Bin ich eigentlich der einzige, der diese teilweise-off-topic-Disku über ein oder mehrere Becken nicht versteht ?
Mein 19er Crash klingt völlig anders, als mein 14er Crash. Wieso sollte ich also mit meinem 14er den Sound des 19er hinbekommen ? Das möge bitte einer mal erklären.
Für mich gilt:
1. Qualität geht vor Quantität.
2. Daher sollten die ersten Becken auch die sein, die man variabel einsetzen kann und einen möglichst großes Spektrum abdecken. Je kleiner das Beckenset, umso mehr/eher Allrounder sollte man im Set haben.
3. Größere Becken sind zumeist bessere Allrounder. Ein 18er Crash kann man in der regel auch leise anspielen, ein 14er macht nach oben einfach ab einer bestimmten Lautstärke "zu".
3. Nach und nach würde ich mir dann weitere speziellere Becken zulegen. Warum nicht ? Sie machen einfach Spaß und erweitern die Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks.
4. Richtig ist, dass jedwede freiwillige Begrenzung einen zwingt, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, ein Beckenwald kann schnell dazu führen, sich in SoundOrgien zu ergehen.
Aber ansonsten´- es wurde ja bereits darauf hingewiesen - macht es einfach unheimlich Spass, mehr Alternativen zu haben. Eine Wave-Drum braucht auch kein Mensch. Aber wenn ich während einer Session die Stöcke weglege, das Ding einschalte, und dann mit einem wunderbaren Tabla-Sound die grade entwickelte Idee unseres Keyboarders aufgreife und ich das zustimmende Nicken und Lachen der Bandmitglieder sehe, weiß ich, das ich alles richtig gemacht habe. Was soll bitte daran also verkehrt sein ?
Also ich würde ein gut abgestimmtes 3er-Crash Set in 15, 17 und 19 jedem anderen vorziehen, vorausgesetzt, die drei Becken haben genug tonale Abstände.
See