Ich würde jetzt mal auf Aluminium tippen. Anfang der 60iger ließ man die Brass (Messing)-Fertigungen erstmal auslaufen. Wenn Deine aus 1965 ist, spricht daher vieles für Aluminium. Du müsstest es auch am Gewicht erkennen: 'Ne Aluminium-Snare ist deutlich leichter als eine vergleichbare Messing-Snare. Wenn Du mit der Ungewissheit nicht leben kannst, mach ein Böckchen ab und bohre etwas das Chrome an
Die Spannreifen sind m.E. dagegen kein Indiz, zumal man ja nicht weiß, ob das noch die ersten sind, meines Wissens sind Messingspannreifen lange von Ludwig benutzt worden, bevor sie dann irgendwann auch auf Stahl umgestiegen sind.
Beiträge von Seelanne
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Das Mapex q gibts schon nigelnagelneu als Komplettset mit Becken und Hardware bei diversen Händlern für rund 500-600 €. Also mehr als 200-250 Euronen für das Set,was offenbar schon in die Jahre gekommen ist und nun auch farblich nicht der Burner ist, wäre hier eine echte Überraschung. Das Paiste 20 Bronze 502-Ride alleine wird zwar bei den Kleinanzeigen bei Ebay teilweise schon für 100 angeboten, aber ich denke, bei dem Preis wird der Eigentümer ne nette Obstschale draus machen müssen. Wenn Du für das Komplett-Ding 200 bekommst, ist alles gut. Vielleicht sollte man das Set teilen und einzeln verkaufen (also Set + Snare, Becken, Hardware). Dann lässt sich insgesamt vielleicht etwas mehr rausschlagen, dauert aber auch länger und man hat mehr Arbeit. Viel Glück !
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Dann hier mal zur Einordnung die entsprechenden Videos von Memphis Drumshop, damit kommen wir der Sache langsam näher:
Hier das Zildjian K Custom Hybrid Trash Smash 19"
https://www.youtube.com/watch?v=Ug_UpmBfJnAHier das Zildjian K Custom Special Dry Trash Crash 19"
https://www.youtube.com/watch?v=Ki6QNYYKHqAWenn ich eins von Beiden nehmen müsste, dann das Special Dry.
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Also meine 5 cent wären diese:
Keiner dieser beiden Becken (auf Position 3) passen in meinen Ohren so richtig zu Deinen anderen beiden Crashes. Die Soundfiles mögen trügen, aber sowohl in Sachen Lautstärke als auch in Sachen Soundcharakteristik klingt das nicht richtig stimmig. Beide Becken sind ziemlich "kängig" und aggressiv und heben sich extrem selbst vom größeren Crash ab (das auf Position 2).
Auch in Sachen Beckenset an sich würde ich folgende Anmerkung wagen: Wenn Deine Beckenset eh' schon 7 oder 8 Becken umfasst, kann man das natürlich hinzufügen, für eine sinnvolle Ergänzung hin zum dritten Becken würde ich dagegen etwas Universelleres wählen, was eine breitere Range hat und vielseitiger ist:
Bei einem großen Beckenset kann man (und muss man sogar) die Soundrange breit verteilen, jedes Becken bekommt da seine spezielle Aufgabe, sonst hört sich alles gleich an und die Überschneidungen sind zu groß, die Becken müssen daher sehr punktuell sein und nicht breit streuen. Bei kleinem Beckenset aber müssen alle Cymbals eine gewisse Flexibilität mitbringen und vielseitig einsetzbar sein bzw. eine möglichst breite Range abdecken. Das scheidet bei den von Dir ins Auge gefassten China-Trash-Variationen meines Erachtens aus.
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Das gute Lite, was seinerzeit phantastisch war, ist ja nun mindestens rund 25 Jahre alt (nach meiner Erinnerung gab‘s die Lite bis Anfang der 90iger), zudem sind die Masse 14x4 jetzt nicht grade die angesagten Größen (auch ich fand ‚ne 4er immer irgendwie unausgegoren), dazu steht nicht ein jeder auf Birken-Snares:
Also wenn Du nicht zufällig einen Liebhaber oder Sammler triffst, würde ich mal sagen, dass mehr als 200 € nur schwerlich zu erreichen sein werden. Trotz Sonor und der Tatsache, dass man eigentlich nie ne schlechtklingende Sonor-Snare in seinem Leben zu hören bekommen wird. Bei normaler Marktlage würde ich sogar realistisch von um die 170 € ausgehen. Dann kann zwar gleich mit dem Hammer draufhauen, aber so ist das eben mit gebrauchten Drums.
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EDITH sagt, dass ich ein Idiot bin und missverstanden habe, dass du nicht verkaufen, sondern kaufen willst. Da Edith immer Recht hat, also alles zurück auf Anfang: Je nachdem, ob du Sammler oder Liebhaber bist, würde ich bis 300 € € dafür hinlegen. Wenn ich kein Sammler wäre, würde ich von dem Ding Abstand nehmen, da 14 × 4 meine Erachtens unausgegoren sind, nicht Fisch - nicht Fleisch. Ansonsten maximal 200 Euronen, das Ding wirst du schwerlich wieder los. -
Gut aufgelegter Gavin Harrison erklärt sein aktuelles Set 2018 mit einigen Specials:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.PS: Kann irgendjemand mal erklären, warum die Video-Einbettung nicht funzt ? Das Verlinken über das Video-Widget klappt nicht, weder mit "s" noch - wie bisher - ohne, das Teilen über YT geht aber auch nicht. Wo ist der Trick ?
[gefixed, nimm das "youtube"-Tag und nicht das "Video"-Tag - Gruß mc.mod ] -
Mein Allrounder: Paiste 19" Dark Energy Crash.
Ein extrem variables Becken in allen Situationen. Sein Trumpf ist einfach seine Dynamik:
In kräftiger Soundumgebung wunderbar durchsetzungsstark, zugleich bei leiseren Sachen höchst sensibel, selbst bei geringsten Lautstärken entfaltet es seine volle Sound-Range.
Und es ist sogar als Ride im Jazz-Set einsetzbar.
Bestes Becken, was ich je hatte. -
Additional zu den genannten Sachen findet auch hier auch noch (neben den User Verhalten) ein Generationswechsel statt.
Würde sagen, dass das höchstwahrscheinlich sogar die gewichtigste Ursache ist:
Wer damals zu Beginn der Forums 20 Jahre alt war, ist heute fast 40, wer damals 30 war, ist heute um die 50. Wenn man dann noch die allgemeine Demographie dazunimmt und bedenkt, dass die Geburtenrate ab 1964 stark rückläufig sind, ist feststellen, dass die Mehrzahl der Leute ohnehin insgesamt - und damit im Schnitt auch die Leute der trommelnden Zunft - heute 50-60 ist, knapp gefolgt von den 40-50 Jährigen.
Und im Laufe der Zeit verschieben sich nunmal die Prioritäten: Beruf, Familie, Krankheiten etc. pp.. Oder wie einst Jurek Becker seinen Protagonisten namens Liebling Kreuzberg eine der wenigen echten Lebens-Wahrheiten formulieren ließ: "Immer is' irgendwas'." Die vorhandene Zeit fürs Hobby wird mit zunehmendem Alter einfach knapper und knapper und da geht dann die Liebe zum Instrument durch rein temporäre Gründe ganz einfach baden oder aber zumindest konzentriert man sich dann eher aufs Wichtigste, nämlich aufs tatsächliche Spielen und knappst die Zeit im Forum. Alles ganz normal.
Im übrigen - wie ja auch schon hier angeklungen: Alle Kämpfe wurde schon ausgefochten, die Marken-Kämpfe, die Holz-, die Metall- und Legierungs-Streitigkeiten, wir alle können mittlerweile ganze Romane über die Nachbearbeitung von Kesselgratungen schreiben, sämtliche in den letzten 20 Jahren auf Oma's staubigem Dachboden gefundene Becken wurden bereits identifiziert, jede in Deutschland überhaupt jemals erhältliche Ludwig-Snare wurde exakt auf ihr Jahrgang bestimmt und wie ein Outward-Paradiddle-Diddel in 32tel-Triolen in 5er Gruppen verteilt auf Snare-Hihat-BassDrum-TomTom klingt, wissen wir auch dann zu berichten, wenn man uns um 3 Uhr nachts weckt. Im Westen nichts neues oder wie Harald Schmidt einst mal sagte: "Die ersten 25 Jahre sind ganz okay, der Rest zieht sich ein wenig".
Der Stab geht nun halt an die nachrückende Generation. Die muss es richten, so oder so.
Ich finde den Traffic-Rückgang daher nicht sonderlich tragisch. Ohnehin besagt dieser alleine recht wenig, entscheidend wäre ja, welche Inhalte man denn vermisst und da ist, wie gesagt, das Meiste schon ausgekäst worden.
Anyway: Die Hoch-Zeit hier im Forum möchte ich nicht missen, ich habe hier extrem viel von anderen gelernt, meinen Horizont maximal erweitert und - letztlich das Entscheidende - 'ne Menge Spaß gehabt, ich kann mich noch an so manchen Lachkrampf erinnern. Und als Wissens-Bibliothek gibt das DF immer noch das "Wiki-Drums" ab. Und Musik mach ich seit 4 Jahren wieder mehr denn je. Alles gut.
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Schöner Thread:
Plagiate, Ähnlichkeiten, Abkupferungen etc., sie alle liegen wohl - auch bei guter Absicht - am Ende in der Natur der Sache bei dann doch überschaubarer Zahl von Akkorden, Harmonien und Tönen. So kann man wohl nicht immer eindeutig erkennen, ob die Nummern geklaut oder "inspiriert" wurden oder es dann doch einfach schlichtweg Zufall war:
I. Ein charmanter Fall betrifft im übrigen Eagles berühmtes "Hotel California". Das etwas früher erschienene "We used to know" von Jethro Tull ist wie 'ne Blaupause des Meisterwerks von unseren gefiederten Freunden: gleiche Harmonien, gleicher Aufbau, gleiche Stimmung, aber "HC" natürlich stimmiger und runder. Ohnehin oftmals zu beobachten bei vermeintlichen "Plagiaten": Diese bringen die musikalische Idee einfach exakt auf den Punkt, während das "Original" noch im Ungefähren vor sich hinlümmelt (bestes Beispiel wäre da "Stairway to heaven" von den Zeps und "Taurus" von "Spirit" https://youtu.be/xd8AVbwB_6E)Aber hört selbst:
Hier die Adler:
https://youtu.be/EqPtz5qN7HM
Hier Anderson, Bunker und ihre Mitstreiter:
https://youtu.be/5EBQ-ljFlt4II. Ein weiterer pikanter-abstruser Fall betrifft einen entfernten Freund von mir. Die Rede ist von dem Stück "Blame it on the Boogie" von Michael Jackson. Tatsächlich wurde das Stück nicht in New York oder Los Angeles von den Jacksons erstellt, schon gar nicht vom King of Pop, nein, das Ding erblickte tatsächlich im Ruhrgebiet das Licht der Welt, genauer in Dortmund-Asseln, in dem damals die Jacksons mit ihrer Band Krach machten. Kein Witz. Nein, natürlich nicht DIE Jacksons ..... und doch stammt es von den Jacksons. Verwirrend ? Ja. Hier die Auflösung:
Das Stück stammt von den englischen Brüdern Mick Jackson und Dave Jackson, beide nicht verwandt oder verschwägert mit den berühmten Jacksons bzw. Michael und beide in Zusammenhang mit den englischen "Tommies" im hier heimischen Dortmund beheimatet bzw. stationiert und mit dem Co-Autor Elmar Kohn in einer Band zusammenspielend. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Ding wurde von den Dreien komponiert und dann später von Bruder Mick Jackson produziert. Über die weitere Abfolge existieren mehrere Versionen: Nach einer gefiel die Produktion den berühmten Jacksons bzw. deren Managern so gut, dass sie das Ding an sich zogen, aber ohne den eigentlichen Komponisten Bescheid zu sagen, nach anderer Version soll der Manager von Mick den Song ohne Wissen der Urheber verkauft haben. Es sei wie es sei: Es folgte offensichtlich ein Rechtsstreit, der mit einem Vergleich endete. Über genaue Summen wurde nichts bekannt, Dave Jackson - noch immer hier im Ruhrgebiet wohnend - betonte aber auf Nachfrage mit schelmischen Lächeln, dass der Vergleich ihm bis heute "die Miete zahlt".
Okay, also hier die bekannte Version von den Jacksons
https://youtu.be/nqxVMLVe62U
Und hier die Version aus Dortmund-Asseln, unter Mick Jackson produziert und veröffentlicht:
https://youtu.be/ZcDj46elLhQ
In diesem Sinne, schönen Sonntag an alle
See -
Fabrikneues Pearl Eliminator Red Line Double Pedal für 250 Euronen (in einem Drum-Laden anlässlich dessen Geschäftsaufgabe). Meine 18-Jahre-alte Eli kann jetzt ausgemustert werden.
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Wenn Du die Snare micst, müssen die Toms auch was bekommen. Das macht sonst keinen Sinn. Die Snare ist eh’ schon das Lauteste. Ansonsten kannst du die Toms auch gleich weglassen.
Also entweder BD plus Snare, dann auch die Toms, oder aber nur BD und 1 oder 2 OH‘s.
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Ja, die SLP Vintage Steel wäre ein gelungener heißer Kandidat. Wenn man es noch etwas wärmer und weniger spitz haben will (und trockner) kann man auch mal die gehämmerte Version "Vintage Hammered Steel" überdenken, die gibts auch neu bereits für 299 € und ist im Preis-Leistungs-Verhältnis - wie fast alle SLP'S - aus meiner Sicht der absolute Oberknaller.
(Zur Abrundung sollte man auch noch das richtige Fell aussuchen. Hier mal ein gelungener Remo-Head-Vergleich:
https://www.youtube.com/watch?v=RRdi5O4rbQo ) -
Beide Snares werden Dir nicht recht weiterhelfen:
Die Gretsch ist aus Esche. Die Tonaufnahme bei Thomann ist zwar sehr realistisch, aber gibt das Eschen-Erlebnis auch gut wieder: Esche klingt wie Asche: flach, lasch und wenig bissig. Da helfen dann auch die 6,5 nicht weiter.
Und die PdP ist halt eine Allerweltsgesicht-Maple-6,5, die trotz close-mic-Aufnahme mir zu pappig klingt trotz der Tiefe.
Du solltest im Gebraucht-Segment suchen. Alle diese 150-200-Neupreis-schnarren werden dich nicht recht weiterbringen. Deren Sound bist du nach ein paar Monaten wieder über. Dann kannst du auch gleich die Yamaha weiterdengeln. Wenn du wieder so eine holst, hast du dann schon die dritte unverkäufliche Snare rumfliegen, und musst wieder für ne neue sparen. Spar entweder noch ca. 100-150 und sieh dich dann mal im Tama SLP-Bereich um oder such jetzt ne ordentliche gebrauchte. Für 200 wirst du was finden, was du dann auch noch mal vielleicht später irgendwann wieder loswirst. Es wird eh nicht deine letzte Snare sein.
Und lass dich nicht zwingend von der 6,5 leiten. Es gibt je nach Ausführung Snares, die mit 5,5 oder 6 satter klingen als 6,5er. Felle, Spannreifen, Verstärkungsringe und Kessel-Material machen ne Menge aus. Und beachte bei eventueller Suche über YT bei Videoaufnahmen immer drauf, dass die Snares halbwegs natürlich aufgenommen sind, am besten mit Raum-Micro. Bei close-mic-Aufnahmen klingen selbst Rohrkrepierer noch halbwegs gut.
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Was für ein Charme-Bolzen, was für ein gentleman-haftes und warmes Auftreten, der Typ ist einfach Klasse.
Und das Set ? .............. Ich sage jetzt mal: WoW !!!
Das Design ist absolut Rock'n'Roll und die technischen Details: Beech mit Ambas drauf, und das als Hard-Rocker: Äußerst geschmackvolle Wahl. Diese Kombi spielt er ja schon seit seinem Return zu Sonor.
Klingt wunderbar; insbesondere die Snare: Sehr offen gestimmt (wenn man vom Emperor X absieht), mit viel Raum und ein 42er Teppich. Die Snare ist sehr wahrscheinlich nach wie vor eine Sonor-Version seiner "Nicko-Syco-Snare", die er sich seinerzeit bei Premier hat basteln lassen: Ist 'ne 14x5,5 Holzsnare aus 19 Ply Sycomore-Holz, das ist ne spezielle Ahorn-Art.
Und zur Ergonomie: Wenn er mit 67 Jahren dieses Setup immer noch spielt, wirds wohl für ihn wunderbar passen. Klar sieht das im ersten Moment etwas seltsam aus, aber einerseits spielt Nicko nun auch nicht die filigranen Finger-Technik-Sachen und zum anderen sieht das alles auch wunderbar entspannt aus, wenn er trommelt. Was mich allerdings tatsächlich wundert, ist der "Abstand" von Snare und Floortom: keine Ahnung, wie man da noch ein Bein zwischen bringt.
Und die hohen Toms spielt er im übrigen nur an einer Stelle im Stehen. Nicko erklärt das gesamte Setup etwas genauer in folgendem Video aus 2016 (keine Ahnung, obs schon mal gepostet wurde), wer daher weitere Einzelheiten erfahren will:Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
(dort räumt er auch ein, dass ihn die Ride-Position öfters mal zu Fehlern zwingt)
Nicko ist ein absoluter Kommunikator, von seiner positiven Ausstrahlung her vergleichbar mit Steve Smith. Und beide Firmen (Sonor und Paiste) können sich wirklich glücklich schätzen, so einen Symphatieträger als Endorser zu haben.
So, und jetzt hol ich mir glatt nochmal 'ne alte Scheibe der eisernen Jungfrau aus dem Schrank, obwohl mich sowohl Maiden als auch Nicko musikalisch nie wirklich bewegt haben: Cheers ! -
..... oder sagen wir es mit Karl Valentin:
"Es wurde schon alles gesagt. Nur noch nicht von jedem".

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Come on: Abgesehen davon, dass Deine Signatur-Schnipsel ganz allerliebst sind und mir sehr-sehr gut gefallen:
Du hast einen Vorhang direkt vor dem Set, direkt neben dem Set, drunter hast Du einen dicken Teppich und Snare und Bass sind abgemikt. Seien wir daher ehrlich: Wenn man in einer Kneipe steht und ein unabgemiktes Set hört, klingt es wie in diesem Video:
- im schlechtesten Fall wie bis 0:20
https://www.youtube.com/watch?v=0ba91LeRa60- im besseren Fall wie ab 0:21
oder im besten Fall wie Chad Wackermann in der Vic Firth Kabine:
https://www.youtube.com/watch?v=XyzXd92aPncUnd hier ist ein Meister des Fachs auf einem der teuersten Sets am Wirken ohne Bandbegleitung. Stell dem noch eine komplette Band in die Kapsel und Du hast einen sehr bescheidenen Sound.
Kein Missverständnis: Ich liebe ADrums und kaufe mir lieber die 7te Sanre als ein Roland, aber die Dinger haben ihre Daseinsberechtigung und alle hier genannten "Gegen-Argumente" haben mit sachlicher Argumentation wenig zu tun, sondern sind stattdessen irgendwo bereits im Bereich "Obsession" angesiedelt.
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Wie wenig Selbstachtung kann man haben um sich seine Glaubhaftigkeit mit so einem peinlichen Video zu zerstören!?
Ich bin jetzt etwas enttäuscht vom Herrn Brand.
Ich konnte das Video nicht länger als 30s ertragen. Als der Begriff Bluetooth viel musste ich ausschalten.
Mein lieber Scholli! Was für ein Scheiss. Alter Wein in noch älteren Schläuchen.Naja, Herr Brand's Selbstachtung wird wohl von seinem Geldbeutel bestimmt, denn im Gegensatz zu uns, jedenfalls zu mir, muss er damit seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie verdienen und das tut er nunmal nicht, wenn er uns erzählt, wie Shice die Rolands so sind. Deswegen seien wir mal etwas großzügiger, oder ? Von der Lobpreisung der sicherlich auch von ihm geschätzten A-Drums dürfte er jedenfalls seine Miete nicht bezahlen können. Wer nach Glaubwürdigkeit in Sachen Werbung fragt, hat mE das Spiel nicht verstanden.
Ernsthaft, wer kauft sowas?
E-Drums kaufen Leute, die nicht jeden Tag in den Proberaum fahren können und zu Hause daddeln wollen, ohne sich regelmäßig eine Ruhestörungs-Anzeige seiner Nachbarn anzutun oder schlicht die Nerven ihrer Umgebung schonen wollen, Leute, die auf aufwändige Computerlösungen keinen Nerv haben, Leute, in kleinen Clubs spielen, und nicht ständig ihre A-Drums-Snares und Toms wie Christo verpacken wollen, um sie Lautstärke-technisch abgedämpft zu bekommen, Leute, die vielleicht auch soundtechnisch flexibel sein wollen bzw. müssen und Leute, die, wenns keinen Bock mehr macht, zumindest noch gebraucht ihr EDrum-Set wieder loswerden wollen. Achja, und Leute, die vielleicht nicht ganz so talentiert sind wie Weckl, Colaituta & Co, aber trotzdem einfach etwas Spaß haben wollen.
Zitat von »ant0n«
...was wäre denn eine Alternative zu einem Ähnlichen Preis, die nicht so schrecklich klingt?Zum Beispiel einTama Silverstar Standard mit einem schönen Beckensatz
Oder ein gebrauchtes Force2000 und 1 Jahr Proberaummiete.
Wenns kein Schlagzeug sein darf auch ein MiIllenium edrum mit vernünftigem Drumsampler
und 30 Stunden Untericht.Naja, eine Tama Silverstar mit einem schönen Beckensatz wird über das Roland hinausgehen, jedenfalls dann, wenn der Beckensatz wirklich "schön" sein soll. Und nach den 30 Unterrichtststunden steht man, wenns keinen Bock mehr macht, auch da und kann sein "Millenium edrum" in die Presse geben und verschrotten, weils auf dem Gebrauchtmarkt einem keiner abkauft.
So oder so: Das ganze edrum-Roland-Gebashe nervt. Es gibt gute Argumente für so ein Gerät und gute Argumente dagegen. Entscheiden muss das jeder selber. Alternativen sind nicht wahnsinnig billiger und zumeist definitiv zeitintensiver. Im übrigen bieten die Roland-Dinger umfangreiche Möglichkeiten, den Sound zu ändern und zu modulieren, je nach Geschmack. Okay, der berüchtigte Maschinengewehr-Effekt ist insbesondere bei Snares bei den Kompaktmodulen irgendwie nicht richtig wegzubekommen, aber "so what". Dafür bieten Edrums ganz brauchbare Sound, wohingegen - wenn man ehrlich ist - die A-Drums auch nur gut klingen in einem geeigneten Raum und bei entsprechender Mikrofonierung. Bei 80 % aller unabgemikten Live-Drum-Sounds würde ich sogar sagen: "Herr, schick ein Roland".
Von daher: Lasst uns mal bei diesem Thema etwas entspannter sein. EDrums sind Edrums sind Edrums. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und wer für sie Werbung macht und damit sein Geld verdient, ist nicht weniger glaubwürdig als jeder andere, der täglich in irgendeinem anderen Job seine Haut zu Markte trägt und damit seinen Lebensunterhalt verdient.
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Photos können schwer täuschen, daher mal eine erste grobe Einschätzung ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Mein erster Eindruck ist, dass das gesamte Set extrem tief ist. Die Snare-Kante liegt unterhalb der Oberkante des Hockers. Mich wundert, dass Du Dir nicht sowieso ständig auf die Oberschenkel klopfst, wenn Du du nur die Snare spielst. Du sagst ja, Du seiest 193 cm groß. Bei der Größe - und einen normalen Körperbau und damit entsprechenden Oberkörper und Oberarmlänge vorausgesetzt - müsste da nach meinem Geschmack alles viel höher sein.
Zum "Aufbauing" sei Dir mal zunächst eine sehr instruktiver Thread ("How to bau auf") mit gleichem Namen hier im Forum benannt.
Ich selbst empfehle folgende Reihenfolge:
1. Snare:
Das sollte die erste Position sein, die gefunden werden muss. Ich empfehle das so zu machen, wie G. Knudtsen in seiner brillianten Videoreihe: Hier das Video, die Snare Einstellung behandelt er von 0:20 bis 1:20.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.
Die Snare sollte also positioniert sein, dass die Unterarme, ausgehend von einer parallel-zum-Boden-Stellung etwas Platz nach unten haben. Dies hat seinen Grund darin, dass Du so etwas mehr Spiel hast, um Schläge voll auszufüllen, die Unteraarme müssen so auch nicht immer grade bzwhoch gehalten werden (was Energie spart) und beim Spielen neigt man nach längere Spielzeit häufig dazu, den Oberkörper etwas nach vorne schieben, dann hat man zusätzlich noch etwas Reserve. Wichtig ist dabei, dass die Unterarme frei schwingen können und die Schläge nicht durch die Oberschenkel abgestopt werden. Das testest Du am besten dadurch, dass du beim Snare-Spiel die Füße auf die Zehenspitzen stellst, und siehtst, ob genug Platz ist. Denn beim BassDrum-Spielen spielen wir ja in den seltesten Fällen ausschließlich mit aufgesetztem Fuß; wenn Du aber dazu übergehst, "Heel-Toe" zu spielen, also die Fussspitzen aufzusetzen, muss genug Platz für die Arme bleiben, damit die nicht blockiert werden.
Eventuell muss man diesbezüglich dann auch die Sitzhöhe einmal kontrollieren. Hierzu gibt es unzählige Videos im Netz.
(Und: Du solltest Dich bei Matched Grip und traditionell schwerpunktmäßig entscheiden: Die Snare-Höhe von traditional ist grundsätzlich eine völlig andere (höhere) als bei Matched. Beim Traditional-Grip hat man die Snare auch weiter am Körper.)2. Bass-Drum-Hihat
Das wäre die nächste Position, die es zu klären gibt. Stell die BassDrum und das Pedal so rechts vor/neben die Snare, dass Dein Fuss gut aufsitzt, aber auch Spiel nach oben hast für Heel-Toe (siehe oben). Die BassDrum und das Pedal kannst du ruhig grade nach vorne (12 Uhr) in Richtung eines imaginären Publikums ausrichten, sodass Dein Fuss nicht zwingend deckungsgleich mit dem Pedal ist, sondern leicht nach rechts oben schräg auf dem Pedal ist, da du bei schnelleren BassDrum-Schlägen ohnehin mit der Step-Bewegung mit der Ferse Schwung holst. Du kannst aber auch die BassDrum und das Pedal leicht nach rechts ausrichten, also auf ca. 1 Uhr.
Die Ausrichtung der Highat dann leicht schräg nach links oben versetzen (Richtung 11 Uhr oder 10 Uhr), dann hast du in etwa den natürlichen Winkel, den die Füße beim ganz normalen entspannten Sitzen auch einnehmen. Unser Becken ist nämlich so montiert, dass beim entspannten Sitzen die Füße leicht nach außen zeigen, genauso wie die Finger bei Entspannung der Hand nicht grade sind, sondern ganz natürlich in "Stickhaltung" nach innen gerollt liegen.
Die Höhe der Hihat ergibt sich natürlich aus der Höhe der Snare, wenn Du über Kreuz spielst. Da muss Du eine angenehme Lösung selber finden. Entscheidend dürfte dabei auch sein, ob Du die HH auf 9 Uhr neben der Snare haben willst oder eher auf 10 oder gar auf 11 Uhr neben der Snare. Das ist alles abhängig von deinen Arm- und Bein-Längen und -Proportionen und kann Dir keiner übers Internet abnehmen.
Wenn Du diese drei Positionen geklärt hast, ist eigentlich alles okay. Du wirst noch hundertmal Feinjustierungen vornehmen, das ist klar. Todd Suchermann sagte mal, dass er selbst nach 40 Jahren Karriere zuweilen immer noch glaubt, die richtige Position noch immer nicht gefunden zu haben. Also mach Dir keinen Kopf, wenn es auf Anhieb noch nicht ideal ist. Die Reise ist der halbe Spaß.
3. Alles andere
Der Rest kommt nun eigentlich von allein.Mein Tip: Bau die TomsToms auf und decke eine Wolldecke drüber, so, dass du die Toms und die Becken nicht konkret siehst. Dann setzte Dich ans Set und beginne zu spielen und lass dich nicht von deinen Augen leiten (die sehen ja nur die Wolldecke als plane Fläche), sondern achte drauf, wo deine Hände hinwollen: Du spielst quasi blind und bekommst so einen guten Eindruck dafür, wo Deine Toms hingehören. Du wirst vielleicht schnell merken, dass deine natürliche Armbewegung hin zum imaginären Tom-Platz überhaupt nicht übereinstimmt mit dem tatsächlichen Ort des Toms, meist merkt man dabei, dass man die Kante anschlägt und so weiter. Justiere das alles so, bis du blind an deinem Set locker sitzt und alles auch blind anschlagen kannst. Das ist dann dein Aufbau.
4. Anmerkung zum Schluss: Der Winkel Deiner Toms ist schon mal recht ordentlich. Wenn Du aber, was anzunehmen ist, diese höher stellen musst, weil bereits die Snare auch höher ausfallen wird, ist irgendwann mit dem flachen Winkel eventuell Schluss, da du so irgendwann nur noch die Ränder anschlägst, dann musst du die Toms stärker anwinkeln. Versuche da einen vernünftigen Kompromiss zu finden: Flachere Toms sind immer etwas leichter zu spielen, als schräg aufgehängte mit starker Neigung, da dann der Rebound Effekt besser zur Geltung kommt, da man so auf das Fell schlägt und nicht in das Fell. Auch hier gilt es einfach, ein vernünftiges Mittelmaß zu finden.Das wären so auf die Schnelle meine 5 Cent.
EDITH meint bei nochmaliger Betrachtung Deines Aufbaues, dass die Toms insgesamt unnötig weit rechts aufgehängt sind. Zwischen Hihat und ersten Tom ist eine mächtige Lücke: warum ? Zieh alle Toms nach links, so, dass das erste Tom direkt neben der Hihat ist, dann steht deine Snare auch zwischen erstem und zweitem Tom. Bei Deinem Aufbau verdrehst Du dir den Rücken: Einerseits spielst du Snare-Bass-Hihat nach links ausgerichtet, dein Kopf zeigt ja nach links bei dem Aufbau in der Grundposition (in etwa auf 11 Uhr), sobald du Toms spielst, musst du aber nach rechts abdrehen. Das ist unnötig unergonomisch. Lediglich Deine rechte Hand erreicht das erste Tom schnell und das zweite auch noch. Deine linke Hand erreicht aber schon das erste Tom nur erschwert, das zweite dann nur, wenn du den Rücken verdrehst. Und auf dem dritten kannst du doch bequem gar nicht mehr spielen. -
Hy Oliver,
ich spiele seit einem 3/4tel Jahr die beiden Aero-Splashes von Sabian (8" und 10"), hier mein Eindruck in Sachen Haltbarkeit:
Habe jetzt mit den Teilen 2 Studiosessions, 3 Auftritte und ca. 20 Proben absolviert und kann keinerlei Materialbeschädigungen, Risse oder ähnliches feststellen. Die machen einen sehr haltbaren Eindruck. Die Dinger sind - das von Dir formierte Air-Splash ist da ja ähnlich - wie bekannt extrem dünn und biegsam. Das hat zur Folge, dass Anschläge zwar sichtbar "durch das ganze Becken gehen", aber eben auch die Abschlagsenergie so offensichtlich gut abgebaut wird.
Der Vorteil der Teller ist natürlich auch, dass die extrem sensibel in der Ansprache sind und ihr Ton sofort "voll da" ist. Man kommt so gar nicht in Versuchung, voll reinzuhauen: Kaum angeschlagen entfalten sie ihren vollen gewünschten Sound.
Wenn man da also kein absoluter Prügeler ist, und das bist du ja ausweislich Deiner Videos nicht, muss man sich auch bei diesen "Paperthin"-Becken inkl. Löchern keine Sorgen machen.
TiP: Ich wollte mir wie Du ursprünglich auch zunächst die Air-Splashes zulegen, fand dann aber live im echten Vergleich im Laden die Aero-Splashes überzeugender. Die sind noch crisper und "white-noisiger", die Air-Splashes haben etwas mehr Body und Ton. Wenn Du die Möglichkeit hast, würde ich Dir daher ein Test der Aero's ans Herz legen, auf YT gibts auch einige Videos von den Cymbals, auf denen man den Unterscheid ganz gut hören kann. Auf jeden Fall viel Spass beim Testen und der finalen Auswahl !! -
@OliverStein:
Danke Oliver. Ja, auf PurpleChord bieten sie auch eins an. Das Problem mit den Dingern ist einfach, dass die Traditionals trotz Paiste-typischer-Vergleichbarkeit dennoch derart unterschiedlich ausfallen, dass die Bandbreite von "toll" bis "doof" sehr groß ist. Gleichwohl würde ich auch hier ein Auge drauf werfen wollen. Hast Du vielleicht mal 'nen Link ? Gerne per Message. Danke !