Beiträge von Seelanne

    Seelanne:
    1. solche Antworten wie deine bringen mir einen sch....die anderen Jungs & Mädels hier haben mir besten helfen können
    2. Das Rast Paiste spielt, wusste ich schon vorher.
    3. Da es aber bekanntlich von Paiste mehr als ein Becken gibt.............
    4. Also lass doch solch dumme Bemerkungen
    5. Danke.


    1. Hatte in meinem ersten Post als erster gesagt: Paiste und 14/15/16. Anderweitig wurde die Vermutung auf unbekannten Stack genannt. Näher sind wir der Wahrheit bislang nicht gekommen und werden es auch nicht.
    2. Offensichtlich nicht.
    3. Eben, das Problem teilen wir mit Dir.
    4. siehe oben 1.
    5. Bitte.

    - 3 oder mehr Geschwindigkeiten in einem Song sind schwer zu verdauen. Wenn du in einem Stück unbedingt erst Halftime, dann double-Time und dann letztlich auch noch einen Part mit normalem Time spielst, sollten dann auch alle 3 Teile im gleichen Metrum (Bpm) sein. Mach mal nen Klick an und übe die 3 Teile sauber zu spielen.


    - im Anfangspart (Halftime) spielt du durchgehende 4tel/8tel auf dem Crash/China. Die BassDrum ist zwar nicht zu hören, ich vermute aber mal, dass du den Groove des Basses/Gitarre zuweilen mit der Bassdrum versuchst zu doppeln. Ich vermute, da du regelmäßig typische "Hänger" an den Stellen im Groove hast, du eierst da erheblich. Übe das ganze, bis es sitzt, bis dahin spiele die BassDrum einfach grade, sonst bekommst du keinen Groove rein.


    Ansonsten kann man auf Grund der Soundqualität nix sagen. Das nächste Mal bitte etwas, wo man das Drumset überhaupt vollständig hört, andernfalsl iss es mit dem Kritisieren etwas beschwerlich.


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    Nichts für ungut , aber in dem ganzen Video sieht man das Becken lediglich aus erheblicher Entfernung und dann noch im Profil sozusagen. Es ist überhaupt nichts erkennbar, weder ob es sich um ein Einzelbeckeckn handelt, noch ob um zwei, also als Stack. Also ich wüßte nicht, wie da irgendwer irgendwelche Angaben machen könnte. Und das Rast Paiste spielt, es also aller Vorausicht sich eben dann auch um ein Paiste handeln müßte, wäre locker ergoogelbar gewesen. Und das es nicht ein 18/20/ oder 22 ist, ist ebenfalls halbwegs abschätzbar. Also alles mit einfachen Mitteln selber zu klären.


    Egal, hab wohl heute meinen exakten, nimms nicht persönlich.


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    Exakt: Stimme Seven da voll und ganz zu. Alle modernen und guten Drummer haben sich ne Menge damit auseinandergesetzt, WIE sie klingen. Sie wissen, dass das die halbe Miete ist, um das rüberzubringen, was sie ausdrücken wollen. Es wird ja immer unterschätzt, aber zu wissen, welche Klangbilder man erzeugt und wie man das hinbekommt, ist genauso wichtig, wie die spielttechnsiche Umsetzung des ganzen. Und das auch unabhängig von der Mikrofonierung überhaupt, auch das unabgemikte Naturset muss stimmig sein und eben auch die "Klangfarben" dessen, was gespielt wird.


    Und ganz nebenbei gibts nen guten Hint vvon Gentleman Phillips: "das Schwierigste ist, langsam zu spielen."


    Im übrigen tolles Interview, danke Uli für die Links !


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    ich liebe solche Anfragen.


    Rast spielt Paiste, im übrigen siehts nach nem 14/15 oder 16er aus, also wirds im Ergebnis sicherlich ein 22er Ziidjian K Custom sein. Im übrigen spielt der Percussionist den Akzent offensichtlich auf einem seiner 3 Mini-Chinas mit, also dürfte es wohl ein Soundmix sein.

    cih würde an deiner stelle auf die suche nach einem Premier Artist Heritage Jazz Set gehen, Da liegst du im meilen besser als mti den oben genannten Alternativen. Member Phillipe hatte mal so eins auf nem Drummerforum-Treffen mit und ich war schwerstens angetan. Kein, fein, toller Sound.


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    Meiner Meinung nach ist der Träumer von Dream Theater vor über 15 Jahren von Bord gegangen, seither ist es nur noch Theater. Für mich gibt es dort keine Tiefe mehr in der Musik.
    Niop


    Ich verkürze mal auf 10 Jahre, sehe das aber im Ergebnis genauso. Unabhängig vom Mögen oder Nichtmögen objektiv und aktuell kein wesentlicher musikalischer Verlust. Die Welt dreht sich, alles bewegt sich, everything must change.


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    genau das Thema hatten wir letztens doch schon. Das Yess soll ja eigentlich grade das verhindern bzw. nicht aufkommen lassen, da es am neutralen Schwingungspunkt montiert ist. Möglich , dass das eine Mär ist, möglich auch, dass du einen Ausreißer hast. Aber: völlig frei schwingende Kessel klingen nunmal immer resonanter, als montierte. Deswegen gibts ja die ganzen Tom-Aufhängungs-Wissenschaften, um genau da hin zu kommen.


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    JEDE Beschäftigung mit der Materie hilft, einen Königsweg gibt es da nicht:


    1. Am Anfang steht immer das Hören. Versuche, soviel Musik wie möglich zu hören, ja rein passiv, ohne selber zu drummen. Höre Musik, wo das Timing halten nicht so selbstverständlich ist, bsp. Latin oder Jazz. Versuche bei allem, was du hörst, den Grundpuls herauszuhören und zu verinnerlichen. Achte dabei gar nicht so darauf, was der Drummer macht, wenn du Zauberer an den Drums hörst, konzentrier dich gar nicht so auf das, was sie spielen, sondern versuche bei all dem Gezaubere den Grundpuls weiter zu fühlen. Bei guten Drummern kann man das, selbst wenn die die ausgeflipptesten Sachen spielen, deswegen sind die ja auch so gut. Höre auch ungrade Takte, hör dir Zappa an, damit du nicht in den üblichen 4/4tel Schemen festhängts. Hör dir Klassik an, hör dir eine Solokonzert von keith Jarret an und versuche den Puls zu entdecken, es gibt unendlich Möglichkeiten.


    2. Versuche bei all diesen Höreindrücken, Notenwerte mitzusingen, Subdivisions, 4tel, achtel, Triolen, 32tel versuche Drumlicks zu singen, die meisten Drummer machen das. Bewege dich einfach gedanklich und emotional in der Musik, die du hörst (hört sich jetzt bescheuert an, aber what the hell).


    3. Setzt dich hin und spiel, einerseits zum Metronom, andererseits frei, beides ist gleich wichtig, das erste, um sich zu kontrollieren und sich erst gar nicht vorzumachen, man wäre in time, das zweite, damit man seinen eigenen Groove findet, sich reinfindet in Nuancen der Geschwindigkeit, seine eigene innere Uhr stellt.


    4. Versuch, soviel wie möglich am Set zu spielen, von mir aus am E-Set. Was habe ich nicht schon alles in meinem Leben an schönen Sachen gespieltl, aber eben auf dem Pad. Sobald ich am Set war und die Hände und Arme die langen Wege gehen mussten, wars vorbei. Gewöhn dich erst gar nicht an das Spielen auf 10x10 cm. Dein Körper gewöhnt sich zu sehr die kleinen Wege an, sobald er die großen beschreiten muss, passt die Koordination bzw die Geschwindigket nicht mehr. Nutz das Pad für Technik, für Ausdauer. Das beste Training ist immer noch am Set.


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    Doch doch, hast Du schon gut gemacht! :)
    Elvin Jones' Swing kann man ganz wunderbar auf der DVD "Different Drummer"
    bestaunen. Bei ihm klingt's für mich oft so, als würde er mit samt Set die Treppe runter stürzen oder wie ein Ei,
    das eine schiefe Ebene runterrollt. Einzigartig.


    fwdrums


    Wunderbare Formulierung, und es triffts: Empfinde ich genauso.


    und der absolute Knaller ist das:
    http://drummerworld.com/Videos/stevegaddbasically.html
    Hier deutet er den Skipbeat stellenweise nur an, eher gefühlt als gespielt und dann swingt das wie Hölle.


    Scheiße, das ist ja wirklich die Hölle: mit so einfachen Mitteln, jeder Akzent sitzt da wie Arsch auf Eimer, so wie man ihn nicht besser spielen kann, jede Note da, wo sie hin muss, um zu grooven. Und das auch noch in einem solchen "Schleich-Tempo", was ja doch so viel schwieriger ist als die schnell gezockten Sachen. Tscha, er hats einfach, er ist es einfach.


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    Das gleiche bei mir: 8er, 10er, 14er und 15er alles wunderbar, das 12er stinkt, allerdings nur in 12x10, das gleich ein 12x9 ist es wiederum klasse. Kann durchaus am Yess liegen, aber das ist alles letztlich kaffeesatzleserei: Aver: Ich hatte noch bei allen Stes, die ich gespielt habe, immer iens drunter, was nicht optimal war.


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    also zunächst dürften da verschiedene Drumlinien übereinandergelegt sein, man hört das auf dem teil ab 4:27 sehr gut, dort wo er das kurze Viertel-Triolen-Pattern auf der Snare einstreut, den Break wiederholt er dann auch noch mal kurz danach, da hört man deutlich, dass die eine Spur mit BassDrum und Effekten durchläuft und er dazu die Snare und Toms drüber spielt.


    Die ganze Hauptlinie der Drums hört sich aber für mich sehr organisch an (also vom groove, weniger vom sound), dazu kommt der typische Collins-Tom-Sound, auch ist der ganze Drumpart nicht gleich, ich höre da fast keine Loops raus, fast jeder Part ist leicht anders, auch die Splash-Becken kommen immer wieder an anderen Stellen. DAs hört sich einfach an, als wenn der, der da trommelt, Bock aufs Trommeln gehabt hat.


    Also mein Tip: Das meiste ist live, höhst wahrcheinlich aus mehreren (Live) Spuren zusammengeklebt. Ein zusätzliche Verfremdung dort, eine da, und fertig ist das schöne Teil. Der Rest macht die Bearbeitung und der Mix.


    Aber insgesamt ein sehr halliger Sound, der es schwer macht, da was 100%iges zu bestimmen. Aber was solls. Interessant wäre auch nicht, welches Equipment da im einzelnen zum Einsatz kommt, sondern wie man so eine Drumpart für ne Cover-Band feddich macht, so, dass er groovt, eben auch ohne Effekteund speziellen Mix.


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