Was soll die Aufregung: Rammstein haben einen kleinen Pornoclip gedreht und dazu einen Song unterlegt mit entsprechendem Text. Ach gott. Der Clip ist angesichts dessen, was ansonsten im Netz an Pornographie und Gewalt gezeigt und gesehen werden kann unterer Durchschnitt. Ansonsten Musik aus der Mottenkiste (und dort auch noch untere Schublade) und ein Text, der in seiner bemühten Verruchtheit fast putzig klingt. Weder die gezeigten Bilder noch das Musikstück sind der Rede wert. Erst in seiner Kombination entfaltet es eine Wirkung, die aber auch nur bei demjenigen eintreten kann, der sich noch im moralischen Sittengemälde der 50iger Jahre bewegt. Das Ding eignet sich zum Oma-Erschrecken.
Man kann das eigentlich nur als Promo-Witz auffassen und ist wohl auch so gemeint. Jedenfalls geht die Rechnung auf: Die Plattenfirma distanziert sich gekünstelt vom Video, die Medien spielen die pharisäerhafte Moralapostel, das Video wird geguckt und ....... die Muzak wird gekauft und bei den Ramnmsteinern klingeln die Kassen. Mission erfüllt (wenn man denn dieses Wort im Zusammenhang mit Kohlevedienen für angebracht hält).
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