Beiträge von Seelanne

    Also die "Back to Basis" ist mit Sicherheit nicht die Referenz, wenn es um Schlagtechniken geht und erhebt darauf ja auch keinerlei Anspruch.


    Die Jojo Mayer Dvd erfüllt dieses Kriterium nun wirklich, eine wunderbare Dvd mit so ziemlich allem, was man in Sachen Sticktechnik braucht, dazu Jojos symphatische selbstironische Demonstration und sehr geile Soundtracks. Drummerherz, was willst du mehr. Man fragt sich ernsthaft, warum nicht schon vorher jemand auf den Gedanken einer solchen Dvd gekommen ist.


    Die Weckl-Evolution-Dvd kackt demgegenüber etwas ab, das ist richtig, aber ist m.E. immer noch ein äußerstes gutes Werk. Es ist nicht soooo vollständig wie die MayerDvD, aber nun wirklich sehr exakt, und es war seinerzeit einer der ersten Veröffentlichungen auf diesem Sektor, nicht nur die Moeller Technik, sondern insgesamt diese ganzen "stay loose"-Geschichte wurde losgetreten. Meine Stickhaltung hat es seinerzeit nachhaltig verändert und mir neue Horizonte eröffnet.
    (Schmunzeln mußte ich allerdings über die Episode von Tony Williams und seine teiwleise verwendete Technik des Traditional Grip (Stick nur zwischen Zeigefinger und Daumen): Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich diesen ja sehr naheliegenden und sehr natürlichen Grip bei lauter Spielweise bei Erlenen des Traditional Grip in meinen Anfängen verwendet hatte und mir hierbei erhebliches Kopfschütteln des Lehrers eingefangen habe 8| ) Der Charme der Weckl Geschichte ist für mich die sehr gute Beschreibung des Bewegungsblaufes insgesamt und grade der sehr entspannte Umgang mit der ganzeen Sache, von Dogmen kann ich da wirklich nichts erkennen.


    Ansonsten: Zieh' dir alles rein von Dom Formularo, der Mann ist in Sachen Stickhaltung 'ne Enzyklopädie, meiner Erinnerung nach sind viele seiner Sachen auf der VicFirth HP zu finden. Auch die Steve Smith - Dvd (der Mann ist ja eingefleischter TP-Speiler) ist zu empfehlen, auch wenn der Schwerpunkt mehr auf Stilistiken etc liegt.


    Wichtigstes dabei aber vielleicht: Guck' Dir alles an, teste viel, lern' viel, aber mach am Ende Dein eigenes Ding:
    Auch Stickhaltung ist ab einem bestimmten Punkt so verobjektivierbar wie der Geschmack von "Zwiebeln mit Zimt in Safran".


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    Sirom liegt mit den Ausführungen zum Fisher-Amp richtig.


    Ich hab mich für diese Fischer-Lösung seinerzeit entschieden.Ich bekomm meine Signale (Sequencer inkl. Bass, Guitar und Live Keyboard) plus click über das Keyboard bzw. über das Mischpult auf den Fisher Amp. Der Click ist separiert, sodass ich die Laustärkeverhältnisse so einstellen kann, wie ich das will. Da ich nach wie vor den Peltor-Kopfhörer favorisiere (der Beyerdynamic war von der Bassdämpfung #ne Katastrophe und In-ear sind - noch - nicht meine wirklichen Freunde geworden) und mit diesen das Set sehr bassig-studiomäßig klingt, habe ich eigentlich fast den perfekten Sound auf den Lauschlappen, was die Mischung angeht. EIne sehr angenehme Angelegenheit, kein Stress mehr, Entspannung pur, das Drummen wird besser, exakter und relaxter.


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    Ein sehr klarsichtiger Mann, wie ich meine, ohne den ansonsten üblichen künstlerischen Nebel, der sonst um alles wabert.


    Dass er sich mit Sting nicht versteht, kann ich gut nachvollziehen.Wobei man das Richtig lesen muß: : Er schätzt und respektiert Sting.


    Er ist halt ein Punkrocker. Wie er dabei diese ganze Stilistik entwickeln konnte, bleibt mir auf ewig unklar. Der Unterschied zu anderen ist wohl einfach: er ist halt so und hats einfach gemacht. Das Geheimnis von Genie: Anders sein und es durchziehen. Dass er damit dann auch am Edne Erfolg hatte, liegt nicht zuletzt an Stings Musik, Copeland weiß das und hat das auch immer betont.


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    kann an mir liegen, ich verstehs selbst nach 3maligem Lesen nicht:


    Wenn also hier keiner interesse hat, machst du den Test dann nicht ? Dann verstehe ich deine angegebenen Beweggründe nicht.
    Wenn du ihn aber eh' machst, ja dann stellt doch das Ergebnis hier herein, es werden sich das schon ein paar Leute ansehen.


    Abschließende Frage ans Forum: Hat jemand Interesse an meinem Post ? Wenn nicht, dann ....................................... ja, dann nicht.


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    Die Gold-Signatur bei den Steve-Gadd-Sticks ist ne alte Sache. Ende der 80iger bi sin die 90iger hinein gabs die ausschließlich mit Gold. Wenn jetzt Photos mti den Dingenr zu sehen sind, sind das entweder eben Photos aus den good old days oder Firth's Mannen haben das wieder aus der Mottenkiste geholt. Mit Gold sehen die in jedem Fall besser aus.


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    Urlaub is wunderbar. Blaue Kinder vor spielendem Meer. Herrlich. Grüße aus Dänemark.

    Toto ist einer der Bands gewesen, die mir eine zeitlang Spass gemacht haben, in erster Linie wegen ihres Könnens, spielerisch anspruchsvoll zu agieren und das ganze trotzdem in cremige Arrangements zu kleiden: In dieser Hinsicht konnte und kann man von den Jungs 'ne Menge lernen. Dabei zugegeben, dass mein Interesse nicht halb so groß gewesen wäre, wenn nicht Porcaro und Phillips die Stöcke geschwungen hätten. Ohne diese fabulösen Drummer wären Totro ehrlich gesagt völlig an mir vorbei geschrammt.


    Zu großen Liebe hats sodenn bei Toto und mir nie gereicht: Wenn sie mal abgetaucht waren, hab ich's nie bemerkt und auch jetzt, wo sie engültig die Segel gestrichen haben, wird es so sein. Ich vermisse sie nicht. Everything must change. Es ist ja (diesmal jedenfalls) keiner gestorben.


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    zu 1) REMO allgemein:


    Masteredge war zunächst einfach der Nachfolger der Mastertouch Serie, mehr nicht. Beides Acousticon-Kessel, bei den Edges gabs weiterhin andere. leichtere Böckchen mit weniger Material, diese wurden aber auch schon während der Mastertouch-Produktion in der Schlussphase benutzt. Das gleiche galt für die Badges und die Folie (erstere wurden leichter, letztere dünner). Einziger signifikanter Unterschied war, dass es die Edges mit den sogenannten molding bearing edges gab, einer speziellen Technik der Bearbeitung der Fellauflagenkanten (Profilringe). Ob es das bei allen Edegs gab oder nur wahlweise, weiß ich aber nicht.


    Quadura hat im übrigen mit quadratischen Tomgrößen nix zu tun (die gab es in allen Serien), auch war Quadura kein eigene Setlinie: Quadura war einfach der Name der Folie. Remo hat aber erst später den Namen auf die Folie audrucken lassen, sodass der Eindruck enstand, es gäbe "Quadura-Sets", was aber eben nicht stimmt.


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    Ja, dieses extreme hohtunen ist ziemlich in mode. 6,5 sind da halt sehr gnädig.
    Das Problem beim hochpitchen: Hinter dem Set mags noch toll klingen, über micros auch, aber normal akustisch in 5-8 Metern Entfernung entfaltet sich das Tote, bzw. entfaltet sich eben gerade nicht :-). Ich habe früher mal ne zeitlang auch extrem hoch gestimmt und dann auch wieder gelassen, als ich nen anderen Drummer auf meinem Set gehört hatte: Klang wie ein Sack nasser Kartoffeln.
    Die Bandbreite der 6,5 ist einfach etwas größer, in mittleren Stimmungen empfand ich aber die 5,5er grade im Messing-Bereich, immer angenehmer im Ton. Gibts die Sensitone nicht in 5,5 ? Blöde frage vielleicht, aber ich kenn mich im Pörl-Programm nicht so aus. Wenn doch, nimm die.


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    EDITH meint anmerken zu müssen, dass beim Hochtunen die Soundunterschiede der Schnarren allgemein immer weniger ins Gewicht fallen. Extrem angespannt klingen fast alle Snares gleich, der individuelle Charakter des Kesseltons wird immer geringer.


    edit:
    @see:
    ich mag den sound hochgestimmter snares, doch sie sollte auch einen gewissen "druck" haben, das heißt die 6,5 dückt da eher mehr?
    spielen tu ich eigentlich hauptsächlich rock mit allen unterarten.


    Meine Erfahrung nach; ja. Jedenfalls, wenns man's wirklich high-pitch mag, dann hat die 6,5 trotzdem noch genug Bumms, wärhend die 5er vielleicht etwas schnell tot ist.


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    Wenn Du sie doch bereits gehört hast, kauf doch die, wie gehört. Wie Bruder Tukk schon bemerkte, verkehrt machst du mit beiden nichts. Die 5er ist eher allround. Wenn Du 'ne fettere suchst, dann die 6,5. aber auch wenn Du sehr gerne sehr hoch gestimmte Snares spielst, würde ich die 6,5er nehmen. Die 5er machen ab einer bestimmten Hochstimmung zu, während die 6,5er dann immer noch genug Druck hat. .... Byt hey way: Was für Musik spielst du denn ?


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    Der simple Grund sind Platzgründe: Man braucht einfach keinen zusätzlichen Beckenhalter. Da man die Splashes/Bells richtig herum aufgehängt schwerer treffen kann, werden sie halt umgedreht. Das zu den Vorteilen. Der Nachteil: Man trifft die Dinger immer am Rand, Schäden sind auf Dauer nicht auszuschließen.


    Mit "Stacken" im engeren Sinne hat das aber alles nix zu tun: Umgedreht entfaltet sich der Stackeffekt ja nicht, dieser wird ja erst durch den Dämpfeffekt des direkt plan aufliegenden Becken erreicht, also, wenn das Becken richtig herum (und ohne Zwischenfilz) direkt aufliegt. Umgedreht montiert befindet sich daher in der Regel ein Filz zwischen den Becken, was beide Becken klingen läßt.


    Zusatz: Wenn Du wissen willst, was ein Bell ist, siehe auf der Paiste.com HP nach und hör dir die Soundbeispiele an.


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    Zitat

    Seppel ist erstmal im Urlaub, falls ihr das nicht mitbekommen habt 8)


    Wie jetzt ?


    Ist in meiner Abwesenheit Seppels Urlaubsantrag in der erforderlichen Forumsabstimmung durchgegangen ?
    Über Suchfunktion finde ich nix. Also ist er einfach so gefahren ...... hm ......... na gut, meine Stimme hätte er ja gehabt, aber so gehts doch nun auch wieder nicht. .... tztzt ... hier macht jeder nur noch das, was er will.


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    Nicht für ungut Benni: bei 6 Becken 6 x Masterwork, davon 4 x Custom ist nicht ganz das, was ich unter Auswahl verstehe. Das ist so wie ne Bundestagswahl, bei der nur CDU oder CSU antreten.... Anyway, ich wäre eh' zu spät gekommen. Nimm es als persönliches Sommerloch.


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    PS 1: Die Becken klingen aber schick.


    PS 2: Trotzdem, ich kann mir nicht helfen: Wenn das Mysterium nicht von Onkel Phillipe oder dem Neophobiker aus der Domstadt feilgeboten woird, bin ich emotional irgendwie blockiert.

    es fällt schwer, die 32 nicht zu mögen. Schmeckt gut.


    Im übrigen - weiß grad nicht, wer das Gegenteil gepostet hatte - : Langsam zu spielen ist schwieriger als schnell. Man hat mehr Zeit und Platz, Fehler zu machen , man hört auch fehlenden Groove eher als beim schnellen Gehuddel. ' Ne fehlerhafte 16tel bei 140 geht schnell durch, das Gleiche bei Tempo 60 und Du bekommst das nächste Bier erst nach dem Auftritt.


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    Original von Xian01
    Hab mir mal die ersten Beiträge angehört.... das wird ein Spaß! :D


    ... reiß Dich zusammen, das Forum ist doch nicht zu unserem Vergnügen da. :)


    Das dürfte elendig werden. Der Winner wird - wie schon erwähnt - der sein, der die groovigste Geschwindigkeit findet. Aber wenn ich mir manche Posts so ansehe, dürften so mancher bei Durchführung latent am Rande der Disqualifizierung wg. überflüssiger BassdrumNoten oder ähnlichem stehen. In gespannter Erwartung ....


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    Original von seppel
    1. sensationelle fotos! merrell, du spinnst total! :D


    2. hör dir mal "give blood" von pete townshend 1986 an. das ist wirklich göttlich.
    in den achtzigern war phillipps einfach der grösste, nicht nur für mich.
    der hat aber leider immer nur in scheissbands gespielt, ausser bei townshed.


    1. d'accord.


    2. yessss !! Ein Konzert von Townshend und der Band "Deep End" wurde seinerzeit im Fernsehen übertragen live aus Montröö/ oder Cannes (inkl. D. Gilmour an der Axt und wie ich meine mich zu erinnern P. Palladino on Bass ) Von der Konzer-Kurztserie soll es auch eine DvD geben, aufgenommen in Bristol oder so. Hat die jemand ?


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    Edith meint, die Qualität sei zwar Scheiße, egal: here we go mit voller Bläserbreitseite und charming Backgroundgesang:
    http://www.youtube.com/watch?v=WvRjGLRQQVk


    Edith sagt, dass es live nicht Pino war.... anyway.

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    Original von cookie
    so, mal konkret: ich spiele meine Sticks (Vic Firth 5A Extreme) deshalb, weil ich damit von meinen physischen Fähigkeiten am besten klar komme; die kann ich halt am besten spielen. Wie ein Rennradfahrer, dessen Arm und Beinlängen eben auf ein bestimmtes Fahrrad am besten zu adaptieren sind. Sonst habe ich keine Anforderungen an Sticks, seelanne. Welche Antwort hättest Du erwartet ?


    Alles richtig. War auch nicht allgemein gemeint, bezog sich nur auf MB10 comment.



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