Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    klingt es untenrum auch leiser als die anderen (alle mal auf den Kopf stellen)?

    War das schon immer so?


    Ich persönlich habe früher (ganz früher) auch mal gedehnt, irgendwann hatte ich mal überdehnt.

    Inzwischen halte ich davon nicht mehr viel. Von Heißgeräten halte ich sowieso nichts, damit trockne ich die feuchte Wand oder Hose, aber keinesfalls etwas aus Plaste oder Keratin.


    Ein 10er Tom-Tom ist schwieriger in der Dynamik, das kommt schneller an die Grenzen. Glücklicherweise ist so ein Fell in der Größe nicht ganz so teuer.


    Alternativ kann man auch beherzter anschlagen.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Klopftest: ist das das, was man macht, wenn man das Fell alleine in der Hand hat?

    Wenn ja: ja, da hört man recht sicher, ob es lebt oder nicht. Wenn nicht, klingt es auch da schon trocken wie frisch gebügelt und gefönt. Ansonsten wummert es fröhlich vor sich hin, zumindest eine kurze Zeit.

    Guten Mittag,


    zunächst mal sollte man Äpfel und Birnen nicht verwechseln und stets im Internet aufmerksam bleiben, worum es eigentlich geht.


    Das Thema an sich ist viel zu komplex, um es in Gänze zu besprechen.


    Die beiden hier vorgetragenen Teilaspekte sind einmal absurd und einmal tatsächlich aus meiner Sicht relevant.


    Beim Eingangsbeispiel geht es um einen Text, der aus einem anderen Text zwei Worte "geklaut" hat, nämlich "zum Geburtstag". Das hielt das Gericht - wohl in diesem Fall auch für Laien sehr nachvollziehbar - für nicht ausreichend.

    Man muss es nüchtern sehen, es gibt solche Klagen, man darf ja auf alles klagen, man bekommt halt nicht auf alles Recht. Wer sinnlos klagen will, kann das tun.


    Bei dem Rödelheimer Villenbewohner (zumindest war er das mal) ist es ja dagegen schon recht dreist, seine Rapsmaschine mit dem Input von anderen zu füttern, aber so isser halt.

    Auch da gilt es, einen Irrtum aufzuklären: es geht nicht um den "Drum-Groove" an sich, sondern um ein "Sample". Es geht also auch um den konkreten Klang.

    Wenn also einer bumm-bumm-zack spielt, ist das etwas anderes, als wenn er einfach aus der alten Platte, wo gar kein Schlagzeug drauf war, den Ton direkt ausschneidet und sich in sein am heimischen PC gebasteltes Lied einbaut.


    Und was auch immer wieder von Nichtwissenschaftlern nicht verstanden wird, ist das mit dem Zitat. Ein Zitat ist ein Zitat, keine Abschrift.

    Wenn mich also jemand zitieren will, dann schneidet er das Wesentliche, was zitiert werden soll, aus und kopiert nicht das ganze Ding, nebenbei wird natürlich die Quelle erwähnt.


    Es kommt immer auf den Zusammenhang an - oder - wie man manchmal lesen kann: auf die Gesamtschau.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich hatte das niedliche Ding auch mal und habe auch mal bei einer Band-Vorstellung über eins gespielt und eine meiner Kapellen hat das Pendant von 505 am Gerät.


    Nun ja.

    Bei mir hat es nicht geklappt.

    Als Ride war es mir zu dezent und als Crash zu wuchtig. In einer Punk-Kapelle könnte ich es mir als Crash/Ride vorstellen.

    Bei mir sind es stattdessen: Heavy Ride 20" für ordentlich laut und An-der-frischen-Luft, Ride 22" für mittellaut bis laut und im halbwegs gepflegten Inneren, Medium 20" für dezente Vorstellungen in hübschen Sälchen gerne mit weicher Bestuhlung.

    Wenn bei mir dann die Crashes 18", 19", 20" oder Medium 18", 20" sind, dann würde ich bei der obigben Fragestellung doch deutlich dezenter anraten, also 18" Crash würde passen, aber auch 17" und 16", vielleicht auch 15" und 14, wenn es noch dezenter und vor allem kürzer klingen soll. Insbesondere auch die "Thin Crash"-Variante würde ich da wohlwollend vorschlagen zu prüfen, die klingen sehr hübsch, verlieren dann halt, wenn es richtig laut wird, aber für dezente Darbietungen sind die sehr hübsch.

    Bei den Hi-Hats finde ich die Sound Edge immer ein bisschen höhenlastig-zischelig, das ist aber modern. Dezenter sind Medium und auch Heavy, weil dunkler. Am theoretisch passendsten für dezente Musik wäre wohl Medium (natürlich in 14").


    Gute Nacht

    Jürgen

    Guten Morgen,


    früher war es noch einfach, da habe ich extra einen Cassettenrecorder mit regelbarem Kopfhörerausgang gekauft.

    Der Kopfhörer von damals ist allerdings auch mein Kopfhörer von heute, der hat (heutzutage nach Kabel-upgrade) im 6,3er Jack noch einen 3,5 innen drinnen eingeschraubt, coole Sache.

    Damals hat der aber tatsächlich den Walkman seine Batterien ermatten lassen, 2 x 400 Öhmchen sind halt für ... Funk und Fernsehen oder so.


    Tatsächlich habe ich inzwischen auch so ein neumodisches Telefon und da sagt mir das Gerät, dass ich die Ohren schützen soll.

    Das mache ich dann umständlich: da ich ja sowieso zu Playalongs auch aufnehme, nehme ich das, was ich brauche, erst mal auf mein Aufnahmegerät auf. Das schleppe ich danach zum Schlagzeug und dann kann ich damit auch hören, sogar mit dem dicken Stecker und etwas lauter, dafür auch mit ohrumschließenden Gerät, was den Lärm von außen (wer will schon Schlagzeug hören?) deutlich mindert. Soll gut für die Ohren sein. Wer weiß?

    Ja, man braucht dann so ein blödes Aufnahmegerät, aber heutzutage braucht man das doch sowieso, oder?


    Gute Nacht

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also bei uns im Orchester ...


    mal im Ernst: um welches Lied soll es denn gehen und was wird davor gespielt?

    Ansonsten ist das doch der Versuch von Free Jazz bis Black Metal eine Norm zu basteln, die jedweder künstlerischen Freiheit widerspricht.


    Beispiel 1:

    Highway To Hell: da kommen vier Schläge, also "brumm". Ja, es ist halt so schnell, dass man das "ba-ba-ba-bumm" nicht so recht auseinanderhalten kann.


    Beispiel 2:

    Smoke On The Water: da kommt ein Zeichen des Meisters, damit alle wissen, wohin es geht und es endet mit "ba-ba", also nur zwei Schlägen bzw. davor noch ein paar mehr ...


    Beispiel 3:

    Hallowed By Thy Name (und Hush in der Version von Gotthard, ein Schelm, wer ... denkt): ba-ba-ba-ba ba-ba-ba-ba. Klare Ansage.


    Beispiel 4:

    Dust Bowl im Beacon: ba-ba-ba-ba-ba-ba-ba-ba. Auch klare Sache.


    Ok, alles zu ordentlich ...

    dann zurück zu Beispiel 1: dreifacher Vorschlag heißt das Stichwort.

    In meinem einen Buch hat der Transkribent zwei Tom-Toms (ein Hänge- ein Stand-) mit je zwei Schlägen gehört, in meinem anderen Buch hat der andere Transkribent drei Schläge auf dem Stand-Tom und den Vierten auf der Großen zusammen mit einem Becken gehört. Ich habe keine Ahnung, wo der das Becken gehört hat, war vielleicht eine andere Platte.


    Gute Nacht

    Jürgen

    Hallöle,


    Wunder sollte man da nicht erwarten.

    Ich würde sogar behaupten wollen, dass je nach Charge ein und der gleiche Felltyp mal mehr und mal weniger tief geht, aber eben nur mit kleinem Unterschied.


    Tatsächlich klingen natürlich neue Felle tiefer.

    Aber das hält nicht lange.


    Fakt ist: eine Trommel hat einen Bereich, wo sie vernünftig klingen kann und ein Fell auch. Darüber und darunter klingt es dann komisch bis gar nicht mehr. Deshalb sind die Trommeln ja auch unterschiedlich groß (keiner denkt es, aber so einfach ist es).


    Nebenbei: geht es um die Tonhöhe oder die Klangfarbe?

    Das wird leider oft verwechselt. Eine tief klingende Trommel, die viele Obertöne abgibt, klingt für den ein oder anderen gar nicht so tief, weil sein Hirn sich von den Obertönen bezirzen lässt. Umgekehrt ist manch dumpf gedämpftes Gerät gar nicht wirklich tief, sondern hat nur keine Obertöne.


    Es ist wie mit dem Gesang oder der Geige: mit einer Violine und der Viola (also der Sopranistin mit diesem Namen) wird man es schwer haben, ein Duett, das für Kontrabass und Bass vorgesehen ist, darzubieten.


    Etwas konkreter: ein 10er Tom-Tom wird sich beim Alt wohlfühlen, ein 12er wird eher Tenor lieben und mit dem 16er bekommt man den Bariton im gemütlichen Bereich.

    Dank der kurzen Kessel ist die Klangfarbe dann noch eher hell als dunkel. Zusammen mit der verlängerten Hupe untenrum klingt das halt komisch beim Hyper.


    Grüße

    Jürgen

    Hallo,


    das Blech kommt selten vor, dem einen ist es zu schwer (ok, das war damals auch noch ordentlich), dem anderen zu teuer.

    Nur bei der Kleinen gibt es das Zeug, da hat es aber auch nicht jeder.


    Tatsächlich klingt es schon ganz gut, wenn man es mal zu hören bekommt.

    Ich muss wohl weiter mit popeligem verchromtem Stahl oder billigem Messingblech auskommen. Sagt jedenfalls mein Budget.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Früher ...

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    Manche Unken meinen, Stahl wäre kalt ...

    Guten Abend,


    wenn die Kapelle auf der Bühne ist, klingt es ein bisschen anders. Vielleicht waren die eingekauften Trommler nicht so akribisch oder nicht gut genug.

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    Wenn die das nächste Mal bei mir anrufen, dann wüsste ich, welche Hi-Hat dann auf der Bühne zu hören wäre. Aber die rufen ja nicht bei mir an.


    Liegt vielleicht an meinen Becken.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    wenn es laut wird, benutze ich Elacin-ER-25 in Otoplastik oder meinen Kopfhörer (Beyer DT-100) oder die Schaumstoffteile, die ich dann eben mal schnell in der Apotheke kaufe auf dem Weg zur Probe, wenn ich wieder alles vergessen habe (rosa Ohropax oder gelbe Ear).


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich habe es noch nie erlebt, dass eine Doppelfußmaschine rechts und links genauso klingt.


    In der Praxis hört das im Publikum und wohl auch im Orchester niemand, aber daheim, wo man die Flöhe husten hört, fällt es halt manchmal auf.


    Es hat einen Grund, warum auch heute noch manche Leute mit zwei Hupen verreisen und die dann auch beide verwenden, jeweils mit einem einzelnen Pedal. Ja, das klingt auch nicht gleich, vielleicht sogar noch ungleicher (je nach Stimmung), aber die konstruktionsbedingten Nachteile der Doppelfußmaschine (das Extrapedal ist immer träger dank der umständlichen Welle) treten so nicht auf und es kommt direkter das an, was der Fuß sagt.


    Ich würde dazu raten, mal aus ein paar Metern Entfernung aufzunehmen und dann zu hören, ob man es dort noch hört.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    bei mir hat sich das entwickelt.

    Bis auf eine Ausnahme habe ich nie einen Satz gekauft, sondern immer einzelne Becken oder mal zwei oder drei.


    Im Laufe der Zeit bin ich harmoniesüchtig geworden und habe mich dann entschieden, wo es hingehen soll und konsequent dann gewisse nicht passende Instrumente veräußert.


    Meiner Meinung nach kann man es pauschal nicht sagen.

    Bei den großen Marken gibt es ja vom Einstiegsblech bis zum Genießerstück so ziemlich alles und die Extreme würde ich da nicht zusammen haben wollen.

    Es kommt also auch auf die Serie an und da kann es schon mal sein, dass zwei Serien verschiedener Hersteller durchaus Ähnlichkeiten aufweisen. Ich würde das z. B. hinsichtlich der ersten Alpha-Serie von Paiste und der Amun-Serie von Meinl sagen wollen.


    Inzwischen überlege ich aber auch, welche beiden Ride-Becken miteinander harmonieren und wie es bei den Crash-Becken ist, da kommt es dann auch noch auf die Größe an. Bei Hi-Hats habe ich auch schon solche Überlegungen angestellt. Ich würde sagen, dass ich da noch nicht ganz fertig bin und dann kommt noch hinzu, dass verschiedene Kapellen möglicherweise mit verschiedenen Konzepten besser harmonieren.


    Ein weites Feld.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    ich selbst war im Dezember 1985 Anfänger und fing gleich in der Schul-Big-Band und einer Schülerkapelle an.

    Gekonnt habe ich damals wenig, aber wenig ist mehr als nichts.


    Wann ich mich als fortgeschritten bezeichnen würde, weiß ich nicht so recht.


    Um das Problem mal anders aufzuzäumen: wenn ich eine Suchanzeige schreibe, dann gebe ich dezente Warnhinweise.

    Wenn ich darauf aufmerksam machen will, dass es mir vielleicht oder eventuell an Erfahrung oder Können fehlt, dann schreibe ich, wie lange und vielleicht auch was ich spiele oder meine, spielen zu können. Aber ich würde da nicht zu vorsichtig sein, man kann das ja am Telefon (ja, ist oldschool, aber hilfreich) abklären. Und Mut zur Blamage:

    Es muss wohl Anfang 1986 gewesen sein (ja, da war ich wohl noch Anfänger), da habe ich mich bei einer Band vorgestellt, Mein Equipment war eine Bass Drum (lecker NewSound), eine Snare Drum (Tromsa, Hammerschlag-Design-Gratung), ein Paar Hi-Hats mit Ständer (gut), ein Crash-Becken (Meinl Laser, die Alten werden sich erinnern), eine Kuhglocke und ein nagelneu erworbener Hocker. Mein Können war nicht besser: wackelige 16tel auf der Hi-Hat, null Groove. Die netten Jungs meinten nur, das wäre nicht das gewesen, was sie sich vorgestellt haben.

    Fakt ist: Leute, die etwas können, sind meist eher nett und machen niemanden fertig. Diejenigen, die unangenehm sind, können auch meist gar nicht so viel, wie man anfangs denkt, die tun nur so.


    Es hat bei mir eine ganze Zeit lang gedauert, bis die Wahrscheinlichkeit bei Vorspielen auf ein Engagement größer wurde. Vielleicht war das ein Fortschritt.

    Entscheidend ist, dass man die Erfahrungen einfach sammelt, selbst dabei lernt man viel.


    Umgekehrt dachte ich früher immer, man müsste die besten Musiker suchen.

    Inzwischen weiß ich, dass man die suchen muss, mit denen man Musik machen kann. Auch nicht ganz so rattenscharfe Musikanten können erstaunliche Nebenqualifikationen haben, die sind oft unbezahlbar. Wer organisiert Auftritte? Wer macht die Homepage? Wer saugt den Proberaum? Wer sorgt für angemessene Laune?


    Am Anfang würde ich mir über die Klassifikation "Fortgeschrittener" nicht allzu viele Gedanken machen. Viele andere Leute wissen selbst nicht, wo sie stehen, man erlebt vermeintliche Bands mit "professionellen Ambitionen", "Semiprofis" und dergleichen, wo man sich fragt, was die im Tee haben. Anzeigen muss man wie Anzeigen (und Zeugnisse) lesen. Das hilft.

    Ich sehe mir die Leute am liebsten aber vor Ort an, denn da kommt die Wahrheit. Wenn der Profigitarrist seine Tempi wechselt wie die Töne, wenn der Keyboarder nach zwei Stunden seinen Sound gefunden hat, wenn der Bassist immer mal einen Halbton daneben spielt, dann muss das nichts Schlechtes heißen, aber das kommt vor. Ich selbst habe auch immer wieder ziemlich schreckliches Zeug abgeliefert. Das ist dann halt so. Entweder es passt oder eben nicht. Das muss man probieren. Alle Theorie ist grau. Musik machen ist bunt.


    Grüße

    Jürgen

    Hallöle,


    ich bin ja nun auch schon etwas älter (53), da wird man bescheiden oder pragmatisch oder was auch immer.

    Es wird nur das gekauft, was auch mit gewisser Wahrscheinlichkeit zum Einsatz kommt. Da ich in letzter Zeit stärker in den (Akkordeon-) Orchesterbereich gegangen bin, ist das notwendige Gerät ja oftmals ohnehin Vereinsgerät. Aktuell komme ich mit einem umfangreichen Hauptset nebst ein paar Beklopptheiten, das auch immer mal wieder ein Teil abtrennt für Sondereinsätze und einem Feld-, Wald- und Wiesenset ganz gut aus.

    Snare Drums sind es drei ausgewachsene und ein Baby. Mehr brauche ich auch nicht, es sei denn, jemand will etwas tauschen.


    Ansonsten hilft es natürlich, entweder keine Frau oder deren viele zu haben oder noch besser selbst eine zu sein. Ich persönlich erzähle immer gerne, wenn ich mir einen Bleistift gekauft habe, wobei der natürlich auch mal bunt sein kann oder vielleicht mit Tinte schreibt ... das Krasseste war mal ein Füller mit Textmarkertinte - Dekadenz pur. Dummerweise habe ich den in einem Anflug von Altersweisheit verkauft.


    Na ja, bei längerem Nachdenken fällt es mir wieder ein, was mir fehlt: Pauken, Tam-Tams, Röhrenglocken, Mahlerhammer ...


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    nein, eine Standard-Notation gibt es nicht.


    Es gibt allerdings gewisse Üblichkeiten in bestimmten Bereichen.


    Sehr häufig findet man die Kleine Trommel (Snare Drum) im dritten Zwischenraum.

    Aber auch da gibt es Ausnahmen, insbesondere bei den Franzosen habe ich sie schon häufig auf der dritten Linie gesehen.


    Die Große Trommel (Bass Drum) findet man oft im ersten Zwischenraum, aber auch mal auf der ersten Linie oder eben unter dem System.


    Tom-Toms habe ich schon überall gesehen. Da kommt es natürlich auch darauf an, wieviele denn so im Einsatz sein sollen. Krassestes Beispiel war ein Musical-Werk, da habe ich dann insgesamt neun gezählt.


    Die Charleston-Becken (Hi-Hats) geschlagen erlebe ich im Rock meist über dem System, im Jazz und in Orchesternoten auch gerne im vierten Zwischenraum. Mit dem Fuß getreten finden sie sich meist unter dem System.


    Das Rhythmus-Becken (Ride) ist bei den Amerikanern gerne auf der fünften Linie, sonst auch über dem System oder gar auf oder über der ersten Hilfslinie oben.


    Akzentbecken (Crash) sind meist auf der ersten Hilfslinie, aber eben auch mal woanders.


    Lustig wird es, wenn noch Perkussion dazu kommt, da tauchen dann auch mal Dreieicke oder Vierecke auf.


    Zum Trost: manche Musiker klagen über Hilfslinien, Bassschlüssel oder gar ... Bratschenschlüssel ...


    Wenn der Arrangeur/Komponist/Notenschreiber nett ist, schreibt er es gerne mal dazu. Ansonsten hilft Erfahrung und Mut zur Improvisation.

    Ich persönlich habe meine eigene Schreibweise schon mehrmals geändert. Es kommt auch immer ein bisschen darauf an, was man für Musik macht und was man für Geräte im Einsatz hat.

    Ich meine mich zu erinnern, dass ein gewisser Dave aus Amerika in den späten 1980er Jahren mal zwei Systeme verwendet hat, weil er so viel Zeug hatte. Aber auch da wollen wir nicht jammern, die Klavierspieler kennen das und was soll ein Organist (ein richtiger) erst sagen?


    Grüße

    Jürgen

    stets gute Noten

    Guten Morgen,


    so wird das Drumstudio zum Dramastudio.


    Ich empfehle statt Nudeln (igitt:

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    )


    Rippsche mit Kraut.

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    Radfahren ist Hinfallen und wieder aufstehen.

    Das Gute an der Rippe ist: sie wächst wieder fest. Bis dahin hilft:

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    Und beim nächsten Mal: § 3 Abs. 1 S. 1 und 2 StVO


    Grüße

    Jürgen

    übt derweil "I'm Still Standing" (aber im Sitzen) und "Wellerman" (zucker- und teefrei)

    Guten Morgen,


    aktuell wundere ich mich ja, warum es so ruhig ist.

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass der Weg nach Majorka nach Süden geht und nicht nach Norden.*


    Ich habe ja damals in der Schule mal was von Petitionen gelernt. Mir geht es da wie two in Beitrag #4, für mich sind Petitionen etwas, was man an die Volksvertretung richtet, siehe Art. 17 GG und (für mich) Art. 16 HV.

    Wenn ich etwas von EinfachDüse will, dann schreibe ich direkt an Thomas.**


    Ansonsten hat es wohl seine Gründe, warum manche Kapellen ihre Geräte im fernen Land mieten oder gleich mit dem eigenen Gerät fliegen:

    Ed Force One in Zürich: Iron Maiden stellt Merkel und Hollande in den Schatten - Panorama - Stuttgarter Nachrichten

    Ich gebe zu, gegen den fliegenden LKW der britischen Kapelle sieht das Gerät unserer Chefin irgendwie popelig aus.


    Don't think big! - Do it great!


    Grüße

    Jürgen


    *) Ich befinde mich nordöstlich vom Flughafen und höre und sehe bei Ostwind die Maschinen, welche via runway 07C (manchmal auch 07R) nach dem Start nach Norden abdrehen.


    **)

    Thomas Haagensen; Regionalgeschäftsführer
    easyJet Airline Company Limited
    Hangar 89
    London Luton Airport
    Luton
    LU2 9PF
    England


    Edith schreibt:

    Lieber Thomas,

    ich wollte mal fragen, ob ich nicht meine Kastagnetten, die Flamenco-Gitarre und natürlich mein kleines Drum-Set mit ins Cockpit nehmen darf, das wäre doch schön und ich würde mich ganz toll freuen und Dir auch einen Eimer roten Traubensaftes mit ökologischem Strohhalm spendieren, dann hättest Du auch ein bisschen Spaß auf der regnerischen Insel.

    XoXo


    Edith meint noch, beim Vultur gryphus ist immer eine fesche Gaudi:

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    Edith will noch darauf hinweisen, dass es manchmal im Frachtraum für die Instrumente besser sein könnte.

    Was nutzt das schöne Instrument, wenn es vollgekotzt ist?

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    Guten Morgen,


    wie bereits gesagt wurde, sind das sogenannte Stichnoten, die einerseits anzeigen, was das Gebläse so treibt, allerdings nicht nur so zum Spaß, sondern, weil das die akzentuierten Stellen in der ganzen Kapelle sind. Diese sind also mitzuakzentuieren, je nach Kapelle und Geschmack und Fähigkeiten dann mit mehr oder weniger Geschwurbel drumherum.

    Die Viertele bei der Bertha unten würde ich schon spielen, aber eben nicht wie im Rock, sondern "federnd", also zärtlich und leise, insbesondere, wenn ein Kontrabass dabei ist, mit dem sollte das nämlich harmonieren.


    Konkret wäre es als erste Möglichkeit denkbar, in Takt 11 das Becken akzentuiert auf die Cues zu setzen.

    Das wäre eine relativ dezente Interpretation für ein dezentes Orchester.

    In Takt 15 rufen die Drei und die Vier nach einer Einleitung, man kann sie spielen oder das Publikum überraschen, jedenfalls würde ich die Drei und Vier kurz (staccato) mitbetonen und dann in Takt 16 das spielen, was da steht.


    In Takt 1 bis 8 würde ich wahrscheinlich Hi-Hat spielen. Womöglich hat das der Arrangeur auch so geschrieben, dann macht der Wechsel in Takt 9 Sinn.


    Grüße

    Jürgen