Beiträge von R_S_W

    Ist es möglich, dass die Direct-Outs des Mischpults das Signal (evtl. wahlweise) noch vor den Mic-Pre-Amps abgreifen und deine neue Kiste nur Line-Eingänge hat, du bei deinen ehemaligen Recordern aber immer in Mic-Eingänge gegangen bist?


    EDIT: Ich sehe grade auf dem Produktbild des Soundcrafts die Knöpfchen "Pre" an den Direct-Outs. Die sollten nicht aktiviert sein. :) (Schönes Gerät!)

    Find ich auch. Aber wenn ich so ne schlechte Erfahrung mache und in so ner Riesenstadt lebe, denke ich nicht darüber nach, nochmal dahin zu gehen, sondern nehm den nächstbesten (wahrscheinlich sogar besseren) Laden.

    Also mal ganz ehrlich. In Berlin wird sich doch wohl ohne Probleme ein geeigneter Laden finden lassen, wo man freundlich behandelt wird. Just Music ist halt ein Riesenladen der Kategorie Music Store, Thomann etc., die hauptsächlich vom Versandhandel leben. Im Großen und Ganzen pfeifen die auf Beratung.
    Da würde ich mich garnicht länger mit abgeben, wenns nicht sein muss. Und in Berlin muss das sicher nicht sein.

    Hallo,


    ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Gerät, um zu konservierter Musik spielen zu können und da fiel mir der (hier genannte) Tascam LR-10 unter die Augen. Bzw. der verwandte CD-basierte "Trainer" CD-VT2 (da die Aufnahmefunktion für mich überflüssig und das Speichermedium zweitrangig ist).


    Proberaumtaugliches (also schnelles, zuverlässiges) Handling sind für mich das A und O!


    Der obige Bericht ist schonmal klasse. Danke dafür! Kann jemand darüberhinaus noch etwas über die physische Bedienbarkeit berichten? Sprich, aus welchem Material sind die Knöpfe, lassen sie sich schnell und exakt drücken und sind sie robust? Wichtig ist das für mich besonders im Zusammenhang mit der A/B-Loop-Funktion; ob die Loops sich sich ohne Probleme exakt setzen lassen.


    Vielen Dank für eure Hilfe!


    P.S.: Ich wär auch für Hinweise auf alternative Geräte/Lösungen (möglichst nicht PC-/Laptop- oder Smartphonebasiert) sehr dankbar.

    Zitat

    (Ich hoffe bin im richtigen Thread)


    Ich denke, DIY wäre besser geeignet. :)


    Bist du mit dem gerät auch schon mehrere Kilometer gelaufen?
    Ich finde, die Klammer, mit der das Becken befestigt ist, sieht sehr gewagt aus. (Wenn ich da an Bordsteinkanten und Plastersteine denke :S ) Und ob mit nem Crashbecken auf der anderen Seite (welches ja i.d.R. deutlich leichter ist) das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, wage ich zu bezweifeln. Viellecht besser ne geschlossene Hi-Hat. Aber durch zu hohes Gesamtgewicht wirds bestimmt so oder so wackelig und unbequem, auch wenns gleichmäßig verteilt ist.
    Aber wenns klappt... Super! Ich finde diese "rollenden Trommler" immer sehr faszinierend! Die machen auf den Umzügen immer ne Mordsstimmung. :thumbup:

    Zitat

    Ich hab mir wegen Vinnie im Laden die A-Customs angeguckt. Hab dann aber die K's genommen. Jetzt werd ich mir wegen Vinnie die Paisties angucken. Heißt aber nicht dass ich die nehme.


    Naja, es ist ja nicht grad so, als wären die K's ein Geheimtipp. Das sind so ziemlich die gehyptesten Becken, die überhaupt existieren... Der Hype und die Mundpropaganda um diese Teile haben sich halt mitlerweile verselbstständigt und müssen von Zildjian nicht mehr offensiv genährt werden.
    Was noch dazu kommt: Vinnie Colaiuta hat doch meines Wissens immer ein K-Ride und eine K-Hi-Hat gespielt, oder nicht? Selbst wenn nicht: Irgendwie ist das für mich immer ganz klar eine unterschwellige (Werbe-)Botschaft, die einem immer wieder begegnet: "Die Zildjian K's! Das sind richtig edle Teile! Nix für jedermann." Aber genau das ist mitlerweile eine Binsenweisheit und somit sind für mich die K's absolut 0815. (Trotzdem leider geil!)
    Und das könnte natürlich auch eine ganz gewollte Werbestrategie sein, die K's immer weiter mitschwimmen und ab und zu mal aufblitzen zu lassen. So wie bei Vinnie.
    Man weiß ja nicht, was sich die Marketingabteilungen der großen Firmen immer wieder neues einfallen lassen. Feststeht aber, dass sie nicht schlafen. Psychologische und sozialwissenschaftliche (Marktforschung) Erkenntnisse gehören dort zum absolut grundlegenden Werkzeug.
    Ich habe übrigens seit Anfang an den bösen Verdacht, dass wir mit diesem Thread hier ausspioniert werden.

    Vor Jahren habe ich beim Testen im Laden Paiste ziemlich schnell als "nicht mein Geschmack" abgestempelt und denen seither keine große Beachtung mehr geschenkt. Seit Vinnie dort ist, hab ich mir fest vorgenommen, beim nächsten Beckenkauf (wann immer das sein wird...), mir auch mal seine anzuhören. Auf den Zildjian-Geschmack bin auch durch ihn gekommen. Die interessieren mich aber jetzt kein bisschen weniger.
    Remo war meine erste Wahl, weil eigentlich alle mir bekannten Trommler diese Felle benutzten. Dass Jojo Mayer zu Evans gewechselt ist, hab ich irgendwie nicht verstanden. Ich bin ihm nicht gefolgt.
    Meine ersten Sticks waren von Vater, weil Chad Smith die spielte. Durch einen Workshop mit Cliff Almond bin ich auf Vic Firth gekommen und fühlte mich durch Mayer, Weckl, Gadd und Co. immer wieder bestätigt. Neulich musste ich gezwungenermaßen auf ProMark zurückgreifen, weil meine Sorte Vic Firth Sticks aus war. Die Benny Greb Sticks haben mir überhaupt nicht gefallen. Andere Sorten hingegen sehr.
    Ich kriege definitiv mit, welcher meiner Heroes was spielt und ich lasse mich dadurch dazu "verleiten", neue Marken auszuprobieren. Aber ich würde schon behaupten, dass mein Geschmack relativ unbeeinflusst von der Werbung ist und er am Ende auch entscheidet. Es kommt aber durchaus vor, dass mir erst einige Zeit nach dem Kauf bewusst wird, dass mir etwas doch nicht gefällt.

    Stell' dir einfach vor, es käme noch ein ditter Schlagzeuger dazu, dessen Fähigkeiten die deinigen übersteigen.


    Den Punkt finde ich nochmals erwähnenswert. :)


    Zu behaupten, der Andere "kann GARNICHTS", ist faktisch einfach falsch. Nagut, man kann natürlich sagen: "Der kann SO GUT WIE garnichts." Dann lohnt es sich aber, mal den Blickwinkel zu ändern. Denn so, wie du, Justin, deinem vermeintlichen Konkurrenten schlagzeugmäßig voraus sein magst, ist die Mehrheit der restlichen Drummer dieser Welt dir voraus. Mal ganz abgesehen von der menschlichen Seite.


    Der springende Punkt ist einfach, dass es in eurem Konflikt rein null um eure Fähigkeiten als Drummer geht. Und das ist mit Sicherheit auch allen an der Situation beteiligten Pädagogen (vielleicht auch dem Hausmeister) klar.


    Also, worum auch immer ihr euch im einzelnen streitet, versteift euch bitte nicht auf euer Können.

    Ja, mir!
    Vor ca. nem halben Jahr hatte ich mal ein paar Stunden bei einem studierten Jazz-Schlagzeuger. Er meinte irgendwann, dass er schon gleich beim Set Aufbauen (und dem damit verbundenen kurzen Antesten der Trommeln) gehört habe, dass ich einen sehr schönen Sound hätte. Insgesamt könnte aber alles, was ich mache, ein bisschen druckvoller klingen.
    Ich habs bis heute nicht hundertprozentig verstanden. Aber ich habe das Gefühl, dass ich mitlerweile durch noch mehr Übung auch mehr Druck im Spiel erreiche, ohne im Speziellen "druckvoller Spielen" geübt zu haben. Ich DENKE, Druck kommt mit den motorischen Fähigkeiten mit der Zeit von alleine. Das ist nichts, was man bewusst versuchen sollte, zu machen.

    Also, mit besagtem Plastikschutz ums Metall; der Unterlegscheibe und Plastikhülse in Personalunion hab ich grade gestern erst unerfreuliche Bekanntschaft gemacht. Mein Becken passte da so grade drüber und schwang zu einem gewissen Grad sehr frei aber dann kam sehr plötzlich der Punkt, wo man merkte, da ist irgendwas im Weg. Ich hab damit auch erfahren, dass Beckendorne nicht alle den gleichen Durchmesser haben.
    Naja, es ging halt irgendwie, weil ich doch grundsätzlich sehr vorsichtig mit meinem Material bin, aber ich hab immer etwas sorgenvoll hinüber zu meinem schönen Becken auf fremdem Ständer geblickt.
    Und auf dem angesprochenen Foto des einen Dorns erkenne ich weniger Abrieb als vielmehr zwei dicke, fette, tiefe Kerben, die mir mal völlig ungesund aussehen und wenn sich da ein Becken erstmal richtig schön angeschmiegt hat und dann kommt ein brachialer (aber legitimer) Schlag von schräg oben, kann nach meiner Einschätzung auch mal was reißen.
    Das würde ich definitiv als erstes checken! Vielleicht einfach mal das gerissene Becken aufhängen, ein bisschen hin und her schwenken und genau beobachten, wie es sich an den Kerben (wohlgemerkt genau zwei an sehr prägnanten Positionen) verhält.


    Andererseits muss man natürlich schon überlegen, ob es das rechtfertigt, wirklich jährlich ein oder zwei Becken zu schrotten.

    Ich würde mal behaupten, die sind beide recht unterschiedlich gestimmt.
    In dem ersten Video mehr auf Ton, das heißt, beide Felle nicht zu locker und ähnlich hoch gestimmt; nur leicht gedämpft. Klingt für mich auch nach ner guten Schlagtechnik, er setzt die Bassdrum schon sehr dynamisch ein.
    In der Sehnsuchtspolka klingts für mich nach mehr Attack, also kein Fell so gestimmt, dass es besonders stark im Raum resoniert und recht stark gedämpft. Das Schlagfell tiefer als das Resofell. Die Mikrofonierung spielt auch ne große Rolle.


    Edit: Ich komm nicht ganz drauf klar, dass das Mikro vor dem geschlossenen Resofell, so einen Klang aufnimmt. Vielleicht ist es doch eher tiefer gestimmt. Beide Felle sind meiner Meinung nach jedenfalls recht tief.


    Kann jetzt sein, dass ich total den Scheiß erzähle. Aber das sind jetzt so tendenziell die Stimmungen, die ich mit diesen Klängen assoziiere.

    Das ist seltsam.


    Meins ist allerdings noch von vor 2004. Vielleicht haben sie die Bedienung etwas geändert. Bei meinem ist es jedenfalls so, dass man es nur mit dem roten (nicht sehr großen) Ein-/Aus-Schalter starten und stoppen kann (es sei denn, man drückt einen der Einstellungsknöpfe, dann hört es auch auf zu ticken). Man kann es zwar stummschalten, aber damit kann man es ja nicht auf der gewollten 1 wieder laut machen, es läuft halt im Hintergrund immer weiter.
    Tja, und der rote Knopf ist bei mir nicht grade berührungsempfindlich (was ich gut finde, weil es sich dann nicht ungewollt in der Tasche o.ä. einschaltet). Unter Zeitverzögerung verstehe ich auch schon eine Art Latenz von einigen Millisekunden. Vielleicht kommt mir dies auch nur so vor, weil der Knopf sich so komisch drückt. Es ist aber auch nicht etwa kaputt! Ich finde die Bedienung (alles in allem) definitiv nicht livetauglich, was ich bei dem Gerät aber auch nicht als Manko empfinde, da dies nicht sein Einsatzzweck ist.


    Wie gesagt, vielleicht gab es später eine Überarbeitung der Bedienung. Da kann ich leider nichts zu sagen.