Beiträge von Seelanne

    Eine Facharbeit mit diesem Thema ? War nix über Quantenmechanik im Angebot ?


    Im Ernst: Die Thematiken gehören zum Komplexesten, was das moderne Drummen hergibt, was selbst für Profis schwere Koste ist udn was ganze Bücher füllt. Nicht umsonst sieht und hört man praktische Bespiele dieser Kunst oft auch nur von ausgewiesenen Könnern wie Harrison, Colaiuta und Weckl. Selbst die Grundzüge darzulegen würde Tage füllen. Ohne ausreichende Grund- und Vorkenntnisse dürfte das Unterfangen daher ohnehin zum Scheitern verurteilt sein, es sei denn, du hast für die Facharbeit Jahre zeit. Als Fortgeschrittener hast du dich aber mit dieser Thematik mit Sicherheit mal befasst, insofern müßtest du zumindest die grundlgenden Bezugsquellen eigtenlich ja schon kennen.


    Als Hörbeispiele emfehle ich jedenfalls die gesamten Werke von Gavin Harrison. Seine DVD's sind das umfassenste Video-Material was ich kenne.


    Ansonsten frage einen der ausgebildeten und ausgewiesenen Profis hier im Forum (bsp. matzdrums/Ulf Stricker/drumsandbeats etc.), die werden dir - aber wohl nur gegen Entgeld - mit Sicherheit weiter helfen können.


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    Ich habe für diesen Zweck (Mini China) ein 13" Wuhan. Preis:31€.Das kann der gemeine Metaller dann auch mal zerstören.Klanglich ist es erste Sahne,ein schönes BASCHH.


    Jep, würde auch in solchen Sachen immer erst bei Wuhan nachsehen, aber hier kann man nur einen nehmen, wenn man sie auch vorher testen kann, die Dinger fallen so unterschiedlich aus, dass es nichts bringt, einen online zu bestellen - Glcüktreffer ausgenommen - du musst sehr wahrscheinlich 10 zurückschicken, bis du an einen Chinesen gerätst, der dir gefällt (falls der Verkäufer dann noch unter uns weilt).


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    okay, also bei deinen Vorgaben kommt für mich nur folgendes in Betracht:


    - Nimm eine 14er
    - Nimm ne 5er, 5 1/2 oder 6 1/2
    - Nimm einen relativen dünnen Kessel
    - Nimm Walnuss, Kirsche, Maple oder Buche, oder , wenn Metall: Kupfer (!)
    - Nimm normale oder Woodhoops
    - Nimm möglichst runde Gratungen
    - Nimm etwas vorgedämpfte Fell (Remo CS, Evans Power Center) und ein mittleres Resofell (Keine Diplomatstärke)
    - Nimm einen 24er Teppich aus Messing oder Bronze
    - Snarebed ist eigentlich egal, haben eh fast alle, wenn mit: Stimmschruben angrenzend am Teppich etwas stärker anziehen.


    Also die rundesten , die ich gehört habe, waren die Anton Fig (Maple), die Roy Haynes (Kupfer) oder die DW- Copper-Snares. Die Sonny Emory-Snare (Buche) ist zwar kräftig (und auch nicht vom Kessel dünn), aber rund, vielleicht wäre auch die Mapex Deep Forest zu empfehlen (Kirsche oder Walnuss), die Mapex gibt es wahlweise auch als 13er.


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    PS: Hier gäbe es im übrigen mal ne tiefe 13er zu hören, wobei die Abnahme natürlich ihr übriges beiträgt (aber auch etwas "pöckig")
    http://www.youtube.com/watch?v=5OTivGZmhYQ

    hm, so ein klienes Rissproblem hatte ich auch bei meiner DW-Snare, nur hatte da der Verkäufer auch vorher drauf hingewiesen und man wurde sich weit unterhalb des Ursprungspreises handelseinig, weil nun wirklich nichts zu hören war.


    Rede auf jeden Fall mit dem Händler und bemängel das, je eher, desto besser. Wenn du das Ding nicht möchtest gib es zurück, Nachbessern hat ja da wohl keinen Sinn. Wenn du sie behalten möchtest, verlange doch 'ne angemessene Minderung. Wenn der Händler auf sich was hält, wird er beide Alternativen mitmachen. Wenn nicht, würd eich Stress machen. 600,-- Ocken sind zuviel, als dass man es durchgehen lassen könnte.


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    Tscha, wie man's nimmt: Klar is' in diesem Fall eigentlich nix.........
    Die Hörzone überrascht doch immer wieder: Hatten wir sowas eigentlich schon ?

    wenn ihm der VicFirth und spezieller die gebrauchten VicFirth von member "bulldog" aus den Kleinaziegen in Höhe von 40,-- € zu teuer sind, dürfte dieser Hinweis vergebene Liebesmüh sein.


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    Hallo,


    den Sound, den ich suche, kann ich nur sehr schlecht beschreiben. Hab eine Yamaha Dave Weckl und eine Snare von Gretsch, klingen je nach Abstimmung beide sehr ähnlich und kommen dem, was ich suche, schon sehr nahe. Ich hätte den Snaresound nur gerne einen Tick dunkler. Stimme ich die beiden Snares aber runter, klingen sie nicht mehr. Ich möchte keinen knackigen, knalligen Sound meiner Hauptsnare, mit dem ich einen Schädel spalten kann, also lieber etwas ohne jegliche Grundschärfe, sondern vielmehr etwas mit viel Grundtonwärme und eher sanftem "Pepp" - Sound. .


    Hm, weiß jetzt nicht: WecklSig gibts in Alu und Maple, und da in 14 und 13, auch ne Gretsch gibts in allen erdenklichen Asuführungen. Aber ich denke, ich weiß was du willst: ne 14x6 Anton Fig Maple Snare, die ist ohne jegliche Grundschärfe udn hat viel Grundtonwärme.

    Also ich hab mir grade die Paiste Twentys MiniChinas in 8" und 10" geholt und bin eigentlich gan zufrieden, nicht zuuu kängig. Haltbarkeit: Also ich kann mir jetzt nicht so vorstellen, dass man das 8er China zersägen kann, aber das hängt j anun vom Hitter ab.


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    ich empfehle Joan Armatrading Nr. 4, und Stück 12 - 14 als Appetizer. Musik mit dem ganz feinen Strich. Richie Hayward an den Drums, Rick Hirsch an der Soloklampfe. Trotz teilweise verstimmter Klampfe von Joan ein Ohrenschmaus für die, die hören können.


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    EDITH meint, dies bieter für Nr. 4 ("cool blue ...") hier ein weit besseres Solo von good old Rick. Sie hat Recht. Wie überhaupt das ganze Konzert wphl besser war, weil mit vollständiger Besetzung:
    http://www.youtube.com/watch?v=xBx3XFGga7E
    Dafür ist an den Drums nicht Richie sondern unser HiliteFreak mit seiner Perücke.

    Mensch See, einfach mal mit Absinth sich zulaufen lassen und dann sich das Ohr abschnippeln. Da werden sich schon geistige, schmerzhafte und sonst welche Horizonte auftun.


    Also das mit dem Absinth hab ich drauf, allein um den Stunt mit dem Ohr habe ich mich bislang sissihaft drumherumgelogen. Okay, bin ja uch kein wahrer Künstler. Wie ich sehe, gehts aber den hier erwähnten Musikanten ähnlich: Alle haben ihre Lauschlappen noch dran.


    nach heutiger Absintheinheit:
    See-lig

    Thema gut, Beiträge gut: ein schöner Fred; danke Luddie.


    Eigentlich schon fast alles gesagt: Könner können auch auf Coladosen, Nichtskönner nichts auf einem SQ2 und überhaupt ist heute alles qualitativer, dafür völlig überhypt.


    Stimmt alles, das Entscheidene ist, dass tatsächlich die Frage des Equipments mehr im Vordergrund und deutlich mehr Platz einzunehmen scheint, als die Frage des Spielens, der Technik und der Musikalität. Fragt sich , warum ? Nun, man könnte meinen, Equipmentdiskussionen lassen sich leichter kommunzieren als die Fragen von Musikalität etc. pp. Weiterhin ist die Equipemntfrage auch eine Frage des Alters: In jüngeren Jahren ist man halt verrückt nach all den glitzernden superdupergeflanschten vorgedämpften ExtraDry-HeavyUltra-HyperMaple-oddmeter-VintageEdges: Kinder lieben halt Lametta und das Bedürfnis wird von der Industrie ja gerne bedient, mit was sollte man sonst Geld verdienen. Und der Unterhaltswert wäre noch zu nennen: Es macht Spass, zu parlieren und zu streiten, es ist funny, zu fach-simpeln.


    Denke aber, es liegt an was anderem: Es ist der tief in der Drummerseele sitzende Aspekt: "ich will auch das können, was der da kann". Und die menschliche Natur ist nun einmal so beschaffen, dass der Ausweg in dem leichteren Equipmentkauf gesehen wird, als in der schwierigeren Lösung des Übens und der Arbeit. Insbesondere habe ich den Verdacht, dass viele sich mit der Equipmentfrage auch um die simple Erkenntnis herumdrücken wollen, dass sie eigentlich kein Talent haben und Bäcker werden sollten (was auch ein schöner Beruf ist). Profis und Könner haben jedenfalls zum Beispiel viel weniger mit diesen ganzen Geschichten zu tun, als Amateure. Gut, Amateure sind ja auch Liebhaber, Profis müssen ihren Lebensunterhalt damit verdienen, aber ich bleib dabei: Die ganze Equipmentreiterei ist ganz putzig, wird jedoch viel zu ernst genommen und das deshalb, um sich mit nichts anderem beschäftigen zu müssen, nämlich mit Musik, was zuweilen auch eine doch recht anstrengende Sache sein kann.


    Wenn die Erkenntnis da wäre, dass das Equipment eigentlich die letzte Frage ist, die ein Drummer sich beantworten muss, wäre viel gewonnen: Zeit, Nerven und Geld. Insoweit wars in dieser Hinsicht jedenfalls früher tatsächlich einfacher: Man wurde nicht von außen so gehypt, man hatte seine Sachen, spielte die eine Zeit lang und fertig.


    See