Beiträge von Seelanne

    nicht meine Mucke, habe ich aber trotzdem gerne gehört: schön auf die 12.


    Kritik wäre lediglich im Arrangement-Bereich anzubringen, was natürlich auch immer Geschmackssache ist: dem schönen halftime-part hätte ich eine kleine solo-einlage (guit) gegönnt, im übrigen finde ich den am Ende etwas unschlüssig platziert, ich würde den ich die Mitte mitnem Kurzsolo packen.


    Aber sonst, alles was man hört: (oder wg. Soundverhältnisse raushören kann): gudde !


    See

    Ich weiß, klingt wahrscheinlich doof jetzzt, aber irgendwie interessiert mich das jetzt gerade mal.


    Stimmt, zumal es dich jetzt grad mal interessieren mag, aber die Anwort Seiten füllen würde, daher die Kurzfassung, auch wenn ich nicht weiß, warum das irgendjemanden interessieren sollte:


    Habe Stewart das erste Mal so 94/95 gehört auf ner Scofield/metheny Scheibe und war übelst beeindruckt, da mich aber die damalige Sco-Muzak, in der Stewart agierte, seinerzeit nicht soo anmachte und ich schlagzeugtechnisch seinerzeit andere Drummer bevorzugte, habe ich ihn dann in der Folgezeit fast komplett aus den Ohren und Augen verloren. Als ich ihn dann mit Sco 2007 auf einem Konzert wiedersah, war ich wieder erheblich geflasht, sodass ich mich dann näher mit ihm beschäftigte und so seinem gesamten Genius gewahr wurde.


    Damit Fragen beantwortet oder muss ich vor dem nächsten Post noch 'ne Sonderprüfung ablegen ?


    See

    der Typ ist einfach die Hölle, einer der wenigen Drummer, die mich in den letzten Jahren geflasht haben, obwohl ich solch einen Stil noch nicht einmal so mag, auch keine Ahnung, wo der sein Time-Feel hernimmt.


    See

    ....... machs wie 99 % aller Handwerker, die sich bei Erscheinen erstmal den Ort des Handelns besehen, fast ungläubig die Miene verziehen, die Hand in den Nacken legen, die Schirmütze dabei nach vorne schieben und sinnierend-wissend mit dem Kopf nicken, dabei weiter den Nacken kratzend: ou ou ou ou ou, ... das wird teuer.


    ....... hör auf MM, so ists.


    See

    Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt oft so nah: Ich zitier mich mal selbst aus dem Jahhre 2005:


    "Es ist so wie beim Malen, die Farben und das Know how sind die Technik, wie du die Farben und in welcher Zusammansetzung auf die Leinwand haust, entscheidet deine künstlerische Ausprägung, in diesem Fall deine Musikalität. So auch beim Schreiben und bei allen Kunstformen.


    Größter Fehler ist es, zu meinen, mittels Technik Musik machen zu können. Mehr oder weniger sein Instrument beherrschen, ja, das kann man mittels Technik, Musik machen ist aber was anderes, fängt est jenseits der Frage nach Technik an.


    Aber: Musikalität und Technik schließen sich auch nicht aus. Weit verbreitet der Irrtum, dass musikalisches Trommeln immer einfach sein muss und dass technisch feines Spiel immer gleich unmusikalisch sein muss. Da ist es so wie bei der Schönheit: Auch die hässlichen sind nicht immer klug, genausowenig wie die Schönen immer dumm.


    Deine Technik entscheidet, was du überhaupt spielen kanst, wie groß dein Arsenal ist. Deine Musikalität entscheidet darüber, wann, wie und wo du sie einsetzt. Das hat viel mit Erfahrung zu tun, mit Einfühlungsvermögen etc. pp. Musikalität entwickelt sich sodenn auch später und langsamer als Technik.


    Letzlich kommt aber Musikalität auch nur dort zum tragen, wo sie überhaupt Platz hat. Spiele ich ausschließlich Musikstile, deren Bandbreite der Ausdrucksfähigkeit gering ist, entwickle ich selten ausreichende Musikalität.


    Meiner Erfahrung nach wird echte Musikalität selten erreicht: Die jungen Drummer haben zu sehr ihr Auge auf technische Details und Geschwindigkeit geworfen, sind zu selbstverliebt in ihre Technik, die sie ständig verbesseren wollen. Ältere Drummer dagegen fehlt es oft an neuen Entwicklungsansätzen, sie spielen irgendwann nur noch das Gleiche, reproduzieren sich nur noch selbst.


    Einen musikalischen Drummer wird man immer daran erkennen, dass er sich wunderbar anhört, ohne das man gleich benennen könnte, warum eigentlich. Muskalische Drummer atmen mit der Musik, die sie spielen, und ihr Spiel hört sich trotz aller eventuellen Überraschungsmomente so selbstverständlich an, dass man nicht auf den Gedanken käme, auch nur eine Note zu ändern.


    Ein gutes Beispiel immer noch für muskalisches Drummen ist unter anderem Jim Keltner. Sein Drummen bei Ry Cooders "Things will work out fine" (auf der "Bob til you drop") ist fernab jeglichen Technikwahns einer der feinsten Arbeiten ever.


    In diesem Sinne
    Seelanne"


    So , mehr kann ich nicht.



    See

    ...naja, es gibt dann natürlich auch immer noch die Möglichkeit zu sagen : " Nä, ich erklär nicht nochmal, was ich geschrieben habe."
    Wem die Technik für seine musikalischen Ideen am jeweiligen Instrument fehlt, kann ja versuchen, die Idee per Tanz oder Höhlenbild umzusetzen.
    Und die Grenze des Erträglichen is einfach mal da, wo die Mehrheit zu disem Urteil kommt. Funktioniert in der Musik ja überhaupt sehr gut.


    ja, wir haben wohl ein unterschiedliches Musikverständnis, da kommt man dann auch nicht recht weiter, stimmt.


    See


    PS: Schöne Hints MATZ.

    [quote]Meine Theorie zur Thematik : Musikalität kann ausschließlich durch Technik vermittelt werden


    Genau den Satz halt ich in seiner unterstellten Ausschließlichkeit für den Totengräber der Musikalität: Genau wegen Annahme der immer währenden Richtigkeit dieser Aussage, wird das ausschließliche Hauptaugenmerk auf die Technik gelegt und damit die Musik erwürgt Das Ergebnis ist dann das, was wir allzuoft zu sehen und zu hören bekommen: Leblose Musikhülsen, die zum Gähnen langweilig sind.


    Kein Vertun: Auch ich halte Technik für keinen Gradmesser mangelnder Musikalität, sowenig wenig Technik ein Zeichen für Musikalität ist. Der Alles-Könner ist nicht unmusikalisch, weil er technisch schwierige Dinge spielt, sowenig wie der Nichtskönner a priori Musik macht.


    Aber der Punkt ist, und darüber redet Harrisson in dem Interview:
    1. Entscheidend ist nicht der technische Aspekt des Drummens, sondern die Musik, in dem Drummen stattfindet und wie sich der Drummer dazu verhält
    2. So gesehen als Musiker zu denken und eben nicht als ich-bezogener Drummer, der nur sein Instrument sieht
    3. Dieses "Warum" zu ergründen: Wie erhalte ich Inspirationen, warum spielt der eine Drummer immer nur atlbackendes, während der andere neues erfindet, also kreativ im eigentlichen Sinne ist.


    Für mich daher sei jeher 2 Wahlsprüche:
    1. Entscheidend ist nicht das Wie, sondern das Warum.
    2. Man braucht Technik, um sich dann von der Technik zu befreien.


    See


    PS: Dreckszitatfunktion


    Jetzt haben wir schon ne Suchmaschine, die mehr schlecht als recht funktioniert (keine Wörter unter 4 Buchstaben), und der Rest fällt dann halt solchen Wortneuschöpfungen zum Opfer.


    Ist es denn nicht möglich, dass man sein Geschreibsel evtl. mal durchliest, bevor man auf "Absenden" klickt?


    Ach Hochi,
    verzeih, aber ich fürchte, dass das Durchlesen vorher durchaus stattfand. Insofern alles umso schlimmer ..............
    Es ist so wie mit dem Verstehen: "Bollmann verstand jedes Wort, er wußte bloß nicht, was es bedeutet."


    See

    Das erste, was der Produzent mich gefragt hat war, ob ich nich n´bisschen mehr reinhauen kann.
    Ich spiel auch zur Zeit Sticks in Größe 7A. Vielleicht wär ich da auch mit etwas dickeren schon besser bedient. Ist bei mir dann auch ne Konditionsfrage...
    Falls mal jemand reinhören möchte, was wir so machen... Leider sind die Aufnahemen noch nicht so hochwertig
    http://www.youtube.com/watch?v=9MWCDdXOh-Q


    Klingt doch ganz schick. Wenn der Produzent will, dass du härter haust, hat er sehr wahrscheinlich zu viel gates drin. Egal, die Aufnahmen bestätigen meine Meinung, die Fellwahl ist da zweitrangig bei der Mucke (was ich nicht abwertend meine). Mein Tip: nimm die Emperors und konzentrier dich aufs Spielen. 12/12 Stücke in 2 Tagen sind eh anstrengend genug.


    See


    Abgesehen davon finde ich diesen kleinen hakeligen Verspieler in dem Video etwas "überbewertet" - das passiert halt mal beim rumdaddeln


    Klar, aber ich meinte gar nicht mal nur den einen Verpeiler. Das ganze Ding ist übel und zeigt mir , dass der in keinster Weise was kann, Ich hab hier in der Hörzoine mindestens 30 Videos gesehen, aus denen sich ergibt, dass der dort Agierende 3 mal mehr auf dem Kasten hat (Wie gesagt: Die Musik von Limp kann man trotzdem mögen, auch wenns nicht mein Ding ist)


    See