Beiträge von Seelanne

    Wüßte zwar jetzt den aktuellen Bezug für die Widerauferstehung der Problematik nicht so recht, aber:
    Die Grundgedanken zur Hörzone sind immer aktuell und werdens auch bleiben:
    Nach rund 8 jahren Jahren hier im Forum insegsamt habe ich ca. vor 2 Jahren meine Hörzone-Tätigkeit und -Kommentierung fast vollständig eingestellt: Einerseits wegen der immer wiederkehrenden Wortscharmützel, wenn man nicht so lobt, wie der Member es wünscht, andererseits wegen der schwachmatigen Qualität von 85 % der hier reingestellten Videos: Der größte Teil der Hörzone ist egomanische Spielwiese der Abteilung "Ich überschätz-mich-selbst-na-und?" und daher schlicht Zeitverschwendung.
    Nein, keine Kritik sein, Hörzone ist letztlich Spiegelbild der allgemeinen sozialen Großwetterlage, und wird daher weiterleben, aber ich muss mir das nicht mehr geben.


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    Trommel 1-Look ist definitv eine Oscar-Matzerath-Gedächtnistrommel. Grass und Schlöndorf würden sich freuen. Den Nobelpreis wirds aber wohl auch für Trommel 2 nicht geben....... Künstlerisch gewagt bzw. mutig.



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    da machen sich Heerscharen von Drummern - inklusive derer im hieisgen Forum - Gedanken um gutaussehende Drumsets und dann kommt hier so'n Balkengerät in die Verlosung, was in Sachen Outfit wohl das Übelste ist, was meine Augen in Sachen Hardware jemals erblicken mussten. Ich meine .. hallo ?? !! Die Dinger sehen aus wie pappe, das gibts doch gar nicht. Selbst wenn die funzen würden - was sie wohl nicht tun - kämen die mir nicht ans Set. bah ....... ihr unsäglichen ..... FW, was ist los mit Dir ??? Also: Sehen scheiße aus, tun's auch nicht Recht und sind zudem völlig unpraktisch. FW: kauf dir nen Sizlzebecken oder diese Stöpselkette und löscht bitte die Photos vom Balken... oder nein, lasst sie doch drin: als Mahnmal des schlechten Geschmacks. :huh:


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    also theoretsich gibts nur zwei möglichkeiten:


    1. Falsch gestimmt
    2. Trommel sind kaputt


    Zweiteres würde ich jetzt mal ausschließen, da ja offensichtlich alle betroffen sind, besteht ein leiser Verdacht, dass 1 in Frage kommt.
    Und da gibts nun wiederum keinen Königsweg: Als Therapie wird da wohl nix anderes übrig bleiben, als alle Stimmfreds durchzuackern oder die Tuning-Bible zur Hand zu nehmen.


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    also alles außer einem echten Kinder-Spiel-Schlagzeug (überall bei ebay für ca. 80,- -€ schießbar) dürfte wohl Unsinn sein. Die Dinger halten sehr wahrscheinlich nur 5 Monate, aber ist doch wuppe. Dann gibts halt 'nen neues. In leuchtendem Rot gibts die ja auch, dein Enkel wird dich lieben. Die Mutter des Kleinen wird ihre Symphatie für Dich aber nochmals überdenken.


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    Wenn es den Leuten gefällt? Ich kann mir das mittlerweile auch nicht mehr antun (vor dem Trommeln ging das!!!).


    Thats the problem: auch der 1te Weltkreig hat dunnemals am Anfang ner Menge Leute gefallen. =) . Geschmäcker sind halt schon ne seltsame Sache.


    Konstatieren wir: Die Erde ist (fast) rund. Abgesehen davon gibt es erheblichen Klärungsbedarf.


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    [quote='seelanne','index.php?page=Thread&postID=798745#post798745']Nein. Warum ist ein Maschinengewehr unmusikalisch ? Weil es monoton ist. Schelligkeit und Lautstärke sind keine absoluten Werte, sondern relativ. Spielst du alles schnell und alles laut, wirkt es am Ende nur lähmend und lärmend, mehr nicht. Ein Schmetterling auf einer Wiese ist schön; tausend Schnmetterlinge auf einem Haufen nervend, zumindest irritierend. Eine Frau mag schön sein, wenn in der Stadt nur noch tausend 100%ige Klone der gleichen Frau zu sehen sind, ists nicht schön, sondern befremdend, maximaL erheiternd.


    Da hast du auch wieder recht. Aber schau dir (als überzogenes Gegenbeispiel) mal J. Jordison an.


    Deswegen hör ich ihn mir ja nicht an. Wenn ich den Dschoi hören will, guck ich mir ne History-Sendung auf N24 an und lausche den anheimelnden Lauten eines Schlachtgetümmels aus dem 1ten Weltkrieg, am besten dem Sound eines 08/15 schießend und tackernd in Verdun.


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    Laut spielen - schnell spielen!


    Nein. Warum ist ein Maschinengewehr unmusikalisch ? Weil es monoton ist. Schelligkeit und Lautstärke sind keine absoluten Werte, sondern relativ. Spielst du alles schnell und alles laut, wirkt es am Ende nur lähmend und lärmend, mehr nicht. Ein Schmetterling auf einer Wiese ist schön; tausend Schnmetterlinge auf einem Haufen nervend, zumindest irritierend. Eine Frau mag schön sein, wenn in der Stadt nur noch tausend 100%ige Klone der gleichen Frau zu sehen sind, ists nicht schön, sondern befremdend, maximaL erheiternd.


    Auf die Steigerung, die Abwechselung, die Dynamik, auf die Überraschung kommt es an, eben auf die Musik ................... was soll ich sagen.


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    Das natürlichste der Welt: Am Meer fühlt man sich halt anders als in einem Fahrstuhl. Ein Song, für den ich meine Großmutter verkaufen würde, nervt und macht mich nervös, wenn ich ihn höre, wenn mir noch exakt 2 Minuten bleiben, um ein fristwahrendes Fax abzusenden und die Wahlwiederholung anspringt.


    Dinge sind relativ. So auch beim Drummen. Jeder kennt das. Und dazu benötigt man gar nicht den Vergleich kleiner Raum-open air. Wir merken es ja schon, wenn wir uns an ein anderes Set setzen und exakt das Gleiche spielen, wie auf dem gewohnten Set. Auf einmal ist etwas zu laut, was vorher eigentlich recht leise war und umgekehrt, selbst das Timing scheint nicht mehr zu stimmen und alles hört sich nur noch falsch und unpassend an.


    Mehr noch als andere Musiker sind Drummer darauf geeicht, bei einer bestimmten Bewegung und einem bestimmten Schlag einen bestimmten Sound und damit auch ein bestimmtes Gefühl zu erwirken. Bleibt diese Wirkung aus, schaltet uns das unbefriedigte Gehirn zurück, das was nicht stimmt. Und schon ist nicht nur unser Set mißgestimmt, wir sind es auch.


    Beim Open air speziell kommt nun noch erwschwerend hinzu, dass wir als Drummer viel weniger Kontrolle über unseren Sound haben, als sonst. Wir müssen und auf den Mix bzw. den Mixer verlassen. Das irritiert zusätzlich. Open Air klingt die sonst so laute Snare zudem auf einmal pisselig flach und die Bass wummert uns den Mageninhalt weg. Abgesehen von gutem Monitoring sollte die Erkenntnis helfen, dass man mit einem vernünftigen Soundcheck alle Vorkehrungen treffen kann, gutes gelingen zu lassen: Statt beim Check reinzuhauen wie Blöde (das openair-feeling verleitet ja dazu, anfangs viel lauter zu spielen als sonst), sollte man besser sich zur Odnndung rufen und grade im Gegenteil das Set so abmischen, das die Gates eben auch kleinste Nuancen nicht verschlucken und man so dann auch ganz entspannt wie eben im Wohnzimmer trommeln kann.


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    10-15 Minuten ? ...... na, wenn Du soviel zu erzählen hast. ^^


    Glaube, Du gehst an die Sache falsch ran. Wenn man ein Solo spielen will, überlegt man sich, was man drinhaben will, was man ausdrücken und darbieten will. Anschließend guckt man, wie lange das Ganze dauert und entscheidet, obs zu lang oder zu kurz ist. Wenn man nicht weiß, was man überhaupt spielen soll, sollte man es lieber lassen, weiß mans aber, stellt sich die Frage nicht.


    So wie Du das Pferd aufzäumst, ist es so, als wenn jemand unbedingt 'nen 15-Minuten Rede-Vortrag halten will, aber noch überhaupt nicht weiß, worüber eigentlich. Is so, als wenn jemand nen Buch schreiben will, aber nicht weiß, wovon es handeln soll. Inhalt kommt zuerst, erst dann die Form.


    Willst du beeindrucken oder Musik machen ? Spiel doch einfach das, was Du selber für gut hälst und richte Dich nicht nach irgendeinem fiktiven Publikum: Wenn Du authentisch bist, wirst du gut sein und nur den Guten hört man zu; Bier holen geht man nur dann, wenn man hört, dass da eben kein Musiker spielt, sondern nur ein Clown seine Mäzchen macht. Trust yourself !!


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    Zitat von »seelanne« Die letzte aktuelle Frau ist immer die, nach der man schon immer gesucht hatte.
    mag sein ... alle meine frauen sind quasi aus dem gleichen stamm.


    du meinst "vom" gleichen Stamm ... oder muss ich mir angesichts Deiner ansonsten zu diagnostizierenden Schnitzarbeiten Sorgen machen ? ^^


    Den Mann fürs Leben habe ich schon gefunden ... die Snare fürs Leben muss ich erst noch finden


    olle Angeberin.
    (wobei zweites ja auch deutlich schwieriger sein soll)




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    wenn gar nix hilft, greif mal zur seelann'schen-währendesKonzerta-Mist-das-Fell-ist-gerissen-Blitz-Therapie:


    Beide Felle anziehen, bis der Arzt kommt, dann bei beide Fellen ne 1/4-Stimmschlüssel-Umdrehung runterdrehen und lauschen, gegebenefalsl nachwürzen. Wenn das dann nicht halbwegs annehmbar nach Snare klingt, verkauf das Ding oder such nach nem Riss in Fell oder kessel oder Fehler in der Abhebung.


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    Wir hatten einen ähnlichen Fred letzens schon mal und ich kann immer noch nicht den Nutzen und den Sinn von solchen Aktionen sehen:


    Live braucht man grundsätzlich überhaupt keinen Klick, es sei denn, man spielt zu Samples bzw. Sequenzer. Hat man sie aber, wird dabei dann auch wohl ne Click-Funktion zur Verfügung stehen bzw. zuschaltbar sein, auch eine, die sich etwaig dann im Metrum ändert.


    Clickspielen ist dazu da, entweder zu üben oder eben zu festgelegten Click-festen Musiktiteln zu spielen. Ich kenne auch Drummer, die sich live am Anfang eines Stückes den Click vorgeben, um ungefähr das gewünschte Tempo zu erwischen um sich nicht vom Feeling des davor gespielten Stückes beeinflussen zu lassen. Okay, wer das braucht, aber sonst ?????
    Insbesondere bei wechselnden Metren braucht das doch eh kein Mensch: Im dem Moment, wo der Click in ein neuies Metrum wechselt, bist du garantiert raus: könnte man den Wechsel des Metrums antizipieren und 100 % bei den Wechseln drauf sein, bräuchtes du ja auch kein Click - Catch 22.


    Überprüfe dein Timing lieber mal anhand von Proberaumaufnahmen und überprüfe ktitisch, ob sich das alles flie´ßend anhört. Entwickle Dein natürliches Timing und Feeling, alles andere fällt eher unter die Rubrik, sich mit vermeintlichem Click-spielen einen pseudo-professionellen Touch geben zu wollen.


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    @fredtarter: N' paar kleine Anmerkungen zu krummen Takten ganz allgemein, vielleicht hilft's:


    Krumme Takte werden meist nicht vom Drummer geboren und sind ja selbst auch kein Selbstzweck, sondern ergeben sich nun mal aus der Struktur des Songs, seiner Harmnieabfolge und seiner Melodie, welche den krummen Takt vorgeben. Ist der Song gut und musikalisch schlüssig, hört sichs eben dann auch gar nicht mehr "krumm" an , sondern absolut flüssig und selbstverständlich. Um zu so seinem Song in odd-meters zu spielen oder sich in den Song reinzufinden ist es daher zumeist hilfreich, gar nicht so sehr auf die Drums zu achten (die sind ja, wie hier, technisch absolut simpel), sondern den Song und seine Melodie zu verinnerlichen.


    Wenn Du das am Beispiel von P. Gabriel machst, wirst du feststellen, dass die Grundstruktur so aufgebaut ist, dass eine Takteinheit eigentlich 3 kleine Teile sind: Nach einem Auftakt am Anfang zunächst ein Melodieteil, der 3 Viertel anhält, eine weiterer Melodieteil, der 3/4tel anhält und dann wieder ein Übergang, der ein Viertel anhält (und der gefühlt der Auftakt zum neuen Durchlauf ist). Du kannst jetzt den so bestehenen 7´/4tel aufbauen, wie du das am besten hälst:


    1.te Alternative: Du spielst einen 3/4tel (BS/SN/BD) , dann einen weiteren 3/4 (BD/SN/BD) und spielst die zusätzliche Viertel den Takt grade bis zur neuen 1 durch. Das hat den Vorteil, dass du der Melodie 1:1 folgst und die Unterbechung des normalen 4er-Gefühls dort hast, wo du statt der herkömmlichen 4 (als Snare) eben deinen zweiten 3er Takt mit der Bass neu beginnst (insofern idetisch mit der Melodie).


    2. Oder aber du spielst einfach BD/SN gerade abwechselnd durch, kommst dann aber ab der 3 in den Gegentakt zur Melodie und erledigst den ungraden Takt einfach am Ende, ein dem du statt BD/SN zwei Bassdrumschläge einfügst.


    Wie du spielst, hängst von dem ab, was du erreichen willst. Alt. 1 ist gefälliger, Alt. 2 klingt spannender, aber unruhiger.


    Ich selbst hab früher die Snare einfach am Anfang ganz weggelassen und nur die Bass auf den Vierteln mitgespielt und dazu Crash-Akzente entsprechend Alt. 1 gezetzt. Nach der Hälfte des Songs habe ich entsprechend Alt. 1 agiert und dann zum Schluss 1-2 mal in die Alt. 2 gewechselt, um die Sache spannder zu machen und etwas mehr Energie reinzubringen. Der Aufbau hatte für mich den Vorteil, dass das Publikum am Anfang sich eingrooven kann, dann später etwas mehr Power bekommt und man dann am Ende etwas mehr variiert und somit einen kleinen Takt-Flash reinbringt, der das ganze würziger macht. So bekommt man Dynamik und Steigerung rein, ohne das Stück drummäßig überspielen zu müssen.



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    ich finds jetzt auch nicht so pralle, eher sogar abtörnend, aber wie sagte doch Böll's Heinrich mal sinngemäß:
    "Ein Künstler wird nicht dadurch schlecht, dass er mal Mist macht, sondern dann, wenn er anfängt das Risiko zu scheuen".
    Also in diesem Sinne ist Vinnie immer eine Künstler und wird es auch immer bleiben, ebenso ein der größten alltimes.


    Aber der fred hat auch sein gutes: Es ist Cabrio-Zeit und das macht mit Jimi einfach wunderbar Laune. Also mal die alten CD's rauskramen.



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    PS: Den Satz über Dave und Vinnie fand ich wirklich mal gut.

    MATZ: hihi, schön, yes, that's what i thought.


    Gomezztozz: Der Vorsatz muss ja nicht bereits vor dem Malheur vorgelegen haben, sondern mag sich anschließend - sagen wie mal - "entwickelt" haben. Keine Rede: Altenpfleger haben Bandscheibenvorfall, Glasschleifer ne Staublunge als Berufskrankheit, bei Juristen heißt die halt "Skepsis". That's it. Weitermachen.


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