Beiträge von Seelanne

    Okay, dann in memoriam "Purple Rain" in der amtlichen 1985-Syracuse-Fassung mit dem unfassbaren Extended-Solo.


    Ich war damals Ordner in der Essener Grugahalle bei der Rocknacht, wo als Abschluss das Konzert live aus Syracuse übertragen/zugeschaltet wurde. Prince war damals in Europa auf breiter Ebene noch weitestgehend als Konzert-Act unbekannt. Der Auftritt fegte einen weg und hatte das ganze Konzert einen schon relativ atemlos zurückgelassen, setzte diese Purple Rain-Fassung dann allem die Krone auf. So hat er's nie wieder gespielt.


    (Kommentar damals von einem Kollegen von mir: "Schön, dass ich Jimi Hendrix nochmal live sehen konnte, obwohl er tot ist).


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    ... schreibt der Stern heute und tatsächlich fiel der Titel wohl manchem gestern ein, als er die Nachricht hörte.


    Was soll man sagen:


    - Einer der besten Gitarristen aller Zeiten
    - Einer der besten Songschreiber aller Zeiten
    - Einer der besten Performer aller Zeiten
    - 6 Konzerte gesehen, alleine 3 davon sind in meinen Top 5.


    Der Meister hatte alles: Rock, Pop, Funk, Blues, Soul, ein ganzer Musik-Kosmos.


    Kann meinen musikalischen Werdegang und Auffassung von Musik gar nicht denken ohne ihn, meine 20iger Lebensjahre auch nicht.
    "All good things, they say, never last": So ist es wohl.


    Adieu Prince, danke für alles.

    Für alle, die in Proberäumen verzweifeln, weil sich irgendwie alles so langsam entwickelt und doof anhört, hier 2 Beruhigungs-Beispiele von den Godfaher des Heavy Rock:




    1. Black Dog (nur audio)



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    2. Stairway to heaven (nur audio)


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    Groovemonster Sonny Emory ist in einem 7/8tel Groove unterwegs
    (inkl Kurz-Solo ab 6:03)


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    Henne2k: toller link !

    Schmanne:


    Auf "ohne Click" hatte ich jetzt auch getippt angesichts leichter Schwankungen, aber ich finde das genau richtig so: Angesichts der doch teilweise sehr unterschiedlichen Teile innerhalb der Arrangements und der Anzahl der Agierenden wäre Spielen mit Click oder Sequencer zwar "safer" und weniger risikobehaftet, könnte aber tatsächlich schnell etwas zu statisch werden.


    Genug Musikalität vorausgesetzt (und das habt ihr ja alle eimerweise) kann und sollte man sich besser auf das eigene Feeling verlassen, was Eure Leistung insgesamt noch etwas größer macht: Es gehört viel dazu, solch einen "Musik-Tanker" mit soviel Leuten durch solche Arrangements zu lotsen und dabei gleichzeitig frisch und unverkrampft zu bleiben.


    Daher: Wirklich tolle musikalische Leistung einerseits und andererseits rundherum Musik, die sowohl für Herz, Bauch und Hirn gleichermaßen was zu bieten hat. Ihr habt da einen tollen Stil gefunden, der sowohl hohe musikalische Ansprüche befriedigt als auch einfach unheimlich Spaß macht : Klasse !! :thumbup:


    PS: Euer Gitarrist ist ein Killer.

    Ach ist das gute Mucke, traumhafte Bläsersection (an SteelyDan erinnernd), tolles Arrangement, trotzdem kommt die Spielfreude nicht zu kurz - so muss das. Man fühlt sich bestens unterhalten auf höchstem Niveau:


    Absolutes Lob !!!!


    Schlagzeugtechnisch: wunderbar groovend, toller Flow (trotz kleinem Wackler auf 6:34), der kleine "überdie1Lick" auf 6:49 ist sehr charmant.


    Frage: habt ihr mit Click/Sequencer eingespielt ?


    PS: Habe all Eure Videos jetzt das 3te Mal durchgehört, wird nicht langweilig, passiert mir selten. Großes Kino.

    Ich würde zunächst einmal den Vorpostern beipflichten:


    Das Gretsch (ich kenne live nur das Reknown nicht das Custom) kommt als Maple-Set sehr offen und klar rüber, toller Tom-Sound, in keinster Weise muffig oder "mulmend". Das Performer mit seinem Birkengemisch klingt zwar noch etwas offener und knalliger, aber gleichzeitig im direkten Vergleich trotz Bubinga-Beimischung auch etwas schwachbrüstiger, weil flacher und dünner im Sound. Rein Soundtechnisch würde ich daher - obwohl Birkenfan - eher zum Gretsch tendieren.


    Aber das Gedächtnis der Ohren ist so eine Sache, eigentlich haben sie keine, von daher muss man wohl sagen, dass man das abschließend nur im direkten Vergleich entscheiden kann. Also von daher wäre dann wohl Bestellen/Behalten/Zurückschicken die eigentlich verlässliche Variante oder eben eine Test beim lokalen Dealer (falls möglich),


    Ich gebe aber zu Bedenken:


    Die Größenwahl beim Gretsch ist nun aus meiner Sicht nicht grade das gelbe vom Ei, es sei denn, du machst ausgesprochene Rockmusik. Ein 13er TomTom mit einem 16er ST ist zwar von der Range nicht übel, wenn Du rockst, bei jeder anderen Musik hast du aber erheblich Probleme im Dynamikbereich mit diesen Männergrößen (so auch die 24er BD). Mir würde da schlichtweg mindestens ein 10er fehlen. Kaufst man aber das 10er dazu, hat man zwischen 10er und 13er einen zu großen Abstand. Auch der Abstand von 13 und 16 ist schon nicht unfett.


    Im übrigen würde ich mir das Ding, wenn möglich, mal vorher anhören. Erfahrungsgemäß gibt es in jeder Linie oftmals Tom-Größen, die irgendwie schlechter funktionieren, als andere. Wenns bei dem Gretsch nun zufällig das 13er ist, stehst Du im Regen. Du hast dann zwar noch den Vorteil, dass du genug Platz zum Runter- oder Höherstimmen hast, ob dir das dann aber gefällt, weiß man nicht.


    Lange Rede kurzer Sinn: Die Gretsch-Variante in dieser Form überzeugt mich nicht. Einfach zuviel Fragezeichen. Ob das daher wirklich ein Upgrade wird, wage ich daher zu bezweifeln.

    Mal ein Beispiel dafür, dass ein Werbevideo nicht nur reines Productplacement beinhalten muss:


    Der Spanier Xavi Reija stellt nicht nur die Dark Energy's in ein gutes Licht, sondern macht rund 3 Minuten richtig gute Schlagzeug-Musik.


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    Brian Blade & the Fellowship Band
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    Hi Andi, schöne Videos hast Du da gemacht.


    Meine 5cent zu den Nachteilen des OpenHanded (was ich selber seit Anfang an praktiziere):

    Hauptproblem beim Openhanded ist in der Tat die HighHat Position: (Du hattest es schon angesprochen, in der Praxis gibt es ja vielfälige Probleme):

    1. Die Hihat muss weiter weg stehen, damit man sich den linken Arm nicht "einklemmt". Abgesehen von der etwas verschobenen PedalSituation (die Du ja schon angesprochen hattest) ergibt sich nun dadurch auch eine weitere Entfernung der rechten Hand zur HighHat. Bei 16tel Figuren etc. ist das nun nachteilig, da die rechte Hand einen ergonomisch schlechten Weg zu beschreiten hat.


    2. Das Gleiche Problem ergibt sich, weil die HighHat in der Regel ja deutlich niedriger ist als beim gewöhnlichen Aufbau. (Man kann es bei S. Phillips sehr schön sehen: der hat die HH fast schon auf der Höhe der Snare.)


    3. Beide Eigentümlichkeiten kulminieren in der Praxis nun (also HH insgesamt weiter weg UND deutlich niedriger): So macht man es für die rechte Hand insgesamt schwieriger, die HH zu spielen.


    4. Die Problematik zeigt sich insbesondere, weil trotz OpenHanded rechts oftmals die Führhand bleibt: auch der OpenHander "denkt" ja zumeist Breaks und Rolls mit der rechten Hand als Führhand. So ergibt sich bei vielen HH-Snare Kombinationen die Schwierigkeit, dass man derlei Kombis nicht so ohne weiteres bequem spielen kann, da man erst die Kombi "umdrehen" muss (wozu ich oftmals einfach nicht Zeit habe, das einzustudieren). In Sachen Ride kann man das Problem beheben, indem man sich ein zweites Ride auf die rechte Seite stellt, in Sachen HH muss man entweder auch eine zweites HH nehmen oder aber hier einen Mittelweg in Sachen Aufbau finden.

    Fazit: Es gehört einige Zeit dazu, hier aufbautechnisch und von der Sitzposition her den "Königsweg" zu finden.
    Genauso ist es etwas komplexer, hier eine idealen Position des Snare-Mikros zu finden, da der Platz zwischen Hihat und Snare meist sehr eng ist und nach vorne ja schon vom Tom begrenzt wird. Auch hier muss man schon etwas findig sein.


    Die Vorteile des OpenHandes überwiegen aber nach wie vor für mich. Ich habe den (durch Zufall geborenen) Weg nie bereut.

    hmmm ... DEN Hero meiner Teenager Tage mit so einer "Manschette" bei dem
    Versuch zuzuschauen, hinterm Set gegen Depression und Alkohlsucht "ankämpfen",
    würde bei mir Mitleid hervorrufen.


    Aber es wäre natürlich schön, wenn ihm das tatsächlich aus diesem Loch helfen würde.
    Oder muss er gar wieder etwas Geld verdienen, weil die dritte Scheidung so teuer war?


    Soviel Geld kann man jedenfalls nicht versaufen. PC hat ein geschätztes Vermögen von rund 245 Millionen Dollar. :)


    Mal sehen, was das gibt, offenbar will er die alten Sachen ja nochmal neu machen. Von mir aus kann er machen, was er will, er wird immer als der phänomenale Drummer in meinem Herzen bleiben, der er in den 70igern definitiv war.

    Ich greife mal das Thema Dave Brubeck/Take5/Morello auf:


    1976 wars, als mir ein Schulfreund eine Platte von einem Live-Konzert von Brubeck mitbrachte, auf der -natürlich- auch Take Five war. Für mich war und ist das bis heute die schönste Version des Stückes - alleine das Klaviersolo ist schon der Hammer. Entscheidender aber war, dass am Schluss ein ausgedehntes Drum-Solo kam, was mich damals derart flashte (wobei flashen absolut der zu geringe Ausdruck ist), dass ich beschloss, mit dem Drummen zu beginnen. Das Solo ist gewissermaßen meine Initialzündung gewesen, ich halte das für das schönste Solo, was ich jemals gehört habe ... bis heute.


    Jahrelang war ich auf der Suche im www, ob es davon auch ein Video gäbe - vergeblich. Ich hatte die Suche auch schon aufgegeben. Als ich nun gerade vor einer Stunde hier mal wieder im Forum reinschaute und die Videos von Morello sah, dachte ich mir: Mensch, versuch Dein Glück nochmal und: Voila !!! Es gibt das Video und jemand hat es vor rund einem Jahr bei YT reingestellt.


    Hier also Dave Brubeck in der Take 5 Extended Version mit (in der Reihenfolge der Soli): Paul Desmond, Gerry Mulligan, Dabe Brubeck und dem von mir absolut vergötterten Alan Dawson.


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    Dawsons Solo ist ab ca. Minute 9:00 zu sehen. Der Kameramann hat zwar einen an der Murmel, aber das ändert nichts an der phänomenalen Musikalität von Alan D.

    was ich euch nicht vorenthalten wollte:
    http://www.youtube.com/watch?t=1027&v=PXq2BbasjkQ
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    https://www.youtube.com/watch?t=1027&v=PXq2BbasjkQ


    Schönen Sonntag noch &

    Vielen Dank für dieses extremst-spannende und instruktive Interview nebst Kurz-Clinic. Seine Ausführungen über das Business und die Bezahlungen sind hochinteressant, habe ich so von noch keinem Musiker gehört. Auch eine schöne Erinnerung an diesen ja leider vor kurzem verstorbenen Drummer, für den der Begriff "in-the-pocket" ja quasi erfunden wurde.


    Da er ja auch kurz einen Sting-Song anspielt, hier als Dank folgender link: etwas ungewöhnlich, aber geil:


    Lady Gaga mit Sting (und Vinnie): King of Pain


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    Hab ich's jetzt an den Augen ?


    Der TS spricht doch von Emperor, nicht von CS Black Dot, wie hier immer geschrieben. Beides sind doch verschiedene Felle:
    Das Emperor ist zweilagig, dieses zusätzlich mit nem Dot heißt Emperor X.
    Das CS Black Dot ist einfach eine Ambassador mit nem Dot.


    Nun zur Frage des TS; Der Dot macht das Ganze fokussierter, der Ton wird kürzer, aber prägnanter. Für nen Tom wäre mir das Ganze wegen der eh schon gegebenen Zweilagigkeit der Felle zuviel des Guten, insbesondere, wenn der Rest der Toms normale Emperors haben.


    Fazit: Entweder falsch geliefert oder falsch geklickt: Umtauschen !

    Moin,


    ich sitze seit 2001 auf einem Tama 1st-Chair der ersten Generation (Samtsattel mit Lehne) und habe bis heute nicht das Gefühl dass ich einen anderen brauche... :thumbup: :!:

    Gleich Meinung hier: 1Chair und der Rücken/Hintern freut sich. Auf dem Ding kann ich Stunden sitzen, ohne Probleme zubekommen.

    Erlaubt ist, was gefällt. Mein bestes Stack war ein 8er-2002 Paiste-Splash und ein 10 Zildjian-Splash, beide mit 'nem Riss. Entscheidend ist , was soundmäßig hinten bei rauskommt. Oft sind die waghalsigsten Experimente genau das richtige.