Beiträge von Seelanne

    Short-Track über das Enstehen der legendären Bass-Linie von Pino Palladino und überhaupt dem Bekanntwerden seines typischen Stil's: Pino bestätigt hier auch nochmal, dass er keinerlei Musik/Noten lesen kann.


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    Drummer Dana Hawkins im Duo mit dem Bassisten Evan Marien. Keine Ahnung, wie man das nennen soll: "New-Age-Bass & Drums-Fusion-feat.-a-Sequencer " ??
    Egal, auf jeden Fall hoch interessant, groovy, teils angefruckelt, aber nicht zu kopflastig. Dana weiß durch Vetrackelungen am überraschend kleinen und ausgefallenen Set zu überzeugen, ohne aber das Ganze zuzubrezeln. Sein Sabian Vault-Ride ist 'ne Wucht, welche schöne DW-Snare er da bedient, habe ich aber noch nicht rausgefuchst.




    1. Finale (Dana kommt ab 2:40 ziemlich gut in die Strümpfe).


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    2. Encore (vezwackeltes Ding, groovt aber wie Hölle)


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    In meinen Augen verlieren Musiker und Marken durch die diskutierte Praxis Glaubwürdigkeit. Das liegt meiner bescheidenen Meinung nach zum einen am "Tonfall" und zum anderen an den
    häufigeren Wechseln der Endorsements.
    ..........................................

    Ich denke, dieser Tonfall ist wohl entscheidend:


    Ich kann mich an eine Clinic mit Steve Smith erinnern, welche von Sonor gesponsort war. Smith hat zwar auch etwas Werbung für Sonor gemacht, aber im Vordergrund stand ganz und gar die Musik.


    Andere Situation: Nach einem Konzert mit Rachel Z habe ich mir Omar Hakim gekrallt, wir haben im Laufe des Gesprächs auch über seine (damals) neuen Zildjian gesprochen, die er begeistert zeigte und erklärte (btw: der hat sich nach dem Konzert glatte 15 Minuten Zeit genommen, ein Goldschatz): Auch hier keinerlei Anflug von Werbe-Fritzen-Gehabe seinerseits: Alles im Dienste der Musik.


    Andere Situation: Anlässlich eines Theaterabends bei uns hier vor Ort, wo Brian Voglione (u.a. DresdenDolls) mit Botanica spielte, mit ihm in der Pause einen Schwatz gehalten, so unter anderem auch über seinen Yamaha-Gear: Vollkommen super-freundlich-entspannte Unterredung ohne jeglicher Ansatz von Werbegehabe.


    Es kommt halt immer auf den Zusammenhang und die Situation an. Hier gings bei Hajo's Post um die Darstellungen auf Messen und Werbe-Videos: da kann ich allen Drummer ihr "Huren-Dasein" im Sinne des eigenen Geldbeutels durchaus nachsehen.


    Drummer sind Menschen und Menschen sind nunmal zwiegespalten, so wie bei Brecht's "Der gute Mensch von Sezuan":
    Die gute Hälfte ShenTe kann nur leben, wenn der böse Teil ShuiTa die Kohle reinholt. :)


    In diesem Sinne
    See

    Es schon wirklich grenzwertig, was hier einige von sich geben. ..........................
    Das persönliche Bashing gegen Dirk wegen EINEM, nicht ganz so gelungenem Video (ich möchte euch mal in der gleichen situation erleben) zeugt von geistiger Armut oder überzogenen Neid.
    Wenn Euch weder das Produkt, noch die Art und Weise, wie Dirk Brand dafür wirbt, gefallen sollte, dann schaut Euch solche Videos nicht mehr an.
    Theo

    Komm mal wieder runter:


    Hajo hat in seinem Post weder "persönliches Bashing" betrieben, noch "geistige Armut" oder "Neid" an den Tag gelegt. Im Gegenteil: DU bringst da jetzt mit Deiner Wortwahl einen Touch rein, der im Ausgangspost gar nicht zu finden ist. Letzter Satz ist 'eh zweifelhaft: Das Sehen eines Videos ist unzweifelhaft Voraussetzung dafür, dass man anschließend was drüber sagen kann., oder ? Oder wolltest Du hier auf Oscar Wildes Spuren wandeln, nach dem man vor Kritik an einem Werk sich dieses auf keinen Fall vorher ansehen sollte, weil man sich ja immer zu sehr beeinflussen läßt ? ;)


    In diesem Sinne: Alles mal eine Etage tiefer hängen.

    Schöner Post Hajo, trotzdem mal reingegrätscht:


    Sind solche Beobachtungen anlässlich einer Messe nicht etwas überzogen ?


    Immerhin ist das eine Messe, d.h. eine reine Werbe- und Verkaufsveranstaltung. Sicherlich für uns Drummer ist 'ne Messe eine gute Gelegenheit, unserem GAS zu frönen und das neueste des Neuesten zu entdecken. Irgendwie ist ja ne Messe für uns immer so ein bißchen wie Weihnachten. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eben für die Firmen und die Drummer eine reine Geschäftsveranstaltung ist. Es geht um Geld und - da es dem Bereich nun keine Milliarden zu verdienen gibt - auch letztlich um alles andere, Einkommen aller Beteiligter, Arbeitsplätze, gerade auch auch der Drummer.


    Und wie schon richtig hier bemerkt: Die Zielgruppe einer Messe sind in Zeiten des Internet auch schon nicht einmal mehr die Zwischenhändler, auch nicht die Profi-Drummer, die eh endorst werden, aber eben auch nicht die alten Hasen, die bereits Equipment im Werte eines veritablen Kleinwagen bei sich im Proberaum stehen haben und sich bei der Frage "Muss ich das auch noch haben ?" eher "Nein" sagen.


    Die Zielgruppe ist klein, der Markt umkämpft. Reine Marketing-Veranstaltungen verzeihe ich da allen Beteiligten gerne, sie müssen schließlich davon leben. Ich muss ja nicht hingehen. Richtig ist, dass einige Werbeaktionen richtiggehend peinlich entarten können, mir aber ist es lieber, dass - um im Bild zu bleiben - ein Herr Brand eine Marke zum 346ten Male anpreist, die er selber schon seit Jahren spielt, als ein Drummer als Marken-Hure mal wieder das Team gewechselt hat und uns nach dem mittlerweile 11ten Transfer in 6 Jahren erzählen will, dass er jetzt aber wirklich sicher sei, endlich die geilsten Becken der Menschheitsgeschichte entdeckt zu haben.


    Denn eins wissen wir doch ohnehin alle: Ob Du nun Drums der Marke X spielst, Deine Hufen auf 'ne Doppelfussmaschine der Marke Z drückst oder Deine Ride-Pattern auf Becken Marke Omega morst: es ist ziemlich wuppe und interessiert außer uns selbst auch so ziemlich keine Sau auf diesem Planeten.


    Und so sagt - glaube ich - unsere Reaktion auf solche Messeveranstaltungen auch letztlich weniger über die Messe selbst aus, als etwaig über unsere geänderte Wahrnehmung dieses ganzen Zirkus: Man ist fokussiert auf das Wesentliche, das Lametta überlassen wir den anderen, Jüngeren, die, die tatsächlich meinen, der Weihnachtsmann käme irgendwo vom Nordpol und auf Lametta mit dem typischen Leuchten in den Augen reagieren.

    Weitere klassische Pathos-Fetzen:


    1. Scorpions - Wind of Change:
    Wenn ichs recht überdenke, einer der Grausamsten und einer der schlimmsten Negativbeispiele in der Rubrik, eigentlich nur als bloßer Link zu ertragen ;) , von daher
    https://www.youtube.com/watch?v=ecv4vQ4S3g8



    2.U2 - eigentlich fast alles
    Bono und seine Mannen wurden noch nicht genant, wobei sie definitiv hier hereingehören, wobei die Musik von U2 ja meist gar nicht mal so pathethisch ist, aber Bono's Schluchz-Stimme alles zu einem Weltereignis hochjazzt:

    Wenn Du 3000 -3500 ausgeben willst, scheidet das Bubinga wohl aus, oder ?


    Das kostet mit dem Trommelsatz plus Snare plus Hardware und dem von Dir erstrebten Beckensatz toto completto mit Sicherheit über 4.000 €.


    Im übrigen würde ich die Suchhilfe benutzen und Deine Vorstellungen etwas eingrenzen: Autos bis 20.000 € gibt es wie Sand am Meer, um es mal so zu sagen.


    Tip: Bass-Drum heißt Bass-Drum, nicht Base-Drum und wenn Du ne donnernden Sound möchtest, würde ich keine Hydraulic-Felle wählen, die klingen so gar nicht donnernd.

    Gut, dann hatte ich es ja richtig verstanden.


    (BtW: Deine Zählweise ist wirklich etwas gewöhnungsbedürftig, normaler Weise sind BPM's über 160 eher selten und man versucht eigentlich in kleineren Nennern zu zählen, damit mal Platz hat für die Subdivisions und man sich dann über Probleme bei 16tel und 32tel unterhält. Ich hoffe daher, dass die hier präsentierte Zählweise gewählt wurde, um das Problem zu veranschaulichen. Ansonsten würde ich bei deinem Click schon Stress bekommen, wenn ich nur an ihn denke ;) )

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich das richtig verstehe, aber ich glaube, Du hast das, was wir früher die "Jazz-Krankheit" oder "No-singles-Krankheit" nannten:


    Zunächst zum Verständnis:
    Wenn Du bei 170 bpm eine doppelte Schlagfolge, also 8tel (=340 Schläge i.d.M.) mit 2 Händen nicht hinbekommst (egal mit welcher Schlagabfolge, Singles, Doubles oder Paradiddles) bzw. da bereits an deinem Limit bist, hast Du offensichtlich eine Problem, welches nicht zu lösen ist. In diesem Fall kann ich mir aber nicht vorstellen, wie du dann 15 Jahre lang Musik gemachst und Master-Classes besuchst und in Bands gespielt hast, das ist ausgeschlossen.

    Ich gehe also davon aus, dass du die doppelte Schlagfolge einzig und allein nur mit einer Hand nicht hinbekommst. Wenn das so ist, kontrolliere bitte:


    Kannst Du bei Tempo 170 16tel (also 680 Schläge) mit 2 Händen als Singles spielen ?

    1. Wenn ja:
    Eigentlich dürftest du das nicht können, weil die 16tel ja nur die Verdoppelung mittels 2 Händen ist, also die jeweils eine Hand auch nicht mehr als 8tel spielst. Wenn es aber doch so ist, dann ist die Lösung bereits gefunden: Du hast, wenn du mit 2 Händen 16tel spielst, einen anderen Bewegungsablauf als wenn du mit einer Hand 8tel spielst. Dann hast du ein lediglich ein mehr oder weniger technisches Problem, sprich: Dein Handhaltung und Sticktechnik ändert sich, sobald du mit einer Hand spielst bzw. dich auf eine Hand konzentrierst. Sowas gibt es: Es gibt Dinge, die man in einer zusammenhängenden Bewegung durchaus machen kann, in Einzelteile seziert,gelingt es einem aber nicht, die Bewegungen gesondert auszuführen. Dann liegts aber eben nicht am Körper oder an den Genen sondern an der Stickhaltung oder der "hirntechnischen" Koordination.

    2. Wenn nein, dann folgende Frage:
    Kannst du bei Tempo 170 16tel mit 2 Händen als Doubles (Doppelschlag) oder als Paradiddle spielen ?


    Wenn ja (was ich vermute)
    Du hast oben bezeichnete "Jazz-Krankheit" oder "No-Singles-Krankheit". Dir ist es offenbar möglich, diese Geschwindigkeiten als Doubles zu spielen, scheiterst aber bei derselben Geschwindigkeit mit den Singles. Das ist nun zwar grundsätzlich nichts ungewöhnliches: Viele Sachen kann man als Doubles besser spielen als mit Singles, das liegt daran, dass bei dem Doppelschlag der Reboundeffekt in der Regel besser genutzt werden kann, dies allein schon deshalb, weil bei dem Bewegungsablauf die Energie bei Doubles geschickter ausgenutzt wird. Bei den Geschwindigkeiten (170 bpm) ist es aber eigentlich noch im Bereih des absolut machbaren, mit entspr. Übung die 16tel auch als Singles zu spielen.

    Allerdings haben die Singles einen anderen Bewegungsablauf als die Doubles. Diesen muss man lernen. Wenn man nun aber "von klein auf" gelernt hat, immer recht bequem und ohne muskulären Aufwand alles mit den Doubles zu erledigen, hat man komplett verlernt, sich eine brauchbare Single-Technik zu erarbeiten bzw, sich diesen Bewegungsablauf draufzuschaffen.

    Diese Eigenart, alles mit Doubles zu spielen und mehr oder weniger faul und drucklos die Breaks in die Felle zu drücken, haben wir früher die "Jazz-Krankheit" genannt. (Zur Erklärung muss man dazu sagen, dass es seinerzeit (70iger und 80iger) eine typische Eigenart von -insbesondere europäischen- Jazz-Drummern war, technisch fein, aber drucklos und mit geringer Geschwindigkeit zu spielen. Der Doppelschlag wurde oft auch gar nicht komplett ausgeschlagen gelehrt sondern relativ häufig in den Presswirbel übergleitet, die Vereinigung des Rock-Drummens mit dem Jazz-Drummen zu einer umfassenden Drum-Technik war hierzulande noch nicht recht ausgeprägt.) In diese Falle sind früher insbesondere diejenigen geraten, die von Anfang mit Lehrer gearbeitet habe und zunähst selber nicht in Bands gespielt haben.

    Nun bist du offensichtlich ne andere Generation, aber wenn die obigen Fragen zum genannten Ergebnis führen, ist einfach festzustellen, dass Du offensichtlich alles möglich gelernt hast, aber nicht, dir eine SingleRroll-Technik zu erarbeiten.

    3. Als "Therapie" würde ich folgendes empfehlen:

    Übe bei Tempo 150 (also in jedem Fall unter deinem Limit) einfach 8tel als Singles mit einer Hand.

    Übe zunähst 4 x 8tel rechts, Pause, 4 x 8tel Pause rechts-. Dann steiger auf 8 x 8tel, dann auf 16 x 8tel und länger. Wenn dir ne Hand wehtut, verringere das Tempo oder mach ne Pause.
    Setzt dabei auch Akzente: Erst auf der 1, dann auf der 4, dann auf der 1,2,3,4 und dann auf dem offbeat. Du wirst dabei merken, dass eventuelle die Bewegung und der Schwung "abstirbt".Nutz die Moeller-Technik (Ausholbewegung), um neuen Schwung zu holen. Zum Schluss spiele links und rechts zusammen die Singles (Keine flams). Erweitere das Programm und übe jeweils 3 x 8tel Triolen mit jeder Hand.
    Wenn das alles läuft, erhöhe nach und nach das Tempo´ and so on.

    4. Und wenn das alles nichts hilft, dann solltest du Dich nach einem guten Lehrer in deiner Umgebung umsehen, um doch mal zu kontrollieren, ob nicht eventuell doch alles von einer mangelnden Stickhaltung.

    ..... stelle grade fest, dass ich offensichtlich unter Pathos was anderes verstehe als andere.

    Das geht mir bei ein paar Songs auch so :D
    Der beste Thread abseits der ehers enggefaßten Begriffe Drums % Cymbals dieses Jahres, ist es für mich allemal :thumbup:
    Seelanne
    Was/wer hat für Dich Pathos in der Musik? Let us know!

    Pathos ist für mich 'ne übertriebene Emotionalität, gekünstelt hineingesteigert ins Gigantomanische. Letzteres ist wichtig, ansonsten bleibt's bei innerlicher Weinerlichkeit und bloßem Schmalz. An dieser Übersteigerung liegts auch zumeist, dass das Pathetische dabei immer etwas naiv wirkt und den Hang zur Peinlichkeit hat. Rührseligkeit und Sentimentalität sind seine Geschwister, "Weltschmerz" eins seiner Kinder, das Klischee sein unehelicher Vater. Pathos und Pathetik liegen auch irgendwie oft auf einer Linie mit Kitsch.


    Die musikalisch fälligsten Beispiele sind wohl alle National-Hymnen dieser Erde.


    Ende der Worte, nun die knallharten Fakten:


    Fürchterlich pathetisch, Text, Musik, alles - eigentlich geht's nicht schlimmer (Heilheckers Solo ab 4:34 ist aber geil)


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    Oder dieses hier, etwas rustikaler, das alte Trucker-Epos von Blackfoot: Der "Highway Song" (hier mal als Live-Version)
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    Und natürlich "Free Bird" von Lynyrd Skynyrd:
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    1. Das läuft ja nun schon seit Jahren bei Paiste: ganze Serien werden "mir-nichts-dir-nichts" relativ kurze Zeit nach ihrem Erscheinen wieder eingestellt oder ganze Beckentypen aus dem Sortiment verbannt oder diese geändert. Die Firmen-Politik ist da vollkommen unklar, ich weiß nicht, ob man sich da so einen Gefallen mit tut:


    In der Traditionals-Reihe gibts mittlerweile sogar nur noch ein einziges Ride-Becken, viele wunderbare Typen sind einfach weg. Auch im Signature-Bereich hats mehrere Ride-Becken oder Größen erwischt über die Jahre. Das wunderbare 22er-Full-Ride bsp. ist vollkommen verschwunden, stattdessen ist das ypsige-20er übrig geblieben.

    Gleichwohl ist das wohl oft auch mehr oder weniger ein Verschiebe-Bahnhof: Das neue 24er Deep Ride Masters bsp. kommt im Endeffekt mit leichten Nuancen an Unterschied letztlich auf das alte 22er Signature-Full-Ride raus. Man meint wohl, alter Wein in neuen Schläuchen verkaufe sich besser.Auch im Signature- und 2002-Bereich wurden im übrigen die Beckentypen schon oftmals einfach 1:1 hin-hin-her geschoben,so zum Beispiel die Cup-Chimes, die erst im Signature-Bereich waren, jetzt tragen sie das 2002-Logo.


    2. Zur PSTX-Reihe: Ist ne interessante Sache, zumal die Preise wirklich human sind. Ansonsten gilt aber das oben Gesagte, sind wenige wirkliche Neuigkeiten dabei, vieles gabs schon:


    Für mich persönlich sind das 10er Splash und das 14er-Flanger-Splash die Favoriten: Nach allen Videos, die man so sehen kann, sind die wirklich luftig und glasig ohne jedweden Anflug von "Kängigkeit". Nach so einem 10er Splash bsp. hab ich schon lange gesucht.


    Die Smash-Einheit ist dagegen ebenfalls ja schon da gewesen: Früher hieß es Raw Smash und Double bzw. Triple-Raw-Smash.


    Auch die Bells sind nicht so neu: Das Material ist zwar neu (Aluminium), aber klanglich läufts auf die Cup-Chimes hinaus bzw. auf das alte Signature Bell, was wiederum komplett gestrichen wurde.

    Tips von mir:


    1. Zahlen:
    Mach Dir ne Rechnung auf, in der Du alle Kosten (und zwar wirklich alle) durchrechnest und herausbekommst, was Du konkret in Deiner Lebenssituation an Einnahmen überhaupt benötigst. Diese rechnest Du dann um in die notwendige Schülerzahl und kannst so abschätzen, ob diese Anzahl realistisch ist oder nicht. (Wir haben hier schon mal einen Faden gehabt, bei denen Rechnungen aufgestellt wurden - http://www.drummerforum.de/for…profimusiker/thread8.html - dort ab Post 146)
    Hierbei dann auch: Du bist 46 Jahre. Wie siehts aus mit Krankentagegeld, Berufsunfähigkeitsversicherung etc. ?


    2. Wohnort:
    Deinem Avatar entnehme ich, dass Du in Marienheide wohnst. Das ist zwar jetzt nicht der A.... der Welt, aber Harald Schmidt würde sagen, dass man ihn von dort aus wunderbar sehen kann. Konkret: Wenn Du den Unterricht zu Hause bei Dir geben willst, ist das Einzugsgebiet jetzt grade nicht so ganz prickelnd. Ich weiß nicht, wie viele Kiddies oder Leute im Umkreis von Marienheide grade Drummen lernen wollen, aber ich wage mal zu behaupten, dass die Anzahl überschaubar sein dürfte. Und von den 100 % theoretischen Kunden ist ja mit Sicherheit auch schon ein erheblicher Anteil lehrertechnisch versorgt, die Konkurrenz schläft ja nicht.


    3. Alter Job
    Hast Du dir wirklich alle Nachteile und Vorteile des alten Jobs reiflich überlegt ? Wenn der Laden groß genug ist, hast Du ja allg. Kündigungsschutz. Da ist es dann häufig viel sinnvoller, tatsächlich mit der Diagnose Burn-Out in den Krankenstand zu gehen, das Krankengeld auszureizen, vielleicht einen GdB beantragen und sich anschließend wieder eingliedern zu lassen oder zumindest dann versuchen, ne Abfindung rauszuschlagen. Dann kannst du ja immer noch Arbeitslosengeld I bekommen (die Abfindung wird ja nicht darauf angerechnet).


    4. Und das Entscheidende: Wie gut bist Du als Lehrer ?
    Schüler bekommen ist eine Sache, sie zu behalten 'ne Andere. Bist du dir sicher, dass Du genug Qualität aus dem Stand entwickeln kannst, dass die Schüler zu Dir wollen und auch bei Dir bleiben wollen ? Die Frage kannst nur Du beantworten.


    5. Familie
    Auch das kannst Du nur selber beantworten. Mit wäre das zu heiß. Aber nur der Vollständigkeit halber trotzdem: Wenn Du Unterhalt zahlen musst (die Kinder also nicht bei Dir leben) kannst du das mit der Selbständigkeit vergessen, in Sachen Unterhalt wird man bei Wechsel in die Selbständigkeit fiktiv so behandelt, als wenn man weiterarbeiten würde, es sei denn, man kann das alles wirklich medizinisch einwandfrei nachweisen.


    Fazit: Ich würde nochmal ganz tief darüber nachdenken, ob das jetzige Vorhaben tatsächlich ernsthaft ist oder aber eben aus der Not geboren wurde, frei nach dem Motto "nur raus dem Job". Ich kann mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen, dass Du aus dem Stand heraus von dem neuen Job leben kannst, vielleicht fehlt mir aber auch einfach nur genug Phantasie. Daher rate ich - wenn es denn sein soll - zum stufenweisen Wechsel, was mit dem Arbeitgeber abgeklärt werden müsste.
    Aber in jedem Fall würde ich den etwaig gegebenen Besitzstand nebst sozialer Absicherung nicht einfach für Lullu aufgeben.

    Wo wir grad dabei sind:


    Eine - wie ich meine - der schönsten Schlagzeugaktionen der letzten Jahre:


    Eric Harland, einer der neuen Sterne am Jazz-Himmel (dabei hauptberuflich eigentlich studierter Pfarrer (!))


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    Mal was anderes:


    Der junge polnischer Drummer Pawel Dobrowolski (hier Ausschnitte aus Konzert mit der Ana-Maria Jopek-Band).


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    EDIT: OnkelPlayse: Danke, ich wusste, dass ich was vergessen hatte :)

    Selbstständig Schlagzeug spielen lernen



    halte auch ich für ein unsinniges Unterfangen - damit geht nur viel Spaß, Zeit, Talent, Können usw. verloren.
    und ich habe SEHR lange gebraucht um das zu begreifen!

    Was soll daran unsinnig sein ? Und wieso soll dabei Spaß und Zeit verloren gehen ? Kann ich nicht nachvollziehen.


    Unterricht ist dafür da, die richtige Technik zu erlernen und insbesondere die Angewöhnung von Fehlern zu verhindern, die man später schlecht wieder rausbekommt. Weiterhin ist es natürlich sinnvoll, an Dinge heranzuführen, auf die man alleine nicht käme. Es gibt aber heutzutage derart viele sinnvolle Videos und sonstige Medien, dass man sich hervorragend vielerlei Dinge selbst beibringen kann. Im Prinzip ist das dann ja auch gar kein Selbststudium, sondern das Lehrmaterial ist lediglich keine natürliche Person. Und ohnehin macht man doch auch während des Zeitraumes des Unterrichtes immer mehr noch nebenher, um schneller weiterzukommen, das ist doch alles letztlich auch Selbststudium.

    Im übrigen: Das Wichtigste, das Verständnis für Musik, erlernt man ohnehin fast vollständig im Selbststudium. Musik hören, sie zu begreifen, ein Gefühl für Stile zu entwickeln, all das erfolgt doch im Prinzip ohnehin via Selbststudium.




    Einer der größten Missverständnisse in der Musik ist es, zu meinen, zusammenhangloses "Drauflosbraten" sei bereits freie Improvisation.

    Das Missverständnis führt dann dazu, dass man das als "heftig" oder originell bezeichnet. Ist es aber beides nicht: ist noch nicht mal Musik, sondern nur eine Art Geräuscherzeugung, der darüber hinaus dann sogar noch das zufällige Element des Chaos' fehlt, da es dafür wiederum zu bemüht ist. So eignet es sich denn auch noch nicht mal zum "Spaß-haben".


    Der Auftritt ist vielleicht ja damit zu retten, dass man das als intellektuelle Dadaismus-Klangcollage ausgibt, mit der man "die Zerrissenheit der Welt" darstellen will. Und wenn 'ne gutaussehende Frau fragt, was das ganze soll, sagt man einfach, dass ist die Vertonung von Sartres "Das Sein und das Nichts". Wenn man dann noch düster-nihilistisch dreinschaut, schwarze Rollkragen-Pullover trägt, und zum Toast auf den Weltfrieden anstößt, kann der Abend doch noch gut enden. Ob man in Berlin-Neuköln jetzt aber so auf Sartre abfährt, weiß ich aus dem Stehgreif nicht. Vielleicht daher doch eher mit Druffnix angekündigten Biereinlagen rechnen. Ist aber auch kein Beinbruch: Auch die Blues-Brother haben damals hinter 'nem Schutzgitter gespielt, fragt mal den Veranstalter, vielleicht hat der ja sowas auf Lager.