Insbesondere wird diese Studie auch wieder mal die entscheidende Frage nicht beantworten, nämlich die nach der Henne und dem Ei:
Haben Schlagzeuger spezielle Gehirn-Eigenschaften oder neigen Menschen mit entsprechenden Gehirn-Eigenschaften einfach dazu, Schlagzeuger zu werden ?
(Das Problem hatten wir in ähnlicher Weise schon einmal letztens mit depressiven Musikern, bei denen sich die Frage stellt, ob wirklich Musiker eher dazu tendieren, depressiv zu werden, oder ob Depressive einfach mehr dazu neigen, Musik zu machen).
Im übrigen: es werden erfahrene Schlagzeuger gesucht, die aber unter 40. Da fällt mir der alte Spruch ein: "Jung und erfahren gibt's nur auf dem Straßenstrich".
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Sorry, aber Deine Videos und Themen entbehren leider ALLE einer ausreichender Präzision und Spezifizierung, was eigentlich Sache und Thema ist, so auch hier. Weder bei Deinem neuen Video noch in Deinem Text wird auch nur annähernd deutlich, was eigentlich exakt die Fragestellung ist.
"Es geht nicht vorwärts": Was geht denn nicht vorwärts ? Das Arbeit an einem Lick, Break oder Groove (zur Erinnerung, das ist hier ein Drummerforum), der Aufbau Deiner Selbständigkeit oder dann doch eher so insgesamt alles ..... und irgendwie überhaupt ?
Deine Video-Posts werfen nicht nur mehr Fragen auf, als Antworten gegeben werden, sondern selbst die sich ergebenden Fragen bleiben sämtlichst im Ungefähren hängen. Ich werde aus Deinem ganzen VLOG nicht schlau und frage mich, warum irgendjemand diese Videos sehen sollte. Dabei sind wir aber ja vielleicht auch schon bei dem entscheidenden Punkt, dass es sinnvoll wäre, dass Du Dir diese Frage vielleicht stellen solltest. Vielleicht beantwortet sich dann die Frage "Es geht nicht vorwärts" anschließend von ganz allein.
Echt nicht böse gemeint, im Gegenteil, aber Deine ganzen Videos mach für mich irgendwie keinen Sinn.
Von den drei Stick-Hölzern (Hickory, Maple und Oak - wobei Oak ja schon deutlich seltener ist) hat Eichenholz hat einfach die größte Dichte. Entsprechend sind Sticks mit gleichen Maßen schwerer und steifer.
Im Sound wirkt sich das in erster Linie dadurch aus, dass der Sound etwas dunkler und prägnanter ist. Die Unterschiede zu Maple sind zu hören, zu Hickory wirds schon schwer. Am ehesten wirkt es sich beim Ridebecken aus bzw. beim Rim-Click.
Vom Spielgefühl ist Eiche schon ziemlich straight, da schwingt einfacher weniger, man hat den Eindruck, als spiele man recht steife Baumstämme, der Rebound-Effekt ist dagegen gut ausgeprägt.
Beim Anschlagen von Crash-Becken ist der Anschlag natürlich auch härter für das Becken, ich bezweifel aber, dass man bei entsprechender Winkel-Neigung des Becken und richtiger Anschlagstechnik hier größere Verluste einfahren wird, als bei Hickory-Sticks.
Viel entscheidender dürfte die Auswirkung auf die Muskeln und Sehnen sein. Den Schlag mit einem Oak-Stick merkt man zuweilen schon ganz gut u.a. im Ellbogen-Sehnen-Ansatz, da der Druck weniger abgefedert und sich direkter auf den Körper überträgt. Mir persönlich ist das too much, insbesondere , wenn ich auf Practice-Pads spiele, die ja auch in der Regel leicht härter sind als Snare oder Toms.
Letztlich aber alles Geschmacksache: manche mögen Maple, insbesondere weil man wegen ihres geringeren Gewichts dickere Sticks spielen kann, während einem die gleichen Sticks in Hickory zu schwer wären. Die anderen mögen einfach den höheren Crack der Hickory-Sticks und ihre bessere Haltbarkeit. Manche brauchen es halt noch härter.
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Ich denke, dass für solche Posts hinreichend eigenständige Threads vorhanden sind (Bsp. "dafür liebe ich das Internet" oder "beste Drumsolos") und nicht für jedes grade auf Drummerworld justament gesichtete Video ein neuer Thread aufgemacht werden sollte. Wenn wir jetzt für jedes Drumsolo eine neuen Faden aufmachen, wird das Forum hier etwas unübersichtlich.
Oder anders: Es ist schön, dass jemand dieses Video von Joe Morello - oder ihn selbst - grade das erste Mal für sich entdeckt hat und die Welt und insbesondere dieses Forum an dieser bahnbrechenden Entdeckung teilhaben lassen will, aber so planlos in die Runde geschmissen können wir das Forum bald schließen.
... naja, es sind halt Ferien. Vielleicht sollten sich die Mods mal drum kümmern und das hier verschieben.
Hinweis: Hausratsversicherungen sind grundsätzlich Neuwertversicherungen, d.h. der zu ersetzende Wert richtet sich nach dem Neuwert des jeweiligen Gegenstandes (so jedenfalls § 9 Nr. 1 a VHB 2010). Anders die Haftpflichtversicherungen, die übernehmen nur den Zeitwert. Unter Neuwert wird wiederum der Wiederbeschaffungswert verstanden, d.h. der Betrag, der für den jeweiligen Gegenstand im Neuzustand (!) aufgewendet werden muss. Ausnahmen: - technische Geräte - dazu zählen aber keine Drums, wohl aber Verstärker - bei denen muss man sich einen Abzug "Neu" für "Alt" anrechnen lassen - Liebhaber-Werte werden nicht ersetzt (bsp. bestimmte "historische" Snare, die nicht mehr hergestellt wird).
ABER: Ob die eigene Hausratsversicherung Abweichungen von der VHB enthält, sollte man sich vorher im Kleingedruckten ansehen. Die VHB sind nur Musterempfehlungen des Versicherungs-Verbandes. Das gleiche gilt für Instrumentenversicherungen, die meist von den Gesellschaften ganz anderes gestrickt sind. Auch da muss man halt aufs Kleingedruckte achten. Ob man nun eine Extra-Instrumentenversicherung abschließt oder aber die Instrumente in die bereits vorhandene Hausratsversicherung einbindet, hängt zunächst davon ab, ob man Transportschäden mitversichern will oder nur Schäden, die entstehen, während sich das Gerät im Proberaum befindet. Wenn man Ersteres will, geht halt nur eine Instrumentenversicherung. Weiterhin hängt das von der eigenen H-Versicherung ab: das wäre dann ja eine Vertragserweiterung, die angezeigt bzw. übereinstimmend erweitert werden muss (keine "automatische" Einbindung) und von den Konditionen, die man erfragen und vergleichen muss.
Egal wie, das immer wiederkehrende Problem ist hauptsächlich, dass man nachweisen kann, dass die Gegenstände a) auch tatsächlich vorhanden sind und b) wieviel sie gekostet haben (durch Quittungen oder dergleichen). Ansonsten behilft man sich mit Photoaufnahmen, die man mit Typbeschreibung listet, deren Wert man im Internet ermittelt und welche man dann konkret der Versicherung vorliegt, damit später über den Vertragsinhalt keine zwei Meinungen später aufkommen. Und immer dran denken: Wenn man was Neues kauft: das ebenfalls einzubinden.
Für alle, die mal wieder in irgendeinem Proberaum verzweifeln, weils mal wieder nicht so laufen will:
Auch die Götter machen mal Pause und haben ihren gebrauchten Tag:
Hier eine Aufnahme von Sting mit Vinnie aus dem Bataclan: "So lonely" wird schon etwas lustlos runtergeprügelt, der Absturz kommt dann aber bei Walking on the moon (ab 3.55): Am Anfang noch okay, dann aber Vinnie mit erstaunlichen Schwächen im Mikro- und Makrotiming, alle Breaks verhungern teilweise, zur Strophe sackt das Time gleich mal komplett ab und später wird mehr oder weniger unmotiviert auf die Trommeln und Becken gehauen und alles zerschossen. Dabei klingen Becken und Drums auch noch extremst spärlich. Dazu Sting nicht bei Stimme und eine Gitarre klingt irgendwie verstimmt.
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PS. Vielleicht lags ja auch an Ort und Anlaß. Aber dann sollte man vielleicht eh' nicht ... ach, jeder, wie er meint.
Mein Fazit (ich hatte so ein Ding auch mal in den 80igern für mehrere Jahre):
- Potthässlich - bringt eigentlich "0" in Sachen Sensibilität und Ansprache - macht die Schnarre viel zu schwer (und auch daher irgendwie im Sound schwermütig) - der Schutzbügel ist in etwa so sinnvoll wie die berühmte Kolbenrückholfeder
Dazu noch HihatStänder und Fußmaschinen, mit denen man als Wagenheber an einem 40 Tonner den Reifen wechseln kann: Sonor aus Ende der 70iger / Anfang der 80iger haftet immer der Charme von Schrankwänden im Stile des "Gelsenkirchener Spät-Barock" an: Bis zum Abwinken rustikal, ästhetisch aber höchst zweifelhaft.
PS: Was man zur Ehrenrettung sagen muss: Alles von Sonor aus der Zeit besteht gleichwohl den Mammut-Dinosaurier-Ewigkeitstest: Ein Kollege spielt HH und Fußmaschine noch heute, der hat noch nicht mal 'ne Feder ausgewechselt. Ich glaube, das Zeug wäre selbst nach einem Atomschlag unverbeult und ohne Kratzer aus dem Staub herausgekommen.
................ Sicher kein "Drumhero", aber ich finde, er hat zu den Songs genau richtig getrommelt, nicht zu viel oder zu wenig.
Ich muss zugeben, für mich war er ein "Drumhero": Wobei man sein Spiel bei Allman Brothers ja nie wirklich von dem seines Alter-Egos Jaomoe Johanson am 2ten Kit unterscheiden konnte. Die beiden haben für mich das beste Drum-Duo aller Zeiten gebildet, man hatte eigentlich immer den Eindruck , dass da ein einziger Drummer spielt, so tight waren die beiden zusammen. Der Groove schwebte förmlich bei den beiden, zusammen mit Bassist Berry Oakley war das eine schwer zu toppende Rhythmusgruppe, Jazzbands mit eingeschlossen. Die konnten Shuffle zum Niederknien spielen und haben insbesondere in 6/8tel die tollsten Sachen gezaubert.
Am besten kann man es bei "Hot 'Lanta" bestaunen, für mich einer der wunderbarsten Drumkreationen ever:
Das Zusammenspiel der beiden ist wie aus einem Guss und von geradezu traumwandlerischer Leichtigkeit, das kurze Drumduett ab 3:14 ist desweiteren wunderbar, und was die beiden ab 4:10 in der Schluss-Klang-Collage spielen, halte ich für mit das muskalischst-dynamischste, was überhaupt jemals Percussionisten auf die Beine gestellt haben. Carlo Orff ist dagegen ein Stümper. Die Dynamik des Schlussakkords ist frappierend. Die ganze Fillmore-East-Scheibe atmet diesen Geist. Trucks war damals grade mal 23 Jahre jung. [video]
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Hier in der Anfrage sprichst du von DrumSpur nebst Click. Im anderen Thread sprichst Du aber von "hoch dynamischen, individuellen Speedschwankungen" und "teilweise starken Geschwindigkeitsschwankungen" und der "Ermittlung von durchschnittlichen BPM".
Kann mich jetzt täuschen, aber: Das hört sich alles danach an, als ob die Stücke kein festes BPM haben. Danach dürfte dann auch die Stereosumme der anderen Instrumente kein festes BPM haben. Das würde dann auf ein Einspielen zu einer Sequencer-Spur hinauslaufen, die bpm-mäßig volatil ist ..... und das bei 14 Stücken.
Wenn das so ist, dürfte das - ohne vernünftig Geld in die Hand zu nehmen - nicht hinzubekommen sein. Das ist ne Menge Arbeit.
Wenn ich das falsch verstanden haben sollte ...................... weitermachen.
Mr. Copeland und The Police bei ihrem ersten Auftritt im deutschen Fernsehen im Januar 1979 im "Beat Club":
Stu noch auf Ludwig (!) statt Tama, mit einfelligen (!) Toms, noch ohne Splash-Becken und Octobans, ohne Copeland-typisches Ride-Becken-Spiel, aber schon damals mit unnachahmlicher HighHat und als echter Rocker mit Feuer im Hintern (und mit einem für seine Verhältnisse erstaunlichen stimmigen Timing):
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Zum Vergleich: Ganze 4 Jahre später hatte sich die Zuschauerzahl dann etwas erweitert, hier war dann auch alles an seinem Platz, die Splash, die Octobans, die high-pitchige Pearl-Jupiter-Snare, das Tama und alles andere:
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(zu 1:52-1:157: So sieht ein Musiker aus, der Spaß hat)
Ja, ich habe auch mal ein Set gesehen von Level 42, da hat PRB so ziemlich alles zerschossen, was ihm vor die Sticks kam. Dabei ist er ganz besonders gut, wenn er Funky drummt und diese vielen kleinen feinen Sachen einstreut, ohne den Groove zu verlassen. Das hat er perfekt drauf. Aber manchmal gehts halt mit ihm durch.
Den Break hier find' ich aber keine Gepose, die Lücke ist da, der Drummer ist da, alles bestens. Ich würde von dem Drumtrack aber zuerst auch alles Mögliche lernen und üben, dieser Lick käme zuletzt. Letztens hat hier vor Ort 'ne Coverband die Nummer gezockt, den Break konnte der Drummer, allerdings flog das Ding groovemäßig so dermaßen auseinander, weil alles wackelte wie Wackepudding, selbst fouronthefloor wurde vergessen.
Ich fand den Orginal-Drummer Phil Gould - wenn auch technisch vielleicht nicht so die Kerze wie PRB - immer stylisher und grooviger. Leider hörte man von ihm sehr wenig nach seiner Zeit bei Level 42.
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Ich würde mich mal bei 22er-Größen umsehen. Allgemein gilt mE bei Chinas: je größer, desto weicher sind sie im Sound, je kleiner, desto "kängiger" und "schädelspaltender" sind sie.
In diesem Sinne würde ich mal bei Paiste das 22er 602 Modern E. testen, oder das Masters Swish (auch 22). Oder schau mal, ob Du noch irgendwo eine altes Paiste Traditonell 18er oder 20er Medium Light Swish auftreiben kannst. Die waren sehr schön.
Das ideale China spielt der Herr Bugsy Wilcox hier bei Marvin Gaye ab 2:09
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PS:trommeltom: Ui, dieses 505 Marching China ist aber meilenweit von meinem alten 505 22er China entfernt. Das wollte ich schon immer mal auswechseln, am Ende war aber nie eins besser als das.
Also ich arbeite da entweder mit den Sandstrahlkabinen 190L von powerplustools oder dem Modell 8717 von bgs-technik. Musste mal googeln. Sind natürlich schon etwas sperrig, dafür glänzt am Ende alles so, wie ich es haben will. Die bgs hat im übrigen eine Powerstufe namens "Desert Storm". Da sind dann auch die dämlichen Logos unter Garantie weg. Die Becken werden spätestens nach der vierten Behandlung auch spürbar leichter, was für Drummer, die ständig on the road sind und wie blöde schleppen müssen, ja auch ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist.
Günstige Alternative wäre noch die Kärcher-Hand-Dampf-Pistole. Aber da sach ich einfach: Sandstrahl ist Sandstrahl und der Vorname von Dampf ist Hans und nicht Hand. Ist halt der alte Streit: da scheiden sich die Geister.
Vorschlag: Beim nächsten Drummermeeting beim Frint machen wir dann aber den Test: 10 Becken hören ohne Gehörschutz, anschließend Gehörschutz rein und die 10 Becken gibts nochmal zum raten. Meine Prognose: 1 Zufallstreffer wirds geben, vielleicht 2, das wars. Wer mehr ausmacht, bekommt von mir 'nen kasten Bier. Andernfalls bekomme ich 2. Okay ? Ich erinnere im übrigen: im damaligen "Mystery- Cymbal-Rate-Thread" hier im Forum hats reihenweise die Tips verrissen und Ihr wollt die Becken trotz Gehörschutz erkennen ?
Daher insgesamt nach wie vor:
- Wenn doch alles ohnehin immer zu laut ist, warum spielen wir dann nicht einfach leiser ? - Wenn wir den Natursound ohnehin zu brachial finden für die Lauschlappen, wieso wird dann nicht komplett auf E-Drum umgestiegen ? Und bitte jetzt nicht mit dem Argument kommen, dass ein E-Drum nicht an den Sound eines Akustik-Drumsets drankommt, weil: Exakt diesen tollen Sound höre ich ja mit Hörschutz nicht mehr.
Versteht mich nicht falsch: ich spiel 75 % mit Kopfhörer, allein schon wegen Sequenzer-Spuren (was allerdings - kein Vertun - auch auf die Ohren geht) und ich würde mich meinem Geballer (jedenfalls in dem vorhanden Proberaum) keine 45 Minuten aussetzen, aber die Maßnahme "Ohne Gehörschutz geht gar nichts" halte ich für falsch.* Da gilt für mich: Bist du (ständig) zu laut, machst du was falsch.
(*Ausnahme: Kinder, da muss ohne Ausnahme Gehörschutz rein, grade weil ein Kind nichts abschätzen kann).
Bliebe dann allerdings schlussendlich die Frage noch zu klären, warum wir Drummer uns eigentlich so viele teure Dinge anschaffen:
Denn mir kann ernsthaft niemand erzählen, dass er mit Gehörschutz bsp. den Unterschied zwischen einem Paiste Dark Energy und einem Zildjian K Custom hören kann. Das gleiche bei Snares und Toms. Es ist dann insgesamt ziemlich einerlei, welche konkreten Trommeln und Becken ich spiele, es sei denn, ich spiele bei Live-Auftritten oder im Studio (bei Live-Auftritten müssten allerdings auch eigentlich alle Zuhörer Hörschutz ertragen, so dass dies dann eigentlich auch entfallen würde).
Daher gilt für mich nach wie vor: Hörschutz ist wichtig, bei Kleinstkindern sowieso Pflicht, aber grade eben auch bei professionellen Musikikern die sich jeden Tag grosser Lautstärke aussetzen, Wenn ich mich aber überhaupt nicht mehr hinters Set setzen könnte ohne Micky Mäuse odersonst meine Ohren zu verkleben, würde ich - glaube ich - das Instrument tauschen bzw das Metier ganz wechseln. Schach ist ja auch schön.
Gehörschutz ist extrem wichtig, aber ich möchte auch gerne darauf hinweisen, dass ein Gefühl für das Instrument nur dann zustande kommt, wenn man sein Instrument "ungeschützt" hören kann und auch so erlernt: Dinge wie Dynamik und auch der gesamte technische Umgang mit Sticks in diesem Zusammenhang (Bewegungabläufe etc.) kann nur gelingen, wenn ich einen natürlichen Höreindruck bekomme und erlerne. Ich halte es für Unsinn, Schlagzeug generell nur mit Hörschutz zu spielen. Der gegenteilige Effekt wird im übrigen eintreten: Ohne zu wissen und zu erfahren, was man da mit seinen Bewegungen und Schlägen lautstärketechnisch anrichtet, wird man sich auf Dauer einen Stil angewöhnen, der im Regelfall sogar zu laut sein wird. Grade in jungen Jahren ist es ja wichtig, auch einen flüssigen Bewegungsablauf in Zusammenhang mit Dynamik und Soundvolumen zu erlernen. Wie soll das möglich sein, wenn man ständig unter den Kopfhörern oder anderem Ohrenschutz sitzt ? Im übrigen wollen alle Drummer später mit anderen Musikern arbeiten: Spätestens dann ist es wichtig, zu wissen, was und wann laut und was und wann leise ist. Von daher plädiere für verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema, aber nicht mit einer Verbannung des natürlichen Hörens vom Set.
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