Beiträge von Seelanne

    Versuchs mal mit dem Video: Zusehen ist manchmal besser als Lesen.
    Der Typ macht das äußerst akkurat. (Der Break auf 4:19 ist zudem very lovely )
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    Und immer dran denken, dass das alles ternär, also triolisch gespielt wird.


    PS: Dem Mann ist im übrigen zu trauen: 8)
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    Ich will nicht Spielverderber sein, aber nach rund 34 Jahren Drummen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es DAS Traumset nicht gibt.
    Es ist einfach eine Illusion.


    Entweder hat man ein perfekt auf einen jeweiligen Musikstil angepasstes Set oder eine Allround-Set, was nie perfekt, dafür aber so Kompromiss-opportunistisch ist, dass man es in möglich vielen Situationen annähernd passend einsetzen kann. Wenn es um das Traumset geht, kommt es letztlich drauf an, zu welcher Musik es gespielt werden soll. Mein "Traum-57-teiliges-Fusion-Set" motte ich bei Rock-Blues-Sachen ein und kicke ein 12/14/16-Set. Es passt einfach nicht.


    Von daher:
    - Die Sticks (Hickory oder Maple) sind wichtiger als die Kesseltiefe.
    - Die Spannreifen sind wichtiger als die Snare.
    - Das Fell ist wichtiger als das Kesselholz.
    - Die Stimmung der Felle wichtiger als die Größe der Kessel.
    - Die Auswahl der Beckengrößen im Verhältnis zur Musikart ist wichtiger als die Beckenmarke


    Man könnte fast endlos fortfahren. Es ist immer die Umgebung entscheidend, die Musik selbst, in der das Drummen stattfinden soll, und dort entscheiden am Ende des Tages die Kleinigkeiten - und das eigene Können, die Musikalität. Aber vielleicht erzähle ich auch Unsinn, wer weiß das schon: Von daher nach wie vor spannend, andere auf dem Weg zum Heiligen Gral zuzusehen oder -zulesen.

    Den besten Tip sollte man aber auch nicht vernachlässigen:


    "Leiser spielen!"


    Ich weiß, dass das relativ unpopulär ist und Drummen auch harmonische Bewegungabsläufe braucht, die man nicht immer künstlich minimieren sollte.


    Aber der Hinweis sei aus 3 Gründen erlaubt:


    1. Alle guten Drummer, die ich je gesehen habe, spielen meist kontrollierter und leiser als jeder Hobbydrummer, der mal eben im Drum-Laden ne Snare ausporbieren will. Die Erfahrung zeigt: Nicht alle leisen Drummer sind gut, aber gute Drummer sind meist überraschend soundmäßig kontrolliert. Ich sehe es auch bei mir: je besser ich in Form bin, desto kontrollierter und leiser spiele ich.


    2. Mit Band: Das mit dem Gehörschutz verleitet anfänglich oft dazu, lauter weiter zu spielen bzw. noch lauter zu werden. Das Problem: Abgesehen davon, dass die Kollegen in der Band dann auch lauter werden, um Ausgleich zu schaffen, wirds am Ende immer übler, sodass man die Lautstärke gar nicht mehr recht unter Kontrolle bekommt.


    3. Da wir als Drummer melodisch bzw. harmonisch systemimmanent nunmal eingeschränkt sind, verbleiben uns nur die beiden anderen Dimensionen der Musik: Rhythmik und Dynamik. Das dynamische Spielen und sein Erlernen fällt aber natürlich umso leichter, wie ich auch die Dynamik unmittelbar hören und erfahren kann. Diese Unmittelbarkeit fällt bei Gehörschutz oft aus oder weg.


    Lange Rede: Gehörschutz ist gut, wir haben nur einen Satz Lauschlappen. Taub ist unwiderruflich taub und Tinnitus ist eine Qual. Im übrigen ists gefährlich, weil es keine objektiven Kriterien gibt: bei manchen machen die Ohren schon zu bzw. der Tinnitus ist da, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen, die man nicht so ohne weiteres auf dem Schirm hat (Musik,Stress, Erkältung etc). Aber an erster Stelle sollte das Erlernen auch einer vernünftigen Lautstärke stehen.


    Im übrigen macht es wenig Sinn, sich ein Musikinstrument für 4.000 € oder sonstwas zu holen oder sich Monate seins Lebens mit der Suche nach den richtigen Becken und Snares etc. zu beschäftigen, wenn ich es am Ende aber doch nie höre, weil ich mir was auch immer in die Ohren stopfe.


    Just my 5 cent.


    See

    Das Kunst und labile und extreme Stimmungsschwankungen Hand in Hand gehen (können), ist ja nun hinlänglich bekannt. Ganze Generationen von Künstlern sind in ihrem Leben chronisch hart am Rande des Nervenzusammenbruchs oder des Suizids herumgesegelt oder haben zuweilen die Segel gestrichen. Es gibt ja auch eine ganze Reihe von konkreten Ursachen. Da könnte man Romane drüber schreiben. Einiges wurde ja schon angesprochen.

    Einzelheiten für den Musikbereich nun mittels Studie herauszufinden, wäre da natürlich hochinteressant, weitere Erkenntnisse werden aber höchst wahrscheinlich nicht zu verifizieren sein.


    Denn: Die "Huhn-Ei-Nummer" dürfte hier nur schwer aufklärbar sein:


    Ist der Musiker nun depressiv oder hört/macht der Depressive einfach gerne Musik ?
    Werden also Musiker depressiv (oder haben einen Hang dazu) oder ist es vielmehr nicht etwaig umgekehrt:
    Depressive neigen vielleicht einfach überdurchschnittlich dazu, Musiker (oder Künstler allgemein) zu werden.


    Den Knoten wird die Studie nicht klären können.

    Joe: Danke für den Link, stell grad fest, dass "Hey Joe" doch ternär ist (so kann die Erinnerung täuschen), hab das mal verbessert. Und Shrieve: :D Klar, die waren alle dicht wie die Haubentaucher, der Keyboarder soll so weg gewesen sein, dass sich keiner erklären konnte, wie der überhaupt noch stehen konnte, so Carlos mal in einem Interview. Die "guten alten Zeiten" halt.

    Also auf die Schnelle würde ich das als Drummer-Allgemeinbildung ansehen:

    Sing Sing Sing

    Benny Goodman - Gene Krupa:
    Warum ? Berühmtestes Swing-Stück aller Zeiten mit gleichzeitige Jungle-Groove-Meister Gene K.
    Und wer die legendäre 1938-BennyGoodman-Carnegie-Hall-Version nimmt, bekommt dazu noch das vielleicht das berühmteste spontan-Piano-Solo aller Zeiten zum Nachtisch serviert.
    Kurzversion aus Film: https://www.youtube.com/watch?v=TOPSETBUgvQ
    1938-Version: https://www.youtube.com/watch?v=qUbgwADLFPM


    Take Five
    Dave Brubeck - Joe Morello:
    Warum ?
    Schlechthin das bekannteste Jazz-Stück aller Zeiten mit DEM 5er-Groove von Joe Morello
    Original:

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    mit Alan Dawson an den Drums und einem endlos geilen Solo
    https://www.youtube.com/watch?v=1tbSyrmXo60

    Seven days
    Sting - Vinnie C.:
    Warum ? Wohl einer der wunderbarsten Stücke in Odd-Times ever, auch hier in 5/4.
    Gäbe es einen Drum-Oscar zu gewinnen, Vinnie hätte 1993 ihn in allen Kategorien abgeräumt. Ein Traum.
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    Hey Joe
    Jimi Hendrix - Mitch Mitchell:
    Warum ? Gefühlt 100 amtliche Licks, einer besser als der andere, das ganze Stück eigentlich fast ein Solo, riesiges Ding.
    (Es gibt vom Original kein Link, da alles vom Netz genommen wurde) Anmerkung: Member Joe Morello hat doch ein Audio gefunden, siehe Post dort, danke.).

    Aja
    Steely Dan - Steve Gadd
    Warum ? Eigentlich ein recht ruhiges Stück, aber zum Schluss zeigt Onkel Gadd, was es heißt, über ein Vamp zu solieren inkl. den berühmten Ratamacue-Lick und seine spezielle Art, den Mozambique zu spielen
    https://www.youtube.com/watch?v=pGmB7Jksl5k


    Rosanna / Fool in the Rain / Home at last
    Toto (Jeff Porcaro), Led Zeppelin (John Bohnham), Steely Day (Bernard Purdie)
    Warum ? Die bekanntesten Halftime-Shuffle ever (Der schöne Pernhard hat aber noch ne Menge mehr fabriziert)
    Hier ein instruktives LehrVideo zu den 3 Stücken:

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    When the leeve breaks - Black dog - Whole Lotta Love
    Led Zeppelin - John Bonham

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    Warum ? Weil Drummen nie bombastischer war (trotz nur einer BassDrum).


    Soul Sacrifice - Santana - Michael Shrieve
    Warum ? Weil ein unbekannter 20-jähriger Drummer sich auf dem Woodstock-Festival 1969 die Seele aus dem Leib spielte und alle ausflippen ließ. Und zugegeben, es ist auch subjektiv: Als ich es das erste mal Jahre später im Fernsehen sah (ich war damals 13 Jahre) und Shrieve beim letzten BassDrum-Schlag des Stücks fast vom Stuhl fiel, fiel ich mit und nervte eine Minute später meinen Vater, ich bräuchte ein DrumKit. Und zwar in dem Sinne "brauchen", dass mein Leben davon abhing.

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    Nach Genres:

    Latin
    1) Spain - Chick Corea - Version: Al Jarreau - Steve Gadd.
    Warum ? Wegen Gadds Mozambique. Und: Darum.
    https://www.youtube.com/watch?v=lY-uLLNFh_4

    2) Oasis - Lee Ritenour/Daver Gruisin Live - Calos Vega
    Warum ?

    Carlos war einer der ersten, der den Songo als Drummer gespielt hat ("erfunden" wurde er von Jose Quintana). Das Stück sei aber genannt als Beispiel für alle in diesem Cuba-Style.
    - Songo erklärt:
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    - Oasis mit "Grande" Carlos Vega inkl Solo:
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    - Dave Weckl Songo-Solo
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    Reggae
    1) Master Blaster - Stevie Wonder - Stevie Wonder
    Warum ? Spötter behaupten, dass wer Master Blaster spielen kann, mit dem Rüstzeug alle Reggae-Stücke der Welt spielen kann. Stimmt zwar nicht, ist aber ne Menge dran:
    https://www.youtube.com/watch?v=AhF1cc7nCyg
    (Recht putzig: Am Anfang ist auf der Aufnahme ganz leise im Hintergund Stevies Kopfhörer-Click-Mix zu hören)
    2) Walkin' on the moon - Police: Stewart Copeland
    Warum ? Wurde ja schon genannt. Stilprägender gehts nicht mehr. Die Essenz des gesamten Reggae-like Drummens auf den Punkt, versetze Hihat, bassdrum auf dem Offbeat, RimClicks, alles drin.

    Prog:
    Warum ? Weil Kathedralen des modernen Rock-Drummens

    1) Thick as a brick - Jethro Tull Live - Barriemore Barlow

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    2) Supper's Ready / Firth of Fith / Cinema Show - Genesis Live Seconds out - Chester Thompson, PC, Bill Bruford)
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    3) YYZ/Spirit of Radio/Red Barchetta - Rush - Neil Peart
    YYZ: https://www.youtube.com/watch?v=_mR0tzt9XaM

    Das wären jetzt so meine Stücke, die mir auf Anhieb einfallen würden, was natürlich alles auch subjektiv ist. Wie alle anderen schon sagten: Man könnte Stunden schreiben. Member "KidSnare" hat ja z.Bsp. Time von Floyd genannt: gehört definitiv hier her. Wunderschönes Beispiel. So gäbe es noch hunderte - achwas - tausende Sachen, insbesondere die ganzen Sachen von Tony Williams, Vinnie und Weckl, Blade, Bozzio, Hakim und und und und. Es ist in der Tat endlos. Ein ganzer Kosmos halt.


    PS: Eins fällt mir dann aber doch noch ein ein, was genannt werden muss: "Bouree" von Jethtro Tull mit Clive Bunker. Warum ? Weil man selten einen Drummer in einem Stück derart lässig Swing und Rock hat verbinden hören.

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    PS2: Ich habe keine Ahnung, warum hier einige Links nicht direkt verbinden. Links sind richtig, aber nur ein Teil erscheint als Link selbst. Bei Bedarf bitte kopieren.


    Terri Lyne Carrington live am Berklee-Collage:
    16-Minuten-Trip ins musikalische Nirwana des Modern Jazz. Terri's Kurz-Solo in 7/8 ab 13:37 irgendwie nicht von dieser Welt.
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    Und noch einen
    :


    Dave Holland Quintet mit Steve Coleman (sax) und Marvin "Smitty" Smith an den Drums spielen Colemans hypnotisch-abgespactes "Wights Waits for Weights" (in 6/4 - jeder 4te Turn mit Synkope auf 7/4). Kenny Wheeler's Trumpet- und Colemans-Sax-Soli kommen irgendwo aus dem Weltall. Kurz-"Geräusche"-Solo von "Smitty" ab 5:29.


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    My 5 cent:

    1. Erwartungen
    Ich würde zunächst meine eigenen Erwartungen überprüfen:
    Du hast Deinem Sohn ne 2000€-EDrum-Bude gekauft, als er 9 war. Da ist ne Menge Holz. (Wenn ich meinem Vater seinerzeit gesagt hätte, er solle mal 4000 DM locker machen für mein Erstset, hätte er mich sehr wahrscheinlich angekuckt wie ein Auto, und das wohl mit Recht.) Nun steht das Ding da also und es hört sich so an, als wenn Du etwas enttäuscht bist, dass Deine Sohnemann seine "Vereinbarung" nicht einhält. Tip: Mit Kindern macht man keine Deals. Kinder erzählen heute das oder morgen jenes. Kinder sind Kinder. Das ist das schöne an ihnen. Also klammer Dich nicht an Erwartungen: Das zu teure Erstsinstrument hast du gekauft, nicht Dein Sohn. Wenn, dann liegt der Fehler bei Dir. Shit happens.


    2. Lehrer
    Du bist nach eigenen Worten mit dem Lehrer zufrieden und der Lehrer wiederum mit Deinem Sohn. Also "so what" ?
    BTW: Woher weißt Du eigentlich, ob der Lehrer gut ist ?
    Wenn Dein Sohn nicht mehr üben will, ist schon mal der Gedanke gekommen, dass der Lehrer vielleicht doch nicht so pralle ist ? Vielleicht weiß er nicht genug zu motivieren, vielleicht läßt er zu langweiliges Zeug üben. Wer weiß das ? Vielleicht kommt Dein Sohn auch an jetziger Stelle nicht mehr weiter, stellt keinen Fortschritt fest und verliert so die Motivation ?
    Also such Dir mal eine zweite Fachmeinung, aber nicht, damit Dein Sohn eine "Prüfung" ablegt, sondern um zu sehen, wie weit Dein Sohn ist und was man eventuell ändern könnte.


    3. Motivation


    Welche Motivation hat denn Dein Sohn ? Holzstöcke mehr oder weniger gewillkürt auf Gummipads wahlweise Felle niedersausen zu lassen, ist ne feine Sache, aber warum macht man das ? Da man damit ja nicht im Zirkus auftreten will: Im Regelfall wegen der Musik, in deren Rahmen Schlagzeug gespielt wird.


    Wer ein Instrument erlernt, zieht seine Hauptmotivation im Regelfall nicht aus dem Instrument selbst, sondern aus der Musik, die er spielen will. Von daher: Für welche Musik interessiert sich denn dein Sohn ? Welche hört er ? Interessiert er sich überhaupt wirklich für Musik ? Oder noch anders: Welche Musik wird bei Euch zu Hause gehört ? Wenn Dein Sohn keine Musik hört, in deren Rahmen es Sinn macht, zu drummen, sieht er vielleicht eben aus diesem Grund auch keine Motivation, weiterhin Schlagzeug zu spielen. Eine Band könnte hier in der Tat helfen.

    4. Entwicklung
    Lass Deinem Sohn doch mal etwas Zeit. Die meisten haben während ihrer Kindheit /Jugend mal ne Phase gehabt, wo sie sich nicht mehr für ihre Hobbys interessiert haben. Man verliert auch als Erwachsener oftmals zuweilen den Spass an Dingen, oftmals kommt er dann nach einer gewissen Zeit wieder. Es braucht nur ein Mädchen nächste Woche zu sagen, wie toll sie Drummer findet, und Du wirst Deinen Sohn als neuen Proberaum-Weltmeister kennenlernen. Von daher: Gib ihm Zeit. Das E-Drum verkaufen kannst du immer noch.

    Fazit: Im Ergebnis machst Du es derzeit ähnliches wie Dein Sohn selbst. Es läuft nicht ganz so, wie erwartet, und sowohl seine Motivation scheint dahin aber eben auch Deine, ihm das Hobby zu finanzieren. Als suche im Raum Karlsruhe eine zweite Meinung, die sich das Können deines Filius mal ansieht, überlege, ob er überhaupt derzeit Bock auf Musik generell hat und sucht ihm ne Band.


    Wenn sich hier im Forum keiner aus Karlsruhe meldet, nehme einfach mal Kontakt zur örtlichen Musikschule auf
    (http://www.karlsruhe.de/b4/sta…rden/neureut/leben/jms.de)
    oder hier:
    http://www.drummercircle.com
    http://schlagzeugunterricht-karlsruhe.com
    http://drums-in-durlach.jimdo.com

    Viel Erfolg!

    See



    Okay, dann in memoriam "Purple Rain" in der amtlichen 1985-Syracuse-Fassung mit dem unfassbaren Extended-Solo.


    Ich war damals Ordner in der Essener Grugahalle bei der Rocknacht, wo als Abschluss das Konzert live aus Syracuse übertragen/zugeschaltet wurde. Prince war damals in Europa auf breiter Ebene noch weitestgehend als Konzert-Act unbekannt. Der Auftritt fegte einen weg und hatte das ganze Konzert einen schon relativ atemlos zurückgelassen, setzte diese Purple Rain-Fassung dann allem die Krone auf. So hat er's nie wieder gespielt.


    (Kommentar damals von einem Kollegen von mir: "Schön, dass ich Jimi Hendrix nochmal live sehen konnte, obwohl er tot ist).


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    ... schreibt der Stern heute und tatsächlich fiel der Titel wohl manchem gestern ein, als er die Nachricht hörte.


    Was soll man sagen:


    - Einer der besten Gitarristen aller Zeiten
    - Einer der besten Songschreiber aller Zeiten
    - Einer der besten Performer aller Zeiten
    - 6 Konzerte gesehen, alleine 3 davon sind in meinen Top 5.


    Der Meister hatte alles: Rock, Pop, Funk, Blues, Soul, ein ganzer Musik-Kosmos.


    Kann meinen musikalischen Werdegang und Auffassung von Musik gar nicht denken ohne ihn, meine 20iger Lebensjahre auch nicht.
    "All good things, they say, never last": So ist es wohl.


    Adieu Prince, danke für alles.

    Für alle, die in Proberäumen verzweifeln, weil sich irgendwie alles so langsam entwickelt und doof anhört, hier 2 Beruhigungs-Beispiele von den Godfaher des Heavy Rock:




    1. Black Dog (nur audio)



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    2. Stairway to heaven (nur audio)


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    Groovemonster Sonny Emory ist in einem 7/8tel Groove unterwegs
    (inkl Kurz-Solo ab 6:03)


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    Henne2k: toller link !

    Schmanne:


    Auf "ohne Click" hatte ich jetzt auch getippt angesichts leichter Schwankungen, aber ich finde das genau richtig so: Angesichts der doch teilweise sehr unterschiedlichen Teile innerhalb der Arrangements und der Anzahl der Agierenden wäre Spielen mit Click oder Sequencer zwar "safer" und weniger risikobehaftet, könnte aber tatsächlich schnell etwas zu statisch werden.


    Genug Musikalität vorausgesetzt (und das habt ihr ja alle eimerweise) kann und sollte man sich besser auf das eigene Feeling verlassen, was Eure Leistung insgesamt noch etwas größer macht: Es gehört viel dazu, solch einen "Musik-Tanker" mit soviel Leuten durch solche Arrangements zu lotsen und dabei gleichzeitig frisch und unverkrampft zu bleiben.


    Daher: Wirklich tolle musikalische Leistung einerseits und andererseits rundherum Musik, die sowohl für Herz, Bauch und Hirn gleichermaßen was zu bieten hat. Ihr habt da einen tollen Stil gefunden, der sowohl hohe musikalische Ansprüche befriedigt als auch einfach unheimlich Spaß macht : Klasse !! :thumbup:


    PS: Euer Gitarrist ist ein Killer.

    Ach ist das gute Mucke, traumhafte Bläsersection (an SteelyDan erinnernd), tolles Arrangement, trotzdem kommt die Spielfreude nicht zu kurz - so muss das. Man fühlt sich bestens unterhalten auf höchstem Niveau:


    Absolutes Lob !!!!


    Schlagzeugtechnisch: wunderbar groovend, toller Flow (trotz kleinem Wackler auf 6:34), der kleine "überdie1Lick" auf 6:49 ist sehr charmant.


    Frage: habt ihr mit Click/Sequencer eingespielt ?


    PS: Habe all Eure Videos jetzt das 3te Mal durchgehört, wird nicht langweilig, passiert mir selten. Großes Kino.

    Ich würde zunächst einmal den Vorpostern beipflichten:


    Das Gretsch (ich kenne live nur das Reknown nicht das Custom) kommt als Maple-Set sehr offen und klar rüber, toller Tom-Sound, in keinster Weise muffig oder "mulmend". Das Performer mit seinem Birkengemisch klingt zwar noch etwas offener und knalliger, aber gleichzeitig im direkten Vergleich trotz Bubinga-Beimischung auch etwas schwachbrüstiger, weil flacher und dünner im Sound. Rein Soundtechnisch würde ich daher - obwohl Birkenfan - eher zum Gretsch tendieren.


    Aber das Gedächtnis der Ohren ist so eine Sache, eigentlich haben sie keine, von daher muss man wohl sagen, dass man das abschließend nur im direkten Vergleich entscheiden kann. Also von daher wäre dann wohl Bestellen/Behalten/Zurückschicken die eigentlich verlässliche Variante oder eben eine Test beim lokalen Dealer (falls möglich),


    Ich gebe aber zu Bedenken:


    Die Größenwahl beim Gretsch ist nun aus meiner Sicht nicht grade das gelbe vom Ei, es sei denn, du machst ausgesprochene Rockmusik. Ein 13er TomTom mit einem 16er ST ist zwar von der Range nicht übel, wenn Du rockst, bei jeder anderen Musik hast du aber erheblich Probleme im Dynamikbereich mit diesen Männergrößen (so auch die 24er BD). Mir würde da schlichtweg mindestens ein 10er fehlen. Kaufst man aber das 10er dazu, hat man zwischen 10er und 13er einen zu großen Abstand. Auch der Abstand von 13 und 16 ist schon nicht unfett.


    Im übrigen würde ich mir das Ding, wenn möglich, mal vorher anhören. Erfahrungsgemäß gibt es in jeder Linie oftmals Tom-Größen, die irgendwie schlechter funktionieren, als andere. Wenns bei dem Gretsch nun zufällig das 13er ist, stehst Du im Regen. Du hast dann zwar noch den Vorteil, dass du genug Platz zum Runter- oder Höherstimmen hast, ob dir das dann aber gefällt, weiß man nicht.


    Lange Rede kurzer Sinn: Die Gretsch-Variante in dieser Form überzeugt mich nicht. Einfach zuviel Fragezeichen. Ob das daher wirklich ein Upgrade wird, wage ich daher zu bezweifeln.

    Mal ein Beispiel dafür, dass ein Werbevideo nicht nur reines Productplacement beinhalten muss:


    Der Spanier Xavi Reija stellt nicht nur die Dark Energy's in ein gutes Licht, sondern macht rund 3 Minuten richtig gute Schlagzeug-Musik.


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    Brian Blade & the Fellowship Band
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    Hi Andi, schöne Videos hast Du da gemacht.


    Meine 5cent zu den Nachteilen des OpenHanded (was ich selber seit Anfang an praktiziere):

    Hauptproblem beim Openhanded ist in der Tat die HighHat Position: (Du hattest es schon angesprochen, in der Praxis gibt es ja vielfälige Probleme):

    1. Die Hihat muss weiter weg stehen, damit man sich den linken Arm nicht "einklemmt". Abgesehen von der etwas verschobenen PedalSituation (die Du ja schon angesprochen hattest) ergibt sich nun dadurch auch eine weitere Entfernung der rechten Hand zur HighHat. Bei 16tel Figuren etc. ist das nun nachteilig, da die rechte Hand einen ergonomisch schlechten Weg zu beschreiten hat.


    2. Das Gleiche Problem ergibt sich, weil die HighHat in der Regel ja deutlich niedriger ist als beim gewöhnlichen Aufbau. (Man kann es bei S. Phillips sehr schön sehen: der hat die HH fast schon auf der Höhe der Snare.)


    3. Beide Eigentümlichkeiten kulminieren in der Praxis nun (also HH insgesamt weiter weg UND deutlich niedriger): So macht man es für die rechte Hand insgesamt schwieriger, die HH zu spielen.


    4. Die Problematik zeigt sich insbesondere, weil trotz OpenHanded rechts oftmals die Führhand bleibt: auch der OpenHander "denkt" ja zumeist Breaks und Rolls mit der rechten Hand als Führhand. So ergibt sich bei vielen HH-Snare Kombinationen die Schwierigkeit, dass man derlei Kombis nicht so ohne weiteres bequem spielen kann, da man erst die Kombi "umdrehen" muss (wozu ich oftmals einfach nicht Zeit habe, das einzustudieren). In Sachen Ride kann man das Problem beheben, indem man sich ein zweites Ride auf die rechte Seite stellt, in Sachen HH muss man entweder auch eine zweites HH nehmen oder aber hier einen Mittelweg in Sachen Aufbau finden.

    Fazit: Es gehört einige Zeit dazu, hier aufbautechnisch und von der Sitzposition her den "Königsweg" zu finden.
    Genauso ist es etwas komplexer, hier eine idealen Position des Snare-Mikros zu finden, da der Platz zwischen Hihat und Snare meist sehr eng ist und nach vorne ja schon vom Tom begrenzt wird. Auch hier muss man schon etwas findig sein.


    Die Vorteile des OpenHandes überwiegen aber nach wie vor für mich. Ich habe den (durch Zufall geborenen) Weg nie bereut.