Kinders, heute ist erst der 31.03. ................das mit der Sommerzeit war Umstellung von einer Stunde, nicht einem Tag. Okay, gleichwohl: irgendwan mußte ich reinfallen, geschieht mir recht. Aber gut gemacht ...... könnt jetzt aufhören ..........................
Beiträge von Seelanne
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Original von fwdrums
In dem Zuzustand wäre ich vom Hocker gefallen.Ich glaube, die Dichtigkeit vonm Gadd'schen Stefan war seinerzeit derart ausgeprägt, dass selbst derart unwillkürliche Muskelbewegungen nicht mehr möglich waren. Ich fand erstaunlich, dass sein Körper in dem Zustand nicht auch noch vergessen hat, zu atmen.
Aber es stimmt. Der Groove muss bei ihm im Stammhirn verankert sein, das selbst neurologische Totalausfälle die Groove-Fähigkeit nicht im mindestens beeinträchtigt hat. Unsereins sürde in dem Zustand vergessen, wie er heißt, er kann in dem Zustand noch einen Outward-Double-Paradiddle in 16tel Triolen hinlegen. Tscha ................. wir sind Würste.
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Original von trommelmann
Wichtig ist, daß der Hocker, die Bassdrum und die Hihat miteinander verbunden sind. Da tuts irgendein billiger Teppich, der sich nicht verzieht. (KEIN Fetzenteppich! keine Ahnung wie ihr dazu sagt)
LgTrommelmannSo ist es. Ich kannte mal einen Drummer, der hat regelmäßig seinen Teppich vergessen, bzw. bei ihm passte das Ding eh' nicht ins Auto. Die anderen haben das Ding dann für ihn vergessen. Er wußte sich damit zu behelfen, dass er den Hocker mittels Gurte an der Bassdrum und der Hihat befestigte. Einmal funktionierte aber selbst das nicht so richtig, da hat er die wegrutschende Bassdrum mit dem Gurt während des Spiels quasi wieder eingefangen. Wir nannten ihn seither Lasso-Lars. Er hatte sich am Ende so dran gewöhnt, dass er den Teppich immer zu Hause ließ............... Der Ärmste.
.................. aber im Ernst. Gab es nicht auch in Sachen Teppich mal was von Gibraltar, also wirklich ne professionelle Lösung ? Muss ja nicht mit FFC sein.
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sieh dir mal die heutige Musikszene an: Die Bands, die überhaupt einen Percussionsten von der Stilistik gebrauchen könnten, geht wohl gegen 10 %.
Bei den anderen 90 % wäre im herrschenden Hochgeschwindigkeits-DoubleBass- und Lautstärkekrieg ein Percussionist höchstens i.N.a.G.v(*).Wobei: Kuhglocke kann ein Song ja bekanntlicherweise nie genug haben, aber ..... das ist eine andere Geschichte.
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(*) im Notfall als Geisel verwendungsfähig
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Original von Reed311
Aber da ist meiner Ansicht nach das Problem, see. Du kannst nicht unabhängig vom Geschmack differenzieren.
Ich mag diese leidige Geschmackssoße auch nicht unbedingt, weswegen ich mich öfter bei diesen Diskussionen raushalte- aber wenn man sich einbringt, sollte man das vielleicht mit einer gewissen "Wertschätzung" gegenüber dem besprochenen Kollegen tun.
TL ist ein Wahnsinnstrommler und gehört mit Sicherheit zu den Besten- das muss ich ihm objektiv zugestehen können- ohne nachzulegen, dass er ja nur Technikdrumming draufhat.
Diese Art von Wertschätzung gegenüber der Leistung eines Kollegen vermisse ich hier halt manchmal.Persönlich stehe ich übrigens auch eher auf Gadd, Porcaro und Colaiuta (to name a few :] ).
LG
Vorab zum Thema Subjektiv-Objektiv das vielleicht grundlegenste Werk der jüngsten Geistesgeschichte hierzu:
http://www.youtube.com/watch?v=4y3ZWabB5pI
Nu:
Wir reden über Musik. Da ist unbestreitbare Voraussetzung, dass selbstverständlich (fast) alles subjektiv empfunden wird. Insbesondere ja in diesem Fred, da die objektiven Gegebenheiten des Könnens von Thomas Lang ja doch von keinem geleugnet werden (jedenfalls von mir nicht).
Das ist doch gerade der Ausgangspunkt der hiesigen Diskussion: Der seltsame Umstand, dass jemand, der unbestreitbar einer der größten Technikerkönner aller Zeiten ist, seltsamer Weise viele Drummer und Musiker auf breiter Front kalt läßt. Das eben ist der "Fall Lang", oder nenn es Phänomen (in jedem Fall kein Einzelfall: Ich habe auch schon Vinnie-Soli live gesehen, wo ich mir nach 5 Minuten 'nen Bier geholt habe, nur gibts von Vinni in der Mehrheit eben anderes ) Deswegen meinte ich auch "exemplarisch".
Wenn also der einzige Sinn einer Diskussion "nur" darin besteht, die einzelnen subjektiven Empfindungen abzugleichen und die ja vielleicht nicht uninteressanten Gründe für dieses Phänomen herauszuknobeln, halte ich es für relativ unproduktiv, dann wieder mit der Keule "Kinder, es ist eh' alles subjektiv" zu kommen. Ja, aber das ist ja gerade der Ausgangspunkt der Diskussion. Wir drehen uns so im Kreis. Es geht ja gerade darum, warum empfindet der eine das so, der andere so.
Darauf habe ich versucht, 'ne Antwort zu geben, in dem ich ein für mich - subjektiv - glattes Gegenteil aufgezeigt und den Grund hierfür versucht habe, zu lokalisieren.
Im übrigen hatte ich ja ncht in Abrede gestellt, dass TL vielleicht dochmal in einem wesentlicheren musikalischen Zusammehang aufgefallen ist, und mich dazu bekannt, dass ich "nur" seine DvD's und die YouTube-Videos kenne, unter anderem auch das:
http://www.youtube.com/watch?v=LWKZFy2l-n4&feature=related
(Gähn ..... tja, wo waren wir ?): Wenn ich das Video sehe, ist mein Eindruck: TL spielt immer alles. Das ist deutlich zuviel. Bei Musik muss man sich ab und an entscheiden, auch mal was wegzulassen. Die Aussage ist angesichts von TL Können unverschämt, aber - biddä - es ist ja alles subjektiv.
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Ich weiß Reed, mit meiner letzten Antwort wollte ich eigentlich auch nur darauf hinweisen, dass Diskussionen mühsam sind, in denen am Schluß immer diese ewige "alles-ist- subjektiv"Scheiße" steht und selbst der Versuch differenzierter Beiträge auf diese leidige Geschmackssoße reduziert wird.
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Different people, different tastes. So soll es sein.
Der eine steht auf Hendrix, der andere hört eben Falco. :] -
mit 19 Jahren darf man soviel Dream Theater nachspielen, wie man will. Aber mit 19 Jahren sollte man auch mehr aufs Timing achten, als aufs Stickdrehen.
Soweit der Soundmischmasch das zuläßt, einige Anmerkungen:
- der Double Bass-Teil ab 2:05 ist unsauber.
- der Hihat/Snare Part ab 2:25 ist unsauber.
- der Ragtime-Part ab 2:33 ist völlig in der Hose.
- der Part ab 3:34 bricht fast auseinander (kann am Sound liegen)
- der Part ab 3:54 ist unsauber (bist du sicher, dass du das Original-Patterns spielst ?)
- du musst schwerpunktmäßig am Mikrotiming arbeiten.
- du groovst nicht (kann auch sehr am Soundmischmasch liegen)Insgesamt wie bei fast allen jungen Double-Bass Spielern: Die Doubel-Bass kommt extrem flüssig, aber da, wo gegroovt werden muss, wirds dunkel. Weitermachen.
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auch darum geht es nicht: Wie soll mir jemand symphatisch oder unsymphartisch sein, den ich nicht persönlich kenne ?
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Original von GrafDaniel
Hier noch mal zur Veranschaulichung: Spiegel ohne FFC. Die einzelnen Schläge verschwimmen völlig.Hier ist ein Vorgängermodell des Gibraltar Spiegels. Der Gibraltar SensiblePracticeMirror 007. Allerdings noch mit Bockflansch. Schon wesentlich schärfer !
Schön, dass du die doch etwas trockene Thematik etwas aufzulockern verstehst. Trotzdem bitte keine Verwirrung stiften: Video 1 zeigt den Vorgänger G SPM 107, aber wie du richtig bemerkst, eben ohne FFC. Trotzdem schön, dass du das Video ausgegraben hast, hätte nicht gedacht, daß es davon noch ne Aufnahme gibt. Ohne FFC ist es einfach Mist.
Im übrigen hat psycho natürlich recht, aber ich denke, in solche Tiefen müssen wir nicht abtauchen. Es war ja nach reinem PracticeModus gefragt und nach keinen High-End-Precision-Mirror:
Dort wäre ja sicherlich dann ohnehin eine LED-Anzeige hinsichtlich des Interferometers die Benchmark, damit das Messen der Stickrotationen wirklich sauber rüberkommt. Aber so ein Laserkreisel hat eben seinen Preis: Unter 1.500 € wird da wohl nichts zu machen sein. Ich halte das am Ende dann doch für übertrieben.See
PS: @Graf: Das zweite Video hat einen schönen freud'schen Verschreiber im Schlepptau: Es heißt BLockflansch, nicht Bockflansch. =)Laß in Zukunft die Finger von solchen Videos, derlei trübt die Linsen.
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Original von Reed311
Maddin, ich gebe Dir recht- aber See hat das mit seinem "Früher-war-alles-besser-Post" provoziert.
LGDann hast du falsch gelesen oder ich falsch gesschrieben, beides läge bei dem Thema in der Natur der Sache:
Um "Früher-war-alles-besser" ging es und geht es nicht, Reed. Es geht um die Essenz, egal aus welchem Jahr oder Jahrzehnt. Es gibt selbstredend auch heute Musiker, die das machen. Theoretisch möglich, dass auch TL so einer ist, ich habs bei ihm nur noch nie gehört und auch noch keinen gesprochen, der das bei ihm gehört haben will. Letzteres ist beredt: Selbst seine Fans können immer nur auf technische Wunderwerke verweisen.
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Original von Gast
aber da steht man hinterher genau so blöd wie in Berlin, Paris, Tokio ...Stimmt: Reisen bildet nicht und macht nicht klüger. Ich habs probiert. Meine Dämlichkeit habe ich immer mitgenommen.
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Original von Tornadofreak
Edit: Wenn du einen Spiegel 3 meter enfernt von dir Aufstellst hast du allerdings eine Verzögerung von 1ms!!! Falls das wen interessiert
Ja, gerade dafür ist das FFC ja da.
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Original von Tornadofreak
Spiegel ist Spiegel....aber nur auf den ersten Blick ............
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.............. also manchmal weiß ich wirklich nicht mehr ................
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dem Themenstarter geht es um Kontrolle, da ist knallharte 1:1 Wiedergabe gefragt, kein märchenhaftes Wunschkonzert.
@psycho: Diese Selbstbauattitüde habe ich schon immer gehasst. Letztlich gewährleistet nur das FFC das wysiwyh (what you see is what you hear). Basta.
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er soll ja auch optisch das wiedergeben, was du akustisch hörst. Am FFC führt kein Weg vorbei.
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anyway, das Ding ist der Knaller. Der markttechnische Clou besteht m.E. dabei in der offensichtlich kinderleichten Bedienung. Und ich denke auch, dass gerade beim Komponieren in Sachen sofortiger Umsetzung wegen der quasi nunmehr uneingeschränkten Library-Funktion von praktisch jeder AudioDatei keine Grenzen mehr gesetzt sind.
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EDITH meint, dass in Sachen Urheberrecht eine neue Zeitrechnung angebrochen sein könnte.
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Sorry Majestic, find ich nicht okay, wie solche Anfragen abgebügelt werden. Wir sind hier in einem Fachforum. Etwas mehr Sinn für Akuratesse, wenn ich bitten darf. Daher:
Bin mir nicht 100%ig sicher, aber hatte der Gibraltar SensiblePracticeMirror 207 nicht am besten abgeschnitten ? Hat bei handelsüblicher Entspiegelung 'ne 12fache konvex-konkav-Entzerrung und dieses FFC (FastFocusCenter), wodurch die detailgetreue Wiedergabe von 32tel Doubles ab 60 BPM (und das ist ja schließlch der Mainbereich) besonders gut gelingt. Zusätzlich: Stufenlose Rastereinstellung per Gewindeflansch statt wie sooft mit dem anfälligen und unflexiblen Blockflansch. Und das bei 79,80 €, ich denke, das ist okay, zum Üben die Optimallösung.
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Heftig, 30 Seiten über einen Drummer. Das hat bislang wohl noch keiner geschafft:
Ich hab noch nie irgendeine Musik gehört, in deren Kontext das typische Lang'sche Drummen Sinn gemacht oder auch nur für Furore gesorgt hätte. Dass er hunderte von Platten solide eingetrommelt hat, versteht sich bei der Qualität von selbst, aber wo ist sein musikalisches Statement ? Weniger hochtrabend: ich hab noch nix von ihm gehört, was mich anmacht.
Aber: Lang ist wohl eher exemplarisch, denn speziell: Drummer haben immer die Arschkarte gezogen und sind auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass sie entsprechend gebucht werden oder in einen musikalischen Zusammenhang reinrutschen, der von Bewandnis ist (Was wäre aus Vinnie geworden, wenn es keinen Zappa gegeben hätte, also zumindest bekanntheitsmäßig).
Aber anderen großen Drummern ist es seltsamerweise gelungen, TL nicht. Mag Zufall sein. Egal. Mein Leben hat sich durch das Hören und Sehen von Lang'schem Drummen jedenfalls nicht das Geringste geändert, man spricht da wohl von belanglos. Ihm wird dies nun wiederum egal sein. Also alles egal ..... ja, vielleicht ist das das Problem, was ich mit Drummen wie Lang habe: Drummen und Musik fängt an, egal zu werden. Aber auch das ist eben mein Problem, nicht seins.
Ein Kontrapunkt dazu: Ich war 13 geworden und bekam ein Sparbuch von meinen Großeltern geschenkt. Dazu gab's von der Sparkasse eine Schallplatte für Neukunden, eigentlich ein Sammelsurium von akustischen Scheußlichkeiten und Idiotien - bis auf Stück Nummer 1.
Ich legte die Platte auf: Sechs Noten einer Gitarre kommen aus dem Nichts, zerschneiden die Luft und heizen sie trotzdem dabei auf, eine kurze Beruhigung und was dann kam, flashte und elektrisierte mich vollständig, sowohl von der Musik her, als auch eben von den Drums, jeder Break, jeder einzelne Schlag: Hey Joe von Hendrix mit Mitch Mitchell an den Sticks. Ab sofort wollte ich nur noch eins: Drummen. So ist es bis heute geblieben. Wenn ich jemandem erklären müßte, was Drummen ist, was für mich die Essenz vom Drummen ist, würde ich ihm das vorspielen, das Ding trifft es. Mitchells Breaks auf 1:37 f., 2:12 f.und 2:35f. sind für mich schlicht das Geilste, was es auf Erden gibt; also nicht nur musikalisch: mehr geht nicht.
Warum fällt mir das gerade ein ? Keine Ahnung...... Vielleicht aus dem gleichen Grunde, weshalb man auf Beerdigungen an Geburten denkt.
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PS 1: Apropos P. Hilton, für die älteren hier: könnten wir uns darauf einigen: Thomas Lang ist der Ivan Lendl der Drums.
PS 2: Für die jüngeren zur Vollständigkeit:
http://www.youtube.com/watch?v=m8Ebcx-mTns&feature=related
!! Nur anhören, das ist besagte Studioversion, das Video ist ein nicht-synchrones Playback aus dem Fernsehen!!