Beiträge von Seelanne

    ich hab eigentlich nur das - zugegeben etwas blumiger - ausgesprochen, was die Enquette Kommission des deutschen Bundestages vom 23.11.2011 zum Thema Verwertungsgesellschaften festgestellt hat. Hier wurden eben insbesondere die Fragen der Transparenz (u.a.auch bzgl. Gegenseitigkeitsverträgen) und der demokratischen Mitbestimmung angemahnt und durch die Blume ausgesprochen, dass - wenn die GEMA das nicht selber auf die Reihe bekommt - der Gesetzgeber tätig werden müsste. Im übrigen wurde eine stärkere Aufsicht der GEMA gefordert und in diesem Zusammenhang sogar die Übertragung der Aufsicht weg vom Patentamt hin zu einer bundesrechtlichen Regulierungsbehörde gefordert. In diesem Zusammenhang kann dann ja auch mal erwähnt werden, dass das Patentamt bereits im Hinblick auf die GEMA-Beteiligung an CELAS eine Prüfungsverfahren eingeleitet hat.


    und Zwangsmitgliedschaft: Wie mans nimmt, nein, keine rechtlich im Sinne der Mitgliedschaft in Innungen oder berufsständischen Einrichtungen, aber ne faktische, weil Monopol, oder hast du in Sachen Verwertungsgesellschaften die Auswahl ? Wäre mir neu.


    und: hälst du das PRO-Abrechnungsverfahren - soweit es überhaupt nachvollziehbar ist - für okay ?


    PS: der Vergleich mit der GEZ war ein stilistischer, kein inhaltlicher, wie ausdrücklich zu lesen.

    Sorry, aber die gesamte Konstruktion der GEMA, ihr System, ihre undurchsichtige Abrechnungspraxis, ihre vollkommen untransparente Geschäftspolitik und ihr etwas eigentümliches demokratisches Selbstverständnis - grade auch im Umgang mit eigenen Mitgliedern - gepaart mit quasi hoheitlichen Befugnissen ist angesichts der Jahreszahl, die wir schreiben, ein Anachronismus in fast jeglicher Hinsicht : Solch verschrobener Verband verbunden mit solcher Machtfülle läßt sich im wohlverstandenen demokratischen Licht immer eher wie ein sektenhafter Geheimbund als denn ein Hüter von Rechten erscheinen.


    Der rechtliche Trick dabei ist natürlich, dass die GEMA zum einen eben nicht rein privatrechtlich ist - sonst könnte sie sich die meisten Böcke gar nicht schießen und hätte gar nicht soviel Macht -- sondern eben eigentlich schon fast staatlich-hoheitlich Beliehene ist, die - wie alle derartigen Zwitter-Gewächse - dann aber, wenns hart auf hart kommt, doch wieder nicht den Regeln des öffentlichen Rechts unterliegt (und damit auch rechtsstaatliches Handeln nicht an den Tag legen muss) und sich in die zwielichtigen Untiefen des Privatrechts zurückziehen darf.


    Inhaltlich hat sich die gesamte Geschäftspraxis der GEMA vom Schutz des Urheberrechtes verwandelt zu einem reinen Finanzriesen, der so viel Geld scheffeln will, wie er eben kann. Dabei wird das Urheberrecht sogar ja schon mittlerweile als Anlass genommen, auf Basis eines bloß abstrakten Gefährdungsgedanken Kohle zu kassieren. GEMA -gebühren auf Speichermedien (USB-Sticks bsp): Ich meine, gehts noch ? Das ist ungefähr so, als wenn jeder, der Gitarrenseiten und Drumsticks kauft, eine GEMA-Gebühr mitbezahlen muss, weil er theoretisch mit dem Instrument urherberrechtlich geschützte Titel spielen kann. Aber ich bin sicher, auch diese Lücke wird noch geschlossen. Ich bin da eigentlich ganz guter Dinge. Vielleicht sollte man in Zukunft gleich bei Geburt ne GEMA-Abgabe zahlen müssen, weil man mit seinen Stimmbändern ja schließlich irgendwann in seinem Leben mal urheberrechtlich geschütztes Liedgut öffentlich in die Weltgeschichte hinauspfeift.


    In Sachen Stil brauchen wir ebenfalls nicht weiterzudenken: Die Abgabenanforderung bei öffentlichen Kindergärten wegen Vervielfältigung von Kinderliednoten ist da nur die Spitze einer Schildbürgerei, die den Umtrieben der GEZ in nichts nachstehen. (Letztere hatte z.Bsp. einst Hochschulen hunderttausende Euronen in Rechnung gestellt, weil die Unis Fernseher zum Abspielen von Lehrvideos bereithalten!).


    Daher machen wir uns nix vor: Die armen Künstler werden von der GEMA nicht geschützt, sondern die Musikindustrie, nebenbei schützt sich die GEMA natürlich vorrangig selbst, wie jeder ordentliche Zwangsmitgliedschaftsverband: die einmal erworbenen Pfründe müssen selbstredend bewahrt werden. Die Musikindustrie ist aber selbstverschuldet in der Hölle: Wer einem Robbie Williams bsp. seinerzeit 100 Millionen für einen Plattendeal zahlt, soll von mir aus dahingehen, wo die Sonne relativ selten scheint bzw. befindet sich dort - einmal angekommen - in zutreffend angemessener Umgebung.


    Just my 5 cent.


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    PS: Zahlt die GEMA eigentlich selber gesonderte "Erfinderabgaben" an den Erfinder des USB-Sticks ? ;)

    und keine Version ist wie die andere.



    Einfach KLASSE!!

    super version: danke !!


    das stück nutzt und nutzt sich einfach nicht ab, ein echter klassiker. einer der schönsten titel ever.


    jetzt muss ich nur noch vinnie davon überzeugen, dass die Dark energy besser sind als die 602er und mein Lebenswerk ist vollbracht.


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    Ich kenne keine Schlagzeugerinnen, die mich je begeistert hätten oder die ich mir hätte als Lehrerin vorstellen können.


    Aus meiner Sicht sind Männer die besseren Schlagzeuger.

    Ich muss zugeben, ich habe auch keine weiblichen Vorbilder. So traurig das auch klingen mag, aber an Drummer wie Abe Laboriel jr. etc. kommen Frauen bis jetzt nicht dran.

    Tja, gegen Vorurteile kann man wenig machen, sind sie doch zumeist aus Nichtwissen geboren, dass aber selbst ne Frau keine Geschlechtsgenossinnen zu nennen weiß, irritiert dann doch sehr:


    Vielleicht mal Anspieltips zur größten Drummerin aller Zeiten


    I. Herbie Hancock Acoustic
    http://www.youtube.com/watch?v=VKVTf0VfuEo&feature=related


    (das ist Part 1, auch alle anderen Parts 2,3,4,5 sind auf youtube zu sehen)


    --- was sie da spielt, ist musikalisch gesehen eigentlich schon nicht mehr menschlich


    II.Solo


    http://www.youtube.com/watch?v=DKl2kXJ_AmE&feature=related



    III. Solo in 7/4 (schlechte Audioquali, aber es reicht, um zu hören, was da abgeht):


    http://www.youtube.com/watch?v=pXGT6sny7QI



    IV. Sonstiges
    Einer ihrer schönsten Soli ist auf der Future2Future DvD von Hancock. Leider nicht im Web erhältlich. D.h. Future 2 Future schon. aber nicht das Solo.



    Also mir reicht die Dame, um alle Vorurteile ad acta zu legen.


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    den letzten amtlichen Forums-Poll hatten wir 2005.


    Guckst du hier: DF Drum-Poll
    (Auswertung dortige Seite 6 Post 103)


    War doch 'ne Heiden-Arbeit: Newbeat hatte freundlicher Weise seinerzeit die Auswertung übernommen.


    Wenn der Fredstarter jetzt neue Umfrage wünscht: "Go-on-man" und viel Spass bei der Arbeit.


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    Ich will hier eigentlich nicht in Rollenklischees schwelgen, aber machen wir uns mal nix vor Frauen neigen meist dazu, feinfühliger in ihren Kommunikationswegen zu sein. ................... ich mag diese Klischees nicht, aber es ist leider so.

    Die Disku wird immer absonderlicher.

    wir sollten erstmal nen vorwiegend weiblich bestückten Arbeitskreis gründen, um die Eckpunkte des sich darbietenden Problems eindeutig zu eruieren, dann sollten die Probleme - beim Weihnachtsstollen - ausgiebig erörtert werden, am besten mittels Thesenpapieren, Power Point-Präsentation etc.


    Im Ernst, die Frage ist ziemlich frauentypisch:


    1. Es gibt kein Wesen auf der Welt, was sich so viele und so beständige Gedanken darum macht, wie es selbst auf andere wirkt und ein derart ausgiebiges Bedürfnis nach Selbstbestätigung hat. Frauen sind in der Hinsicht echt die Hölle. Daher ja auch ihr geisterhaft-schwesterliche Verhältnis zu jeglicher Art von Spiegeln.


    2. Ich denke, die Antwort liegt auf der Hand: Deine Schüler stört es nicht. Sonst wären es nicht deine Schüler, wen es nervt, der würde nicht bei dir anfangen oder wieder gehen. ..... ... zu einfach ? nein, es ist so einfach. (Du kannst doch nicht ernsthaft annehmen, dass deine Schüler Geld für Unterricht ausgeben, obwohl sie sich bei Dir nicht wohlfühlen.).


    Also frisch ans Werk und Lebkuchen gedrechselt. Beste Zeit dafür ist im übrigen 2:38. Die Frage nach dem Sinn der Frage ist tatsählich die einzige Frage, die sich fragen lässt.


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    glaube, dass unser Jürgen in der ihm ganz eigenen Art darauf hinweisen wollte, dass das Vorhaben "neue Snare, egal was, Hauptsache Mapex,weil grad günstig" so seine seltsamen Eigenarten und Unsinnigkeiten birgt: Ich würde mir auch nur ne Snare kaufen, wenn sie mir gefällt, und nicht, weil sie grade günstig und von eine bestimmten Firma ist. Von daher schließe ich mich Herrn K. insoweit an. Außerdem ist bald wieder Weihnachten, da werden wir hier regelmäßig von derartigen Freds überschwemmt.


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    PS: Die Black Widow ist okay.

    nicht schnell messen, sondern genau.


    Tja, 1,1 cm zu wenig oder zu viel, je nach dem, daran sind schon Ehen zerbrochen. Den Hersteller kennen wir ? Wenn nein, warum nicht ? Vielleicht hat sich irgendeiner Taiwanese beim Zuschneiden des Tellers einfach die Optik geknickt. Mir sind aber solche gewollten Zwischengrößen eher unbekannt.


    Ansonsten zitier ich Frasier:
    Redhot, at Cornell University they have an incredible piece of scientific equipment known as the Tunneling Electron Microscope. Now, this microscope is so powerful that by firing electrons you can actually see images of the atom, the infinitesimally minute building blocks of our universe. Redhot, if I were using that microscope right now, I still wouldn't be able to locate my interest in your problem.




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    also ich denke, im Baked Potato in LA kann man schon mal 2 Monate verbringen, die nicht langweilig sind. Wenn ich mich nicht täusche, gibts da immer noch fast täglich Sessions mit Musikern der Sonderklasse, da muss man dann auch nicht gross in der Gegend rumfahren für. Das gleiche dürfte für "The Mint" gelten, da kann man einen weiteren Monat genießen.
    Die anderen 3 Monate würde ich mir dann NY geben, mehr Clubs wirst du wohl nicht finden an einem Ort - fuck auf die Miete, such dir was billiges und plane ne menge Taxikosten ein.



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    Bin ich eigentlich der einzige, der diese teilweise-off-topic-Disku über ein oder mehrere Becken nicht versteht ?


    Mein 19er Crash klingt völlig anders, als mein 14er Crash. Wieso sollte ich also mit meinem 14er den Sound des 19er hinbekommen ? Das möge bitte einer mal erklären.


    Für mich gilt:


    1. Qualität geht vor Quantität.
    2. Daher sollten die ersten Becken auch die sein, die man variabel einsetzen kann und einen möglichst großes Spektrum abdecken. Je kleiner das Beckenset, umso mehr/eher Allrounder sollte man im Set haben.
    3. Größere Becken sind zumeist bessere Allrounder. Ein 18er Crash kann man in der regel auch leise anspielen, ein 14er macht nach oben einfach ab einer bestimmten Lautstärke "zu".
    3. Nach und nach würde ich mir dann weitere speziellere Becken zulegen. Warum nicht ? Sie machen einfach Spaß und erweitern die Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks.
    4. Richtig ist, dass jedwede freiwillige Begrenzung einen zwingt, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, ein Beckenwald kann schnell dazu führen, sich in SoundOrgien zu ergehen.


    Aber ansonsten´- es wurde ja bereits darauf hingewiesen - macht es einfach unheimlich Spass, mehr Alternativen zu haben. Eine Wave-Drum braucht auch kein Mensch. Aber wenn ich während einer Session die Stöcke weglege, das Ding einschalte, und dann mit einem wunderbaren Tabla-Sound die grade entwickelte Idee unseres Keyboarders aufgreife und ich das zustimmende Nicken und Lachen der Bandmitglieder sehe, weiß ich, das ich alles richtig gemacht habe. Was soll bitte daran also verkehrt sein ?


    Also ich würde ein gut abgestimmtes 3er-Crash Set in 15, 17 und 19 jedem anderen vorziehen, vorausgesetzt, die drei Becken haben genug tonale Abstände.


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    1. ich würde gerne wissen wie ich mir ein stack becken basteln kann?

    2. wie muss ich die beiden becken anordnen?

    3.welches oben und welches unten?

    4. wie groß muss der abstand zwischen denn beiden becken sein?

    5. mfg Re-Load :)

    1. search often, search well
    2. übereinander
    3. das Obere oben, das Untere unten, welches oben und welches unten, ist egal: trial and error !
    4. so, dass das Untere das Obere und das Obere das Untere berührt.
    5. Tschüss


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