Beiträge von Seelanne

    der Typ ist einfach die Hölle, einer der wenigen Drummer, die mich in den letzten Jahren geflasht haben, obwohl ich solch einen Stil noch nicht einmal so mag, auch keine Ahnung, wo der sein Time-Feel hernimmt.


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    ....... machs wie 99 % aller Handwerker, die sich bei Erscheinen erstmal den Ort des Handelns besehen, fast ungläubig die Miene verziehen, die Hand in den Nacken legen, die Schirmütze dabei nach vorne schieben und sinnierend-wissend mit dem Kopf nicken, dabei weiter den Nacken kratzend: ou ou ou ou ou, ... das wird teuer.


    ....... hör auf MM, so ists.


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    Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt oft so nah: Ich zitier mich mal selbst aus dem Jahhre 2005:


    "Es ist so wie beim Malen, die Farben und das Know how sind die Technik, wie du die Farben und in welcher Zusammansetzung auf die Leinwand haust, entscheidet deine künstlerische Ausprägung, in diesem Fall deine Musikalität. So auch beim Schreiben und bei allen Kunstformen.


    Größter Fehler ist es, zu meinen, mittels Technik Musik machen zu können. Mehr oder weniger sein Instrument beherrschen, ja, das kann man mittels Technik, Musik machen ist aber was anderes, fängt est jenseits der Frage nach Technik an.


    Aber: Musikalität und Technik schließen sich auch nicht aus. Weit verbreitet der Irrtum, dass musikalisches Trommeln immer einfach sein muss und dass technisch feines Spiel immer gleich unmusikalisch sein muss. Da ist es so wie bei der Schönheit: Auch die hässlichen sind nicht immer klug, genausowenig wie die Schönen immer dumm.


    Deine Technik entscheidet, was du überhaupt spielen kanst, wie groß dein Arsenal ist. Deine Musikalität entscheidet darüber, wann, wie und wo du sie einsetzt. Das hat viel mit Erfahrung zu tun, mit Einfühlungsvermögen etc. pp. Musikalität entwickelt sich sodenn auch später und langsamer als Technik.


    Letzlich kommt aber Musikalität auch nur dort zum tragen, wo sie überhaupt Platz hat. Spiele ich ausschließlich Musikstile, deren Bandbreite der Ausdrucksfähigkeit gering ist, entwickle ich selten ausreichende Musikalität.


    Meiner Erfahrung nach wird echte Musikalität selten erreicht: Die jungen Drummer haben zu sehr ihr Auge auf technische Details und Geschwindigkeit geworfen, sind zu selbstverliebt in ihre Technik, die sie ständig verbesseren wollen. Ältere Drummer dagegen fehlt es oft an neuen Entwicklungsansätzen, sie spielen irgendwann nur noch das Gleiche, reproduzieren sich nur noch selbst.


    Einen musikalischen Drummer wird man immer daran erkennen, dass er sich wunderbar anhört, ohne das man gleich benennen könnte, warum eigentlich. Muskalische Drummer atmen mit der Musik, die sie spielen, und ihr Spiel hört sich trotz aller eventuellen Überraschungsmomente so selbstverständlich an, dass man nicht auf den Gedanken käme, auch nur eine Note zu ändern.


    Ein gutes Beispiel immer noch für muskalisches Drummen ist unter anderem Jim Keltner. Sein Drummen bei Ry Cooders "Things will work out fine" (auf der "Bob til you drop") ist fernab jeglichen Technikwahns einer der feinsten Arbeiten ever.


    In diesem Sinne
    Seelanne"


    So , mehr kann ich nicht.



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    ...naja, es gibt dann natürlich auch immer noch die Möglichkeit zu sagen : " Nä, ich erklär nicht nochmal, was ich geschrieben habe."
    Wem die Technik für seine musikalischen Ideen am jeweiligen Instrument fehlt, kann ja versuchen, die Idee per Tanz oder Höhlenbild umzusetzen.
    Und die Grenze des Erträglichen is einfach mal da, wo die Mehrheit zu disem Urteil kommt. Funktioniert in der Musik ja überhaupt sehr gut.


    ja, wir haben wohl ein unterschiedliches Musikverständnis, da kommt man dann auch nicht recht weiter, stimmt.


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    PS: Schöne Hints MATZ.

    [quote]Meine Theorie zur Thematik : Musikalität kann ausschließlich durch Technik vermittelt werden


    Genau den Satz halt ich in seiner unterstellten Ausschließlichkeit für den Totengräber der Musikalität: Genau wegen Annahme der immer währenden Richtigkeit dieser Aussage, wird das ausschließliche Hauptaugenmerk auf die Technik gelegt und damit die Musik erwürgt Das Ergebnis ist dann das, was wir allzuoft zu sehen und zu hören bekommen: Leblose Musikhülsen, die zum Gähnen langweilig sind.


    Kein Vertun: Auch ich halte Technik für keinen Gradmesser mangelnder Musikalität, sowenig wenig Technik ein Zeichen für Musikalität ist. Der Alles-Könner ist nicht unmusikalisch, weil er technisch schwierige Dinge spielt, sowenig wie der Nichtskönner a priori Musik macht.


    Aber der Punkt ist, und darüber redet Harrisson in dem Interview:
    1. Entscheidend ist nicht der technische Aspekt des Drummens, sondern die Musik, in dem Drummen stattfindet und wie sich der Drummer dazu verhält
    2. So gesehen als Musiker zu denken und eben nicht als ich-bezogener Drummer, der nur sein Instrument sieht
    3. Dieses "Warum" zu ergründen: Wie erhalte ich Inspirationen, warum spielt der eine Drummer immer nur atlbackendes, während der andere neues erfindet, also kreativ im eigentlichen Sinne ist.


    Für mich daher sei jeher 2 Wahlsprüche:
    1. Entscheidend ist nicht das Wie, sondern das Warum.
    2. Man braucht Technik, um sich dann von der Technik zu befreien.


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    PS: Dreckszitatfunktion


    Jetzt haben wir schon ne Suchmaschine, die mehr schlecht als recht funktioniert (keine Wörter unter 4 Buchstaben), und der Rest fällt dann halt solchen Wortneuschöpfungen zum Opfer.


    Ist es denn nicht möglich, dass man sein Geschreibsel evtl. mal durchliest, bevor man auf "Absenden" klickt?


    Ach Hochi,
    verzeih, aber ich fürchte, dass das Durchlesen vorher durchaus stattfand. Insofern alles umso schlimmer ..............
    Es ist so wie mit dem Verstehen: "Bollmann verstand jedes Wort, er wußte bloß nicht, was es bedeutet."


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    Das erste, was der Produzent mich gefragt hat war, ob ich nich n´bisschen mehr reinhauen kann.
    Ich spiel auch zur Zeit Sticks in Größe 7A. Vielleicht wär ich da auch mit etwas dickeren schon besser bedient. Ist bei mir dann auch ne Konditionsfrage...
    Falls mal jemand reinhören möchte, was wir so machen... Leider sind die Aufnahemen noch nicht so hochwertig
    http://www.youtube.com/watch?v=9MWCDdXOh-Q


    Klingt doch ganz schick. Wenn der Produzent will, dass du härter haust, hat er sehr wahrscheinlich zu viel gates drin. Egal, die Aufnahmen bestätigen meine Meinung, die Fellwahl ist da zweitrangig bei der Mucke (was ich nicht abwertend meine). Mein Tip: nimm die Emperors und konzentrier dich aufs Spielen. 12/12 Stücke in 2 Tagen sind eh anstrengend genug.


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    Abgesehen davon finde ich diesen kleinen hakeligen Verspieler in dem Video etwas "überbewertet" - das passiert halt mal beim rumdaddeln


    Klar, aber ich meinte gar nicht mal nur den einen Verpeiler. Das ganze Ding ist übel und zeigt mir , dass der in keinster Weise was kann, Ich hab hier in der Hörzoine mindestens 30 Videos gesehen, aus denen sich ergibt, dass der dort Agierende 3 mal mehr auf dem Kasten hat (Wie gesagt: Die Musik von Limp kann man trotzdem mögen, auch wenns nicht mein Ding ist)


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    Leider haben wir in dem Studio nur 2 Tage Zeit um die 12-13 Songs einzutrommeln.


    Da hast du dir ne Menge vorgenommen. Mein Tip daher: verschwende nicht zu viel Zeit auf die Fellauswahl. Es ist noch keine Aufnahme an den Fellen gescheitert, eine Riesenkarriere ist noch nie gestoppt worden, nur weil der Drummer Fell x statt Fell y verwendet hat.


    Im Studio würde ich an sich immer einlagige Felle vorziehen, aber wenn du heavy spielst , bist du mit REMo Empreror immer auf der sicheren Seite.


    Aber ganz egal welche Felle: Wichtig ist, das sie richtig gestimmt sind und dass sie ein ganz klein wenig eingespilet sind (bzw. gedehnt), damit sich die Stimmung nicht sofort wieder verzieht.

    ich hatte das ding früher viel gespielt und hatte es anders in den ohren. kommt davon :sleeping: . mir gefällts :thumbup: .


    das problem ist halt, dass heute aber wirklich jeder so spielt. war gerade gestern an einer session. es gibt so viele gute musiker, aber die konzepte ähnlen sich alle bis aufs haar. da vergeht mir zuweilen die lust. ;(


    wie geht es dir/euch dabei?


    Genauso. Ich guck mir sowas nicht mehr an, also sogenannte JazzSessions. Da ist immer zu wenig Risiko bei, wenig neues, zu altbacken.


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    1. Oh mein Gott, also bis jetzt stammen die meisten Antworten hier von Ü30... :
    Aha, also Foren sollten deiner Meinung nur eine Spielweise für 14 jährige sein, beginne allmählich deinen Standpunkt zu verstehen.


    2. GET A LIFE und vernachlässigt nicht eure Kinder/Familien, falls ihr das überhaupt auf die Reihe bekommt ....
    Kein Problem damit, weder ich noch andere hier. Alles cremig.


    3. Hey aber irgendwie interessiert das hier im "richtigen" Leben keinen!
    Wollst du mir jetzt was übers richtige Leben erzählen ? Gerne, ich höre. Bin gespannt..... nein, nochmal überlegt: besser doch nicht.


    4. Werde jah jetzt sowieso von irgendnem Sheriff gebannt.
    Sorry, die Mods hier sind nicht dazu da, deine Vorurteile zu bestätigen. Bleibt wohl nur, nen neuen Account anzulegen.


    5. Naja, hey ihr 40-jährigen
    Nana, wie werden ja immer älter.


    6. Leute mit erfolgreichem Werdegang etc, die es zu was gebracht haben, hab ich hier noch nicht gesehen da ............
    Du sagtest ja, du seiest neu hier, von daher der Mantel des Vergebens drüber gelegt.


    7. Viel Spaß weiterhin ihr Profis!
    - Danke, den werden wir haben, genauso wie die letzten 8 Jahre schon. Wie alt warst du da noch gleich ?


    ................. sschüsss !

    unbedingt machen, es gibt nichts besseres als Bandurlaub, egal wohin !


    See


    PS: Und Mädels zu Hause lassen, das geht nicht und wenn, dann schief.