Beiträge von R_S_W

    Das mein ich mit sinnslos. Machts nur unübersichtlich.


    Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass man aus Gründen der Übersichtlichkeit auf den schweren Zählzeiten (hier Halbe) entweder eine Note oder eine Pause stehen hat. Bei komplexen Verschiebungen verbessert das die Übersichtlichkeit, weil so der Grundpuls quasi markiert ist. In Takt 41 hätte auf der 3 theoretisch für die Füße auch ne Pause notiert sein können, weil man den Klang der Bassdrum ja nicht überbinden kann. Das Crash klingt aber durch und durch die parallele Notierung ist einfach eine Zusammengehörigkeit von Bassdrum und Crashbecken ersichtlich. Man hört so gesehen keinen Unterschied, aber erfahrene Leser erkennen auf diese Weise besser, was dem Komponisten hier vorschwebt, es erhöht den Spielraum für angemessene Interpretationen und so weiter. Bei gut leserlicher Notenschrift geht es nicht nur um mathematisch korrekt, sondern die Übertragung einer musikalischen Idee. Bezogen auf Wortschrift würde man das als "zwischen den Zeilen lesen" bezeichnen. (Das ist der Hauptgrund, warum Tabs kein gleichwertiger Ersatz für richtige Noten sein können.)
    Und daraus ergibt sich auch der Umstand, dass ein ternärer Rhythmus binär notiert ist. (Es geschieht natürlich auch aus Gewohnheit. Aber sicher nicht, weil mans unnötig kompliziert machen will.) Die zwei Achtel, die sich jeweils einen Balken teilen sind als die ertste und letzte Note einer Triole zu verstehen. Die mittlere Note kommt bei der Notationsweise nicht vor. Es sei denn, man schreibt tatsächlich eine Triole mit Bogen und "3" darüber aus.

    Vielleicht noch ein Gedanke zum Rebound:


    Ich würde den Rebound der Bassdrum nicht mit dem einer mit Stock gespielten Trommel gleichsetzen. Schon allein die Tatsache Holz vs. Fils ergibt schon ein ganz anderes (ich nenn es mal) 'Mikro-Reboundverhalten' (ein Filsschlägel hat, egal wie man es anstellt, immer längeren und undefinierteren Kontakt zum Fell als Holz). Dann kommt noch die meistens suboptimale Aufprallstellung des Bassdrumbeaters, die deutlich gröbere Motorik der Füße und das Zusammenspiel des mageren Fellrebounds mit der Federspannung der Fußmaschine hinzu.
    Ich denke, es ist falsch, anzunehmen, dass ein härter gespanntes Fell grundsätzlich einen BESSEREN Rebound erzeugt. Es erzeugt einen stärkeren natürlichen Rebound. Dieser kann sich jedoch mit dem 'künstlichen' Rebound der FuMa-Feder 'beißen'. Je nachdem, wie gut deine Fußtechnik ist, drückst du den Beater einige Bruchteile einer Sekunde ins Fell und vom natürlichen Fellrebound ist dann garnichts mehr übrig und der für dich angenehme, brauchbare Rebound, den du suchst, stammt ausschließlich von der FuMa. (Edit: Einfach die Tatsache, dass der Schlägel irgendwann wieder zurückkommt, wenn du deinen Fuß hebst, egal wo er vorher war. Genau das ist ja der Sinn der Feder, weil wir den Beater bzw. die Trittplatte nicht, wie mit den Fingern den Stock, umgreifen können.) Durch ein zu hart gespanntes Fell und den zusätzlich entstehenden Rebound werden deine antrainierten Muskelreflexe irritiert und deine Beine arbeiten nicht optimal und du nimmst es als schlechten Rebound war.
    Also, versuch doch mal, das Fell so zu stimmen, dass es von sich aus quasi keinen Rebound erzeugt und somit im Endeffekt die Beaterkontrolle einfacher wird.


    Edit: Ich wollte jetzt nicht den Ausdruck "Pussy" verwenden, aber im Endeffekt ist es das. :thumbsup:

    Ich lehne Fame und ähnliche Hausmarken aus Prinzip ab.
    Es ist möglich, dass die Qualität mittlerweile enorm gestiegen ist und die Hardware, sachlich gesehen, eine gleichwertige Alternative zu etablierten Markenprodukten darstellt.
    Die Geschäftsphilosophie, die dahinter steht, finde ich absolut zum Kotzen! Man kennt ja die Horrorgeschichten von 100%iger Missachtung der Umwelt und der Menschenrechte an den Herstellungsorten. Und selbst wenn sich die Situation bessern mag und das sozioökonomische Verantwortungsbewusstsein steigen sollte, geschieht dies nur zu dem Preis des bereits angerichteten Schaden.
    Dass mittlerweile alles aus China kommt, werfe ich hauptsächlich solchen Unternehmen vor, da sie die (m.M.n) vernünftiger handelnden in Zugzwang bringen.
    Und dass diese Einstellung und ein derartiges Vorgehen in unserer globalen Gesellschaft gängige und akzeptierte Normalität wird, will ich nicht unterstützen.


    Das einzige Argument, was meiner Meinung nach für Fame oder Millenium spricht, ist: "Haben! Haben! Haben!" :thumbdown:


    Tur mir Leid, ich musste es einfach mal rauslassen.

    zu 2): Als Vergleich die Hände: Je nachdem wie schnell du spielst und die Schläge jeder einzeln für sich ausgeführt werden, (sagen wir mal bis 8tel bei Tempo 70, einhändig) lässt du den Stick zwar nicht komplett zurückprallen, sondern fängst ihn vorher ab. Trotzdem holst du für den nächsten Schlag ja wieder etwas weiter aus.
    So ähnlich läuft das bei mir mit den Füßen. Es gibt bei mir so eine Art Ruheposition (oder Ausgangsposition): Heel-down, Fuß komplett auf der Trittplatte, der Beater wenige Zentimeter vom Fell entfernt (ähnlich der Hände), aber nicht so weit, wie wenn ich den Fuß wegnehmen würde. (Das entsteht allein durch das Gewicht des Fußes.) Für den einzelnen Schlag hol ich dann aber trotzdem (unbewusst) aus.
    Ab einer gewissen Geschwindigkeit wird aus den einzelnen Schlägen eine fließende Bewegung, das heißt der Rebound des einen Schlags geht nahtlos in die Aushobewegung (Upstroke) des folgenden Schlags über.
    Diese Ausholbewegung ist dann je nach Lautstärke auch mal bei 70° (ohne das jemals gemessen zu haben). Der "Kontrollpunkt" liegt aber nicht so weit "hinten".

    Ich bedauere manchmal doch sehr, welch dominierende und komfortable Machtposition die Medien in unserer (Musiker-)Welt innehaben. Darunter leidet auf so vielen Ebenen die Substanz! :D

    Das Timing ist ziemlich gut!
    Ich würde mehr an der Stockhaltung arbeiten, um die Dynamik noch besser in den Griff zu bekommen. Handgelenke nach innen drehen, Stöcke weiter vorne greifen!
    Den Unterschied zwischen Ghostnotes und Akzenten noch mehr herausarbeiten. Das sieht mir insgesamt etwas zu lässig aus. Ruhig mehr Energie aus dem gesamten Oberkörper mit ins Spiel nehmen. Aber Ghostnotes bleiben Ghostnotes! :)
    Hier und da die Fill-Ins weiter gezielt/isoliert üben, dann kommen die auch mit der Zeit.
    Ansonsten find ich das echt sehr gut.


    Edit: Achso! Ich hoffe, Kritik ist erwünscht. :D

    Da fallen jetzt mehrere Sachen auf, die nicht so 100% zum Song passen.
    Erstens sprichst du von einem Mini-Fill-In, schreibst aber vier Takte auf. Ich vermute mal, das "Fill" soll die notierte Snare-Variation im dritten und im vierten Takt sein, oder?
    Das ist allerdings nicht genau das, was im Song zu hören ist.
    Ich kann grad leider nur rummeckern, ohne es richtig zu notieren, weil ich kein Notationsprogramm zur Hand habe. Aber du kannst es zur Übung auch selbst nochmal anders probieren. Vielleicht auch erstmal Handschriftlich, weil da sind ein paar Ungereimtheiten wie Taktart und die "doppelten" Achtelbalken, die scheinbar von der Software automatisch gesetzt wurden.


    Edit: Nach mehrmaligem Hin- und Herüberlegen könnte man es (je nachdem, wie unkompliziert man es haben will) darauf hinunterbrechen, dass einfach nur eine Snare-Note zu viel notiert ist. Und zwar die auf auf der Drei. Die auf 3e ist ja das Entscheidende und richtig gehört. Vielleicht hat ja auch hier nur das Programm dazwischen gefuscht. :)

    Beim 2. Beispiel, das auch wieder falsch notiert ist, handelt es sich um die Idee, dass die rechte Hand punktierte Achtel spielt un die linke Hand und die Bassdrum symetrisch die Zwischenschläge füllen. So gedacht ist das auch wieder recht einfach.
    Man übe dieses Fill erst mal mit der besagten punktierten Achtel und lasse die linke Hand und den Doublestroke in der bAssdrum weg und fülle dann erst ein.
    Wichtig ist dann eben nur, dass die rechte Hand weiterhin eisern die "Guideline" Rhythmik spielt und man in der Lage ist das Stickinng Linke Hand, BD BD symetrisch einzufüllen.
    Das kann man auch mal üben, indem man zum Klick mit der rechten Hand punktierte Achel spielt, die ja nach drei Takten wieder auf die eins kommt und dann einfach die drei Schläge füllt und das rundspielt, bis es schön rollt. Dann beginnt man auch die Figur klanglich zu erfassen.
    Ich spiel sowieso viel häufiger nach Klangbildern als nach analytischen Notenwerten.
    So bin ich überhaupt auf die Novemolennummer gekommen und hab erst im Nachhinein analysiert, was ich da eigentlich spiele...


    Ich will deine Erklärung nicht in Frage stellen. Ich hab nur ein paar Verständnisfragen.
    Erstmal vorweg: Hast du dir das Soundbeispiel angehört? (Ich habs gestern spät abends gehört, als ich schon müde war und schreib jetzt nur noch aus Erinnerung.)
    Mich macht die Notation auch stutzig, aber ich würde sie jetzt nicht so schnell als falsch abhaken.
    Wie kommst du auf die Idee, dass die rechte Hand die punktierten Achtel spielt? Ich hätte das Notenbild so interpretiert, dass die Bassdrum die Rhythmische Grundfigur spielt (ganz unten notiert) und oben drüber die Hände in Singles auf Snaredrum und Toms verteilt drüber dengeln.
    Ich bin noch zu keinem logischen Schluss bezüglich der Quartolen gekommen, aber ich finde grade, dass man in dem Soundbeispiel (besser gesagt in der Referenz) hört, dass Bassdrum und Handfigur eben nicht exakt übereinanderpassen und die entstehenden Flams gewollt sind. Ich finde die Quartolen aber auch sehr abwegig und mich würde mal interessieren, woher die Noten stammen.

    Bloß kein Loch ins Resofell, da schmeissen dir deine Bandkollegen nur Kronkorken und Müll rein ;(


    Naja, also wenn wir jetzt nicht ausschließlich von Bassisten reden, dann kommen diese gemeinen Kerle auch auf die Idee, die Sachen durch die Bassdrum-Rosette oder das Ausgleichsloch zu werfen. (Hey, cool! Ob da der Kulli wohl durchpasst?!) Mit Resoloch kriegt man den Müll dann wenigstens wieder raus aus der Trommel raus. :D

    Guten Morgen an alle! :) ja, das werde ich sicher, habe nämlich in den Zeiten in denen ich nicht spielen konnte, gemerkt dass ich ohne Schlagzeug spielen nicht leben kann! Natürlich ist es auch schwer, jeden und zwar wirklich jeden Tag zu üben. Wurdet ihr nach dem Üben auch immer so müde? Ich weiß nicht wieso, aber ich bin danach immer totmüde und könnte mich sofort ins Bett hauen.


    Und kennt ihr dieses "Blei-Arm"-Gefühl vorallem in eurer/m schwächeren Hand/Arm (in meinem rechts, bin Linkshänderin) ?


    Naja, wie dem auch sei, ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag! ^^


    Müdigkeit nach dem üben kenn ich. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen, weil das bedeutet, dass sich in deinem Kopf einiges tut. Trommeln ist ja bekanntermaßen auch Kopfsache.


    Ich weiß nicht genau, was du mit Bleiarm meinst, aber dass die ungewohnten Bewegungen irgendwann anstrengend werden ist normal. Das einzig wichtige ist, dass du dich bei solchen Ermüdungserscheinungen (Kopf und Körper) zu nichts zwingst, sondern dir eine Pause gönnst.


    "Jeden und zwar wirklich jeden Tag zu üben" ist nicht richtig. Man braucht auch mal ne Auszeit von ein oder mehr Tagen. Das ist erstens wichtig, um das Gelernte gründlich zu verarbeiten; zweitens, um durch den gewonnenen Abstand das erneute Üben effizienter zu machen (das verhindert, dass man sich in irgendwas reinsteigert, was Zeit und Nerven kostet) und drittens, damit man die anderen Dinge im Leben nicht vernachlässigt.


    Bis man wirklich jeden Tag effizient eine oder mehr Stunden üben kann, braucht es schon ein gutes Grundmaß an Fertigkeit. Am Anfang also schön kleine Schritte machen und den Spaß nicht verlieren!

    Versteh ich das richtig, dass das Clipping auftritt, obwohl die Pegelanzeige des ICE (so mikrig sie auch ist) nicht eindeutig Rot anzeigt und das Signal akustisch sehr leise ist? Da muss doch irgendwas kaputt sein?!


    Ich wollte jetzt schon auf der Abhöre rumhacken, aber du hast die aufgenommene Signalstärke ja anhand der WAV-Files grafisch kontrolliert. Sehr seltsam... Würd mich ja sehr interessieren, was hier das Problem ist.

    Sorry, ich kann jetzt bei der Lösung des Problems nicht helfen, aber nochmal der Vollständigkeit (und meines Interesses/Spaßes) halber.


    Zitat

    das signal vor- oder hinter dem INSERT abzugreifen.


    Ich habs mir auch nochmal angeguckt und so wie ich das verstehe, heißt es, entweder vor dem Insert (der sich hinter Pre-Amp und Low-Cut aber vor dem EQ befindet) oder nach dem Kanalfader.
    Das heißt also, der Pre-Amp ist immer dabei, der EQ aber nicht, was die geschilderte Erfahrung bestätigt.


    Dann muss man wohl beim ICE weiterforschen. Da greif ich mich aber vorher ab.

    Ja, da ist jetzt halt die Frage, wo genau das Signal abgegriffen wird (Bedienungsanleitung). Mit dem "Pre"-Schalter hast jedenfalls die Wahl zwischen zwei Zweigstellen. Als theoretische Möglichkeiten gäbs da:
    - unmittelbar nach dem Eingang noch vor dem Pre-Amp
    - direkt nach dem Pre-Amp noch vor dem EQ
    - direkt nach dem EQ noch vor dem Kanalfader
    - oder hinter dem Kanalfader
    (Die Abzweigung für den AUX lässt sich übrigens auch wählen.)
    Aber wo genau das jetzt in diesem Fall konkret ist, weiß ich nicht, ohne die Anleitung zu lesen.


    Wenn der "Pre"-Schalter reingedrückt ist, sollte es aber eher VOR dem EQ abgegriffen werden. Also sollten die "Pre"-Schalter definitiv draußen sein. Ob der EQ dann noch mitgenommen wird, weiß ich trotzdem nicht.


    EDIT:

    Zitat

    Und ein klares "Nein".


    Wenn das 100% sicher ist, und du nicht etwa Mic/Line-Eingänge verwendet hast, wo sich das Aufnahmegerät im Bedarfsfall den Mic-Preamp (durchaus pro Kanal) automatisch zugeschaltet hat, dann fällt meine Vermutung natürlich aus...