Beiträge von Jürgen K

    Guten Morgen,


    meiner Meinung nach ist das eindeutig die Handschrift vom Simon Phillips, sowohl Spielweise als auch Equipment und teilweise auch der Klang, der natürlich ein bisschen an die anderen billig klingenden Instrumente angepasst wurde. Dafür kann er ja nichts.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    Was ist choking?

    würde man hier Deutsch sprechen, würde man es auch verstehen.


    Leider wird hier viel zu viel pseudofremsprachlich gelabert und das kommt der Marketing-Division zugute: der Customer liked es einfach, wenn man ihn mit Scheiß-Denglisch zumüllt, er believed dann ganz hard und heavy, dass der Dreck irgendwie geil ist.


    Trommelkraft ist einfach ein Versuch, jetzt in der Wiederholung, etwas Pseudodeutsches aus China zu verkaufen, dabei lässt man den potentiellen Kunden noch an das genauso moderne und bescheuerte craft beer denken und schon ist er beheft. Ein Mann mag es einfach, wenn seine Trommel Kraft ausstrahlt und dennoch einen Hauch Schwerelosigkeit impliziert.


    Wenn ich die Wahl habe zwischen "Jazz", "Studio", "Standard" und "2up 2down", dann wird das wieder ein fauler Kompromiss. Mit den Farben sieht es genauso aus, da kann man nicht glücklich werden.

    Und Walnuss ist halt für Doom-Metallisten das Richtige. Dafür braucht man dann aber auch die richtige Optik: mattschwarzer Lack mit blutroten Streifen und gammelfleischfarbenen Beschlagteilen, giftgrünem Stativmaterial und Fußmaschinen (!) mit leuchtendem Schlägel in Totenkopfform.

    Alles andere ist Kinderkram.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    es geht schon damit los, dass Aufrauen heutzutage die falsche Übersetzung ist.

    Früher, als es noch keine aufgerauten Fellen gab, da musste der handwerklich begabte Jazzer die Kunststofffolie eigenhändig aufrauen, damit seine Kehrgeräte eine Angriffsfläche hatten. Später wurden Felle dann industriell beschichtet, um rau zu sein. Auch die Texturierung kam dann noch.


    Aufrauen bedeutet etwas rau machen durch Reiben (z. B. Schmirgeln).

    Die Raute hat damit nichts zu tun. Die ist eine geometrische Form und als solche keineswegs rau.


    Wie die Beine von Standtoms, also the legs of the floor toms (Floortombeine ist Denglisch) entstehen, weiß ich nicht, aber ich glaube fest daran, dass sie nicht aufgeraut werden, sondern bereits rau zur Welt kommen, ich vermute mal ganz stark durch Guss oder Pressung, also nicht durch Aufrauen.


    Und mit der deutschen Sprache wird nicht die Menschheit gequält. Umgekehrt ist es so, dass wenn jemand nicht deut(li)sch spricht, man ihn nicht versteht.

    Deshalb lohnt es sich immer, mit der Sprache Frieden zu schließen. Nur Trommeln oder Rauchzeichen geben ist auf Dauer ganz schön anstrengend - vor allem für Zuhörer und -seher.


    Gute Nacht

    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich kenne auch noch die alte Sitte, dass nach der Veranstaltung das Geld auf die Kralle kommt.

    Konkret wackelt dann der angetrunkene Veranstaltungsleiter auf den Kapellmeister zu, hat einen Umschlag und einen Quittungsblock dabei.

    Damit kann hinterher der Kassenwart buchen.


    Wer unbedingt eine Rechnung braucht, wird das ja in der Regel bei den Vertragsverhandlungen erwähnen. Und die Zahlungsmodalitäten handelt man ja vorher auch aus, sofern man sich nicht bereits kennt. (Bei diesen Rechnungsfetischisten gibt es dann ganz schnell auch blöde Nachfragen wegen Umsatzsteuer, das sind dann wieder Fallstricke für die nicht ganz so professionellen Musikanten).


    Wenn man eine Rechnung nach der Veranstaltung erstellt, dann ist die Zahlungsfrist 30 Tage, näheres steht im Gesetz. Danach erinnert man freundlich, dann mahnt man höflich und schließlich klagt man beim zuständigen Gericht.


    Gründsätzlich ist eine Zahlung per Überweisung im professionellen Geschäftsbetrieb blitzschnell, wenn die Buchhaltung Langeweile hat und direkt den Auftrag erteilt (eher unüblich), schnell, wenn die Knete binnen einer Woche bis 10 Tage auf dem Konto ist (geiler Laden), normal wenn es so rund zwei Wochen dauert (voll befriedigend), ein bisschen lahm, wenn die Frist näher rückt (ausreichend). Alles andere ist Verzögerungstaktik wegen Geld- oder Personalmangel, mangelnde Wertschätzung oder Unprofessionalität in verschiedener Weise. Es gibt natürlich Branchen, wo das Hinterherlaufen üblich ist. Wenn man an diese gerät, sollte man tatsächlich mal über Vorschuss nachdenken.


    Ich persönlich habe es gerne direkt. Wer weiß, was morgen ist. Hätten Johnson/Truss mit ihrem Besuch noch ein paar Tage gewartet, hätten sie nicht die Queen, sondern den King getroffen. Wenn ich heute Geld in der Tasche habe, kann ich Pommes essen, wenn ich auf morgen warten muss, besteht Hungergefahr. Als Musiker sollte man das Timing immer im Blick haben.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    dank meines egonomischen Aufbaus habe ich außerhalb des Sets alle möglichen Wehwehchen,

    am Gerät haben nur die Zuhörer Schmerzen und auch meist nur rechts und links punktuell im Kopf.


    Ansonsten spielt dieser Herr Jones ja auch komische Becken, die ich mir nicht kaufen würde und

    der DDR-Trommler hatte halt damals nix als einen Kasten Bier. Bei der besten Kapelle der Welt meine

    ich, dass der Schriftsteller und Schauspieler durchaus gewisse Ambitionen hat, gesehen zu werden.

    Böse Zungen behaupten, im Studio sitze der ganz brav wie jeder Spießer.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    also der Motorkopf ist mit Cola und Whiskey geölt, da darf man sich nicht wundern, dass verschiedene Instrumente sowieso im Kanon spielen.

    Und so ein Hoppala ist halt Free Jazz, da darf man das.


    Je größer der Haufen ist, umso lustiger sind die Effekte.


    Es gibt halt gewollte Dissonanzen und solche, die auf Unvermögen beruhen.

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    Am meisten diskutieren diejenigen, die nix können.


    Deshalb übe ich mich jetzt lieber in silentium, sonst könnte man da sonst noch Schlüsse ziehen.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Tights - sind das nicht diese Gymnastikhosen?


    PPS

    Jetzt habe ich es: Zähne zusammenbeißen (tight) und durchhalten, egal, welche Töne und wann sie kommen.

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    Guten Morgen,


    für den Peter Alexander kann man ja den Hans-Jürgen Hubert als Backup nehmen, der kann das:

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    Ansonsten: ja, je nach Budget und Sicherheitsbedürfnis des Kapellmeisters kann man alles Mögliche doppelt und dreifach absichern, so manche Gestalten sind ja auch nicht mehr ganz taufrisch, wenn dann versehentlich einer aus den Latschen kippt, kann man den Double direkt auf die Bühne lassen, während nebenan die Herzmassage läuft.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    früher dachte ich, ein Schlagzeug ist eine Bass Drum, auf der zwei Hängetoms schweben, nebendran ein Standtom mit dem Rhythmus-Becken und auf der anderen Seite die Kleine, die Charley und das Akzent-Becken. So oder so ähnlich sah das in den Prospekten der 1980er Jahre meistens aus.

    drummerforum.de/attachment/33294/


    Wenn man mal dahinter sitzt, merkt man, dass man dann halt so ein bisschen linkslastig guckt, weil das Set ja rechtslastig aufgebaut ist.

    Konkret, wenn man die Kleine zwischen den Beinen mal als Mitte definiert, sind ja alle drei Tom-Toms und das Ride-Becken rechts, die Hi-Hat und das Crash-Becken ist links, also durchgezählt, vier rechts, zwei links. Symmetrisch ist das nicht.


    Wenn man dann mit seinen kurzen Armen mal nachforscht, fällt einem auf, dass ja die alten Römer etwas andere Aufbauten hatten:drummerforum.de/attachment/33295/


    Da haben wir dann das Hängetom schon ein bisschen mehr in der Mitte und das Ride hängt nicht mehr so weit rechts außen, für die Kurzarmigen eine Erholung. Dummer weise ist das dann ein Tom weniger, also ein Tom weniger Spaß und weniger Rock'n'Roll.


    Deshalb ist die wahre Weisheit die der volle Wohlklang, aus transporttechnischen Gründen leider nur die Essenz:

    Nur für die Freunde, für die die Bass Drum nach vorne gucken muss, von der rechten Seite abgelichtet.


    Ach ja, das berühmte Lied, was uns sagen will, man möge nicht aufhören zu glauben, ist eher molto moderato so bei rund 120 das Viertele (könnten auch 126 oder so ähnlich sein), also wenn man OPH/OHP/OH bei BPM/MPH 160 kann, dann reicht das ganz locker, um mal die Frage aller Fragen zu beantworten.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ooooo... je ...


    wenn man dann doch unbekannte Raps-Musik von unbekannten Künstlern machen will, aua ...

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    (Obacht, das könnte ein Schäufelchen sein - was ein Schaff(el))


    PPS

    Mogelt der etwa?

    Guten Morgen,


    es ist hier allzu oft wie in einer orthodoxen Religionsgemeinschaft.


    Darf man am Sabbat trommeln? Sind die Pommes halal? Ist es erlaubt, am Heiligabend "Hell's Bells" zu hören?

    Oder: sind 130 km/h auf der A5 zwischen Frankfurt und Gießen ok oder bin ich da schon Verkehrshindernis auf der Mittelspur?

    Kann man ein grünes Hemd zu einer blauen Jeans tragen?


    Jeder kann so trommeln, wie er es möchte, Art. 2 Abs. 1 GG.

    Nun ja, gegen das Sittengesetz darf man natürlich nicht verstoßen.


    Die guten Sitten sind: trommle so, wie dein Uropa es getan hat, dann ist es auf jeden Fall ok.

    Stelle niemals in Frage, dass in Foren stets behauptet wird, bei OHP müsse das RC L stehen.

    Komme nicht auf den Gedanken, dass das Dogma der Führhand (Führende Hand, deute den rechten Weg wie man über die Chinatrommeln ordnungs- und verfassungsgemäß sowie satzungs- und sittentreu hinwegfegt!) in Frage zu stellen.

    Denke immer in Singles, alles andere ist Jazz und der ist krumm und nicht koscher.

    Paradiddle ist esoterischer Scheiß am Drum-Set, man braucht den nur, um sich beim Lehrer vier Jahre lang auf dem Übebrett zu langweilen.


    reicht es denn nicht in 9 von 10 Fällen völlig aus 160 BPM mit links spielen zu können?

    Bei mir hat es damals in der Schülerband ca. 1986 nicht wirklich ausgereicht, wenn ich bei dem Stück, was wie die Kapelle hieß, mit Viertele auf 160 anfing, das Tempo zu forcieren, bis es das wurde, was im Kapellennamen hinten stand und was der erste Teil des Namens einer Kapelle ist, die mal im Universum gespielt haben soll.

    Dummerweise ging das mit Rechts auch nicht so richtig gut.


    Seitdem spiele ich meist andere Tempi.

    Mal ausreichend, mal mangelhaft, auch mal befriedigend.


    alle bekannten Drummer spielen ganz normal über Kreuz

    Ja, das ist richtig, den Simon, der mal bei Lotto war, kennt keine Sau, was sicher an seinem unscheinbaren Drum-Set liegt. Auch den alten Panamaner, der auf dem Prospekt abgebildet ist, wo mein Schlagzeug auch abgebildet ist, kennt ja keiner.

    Der Stefan von dieser Reise-Kapelle soll ja mal einen Hit gelandet haben, als ihm langweilig war und er mal wieder gemeint hat, der Gemeinde zeigen zu müssen, dass er das mit Links kann, aber den kennt man heute auch nicht mehr. Nun gut, der spielt ja auch mit Rechts und mit den Füßen und manchmal rappt er auch noch so komisches Zeug.

    Irgendwann war ich mal auf der Musikmesse, da war so ein kleiner Italiener, jedenfalls hieß der so ähnlich wie einer und der wollte sich einfach nicht entscheiden, ob er nun R oder L macht. Der soll mal vor einiger Zeit in so einer Kapelle eingestiegen sein, wo der Sänger irgendwo überm Teich bei so einer Casting-Show in der Jury ist. Na ja, muss man nicht kennen.

    Kennt eigentlich wer diesen lustigen Typen aus Aschaffenburg? Nee, gell, der soll mal ein Buch geschrieben haben und mit diesem Dom Dingsda was zu schaffen haben, der 39 Jahre lang Traditional gespielt hat, ja richtig Traditional. Danach hat er umgelernt. Aber kennt auch keiner, oder?

    Fallen euch noch weitere negative Dinge bei open handed ein?

    Mir fallen gar keine ein.

    Der einzige Nachteil ist ein Vorteil: man darf nämlich mehr üben und kann danach mehr.


    Für mich ist die Frage: was will ich darstellen und wie kann ich das möglichst unfallfrei und fröhlich bewerkstelligen.


    Zum Thema "Dauerhaft" (so eine Dreiminuntenpopnummer kann schon mal länger dauern, wenn man in der falschen Kapelle aushilft):

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    Ist das eigentlich OH oder OPH oder OHP?


    Grüße

    Jürgen

    Guten Morgen,


    zur Ergänzung meiner Bronze-Medaillen-Sammlung hätte ich gerne irgendwann:


    (alle Becken mit rundem Mittelloch und geschmeidigem Rand)


    Paiste 2002 Medium 17" und/oder 19" (rot gestempelt),


    900 SERIES Medium Multi-Purpose: alle Größen (außer 14"), insb. 18" oder 20" (nicht die neue 900er Serie, sondern die alte mit dem Lila-Stempel),


    2002 Concert 18" und/oder 20",


    2002 Bell 8",


    Alpha (Ursprungsserie mit Dreieck, Kreis und Quadrat) Full Ride 20",


    Innovations Crash/Ride 18",


    2002 Cup Chimes in 8", 6,5", 6", 5,5", 5",


    2002 (oder auch andere Serie) Splash 8", 10", 11", 12";


    Hauptsache gut (keine ernsthaften Schäden, keine Reparaturen, keine Dellen am Rand, keine Kerben am Rand, keine unrunden Mittellöcher) und günstig.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Edith hat mal (wieder) aufgeräumt.

    Guten Morgen,


    ich würde auch das Stage Custom verkaufen.


    Wenn das aus Gründen, die mir null einleuchten, nicht in Frage kommt, auf jeden Fall das Champion, das bringt Geld und die Optik braucht man im Keller nicht (nach draußen kommt ja das andere).

    Das Force 3000 ist meiner Meinung nach die am besten klingende Bude von den Dreien.

    Das würde ich verkaufen, weil mir die Farbe nicht gefällt.


    Und von den ganze Einnahmen würde ich mir dann ein richtiges Set kaufen.


    So viel dazu: jeder hat eine andere Meinung und andere Vorlieben, manches ist objektiv, vieles aber subjektiv und oftmals ist letzteres wichtiger.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Irgendwo muss da der ein oder andere Lächelkreis eingefügt werden. Der verständige Leser wird es bemerkt haben.

    Guten Mittag,


    bei allem Marketing-Gefasel heißt das konkret: der Markt ist zu klein, als das jeder Zuschussbetrieb lebensfähig ist.

    Ich verwette meinen Allerwertesten, dass in dw schon zuvor ordentlich hineininvestiert wurde.


    Und Thomann investiert auch.


    Monopoly heißt das bekannte Spiel.


    Und Synergieeffekte heißt: ich habe jetzt einen billigen Kesselzulieferer für meine Designer-Elektroburgen, kann die Metallkäfige von pdp billig dazu stellen und kann das dann alles von einer Marketingabteilung verwursten lassen, ein paar Leute, die auf Unternehmenskosten zuvor noch Lohn bekommen haben, gehen halt nicht mehr ihrem bisherigen Erwerb nach.

    Praktischerweise bekommt noch jeder Endorser ein Elektroteil und darf dafür einen schönen Satz sagen wie: "dank dem neuen Pätt kann ich nun ganz einfach endlich viel schöner meinen Kaffee abstellen".


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    man muss dem alten Mann ja zugute halten, dass er da Übungsheftchen geschrieben hat, wo so Feinheiten oft nicht auftauchen.

    Und in der Literatur, wo man solche ernsthaften oder auch mal esoterischen Hinweise findet, stehen dafür niemals Handsätze, also alles gut.


    Grundsätzlich klingen die Instrumente des Drum-Sets eher kurz, jedenfalls dann, wenn man sie gemäß den Richtlinien der Musikerpolizei verstimmt (oder gar schändlich dauergedämpft) hat (insbesondere Tom-Toms und Bass Drums) und keine Becken offen spielt.

    Aber die Diskussion lohnt sich nicht, in der Popularliteratur geht man stillschweigend davon aus, dass es sich um ein "normales" Drum-Set handelt. Alles andere ist ungewöhnlich oder Klassik oder Jazz.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Mittag,


    es kristallisiert sich ja heraus, dass es vielleicht gar nicht um die Frage an sich geht, sondern darum, dass einer ein bisschen nervig ist.

    ...

    Leider ist es jedoch so, dass eine Person (der anderen Band) sich immer wieder maximal unkooperativ verhält. Meist ging es nicht um die Sache an sich sondern lediglich ums Ego, darum sich durchzusetzen, ohne dass etwas sinnvolles dabei rauskommt. Sachliche Diskussionsversuche wurden ins Lächerliche gezogen, persönliche Angriffe inklusive. Forderungen gestellt bzw Wünsche geäussert die andere dann hätten umsetzen sollen. Ansprüche gestellt die man aber selbst nicht zu erfüllen bereit war bzw ist.

    Mir stellt sich nun die Frage ob da die solidarische Mietteilung immer noch richtig ist. Ich bin zwar grundsätzlich dafür, bekomme aber mehr und mehr Zweifel. Das Ganze ist schliesslich keine Einbahnstrasse.

    Da stellt man sich dann die Frage, ob man da auf kommunikativem Wege etwas erreichen kann, ob es überhaupt lohnt, sich darüber aufzuregen oder es zu diskutieren und ob man nicht einfach die Reissleine zieht. Das kann man nur konkret und individuell ermitteln.


    Allgemein bleibt es dabei:

    ...

    Würdet Ihr eine Wohnung nach der Anzahl der Bewohner bezahlen wollen?

    Grundsätzlich zahlen wir in Deutschland ja die Miete nach der Fläche - und der Lage, dem Luxus usw.

    Allerdings gibt es bei den Betriebskosten auch das Modell der Abrechnung nach Köpfen.

    Ob das wirklich praktikabel ist für einen Proberaum? Ich meine, meistens nein.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Proberäume mit Kühlschrank sind mir suspekt.


    PPS

    Lexikon75

    Vereine kann man gründen, früher brauchte man dazu sieben Leute.

    Wenn man Gemeinnützig sein will, kann man das. Eine normale Kapelle ist das aber nicht. Musikvereine sind das deshalb, weil sie Kulturgut fördern und auch den Nachwuchs und auch neue Mitglieder aufnehmen. So ganz grob, der Teufel steckt im Detail, nennt sich auch Satzung.

    Guten Mittag,


    ich würde mir überlegen, ob eher die Tiefen oder die Höhen verstärkt werden müssen.


    Eine Kiste hat naturgemäß wenig Höhen, allerdings verschwinden auf einer Bühne naturgemäß die Tiefen am schnellsten irgendwo in der Luft und im Zweifel dort, wo kein Publikum ist.


    Letztendlich könnte man auf die Schnapsidee kommen, das vor Ort auszuprobieren, das zweite Mikrofon passt ja beinahe in die Westentasche.


    Meine Erfahrung ist, dass das SM57 überschätzt (weil es jeder meint zu kennen, faktisch aber nur an Snare Drum und Gitarrenbox) und das D112 unterschätzt (kennt man ja auch nur unten an Bass Drum oder Bassbox) wird. In der Corona-Videokonferenz-Zeit hatte ich das D112 im Einsatz - für Sprache.


    Letztendlich wird der Klang mit beiden Mikrofonen und dem Instrument ohnehin nicht so geil sein, dass sich ein Wissenschaftsstreit lohnt. Beides wird funktionieren.


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Ob Schalloch oder Front hängt meiner Meinung davon ab, ob man mehr dumpfbassigen oder anschlagsstarken Klang übertragen will. Hängt vielleicht auch von der Kapelle oder gar der Musik ab. Vielleicht auch von der Örtlichkeit. Beide Mikrofone können auf (professionell-) mittelmäßigem Niveau beides grundsätzlich abbilden.

    Die Frequenzbereiche von beiden Mikrofonen sind relativ stark eingeschränkt, 20 bis 17k/Anhebung bei ca. 100 und 3/4k vs. 40 bis 15k/Anhebung bei ca. 6k.

    Guten Morgen,


    der Agostini war Linkshänder und seine Werke wurden nicht nur in Französisch (D/G), sondern auch Englisch (R/L) verkauft.

    Deshalb hat er das mit den Buchstaben gelassen und stattdessen diese Symbole erfunden.


    Für weitergehende Literatur sind die dann handschriftlich ggf. missverständlich, weil ja ein dezenter Punkt über der Note üblicherweise staccato bedeutet.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    ich halte es am Schlauesten, wenn man simpel und effektiv vorgeht.

    Bevor ich anfange zu zählen, welche Kapelle gerade wieder ein Mitglied mehr oder weniger hat, würde ich einfach bei zwei Bands hälftig teilen, wenn dagegen keine guten Argumente vorliegen, etwa dreiköpfiges Blockflötenensemble akustisch gegen achtköpfige Dark-Metal-Combo mit Röhrenverstärkerburgen und altmodischer Lichtshow.

    Ich meine auch, dass wir das in der Vergangenheit jeweils so gemacht haben.

    Kann aber jeder machen, wie er will.

    Man kann auch eine Zugangserfassung machen und hinterher ausrechnen, wer wie lange und dann noch mit wie viel Strom usw. ...

    Wenn es nicht wirklich anders nötig ist, würde ich es einfach halten.


    Grüße

    Jürgen

    Guten Abend,


    bei der Inventur habe ich festgestellt, dass ich ja im Bereich Holz und Acryl unterbelichtet bin, was die Kleine (Trommel) angeht.

    Da der Blecheimer ja austauschbar ist ("Free Floating") liegt die Frage nahe, ob da jemand was zum Austauschen hat:


    Free Floating Kessel für 6,5" tiefe Trommel, der Kessel hat dann 5",

    Material: Holz (Ahorn, Birke (ja, ich weiß, gibt es eigentlich nicht, aber man kann ja mal fragen)) oder Acryl (für die Show) oder gar Alu oder was gibt's noch?

    Als Tauschobjekt kommen Geldscheine oder ein Stahlkessel in Betracht.


    Wenn um den Kessel noch eine Trommel sein sollte:

    die erste Generation mit dem Abhebungsgeschwür und den gekerbten Böckchenstäbchen mag ich nicht. Irgendeine Generation, wo wieder die Abhebung so elend hervorstach, finde ich auch doof. Meine finde ich sehr hübsch:


    Falls jemand eine Sonor D506 in guten Zustand quasi verschenken will, wäre ich natürlich auch nicht abgeneigt. (Edith: ja, nee, is klar ...)

    Oder was in 8"? (Edith: vergiss es ...:)

    Ach, irgendwie ist mir gerade langweilig oder nach Veränderung. Muss am Wetter liegen. :wacko:


    Aber teuer darf es nicht sein und billig auch nicht. Ganz wichtig. ;)


    Grüße

    Jürgen


    PS

    Edith hat mal sanft korrigiert, man soll es ja nicht gleich übertreiben ...


    PPS

    Das Foto unten ist ein Messingkessel. Also so einen würde ich wohl auch nehmen.

    Es ging aber darum, darzustellen, wie dezent so eine Abhebung sein kann und wie ich es gerne hätte.