Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    aus welchem Film ist die Lampe?


    Und demnächst dann bitte dem Vater da hinten auch ein Läppchen aufsetzen. Dann klingt der auch realistischer ("isch binn doin Vadder").


    Bin mal gespannt, wie das aussieht, wenn's fertig ist. Star Wars in Seeheim. Irgendwie strange.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    hat eigentlich inzwischen mal einer angerufen?


    Es ist eigentlich bekannt, dass Elektropost eine verhältnismäßig unsichere Kommunikation ist.

    Wenn man etwas Ernsthaftes vorhat, wird man auch heute noch die Schneckenpost (wenn's ganz ernsthaft wird) oder eben den Fernsprecher (wenn man eben mal kurz was klären will) wählen.


    Ansonsten war ich gestern und vorgestern in der Stadt, da redeten alle irgendetwas von "nachbestellen" und die Mitarbeiter waren damit beschäftigt, sich die Bildschirme von Telefonbesitzern anzusehen.

    Man munkelt auch, dass der ein oder andere Betrieb so etwas wie "Inventur" macht.


    Grüße

    Jürgen

    geduldig

    Guten Abend,


    der Künstlersprecher aus Kanada ist ja recht vorsichtig, er glaubt halt.


    Ich glaube auch, dass Metall mit der Zeit ein bisschen weicher wird und somit entsprechend weicher und auch etwas dumpfer (möglicherweise weniger brillant oder eben ohne unschöne scharfe Obertöne) klingt, aber das dezent und nach sehr langer Zeit (vielen Jahren).

    Mit den Stiefeln würde ich das nicht vergleichen wollen, dann Leder passt sich viel schneller an.
    ich würde mir auch keinen Bronzesattel aufs Fahrrad machen wollen. Klingt einfach nicht gut.


    Grüße

    Jürgen

    N'Abend,


    der Gimmick mit dem Reifen ohne Löcher ist tatsächlich mal was neues.

    So ähnliche Ideen mit abklappbaren Böckchen gab es ja schon, aber alles kommt in anderer Form mal wieder.

    Designmäßig gelungen, Preis moderat und Messing taugt für so ziemlich alles. Brot und Butter für den gehobenen Anspruch.


    Sind die Felle eigentlich "Tama"-irgendwas-billiges (wir haben da so eine Zweigstelle in Fernost ...) oder hat man da amtlich (born in the U.S.A.) drauf gespannt?


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    mir scheint, das doppellagige Zeug klingt untenrum irgendwie tonnig. Nur in höheren Lagen erträglich.

    Es gibt ein Fell, damit klingt die Trommel wie ein (Kleine) Trommel.

    Vielleicht bin ich auch in letzter Zeit zu sehr versaut, aber das billigste unter den Guten ist das beste.

    Alles andere ist für Marschmusikanten, Holzfäller und dergleichen.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ja, ich habe auch ein Controlled Sound Black Dot Underneath, aber das nur, weil es hübsch aussieht und ich nicht immer dasselbe spielen will.


    PPS

    Ja, eine kugelsichere Weste habe ich auch noch ..., das hat man früher halt mal gehabt, weil es Mode war.


    PPPS

    Also auf meinem Messingtöpfchen ist das beschneite Ambassador wie es sich gehört.

    Lediglich über Renaissance würde ich mal nachdenken wollen, das ist dann aber weder billig noch wirklich sinnvoll.

    Guten Nachmittag,


    ich werde aus der Sache (noch!) nicht so richtig schlau.


    Das Schlagzeug ist ja eigentlich kein Instrument, außer vielleicht im Jazz und so.

    Eigentlich ist es ja ein Sammelsurium an Instrumenten, je klassischer, umso mehr.


    Wenn man es also auf das Jazz-Schlagzeug (und dem folgend das Tanzmusik-, Schlager-, Pop-, Rock- usw. -Schlagzeug) reduzieren möchte, dann klammert man musikalisch die Klassik (auch eigentlich ein Sammelsurium) weitgehend (Ausnahmen bestätigen die Regel) aus.


    Egal.


    Wenn dann ein Interview mit Dahmen und eins mit drei Damen kommt, das zugegebenermaßen eine bisschen dämlich anmutet, dann kann man sich fragen, worum es gehen soll. Ich glaube aber, dass für die Verwirrung der frühe Schuss und der NDR schuldig sind.


    Ich jedenfalls freue mich, dass ich mit etwas Glück dieses Jahr auch mit Unterstützung des Deutscher Musikrat mal wieder Drum-Set spielen darf. Und das noch nicht mal alleine, womit ich wieder bei meiner Frage wäre: zählt der Perkussionist neben mir dazu?


    Grüße

    Jürgen

    (persönliches) Instrument des Jahres 2021: Jam Block (s) ;)

    Guten Morgen,


    ein Becken hat eine Seele.

    Deshalb gönne ich meinen Becken dieses Jahr Tantra-Massage. Das führt sie in ganz neue Sphären.


    Tatsächlich muss eine gehämmerte Bronzescheibe auf einen Ständer montiert werden und dann eine weise Behandlung durch einen gebildeten Schlägelschwinger erhalten. Das ist wunderbar.


    Und alles andere ist für Leute, die ihre Pisse einfrieren, um zu sehen, ob es ein Goldklumpen wird.

    Und manch einer ist abgebrüht (nicht eingefroren!) genug, um für diversen Glauben viel Geld zu kassieren. Das ist ein bekanntes Phänomen.


    Üben hilft.

    Und das mache ich nachher.

    Mit gut am Ständer abgehangenen Becken.

    Und sie klingen immer besser.

    Bestimmt liegt das am Abhängen. Man muss es nur feste glauben.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    mein Schlagzeug ist weitgehend mit den Fellen ausgestattet, die man auch auf diesen Elektroteilen findet. Auf der Kleinen Trommel liegt eine Übungsscheibe (Gummi), auf der Großen ist noch ein abgenutzter Aufkleber ("Falams Slam"/Remo) sowie zwei Stück Altfell auf Klöppelgröße geschnitten und Gaffa-Tape. Die Becken sind mit den Produkten von HQ bzw. Evans ("Sound Off", Gummi bzw. Neopren) ausgestattet.

    Dank der Resonanzfelle (die man, wollte man es richtig leise haben, abmontieren könnte) klingt es noch entfernt an das, was es ist. Die Lautstärke im Raum ist noch wohnungstauglich. Trittschall geht tatsächlich vor allem nach unten. Da ist die Küche vom Nachbarn, der kann dann beim Kuchenessen kontrollieren, was ich übe.

    Obendrüber hört man angeblich nichts, nebenan sowieso nichts, da ist ja auch noch mein Flur im Weg nebst Wänden und Türen.


    Die Lautstärke im Zimmer ist etwas lauter als bei einem Elektrogerät. Der Trittschall ist logischerweise identisch.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    ähm, nein.

    Also bei mir jedenfalls nicht, ich schlage immer nach unten, es sei denn ich will zur Seite schlagen.

    Ja, wenn ich wirklich genauso schlage wie zuvor, also nicht die Richtung ändere (das mache ich automatisch, weil ich ja treffen will), dann würde ich tatsächlich schräg schlagen, was meistens keinen Sinn ergäbe.


    Also heißt die Lösung: einfach das Handgelenk so bewegen, dass es nach unten schlägt.


    Noch schlimmer wäre es ja, wenn man dann noch auf französisch ginge, dann würden sich die Stöcke gegenseitig schlagen.

    Ich glaube ich sehe das Problem nicht, weil ich es für ganz normal halte, sich den Gegebenheiten automatisch anzupassen, also auf das Fell zielen, ganz pragmatisch.

    Und tatsächlich ändern meine Handgelenke entsprechend die Schlagrichtung.


    Grüße

    Jürgen

    Gude Morsche,


    als ich noch laut, also damals ...

    war es eigentlich kein Problem, den Stöpsel (egal ob Schaumstoffpfropfen, Lamellenbäumchen oder Silikonanpassdingens) ab und an mal mit der Hand rauszunehmen.


    Wenn mich das stören würde, würde ich auf Interkom setzen: einfach jeder eine Hörsprechkombi (also Kopfhörer plus Mikro), das ist dann wie im Hubschrauber und man kann währenddessen fröhlich weiter fliegen.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    Nudelsiebe soll es ja in verschiedenen Größen geben ...

    ich habe bei den Dingern immer Angst, mit dem Stock die leisen Stellen zu treffen und dann zu verkanten.


    Aber die Klemmen von Beyerdynamic finde ich extrem gut gelungen, da kann man prima Krafttraining mit machen.

    Tatsächlich habe ich mir mal ein paar MKV87 zugelegt, das habe ich nie bereut und war immer glücklich über die einfache und effektive Anwendung. Mit den eingebauten Miniteilchen ist das natürlich noch eleganter, wenn man die Tömchen abnehmen will.


    Vier Jahre sind manchmal ganz schön kurz.


    Ansonsten hatte ich früher auch mal 16" und 18" (allerdings 505) bei relativ lauter Musik. Inzwischen bin ich alt und habe größere Becken bei leiserer Musik.


    Kaputt gehen Becken bei Kaputtschlägern.

    Man kann das leicht testen: man geht ins Wirtshaus, haut dem nächsten Suffkopp eins vor die Birne.

    Steht er nicht mehr auf, war es ein Kaputtschlag, so einer, wie man ein Becken rissig machen kann, das kann dann auch ein Hirn rissig machen.

    Steht er auf und singt fröhlich wegen der Anregung der Musikalität, dann war es so ein Schlag, der auf einem Becken den optimalen Klang liefert: schön laut.

    In der Musik liegt die Betonung halt auf schön.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    also ...


    1. spiele ich so, wie ich es für das gewünschte Ziel brauche, also im Zweifel alles, aber eben situationsbedingt.


    2. Es gibt viele Trommler, Geschwindigkeit ist meist ein Zeichen für Unmusikalität, egal ob zu schnell oder zu langsam. Genau richtig ist die Kunst, alles andere ist Unvermögen oder sportliche Mathematik.


    3. Ich kann theoretisch mit jedem Griff eine Kleine Trommel oder eine Übungsscheibe treffen, lediglich französisch ist mir hinderlich, a) wegen des Bauchs und b) weil ich dann den Hocker nach hinten schieben müsste.


    4. Der Unterschied zwischen deutsch und amerikanisch ist doch gar nicht so furchtbar weit weg, ich sehe da keine 90°, eher 45°, wenn es schon so messtechnisch sein soll.


    5. Mit jedem Griff kann ich wahlweise die Finger einsetzen oder auch nicht, wobei das völlige Nichtverwenden von den hinteren drei Fingern meiner persönlichen Meinung nach meistens für schlechte Technik oder schlechten Geschmack spricht, aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.




    Ich habe das jetzt mal ausprobiert, eigentlich ist der wesentliche Unterschied doch der Winkel in dem die Stöcke auf dem Fell zueinander stehen, von oben betrachtet 90° beim deutschen, ungefähr 45° beim amerikanischen und ungefähr 0° beim französischen. Das Handgelenk ist deutsch oben, amerikanisch halb oben und französisch seitlich. Das lässt sich übergangslos von vorne nach hinten durchspielen, wenn man etwa konstant wirbelt.


    Kann es sein, dass ich das Problem nicht verstehe?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    wollen wir gut oder billig klingen?


    Ich persönlich habe mich entschieden.

    Der Preis spielt keine Rolex. Entscheidend ist, was hinten raus kommt.

    Und dafür ist das Beste gerade gut genug.


    Ok, es gibt ein paar Kompromisse, aber doch nicht bei Plastikfolie.

    Ich weiß auch gar nicht, warum man ständig neue kaufen soll, wenn die alten doch noch halten.


    Welche drei Tomfelle gibt es denn da für 30?

    Ich hätte hier sechs Toms ...


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Tatsächlich kosten die Remo Encore ähnlich. Von denen weiß man, dass sie eben mehr nach off shore als nach encore klingen:

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    Es ging um x, ja, mit dem richtigen Drum-Set klingen die auch:

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    nicht! mit Latex

    Guten Morgen,


    kein Schutz?

    Mit Gummi ist aber Pflicht im Studio!


    Gut, dass der Herr wenigstens einen Schlüpper anhat.

    Ich denke mal, der Rest wird hier bei mir am anderen Ufer eingekleidet?


    Ach so, ja, es geht ja um Schdah-Wohrs, dann ist es ... ich hab's:

    ein R2D2-Kostüm! Ja!!!


    Grüße

    Jürgen

    Wie schnell bekommt ihr neue Songs hin, bzw habt sie hinbekommen?

    Guten Morgen,


    das kommt darauf an.

    "Satisfaction" hat vielleicht fünf Jahre gedauert. Die "Black Page" kann ich wahrscheinlich morgen immer noch nicht.


    Hin-Bekommen ist eine sehr relative Sache.

    Oft meint man, etwas zu können und Jahre später meint man, dass das von damals irgendwie mehr so irgendwie hin-bekommen gewesen sein könnte, aber schön sei dann doch etwas anderes.


    Das Leben ist ein Fluss.


    Und beim Üben gilt: der Weg ist das Ziel.


    Omm.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    Bastelset hin oder her.

    Wenn ich ein "Drum-Cover" mache, dann habe ich den Originalklang dabei. Das hilft immer.

    Deshalb sind diese ganzen "Drum-Cover"-Dinger auch mehr oder weniger aussagekräftig.

    Ob man trommeln kann oder nicht, ist eine Sache. Ob das Gerät etwas taugt, ist eine ganz andere Frage.

    Natürlich kann ein Meister auf Müll etwas machen. Aber das fällt ja eher in die Kategorie "guckt mal und staunt".

    Musik macht man üblicherweise dann doch lieber mit hochwertigen Instrumenten, es sei denn, man hat einen an der Waffel, kein Geld (klassisches Problem) oder hat einfach keine Ahnung vom Tuten, Blasen und natürlich Trommeln.


    A propos keine Ahnung: wenn irgendwer behauptet, ein Schlagzeug wäre kein akustisches Instrument, dann soll der mal in einen Jazz-Club gehen (unmikrofoniert) oder in die Oper oder vielleicht einfach zu einem der Konzerte, wo ich spiele. Dann kann ich dem auch rechts und links die Leviten einschlägeln, damit er zu Verstand kommt.


    Ansonsten ist es tatsächlich so, dass diverse Diskussionen der Versuch sind, das Gras wachsen und die Flöhe husten zu hören.

    Ein Schlagzeug klingt in mittlerer Stimmung eben mittelmäßig bis sehr gut. Ob dasselbe Gerät in extrem tiefer oder extrem hoher Stimmung noch irgendwie klingt, das ist eine ganz andere Frage. Und ob sich das überhaupt so leicht stimmen lässt und die Stimmung hält, das erlebt man erst im direkten Kontakt. Alles andere ist grau.


    Die besten Trommeln sind auch grau. Oder ist es Silber?

    Oder klingen die goldigen doch besser? Oder ist es gar kein Gold?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    früher, als die Große Trommel noch Bass Drum hieß und man ab und an in den Laden gegangen ist, da war das ganz einfach.


    Heute gibt es Internetz und dank der oftmals lückenhaften Beschreibungen in Textform kommt es zu vermeintlichen Verständnissen, die keine sind.


    Es ist eigentlich ganz einfach.

    Eine Fußmaschine ist ja in sich beschränkt und eine Trommel auch. Wenn man meint, stattdessen irgendetwas anderes nehmen zu wollen, dann frage ich mich, warum man das nicht gleich sagt, denn dann erst ist das System (allerdings nur geringfügig) flexibler.

    Wegen dem, was in der Klammer steht, würde ich der causa aber keine größere Bedeutung beimessen wollen. Wenn man wieder ans Original denkt, wird man auf die Idee kommen, dass in den letzten hundert Jahren sich da am Prinzip wenig geändert hat. Vielleicht hat das einen Grund, der gar nicht so diskussionswürdig ist. Erst wenn man etwas anders machen will (never change a running system!), sollte man sich fragen, wofür das gut sein soll.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich vermute mal, in Seeheim gilt bald Helmpflicht.


    Ist die Bengalfackel vom Brandschutz schon abgenommen?


    Ansonsten habe ich die Original-Filmmusik mit Tanz-Tutorial gefunden:

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    Irgendwie habe ich das mit den Sternenkriegen nie verstanden.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    alles Geschmackssache, in der Tat.


    Mich nimmt diese Interpretation nicht mit.

    Am besten gefallen mir noch die Puschelstöcke vom Trommler, aber auch der liefert professionell ab, aber mir fehlt da corazon.


    Ob der Pianeur da jetzt zu viel spielt, würde ich gar nicht so sagen wollen, es ist einfach stilistisch für mich daneben gelangt.

    Während die Originalversion und viele Kopien ja voll auf die Tränendrüsen drücken, bleibt hier jedes Gefühl kalt wie das Blau des Anzugs.


    Ansonsten ist die Tony-Marshall-Interpretation ("Auf der Straße nach Süden") zwar angenehm klarer als das Original ("Looking for Freedom"), beim David Hasselhoff ist die Sache aber rhythmisch viel mehr rund, alles läuft geschmeidig. Wir Marschmusikanten waren damals noch recht stramm zugange musikalisch.


    Um wieder zum Ausgangslied zurück zu kommen: ich finde, dieses Trio macht es noch besser (aber auch da ist noch Luft nach oben):

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    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ob eine Trommel gut oder nicht so gut klingt, hängt von den Fähigkeiten des Bedienungspersonals einerseits und dem Produkt in Gänze andererseits ab.

    Dazu kommen Geschmacks- und vor allem Anwendungsfragen.

    Bei der Kesselstärke gibt es nach unten und eigentlich auch nach oben Grenzen. Wenn die Trommel instabil wird, ist das ungünstig. Deshalb ist es nicht sinnvoll, wenn der Kessel in sich schwingt. Wenn die Trommel als Ganzes schwingt, ist das etwas ganz anderes.

    Auch das ist in der Popularmusik eigentlich gar nicht wirklich gewollt.

    In den 1970ern waren trockene Klänge en vogue, da durfte man auch noch abkleben. In den 1980ern kamen die Schwingungsfanatiker und hängten Standtoms auf und natürlich alles auf Bims, pardon: R.I.M.S.

    Seitdem kann keine Trommel mehr ohne ein angebliches Freischwingsystem verkauft werden. Dennoch kamen die Standtoms wieder zurück, es wurden dann sogar Hängetoms zu Standtoms verarbeitet.

    Kessel waren mal kurz, mal lang, mal mittel, mal irgendetwas irgendwo dazwischen und auch mal besonders kurz. All das ist Mode.


    Auch beim Klang ist die Mode ein wesentlicher Faktor.

    Wenn man im Sinfonieorchester steht, im Jazz-Club oder auf der Kirmes im Bierzelt,

    im Jugendzentrum beim Punk oder in der Festhalle beim Top-40-Pop, auf der Wiese oder in der Bahnhofshalle ...

    überall klingt es anders.

    Und ja, es gibt Instrumente, die man überall einsetzen kann und solche, wo man doch etwas zurückhaltender wäre.


    Grüße

    Jürgen


    (24" geht immer)