Beiträge von Seelanne

    direkt -- die Zeit ist reif für einen Wechsel der verstaubten Verhältnisse.
    Obama machts vor.


    @fredstarter:
    1. Was meinst du mit Drumsession ?
    2. Seh ich das richtig, dass du erst 14 bist ?


    See



    Hoffentlich sieht Scarlet das nicht, der ist heute in keiner guten Stimmung.

    Zitat

    Original von eigi
    Piru - was hat denn deine Antwort mit Schlagzeugnoten von den Stones zu tun?? In diesem Thread gibt es nur eine einzige Antwort - alles andere ist off-topic und sollte gelöscht werden.
    Chris


    Freds gehen halt zuweilen ihre ganz eigenen Wege.
    http://www.drummerforum.de/for…?postid=346796#post346796
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    Laß uns mal. Der Fred kommt etwas in Fahrt, da sollte man nicht kleinlich sein. Extra neuer Fred zerstört die Stimmung, is so, als wenn man nachts auf ner Party von der Küche ins Wohnzimmer wechselt.


    Zum Piru-Link: Ja, bitte den Schluss unbedingt ansehen. Wie er da über Leute wie Roy Haynes spricht und die große Anerkennung ("....... never ever") und der Gesichtsausdruck dabei: Der Typ ist einfach der Beste, ich liebe Charlie.


    ..... und ist der Schluß-Break nicht unfassbar ???? =) =) =)



    See

    Zitat

    Original von steve.hatton
    Ich denke er spielt was notwendig ist - und das passt.


    Es gibt auch tausend Beispiele von Super-geilen-technik-Gurus, die alles spielen können, aber leider grooven sie nicht....deshab würde ich einen Charlie Watts einem Mike Portnoy vorziehen.
    (Ich spür die Prügel schon vor dem absenden der Antwort....)


    Die alte leidige Diskussion, diesmal aber basierend auf einem Missverständnis:


    Ich wollte nichts anderes ausdrücken. Charlie ist einer meiner absoluten Heroes, sowohl vom Drummen, als auch von seiner Person. Er hat Grooves hingelegt die kein anderer geschafft hat und ist einer der symphatischsten im Showbizz, soweit man das auf Grund von medienvermittelten Eindrücken überhaupt beurteilen kann. Ändert aber nichts an seiner technischen Beschränktheit, die er im übrigen - nicht zuletzt gerade wegen seines großen Musikhorizontes und -geschmackes - selber am meisten bedauert (er liebt übrigen tatsächlich Jazz mehr als Rock).


    Mir persönlich ist das im Falle der Stones und Watts - und das ist das Schöne an Ihnen - eh' alles schnuppe: Charlie ist halt Charlie, das reicht vollkommen.


    See



    PS: Aus gegebenem Anlaß wird 'ne gesonderte Lobhudelei auf Charlie noch folgen.

    meins ist zwar nicht gerissen, dafür stanken die beiden letzten Dinger wie die Pest. Unerträglicher künstlicher gummiartiger Geruch. Die Pellen mußten wieder runter. Jetzt kann ich wieder atmen. Keine Ahnung, was die bei Remo da veranstalten. Gesund kann das nicht sein.


    See

    ja nun, es gibt ja auch ne Menge zu hören und die Begeisterung muss sich ja nun auch erstmal setzten: Vorweg, ich bin relativ platt.


    Ich finde das alles sehr-sehr geil !!!


    Ihr seid unter 20ig ? Macht die Dinger selbst ? Sowohl Komposition als auch Arrangement ? Ich geh davon aus, das ja. Umso besser. Ihr seid auf dem besten Weg. Wenn das der Anfang ist ............ na, das wird Spass machen, das weiter zu verfolgen. Tolle Ideen, schöne kreative frische Umsetzungen.


    Wenn überhaupt Kritik angesagt ist: Die Stücke hören sich etwas bzw. noch zu sehr nach Jugendmusikschule an, vorsichtig-sauber; dabei nicht falsch verstehen, ihr seid schon so weit, dass negative Kritik völlig fehl am Platze wäre. Das Freie wird kommen, der Ausbau der Solofähigkeiten auch. Im übrigen: so ne Nummer wie den "Fjord" von unter 20igjährigen ......... also das ist schon mal ne ordentliche Hausnummer, desgleichen bei "Zeit"


    Respekt !!!!!!!!!!!!!!!!!



    See



    PS:
    1) Der Drumpart von "Flip" ist einfach wunderbar. Am Solo kann dann umso mehr gearbeitet werden.
    2) Wenn der Drumpart beim "Fjord" losgeht: versuche mit dem Bassisten und dem Pianisten das Ganze etwas zickiger auf den Punkt zu spielen, nach vorne, ihr schleppt etwas, bei exakterem Timing wäre noch mehr rauszuholen
    (und bei den Hihat-16tel.Breaks etwas aufs Timing achten)
    3) Welches Ride Becken hören wir da ?
    4) Du hast dein Set soundmäßig wunderbar auf die Musik eingestellt.
    5) Euer Saxman leiert macnhmal etwas, der Typ traut sich allerdigns auch ne Menge. Aber er zieht euch zuweilen etwas nach hinten.



    ,

    Charlie und die Stones:


    1. Er schleppt .... und zwar immer. Wobei er nicht etwa langsamer wird, er spielt einfach von Anfang an zu langsam.


    2. Aufgefangen wird diese Schwäche durch Ronnie Wood, der vom Timing immer ordentlich spielt und Richards, der sich geschwindigkeitsmäßig irgendwo schwimmend zwischen den beiden einpendelt.


    Dass das alte Rhythmus Chaos (ohne Daryl Jones) seinerzeit funktioniert hat, ist schwer zu erklären. Man höre sich zwingend einmal "Beast of Burden" an, ein Wunder an Groove (und einer der vielleicht besten Guitar-Backline ever), obwohl fast alle timingmäßig irgendwie daneben sind. Das erhärtet die Theorie, dass eine Band dann groovt, also quasi das "Meta-Timing" einer Combo dann funzt, wenn alle Musiker sich mit ihrem Timing zu einem Grooveteppich ergänzen, auch wenn die jeweils einzelnen nach vorne oder nach hinten spielen.


    3. Bei den Stones ist das alles nicht gewollt, bzw. zwar gewollt aber nicht willkürlich und damit letztlich Zufall. Sie sind keine Großen in Sachen Technik, vielleicht noch nicht einmal guter Durchschnitt und so gesehen technisch keine großartigen Musiker.
    Die Stones haben aber in ihren besten Zeiten ein Feeling, welches für alle Zeiten seinesgleichen sucht. Die Jungs können Folk spielen, dass es einem die Tränen in die Augen treibt und sind einige der wenigen, die den Blues haben. Hierzu sei beispielhaft "Love in Vain" auf der Stripped (eigentlich die ganze Stripped) und einer der besten Livescheiben aller Zeiten empfohlen: "Get your YaYas Out" mit dem peinlichsten Cover aller Zeiten, dafür mit der amtlichen "Symphathy for the Devil"-Version, letzteres noch mit Mick Taylor an der 2ten Klampfe.
    Und nicht zu vergessen, weil das Wichtigste: Sie haben diese ganzen unsterblichen Klassiker kreiert, das ist zwar alles schon etwas her (eigentlich haben sie seit Some Girls nix mehr Gutes im Studio gemacht) aber dafür klingen die DInger immer noch so frisch, wie am ersten Tag. Das Werk von Göttern halt.


    4. Wenn Charlie eine Stilsitik hat, dann ist es seine unvollständige Hihat: Wenn er seinen Snareschlag macht, hebt er den rechten Arm vollständig und läßt die Hihat weg, er spielt also fast nie die Hihat auf der 2 und der 4. Das gibt seinem Spiel immer dieses etwas "Gebrochene". Man kann das aber auch als Stilmittel verwenden: Dennis Chambers hat das bei vielen späteren Funkscheiben verwendet, es hat seinen eigenen Charme. Charlie macht es offensichtlch, weil er es nicht anders kann. Sehr extraordinär seine Hihat alllerdings auf "Angie", die Hihat wiederum sucht irgendwie ihresgleichen.


    Fazit:


    Sie sind schlampig in allem und haben das Glück, dass es paßt. Sie sind die Coolsten unter der Sonne. Und sie werden mit steigendem Alter eigentlich immer cooler. Sowas nenne ich Rock'nRoll. Nein, das ist Rock'n' Roll.


    Nach Ihnen wird die Bezeichnung Rock seine Bedeutung verlieren und die Musikrichtung nur noch von leder-nietenbesetzten unheimlich bemüht-düster- dreinschauenden Metall-Bubis vertreten werden, die sich vor jedem Starkmagneten in Acht nehmen müssen, weil sonst die Kleidung oder die Frise platzt. Das wird traurig. Ich weiß nicht, ob ich unter solchen Bedingungen dann noch leben will. Dann werde ich mir die Stones auf DVD ansehen und zusehen, wie 4 alten Herren über 60 auf der Bühne einen Heidenspaß haben und sich 25jährige Girlies bei Brown Sugar die Kleider vom Leib reißen.
    The good old Days.


    Wie Keith schon sagte: "Es gibt die Sonne, es gibt den Mond und es gibt die Rolling Stones." Das ist zwar nicht die ganze Wahrheit ........... aber sicher mehr als die Hälfte ... und das ist schließlich auch schon mal was.



    See


    EDITH meint, die "Love-in-Vain"-Version" von Stripped hier
    http://www.youtube.com/watch?v=BEq1Xho1h3Q
    entdeckt zu haben.
    Einfach fast unfaßbar geil, von a - z. Bestes Anschaungsmaterial in Sachen Feeling.

    Dürfte unmöglich sein, hier Tips zu geben, es sei denn, jemand ist ausgewiesener BlastExperte. Du willlst ja wohl das Drumsolo nicht für Dich entwicklen, sondern für Auftritte. Vor einem Pubklikum, welches solche Musik hört, dürfte es darauf angekommen, dann auch die gewohnten PrügelOrgien beim Solo abzuziehen. Mit filigraner phantasievoller Soloarbeit, die andere Stilistiken mit einbezieht, wird wohl kein Blumentopf zu gewinnen sein. Also: alle Soli von Derek Roddy angucken und nachspielen (zumindest als Orientierung, da wohl nicht kopierbar).


    See

    hör nicht auf Psycho, der ist Schwermetaller und spielt ne 'ne 14x8 Snare, der würde die gleichzeitige Cajon nicht hören, selbst wenn deren Schwingungen per "Knochen-Midi" in sein Rückenmark interfaced würden.


    Was stimmt: Cajon ist zu leise. Wenn Percussion, dass muß es schneidender sein, um sich auch durchzusetzen zu können. Versuche daher mal Lead-Kastagnette, auch beidhändig. Bei Bedarf kann man dazu auch schöne DoubleBassDrum-Ostinati spielen. Nicht einfach, aber der ungewohnte Sound entschädigt für vieles.


    See

    also warum soll ich mir alleine den Sonntag versauen: Hab da noch eine handverlesene Auswahl "one of a Kind", echte Schmuckstücke...................
    aber ich sehe grade, in einem Schwung wär's dann doch vielleicht zu heftig, man weiß ja schließlich doch nie ganz, wie fremde Menschen vor ihren Monitoren reagieren, ich will da für nix verantwortlich sein. Daher besser mal portionsweise:


    Dieser hier ist allerdings schon fast als bösartig zu bezeichnen, wird auch nur in Isolationshaft bei Wasser und Brot gehalten gehalten. VORSICHT (!) , nicht zu nah' rangehen:


    Status Quo:
    You're in the army now. !!!



    Das soll und muß für heute reichen.

    Zitat

    Original von Hochi


    Die erste der beiden Bemerkungen wurde nie ausgesprochen und steht deshalb auch nicht zur Debatte, zum Glück. :)


    nana, nicht so vorschnell, für eine ausgedeht unsinnige Grundsatzdiskussion bin ich immer zu haben; also, muss nur jemand "feige" sagen.


    See
    alias Rex "Dangerseeker" Kramer

    Wenn du so stimmst, wie du schreibst (es sind exakt 24 Fehler), dürfte die FireCrackerNummer 'ne etwas längere Prozedur werden.


    Anyway:
    1. Suchfunktion benutzen in Sachen Snare stimmen etc, Drum Tuning Bible zur Not.
    2. Soviel: An der Cracker liegts nicht, an dem Evans 2 auch nicht.
    3. Warum muss es aber auch für eine Snare ein zweilagiges coated Fell sein ? Welche ausgefuchste Idee steht hinter diesem Tun ?
    4. Was schwingt denn nach ? Wenns das neue Fell ist, dann stimm es doch einfach solange höher, bis nicht mehr summt.


    See

    Zitat

    Original von fwdrums
    Der Thread ist gemein. Sachen nicht zu mögen von Künstlern, die man sowoeso nicht mag, ist einfach


    genau, deswegen ist "Hey Jude" auch extrem heimtückisch, ich meine, wer denkt beim erstmaligen Anhören an diesen UN-Konventionsverstoß am Ende. Anders dagegen solche Nummern wie "LiveisLive", unstreitig auf der nach oben offenen Scheußlichkeitsskala ne glatte 1000, aber für die Top 10 einfach nicht perfide genug.


    See



    seppel: In Sachen Meßlatte dürfte ein gewisses Maß an medienmäßigem Overkill immer dabei sein, so wie bei James Blunt.

    fwdrums:


    Also das Fade-Out von Hey Jude ist jetzt wirklich unfair, ein übles Foul, hat mich glatt auf dem falschen Fuß erwischt ...... puh ...... den muss man erstmal wegstecken, ..... ................... aber okay, Männer oder Memmen: Ich denke, ich habe hier noch was ganz Feines, das muss man gar nicht hören, allein der bloße Gedanke an diese übelste aller Soßen versaut einem das Wochenende komplett ...........


    Also für alle Älteren nun der ultimative Schocker, nichts für Herzkranke oder Schwangere, der ist wirklich erst ab 18:


    Cat Stevens ....................................................
    Morning' has broken !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    .................. ....... ja ???? ...................... ich höre ?? ..................... ja, ich bin böse ..................... ich weiß.



    See



    PS: Stelle grade fest, der Fred ist ne zweischneidige Nummer, birgt er doch eine gewisse Gefahr, sich an die üblen Dinger hier zu erinnern, auf das sie erstmal einem ne Zeitlang im Kopf rumspuken. Gemeine Sache, das.

    Okay, es ist nach 20 Uhr, also Abendprogramm, da kann man schon mal härtere Geschütze auffahren:


    Auch wenn er für einer der Großen ist und bleibt, ich denke seit


    Phill Collins - Another Day in Paradise


    hat der Begriff der musikalischen Scheußlichkeit eine neue DImension - und neues Antlitz - bekommen......................... Sorry PC.


    See

    Zitat

    Original von Biggity
    ich kriegs kotzen bei "wouldn't it be good" von nick kershaw..
    im ernst.


    Im meinen Ohren dagegen einer der intelligentesten PopSongs ever, wie einiges von Kershaw: ausgeprägter Sinn für Melodien und angeflippte Melodiebögen (mit teilweise schon Prince'schen Ausmaßen) Wie gut das Ding ist, ist schön auf der Acoustic Bonus Version auf "15 Minutes" zu hören, dort eben ohne den wirklich verstaubten 80iger Jahre SoundTrash, der - auch mich - wirklich nerven kann.


    See

    ich will keine Spassbremse sein, und die 367te Zappa-Cover Band ist mir immer lieber als jede DSDS-Staffel, aber ist das 1:1 spielen von Zappa-Sachen für Zuschauer und Zuhörer nicht eine relativ überraschungsarme und in künstlerischer Hinsicht überschaubare Angelegenheit ? Ich meine, bsp. Black-Page in allen Ehren, aber wenn ich es 17mal von 14 Drummern gehört habe, ist dann nicht mal gut ?


    Daher Frage an die Experten:
    Alles was ich höre oder gehört habe sind eben 1:1 Kopien, die auf Dauer ermüden. Gibt es auch Zappa-Epigonen, die was neues weiterentwickeln, basierend auf den alten Zappa-Sachen oder sogar dabei ganz eigene Wege gehen ?


    See