Beiträge von Seelanne

    Slowbeat -- dein avatar macht angst:


    "........................ Psycho Killer ...... Qu'est-ce que c'est? ................ fafafa-fafafafafa-farbetter"




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    oh my god, das ding habe ich seit Urzeiten niccht mehr gehört, wir hatten anno 1980 Hey Hey my my in einer ultralangen Version im Programm nebst Cortez the Killer. War aber gefühlt besser . :P .......... Wo ist nur die Zeit. Egal .......


    Sire ... ich hab keinen Schimmer, was du meinst. Der Typ spielt schleppend, thats ist, Crazy Horse haben schon immer geschleppt wie ein Muli in der Salzwüste, ächzend unter Packtaschen voll mit Goldnuggets.


    Spiel' es einfach ...... wenns nicht funzt ..... üb' ..... wenns dann noch nicht geht: ....... . ich persönlich fand Badminton immer toll.


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    Musik ist auch eine gesellschaftliche Dimension, von daher dürfte es nicht verwundern, wenn Musik einer immer größer werdenden Leere anheimfällt.


    Stilistisch entfernt sich die moderne Musik immer mehr von den Wurzeln. Slipknot'scher Speed-Metall und Heimatmeldodien ala' Florian Silbereisen sind sich da überraschend einig: Sie sind gleich in der Ausblendung des Blues und gleich weit von ihm entfernt. Alpenglühen und Blasten gehen da einen nicht für möglich gehaltenen Einheitschritt. Beides wirkt auf mich gleich eier-los. Nicht dem old-man-River-Onkel-Tom-Blues das Wort geredet: Aber die Kappung dieses Bezugrahmens läßt Musik so seelen- und sinnlos werden wie ein Tarnanzug auf 'nem Faschingsball.


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    der Prahka Lasa in Steve Martin's "Solo für 2" meinte auch immer, die Kloschüssel würde läuten, weil er einmal beim Abziehen des Lokus' die Türklingel vernahm, die er irriger Weise im Klo lokalisierte... er stutze .... zog noch mal .. horchte ins KLo ... und tatsächlich: es klingelte wieder .. das ganez also nochmal: ......... und wieder klingelte es, bis er mehrafach abzog und doch glatt - auf Grund völliger Passivität in Sachen Türöffnen - Sturmklingeln einsetzte.


    Ich denke, für die Parallele zwischen Mathematik und für Musik gilt ähnliches. Ich kenne MathematikGenies, die geraten beim Mitsingen von Alle-meine-Entchen in phobische Existenzkrisen, ich kenne ausreichend gute Musiker, die das Thema Wurzelziehen ausschließlich aus Patientensicht betrachten.


    Was stimmt: Viele, nicht alle, die für Mathematik (und Physik) einen Sinn haben, Sinn für Formeln, für Zusammenhänge, haben auch Sinn für Schönheit. Wer aber Schönheit liebt, hat zumeist auch immer ein starkes Faible für Musik.


    Und: Intelligenz schadet (entgegen verbreitet Ansicht) nicht, weder bei der Mathematik, noch bei der Musik. Wer sich mit geistigen Dingen beschäftigt, Phantasie hat und das auf einem bestimmten Niveau, wird in allen geistigen Dingen etwas hurtiger auf den Beinen sein, als der Rest, und das sowohl in Mathe als auch in Musik.


    Daher: Der Zusammenhang dürfte im Ergebnis ähnlich stark ausgeprägt sein, wie der zwischen Literatur und Physik oder Malerei und BWL.


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    Edith hat den Link gefunden: in der ersten Variante wars allerdingss wie zu sehen das Telefon und es endete auch nicht mit Sturmklingeln.


    http://www.youtube.com/watch?v=j-tao2UsbO0

    Rude ist was für Männer. Die Oberfläche wird mit Dampfstrahl durchgekörnt und dann nach einem kurzen Hitzebad mit Hartlack neu aromaversiegelt. ... Beckenreiniger ... tztztztz.

    alles richtig gemacht NB: payback erweist sich im hiesigen Forum immer mehr als Trendsetter: dieses 3 x kaufen = 5 x posten scheint der Renner zu sein. Das alternative (MMP) MilesandMorePosting sieht man dagegen hier fast gar nicht mehr und scheint auf der strecke zu bleiben, schade eigentlich, irgendwie die Betamax/Video2000/HD der Forumsgeschichte.


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    Zitat

    Original von josef
    Ich glaube auch, dass heute kaum ein etwas komplizierteres Lied mehr an einem Stück und ohne Kleberei aufgenommen wird.


    Yes, beste beispiele finden sich selbst in der Hardrockszene: Nach Angaben von Portnoy hat er die gesamte "Scene from a Memory" Material und die meisten Stücke selbst das erste mal überhaupt in einem Stück gespielt, als die Tour vorbereitet wurde.


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    halte diese ganze Thematik ob live oder nicht live eigentlich für müßig, insbesondere: Die Suppe war doch wie gesagt so übel, das wär doch alles viel zuviel aufwand für den Käse gewesen.


    Im übrigen: Wer braucht denn so eine Konservenmusik live ? Welchen sonderlichen Nutzwert soll eine Live-Darbietung bei Musik haben, die eh' eins zu eins nach Vorgabe gespielt wird ? Live-Konzerte der gängigen Musikbranche sind nichts weiter als akustische Langweiler mit Lametta garniert: wzbw. Dann lieber ein vernünftiges Playback, wo man sich nicht auch noch Sorgen um die Musikanten machen muß und wo der unsägliche Quark zumindest akustisch glattgebügelt daherkommt und nicht auch noch anfängt, ranzig zu riechen. Man stelle sich die Darbietungen auch noch schlecht gespielt vor. Oje.


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    auch wenn mir der Sinn des Raab-Playalong auch nach dem 2ten Anhören nicht recht klar wird: Man hört, dass das alles auf dem richtigen Weg ist. Du willst grooven und du hast ein Ohr dafür. Alles, was hier angemerkt wurde ist richtig, und wird sich nach einer gewissen Zeit von alleine verflüchtigten. 17 Jahre ? Alles Bestens. Weitermachen.
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    ich glaube, die Vergleiche hinken:


    Bei aller Genialität und Einmaligkeit von Bonzo und ähnlichen Unikaten: solche Typen kann man nicht mit Gadd, Colaituta, Weckl oder Harrison vergleichen. Letztere können vor, hinter, auf, über und unter der 1 spielen, um die 1 herum oder die 4tel 16tel von hinten zur eins machen, so wie sie wollen und das ganze auch noch so zum grooven bringen, das es weh tut. Das ist Perfektion in einem Maße, wie man sie schwer nachvollziehen kann, ihre Genialität ist dabei, dass sie sich nicht in der Technikschiene erschöpfen, sondern dabei auch noch die fabulöseste Musik machen, wie man sie auf dem Intrument nur machen kann. Diese Leute sind Meister in Vollkommenheit und Variabilität, ihr Spiel ist über jeden Zweifel erhaben.


    Bonzo und Konsorten (bsp. Paice, Copeland, also diese ganzen Bauchtrommler, wenn man sie so nennen mag) sind da anders: Ich glaube nicht, dass bsp. Bonham dieses ganzen TechnikArsenals hatte, und sich herzlich wenig Gedanken gemacht hat über Verschiebungen der 1, drumherumspielen, Microtiming etc. Solche Typen wie Bonham, Paice, Copeland und Co etc. haben einfach so gut gespielt, wie sie können und wie sie dachten, dass es cool wäre. Und das ganze ohne vorher 20 DvD über die richtige Stickhaltung gesehen zu haben, sie haben einfach ihre Musik gemacht, die so vor ihnen keiner gemacht hat. Die Historie hat dann gezeigt, dass und wie einmalig sie sind und waren.


    Wenn wir von diesen Bauchtrommlern schwärmen, denke ich, kickt und flasht und einfach dieses persönliche, unverwechselbare, die Einmaligkeit des Individuellen und die Einfachheit der Genialität und erinnerst uns auch daran, dass der Kern eben Musik ist, nicht Technik.


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    ja es geht nicht anders, um den musikalischen Suizid zu entgehen, muss man es machen wie der Kaiser:


    "Nicht reagieren, ... gar nichts machen.... noch nicht einmal ignorieren".