Beiträge von Seelanne

    ................. hab das Köln-Konzert wg. Urlaub verpasst.


    Wurde "Next Revolution" gespielt ?
    Hat B.Blade getrommelt ?
    Fragen über Fragen ..............
    Bitte mehr Details !!!!



    Ihr Vater war ja nun schon ein guter, aber die Kleine ist einfach das Beste, was in den letzen Jahren passiert ist.


    See

    Jep, auf den Punkt, man könnte sich das Posten so langsam wirklich schenken, aber ... ja .. auch das ist wieder ne andere Thematik, unnötig und OT........................... weitermachen .............


    See

    Häätet Ihr mir vielleicht ein Tipp? Am Besten natürlich irgendwie mit ner Aufnahme oder nem kleinen Video - wenn es nicht zu Aufwändig ist.

    Aufwendig kommt nicht von "auf der wand" sondern von "aufwenden", von daher bitte mit "e", soviel zeit muss sein.

    Zum Solo:


    Würde erstmal klären, wie lange das Solo sein soll. Entweder gehst du von einer gewünschten Taktzahl aus und überlegst dir dann, wie du die Zeit füllen willst oder aber du überlegst dir zunächst, was Du alles "erzählen" willst und legst danach die gewünschte Taktzahl fest.


    Aber egal wie du es machst: Es bietet sich bei solch einem Stück, welches ja durchaus eher Mid-Tempo ist und von einer prägnant-schleichenden Basslinie lebt, durchaus an, bei dem Solo entweder die Bass Linie durchlaufen zu lassen, über die dann soliert wird, oder aber die Bass Linie ab einem bestimmten Steigerung im solo wieder einsetzen zu lassen oder aber die gesamte Band zur Unterstützung mit einzubeziehen, bei der beispielsweise die Bass-Linie durchläuft und alle anderen Instrumente auf der 1 den jeweiligen Grundakkord anschlagen: So kannst du bequem über ein Schema isolieren und hast bereits von den Harmonien her genügend interessante Unterstützung und Steigerung, die du dir erst gar nicht speziell "erspielen" musst.


    Ich würde es jedenfalls so machen bei solch einem Vorstellungsstück: Solo maximal ein Schema lang - nach meiner Erinnerung an "Thrill"müssten das dann 12 Takte sein - die Basslinie läuft von Anfang an leise im Hintergrund durch, während der Rest der Band alle 4 Takte die 1 und vielleicht in den letzten beiden Takten jedes Viertel mitbetont oder sogar ganz im Hintergrund spielt.


    Das ganze hängt natürlich auch nicht maßgeblich davon ab, wie sattelfest und Timingfest du selbst oder deine Mitstreiter sind. Verlässt du bei deinem Solo das Metrum oder fliegt dein Bassist aus der Kurve, sobald ein Solo beginnt, könnt ihr den Vorschlag verständlich vergessen.


    See


    EDITH meint, ich sei alt und habe die neueste Sprachregelung verpennt: aufwändig kann man neuerdings tatsächlich so schreiben, von daher :cursing: :wacko: 8o :pinch: :love:

    Nein, nein, die Fragestellung ist klasse, aber leider nicht zu beantworten, jedenfalls nicht in einem überschaubaren Rahmen, zielt sie doch auf DAS Geheimnis des Drummen schlechthin:


    Was spiel ich wann wie wozu ?


    Die Beantwortung der Frage entscheidet, ob man ein guter Drummer ist oder ein schlechter, ob man ein Musiker ist, der drummt, oder "nur" ein Mensch, der mehr oder weniger geschickt und schnell Holzstöcke auf Trommeln niedersausen lässt.


    Von daher: Die Antwort würde Seiten füllen aber selbst bei bester sprachlicher Gestaltung, nicht das vermitteln können, was letztlich das Entscheidende ist.


    See

    Der Irrtum steckt bereits in der Frage:


    Nicht Drummer polarisieren, ihre Fans und die Medien sind es:


    Drummer, grade die besten, sind zumeist ganz nette uneingebildete Zeitgenossen, die sich selber sehr gut einschätzen und einordnen können, die wissen, was sie können und was nicht und auch, welche Umstände oder Zufälle sie dazu gebracht haben, dort zu sein, wo sie grade sind. Alles völlig unaufgeregt. Die Erfahrung hat gezeigt: Je grandioser der Drummer, desto bescheidener, gleiche Gegebenheiten also wie im Leben ganz allgemein, nur einige wenige Ausnahmen bestätigen da die Regel.


    Wer die Angelegenheit aber pervertiert und eben polarisiert, sind marktschreierische Medien, die mal wieder den neuen Messias erblickt haben wollen oder sogenannte und selbsternannte Fans, die so wenig Hirn und Balls und insbesondere eigene Lebensinhalte haben, dass sie das Fan-Sein als Lebens- und Glaubensinhalt sehen und dementsprechende Hass-, oder Neid-Attacken auf andere Drummer reiten oder deren Fans dann wieder zurückschießen. Die Medien tun dazu dann auch noch ihren Senf zusätzlich dazu. Es ist das gleiche Phänomen wie beim Fussball, bei Religionen etc.. Und erst durch dieses ganze Gezerre, Gehype und Gebashe geraten dann die betroffenen Drummer selbst in die Auseinandersetzung und werden für Dinge verantwortlich gemacht, die lediglich durch ihre Fans oder eben die Reaktion auf ihre Fans bzw. durch Medien entstanden sind und müssen sich auf einmal mit Vorwürfen auseinandersetzen, für die sie nichts können.


    Das Ergebnis ist wirklich fatal: Habe es selbst schon erlebt, dass mir ein Drummer gehörig auf die Nüsse ging, bevor ich überhaupt mal `ne Note vom dem gehört hatte. Eben das Schicksal derer, die in der Öffentlichkeit stehen: sie werden nicht als die wahrgenommen, die sie sind, sondern als die, zu denen sie von anderen gemacht wurden.


    Deswegen: kein Drummer, der mir auf die Eier geht, nicht mal Jordison, Ulrich oder Portnoy. Aber wenn mir irgendein Vollpfosten erzählen will, dass dies die Krone der Drumschöpfung sei und partout nicht davon lassen will, mich mit seinem bescheidenen Wissen zu missionieren und vollzutexten, dann werde auch ich unklug und gerate in den bedauerlichen Kreislauf, wie oben beschrieben. Der Unterscheid zu früher: Heute nehme ich die sich anschließende Diskussion nicht ernst, sondern nur noch sportlich. Der Vorteil: Man kann dann auch besser Foul spielen.


    See

    Anscheinend sind einige Leute nicht in der der Lage gewisse Informationen zu verarbeiten!!! Ich für mein Teil war gestern bei Drums Only und habe mit dem Autor über sein Buch geredet und nochmal nachgefragt und mir ausführlich die Details erklären lassen. Michael teilte mir auch mit das er das Buch absichtlich so kurz gefaßt hat, weil die meisten Drummer sonst garkein Buch in die Hand nehmen würden. Wer will schon 300 Seiten lesen, anstatt lieber zu dängeln. Und eines seiner Anliegen wäre, auch allen Bewusst zu machen, das jeder seinen eigenen Weg finden muss um zu seinem Drum Sound zu gelangen!

    hm, das hat was:
    für mich aufgrund des immanenten Charmes, dessen Bouquet sich auch noch in fünfter Lesung voll entfaltet, irgendwie-irgendwo dann am Ende doch potM.


    See

    hatte seinerzeit den Film im Kino verpasst und auch den Kauf der DVD verpennt, wie sich jetzt jedoch herausstellte, hatten beide Zufälle ihren guten Grund:


    Ein absolut grausames und liebloses Machwerk, sowohl was die angebliche" Dokumentation" als auch den Auftritt selber betrifft:


    Eine vor sich hinrumpelnde Rentner-Combo mit in der Regel mindestens einer verstimmten Gitarre, Gastmusiker, deren Auswahl sich nur schwer erklären läßt, die eigentümliche Songauswahl tat ihren Rest.


    Hatte insgeheim gehofft, dass das Konzert, welches ja in einem sehr überschaubaren Konzertsaal stattfand, ähnliche Perlen und Höhepunkte zu Tage fördert, wie seinerzeit die Tournee der Steine in kleinen Konzertsälen Mitte der 90iger anlässlich der Stripped-CD. Aber statt stimmigem entspannt-spannendem Blues-Folk-Rock dunnemals gab es aktuell nur definitiv abgehalfterte Ex-Rockstars zu begutachten, die endgültig ihre musikalische Daseinsberechtigung eingebüßt haben, da hilft auch kein noch so hoch dosiertes Nostalgie-Medikament mehr.


    Liebe Stones, ihr wart immer die coolsten, aber nun ist es endgültig an der Zeit, Schluss zu machen, mit solchen Auftritten endet man als das, was keinem Musiker oder Künstler widerfahren sollte: als Karikatur.


    Seelanne

    also zunächst wäre lediglich, das aber defintiv, festzustellen, dass mindestens eine Seite von Pauls Klampfe übelst verstimmt ist, wie das bei einem derartigen Megaevent passieren kann, bleibt mit schleierhaft.


    so, nu Autotune: Also wenn überhaupt, wäre das bei Garfunkel der Fall, bei Simon hör ich da nüscht............nochmal reinhören .............. ja, in der tat, Art klingt fast besser, als zu alten Zeiten.


    aber egal:


    Die beiden müssten jetzt 70 oder knapp drüber sein und gehören zu den besten Songwritern aller Zeiten, von mir aus können die aufm Kamm blasen, meine Hochachtung haben Sie für alltime. Und dunnemals haben Sie auf jeden Fall so gesungen, wie es sich jetzt anhört, also sehen wir es als Reminisenz an gelungene alte Tage, denn eins steht fest: Solche Musik gibts nicht mehr.


    See

    Iwo, Zildjian gehen nur bei Jazz, Paiste nur bei Pop-Rock, weiß doch jeder.


    Vorurteilsmodus aus:


    Fredstarter, bevor hier jetzt seitenweise Abhandlungen geschrieben werden, klich dich - der Hinweis wurde ja schon gegeben -mal auf die Zildjian-HP ein und lese die Basics nach. Für detaillierte und spezifizierte Nachfragen stehen dann hier mit Sicherheit ne Menge Leute mit Rat und Tat zur Seite.


    See

    der Takt bleibt beim Shuffle gleich, 4/4 ist 4/4, egal ob als Straight oder als Shuffle. Lediglich die Subdivisons, Breaks, Fill-ins bzw die Begtonung werden in der Rregel triolisch gesetzt, thats all. Also die Snarer bleibt 2 und 4 (fürn Anfang)
    und gezählt wird der takt 1234, ganz normal, da gibts kein Geheimnis.


    Rosanna is N Halftime-shuffle, damit würde ich nicht grade anfangen.


    see