ich komm um die "langweiligen" übungen kaum drum rum
Ich denke, um dauerhaft wirklich fleißig und penibel üben zu können, ohne daran psychisch kaputt zu gehen, sprich die Geduld zu haben und eine gewisse Lust darin zu verspüren, Bewegungsabläufe und simpelste Figuren (rechts, links, repeat) wie ein Blöder immer und immer wieder zu wiederholen und zu verbessern, sich zu eigen zu machen, bis man sie perfekt ausführt, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, muss man ein gewisses Maß an Authismus in sich tragen.
Wenn man dieser Idee nicht völlig abgeneigt ist, kann man es als Herausforderrung sehen, die zwangsläufig zu guten Ergebnissen und Spaß führt, eben solche Basisübungen so zu spielen, dass sie toll klingen und Spaß (beim Hören und Spielen) machen.
Anders formuliert: Wenn der Singlestrokeroll keinen Spaß macht, spielst du ihn falsch.
Ein anderer Punkt: Der Mensch ist ein Gewöhnungstier! Die linke Hand dazu zu kriegen, sich nicht ständig an die rechte anzulehnen und sich mitschleifen zu lassen kostet einfach Überwindung und bis dahin Willenskraft.