ProMark 5A - Activ Grip - Maße 565/16 (diamater) - Hickory etwas kopflastig, aber schnell-handlicher Stick, durch Activ Grip etwas griffiger als herkömmliche Sticks.
Promark Rich Diamond Signature Stick - Maße 595/16 - Hickory 5B-Stick, liegt mit Activ Grip fabelhaft in der Hand. Wenn man etwas größere Hände hat, ein perfekter Stick; sehr ausgewogen, wegen der im Gegensatz zum normalen 5B stärkeren Schulter etwas kopflastiger, was bei kräftigem Spiel ja durchaus seine Vorzüge hat.
Los Cabos 5A "Yellowjacket" - Maße 575/16 - Hickory Mit im Griffbereich gelbem Gummi-"Pariser" überzogener 5A Stick, der deswegen im Handling etwas dicker daherkommt, als herkömmliche 5A. Sehr direkt zu spielen, im Kopfbereich einen Hauch zu leicht. Gibts auch in Maple-Ausführung. Vic Firth Tony Royster Jr. Signature Stick - Maße 545/16-1/8 - Hickory Etwas dickerer und längerer 7A-Stick. Das Hickory-Holz ist hier recht dicht und schwer, vom Gewicht her kommt er damit einem 5A gleich (53 g). Durch diese Mischung fühlt sich der Stick extrem ausgewogen an. Toller kontrollierter Rebound bei Doubles und Paradiddles mit gleichwohl guter Power.
Mich würden echt mal die Verkaufszahlen von Paiste interessieren. Im Netz findet man immer wieder ähnliche Kommentare wie deinen, nämlich dass Paiste oft die besten Becken aus dem Programm nimmt. Ist auch mein Eindruck. Aber die werden doch wohl kaum Becken aus dem Programm nehmen, die sich gut verkaufen. Auf meinem 22er klebt innen in der Kuppe noch ein kleines Preisschild: 560 € hat das wohl mal gekostet, vielleicht ein Grund, warum viele das 20er gewählt haben, dass es gebraucht nun wie Sand am Meer gibt. Das 22er sieht man so gut wie nie. Naja, wie dem auch sei. Tatsächlich wollte ich mein 22er Full Ride aus dem von dir beschriebenen Grund gegen ein 21er Full Ride (auch das gibt es!!!) eintauschen, auch zum Verkauf hab ichs deshalb schon angeboten. Es war manchmal einfach zu viel. Gut dass es nie jemand wollte. Ich hab im letzten Jahr meine Technik umgestellt und spiele dünnere Sticks (Maximal 5A). Seit dem ist es wirklich das perfekte Ride für mich. Unter dem Mikro wird es übrigens noch besser.
Ja, das mit den Verkaufszahlen würde mich auch interessieren. Beispiel grade das Dry Ride wurde damals auch von bekannten Größen gespielt: Chad Wackermann z.Bsp., oder Paul Leim. Ich hatte es mit damals auch zugelegt, weil ich es bei einem Zappa-Auftritt mit Wackermann gehört hatte und mich spontan in das Cymbal verliebte.
Die Paiste-Politik habe ich ohnehin nie verstanden: Dieses ganze Einmotten von ganzen - erfolgreichen Serien - wie bei den 602 und das dann wieder Auferstehen-Lassen ist mir ein Rätsel. Andererseits werden dann bsp. die Dark Energys rausgebracht, die ich liebe, aber eine Weiterentwicklung findet nicht statt, sodass die diesbezüglichen Rides eigentlich soundtechnisch auch in der Masters Serie aufgehoben wären (auch wenn wohl andere Legierung). Die Twentys werden dann dafür wieder komplett in die Masters überführt, die Modelle bleiben teilweise dabei sogar exakt gleich. Desgleichen bei den Traditionals, die in Sachen größen und Modellen ebenfalls stark gekürzt wurden.
Ich kann verstehen, dass man im hart umkämpften Markt auch mit der Zeit gehen muss und dem auch mal Sachen zum Opfer fallen, um Produktions-Kapazitäten zu erhalten. Aber insbesondere das ständige Absetzen von bestimmten Größen und Modellen, die man grade erst eingeführt hatte, lässt mich ratlos zurück. Ich bin Paiste-Fan, aber da ist Zildjian einfach konstanter in der Modellpflege.
........... So bin ich auf Promark 5A Rebound umgestiegen, mit denen es besser klappt. Allerdings sind die so glatt, dass das Halten deswegen doch wieder zu viel Energie kostet und nicht unverkrampft möglich ist. .................. Ich wende mehr Kraft auf, damit die Stöcke nicht wegrutschen als fürs Spielen. Feine schnelle Figuren sind so nur unter großen Anstrengungen möglich. Was tun?
Verstehe das Problem nicht ganz:
Die 5A von ProMark gibt es doch mittlerweile mit dem "Active Grip", sowohl die Rebound- als auch auch die Forward-Variante. Reicht Dir das nicht gegen das "Rutschen" ? Ich halte diese Activ-Grip-Beschichtung eigentlich für den Königsweg: Extrem angenehm zu spielen, die Sticks liegen wunderbar zwischen den Fingern, da klebt nix, das rutscht nix. Die Sticks wirken wie angewachsen.
Andere Variante wäre etwaig in Sachen 5A, wenn Du mal die "Yellowjacket" von "Los Cabos" testest. Diese White-Hickory-Sticks haben einen gelben Gummi-Überzug und haben mich, obwohl ich derartige Sachen eigentlich nicht recht mag, überzeugt. Die sind durch den Gummiüberzug natürlich eine ganz klein wenig dicker, als die normalen 5A, liegen dafür aber satt in der Hand. Auch da: Kein Rutschen oder ähnliches.
PS: Ansonsten könnte man noch auf den Gedanken kommen, nicht nach passenden Sticks zu suchen, sondern das Problem da anzugehen, wo es ist: Nämlich bei den rauen Händen. Da sollte man schon etwas gegen tun können, also nicht nur anlässlich der Drummens; sondern generell.
............. Also geblieben und mein Traumride für lautere Sachen ist das Paiste Signature 22" Full Ride. Bei Paiste-Only stand sinngemäß, dass das Ride die richtige Mischung zwischen "musicality and balls" hat. Das triffts gut, finde ich. Schon definierter Ping, aber trotzdem Crashbar und mit vielen Facetten zwischen Bell und Rand. Viele brilliante Obertöne. Mein Lieblingssound ist der mit dem Tipp nah am Rand. Man hört einen Crash-Sound und den Ping gleichzeitig......
Das 22er Full Ride ist tatsächlich unterschätzt. Deine Beschreibung passt gut. Das ist sehr lebhaft und ist tatsächlich sehr vollmundig und reich. Ich hatte es mal zum testen da und mir war es auf Dauer zu kräftig, es geht einfach unheimlich schnell "auf" und entfaltet sehr schnell viel Power, mir zuviel. Aber es geht schon extrem in die Richtung meines "Traum-Rides". Das Ding etwas zarter und ich hätte es. Leider ist das 20er keine Alternative, da es irgendwie zu dünn-blechernd klingt. Ausgerechnet das 22er haben Sie aber wieder aus dem Programm genommen. Naja, Paiste eben.
Nachdem weiter oben Gino Vanelli (mit Mark Craney) gepostet wurde, vielleicht eine kleine Erweiterung des Themas: Sänger Gino Vanelli dürfte zumindest den älteren Semestern ein Begriff sein: In den 70igern hatte er seine Hochphase mit seiner eigenwilligen Mischung aus angejazztem Pop, oft mit einer - für mich - nicht erträglichen weichgespült-schwülstigen "Las-Vegas"-Attitüde, Spötter bezeichneten das als Fahrstuhl-Musik auf extrem hohem Niveau. Mein Ding war es nicht. Gleichwohl hat der gute Gino unbestreitbar hervorragende Fähigkeiten und stets herausragende Drummer in Petto. Über den leider viel zu früh verstorbenen Mark Craney (der oben in Post 870 visuell zu ahnen ist) über Graham Lear zu dem ebenfalls leider jüngst verstorbenen Enzo Tedesco: Alles extreme Ausnahmekönner.
Hier mal eine kleine Kompilation von Gino's Drummer, angefangen beim aktuellen:
1. Reinhard Melz: Melz ist deutschstämmiger US-Drummer, der letztens insbesondere mit "Pink Martini" unterwegs war. Die Aufnahme ist eine Neuauflage von Gino's größtem Hit "Wild Horses". Die Aufnahme stammt vom JAVA-Jazz-Festival 2015, der Sound ist phantastisch, mit Kopfhörern ein echter Genuss. An der Gitarre ist Allan Hinds, den sensationellen Bass spielt Sandin Wilson. Ab 4:35 wirds Birdland-mäßig, ein echter Spass. Melz spielt absolut geschmackvoll und brutal tight.
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2. Paul Brochu: Ein kanadischer Drummer, der in den 90iger in erster Linie als Drummer des Fusion-Trios UZEB bekannt wurde (mit Ausnahmebassist Alain Caron). Er machte für Gino einige Tourneen. Hier mit einem wunderbaren Latin-Solo (ab 1:17) bis das ganze Ding in eine wilde Jazz-Nummer übergeht, bei dem Vibraphon und Klavier auch ordentlich zulangen. Die Original-Nummer auf der damaligen LP spielte übrigens Graham Lear.
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3. Enzo Tedesco Der Schweizer Ausnahme-Drummer Enzo Tedesco ist leider vorletztes Jahr gestorben. In den 90iger war er Gino's Stamm-Drummer. Videos gibts ähnlich wenig wie von Mark Craney. Hier zwei Videos aus einer dw/ddrum-Live-Perfomance von einer MusikMEsse 1993: Enzo spielt dort zum Sequencer. Ab 6:20 spielt er auch "Brother to Brother" von Gino, das Stück geht dann auf dem zweiten Video weiter. Und zum Abschluss noch seine Interpretation des Drum-Breaks von "Brother to Brother"
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Edit: Sorry, habe jetzt alle möglichen Varianten getestet, die Videos einzubetten, grade auch mit YT-Tag, klappt irgendwie immer noch nicht (auf die altmodische Weise erscheint zumindest das Video-Eck). Vielleicht sollte man das mal kontrollieren und die Vorgehensweise verkünden oder irgendwo anheften, scheinbar bin ich nicht der einzige, der Probleme hat. Habe die Links daher drübergesetzt.
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[Gefixed - Nimm den youtube-tag statt des video-tags - Gruß mc.mod]
Die Suche nach dem einzig "wahren" Ride ist bei mir eine ewige Suche nach dem heiligen Gral. Die Ewigkeit ist dabei eine echte Anomalie, da ich genau weiß, was ich will, ich höre es gewissermaßen im inneren Ohr, es aber halt partout nicht finde.
Konkret:
# Angefangen habe ich - als Anfänger - Anfang der 80iger mit einem Ufip Medium Ride. Eine "Auswahl" fiel dabei aus: Es war einfach aus der Gruppe der Erschwinglichen das Beste, was die damals im Laden hatten.
# Ein paar Jahre später wechselte ich auf 20'' Paiste 2002 Ride, ein tolles silbriges Ride, vor allem im Studio. Aber mir auf Dauer dann doch zu höhenlastig.
# Seit den 90igern stand mir sodennr der Sinn nach etwas trockenerem Sound und ich wechselte zum 21'' Paiste Signature Dry Ride.
Das Problem:
Seit rund 15 Jahren geht es mir immer mal wieder auf die Nerven und ich bin seither auf der Suche nach "dem" Ride. Allein: Wenn ich denke, eines gefunden zu haben, nehme ich mein 21'' Dry Ride mit in den Laden und vergleiche direkt: und stelle fest, dass keins besser ist. So geht es seither. Hinzugekommen ist zwar noch ein 20" Paiste Signature Flat Ride, aber das ist natürlich eine Ergänzung, kein Ersatz.
Das passenste Ride, was ich jemals gehört habe, war ein 22" Paiste Traditional Medium Light Ride. Doch ich zögerte und 2 Wochen später war es verkauft. Das, was ich dann aber auf Bestellung bekam, klang anders und nicht so schön. Nun gibt es die Dinger nicht mehr, danke Paiste !
Im Laufe der Jahre habe ich zwar so einen ganzen Haufen toller Rides kennengelernt, aber meine Idealvorstellung, ein Ride mit einem Ping ähnlich dem K Custom Ride, aber mit weniger Attack und mit etwas mehr dunklem Rauch, dabei aber nicht so trocken und durchaus mit "Raum", habe ich noch nicht gefunden. Wenn ich aber derzeit ein Ride kaufen müsste, würde ich unter folgenden auswählen:
Zildjian 20" K Custom Ride Zildjian 22" Constantinople K Custom Medium Thin Low - das Ding ist einfach unfassbar schön Anatolian 22" Natural Ride Sabian 22" Stanton Moore Wide Ride (Crescent Ride) Sabian: 21" Ambient Ride Paiste 22" Crisp Ride
(Die Paiste Rides sind ansonsten leider irgendwie auf den Hund gekommen: da finde ich fast nix mehr, alleine der ständige Wechsel des Portfolios oder die ständigen Umbenennungen von altem Wein in neuen Schläuchen geht mir erheblich auf den Allerwertesten).
Also "auf Sicht" spielen halte ich auch für 'ne schwierig Sache, als Unterstützung ne schöne Sache, aber nur nach Optik spielen ? Okay, die Geschmäcker sind verschieden, aber:
Die Standard-Apps "Tempo" oder "Pro Metronome" haben eigentlich recht große und komfortable optische Anzeigen. Mit zusätzlichem "Blitz"-Effekt auf der 1 oder wo immer man will, gegebenenfalls auch bei jeder Viertel oder Achtel. Das müsste doch eigentlich reichen, zumal das iPad ja auch ne schon gewisse Größe hat.
Okay, bei den Programmen handelt es sich um reine Metronome ohne zusätzliche pdf-Funktionen, aber im Ernst: Wer braucht so was ? Spielst du Cover-Sachen nach Noten ?
In beiden Programmen kannst Du dir jedenfalls 'ne Setlist anlegen mit allen Stücken und allem, was Du metronommäßig brauchst: Alle Taktkarten, als Viertel, als Achtel, als Sechzehntel, mit LED, ohne LED, Zusatz-Blitz auf der 1, gefühlt unzählige Clicktöne usw usw.
Also nachgehört auf YT (Zips sind immer etwas hakelig):
Das sind 16tel auf der Snare mit der Betonung auf 2 und 4 bzw. dann abgewandelte Betonungen. That's it. Mit "closed-Roll" oder ähnlichem hat das eher weniger zu tun.
Mach das, was am wenigsten kostet und am leisesten ist. Also wähle die Variante, die Du ja schon selber ins Auge gefasst hattest: Miete Dir 'nen EDrum, wenn möglich.
Alles andere ist derzeit Unsinn:
1. Stichwort Lautstärke: Es gibt nichts schlimmeres, als bei jedem Schlag drüber nachzusinnieren, welchem Lebewesen man grade den Hörnerv zieht. Am Ende musst Du eh' alles abdämpfen, Deine ganzes Zimmer entkernen und umbauen und - natürlich - mit Gehörschutz spielen. Vom vielbeschworenen einmaligen und nicht zu toppenden A-Drum-Spielgefühl bleibt dann relativ schnell nix mehr übrig. Dann kannst Du Dir auch gleich ein E-Drum holen.
2. Stichwort "Leise Spielen": Vergiss es. Leise Spielen ist eine Frage der Technik. Du aber hast noch keine. Später, wenn Du was gelernt hast, kannst Du Dich entscheiden, wie Du klingen willst und ob Du beim Stichwort Dynamik nicht ans Fahrradfahren denkst.
3. A-Set: Ja, A-Sets sind geil und die wahren Schlagzeuge. Und Edrums sind Spielzeug. Das mag alles sein. Aber ich wandle mal einen Satz von Cher ab; "Auf der Suche nach dem richtigen Set kann man mächtig viel Spass mit den Falschen haben". Will sagen: Ein A-Set ist nicht per se der heilige Gral. A-Sets können richtig Shice klingen. Meistens tun sie das sogar. Insbesondere wenn man noch nicht stimmen kann und mit Billgeimer und insbesondere Billigbecken rumhampeln muss. Dann kommt zum spielerischen Anfängerdasein noch die soundtechnische Voll-Katastrophe hinzu. Die Folge ist eine gen 0 sinkende Motivationskurve. Das braucht keiner.
4. E-Sets: Entgegen weitverbreiteter Meinung machen E-Drums richtig Laune. Deswegen werden die auch verkauft. Spielzeug halt, genau, macht auch Laune. Das Schöne: Man hat von Anfang an einen Sound, der einen halbwegs anmacht. Man kann Playalongs spielen und üben und üben und üben und den Gehörschutz gibts gratis dazu, ne feine Sache. Der Nachteil: Man lernt nicht, wie Trommeln und Becken funktionieren, man spürt sie nicht atmen, man entwickelt keine Dynamik, der körperlich-physische Aspekt des Drummens bleibt auf der Strecke, man eignet sich wohlmöglich 'ne schlechte Technik an (weil man nur lernt, auf Pads mit maximalen Rebound zu zocken), eventuell fängt man sich sogar bei Gummipads auf Dauer ne Sehnenscheidenentzündung ein. Und EDrums, okay, sehen sowas von Shice aus, aber geschenkt.
Fazit: Entscheidend ist einfach, zu wissen, wo Du stehst und was Du brauchst. Im Moment bist Du noch nicht einmal Anfänger am Set. Du befindest Dich sogar noch in der Vorstufe dazu: Normaler Weise haben Drummer, bevor sie sich das erste mal ans Set setzen, schon Heerscharen von Kissen und Sessellehnen und Matratzen kaputtgetrommelt und eine Verdachtsuntersuchung auf ADHS hinter sich, weil sie ständig in Rhythmen fühlen und ihr Körper und insbesondere ihre Hände das zum Leidwesen ihrer Umgebung dieser auch ständig mitteilen wollen. Du dagegen hast grade mal die erste Stunde hinter Dir und bist angefixt. Thats it. Und wie Du selber schlauer Weise sagst, bist du dir noch nicht mal sicher, ob Du in 6 Monaten immer noch trommeln willst, oder mit der Freundin eine Paragliding- oder Tango-Kurs belegst. Von daher ist die Entscheidung klar: Besorg Dir eine billiges EDrum, optimal im Rahmen einer Miete, und leg los und habe Spaß. In 6 Monaten kannst Du dann mal drüber nachdenken, wie Du weitermachen willst. Ansonsten mach es wie Millionen an Schlagzeugers vor Dir: Hol Dir ein PracticePad oder ein PracticePAdSet, setze die Kopfhörer auf und trommel zu allem, was deine mp3-Dateien hergeben.
"Sitzhöhe" ist eine der ungeklärten Mysterien des Drummens: Manchen stehen fast, angelehnt an den Hocker, andere wiederum haben die Knie fast neben den Ohren.
Der Tip, den Hocker mit der Sitzoberkante auf Unterkante Knie einzustellen, ist allein schon deswegen als goldene Regel Unsinn, weil das Verhältnis von Unterschenkel zum Oberschenkel und wiederum zum Rumpf bei jedem anderes ist, jeder ist anders gebaut. Wenn ich das machen würde, würde es mir so wie Dir gehen: Ich würde zu tief sitzen. Bei anderen wiederum mag es eventuell passen.
Die Sitzhöhe ist einfach zu individuell: Manchen brauchen auch eine größere Höhe, um eine entsprechende BassDrum-Technik (HeelUp) zu spielen zu können, andere wiederum wollen HeelDown spielen und sitzen tiefer. Selbst auf das Gewicht kommt es etwas an: Schwere Leute benötigen oft mehr Stabilität und sitzen meist tiefer, Leichtere können die Balance auch halten, wenn sie fast schweben.
Da Du offensichtlich Anfänger bist, wird sich deine Sitzhöhe ohnehin noch unzählige Mal ändern. Fang also so an, wie es hier bereits hinreichend beschrieben ist. Aber lass "goldene Regeln" das sein, was sie sind: unverbindliche Vorschläge, keine Gesetze. Auch der Grundsatz mit der Gürtelhöhe beispielsweise steht in keiner Verfassung der Drummerpolizei: Es gibt Mensche, die haben lange Unterarme, die müssen tiefer runter, andere wiederum haben kürzere Arme oder möchten die Snare in Sachen Fingertechnik etwas näher haben und stellen sie höher (bsp. Ian Paice). Herauszuknoblen, was denn nun das Richtige für einen selbst ist, ist bereits die Hälfte des Spasses: Enjoy the journey !
PS: Zum Abschluss doch noch ein Tip: Stell Dir mal einen Spiegel neben das Set und beobachte Dich (oder lass ne Kamera laufen): Wenn Du feststellst, dass Du ständig auf dem Sitz hin und herrutscht, Verrenkungen machts und ne angespannte Köperhaltung hast, ist dein Aufbau falsch. Was Shice aussieht, ist meistens auch Shice.
Hier noch ein Anspieltips in Sachen Sitzhöhe und Setaufbau:
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An mir auch. Ist aber okay. Nach 41 Jahren Band-Leben ist irgendwann mal genug. Neil scheint ja auch gesundheitlich angeschlagen zu sein und zumindest keine Live-Auftritte mehr absolvieren zu können. In den letzten 28 Jahren habe sie ja auch grade mal 6 Alben mit neuem Material rausgebracht, sonderlich produktiv war das schon seit längerem nicht mehr. Muss ja auch nicht: Ihre Leistungen in der Muskikgeschichte des Prog-Rock stehen wie 'ne Wand. Wenn ich mir heute ab und an "Exit Stage Live" aus 1981 anhöre, klingt das immer noch frisch wie am ersten Tag und das damalige Trommeln von Peart trotz der rund 40 Jahre, die seither ins Land gegangen sind, auf seine Art nach wie vor beeindruckend, insbesondere vor Hintergrund, dass es seinerzeit keinen Drummer gab, der etwas in dieser Art getrommelt hat.
Der armenische Pianist Tigran Hamasyan mit seiner wirklich eigenwilligen Mischung aus Jazz-Folk-Rock: irgendwie "Crossover-Heavy-Fusion-", als wenn Dream Theater mit Chick Corea auf ein Konzert der Bulgarian Voices Angelite gehen. Trotz allmöglicher Taktspielereien und Synkopen immer groovy und mitreißend. Hier mit dem Berklee-Middle-Eastern-Fussion-Ensemble (daß sich 2 Drummer (ein Links- und ein Rechtshänder) ein Standtom teilen, habe ich auch noch nicht gesehen).
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Hier bei Rehearsals zu irgendeinem Auftritt: mit ganzem Herzen bei der Sache ( in dem Fall Sledegehammer). Und wie man sieht, bringt er selbst J.R. Robinson im Hintergrund zum mitgrooven (0:49).
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Die Redline Serie ist einfach die neueste Version der alten Elis. Verändert haben sich lediglich Kleinigkeiten:
Es werden neuartigere Kugellager verbaut, die bessere Laufeigenschaften haben sollen. Die Schlegel wurden etwas erleichtert und haben nun etwas weniger Gewicht. Zudem gibt es ein oder zwei MemoryEinstellungen und das Outfit wurde modernisiert.
Das war's eigentlich schon. Allerdings haben die neuen Kugellager offensichtlich schon ihre Bewandtnis: ich habe die Redline ein paar mal bei einem befreundeten Drummer spielen können, die Dinger laufen nochmal etwas runder als die alte ohnehin schon gute Elli (die habe ich nun mittlerweile seit 15 Jahren in Betrieb).
Die verschiedenen farbenen Cams sind gleich geblieben, das gleiche gilt für die Powershifter Funktion, die ich allerdings für leicht entbehrlich Halte. Auch die Noppen-Stopper auf der Fußplatte haben für mich jetzt nicht so die Bewandtnis
Ist schon ein tolles Doppelpedal. Preislich liegen die Dinge ja sogar nach wie vor unter den Cobras und nach wie vor natürlich weit unter den Dw's.
1. .....also zum Thema Diplomat als Reso kann ich was beitragen - ohne wissenschaftlichen Background /physikalische Beweisführung.
MEINE ERFAHRUNG bestätigt die Aussage von Trommla.
Meine ursprünlgiche Idee war Diplomat - dünn - lässt sich leichter anregen - vollerer Ton und längeres Sustain. Rausgekommen ist - kürzeres Sustain aber mehr Obertöne, was subjektiv den Ton nicht so voll und rund gemacht hat als die Kombi Amba/Amba.
2. .... Zum Thema Schlagfell bin ich bei Seelanne (bis auf die Sache mit den Millimetern ) - allerdings bin ich da bei Remo hängen geblieben, nämlich Vintage Ambassador coated.
Diese sind aufgrund der sehr dünnen zweiten Lage noch sehr sensibel und dynamisch spielbar, haben aber trotzdem eine gewisse Wärme aufgrund der etwas reduzierten Obertöne.
Mit diesen habe ich definitiv meine Felle gefunden.
Viele Erfolg
LG Ferdl
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zu 1.: Gleiche Erfahrung hier. Diplomat-Reso-Felle sind mir zu höhenlastig und das Sustain zu dünn und zu blaß. Hinterm Set ist es noch okay, da bekommt man ja in erster Linie den Schlagfell-Sound ab, vor dem Set wirds dann aber zu fiselig. Klare Felle in Amba-Stärke (in meinem Fall Aquarian Clear) sind mE am besten. Ich habe auch mal mit Amba-Coated oder Remo-Renaissance-Felle experimentiert, letztere verwende ich auf den tiefen Toms (15 & 16): sehr bassig, focussiert, ohne abgewürgt zu klingen. In live-Situationen ohne Mics ne gute Wahl.
zu 2. Ja, die Remo Vintage Ambas hatte ich auch in meiner engeren Wahl. Die sind für mich mit den Aquarian Super 2 die für meine Kessel (Birke) am wohlklingensten. Die Entscheidung ging dann pro Super 2, da etwas focussierter. Bei Maple-Kesseln könnte ich mir aber gut vorstellen, dass dort die Vintage besser sind.
@ Trommla zur Remo-Qualität: Ich kann nur in Sachen Remo-Amba sprechen, das Coating stinkt in den letzten Jahren ab, oder aber Evans und Aquarian haben überholt: Die Aquarian und die Evans halten fast doppelt so lange wie die Ambas. Mit den Ambas habe ich die letzten Male Erfahrungen gemacht wir früher am Anfang bei den Aquarian Coated: Man kann zusehen, wie sich die Textur Schlag für Schlag ablöst. Sorry. Das ist mir jetzt 2 mal passiert. Gut, möglich sind Produktionsausraster oder eine schlechte Charge, aber das war mir too much.
Schließe mich da vollkommen Trommla an: Nur der Durchmesser der 13 wird nichts Weltbewegendes ändern. 13er Snares sind oftmals sogar subjektiv deutlich lauter, weil sie ihre passende Stimm-Range doch oft in den höheren Bereichen haben, die dann aber auch übler schneiden, als die insoweit dann doch etwas bauchigeren 14er.
Allerdings ist das Kapur-Holz tatsächlich etwas gedämpfter als Ahorn und definitiv ruhiger als Birche (ich kenn allerdings nur die Yamaha-Kapur-Sachen der Club Custom). Ob das dann allerdings zu den Toms und der Bass passt, sei dahingestellt und bedürfte eines Live- Checks. Der TS spielt ja nun Hardrock, das Set dürfte entsprechend gestimmt und ausgerichtet sein, da muss man die Snare einfach mal im Zusammenhang testen. Grade bei Live-Gigs in kleinen Clubs sollte man schon aufpassen, dass die Sachen miteinander harmonieren (über PA ist es dagegen relativ Wuppe, da bekommt man alles kombiniert).
PS: Dämpftrick in kleinen Gigs: Ein dünnes T-Shirt über die Snare ziehen.
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