??? Ich hatte ja auch geschrieben "deutet etwas darauf hin", was mE - fast - das glatte Gegenteil von "pauschal" ist.
Beiträge von Seelanne
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Bei Gelenkschmerzen in den Fingern kann es sich bsp. um Arthrose, Arthritis, Rheuma oder Gicht handeln. Im jedem Fall ist es gut, dass du zum Arzt gehst: Das sind alle unterschiedliche Erkrankungen und nur ein Arzt kann klären, was da genau im argen liegt und was zu tun ist:
Bis dahin keine Panik:
1. Dass Du mit 36 Jahren schon Arthrose in den Fingern hast, dürfte relativ unwahrscheinlich sein.
Wenn doch, ist auch das aber noch nicht zwingend der Tod im Topf: denn bei Arthrose ist die Ruhigstellung der Gelenke gar nicht mal so gut, stattdessen wird oftmals sogar empfohlen, durch Bewegung der Gelenke Gelenkflüssigkeit aufzubauen, um so den Gelenk-Knorpel vor weiteren Schäden zu schützen.
2. Wenns aber Arthritis sein sollte, muss auch das noch kein Beinbruch sein: da du ja erst vor rund 6 Monaten mit Drums angefangen hast, können das zunächst einfach akute Belastungsreaktionen sein, ohne dass da schon ein chronisches Krankheitsbild dahinter steht. Da heisst es dann, dem Körper 'ne Verschnauf-Pause zu gönnen, um die ungewohnte einseitige Belastung sich nicht in ein chronisches Krankheitsbild steigern zu lassen. Anschliessend könntest du aber nach Ausheilung wieder anfangen, zu spielen. Halt dich da an die Vorgaben des Arztes und fang nicht zu früh wieder an.
3. Wenns denn aber wirklich schon ne ausgewachsene Arthritis ist, muss dein Arzt entscheiden, was zu tun ist.
Du solltest mit ihm auch klären, welche Bewegung konkret das betroffene Gelenk belastet. Vielleicht kannst du auch durch Veränderung der Stickhaltung vermeiden, das beeinträchtigte Gelenk in Mitleidenschaft zu ziehen.
4. Wenns Rheuma oder Gicht sein sollte, hättest du eine echte systemische Erkrankung an der Backe, die auch insgesamt behandelt werden muss und sich die Therapie nicht nur auf die Gelenke beschränkt. Aber der Umstand, das die Schmerzen ausgerechnet jetzt nach Beginn des Drummens entstehen, deutet etwas darauf hin, dass die Beschwerden mit dem Schlagzeug zu tun haben und es sich eben nicht um eine Systemische Erkrankung handelt.
Kontrolliere in jedem Fall deine Stickhaltung, denn es ist schon eigenartig, dass du in deinem Jahrgang nach so kurzer Zeit schon Gelenk-Probleme bekommst.
Ich wünsch Dir viel Glück und mach, was dein Arzt sagt.
(Ps: Gegen Entzündungen in Gelenken ist Quark ein Geheimtip, oftmals wirksamer als Voltaren etc.)
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Eine sehr interessante Variation einer solchen Figur ist im übrigen, die 3/16 mit RLL fortlaufend zu spielen, wobei die rechte Hand dabei auf einem Tom ist oder über die Toms wandert und die Linke auf der Snare bleibt und dabei den zweiten Schlag Rimshot-betont und den dritten Schlag als normalen Tap ausübt: das aber mit dem Trick, mit dieser Dreier-Kombination nicht auf der 1 anzufangen oder auf dem off-Beat, sondern auf der 16tel vor der 1 (bzw mit dem Snare-Hauptschlag, dem 2ten 16tel auf der 1) . die Bassdrum läuft dabei viertelmässig oder in 8teln durch.
Man bekommt so durch die beiden durchwandernden Hauptschläge in Verbindung mit der straighten BD, die alle irgendwie die Betonung bzw die 1 für sich in Anspruch nehmen, so einen Polyrhythmischen Blushda-Effekt, obwohl man gar nicht so viel macht und sich in keiner Weise gross anstrengen muss.
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Bitte verkompliziert diese Nummer nicht:
Das sind 3/16, von denen nur die ersten beiden 16tel gespielt werden. Meine Großmutter würde beim Stricken sagen: 2 spielen, 1 fallenlassen. Nicht weniger, aber auch wirklich nicht mehr.
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Aber immer dran denken: dieser Break kommt in dem Stück zweimal vor, einmal über einen (bei 0:57) Takt und einmal über zwei Takte (bei 1:47):
Und beim zweiten Mal spielen die Drums die Betonung / den Break im ersten Takt alleine, was ziemlich bescheuert ist, weil es sich so anhört, als wenn er den Einsatz verpasst hat und zu früh ist, dann aber den zweiten Takt ebenfalls mitspielt, damit zumindest dieser Takt richtig ist.
Ob das bei der Studio Aufnahme tatsächlich so gewollt war, kann bezweifelt werden: Cindy Blackman wäre das mit Sicherheit nicht zufällig passiert, aber die spielt - im Gegensatz zum Video - auch nicht die drums in dem Song, das war Lenny Kravitz selbst. Bei dem wiederum kann man davon ausgehen, dass er sich gerne mal was verrücktes hat einfallen lassen oder er es schlicht vereiert hatte und das dann im Studio einfach so hat stehen lassen, weil es so schön roh und rau wirkt.
In jedem Fall würde ich den zweiten Break in einer Cover Band nicht so spielen: es fällt einfach immer auf den Drummer zurück, weil jeder denkt, er hätte sich verspielt.
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Unser Forums-Kollege Timo Ickenroth hatte ja mal vier Swishes miteinander verglichen. So unter anderem auch das Istanbul Mehmet als auch das Paiste Masters in einer relativ natürlichen Sound Aufnahme.
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Was ich gesehen habe, spielen alle die Krempe nach unten, aber ein Swish gehört mit der Krempe nach oben gespielt, der Anschlag an der Kante der Krempe ist für die Zwecke der Swishes ungeeignet, dasknallt viel zu sehr. Ich habe meines mit ein paar Rivets versehen: ein tolles Becken für Jazz!
Also bei Swishes macht es mE doch Sinn, sie so aufzuhängen, wie auf dem Video zu sehen und sie dann am Corpus zu "reiten": im Rahmen des normalen Ride-Spielens kann man nämlich dort eigentlich alle Lautstärken herausholen, die man will: weder an der Wölbung noch an der Kante. sind demgegenüber sonderliche Laustärkereserven vorhanden bzw aktivierbar.
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Stimmt, man könnte noch auf die Jagd nach einem alten Paste Swish Traditional gehen. Dürfte aber echt schwer zu bekommen sein.
Das war im Gegensatz zu den heutigen Masters Swishs wärmer und weicher. Renee Creemers schien in einem Video/Interview seinerzeit direkt wirklich "pissed" zu sein , dass Paiste den Sound offensichtlich leicht abgeändert hat.😀
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Wunderschönes, warm – weiches Becken. Bin immer wieder überrascht, was für einzelne Perlen sich im Masterwork- Portfolio befinden.
(Mir ist es so mal mit einem 16er China gegangen, dass MW-Troy hat alle top-lines hinter sich gelassen).
Also das Paiste Swish hat etwas mehr Tiefe, aber zugleich nicht dieses Weichheit, würde ich sagen, sondern kommt schon etwas "chiniger" daher, würde also eher ausscheiden. Das Istanbul Swish ist auch "kängiger, zudem flacher im Sound. Würde also auch nix sein.
(Zur Serienstreuung kann ich nicht sagen.)
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Ich habe das Set mithilfe des Tunebot folgendermaßen gestimmt (immer Grundton und dann Frequenz der Stimmschrauben auf der Schlag- und Resoseite):
Bassdrum: C, 1. Oktave (Schlag: 52 Hz, Reso: 60 Hz)
8x6" TT: G, 3. Oktave (Schlag: 294 Hz, Reso: 387 Hz)
10x7" TT: , 3. Oktave (Schlag: 220 Hz, Reso: 290 Hz)
12x8" TT: A, 2. Oktave (Schlag: 165 Hz, Reso: 217 Hz)
14x14" FT: E, 2. Oktave (Schlag: 124 Hz, Reso: 163 Hz)
16x16" FT: B, 1. Oktave (Schlag: 93Hz, Reso: 122 Hz)
Zunächst mal: es ist mir noch zu hoch. Tiefere Vorschläge spuckt die App aber nicht aus.
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orinocco: ??????????? ??????????
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Okay, habe mich jetzt mal durch Swifts Album "Red" gekämpft:
Besser als erwartet, aber bleibt dabei: nicht mein Ding: Die Songs sind das, was ich als "gefällig" bezeichnen würde, nett, sauber, irgendwo sympathisch, SuperGut produziert, tut keinem weh, zum Autofahren ganz hübsch, aber nichts, was mich mitreißt, happy macht oder authentisch berührt. Keine einzige Hookline, die mich packt. Alles wirkt auf mich seltsam langatmig und nach 1 Minute dann auch langweilig und - ja - irgendwie plastikhaft-seelenlos.
Das Hauptproblem dürfte technisch gesprochen sein, dass einfach zu wenig Harmonien beziehungsweise Melodievariationen Im Spiel sind: fast alle Stücke haben gerade mal so um die 4 Harmonien insgesamt, oftmals sind Strophe und Refrain sogar exakt gleich in der Reihenfolge der H. , zudem unterscheidet sich die Refrain-Melodie oftmals nicht so wahnsinnig von der Strophenmelodie.
Das ist wohl der im Untergrund wirkendeGrund, dass ich da schnell Langeweile empfinde, ich hab alle Songs auch schon wieder vergessen, obwohl ich sie gerade gehört habe. Wobei dieses Album "Red" mir deutlich besser gefällt, als das, was ich von Taylor Swift bislang gehört habe.
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Dann gebt mir mal bitte 5 Songs von Taylor Swift zum "Reinkommen" bzw anfixen - ernst gemeint - ich kenne von Swift leider bislang nur belanglose, musikalisch öde, nervig-monotone Teenie-Songs: bin vielleicht in Sachen Swift da mit dem falschen Fuss aufgestanden.
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Bei uns im Ruhrgebiet gibt es ähnliche Gemeinschafts-Projekte:
Teilweise wurden die Gebäudekomplexe von städtischen Kulturzentren angemietet und dann auf Bands verteilt, teilweise - wie hier angedacht - mittels Privatengagement von Musikern amgemitet, teilweise haben Firmen Proberaum-Häuser (meist ehemals Lageräume) eingerichtet, die sie dann vermieten.
Dann gibt es natürlich noch die wohl hinlänglich bekannten Bunker, die räumlich gar nicht mal so schlecht sind, aber fast alle unter erheblicher Schimmelbildung neigen und die, da in absoluten Wohngegenden liegend, teilweise unüberwindlich fatale Parkplatz-Probleme aufweisen.
Das Problem von fast allen Gemeinschafts-Projekten ist, dass die Proberäume über die Jahre dem Freien Markt komplett entzogen wurden:
Frei werdende Räume werden nicht neu ausgeschrieben, sondern von der ausscheidenden Unter-Miet-Band entweder meistbietend weiter untervermietet oder aber ausschließlich über Vitamin-B-Optionen weitergereicht. Die Räume werden "intern" einfach weitergeben, ohne dass Aussenstehende überhaupt jemals eine Chance haben. Da sitzen dann teilweise als Hauptuntermieter noch Bands offiziell drin, die es schon seit 20 Jahren nicht mehr gibt. Die Bezeichnung "Proberaum Mafia" ist da gar nicht mal so verkehrt.
(Ich selbst hatte in rund 40 Jahren bis auf ein Jahr "Dürre-Zeit" immer Glück: insgesamt sechs Proberäume über die Jahre jeweils mit 24/6 zu völlig annehmbaren Preisen, derzeit 132 € inklusive Strom- und Heizung Vorauszahlung für 50 m² Raum inkl. Sanitär und Diebstahlsicherung).
Also das Geschäftsmodell kann definitiv Erfolg haben und tragen. Ich würde einfach mal eine Standortanalyse machen und den entsprechenden Markt sondieren.
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Großes Thema, hier mein Versuch:
1. Originalität:
Ich glaube, ein guter Song zeichnet sich durch eine gewisse Unverwechselbarkeit aus. Er muss ein gewisses Allein-Vertretungsmerkmal haben und sich nicht "so anhören wie.....".
Insbesondere muss er das Klischee vermeiden. Es gibt nichts schlimmeres, als einen Song schon mal so ähnlich woanders gehört zu haben oder zu merken, dass er sich an einen anderen anbiedert und so versucht, meine Sympathie zu erschleichen.
2. Einheitliches Motiv
Ein guter Song, also ein gesungenes Musikstück, gelingt nur dann, wenn Text und Musik eine Einheit darstellen. Die Musik muss dem Text und der Text der Musik folgen und sie abbilden. Ein Funk-Stück übers Waldsterben wirkt ähnlich deplatziert wie ein Death-Metal-Stück über die Geburt eines Kindes.
3. Authentizität.
Das einheitliche Motiv führt uns zum nächsten Kriterium, auch wenn es eher die Präsentation und nicht so sehr den Song selbst betrifft: Zu einem guten Song gehört nicht nur, dass er selber in sich gut ist, sondern dass die Präsentation durch den Künstler auch authentisch ist:
Wenn die Backstreet Boys über "ein Leben im Rollstuhl" singen würden, wäre das ein Schuss in den Ofen:
Selbst wenn der Song in sich noch so gut wäre, keiner würde Ihnen den Song abnehmen.
(Unter anderem das ist ja auch der Grund, weshalb manche Bands relativ schnell sterben: es gibt schlicht und ergreifend für bestimmte Truppen von Anfang an nur ein begrenztes Umfeld, aber eben nicht nur musikalisch, sondern grade textlich: außer über Verliebte-Teenager kann eine Boy- oder Girl Band eben halt nicht singen, weil alles andere als Grössen- Wahnsinn empfunden wird. Auch Eine waschechte Punk Band ist ebenfalls themen-technisch relativ begrenzt. Die Möglichkeit der Präsentation guter Songs ist daher bei vielen Bands von Anfang an auf eine bestimmte Zahl minimiert).
Was aber im übrigen aber nicht ausschließt, dass unter anderem auch Hardrocker natürlich Balladen spielen können. (Meistens sind es sogar ihre besten Stücke.)
3. Essenz
Hört sich hochtrabend an, ist es aber nicht: ein guter Song muss mE einen wesentlichen essentiellen Lebensbereich ansprechen, als da wären Liebe - Tod, Schmerz und Vergänglichkeit - Wut - Freiheit (was Party machen einschließt) oder Witz.
Ein Song, der in keinem dieser Kategorien Emotionen auslöst, ist für mich tot und ist belanglos - auch wenn man ihn im Auto Radio eventuell mitpfeift.
4. Unabhängigkeit von der Instrumentierung.
Ein guter Song hat für mich auch immer die Eigenschaft, auch dann zu überzeugen , selbst wenn man ihn auf einer verstimmten Akustik-Klampfe am Lagerfeuer spielt. Ein guter Song braucht weder Lautstärke, noch bestimmte Instrumente.
Ansonsten:
Im übrigen ist das Schicksal von Songs wirklich beeindruckend:
Viele wurden von Managern und Produzenten abgelehnt, manche dann an einen anderen Künstler weitergegeben, der dann damit fantastischen Erfolg hatte, an manche Stücke hat die Band oder der Künstler selber nicht geglaubt (Smells Like Teen Spirit) es gibt Stücke, die es als blosse Füllstücke gerade soeben auf das Album geschafft haben, dann aber die größten Hits wurden, es gibt gute Songs, an denen manche Künstler ein ganzes Jahr lang gearbeitet haben (Boston - More than a Feeling) andere Songs Wiederum fallen dem Künstler ein, wenn er nicht schlafen kann und er nachts 3 Minuten auf dem Piano rumklimpert (Every breath you take).Andere Stücke wiederum entstehen aus der Verzweiflung heraus, wenn die Band schon längst beschlossen hat, ihr Zusammenarbeit zu beenden und einfach nur noch aus Spaß rum klimpern (Eurythmics - Sweet Dreams).
Das Rezept für einen guten Song ist noch nicht entschlüsselt, wäre es so, würden wir nicht so viel Shice im Radio hören. Rick Beato & Sting waren sich im übrigen darüber einig, dass die Schwäche der Modernen Songs daran läge, dass die Institution der "Bridge" fast vollkommen weggefallen ist. Da ist was dran.
Im übrigen glaube ich, dass der Künstler deshalb sich oder seinen Song nicht selbst beurteilen kann weil er während des kreativen Prozesses die spielerische und künstlerische Komponente betonen muss und nicht die kritische, weil er sonst niemals einen Song schreiben könnte. Gilt auch für andere Künstler, beispielsweise Schriftsteller. Wenn die nach jedem Satz überlegen müssten, wie dieser Satz auf andere wirken würde und ob er "gut" sei, bekämen die wohl keine Seite zusammen. So funktioniert Kunst nicht.
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Also grundsätzlich sind mE diese Dinge nicht verkehrt:
Hier geht es zum einen um die Stärkung der Hand- und Unterarmmuskulatur als auch - Lexi und Dany habe ja schon darauf hingewiesen - eher um Bewegungsabläufe, Ausdauer und nicht zuletzt auch um neurologische Aspekte.
Diese - oder ähnliche - Hilfsmittel werden ja nicht umsonst bei Menschen eingesetzt, die aufgrund von Unfällen oder Schlaganfällen Bewegungen trainieren müssen, sowohl im Sinne vom Muskelaufbau, als auch im Sinne von neurologischem bzw. Neu-erlernen von Bewegungsabläufen.
Auch wenn ich selbstverständlich das Üben und Trainieren mit dem Stick immer derartigen Trainingseinheiten vorziehen würde, gibt es natürlich Anwendungsbereiche, bsp. für Leute, die tagelang überhaupt keine Möglichkeit haben, die Finger oder die Hand entsprechend in Bewegung zu halten (und trotzdem am Wochenende beim Gig fit sein sollen) oder einfach ihre weak-hand besonders trainieren wollen.
Insgesamt kann es halt ein Hilfsmittel sein, genauso wie es ein Hilfsmittel sein kann, mit etwas schwereren Sticks oder auf unterschiedlichen Pads mit unterschiedlichen Rebound-Verhalten zu üben (oder auf Kissen).
Richtig dosiert oder angewendet können die Dinger daher tatsächlich weiterhelfen. Auch hier dürfte es allerdings natürlich auf den Drummer und seine musikalisches Umfeld ankommen.
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Nur zur Sicherheit: nachgeprüft, ob lediglich sich der Spann-Reifen nach oben bewegt, hast du aber schon, oder ?
Auf dem Video sieht es nämlich etwas so aus, als wenn gar nicht die BD insgesamt "hüpft", sondern sich nur der Spannreifen nach oben verzieht beim Schlag.
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Variante:
Auch wenn die Slave-Platte beziehungsweise das Slave-Pedal (bei Fehlen einer Platte) selber nicht plan steht, kann es zum "hüpfen"der BD kommen.
Denn wenn die Slave-Einrichtung nach rechts leicht hoch steht und du drauftrittst, wird diese Bewegung nach unten mit einer Seitwärtsbewegung mittels der Kardan-Welle auf die Hauptmaschine übertragen, die dann dort zu einem Abheben der BD führen kann.
Im Normalfall wurde es nur zu einem Verrutschen der Bass drum führen, da diese aber in der Regel mit eigenen Spikes vorne bombensicher steht, entlädt sich die Energie halt dann nach oben.
Das Schiefstehens des Slave Pedals wiederum als ev. Hauptursache entsteht meistens bei entsprechend ungünstigem Winkel des Kardan-Gelenks. Das Slave-Pedal neigt verschiebt sich dann in seine optimale Position, was aber wegen fix-Einstellung der Karsan-Welle nicht möglich ist, deswegen verschiebt sich das Pedal beziehungsweise die Platte so, dass es am Ende schief steht.
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In diesem Zusammenhang kann ich den Gitarristen aber schon etwas verstehen:
er soll sich hier an einem Proberaum beteiligen im Hinblick auf Nebenkosten, von denen er gar nicht weiß, wie hoch die am Ende ausfallen werden und auf die er auch überhaupt keinerlei Einfluss hat.
Denn weder weiß man offensichtlich, wie die Nebenkosten abgerechnet werden sollen, noch wie sie erhoben werden sollen, noch hätte man (er) eine Kontrolle darüber, wie viele Kosten überhaupt entstehen, da er an der Nutzung des Raumes ja offensichtlich kaum beteiligt ist.
(Angesichts der heutigen Strom- und Heizungspreise kann es ja auch locker sein, dass die Nebenkosten die eigentliche Raummiete um ein vielfaches übersteigen.)
Die ganze Thematik wäre allerdings ohnehin höchst wahrscheinlich auf die Band zu gekommen, da ja wohl auch schon vorher die Vereinbarung bestand, dass über Nebenkosten abgerechnet wird. Warum daher jetzt lediglich die Erhöhung um 12,50 € entscheidend sein soll, will sich nicht recht erschließen.
Ich denke daher eher, dass der Gitarrist der ganzen Kostenfalle aus dem Weg gehen wollte und daher die jetzige Erhöhung als gelungenen Anlass dazu nahm, aus der Proberaum-Nutzungs-Gebühr etwaig auszusteigen.
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Ambitious: Wird denn tatsächlich von "falscher Haltung" geredet ? Also abgesehen davon, dass es bei Haltungsfragen bis auf einige grundlegende tödliche No-Nogos eigentlich kein "richtig oder falsch" gibt, sondern nur ein "günstiger oder ungünstiger für einen optimalen Bewegungsablauf" wüsste ich jetzt gar nicht mal, wer diese Haltung als falsch bezeichnet.
Man sieht eigentlich zunehmend Drummer, die den Zeigefinger schwerpunktmäßig nur als Begrenzung und Unterstützung benutzen und weniger als Haltepunkt. Und selbst bei Drummern, die den Zeigefinger relativ dicht und eng am Stick haben, erkennt man beim genauen hinsehen relativ gut, wie locker der Stick vorne liegt.
Als Alternativen wären da lediglich Drummer zu nennen, die tatsächlich klassisch das Fulcrum bilden und so bsp. eine Timpani Haltung einnehmen ( Simon Phillips) oder aber der auch sehr guten Murray-Spivack-Methode folgen und den Schwerpunkt auf die vordere Seite legen und mittels einer three-Point-Methode den Stick zwischen Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger halten, aber eben auch locker. (bsp. Bei Jimmy Chamberlin von den Smashing Pumpkins schön zu sehen bei oder Chad Wackerman).
Die klassische Verwendung des Zeigefinger Daumens-Grips, bei falsche Anwendung eben auch das "Fulcrum of Death" genannt, sieht man eigentlich mE immer seltener. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass das moderne Schlagzeugspiel einfach extrem dynamisch und stilistisch umfassend geworden ist und mit seinen unheimlich starken und schnellen Wechseln von Singles, Doubles und Paradiddles über das gesamte Set einfach einen maximal guten Grip erfordert. Viele Drummer insbseondere aus dem Gospelbereich legen da ja eine explosivartige Dynamik an den Tag, gegen die selbst Altmeister wie beispielsweise Simon Phillips oder Steve Gadd fast zuweilen etwas müde aussehen.
(erwähnenswert wäre noch, dass bei der offenen Haltung man natürlich genau Austarieren muss, wie man Doubles spielt. Ohne das vordere Fulcrum mit Zeigefinger und Daumen, der die Bewegung von Unterarm und Handgelenk auf den Stick überträgt und sichert, ist es schon natürlich eine gewisse Übungssache, die Doubles sauber aufs Feld zu bekommen, aber wenn einmal der Dreh rausbekommen wurde, wird man natürlich extrem belohnt)