Beiträge von Seelanne

    möchte da donstevano zustimmen: Es wackelt und wackelt, immer so ein bisschen, aber genau das macht dann den - fehlenden - Groove aus. bei Tower of Power schlimmer als bei dem Görensong, der ist soweit "okayer". Aber macht nüscht: gute Ansätze und für 1,5 Jahre ordentlich. Arbeite am Mikrotiming und das wird.


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    Kenn ich auch von früher aus den 80igern, derartige Kommerz-Veranstaltugnen waren zumeist immer übel, einzig dort, wo der Veranstalter auf heimische und bekannten Sponsoren zurückgriff, wars wegen ansonsten wohl drohendem Rufmord okay. Hatte seinerzeit mir abgewöhnt, immer eigene Snare, Hihat, Fußmaschine und Hocker mitzunehmen. Aber schlechte Verstärker werden dadurch natürlich nicht besser. Diese Nachwuchskacke ist ohnehin zweifelhaft. Ich kenn nur zwei Bands, die jemals aus derartigen Kontest halbwegs erfolgreich hervorgegangen sind.


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    Liegt daran, weil du auch deine Uhr am linken Handgelenk trägst - von wegen Körperhälften und Hirnhälften, du weißt schon, dieser kram.


    Deine linke Körperhälfte und rechte Hirnhälfte ist damit wohl deine Zeit-Hälfte. Die andere ist für was anderes -- bsp. zum Bietrinken ... ich wette, du hebst das Glas sodenn auch mit rechts .............. siehste ??!


    Brost !!


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    alles ohne Gewähr, da aus der Erinnerung rausgekramt:


    Wenn ich mich recht entsinne, war das 7000 und das 5000 relativ ähnlich. Das 7000 hatte definitiv andere Kessel als das damalige 9000er, das war aus Birke, das 7000 war aus ner anderen Holzart, ich meine, das war irgendein exotik-Mix. Das würde auch die Farbe des Innenkesseln erklären. 7000 waren Mittelpreissets, 9000 war das damalige Highend. Ich meine mich auch noch zu entsinnen, dass 7000 und 8000 in Sachen Hardware sich unterscheiden (EDITH: siehe auch HOHK's Anmerkung).


    Fazit: Du hast da keinen Schrott sondern nen Mittelpreis set aus den 80igern. Mit vernünftigen Fellen und wenn die Gratungen der Kessel noch gut sind, müsste das vernünftig klingen.


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    also das halte ich den nun auch wieder für stark geschönt, so gehts nun auch nicht: da wäre ich dann eher in Richtung drumrumkölns Auffassung.


    Und es ist richig: "Sound of Muzak" haut man mal nicht eben so raus: Aber Gavin sagsts ja selbst ja Interview: Vor 25 Jahren wäre er technsich auch schon in der Lage gewesen, "sowas" zu spielen, aber gedanklich eben noch nicht, von seiner Musikalität. Dem mann ist zu glauben.


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    also ich hatte eben anderes beobachtet, aber du wirst da den deutlich größeren Erfahrungsschatz haben, von daher müsstet du Recht haben.
    Frage dann aber trotzdem: dann müssten ja immer mehr Openhander nachwachsen, wenn das natürlich ist und die lehrer das nicht gegenteilig beeinflussen, weshalb sehen wir dann aber immer noch so wenige openhander ? Oder täusche ich mich mit letzterem und es gibt mittlerweile fast gleichviel openhander ?

    also was dieses fred-Thema betrifft, gibt es nur einen einzigen echten Klassiker ............ scheibe ............... der ist so klassisch, dass ich den namen glatt vergessen habe ...... wie heißt denn dieses unsägliche Doppelpedal nochmal, was jeden Schlag bei Bedarf automatisch doppeln soll ............. kinders, nun helft mir dochmal ............... hatte auch noch so ne eklige lila Beifarbe ..............



    1. Ja, aber am Anfang muss man sich halt festlegen, man kann ja einen jungen Drummer nicht optional lehren .


    2. MöP: Er mag sich openhand dransetzen, aber sobald er Sticks in die Hand nimmt und die Hohat spielen muss, wird ein rechtshänder mit ungeübter linker Hand immer die Rechte nutzen, außerdem wird es bereits 100mal im Fernsehen gesehen haben, das prägt.


    3. Wenn die Person Linkshänder ist, ist sie zumeist auch linksfüßler, sodass dann die Bass bereits links steht, der Rest läuft dann ab wie beim Rechtshänder, so meine ich.


    4. So wirds richtig sein.


    Zum Schluss: Die Naturbetrachtung, dass jeder Mensch gleich starke Hände nicht haben kann, weil er sonst erst überlegen müsste, welche er benutzt, ist ein Zirkelschluss: : Wenn die Hände gleichstark wären, bräuchte der Mensch grade dann keine zeitraubende Überlegung, weil es dann ja egal wäre, welche er nutzt.


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    also die frage open handed oder nicht dürfte sich wirklich nach der Präferenz des Schülers richten:


    1. Zunächst ist - matz anmerkung ist da aufschlussreich - ja zu klären, ob überhaupt rechts - oder linksfüßler, d.h., wo kommt die Bass hin, bei den meisten eben rechts, also hhat nach links.


    2. Dann im nächsten Schritt wäre zu klären, ob kreuz oder open: Erfahrungsgemäß wollen die meisten, die eben auch Rechtshänder sind, die dauerhafteste Arbeit auch mit der stärksten Hand machen, also linksstehende Hihat mit rechts und damit über Kreuz. Da rechts aber genügend Platz ist für das Ride, kann dann der Rechtshänder auch dann so openhandend spielen. Derjenige, der die linke hand präferiert, wird dann eben Hihat links spielen und das Ride ebenfalls links.


    3. Erfahrungsgemäß sind die meisten, die sich trotz BassDrum-rechts für links als Hihat/Ride-Hand entscheiden, gar keine richtigen Linkshänder (sonst hätten sie sich auch schon bei der Bass für links entscheiden): Openhander sind meist Leute, deren Hände ungefähr gleich stark sind und wo dann einfach der einfachere Aufbau und Ablauf den Stich macht. Es gibt auch einige, die instinktiv mit den Händen openhanded spielen woleln, dann aber, wenn sie merken, dass sie die linke HihatHand mit dem rechten Fuß überein bringen müssen (was ja zunächst einmal schwieriger ist, als wenn beides rechts ist) , dann doch entscheiden, lieber über kreuz spielen.


    4. Es entscheiden sich aber trotzdem viele, die das Hihat und Ride links spielen, überwiegend dazu, rechts als Führhand zu benutzen. Das ist auch folgerichtig: Die rechte Hand ist ja schon auf der Snare, und mit rechts will man zum bsp. auch bei Breaks "rauskommen" (bsp. auf einem Crash), sodass man instinktiv am Anfang Rechts als Führhand benutzt. Openhander haben daher zumeist nur bei Hihat-Snare Kombi-Probleme, wenn diese andersherum ausnotiert sind.


    5. Vor- und Nachteile sind wie ich meine angemessen verteilt. Früher hatte die offene Hand, mit der ich auch angefangen habe, aus meiner Sicht erhebliche Vorteile, heute tendiere ich dazu, viele Dinge auch mit rechts zu spielen, da einige Kombinationen mit rechts einfacher fallen als mit links und seltsamer Weise habe ich mit rechts den besseren Swing, keine Ahnnung warum. Außerdem ist es vom feeling her schon was anderes, den Beat von Bass und Hihat auf einer Körper/GehirnHälfte zu haben.


    Für Lehrer wäre es daher wohl angebracht, nach Klärung der BassDrum-Geschichte darauf zu achten, wie ein Schüler sich verhält, wie er mit den Sticks umgeht, zu welcher Ride/Hihat Hand er tendiert, den instinktiven Vorteil würde ich dann versuchen, auszubauen. In jedem Fall wäre es wohl falsch, einen Schüler in irgendeine Schablone zu pressen oder durch falschen Setaufbau zu behindern: Die Hihat bei der Openhand muss nunmal runter, das Ride nach links und bei der SnareEinstellung hat man nach oben mehr Spiel als bei Überkreuzspielen (wenns denn gewünscht ist).


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    Was ist eigentlich los: braucht man heutzutage für jeden F..... ne Gebrauchsanweisung ? So ein Pech, dass Tony Williams so eine Lektüre nicht hatte, der wäre sonst echt noch was geworden.


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    nicht meine Mucke, habe ich aber trotzdem gerne gehört: schön auf die 12.


    Kritik wäre lediglich im Arrangement-Bereich anzubringen, was natürlich auch immer Geschmackssache ist: dem schönen halftime-part hätte ich eine kleine solo-einlage (guit) gegönnt, im übrigen finde ich den am Ende etwas unschlüssig platziert, ich würde den ich die Mitte mitnem Kurzsolo packen.


    Aber sonst, alles was man hört: (oder wg. Soundverhältnisse raushören kann): gudde !


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    Ich weiß, klingt wahrscheinlich doof jetzzt, aber irgendwie interessiert mich das jetzt gerade mal.


    Stimmt, zumal es dich jetzt grad mal interessieren mag, aber die Anwort Seiten füllen würde, daher die Kurzfassung, auch wenn ich nicht weiß, warum das irgendjemanden interessieren sollte:


    Habe Stewart das erste Mal so 94/95 gehört auf ner Scofield/metheny Scheibe und war übelst beeindruckt, da mich aber die damalige Sco-Muzak, in der Stewart agierte, seinerzeit nicht soo anmachte und ich schlagzeugtechnisch seinerzeit andere Drummer bevorzugte, habe ich ihn dann in der Folgezeit fast komplett aus den Ohren und Augen verloren. Als ich ihn dann mit Sco 2007 auf einem Konzert wiedersah, war ich wieder erheblich geflasht, sodass ich mich dann näher mit ihm beschäftigte und so seinem gesamten Genius gewahr wurde.


    Damit Fragen beantwortet oder muss ich vor dem nächsten Post noch 'ne Sonderprüfung ablegen ?


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