Beiträge von Seelanne

    luddie und matz dürften bzgl. Thematik "Kohle und abcashen" den Nagel bis zum Anschlag in der Wand versenkt haben.


    Derek Roddy hat in einen der letzten Interviews kund gegeben, dass er selbst mit der Blasterei nicht genug Geld verdienen würde, um davon zu existieren, daher arbeitet er 5 Tage die Woche in einem Drumshop. Er habe zu touren aufgehört, da es ihm einfach außer Spesen nichts bringe. So ergehe es im übrigen den Meisten in der Branche. Gerade deshalb sei es wichtig, außerhalb der Blasterei musikalisch fit zu sein, was von den Nachwuchsdrummern zu häufig komplett übersehen werde, die meisten Blastdrummer würden sich grausam anhören, wenn sie was anders spielen müßten als Metal. Blasterei sei Musik für Jüngere, er wolle aber auch noch Musik machen, wenn er älter sei. (sinngemäß dp 1/2008 ).


    Dem ist wohl nichts hinzuzufügen (was an der Offtopic-Natur der hiesigen Grundsatzdiskussion nichts ändert).


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    man würde eine Trommel mit zwei übereinander gespannten Fellen sehen.


    Falls man sich durchringen würde, da auch noch draufzuhauen, wäre die Welt um eine Unsinnigkeit reicher.


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    Zitat

    Original von steve.hatton
    Ich, als Selbständiger, bin auch jederzeit dafür dass JEDER in eine Grundkrankenversicherung, Grundrentenversicherung und eine Sozialversicherung einbezahlt, ob Beamter, Abgeordneter, Klempner oder Anwalt - einfach alle, dann hat das Grundversorgungssystem eine breite Unterlage auf der es funktionieren kann.
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    Ist doch bereits Realität:
    Es ist wohl festzustellen,dass bis auf die Herren Abgeordneten und Beamte alle Selbständige entgegen landläufiger Meinung in soziale Sicherungssysteme einzahlen bzw. einzahlen müssen (es sei denn, sie vedienen wirklich Unmengen, aber wer tut das heute schon, es ist ja mit ehrlicher Arbeit auch eigentlich nicht mehr möglich).


    Ich bin selbständig und gleichzeitig zwangsweise in die berufsständische Rentenversicherung eingebunden, ob ich will oder nicht mit dem üblichen Satz wie jeder ander auch. Und die Selbständigen in anderen Sparten, in denen es keine Pflichterversichcerung gibt, sind auf Grund der wirtschaftlichen Gegebenheiten und Zwänge gehalten - und insofern gewissermaßen auch verpflichtet - sich eine geeignete Rentenversicherung und - Vorsorge zuzulegen. Sie zahlen zwar in die gesetzlichen nichts ein, erhalten aber nun auch nichts aus der gesetzlichen RV (im Regelfall jedenfalls)


    Ähnliches gilt für die Krankenversicherung. Die sogenannte angebliche "Versicherungsfreiheit" für Selbständige stammt noch aus Zeiten, in denen man ärztliche Versorgung auch noch tatsächlich selber zahlen konnte. Die Zeiten sind nun wirklich seit Ewigkeiten vorbei, und wer als Selbständiger eine Familie zu ernähren hat und das Riskiko der Erkrankung dann auch die gesamte Familie trägt, kann ebenfalls wohl schwerlich auf eine geeignete Absicherung verzichten. Im übrigen geht der Trend auch bei den Selbständingen ohnhein wieder zu der gesetzlichen Versicherung, da die private mit steigendem Alter immer schwerer ist aufzubringen, von den Kündigungsmöglichkeiten der privaten KV ganz zu schweigen.


    Für Selbständige ist im übrigen jahrelang das nicht möglich gewesen, was für jeden Arbeitnehmer selbsverständlich war und ist: Der volle Abzug sämtlicher Vorsorgeaufwendungen. Lediglich einen geringen Teilbetrag konnte man abziehen, bis das Bundesverfassungsgericht dem nun einen Riegel vorgeschoben hat. Die jahrelange Abzocke seitens des Staates hat nun wieder ein Ende, nachzahlen muss er natürlich wieder mal nicht, sonst wäre er pleite.


    Die verfassungwidrig eingezogenen Steuern können ja als Entwicklungshilfe nach China gehen oder den Herren Abgeordneten bei der nächsten Diätenerhöhung wieder einmal draufgeschlagen werden, die haben auch so wenig. oder, weil sie so arm sind, den Vorsitzenden der KV, dafür kann sich ja die Oma von nebenan einfach mal die notwendigen neuen 3ten Zähne wortwörtlich vom Mund absparen und auf Brei-nahrung umsteigen, ist eh gesünder, Abnehmen sollte auch im Alter kein Thema sein.


    Fazit: Selbständige, mittelständische Selbständige und deren Arbeitnehmer sitzen längst im gleichen Boot. Die sogenannten Mittelschicht wird von oben und von unten augesaugt und bricht vollkommen weg. Ich kenne selbständige Handwerksmeister, die verdienen unterm Strich soviel wie die Gesellen, die sie beschäftigen.


    Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen geworden für diejenigen, die am besten abzocken können. Alle anderen, ob Arbeitnehmer oder Selbständige, sind die Melkkühe der Nation.


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    Danke ........................... Konnte die Tour nicht ausfallen ?? :evil:
    :D`

    Wenn jemand heute beim Allan Holdsworth Konzert war, bitte ausführlichen Bericht. Ich habs vereiert, ne ordentliche Kritik würde dem Schlamassel zumindest etwas die Spitze nehmen. Bitte .................. Danke ..............

    deswegen hat ers ja auch 7 days genannt, der Schelm. Am Wochenende hat der Stachel noch nie gearbeitet.


    .......................... Scheiße .............................. ich stell grade fest, dass ich


    1. das Allan Holdsworth Konzert hier in Dortmund verpasse .............
    2. das Ambient Ride vom Seppel vereiert habe .............


    .................. nicht mein Tag heute.



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    .......................... d'accord


    Die Bürokratie wurde bislang lediglich in die Arbeitslosigkeit oder Zeitarbeit hinein abgebaut, auf der Liste der Steuerzahler stehen die Leute also immer noch, nur bekommt der Stuerzahler für seine Zahlungen heutzutage keine Gegenleistung mehr, sondern finanziert nur die Arbeitslosigkeit. Das nenn ich mal nen gelungenen Coup, soviel Dämlichkeit gibts sonst nur in Schilda. Der einzige, der sich die Taschen füllt, ist der Inhaber der Zeitarbeitsfirma. Eigentlich hat der aber am so vielbeschworenen Markt auch nichts zu suchen, da er ja noch nicht einmal seine Leute bezahlen kann.


    Aber Privatisierung ist das Zauberwort, mit dem man ne Menge Geld verdienen kann. Schließlich verscherbelt man das Tafelsilber, ohne es vorher bezahlt haben zu müssen.


    Beispiel Strommarkt: Erst wird erzählt, der offene Markt würde niedrige Preise garantieren, dann stellt man fest -oh graus- die bösen-bösen Konzere machen Preisabsprachen und es wird alles doch teurer. Der einzige Markt , der billiger geworden ist, ist der der Telekommunikation: Die 10tausende an die Luft gesetzten Mitarbeiter der Telekom zahlen wir wir ca. noch in 50 Jahren.


    Der bissige Hund genannt Marktwirtschaft ist ein wildes Tier ohne Gesinnung, der alles frißt, in der Not sogar sich selbst. Um ihn zu beändigen , braucht man Ketten, ein paar mehr sind meist besser, als ein paar zu wenige. Es bleibt zwar so immer noch bissig, aber die Anzahl der Gebissenen sinkt. Nur die sogenannten Liberalen wollen uns das Märchen erzählen, dass er dann aufhört zu beißen, wenn wir nur endlich alle Ketten abmachen.
    (Gegenüber diesem Versprechen wirkt Schlange Kaa's "Vertraue mir" im Dschungelbuch als Inbegriff der Vertrauenswürdigkeit).


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    Zitat

    Original von Batería


    Vollkommen richtig, wir wissen aber beide, dass das nicht passieren wird.
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    Eben.
    Aber solange ist es völlig müßig, über Konsumentenverhalten etc. nachzusinnieren, das ist entweder gezielte Volksverdummung oder das Pfeifen im Walde.


    Diese ganze Debatte ist Unsinn:
    Mit einem Boykott oder gezieltem Konsumverhalten kann ich nur operieren, wenn der Feind klar umrissen ist. Aber der ist entweder unklar (wer weiß schon genau, wer hinter welcher Firma steckt) bzw. doch ganz woanders, als wie immer dargestellt:


    Das Problem besteht doch nicht in Biliganbietern aus China oder Indien. Denen könnte man mit gezieltem Protektionsmus begegnen, alles schon dagewesen. (Die USA hat sich jahrzehntelang so die japanischen Autohersteller vom Leib gehalten und ihre einheimischen Firmen geschützt, und es hat funktioniert; ist auch insgesamt ein alter Hut).


    Das Problem sind die westlichen Firmen, die in Billiglohnländern günstig produzieren wollen, um ihren Krempel dann hier teuer zu verkaufen - sonst würde das Ganze ja auch keinen Sinn machen:


    Nokia will ja ihre Handys nicht in Rumänien verscherbeln, sondern - unter anderem - an die Arbeitslosen in Deutschland, die sie gerade entlassen haben. (Dass die Rechnung natürlich auf Dauer nicht aufgehen kann , ist klar. Öko-Obi(Sebi:-)) hats ja schon angesprochen. Volkswirtschaftlich ist das alles eine Riesenidiotie. Es geht um den individuellen kurzfristigen Vorteil der jeweiigen Firmen).


    Wenn man nun den Firmen sagen würde: Kinders, ihr dürft euren Krempel nur dann hier auf dem europäischen Markt verkaufen, wenn ihr auch einen gewissen Prozentsatz eurer Produktion in Europa habt, dann würde das Problem auf einmal verschwinden: keine Firma egal mit welchem Produkt von Welt kann auf den Europäischen Markt verzichten.


    Aber das wären natürlich alle Maßnahmen, die politisch auf breiter Ebene - - auch international - zu treffen wären mit erheblichen Einschnitten für die Wirtschaft, bei der bestehenden Verflechtung der Politik mit der Witschaft sind solche Maßnahmen daher auch im Leben nicht zu erwarten, da wäscht schon eine Hand die andere.


    Das Problem ist hausgemacht. Eine Lösung liegt nicht im Sinne der Wirtschaft und auch nicht im Sinne der Politiker, die letztlich die Kohle von der Wirtschaft bekommen. Die Idioten und Melkesel sind die normalen Leute. Es ist halt eine Riesenverarsche. ("Die Reichen leben von den Dummen und nur die Dummen von der Arbeit".)


    Daher: Boykottaufrufe, Änderung von Konsumentenverhalten, etc.pp. ist alles was für den Politik-Unterricht in der Schule. Das, was wir haben, ist kein Unglück, "Globalisierung" ist keine biblische Plage, sondern ein konkrete erklärbare und in den Griff zu bekommende Sitauion, was aber deshalb nicht gemacht wird, weil sich bestimmte Leute die Taschen füllen und keinerlei Interesse daran haben, dass sich an dieser Situation irgendetwas ändert.


    Aber diese Leute führen unsere Unternehmen und sitzen in unseren Banken, Landesparlamenten und Bundestag, nicht in China oder Indien oder in Wolkenkuckuksheim. Wenn überhaupt etwas boykottiert gehört, dann sind das diese Är..........


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    Zitat

    Original von Luddie


    ...so seh ichs auch...


    Vergeßt es. Warum sollen Politker an einer Veränderung interessiert sein ? Politiker sind Schiedrichter, die werden dafür bezahlt, darauf zu achten, dass das gekaufte Spiel weiterläuft. Die Spielregeln ändern ? Um Gottes Willen. Die Spielregeln werden nur dann geändert, wenn es bestimmten Leuten genug Kohle einbringt.


    Oder warum meint ihr, ist seit jahren das Wort "Globalisierung" das "Schlag-mich-tot-Argument" und die Globalausrede für das Nichtstun der Politiker ? Schließlich könnte die EU mit einem Federstreich der ganzen Globalisierung und Billiganbieter außerhalb ein Ende bereiten.



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    Das ist alles Makulatur solange bespielsweise Deutschland China immer noch Entwicklungshilfe zahlt (ja, richtig gelesen). Die Welt, nein, nicht die ganze Welt, aber unsere deutschen Politclowns sind Kasperköpfe, die eingesperrt gehören.


    Solange wir solchen Irrsinn bei uns frei rumlaufen haben, brauchen wir uns um - - ansonsten - sinnige Dinge wie Kaufverhalten keinerlei Gedanken machen.


    Es ist so, wie die Sache mit dem Biosprit: Dieser kommt deshalb nicht, weil den Leuten mit alten Autos die Ausweichmöglichkleit auf den teuren Spezial-Supersprit nicht zugemutet werden soll. Wunderbar. Aber warum ist der so teuer ? : Wegen der ÖkoSteuer !
    Fazit: Wir können die Umwelt nicht entlasten, weil wir die Umwelt entlasten wollen !


    Wir befinden uns mitten in einer Anstalt und irgendjemand hat den Schlüssel weggeschmissen.



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    die Flexibilität dürfte nicht unerheblich auch dadurch beeinträchtigt werden, dass man mit 14 sein Set nicht so ohne weiteres von A nach B bekommt. Der öffentliche-Personen-Nahverkehr ist besser als sein Ruf, aber auch bei einem alleinigen Fahrgast erweist sich selbst ein Basis-Set doch immer wieder als überraschend sperrig.


    Auch nicht unwichtig:
    "Wann fährt der Bus wieder ?"
    "Muss der Drummer bis 10 Uhr wieder zu Hause sein ?"
    "Schreibt der Drummer morgen 'ne Latein-Arbeit ?"


    Fragen über Fragen.



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