Zitat
Original von drum|freak
Tach zusammen.
Kommentare sind erwünscht! 
Tach, okay:
Es wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben, warum man sowas in eine Hörzone reinstellt, weil letztlich hier kein ernsthaft-hilfreicher Kommentar möglich ist. Seid ihr derart masochistisch veranlagt, dass ihr "auf-die-12-bekommen" als entspannend erachtet ? Weil: kritisieren kann man ja nichts; das, was ihr da veranstaltet, entzieht sich jeglicher sinnstiftender Einordnung.
1. Der Sound ist so unterirdisch, dass sich bereits eine Einordnung deshalb verbietet. Selbst wenn der Sänger richtig singen würde - was er nicht tut - würde ihm das bei der Aufnahme nicht weiterhelfen. Wieso werden Hörer der Hörzone mit sowas gequält ?
2. Der Gesang: Euer Sänger kann nicht singen und er wird es auch nicht. Es gibt so schöne Hobbys: Angeln, Radfahren, Blumenzüchten, Kirschkernweitspucken, warum im 3 Teufelsnamen musste der aufs Singen verfallen ? Eure 2te Stimme jammert, als wenn ihm gerade etwas Geschlechtsspezifisches abhanden gekommen ist. Hört das bei euch keiner ?
3. Der Gitarrist sollte auf eine Tafel erstmal hundertmal "Tonart" schreiben und sich anschließend jedesmal eine Backfeige geben. Der spielt jenseits aller Tonarten, Skalen, und was sonst noch alles an Hilfestellungen erfunden wurde, um aus Geräuschen Töne zu machen. Hört das bei euch keiner ?
4. Dass das ganze insegsamt nicht groovt, muß nicht nochmal ausgebreitet werden. Die Drums versuchen Groove durch "Mehr-spielen" zu entfalten, nur: der Rest der Band verweigert sich hartnäckig. Ich denke, auch dein Bemühen, die Sache gegenüber dem Original mit mehr Licks und mehr-Bass-drum etwas anzufunken hilft überhaupt nicht, im Gegenteil: Angesichts der sonst völlig dürftigen Rhythmik der anderen Instrumente wirkt dein Drumming dann wieder leider zu aufgesetzt und halt etwas zu massiv. Das ist nicht zwingend dein Fehler. Man weiß es nicht: Spielst du zuviel oder die andern zuwenig ? Angesichts des Originals würde man zu ersterem tendieren, aber im Original spielen die anderen Instrumente halt groovend, von daher eh' kein Vergleich.
Einigen wir uns darauf: Dass die anderen bei euch wenig spielen, ist nicht unbedingt ein Unglück. Im übrigen neigst du bei den Breaks zuweilen aus dem Time zu kommen, aber das wird sich geben, man hört es, und ist angesichts deiner rumeierenden Kollegen schließlich auch kein Wunder: bei diesem tönernden Gemetzel kann man ja nur in der Spur bleiben, wenn man sich als Playalong per Kopfhörer das letzte Fix-und-Foxi-Hörbuch in Lautstärke 11 auf die Ohren gibt.
Fazit: Das Drummen - trotz der Abstriche - ist das Beste. Der Rest ist Jammerkatzen-Gedudel mit Panfleisch-Garantie.
Damit wir uns richtig verstehen: Auch ich habe in meinem Leben schon sowas verbrochen (kann mich zwar jetzt nicht erinnern, aber irgendwann 1979 wirds wohl so gewesen sein ........ obwohl .... lassen wir das). Aber man wär niemals auf den Gedanken gekommen, sowas an die Öffentlichkeit zu tragen, weil man wußte, dass das Scheiße hoch 10 war.
Schlecht spielen, anfangen, üben ist okay, aber zu meinen, dass sich das jemand anhören soll, ohne daran erinnert zu werden, wann eigentlich der nächste Zahnarzttermin vor der Tür steht, zeigt, dass man in Sachen Selbstkritik far away jeglichen Normalzustandes rumhampelt.
See