gerade wenn ich neu umstelle von Gewebe (mesh) auf Folie, würde ich sicherheitshalber erst mal alte Felle verprügeln, bevor ich nagelneue aus Unerfahrenheit direkt lynche. Und auch alte Felle können einigermaßen klingen (wenn sie zuvor kein Berserker getötet hat). Früher hat man da nicht so ein Geschiss gemacht. Neue Felle kann man jederzeit nachkaufen, das eilt nicht.
Bei Becken wäre ich genauso vorsichtig. Ein schönes neues Becken zu schrotten ist unschön. Und Gummi/Plastik versus Bronze erwarten einen angemessenen Umgang, den man schnell lernen kann, der aber auch gerne ein paar Tage oder gar Wochen und Monate dauern darf.
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Das spannende, dass zig optische Details der neuen Fame Phantom-Serie (Fußpedale, Hihatmaschinen, Clutches etc.) sehr stark angelehnt sind an Gibraltar-Produktfeatures der letzten Jahre. Nicht nur das rot als Farbe, viele Desgin-Dinge wurden von Gibraltar "inspiriert". Mal sehen ob das gut geht...
Ich finde bemerkenswert wie viel Spaß sie haben. Insbesondere Geddy habe ich selten so ausgelassen gesehen.
Das Drumming empfinde ich als extrem gut. Irgendwo im Web hat ja jemand die Drumspur 'rausgerechnet. Ich finde Sezierung bei Kunst/Musik aber oft nicht zielführend. Ich freue mich wenn sich die Musiker freuen und sicher auch massig Fans.
Es hängt vieles von diversen Faktoren ab. Lagerung, chemische Rezeptur etc.
Ich habe viele Bänder (Audio-Kassetten und Videokassetten) da ist alles super.
Ich hatte aber auch einzelne Videokassetten da waren nach Jahren der Lagerung Dropouts in einer Fülle als haben sie neben dem Reaktor von Tchernobyl gelegen. Nicht mehr ansehbar.
Auch ein altes Acht-Spur Ampeg-Band war für Sicherungszwecke des Inhaltes (Digitalisierung) in einem Tonstudio noch 2-3 Mal abspielbar. Der Abrieb des Bandes nach Jahrzehnten der Lagerung (aufgenommen 1985, digital gesichert um 2018) war immens. Als habe jemand "Schuhe aus dem Sandkasten ins Haus gebracht" bzw. über den Tonkopf.
Wir lernen daraus: wer noch etwas wichtiges auf Bändern hat, sicherheitshalber nicht mehr warten. Besser zeitnah sichern.
Ich hatte Moving Pictures das erste mal gehört als ich 7 Jahre alt war und es hatte mich damals auch umgehauen.
Wow! Das ist jung.
Kumpels and me waren 15 als die Platte veröffentlicht wurde und sie hatte uns bis ins Mark "erschüttert", in positiver Hinsicht . Sound, Musikalität, Songwriting etc.
Verfärbung erkannte man in den analogen Zeiten direkt nach dem Mittelalter ziemlich gut an der Hihat. Verschmierte etwas oder gab es Phasen-Färbung im Sound, war die Kassettenkopie (von der Kopie) erkannt. Stimmte der Azimuth-Winkel aber traten bei häufigem Abspielen Höhenverluste bzw. Pegelabfälle auf, war der Bandabrieb hochwahrscheinlich. Technisch waren aus Kanada Saga und Rush extrem Technik-affin. Das spiegelte sich immer in ihrem Equipment und auch den jeweiligen Platten in den Songs und sounds. Auch diese von Dir super-beschriebene "Detailarbeit". Viele Songs wirken wie Adventure-Games, man kann oftmals noch lange Zeit neue, ehemals ungehörte Details erkennen.
Vielleicht vorrangig etwas für Bandmaschinenfreaks, oder jene die Analog-Zeiten noch erinnern? Wenn die Stories der Videos stimmen, wäre das klasse und würde ein Mysterium meiner Jugend aufklären helfen.
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Zum subjektiven Hintergrund:
Um 1981 erwarb ich ein passables Tapedeck. Unter den ersten 2 aufgenommenen Kassetten auf Maxell XL II Chromsubstitut-Band war eine Aufnahme von Rush "Moving Pictures.
Diese Aufnahme klang sensationell. Ich emfpand das Drumset als hifi-artig im Sound. Die Becken nicht laut im Mix aber unverfärbt insbesondere in den Höhen. Der Sound hatte auch eine gewisse "kühle" oder "laborartige Sezierbarkeit" der einzelnen (Drum-)Instrumente zueinander/voneinander, aber auch Druck! Das alles hatte mich damals und in Folgejahren begeistert.
Ich erklärte es mir so, dass
1.) Rush damals wohl sensationelle Studiotechnik einsetzte (das modernste vom modernen)
2.) Mein Tapedeck total neu war, also der Tonkopf noch elektromagnetisch beste Eigenschaften aufwies
3.) Es ein gutes Band war (Die Maxell XL sind bis heute sehr beliebt)
Das seltsame nur, diese Kassetten-Aufnahme empfand ich Jahre später immer noch als sehr, sehr gut. Später erwarb ich natürlich die Moving Pictures als CD.
Jahrzehnte vergingen. Für manche ein Sakrileg, aber abseits des Songs "Wish You were here" konnte ich mit Pink Floyd nie etwas anfangern, war mit jener Ansicht aber isoliert im Freundeskreis
"Another Brick in the Wall" stellen viele/so auch ich als "Four on the floor"-Beat und ziemlich tight getrommelt, diversen Drumschülern vor. Erst etwa vor 2 Jahren fiel mir auf, dass der Drumsound mir subjektiv freilich, viel weniger gefällt als der von RUSH bei Moving Pictures (völlig andere Drummer, völlig andere Setups, völlig andere Enginerers und Produzenten etc.)
aber: auch diese unverfärbte Beckenwiedergabe bzw. auch "Druck" hat. Auch dieses unverfärbte, nicht-verschmierte, und nicht "phasende" Beckensounds. Ich fand/finde den Drumsound nicht altbacken.
Und dann stolperte ich neulich in kurzem Abstand über 2 Videos und dachte ich spinne. Niemals hätte ich damit gerechnet.
Ich behaupte hiermit nicht, dass jenes in den Videos beschriebene Recording-Procedere die einzige Ursache ist für die 2 guten, cleanen Drumsounds, aber für mich ist quasi mit jenen Videos (wenn das Procedere so angewendet wurde wie behauptet) der Teil eines Jugend-Mysteriums aufgeklärt .
Und wie so oft von mir der "Re-Think"-Hinweis das der Raum auch in jenem Promovideo, fantastisch klingt (massig Room-Ambience-Anteil) und (auch) in jenem Video die größte Wirkung auf das vorgestellte Instrument hat. In jenem Raum würden massig andere Snares auch toll klingen.
Da zu einseitiges Wiederholen ohne Pausen oder den Wechsel zu anderen Übeinhalten bei diversen Menschen zur Überbeanspruchung mit entsprechenden Folgen führen kann.
3.) Entspannungsmodi zwischen den Übephasen aber auch zwischen! den Schlägen entdecken und entwickeln.
Z.B. Die alte Muskel-Relaxation (progressive Muskelentspannung) nach Jacobsen und pragmatische Ableitungen/Modifikationen davon kann in vielen Lebenslagen helfen bis massiv oder gar unvorstellbar helfen und das eigene Körperempfinden fördern, in einem Ausmaß, das vielen Menschen (prozentual eher vorrangig Männern) unvorstellbar scheint. Gerade beim Drumming kann man die Intervalle auch pragmatisch und die Prozedere der Entspannung verkürzen und variieren und gewinnt trotzdem einen Nutzen und wertvolle Einsichten. Denn das A und O ist die Verbesserung der Körperwahrnehmung (damit der Körper demnächst nicht wieder rebelliert weil "drei, vier rote Ampeln", also frühe erste Warnsignale des Körpers übersehen wurden).
4.) Zusätzlich zu dünneren Sticks auch eine leichtere Holzsorte (z.B. Maple) wählen.
Jetzt zur priorisierten Riskovermeidung (so sehr ich 2B persönlich als Hickory liebe) eher 5A (oder gar 7A) und leichtere Holzsorte wählen.
Im Laufe der Zeit kann man dann austarieren inwieweit wieder Dinge materialtechnisch in Sachen Stick-Wahl verändert werden können.
Jetzt geht aber erstmal Gesundheitsschutz vor, damit das tollste Instrument der Welt weiter ausgeübt werden kann.
Toi, toi toi und ganz viel Erfolg und weiterhin Spaß am Instrument!
Vielleicht das größte Meisterwerk in Sachen Horrorfilm mit vielen verstörenden wie genial anmutenden Denkansätzen zwischen Psyche und Körper die mitnichten so absurd sind, wie manche unterstellen, ist "The Brood" von David Cronenberg.
Cronenberg ist berühmt-berüchtigt für viele sehr abgespacete Drehbücher und Filme (diverses von ihm gefällt mir nicht, weil zu surreal und überdreht), aber just "The Brood" ist sooo anders, geht so tief und ist sensationell bis zeitlos gut recherchiert. Ich hatte eine Föhnfrisur als ich ihn das erste Mal sah, und bei jedem erneuten Sehen schwanke ich zwischen blankem Entsetzen bis zur respektvollen Verbeugung, wie man ein derartig fesselndes und einzigartiges
Drehbuch schreiben kann. Dessen Thesen und Motive so viel realistischer sind als mancher vielleicht auf die Schnelle vermutet.
Ohne allzuviel zu Spoilern sind diverse Motive (Machtmißbrauch bzw. emotionaler Mißbrauch durch Therapeuten, körperliche Veränderungen/Erkrankungen durch seelisches Leid, Weitergeben seelischen wie körperlichen Leids an Folgegenerationen, Projektionen, verstörende Wesensveränderungen eines ehemals geliebten Menschen bis hin zum nicht mehr wiedererkennen jener Person etc.) dermaßen glaubhaft umgesetzt, dass mir kein zweiter Film des Genres "Horror", "Scifi-Horror" oder "Psycho-Suspense" einfällt, der den Zuschauer dermaßen mitnimmt (in jeglicher Hinsicht).
Achtung: der Film ist auf der einen Seite sehr intelligent (gemacht), er überragt damit an Tiefe und "versteckten Botschaften" 99% aller anderen Genre-Klassiker aber auf der anderen Seite auch sehr brutal. Das brutalste sind mitnichten die offensichtlich brutalen Szenen im Film, sondern eben jene vielen emotionalen Mißbrauchs- Manipulations- und Machtbesessenheitsebenen auf der einen Seite und auf der anderen Seite dem unbeugsamen Wunsch und gesundem! Fürsorge-Instinkt eines Elternteils das beste für seine Kinder zu erreichen und jene vor erstgenannten "Einflüssen" zu schützen! Dieser Widerstreit der 2 Pole Böse vs. Gut fordert dem Zuschauer emotional einiges ab, wiederum deutlich mehr als in 99% anderer Filme.
Es ist seit 1-2 Jahren eine ungeschnittene 92 minütige Version bei Youtube. Ich mag diese hier nicht verlinken.
Der erwachsene, emotional-stabile Zuschauer wird sie finden, wenn er es will.
When it was recently announced that Germany's Anika Nilles would have the honor of succeeding one of the most important drummers in rock music history in Rush,…
www.slagwerkkrant.nl
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