dass Deine Signatur-Schnipsel ganz allerliebst sind und mir sehr-sehr gut gefallen:


    Du hast einen Vorhang direkt vor dem Set, direkt neben dem Set, drunter hast Du einen dicken Teppich und Snare und Bass sind abgemikt. Seien wir daher ehrlich: Wenn man in einer Kneipe steht und ein unabgemiktes Set hört, klingt es wie in diesem Video:


    - im schlechtesten Fall wie bis 0:20
    https://www.youtube.com/watch?v=0ba91LeRa60


    - im besseren Fall wie ab 0:21


    oder im besten Fall wie Chad Wackermann in der Vic Firth Kabine:
    https://www.youtube.com/watch?v=XyzXd92aPnc


    Und hier ist ein Meister des Fachs auf einem der teuersten Sets am Wirken ohne Bandbegleitung. Stell dem noch eine komplette Band in die Kapsel und Du hast einen sehr bescheidenen Sound.


    Kein Missverständnis: Ich liebe ADrums und kaufe mir lieber die 7te Sanre als ein Roland, aber die Dinger haben ihre Daseinsberechtigung und alle hier genannten "Gegen-Argumente" haben mit sachlicher Argumentation wenig zu tun, sondern sind stattdessen irgendwo bereits im Bereich "Obsession" angesiedelt.