Beiträge von Seelanne

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    Original von josef
    Ich glaube auch, dass heute kaum ein etwas komplizierteres Lied mehr an einem Stück und ohne Kleberei aufgenommen wird.


    Yes, beste beispiele finden sich selbst in der Hardrockszene: Nach Angaben von Portnoy hat er die gesamte "Scene from a Memory" Material und die meisten Stücke selbst das erste mal überhaupt in einem Stück gespielt, als die Tour vorbereitet wurde.


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    halte diese ganze Thematik ob live oder nicht live eigentlich für müßig, insbesondere: Die Suppe war doch wie gesagt so übel, das wär doch alles viel zuviel aufwand für den Käse gewesen.


    Im übrigen: Wer braucht denn so eine Konservenmusik live ? Welchen sonderlichen Nutzwert soll eine Live-Darbietung bei Musik haben, die eh' eins zu eins nach Vorgabe gespielt wird ? Live-Konzerte der gängigen Musikbranche sind nichts weiter als akustische Langweiler mit Lametta garniert: wzbw. Dann lieber ein vernünftiges Playback, wo man sich nicht auch noch Sorgen um die Musikanten machen muß und wo der unsägliche Quark zumindest akustisch glattgebügelt daherkommt und nicht auch noch anfängt, ranzig zu riechen. Man stelle sich die Darbietungen auch noch schlecht gespielt vor. Oje.


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    auch wenn mir der Sinn des Raab-Playalong auch nach dem 2ten Anhören nicht recht klar wird: Man hört, dass das alles auf dem richtigen Weg ist. Du willst grooven und du hast ein Ohr dafür. Alles, was hier angemerkt wurde ist richtig, und wird sich nach einer gewissen Zeit von alleine verflüchtigten. 17 Jahre ? Alles Bestens. Weitermachen.
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    ich glaube, die Vergleiche hinken:


    Bei aller Genialität und Einmaligkeit von Bonzo und ähnlichen Unikaten: solche Typen kann man nicht mit Gadd, Colaituta, Weckl oder Harrison vergleichen. Letztere können vor, hinter, auf, über und unter der 1 spielen, um die 1 herum oder die 4tel 16tel von hinten zur eins machen, so wie sie wollen und das ganze auch noch so zum grooven bringen, das es weh tut. Das ist Perfektion in einem Maße, wie man sie schwer nachvollziehen kann, ihre Genialität ist dabei, dass sie sich nicht in der Technikschiene erschöpfen, sondern dabei auch noch die fabulöseste Musik machen, wie man sie auf dem Intrument nur machen kann. Diese Leute sind Meister in Vollkommenheit und Variabilität, ihr Spiel ist über jeden Zweifel erhaben.


    Bonzo und Konsorten (bsp. Paice, Copeland, also diese ganzen Bauchtrommler, wenn man sie so nennen mag) sind da anders: Ich glaube nicht, dass bsp. Bonham dieses ganzen TechnikArsenals hatte, und sich herzlich wenig Gedanken gemacht hat über Verschiebungen der 1, drumherumspielen, Microtiming etc. Solche Typen wie Bonham, Paice, Copeland und Co etc. haben einfach so gut gespielt, wie sie können und wie sie dachten, dass es cool wäre. Und das ganze ohne vorher 20 DvD über die richtige Stickhaltung gesehen zu haben, sie haben einfach ihre Musik gemacht, die so vor ihnen keiner gemacht hat. Die Historie hat dann gezeigt, dass und wie einmalig sie sind und waren.


    Wenn wir von diesen Bauchtrommlern schwärmen, denke ich, kickt und flasht und einfach dieses persönliche, unverwechselbare, die Einmaligkeit des Individuellen und die Einfachheit der Genialität und erinnerst uns auch daran, dass der Kern eben Musik ist, nicht Technik.


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    ja es geht nicht anders, um den musikalischen Suizid zu entgehen, muss man es machen wie der Kaiser:


    "Nicht reagieren, ... gar nichts machen.... noch nicht einmal ignorieren".

    Schade, alles in allem übelste Soße und leider die Bestätigung des Voruteiles, das die aktuelle Musikszene offensichtlich nichts zu bieten hat. Solche Musik braucht man wie ne Blinddarmentzündung:


    Den Diagnoseanfang machte Animations-Schwachmat Bo mit einem - ja soll man es überhaupt Song nennen ? - Auftritt, der in einem bunten Nachmittag des örtlichen Seniorentreff besser aufgehoben gewesen wäre. Ein Kellner war schon nicht mehr vonnöten, Bo nebst peinlichster WolfgangPetry-Frise servierte höchstpersönlich: ........................Nein, danke, hab' schon.


    Bands wie Jennifer Rostock übernahmen dann die Vorbereitung der Anästhesie: Ein müder Abklatsch von "Ideal", aber ohne Hump'sche blauen Augen und eben auch ganz ohne GroßstadtCharme, stattdessen mit ländlicher Langweile.
    Beruhigungstablette für die OP ? ......................... Nein Danke, hab schon.


    Dann waren da noch irgendwelche dürftigen Schmalspur-Hiphopper, denen offensichtlich noch niemand gesagt hat, dass Sonnebrillen zu weißen Anzügen nicht mehr wirklich hip sind, egal wer da gerade wen fietschert, es mögen sich noch so viel Chicas in hohen Absätzen über die Tanzfläche mühen, emanzenmäßiges "Sista"-Gegröle eben auch nicht zwingend für einen ganzen Song reicht, zumal wenn der Gesang gelb ist und überhaupt Rap nach 20 Jahren so langsam nicht mehr darüber hinwegtäuschen kann, dass heutzutage nur noch der hipp-hoppt, der schlicht zu dämlich ist, sich eine Melodie einfallen zu lassen, und wenns nur eine ist, die man auf dem Kamm blasen kann.
    Möchten Sie etwas Musik vor der Narkose ? ...................... Nein, danke, hab schon.


    Die Gothic-Normannen waren fashionmäßig putzig - tre chic - egal ob die mit dem falsch singenden Wicki und seinen starken Männern oder die späteren Gewinner mit uns Willy, dem Conquerer, brandenburgischer Nichtschwimmer mit ausgeprägtem Sinn für das Humide: Zum Winnertitel fiel mir eigentlich nur ein "Kiel-holen".
    Jetzt könnte es ein klein wenig weh tun: ............... Kein Problem, hab schon.


    Nicht zu vergessen die Pop-Punk-New-Wave-Indie-Bands mit Songmaterial aus der Puppenkiste, einem Laith Al-Deen, der seine besten Ideen bereits aufgegessen zu haben schien und Sportfreunde Stiller, die außer einem schwachen Song gesellschaftspolitisch zumindest etwas Sinn gemacht haben.
    Na, sehen Sie.... war doch gar nicht so schlimm ..... Tja, wie mans nimmt. Eigentlich ja schon, aber stimmt: Eigentlich auch völlig egal, wie der ganze Abend.


    Hab die Kisten dann ausgemacht und mich selber therapiert: Purples Japan-Version von "Strange Kind of Women", dazu drei Grappa und schon hats tatsächlich nicht mehr weh getan.



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    ich kann nicht...... meine Soundkarte tanzt grade den Hochi.


    Und in Sachen Resonanz-Emanzipation: So sind halt die Zeiten, der Gleichstellungsbeauftragte für Mann und Frau darf ja auch nur von Frauen gewählt werden. "Nimm es wie ein Mann" hilft da zugegeben auch nicht weiter und födert eher das Gegenteil: Leg Dir einfach ein feminines Alter ego zu unter "Trommelfrau" etc. oder vielleicht etwas weniger Auffälligerem und schon funzt das mit den Hits.


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    Original von chesterhead
    Ei ei ei. Ich brauch ne Spandexbuchse und ne Monsterfrise. :D


    Nichts desto trotz is The Boys Are Back... eine gute Nummer.



    Das ist ja wohl alles kinderkam gegen dieses Exampel ästhetischen Nirwanas und geschmacklichen SuperGaus:


    LizzY'S John Sykes mit seiner damaligen Baustellen Truppe "Blue Murder". Man habe bitte auch ein Auge auf die tasty Beinkleider, in ihrer Unfassbarkeit analog zu den Frisen.


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