was macht ihr bloß immer mit euren fellen.
Beiträge von Seelanne
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also die frage open handed oder nicht dürfte sich wirklich nach der Präferenz des Schülers richten:
1. Zunächst ist - matz anmerkung ist da aufschlussreich - ja zu klären, ob überhaupt rechts - oder linksfüßler, d.h., wo kommt die Bass hin, bei den meisten eben rechts, also hhat nach links.
2. Dann im nächsten Schritt wäre zu klären, ob kreuz oder open: Erfahrungsgemäß wollen die meisten, die eben auch Rechtshänder sind, die dauerhafteste Arbeit auch mit der stärksten Hand machen, also linksstehende Hihat mit rechts und damit über Kreuz. Da rechts aber genügend Platz ist für das Ride, kann dann der Rechtshänder auch dann so openhandend spielen. Derjenige, der die linke hand präferiert, wird dann eben Hihat links spielen und das Ride ebenfalls links.
3. Erfahrungsgemäß sind die meisten, die sich trotz BassDrum-rechts für links als Hihat/Ride-Hand entscheiden, gar keine richtigen Linkshänder (sonst hätten sie sich auch schon bei der Bass für links entscheiden): Openhander sind meist Leute, deren Hände ungefähr gleich stark sind und wo dann einfach der einfachere Aufbau und Ablauf den Stich macht. Es gibt auch einige, die instinktiv mit den Händen openhanded spielen woleln, dann aber, wenn sie merken, dass sie die linke HihatHand mit dem rechten Fuß überein bringen müssen (was ja zunächst einmal schwieriger ist, als wenn beides rechts ist) , dann doch entscheiden, lieber über kreuz spielen.
4. Es entscheiden sich aber trotzdem viele, die das Hihat und Ride links spielen, überwiegend dazu, rechts als Führhand zu benutzen. Das ist auch folgerichtig: Die rechte Hand ist ja schon auf der Snare, und mit rechts will man zum bsp. auch bei Breaks "rauskommen" (bsp. auf einem Crash), sodass man instinktiv am Anfang Rechts als Führhand benutzt. Openhander haben daher zumeist nur bei Hihat-Snare Kombi-Probleme, wenn diese andersherum ausnotiert sind.
5. Vor- und Nachteile sind wie ich meine angemessen verteilt. Früher hatte die offene Hand, mit der ich auch angefangen habe, aus meiner Sicht erhebliche Vorteile, heute tendiere ich dazu, viele Dinge auch mit rechts zu spielen, da einige Kombinationen mit rechts einfacher fallen als mit links und seltsamer Weise habe ich mit rechts den besseren Swing, keine Ahnnung warum. Außerdem ist es vom feeling her schon was anderes, den Beat von Bass und Hihat auf einer Körper/GehirnHälfte zu haben.
Für Lehrer wäre es daher wohl angebracht, nach Klärung der BassDrum-Geschichte darauf zu achten, wie ein Schüler sich verhält, wie er mit den Sticks umgeht, zu welcher Ride/Hihat Hand er tendiert, den instinktiven Vorteil würde ich dann versuchen, auszubauen. In jedem Fall wäre es wohl falsch, einen Schüler in irgendeine Schablone zu pressen oder durch falschen Setaufbau zu behindern: Die Hihat bei der Openhand muss nunmal runter, das Ride nach links und bei der SnareEinstellung hat man nach oben mehr Spiel als bei Überkreuzspielen (wenns denn gewünscht ist).
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Was ist eigentlich los: braucht man heutzutage für jeden F..... ne Gebrauchsanweisung ? So ein Pech, dass Tony Williams so eine Lektüre nicht hatte, der wäre sonst echt noch was geworden.
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das war aber der WInk mit dem Zaunfaal.
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Das SK klingt etwas härter, dabei aber auch "natürlicher".
maxdas kann man so als fazit stehen lassen. der rest ist testen.
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nicht meine Mucke, habe ich aber trotzdem gerne gehört: schön auf die 12.
Kritik wäre lediglich im Arrangement-Bereich anzubringen, was natürlich auch immer Geschmackssache ist: dem schönen halftime-part hätte ich eine kleine solo-einlage (guit) gegönnt, im übrigen finde ich den am Ende etwas unschlüssig platziert, ich würde den ich die Mitte mitnem Kurzsolo packen.
Aber sonst, alles was man hört: (oder wg. Soundverhältnisse raushören kann): gudde !
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thx, that's what i thought.
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Ich weiß, klingt wahrscheinlich doof jetzzt, aber irgendwie interessiert mich das jetzt gerade mal.
Stimmt, zumal es dich jetzt grad mal interessieren mag, aber die Anwort Seiten füllen würde, daher die Kurzfassung, auch wenn ich nicht weiß, warum das irgendjemanden interessieren sollte:
Habe Stewart das erste Mal so 94/95 gehört auf ner Scofield/metheny Scheibe und war übelst beeindruckt, da mich aber die damalige Sco-Muzak, in der Stewart agierte, seinerzeit nicht soo anmachte und ich schlagzeugtechnisch seinerzeit andere Drummer bevorzugte, habe ich ihn dann in der Folgezeit fast komplett aus den Ohren und Augen verloren. Als ich ihn dann mit Sco 2007 auf einem Konzert wiedersah, war ich wieder erheblich geflasht, sodass ich mich dann näher mit ihm beschäftigte und so seinem gesamten Genius gewahr wurde.
Damit Fragen beantwortet oder muss ich vor dem nächsten Post noch 'ne Sonderprüfung ablegen ?
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lass und zusammen zum Arzt gehen, hab in der letzten Zeit immer so Schmerzen im Kopf, zwar nur wenn ich lache, aber immerhin.
Im übrigen: bei mir ist der Abfluss in der Badewanne verstopft: Was kann das sein ?
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schöne umschreibungen:

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der Typ ist einfach die Hölle, einer der wenigen Drummer, die mich in den letzten Jahren geflasht haben, obwohl ich solch einen Stil noch nicht einmal so mag, auch keine Ahnung, wo der sein Time-Feel hernimmt.
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okay, die schönsten hellsten Becken aller Zeiten: Paiste 602: Silbrig, perlend, hell schimmernd.
Also wenn du Kohle hast, geh auf die Pirsch in der Bucht.
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Am 03.12.2010 spielt Trio of OZ im Domicil Dortmund:
Federführend hierbei der göttliche Omar Hakim und lovely Rachel Z am Piano. Das müsste was werden.
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....... machs wie 99 % aller Handwerker, die sich bei Erscheinen erstmal den Ort des Handelns besehen, fast ungläubig die Miene verziehen, die Hand in den Nacken legen, die Schirmütze dabei nach vorne schieben und sinnierend-wissend mit dem Kopf nicken, dabei weiter den Nacken kratzend: ou ou ou ou ou, ... das wird teuer.
....... hör auf MM, so ists.
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Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt oft so nah: Ich zitier mich mal selbst aus dem Jahhre 2005:
"Es ist so wie beim Malen, die Farben und das Know how sind die Technik, wie du die Farben und in welcher Zusammansetzung auf die Leinwand haust, entscheidet deine künstlerische Ausprägung, in diesem Fall deine Musikalität. So auch beim Schreiben und bei allen Kunstformen.
Größter Fehler ist es, zu meinen, mittels Technik Musik machen zu können. Mehr oder weniger sein Instrument beherrschen, ja, das kann man mittels Technik, Musik machen ist aber was anderes, fängt est jenseits der Frage nach Technik an.
Aber: Musikalität und Technik schließen sich auch nicht aus. Weit verbreitet der Irrtum, dass musikalisches Trommeln immer einfach sein muss und dass technisch feines Spiel immer gleich unmusikalisch sein muss. Da ist es so wie bei der Schönheit: Auch die hässlichen sind nicht immer klug, genausowenig wie die Schönen immer dumm.
Deine Technik entscheidet, was du überhaupt spielen kanst, wie groß dein Arsenal ist. Deine Musikalität entscheidet darüber, wann, wie und wo du sie einsetzt. Das hat viel mit Erfahrung zu tun, mit Einfühlungsvermögen etc. pp. Musikalität entwickelt sich sodenn auch später und langsamer als Technik.
Letzlich kommt aber Musikalität auch nur dort zum tragen, wo sie überhaupt Platz hat. Spiele ich ausschließlich Musikstile, deren Bandbreite der Ausdrucksfähigkeit gering ist, entwickle ich selten ausreichende Musikalität.
Meiner Erfahrung nach wird echte Musikalität selten erreicht: Die jungen Drummer haben zu sehr ihr Auge auf technische Details und Geschwindigkeit geworfen, sind zu selbstverliebt in ihre Technik, die sie ständig verbesseren wollen. Ältere Drummer dagegen fehlt es oft an neuen Entwicklungsansätzen, sie spielen irgendwann nur noch das Gleiche, reproduzieren sich nur noch selbst.
Einen musikalischen Drummer wird man immer daran erkennen, dass er sich wunderbar anhört, ohne das man gleich benennen könnte, warum eigentlich. Muskalische Drummer atmen mit der Musik, die sie spielen, und ihr Spiel hört sich trotz aller eventuellen Überraschungsmomente so selbstverständlich an, dass man nicht auf den Gedanken käme, auch nur eine Note zu ändern.
Ein gutes Beispiel immer noch für muskalisches Drummen ist unter anderem Jim Keltner. Sein Drummen bei Ry Cooders "Things will work out fine" (auf der "Bob til you drop") ist fernab jeglichen Technikwahns einer der feinsten Arbeiten ever.
In diesem Sinne
Seelanne"So , mehr kann ich nicht.
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...naja, es gibt dann natürlich auch immer noch die Möglichkeit zu sagen : " Nä, ich erklär nicht nochmal, was ich geschrieben habe."
Wem die Technik für seine musikalischen Ideen am jeweiligen Instrument fehlt, kann ja versuchen, die Idee per Tanz oder Höhlenbild umzusetzen.
Und die Grenze des Erträglichen is einfach mal da, wo die Mehrheit zu disem Urteil kommt. Funktioniert in der Musik ja überhaupt sehr gut.ja, wir haben wohl ein unterschiedliches Musikverständnis, da kommt man dann auch nicht recht weiter, stimmt.
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PS: Schöne Hints MATZ.
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[quote]Meine Theorie zur Thematik : Musikalität kann ausschließlich durch Technik vermittelt werden
Genau den Satz halt ich in seiner unterstellten Ausschließlichkeit für den Totengräber der Musikalität: Genau wegen Annahme der immer währenden Richtigkeit dieser Aussage, wird das ausschließliche Hauptaugenmerk auf die Technik gelegt und damit die Musik erwürgt Das Ergebnis ist dann das, was wir allzuoft zu sehen und zu hören bekommen: Leblose Musikhülsen, die zum Gähnen langweilig sind.
Kein Vertun: Auch ich halte Technik für keinen Gradmesser mangelnder Musikalität, sowenig wenig Technik ein Zeichen für Musikalität ist. Der Alles-Könner ist nicht unmusikalisch, weil er technisch schwierige Dinge spielt, sowenig wie der Nichtskönner a priori Musik macht.
Aber der Punkt ist, und darüber redet Harrisson in dem Interview:
1. Entscheidend ist nicht der technische Aspekt des Drummens, sondern die Musik, in dem Drummen stattfindet und wie sich der Drummer dazu verhält
2. So gesehen als Musiker zu denken und eben nicht als ich-bezogener Drummer, der nur sein Instrument sieht
3. Dieses "Warum" zu ergründen: Wie erhalte ich Inspirationen, warum spielt der eine Drummer immer nur atlbackendes, während der andere neues erfindet, also kreativ im eigentlichen Sinne ist.Für mich daher sei jeher 2 Wahlsprüche:
1. Entscheidend ist nicht das Wie, sondern das Warum.
2. Man braucht Technik, um sich dann von der Technik zu befreien.See
PS: Dreckszitatfunktion
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Jetzt haben wir schon ne Suchmaschine, die mehr schlecht als recht funktioniert (keine Wörter unter 4 Buchstaben), und der Rest fällt dann halt solchen Wortneuschöpfungen zum Opfer.Ist es denn nicht möglich, dass man sein Geschreibsel evtl. mal durchliest, bevor man auf "Absenden" klickt?
Ach Hochi,
verzeih, aber ich fürchte, dass das Durchlesen vorher durchaus stattfand. Insofern alles umso schlimmer ..............
Es ist so wie mit dem Verstehen: "Bollmann verstand jedes Wort, er wußte bloß nicht, was es bedeutet."See
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grade gesehen: http://www.youtube.com/watch?v=DM6bDkP37wA
in diesem Zusammenhang wohl Pflichtprogramm für alle Drummer, der Typ spricht mir aus dem Herzen.
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