Sehr lässig und erfrischend. Macht Spass !
Beiträge von Seelanne
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13" und Stahl: Die Kombination ist nunmal ziemlich "zickig". Üblicher Weise ist ne 13er ja ohnehin schon etwas high-pitchiger und man stimmt ja auch schon etwas höher, weil die 13er da einfach besser klingt. Wenn dann noch Stahl das Material ist, hat man halt das "Singen" frei Haus mitgeliefert. Ich halte daher diese Kombination grundsätzlich für etwas unglücklich. Aber mit einem CS-Dot oder dem Pendant von Evans oder eben einem doppellagigen Fell sollte das halbwegs in den Griff zu bekommen sein. Glücklicherweise hat das Ding ja ne 6,5-Tiefe, sodass ausreichend Bauch und Druck untenrum erzeugt werden kann. Meine Stimme geht - da ich doppellagige Felle auf Snares nicht übermäßig mag - letztlich an das CS. Der Dsschoi macht das ja auch so. Guter Dsschoi.
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Exakt das Problem wurde hier - wenn ich mich recht erinnere - schon mal erörtert. Geh mal in der Suchfunktion dem Tiger auf die Spur. Ich meine mich zu erinnern, dass es mit einer falschen Verkabelung zwischen Mischer und Fischer (bzw. bei Dir dem Behringer) zu tun hat. Hat irgendwas mit Phasenauslöschung zu tun.
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Pat Mastelotto und 2 Kumpane (Tobias Ralph u. Jin Black) spielen in einem Endorsement-Video für HammerAx King Crimson's "Indiscipline":
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Abgesehen davon, dass das keine Triolen sind, sondern 16tel in Dreiergruppen, wirklich ne hübsche Figur
Stimmt, mir war anfänglich, dass es eine RLB-Triolen-Kombination mit der Abfolge
StT-HH-B
HH-Snare-B
Sn-HH-B
HH-Sn-B
StT/TT and so on .....
sei.Scheint aber tatsächlich 'ne 16er Kombi zu sein. Kannst Du/irgendjemand die Notation erkennen ?
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Weckl bei einer Latin-Lern-Einheit bei Changuito, dem Erfinder des Songo.
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Nach einer kurzen Tempo-Korrektur bei 0.15 wirds lässig: Wunderschön seine Triolen-Kombi bei 1:24-1:27 und sein Presswirbel-Einsatz auf 3:11-3:14
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Fassen wir also zusammen:
Eine Studie kommt zu dem bahnbrechenden Ergebnis, dass 1+1 = 2 (wie vor Jahren auch schon) ist, findet das bedauernswert (wir auch), macht aber keine Vorschläge, wie es zu ändern sei, außer dem, mehr Geld auszugeben. Brillant.PS:
Diese Studie reiht sich ein die fast wöchentlichen Meinungsmacher-Studien von Bertelsmann (Man erinnere nur an die sagenumwobene Einwanderungs-Kosten-Studie). Wobei mich wirklich wundert, dass diesmal keine Vorschläge kommen: Im Regelfall schlagen Bertelsmann-Studien Dinge vor, für die anschließend Bertelsmann-Töchter von der Politik 'ne Menge Geld bekommen, um die bedauerlichen Umstände .... na, sagen wir zu "bearbeiten" (siehe Arvato und Amadeu-Antonio-Stiftung). -
Das ist mal ein tolles Projekt. Interessante Musikauswahl und excellent eingetrommelt. Habe ich sehr gerne gehört. Gleich nochmal.
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Bertelsmann-Umfragen sollte man mit Vorsicht genießen, so auch hier: Fragen:
1. War die Abhängigkeit vom Einkommen der Eltern jemals anders ? Das fängt mit den Kosten für das Instrument an und hört bei den Kosten für einen Musiklehrer auf. Also das Natürlichste der Welt, es sei denn, man träumt vom Vollversorgungsstaat.
2. Die Frage der Kultur kommt etwas zu kurz, oder ? In einem Haushalt, wo die Eltern Musiker sind oder sich für Musik interessieren, wird auch das Kind musikalisch werden, selbst wenn die Eltern "arm" sind. Das war in den USA in dem 20igern bis 70igern Standard. Ansonsten hätten wir gar nicht die ganzen Jazzmusiker bekommen (die oftmals auch grade aus der Gospel- und damit Kirchenszene kommen und kamen). Deren Eltern waren nicht alle reich. Entscheidend ist, ob die Eltern Musik-affin sind. Die Studie zeigt am Ende lediglich, dass Musik bei uns nicht grade zu unseren ersten Kultur-Genres gehört. "Aber die Deutschen sollen ja bekanntlicher Weise "eh keine eigene Kultur haben, so liest man das ja neuerdings von Regierungsseite, von daher passt's dann ja).
3. Die Studie ist an Aussichten und Vorschlägen recht arm:
"Allein mehr Förderprogramme reichen nicht aus" heißt es. "Es bräuche neue Ideen". Aha. Und wie sehen die nach den Studie selber aus ?
Wir lauschen: "Eine Reform des Bildungs- und Teilhabepakets des Bundesministeriums ist notwendig" - Okay, also erstmal einen Arbeitskreis bilden und noch 'ne Reform basteln.
".. sollten beispielsweise Musikschulen und Musikvereine gezielt gestärkt werden ?" Und das exakt wie ? Also wohl doch mit Geld. Oben hieß es aber noch, es bräuchte Ideen.Und die Vorstellung, dass diese Misstände an unseren normalen Schulen aufgearbeitet werden könnten, dürfte Hollywood sein. Das dortige Lehrerpersonal hat derzeit wirklich andere Probleme, als Musik. Die haben schon teilweise Schwierigkeiten, sich mit ihren Schülern sprachlich irgendwie zu verständigen. Da läufts dann - zwangsweise - und wenn es unbedingt musikalisch sein soll - maximal auf das Tanzen des Namens als Unterrichtsziel hinaus.
Fazit: Mal wieder eine steuerfinanzierte Studie der Leib-und-Magen-Stiftung unserer Kanzlerin, die kein Mensch braucht und die außer "BlaBla-BlubBlub" nichts hervorbringt, außer etwaige Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Arbeitskreise und "Verschlimmbesserungs-Reformen". Achja, und die Existenz der Bertelsmann-Stiftung wird natürlich nachhaltig unterstrichen.
Im übrigen: Das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" läuft nun seit mittlerweile 2007, d.h. seit 10 Jahren. Scheint nicht viel gebracht zu haben. Was nährt die Hoffnung, dass es diesmal besser wird, wenn die Ratgeber die gleichen sind, wie 2007 ?

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Danke. Sir Simon ist immer ein Genuss. Toller, offener Livesound.
Er ist wohl definitiv der einzige Drummer, der im Alter seinen Setaufbau nicht "nach unten" korrigiert hat. Bei allen Drummern kann man beobachten, dass mit den Jahren alles nach unten gewandert ist, Toms als auch Becken. Simon behält seinen Aufbau, bis auf die Becken, die sind etwas nach unten gewandert (insbesondere das Ride).Im Gegenteil: Mit zunehmendem Alter wirds bei ihm sogar tougher: Würde mich mal interessieren, weshalb er die Toms mit der Zeit immer höher hängt bzw. das Angewinkelte abgeschafft hat: ich würde da bei seinem aktuellen Aufbau jedesmal nur die Spannreifen treffen. Vielleicht ist ihm der Rebound wichtiger als die Bequemlichkeit.
Hier zum Vergleich, bei einer Aufnahmesession mit den Corrs irgendwann in den 80igern: Ab 4:21 gibts nen tödlichen Groove, und der Lick auf 6:04 ist an Coolness nicht zu überbieten, selbst der Sound-Engineer lacht.
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Das Ding klingt wunderbar. Auch auf dieser Schnell-Aufnahme hört man, wie die Bass schiebt und die Toms sind rund, offen und zugleich schön bassig. Das Saturn war und ist einfach doppelplus-gut. Das Finish ist auch mal was anderes, toll (jetzt noch goldene Hardware dran und der funky Porno-Dream ist perfekt
). Alles richtig gemacht ! -
Hol Dir das Mapex-Saturn-Set hier aus den Kleinanzeigen von Member Drumstudio für 800 Euronen, da hast Du nen oberamtlichen Sound und eine BassDrum, die klingt, als wäre sie mit Mic abgenommen. Dann hast du noch 700 Euro für Becken und Hardware übrig. Das sollte sich ausgehen.
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Mist, nach und nach gehen sie alle ...............
Becker & Fagen gehören irgendwie zu dem Soundtrack meines Lebens. Becker's Sound wird mir fehlen. Er war nicht der allergrößte Gitarrist der Welt (hat ja früher auch mehr Bass gespielt), aber einer der besten Stückschreiber ever und ich stand auf sein verhalten-cooles und smartes Spiel unheimlich - Ich würde es irgendwie als "intellektuell" bezeichnen, keine Ahnung warum. Ein paar Licks von Becker haben mir immer mehr gegeben als 10minütige Gitarren-Orgien von Anderen. Er hatte auch nie Ego-Probleme, sich Gitarristen dazuzuholen, die (noch) besser waren.
Hier 2 seiner Schönsten (mit Ricky Lawson an den Drums, leider auch schon tot).
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(Hier das Solo aber von Jon Harrington)Und hier vielleicht das beste Beispiel für seinen Stil:
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Ich weiß die Antwort, schweige aber mal lieber.

Ich weiß sie auch, sage aber selbstverständlich ebenfalls nichts. Das macht ja den ganzen Spaß kaputt. Noch jemand, der es weiß ?
Aber Respekt: Das ist wohl der mit Abstand "sinnigste" Thread, der jemals hier eröffnet wurde. Muss man auch erst mal schaffen.
Okay, wo waren wir ? Aja:
"Also Herr Vogel spielte die 7 und Herr Striebel dachte schon, er könne mit der 8, aber ... nein .... da kam ich ... zack ... mit der 9 ............" -
1. Anhören und nochmals Anhören, bis man den Song quasi "singen kann".
2. Ganz wichtig: Nur das Aufschreiben, was ungewöhnlich ist. Das, was klar ist, NICHT aufschreiben: man liest das am Set sowieso nicht durch und vor lauter Fliegendreck in den Sheets übersieht man ansonsten das wirklich Wichtige. So konzentriert man sich aufs Spielen, hat aber 'ne Hilfe bei den Stellen, die brenzlig sein könnten (Schlüsse, Breaks etc.)
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Klasse, folgende Fragestellung wäre auch von Interesse:
Da MRT-Aufnahmen während des Spielens ja wohl nicht möglich sind, wäre es aber interessant zu erfahren, ob sich die Ansprache der Hirnareale ändert, je nachdem ob man komplexe-komplizierte Musik hört oder einfach Gestricktes, bsp. Schlagerzeug oder ähnliches.
PS: Ein Kollege von mir hier im Büro, dem ich auf Nachfrage die Story kurz erklärt habe, entgegnete: "Ja wieso, wenn man während des Spielens kein MRT vom Kopf machen kann, soll der Junge zumindest seine Füsse in die Röhre legen
. Kein Witz. Er meinte es ernst. Erst auf gestrengen Blick hin hat er sich selber an den Kopf gefasst. -
Spielen: Wie immer bei Dir wunderbar locker (man könnte glatt meinen, Du machst das beruflich
^^). Man sieht Dir einfach gerne zu. Allerdings für meinen Geschmack (und falls mir meine Compi-Lautsprecher keinen Streich spielen) insbesondere am Anfang etwas zu sehr hinter dem Click/Seq. Könnte da etwas "bissiger sein. Aber war ja ne spontane Session, von daher.
Kamera: Gute Winkeleinstellung der Kamera, BassDrum gut eingefangen.
Sound: Set klingt toll, alleine das Standtom könnte mehr PS vertragen, schmiert im Gesamtsound irgendwie ab.PS:Generell: Hast Du deinen Aufbau etwas geändert ? Mir kam es vor, dass du früher das Set etwas anders aufgebaut hattest: Ist alles irgendwie näher zusammen, als früher, Du sitzt mehr "im Set" - oder Zufall oder optische Täuschung ?
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Schöne Farbwahl. Viel Spaß damit !!!!
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Dennis ist tatsächlich wieder an Bord, wie man hier sehen kann:
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Nach Alkohol-Problemen hat er ja diesen Speiseröhren-Magen-Komplex gehabt, woraufhin er tatsächlich mehrere Tage im Koma gelegen hat. Anschließend hat er rund 10 Monate pausieren müssen und musste wegen einer zusätzlich festgestellter Diabetes-Erkrankung sein Gewicht radikal reduzieren. Deswegen hatte er diesen massiven Gewichtsverlust zu verzeichnen.
Hier ein Podcast Interview, wo er (unter anderem) die ganze Sache erklärt:http://www.thetrapset.net/060-dennis-chambers-pt-2/
Leider muss er wohl aber etwas zurückbehalten haben. Im obigen Video sieht man ab 13:27 - 13:37, wie er einen Haltering am rechten Stick hat und den sich über den Zeigefinger (während des Spiels) macht. Kann aber auch eine normale orthopädische Sache sein.
Hier noch ein schönes Video mit sinnigen Worten zum Drummen allgemein:
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Interessant wäre die Studie eigentlich eher im Hinblick auf die Aktivität der Hirnareale WÄHREND des Spielens. Leider lässt sich das wohl logistisch schwer umsetzen, es sei denn, man fände einen Weg, bsp. Bodo alias Dr. Doublekick während des Zockens das MRT gewissermaßen als Elektronen-Präservativ über den Kopf zu stülpen oder ihn wahlweise wie einst Tommy Lee mittels Riser zu kippen und so in die Röhre zu fahren.
Im übrigen stellen sich weitere Fragen: Aus der Autismus-Forschung weiß man, dass die sogenannten Sauvant- oder Inselbegabung, also die außergewöhnlichen Fähigkeit auf einigen wenigen Gebieten, einhergeht mit der eben unterdurchschnittlichen Begabung bzw. Aussetzern auf anderen Gebieten (bsp. des Sozialverhaltens als häufigste Form des Autismus). Das Gehirn scheint einige Bereiche besondern dann außergewöhnlich gut ansteuern zu können, wenn es zugleich die Energie bei anderen Aufgaben einspart und der Arbeitsspeicher sich sozusagen auf weniges konzentrieren kann. Frage wäre dann bei herausragender Begabung in Sachen Motorik und Unabhängigkeit: Welche Kompetenz fehlt den Drummern im Gegenzug ?