Fette Delle in nagelneuer Snare (Mapex Black Panther Aztec) - wie geht das denn bitte?!

  • deine bd hat an der Stelle nix? Das war das was ich mit dem Knie gegen die snare stossen meinte... die bockelt dann evtl. gegen die bassdrum

  • Aua... ;(
    Unter "hand-hammered" fällt das wohl leider nicht...


    Bei Gitarristen gibt es ja die eine oder andere Legende, dass das Instrument erst den richtigen "Sound" bekam, als es mal aus Versehen die Kellertreppe runtergerasselt ist, oder sowas... ;)

  • Ich habe es entweder überlesen, aber auf jeden Fall nicht verstanden: du hast eine Snare neu vor paar Monaten gekauft und hast in diesen paar Monaten keinen Schaden an ihr feststellen können und weil du jetzt mal umstimmen wolltest ist dir der Schaden aufgefallen. Also wenn ich das richtig verstehe, dann hast du die Snare beim Kauf nie ordentlich inspiziert bzw. die ganzen Monate wo sie bei dir war, nie so genau drauf geschaut. Ist das korrekt?

  • Spekulieren, wer wann und wo irgendwas mit der Trommel angestellt hat, ist
    eigentlich nicht wirklich zielführend, denn ändern tut das am Defekt des Kessels nichts.
    Fakt ist, dass Essetiv unrunde Kessel wieder rund macht. Aus eigener Erfahrung kann ich genau das empfehlen.

    3 Mal editiert, zuletzt von greb ()

  • Zitat

    Also wenn ich das richtig verstehe, dann hast du die Snare beim Kauf nie ordentlich inspiziert bzw. die ganzen Monate wo sie bei dir war, nie so genau drauf geschaut. Ist das korrekt?


    Diese Frage stellen sich einige hier im Thread... wobei vielen Käufern das auffallen würde bei Kauf oder unmittelbar danach.


    Gleichwohl weiß ich von manchen (jungen) Kollegen, dass diverse Mängel tatsächlich übersehen werden - und plötzlich (mit mehr Detailblick) z.B. eine Gratung als defekt "entdeckt" wird die vorher (angeblich) noch in Ordnung war.... wo ich mich beim Gedanken ertappe ("die war vorher genauso mies... nur jetzt haste´einen kritischeren, geschulteren Blick und bemerkst es ;) ).


    Es ist alles menschlich und vieles ist denkbar. Bei diesem Snare-extrem Beispiel fällt es mir schwer zu glauben das es nicht schon beim Auspacken auffällt. Aber vielleicht weiß der Threadstarter mehr ;)

    Slightly Off-Topic:

    P.S: ich habe unlängst eine Snare einer namhaften Drumfirma mit leicht verbeultem Kessel erhalten (längst!!! nicht so extrem wie hier im Thread). Die war nachweislich im Werk schlecht gefertigt. Fabrikneu von mir aus dem Karton ausgepackt. Es genügte ein rascher Blick bei der "Lichtreflektionskontrolle des Resofelles" um zu sehen wo das das Reso-Fell nicht korrekt aufliegt und an einer Stelle tatsächlich eine kleine Unrundheit des Kessels vorliegt. Da die Snare trotzdem passabel klingt und preislich recht billig war... lebe ich damit. Mehreren Schülern habe ich sie nun exemplarisch als Lehrobjekt für die Schulung der Mängelkontrolle gezeigt um zu sagen "wenn ihr sowas entdeckt beim Kauf - UMTAUSCHEN". So macht diese Snare für mich didaktisch als Anschauungsobjekt richtig Sinn :D und ein Umtausch kommt nicht in Frage.

  • Gerald, sehr schöner Post. Auch ich ertappe mich bei meinen Käufen immer wieder erst zuhause einen genauen BLick zu machen vor lauter Freude beim Kauf. Aber
    sowas wird mit der Zeit immer besser. Und schön das du auch dieses Wissen deinen Schülern weitergibst.

    Alles wird gut

  • Kann es sein, dass das Kesselmaterial da die Spannung (an den Böckchen) nicht ausgehalten und nachgegeben hat? Das war jetzt mein erster Gedanke, insbesondere angesichts der einwandfreien Böckchen + Spannreifen.
    Ich finde auch nicht, dass das gut zu erkennen ist, gerade aufgrund der speziellen Verzierung. Würde deshalb auf jeden Fall den Händler kontaktieren! Finde das nicht unverschämt und gerade Thomann (nehme mal an, die ist von denen) kommt einem da in der Regel sehr entgegen...

  • Kann es sein, dass das Kesselmaterial da die Spannung (an den Böckchen) nicht ausgehalten und nachgegeben hat? Das war jetzt mein erster Gedanke, insbesondere angesichts der einwandfreien Böckchen + Spannreifen.
    Ich finde auch nicht, dass das gut zu erkennen ist, gerade aufgrund der speziellen Verzierung. Würde deshalb auf jeden Fall den Händler kontaktieren! Finde das nicht unverschämt und gerade Thomann (nehme mal an, die ist von denen) kommt einem da in der Regel sehr entgegen...

    Hab ich mir zuerst eigentlich auch gedacht, nachdem der TS anscheinend einen Sturz ausschliessen kann. Es hätte ja als kleine Delle anfangen können, und sich nach und nach durch weitere Spannung auf dem Reso vergrössert haben. Vermutungen über Vermutungen :D

  • Im Streitfall erscheint die Einschaltung eines gerichtlich vereidigten Sachverständigen in Aztekologie unausweichlich.
    Es muss eine repräsentative Anzahl an Falltests mit vergleichbaren Modellen durchgeführt werden.
    Bis auf weiteres sollte der Proberaum zwecks Spurensicherung behördlich versiegelt werden.
    ;)

    -
    Gesendet von meinen Babyphone mit Papatalk

  • Wie siehts bei euch im Proberaum mit Sitzgelegenheiten aus? Meine Idee wäre, dass sich jemand (z.B. ein Besucher bei der Prober einer anderen Band, wo deine Snare durch eine andere ausgetauscht und irgendwo hochkant auf den Boden gestellt wurde) drauf gesetzt hat, gemerkt hat, dass die Snare sanft nachgegeben hat, demjenigen das Herz in die Hose gerutscht ist und er klammheimlich die Snare wieder exakt an ihren alten Platz gelegt hat ohne auch nur ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren.

  • Ich bin dafür, substanzielle Informationen weiterhin außen vor zu lassen und auf Seite 30 dann die schönste Theorie per Aushang im Portal zu prämieren.

    Juchu! Freie Fahrt vom Moderator! :-)


    Ich halte ja den "Fluch der Azteken" nach wie vor für die beste Theorie!
    (Hatten wir "Spaceship crashes into Mapex snare - aliens escape barely alive" schon?)


    Grüße


    Hajo K


    P.S.: Spannungsbedingter Schaden: Ich war immer schlecht in Physik, aber ich verstehe es so, dass der Korpus sich doch nach *außen* wölben müsste, wenn die Snare die Spannung nicht mehr halten kann oder?

  • Hallo,


    ich bin ein großer Freund der Diskretion.
    Mein diskreter Rat enthielt auch die versteckte Botschaft,
    solche Dinge ohne Not nicht auszubreiten.


    Durch unvollständige Sachverhaltsschilderungen eröffnet
    man der Spekulation Tür und Tor und zwar in jede Richtung.
    So etwas kann - wenn sich die herrschende Meinung - erst
    einmal gebildet hat, sehr einseitig verlaufen und auch genau
    in die Gegenrichtung der Absicht des Türöffners.


    Dadurch können auch etwaige Geschäftspartner hellhörig
    werden. Wie jeder weiß, sind wir hier ja rein privat und die
    gesamte Öffentlichkeit nebst Gott und dem Universum hat
    Zugriff auf unsere intimen Gespräche.


    Dank dem zwischenzeitlich hinzugefügtem Bild wird es meiner
    Ansicht nach nicht besser. Man sieht ja sehr eindeutig, dass
    es wenigstens eine Veränderung in den letzten Monaten ge-
    geben haben muss und dass vor allem das Schadensbild nicht
    mit der Idylle in Einklang zu bringen ist.


    Dass man hier zuweilen von Proberaum spricht, wundert mich
    auch. Wo sind den die ordnungsgemäßen Bierflaschen?


    Alles, was wir wissen, ist, dass der Geschädigte Anfang des
    Jahres sich eine Trommel gekauft hat, diese gestimmt hat
    und nach langer Nichtfeststellung von irgendetwas nunmehr
    anhand einer Verstimmung einen Schaden festgestellt hat.


    Ob der Geschädigte schon eine geschädigte Ware dem Ver-
    käufer abgenommen hatte, ist bereits unklar.
    Es gibt zwar Leute, die eine Trommel erst einmal in alle Einzel-
    teile zerlegen, unzählige Fotos schießen, die gesamte Nachbar-
    schaft zur Visitation einladen etc., es gibt aber auch Leute,
    die etwas weniger invasiv einfach das Gerät hin stellen und in
    Betrieb nehmen. Wenn der Schaden dann auf 1 Uhr ist und das
    Tom davor steht, dann würde es noch nicht mal die Reinigungs-
    kraft bemerken.


    Gegen diese Phantasie spricht natürlich, dass die Bilder teilweise
    andeuten, dass es neben dem Stimmen auch noch eine andere
    Veränderung gegeben haben könnte. Möglicherweise sind aber
    auch nur die Fotos von mehrdeutiger Aussagekraft.


    Des weiteren haben wir ja noch die Möglichkeit, dass die Trommel
    nach dem Kauf gefallen ist. Dazu müsste man natürlich den Kreis
    der Verdächtigen einschränken. Dazu hält sich der Geschädigte
    bedeckt und das im Zusammenhang mit seiner sonstigen Offenher-
    zigkeit lässt missgünstige Geister mit krimineller Erfahrung alles
    Mögliche erahnen. Die Bandkollegen als Tatverdächtige wurden
    ja schon erwähnt. Ich habe unterschwellig noch zwei weitere
    Verdächtige eingebracht. Man sieht: Schweigen nach Reden ist
    auch nicht mehr die Rettung der Taktik.
    Dass die Trommel so stand, dass sie so hätte nicht fallen können,
    ist ja nur ein schwaches Gegenargument, denn es hätte ja jemand
    diese einfach mal betrachtungsweise in die Hand nehmen können
    und wir wissen ja, wie schnell etwas aus dem Ruder laufen kann.
    Dann errötet der Schädiger, legt das Gerät brav zurück und alles
    ist wieder gut. Zugegeben: eine abenteuerliche Geschichte.
    Aber die Variante mit dem Trommelenthusiasten, der sich eine
    Trommel mit "Gravur" (so schreibt es Thomann), die aber eine
    Pressung ist (so behaupte ich das) kauft und diese nicht eingehend
    betrachtet, das ist mir als Equipment-Fetischist und G.-A.-S.-Selbst-
    hilfegruppenmitglied auch eher merkwürdig erscheinen, wobei man
    ja immer wieder auf solche fahrigen Pragmatiker anzutreffen pflegt.
    Auch hier wieder: muntere Spekulation provoziert.


    Ich würde mal ernsthaft überlegen, wer als Täter in Betracht kommt.
    Und danach würde ich die Strategie ausrichten. Falls es natürlich
    nur die Absicht ist, den Internet-Händler auf den Schaden aufmerksam
    machen zu wollen und ihm die Möglichkeit zu geben, hier werbewirksam
    eine Kulanzhandlung vornehmen zu wollen, dann will ich nichts gesagt
    haben.


    Weitere Möglichkeiten:
    Die Ehefrau trifft sich heimlich mit dem Avon-Berater, dieser ist ein
    Freund der aztekischen Kultur und wollte vor und nach dem Stelldich-
    ein die Gravur (pardon, die Pressung) bewundern und beim zweiten
    Mal (da war er dann doch schon etwas entkräftet) glitt es ihm aus
    der Hand. Dass die Ehefrau natürlich alles wieder gerichtet hat, das
    wissen wir ja, dafür ist sie ja da.


    Und wenn wir gerade beim Richten sind: ja, unrunde Kessel in den Richt-
    ring ist wohl eine Möglichkeit, die ab und an mal mit gutem Erfolg funk-
    tioniert. Das hängt aber vom Schadensbild und weiteren Umständen
    ab. Sicherlich wird man aber im Metallfach die richtigen Ansprechpartner
    für Metallprobleme finden.


    Irgendwann kommen sie alle zum Schwermetall: entweder gleich oder dann,
    wenn sie merken, dass Leichtmetall vom Schwermetaller wieder gerichtet
    werden muss.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Soll ich noch weitere Phantasien blühen lassen?


  • PS
    Soll ich noch weitere Phantasien blühen lassen?


    ...ja, von mir aus gerne :P


    Ich glaube, dass du ein sehr phantasievoller Mensch bist.

    Einmal editiert, zuletzt von °_° MAD ()

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