Beiträge von R_S_W

    Ich halte die Variante mit zusätzlichen Armen auch für deutlich eleganter.


    Evtl. ist dir das nicht bekannt: Becken müssen auf dem Ständer nicht zwingend (man achte auf die Doppeldeutigkeit des Wortes ;) ) festgeschraubt werden. Wenn du auf den Stack verzichtest (und vorausgesetzt, du brauchst nicht alle fünf oder mehr Becken gleichzeitig anspielbereit), kannst du so im Handumdrehen das jeweilige bzw. die jeweiligen drei Becken einfach Schallplatten-artig auflegen und die übrigen, grade nicht verwendeten Becken am platzsparendsten in einer Tasche oder ähnlichem direkt neben dem Ständer aufbewahren/griffbereit halten.


    --> Cymbal Jockey :thumbup:

    Versteh ich das richtig, dass du nicht Schlagzeug spielst, sondern nur vereinzelt Beckenklänge aufnehmen willst, um sie für deine Musikproduktionen zu verwenden bzw. in dein Musizieren insgesamt einzubauen?


    Die Frage ist tatsächlich, wieviele Becken in welcher Größe willst du gleichzeitig spielbereit haben. Dann ergibt sich noch die Frage, in welcher Form sie ihren musikalischen Zweck erfüllen. Benötigst du sie an einem Drumset oder als Element in einem eher großflächig aufgebauten Schlagwerk? Nimmst du auf oder spielst du live? Bei Aufnahme: Wie willst du das mikrofonieren? Arbeitest du samplebasiert oder nimmst du in Echtzeit auf?


    Kurz: Was zum Geier hast du vor??? :D

    1. Parkett ist alles andere als eine geeignete (ebene) Unterlage, um die Gratungen zu überprüfen.


    2. Nichts ist einfacher, als mit einem Zollstock den Durchmesser eines Kreises an der falschen Stelle zu messen.


    Bitte dreimal tief durchatmen und gründlich messen!


    Edit: Ähnlichkeiten mit vorangegangenen Posts sind reiner Zufall. :D

    Sobald das auch nur den billigsten Sachbearbeiter interessiert, lässt sich aber das Interesse von umso mehr im Publikum wecken.


    Vielleicht hätte ich die Wörter "plump" und "Aufwand" streichen und dafür "Konsequenz", "global" und "Gehirnwäsche" verwenden sollen.

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    Zum Groove brauch man ja nichts zu sagen...
    Musik geht bei ca. 2:00 los. Vinnie sieht man erst ab 6:47.


    Zwei Dinge haben mich etwas irritiert: Der Apfelbewuchs an den Tasten-Instrumenten (ekelhaft! :thumbdown: ) und das Bassdrum-Frontfell... :huh:


    Ich bezweifle, dass die Marke Vinnie Colaiuta (ob freiwillig oder vertraglich gebunden) mal eben mit dem vorlieb nimmt, was grade da ist. Zumal, wenn man den (plumpen) Werbeaufwand von Apple beachtet.

    Wie siehts bei euch im Proberaum mit Sitzgelegenheiten aus? Meine Idee wäre, dass sich jemand (z.B. ein Besucher bei der Prober einer anderen Band, wo deine Snare durch eine andere ausgetauscht und irgendwo hochkant auf den Boden gestellt wurde) drauf gesetzt hat, gemerkt hat, dass die Snare sanft nachgegeben hat, demjenigen das Herz in die Hose gerutscht ist und er klammheimlich die Snare wieder exakt an ihren alten Platz gelegt hat ohne auch nur ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren.

    Nehmen wir mal an, wir haben in einem x-beliebigen (binär notierten) Takt auf Zählzeit 1 und auf Zählzeit 1und jeweils eine Achtelnote stehen.
    Dann würden die Noten bei binärer Interpretation genauso gespielt, wie sie da stehen. "1" und "1und".
    Interpretiert man das ganze als Shuffle, Swing oder whatever, also ternär, und zählt dabei "1 e und, 2 e und, 3 e und...", dann landet die notierte Note auch auf der Zählzeit "1und". Das war gemeint.
    Natürlich verschiebt sich die gespielte Note nach hinten (die Achtelpäärchen werden geshuffelt), aber sie wird da gespielt, wo man "und" sagt oder denkt. Im Gegensatz zu: "1 und die 2 und die 3 und die..."
    Man kann ja durchaus auch geshuffelt zählen: "1 und 2 und 3 und 4 und". Bei der zweiten Variante wäre das: "1 die 2 die 3 die 4 die"

    Hallo Schattenläufer,


    du sprichst da ein paar Punkte an, die mich genau so auch lange und viel beschäftigt haben und dies teilweise immernoch tun. Ich bin auch Linkshänder und habe vor 13 Jahren angefangen Schlagzeug zu spielen und konsequent und von Grund auf alles spiegelverkehrt gelernt. Seit zwei Jahren taste ich mich an einen Seitenwechsel heran und kann seit ca. nem halben Jahr halbwegs sicher auf der normalen Rechtshändervariante spielen. Für diesen aufwändigen Wechsel kamen mir günstige Bandsituationen (sprich Bandpausen) sehr entgegen. Ich weiß nicht, ob ich das sonst gedeichselt gekriegt hätte.
    Ein extrem positiver Nebeneffekt ist tatsächlich das unkomplizierte, gemeinsame Benutzen eines Sets mit mehreren Drummern. Sei es im Proberaum, auf der Bühne oder im Studio. Vorher, als ich noch umbauen musste, hatte ich selbst immer diese Gedanken: "Hoffentlich fall ich keinem zur Last. Hoffentlich weigert sich niemand, mich das Set umbauen zu lassen." Ich hatte aber (glücklicherweise) zu 100% immer das Glück, auf verständnisvolle Mitmusiker/Tontechniker/Konzertveranstalter zu treffen, die das komplett toleriert haben: "Öhm, übrigens, schonmal als Vorwarnung: Ich bin Linkshänder. Ich hoffe, wir kriegen das irgendwie hin, das Set in ner kurzen Pause umzubauen." - "Jo, kein Problem, dann ist das halt eben so. Dann müssen wir eben umbauen."
    Im Nachhinein würde ich jedem empfehlen, eine entsprechende Toleranz selbstbewusst einzufordern! Alles andere wäre Diskriminierung. Punkt.


    Trotzdem bereue ich den Seitenwechsel nicht, weil es andere unersetzbare Lernerfahrungen mit sich bringt. Aber kompliziertere Logistik ist definitiv kein Argument gegen Linksherum!


    Edit: Natürlich muss man hier und da Kompromisse eingehen, was zum Beispiel die Reihenfolge bei gemeinsamen Konzerten betrifft, oder einen erhöhten Mietpreis für den Proberaum, weil man sein eigenes Set reinstellen "muss". Aber eine grundsätzliche Ablehnung würde ich nicht akzeptieren.

    Wow! Ich find das ziemlich gut für 1 1/2 Jahre. Sehr solides Timing! Hörst du Musik oder einen Klick oder irgendwas beim Spielen?
    Also technisch hätte ich da jetzt garnichts auszusetzen. Stilistisch ist natürlich noch viel möglich, aber da ist ja ganz allein die Frage, was du vorhast, was du machen willst. Da hast du wahrscheinlich relativ konkrete Vorstellungen und naturgemäß ein größeres Bewusstsein für als bspw. ein 12 Jähriger oder so, weswegen man dir da nicht viel erzählen braucht. Von daher würd ich sagen, weiter so!


    An dem Sound vom Set kann man natürlich noch arbeiten, finde ich. ;)

    Das hör ich mir gerne mehrmals an! :) Wer spielt denn da?


    Zum Mix kann ich leider keine adäquate Kritik geben. Ich finde, es klingt gut.