Beiträge von R_S_W

    Reintheoretisch liegt das Fell ja nur an genau einem Punkt auf der Gratung auf, also an der Spitze. In der Praxis lassen aber das weiche Holz, die entstehende Toleranz bei der Fertigung und das schwingende Fell, welches auch sonst nie 100% im rechten Winkel zum Kessel steht, eine (kleine) Fläche entstehen, die halt umso kleiner ist, je spitzer der Winkel der Gratung.
    Bei Doppelgratung haben wir zweimal 45° also 90° und bei der einfachen Gratung 45°.


    Ich weiß nicht, welche Rolle das spielt, aber bei der Doppelgratung "wandert" die Spitze der Gratung ja wenige Millimeter in Richtung Fellmitte, der Durchmesser des freischwingenden Fells wird also kleiner, somit der Ton theoretisch höher. ...Was soweit mit der Aussage von Thomann übereinstimmt, aber ich glaub, die bezieht sich eher weniger darauf.

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    ... hatte ein halbes Jahr lang "afrikanisches Trommeln" in der Grundschule. Da haben sie einfache Folgen auf der Djembe gelernt und er hat wohl "Blut geleckt".


    :)


    Zitat

    Die Lehrerin ist es aber wert..und der Papa hat auch was zum gucken!


    :wacko:

    Hallo,


    bis auf evtl. Flüchtigkeitsfehler ist natürlich alles richtig, was hier geschrieben wurde.
    Ich vermute aber, das ursächliche Misverständnis des TS ist noch nich geklärt und ich sehe das Problem in zwei Punkten:


    1. (Es ist implizit schon mehrfach gesagt worden, ich möchte es aber nochmal ausdrücklich formulieren.)
    Ob eine Note eine Viertel, Achtel, Sechzehntel oder sonstwas ist, hängt weder davon ab noch hat es irgendwas damit zu tun, WO diese Note im Takt notiert ist bzw. gespielt wird. Der Wert der Note bezieht sich einzig und allein auf die Länge in der die Note klingt und damit, wann die nächste Note oder Pause kommt.


    Wenn man zählt: "1, 2, 3, 4." entspricht die DAUER von der einen Zahl zur nächsten einer Viertelnote. Wenn man zählt: "1e+a, 2e+a, 3e+a, 4e+a." entspricht die Dauer von einem Laut zum nächsten einer Sechzehntelnote, die Dauer von einer Zahl (1, 2, 3, 4) zur nächsten entspricht immernoch einer Viertelnote UND die Dauer vom einen "e" zum nächsten "e" entspricht ebenfalls einer VIERTELNOTE. Es ist egal, dass das "e" erst nach der Eins, der Zwei, der Drei oder der Vier kommt. Es geht nur um die Dauer, egal, wo sie anfängt. Von einer Zahl zum "+" ist es ein Achtel. Und jetzt kommts: Von einem "e" zum "a" ist es auch ein Achtel. UND von einem "a" über die anschließende Zahl zum nächsten "e" ist es auch ein Achtel.


    2. Du, lieber achtbesitzer, hast höchstwahrscheinlich schonmal gehört, wie die ersten drei Noten deines Beispiels klingen würden, wenn sie richtig gespielt würden. Du kannst die Noten, die du siehst, aber nicht mit dem gewollten Klang in Verbindung bringen. Das ist im Endeffekt aber das einzige, worauf es ankommt. Niemand, der flüssig Noten ließt, denkt über Werte wie 16tel oder 8tel nach. Er sieht das Notenbild und weiß, wie es gespielt klingt. Mit zunehmender Erfahrung ist die Assoziation im Kopf zwischen Notation und Klang mehr und mehr konditioniert und hat immer weniger mit Nachdenken über Notenwerte zu tun. Es ist kein Fehler, sich als Anfänger die Takte Note für Note zusammenzurechnen. Aber wenn du die Möglichkeit hast, solltest du dir von irgendwem in natura zeigen lassen, wie dieser aufgeschriebene Takt klingt und dir das merken.

    Hi,


    ich find die Musik irgendwie cool. Aber mit Ska hat das irgendwie nicht viel zu tun. Oder irre ich mich da? Ist das vielleicht eine spezielle (sehr entfremdete) Richtung im Ska? Dieses punk-/rockabillymäßige Feeling ist mir nicht unbekannt, aber das für mich Typische, nämlich die schon genannten Offbeat-Achtel auf den Becken und dies vor allem unterstützt durch Rhythmusgitarre o.ä. und der Akzent auf der Drei kommt irgendwie nicht richtig rüber.
    Wie gesagt, kann sein, dass ich diese Richtung einfach nicht kenne. Ich kenne Ska nur ganz anders.


    Aber das Snare-Intro find ich top! Und den Drive den ihr habt.

    Soweit ich weiß, sind die musikalischen Anforderungen an Leute ohne Abitur bei diesen Prüfungen ja höher, richtig?


    Und du hast dich für Schlagzeug als instrumentalem Hauptfach NUR am Practice-Pad vorbereitet??? Das find ich merkwürdig...


    Aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Aufnahmeprüfung!

    Als Drummer bist du eigentlich der letzte, der sich über ein "rumhängendes" Kabel beschweren sollte. Das ist völlig normal und wird eigentlich von jedem so hingenommen, wie es ist. In den besten Studios und auf den größten Bühnen der Welt!


    Abgesehen davon, wieviel Geld hast du denn übrig?

    Zitat

    Ist das eigentlich auch sone Art Geschmackssache? Ob interface + Laptop oder Aufnahmegerät? Oder ist zweiteres eher zu empfehlen wie ersteres?


    "Aufnahmegerät" kann vieles heißen! Die unterschiedlichen Varianten haben natürlich Einfluss auf das Endergebnis, aber ich denke, der gravierendste Unterschied sind die verschiedenen Arbeitsweisen. Als kompletter Neuling ist das in der Hinsicht gewissermaßen egal, aber man sollte evtl. die technischen Entwicklungen auf dem Markt be(ob)achten und sich da nicht komplett querstellen, um recordingmäßig nicht irgendwann auf einer Insel zu sitzen, sodass die eigene Arbeitsweise mit keiner der anderen mehr kompatibel ist und man sich mit Kollegen o.ä. nicht mehr auseinandersetzen kann. Richtung PC zu gehen ist heutzutage also nie die schlechteste Wahl. Es gibt aber natürlich auch im Recording eine Retrobewegung, der man sich anschließen kann, wenn man will. Es hat viele Vorteile, sich der Szene, der man nahe steht, gewissermaßen anzupassen; nicht zuletzt den, sich bei Problemen Unterstützung holen zu können.


    Ich persönlich habe vor längerer Zeit mal sehr viel von Tweak's Guide gelernt. Aber das ist vielleicht schon zu ausführlich für einen Drummer, der sich selbst abnehmen will. Dort habe ich jedenfalls gelernt, dass man sich immer nur so viel Möblierung für sein Studio besorgen sollte, wie man auch fürs Equipment braucht, weil ansonsten leere Stellplätze entstehen, die gefüllt werden wollen, was dazu führt, dass man zu unnötigen Anschaffungen verführt wird. Daran musste ich denken, als ich deine Idee mit dem Interface gelesen hab, für welches du dir später nach und nach Mikros kaufen willst.
    Nur als Denkanstoß: Überleg doch vielleicht, dir ein (ebenfalls) hochwertiges, aber platzmäßig gerade ausreichendes Interface zu besorgen.
    Wer weiß, wie sich deine Pläne bezüglich zukünfitger Mikrofonsettings entwickeln, wenn du erstmal angefangen hast mit deinem geplanten "Starterkit" zu arbeiten. Da kann vieles kommen und die Möglichkeiten sind vielfältig.

    Zitat

    Die Frage nach dem "Warum" erübrigt sich aber bei genauerer Betrachtung des Titels


    Mir stellt sich die Frage eigentlich erst bei genauerer Betrachtung.
    Das Buch ist für einen Hobbydrummer, der ausschließlich Rock/Pop-Musik am ganzen Set spielen will, vielleicht nicht verkehrt, aber sicher nicht erste Wahl.

    Mit dem Buch ist (unglaublich) vieles möglich! Es hat aber tatsächlich auch seine Grenzen. Vor allem konzeptionell betrachtet entwickelt sich das Schlagzeugspiel heutzutage so breit, dass Stick Control doch einen eher begrenzten Horizont abdeckt. Verschiedene Taktarten? Fehlanzeige!
    Natürlich kann man mit Kreativität viel daraus machen. Aber das hat dann alles immer weniger mit dem Buch zu tun.


    Man kann es aber immer wieder als Ausgangsbasis verwenden. Und dass einem die Übungen zu trocken oder zu anstrengend sind, sollte kein Grund sein, nicht damit zu arbeiten. Am Anfang muss man sich dann halt mal ein bisschen durchbeißen und irgendwann muss man dann einfach mehr draus machen, was wie gesagt, möglich ist.

    Hallo zusammen!


    Wir haben mit der Band ein Demo aufgenommen. Das Ergebnis ist hier zu hören: http://soundcloud.com/grossraumtaxi
    Was fürs Auge ist auch verfügbar: http://vimeo.com/44379913


    Zum Aufnahmeverfahren:
    Wir waren zwei Tage à 8 Stunden im Studio. Wir haben vier Songs instrumental, live mehrmals eingespielt und uns am Ende für den besten Take entschieden. Da ist auch nichts geschnibbelt worden (Erster Tag). Der Gesang wurde "geoverdubbed" und aus mehreren Takes zusammengeschnitten (Zweiter Tag).
    Mixdown wurde nachträglich, außerhalb unserer Studiozeit gemacht.


    Ich würde mich sehr über Kommentare freuen!


    Viele Grüße, Robert

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    Die aktuellste Performance die ich von ihm außerhalb der 'Back to Bass'-Tour kenne. Gestern entdeckt.
    Am coolsten find ich, wie er ganz am Anfang die Sängerin von hinten... ;) (Btw: Sie ist ja wirklich ne Süße, aber was macht die mit ihrem Mund?!)
    Aber es ist schon leicht angsteinflößend wie maschinenmäßig perfekt er spielt, selbst das Feeling ist perfektioniert. Da frag ich mich tatsächlich, was zukünfitge Drumgötter da noch draufsetzen wollen.
    Außerdem merkt man irgendwie schon, dass er alt wird... :( Bin gespannt, wann sich das hörbar aufs Spiel auswirkt. Tut es vielleicht schon, wenn ich mir das nicht einbilde.

    Wenn ich Leverkusener69 richtig verstehe, steht vor dem Problem, wie er sein Set leiser kriegen kann, die grundsätzliche Frage, warum um Himmels Willen das denn überhaupt sein muss? Warum darf er denn nicht laut spielen?!
    Die Betonung liegt ganz klar auf Hyperdrive!


    Tja, das ist halt schei...! Aber in manchen Metiers wird es halt einfach nicht akzeptiert, dass der Drummer seinen Spaß beim Spielen haben will. Ich glaub, die bittere Pille musst du leider schlucken.


    Wie du das Set am Ende dann leise bekommst, wurde ja hier zu genüge geschrieben. Vielleicht ist es noch eine Alternative, zwar bei Sticks zu bleiben, aber eine leichtere Holzart zu wählen. Z.B. Maple statt Hickory.

    Hallo Reach,


    du schreibst, dass du Angst hast zu versagen, wenn es drauf ankommt.
    Versuch doch vielleicht mal, für dich klar zu machen, worauf es bei diesem Gig ankommt.


    Viel Erfolg!


    Manchmal hat man keine frei Wahl, aber mein Tipp ist, nicht "freiwillig" an Dingen festzuhalten, die einem kein (und nichtmal zum Teil) gutes Gefühl geben.

    Also ich kann es nur empfehlen, mehrere Studios mal von innen zu sehen und mit den Leuten dort über das Vorhaben zu sprechen. Da klärt sich ziemlich schnell, was sinnvoll und machbar ist, und was eher Traumtänzereien sind, die man sich aus dem Kopf schlagen kann.
    Schreibt verschiedene Studios an und holt euch Angebote rein. Die Studios sind ja auch auf der Suche nach Kunden. Trefft euch mit den Leuten und verschafft euch einen Eindruck. Sobald ein Studio einen gewissen Qualitätsstandard erfüllt ist die Entscheidung, welches Studio man nimmt, reine Geschmackssache. Also je nachdem, welche Bands/Musikrichtungen die sonst so aufnehmen, ob ihr euch in den Räumlichkeiten und mit den Leuten dort wohlfühlt.
    Ich hab mit meiner Band kürzlich die Erfahrung gemacht, dass man mit 800 Euro (und ihr habt ja 1000) auf jeden Fall schonmal eingeladen wird, um sich gegenseitig vorzustellen und das Vorhaben zu besprechen. Wir haben uns vier verschiedene Studios angeguckt und haben uns für das entschieden, was unserer Einschätzung nach am besten zu uns passt.
    Selbst wenn ihr nur gesagt bekommt: "Träumt weiter, mit uns wird das nix." seid ihr zumindest ein ganzes Stück schlauer.

    Nur weil der Themenstarter keine befriedigende Definition liefert, heißt das nicht, dass keine interessante Diskussion stattfinden kann. Die Diskussion ist so gut, wie die Beiträge aller Teilnehmer. Ich bin mir sicher, dass unter allen Beteiligten ein größerer Konsens über die Definition von Mainstream herrscht, als jeder einzelne das zugeben will; zum Vorteil seiner eigenen Argumentation.


    Ich finde die simple Definition "Was im Radio läuft." garnicht so schlecht. Vielleicht noch einen exemplarischen Sender und ne Uhrzeit und es ist schon relativ konkret. "... und technisch stagniert" ist allerdings eine Ad-Hoc-Modifikation, mit der der TS eine für alle evtl. akzeptable Definition, wie gesagt zugunsten seiner eigenen Argumentation, verbiegt. Ob der Mainstream technisch stagniert gilt es ja zu erörtern.


    Kann ja jeder, der ernsthaft daran interessiert ist, hier was Sinnvolles zu schreiben, kurz seine eigene Definition klären. Wir machen hier ja kein Frage-Antwort-Spiel und es geht am Ende keiner als Sieger raus.

    Musik ist ein Teil unserer Kultur. Genauso wie bspw. Essen, sportlicher Wettkampf, Politik oder Liebe. Jeder sucht sich seinen Platz in der Gesellschaft. Ich liebe in diesem Zusammenhang die Metapher des gallischen Dorfes bei Asterix und Obelix. Guckt euch mal an, wie der Troubadix da gemobbt wird. Aber wenn wieder ein paar Römer geschlachtet wurden und die Wildschweine überm Feuer schmoren, sorgt er für die Stimmung im Dorf. Und seid mal sicher, der spielt Mainstream vom Feinsten. Damit auch der blödeste Fischverkäufer mitfeiern kann, denn hier geht es um Momente der Freude nicht um intelektuelle Zeitverschwendung.


    Edit: Hab da in meiner Erinnerung ein bisschen was verdreht. Jedenfalls ist der Punkt, dass wenn er spielen darf, spielt er das, was die Leude hören wollen. Wenn er sich für ein musikalisches Genie hält, wird er prompt geknebelt.


    Und alle Technik Gurus predigen immer wieder (Nur scheinbar will es einfach niemand hören. Wahrscheinlich aus Angst, sich den wahren Herausforderungen des Musikmachens wie sozialer Interaktion oder musikalischer Bildung zu stellen.), dass dieser ganze Übescheiß und das hier so hochnäsig angepriesene "Ausfeilen technischer Raffinessen" (natürlich notwendig!!! aber) nur Mittel zum Zweck sind. Der praktizierende Musiker muss halt ein mehr oder weniger hohes Mindestmaß an Handwerk beherrschen, bevor er in die Öffentlichkeit treten und dann entweder Kunst oder Dienstleistung betreiben kann.


    Wichtig finde ich auch immer die Unterscheidung Musiker, Instrumentalist. Mag teilweise als Korintenkacke erscheinen, aber finde ich bei der Frage "Wie sehen MUSIKER den Mainstream?" mitentscheidend. Also, der Begriff Musiker ist in dieser Diskussion mindestens genauso undefiniert wie der Begriff Mainstream.

    ohne viel zu schreiben - ich hab mir die ersten 2 seiten durchgelesen, habe verständnis für die betroffenen... ist eine unschöne angelegenheit, kann nen bekannter von mir mitreden...
    aber ich für meine 4 jährige mitgliedschaft hier, habe noch keine negative erfahrung machen müssen bzgl. an- und verkauf.


    eher danke an das forum =)


    Das ist schön und gut und freut mich für dich. Aber das schützt niemanden vor unnötigen Negativerfahrungen, die es eben doch manchmal gibt und auch dir passieren können. Aber das weißt du sicher selbst und verhältst dich dementsprechend vorsichtig. Meine Empfehlung ist jedenfalls: Wachsam bleiben!


    Der Thread hier ist ja auch keine durchgängige Diskussion, wo es um die Frage geht, ob der An- und Verkauf gut oder schlecht ist, sondern ein Ort, Luft abzulassen, wenns mal scheiße gelaufen ist.