Beiträge von Drumstudio1

    Ja, Sonor International!


    Manuel hat recht. Auch die Altersangabe kommt hin (Anfang achtziger).
    Ein Bekannter hat genau dieses Set im Proberaum. Damit habe ich mich vor 2 Jahren ihm zuliebe "länger" beschäftigt. Die Toms sind sogar mit etwas Mühe hinnehmbar (allerdings etwas muffig im Sound) ... die bassdrum allerdings war trotz intensivster Stimm-Bemühungen recht flach und drucklos im Sound.


    Wert hat dieses Set faktisch nahezu keinen. Als Übungsset allerdings in jedem Falle annehmbar! Für geschenkt kann man sich sogar daran erfreuen. Es gibt auf diesem Planeten viele Drumsets die noch deutlich schlechter sind. Ehrlich!

    Vielen Dank Oriol!


    Das ist ein sehr interessanter Beitrag (den ich trotz sehr wenig Zeit heute) gerade verschlungen habe.


    Ein paar Statements erscheinen mir zwar tendenziell, aber trotzdem hochinteressant. Zumal er ja auch ein Stück weit der Entwicklungsabteilung von DW Input gibt. Da ist trotz aller Tendenz auch noch eine gute Portion konstruktive Kritik (im wahrsten Sinne des Wortes) sichtbar.


    Folgendes hat mich trotzdem etwas verwundert:
    „Die Tatsache, dass bei Iron Cobras in sehr einfacher Weise der Beater und der Trittplattenwinkel unabhängig voneinander verstellt werden können und innerhalb von Sekunden Einstellungen verändert werden können, ohne dabei Cams auswechseln zu müssen.“


    Was er bei Tama positiv herausstellt könnte man spätestens beim Thema "Beater" auch bei Pearl. Denn bei den Iron-Cobra hat man zwar prinzipiell die Austauschmöglichkeit der Beateroberfläche – aber Pearl hat das eigentlich etwas handlicher und praktischer gelöst: gerade bei Tama muß man die Beater auswechselen (oder je nach Angebot teuer dazu kaufen), bei Pearl hingegen durch drehen des 4-way Beaters ist die Veränderung des Aufschlagsounds super-schnell möglich!


    Verwundert bin ich auch darüber, dass über einen der größten Effekte auf das Spielfeeling, der kurioserweise durch das simpelste Teil (nämlich den Beater) erzeugt wird, kein Wort verloren wird. Während viele Drummer die leichtgewichtigen Beater der Iron Cobra schätzen, gibt es andere, die gerade den „Überschweren“ Pearl-4-way-beater schätzen. Und umgekehrt (manche kommen mit dem schweren Pearl-Beater nicht so gut zurecht). Das ist eigentlich immer das erste was ich empfehle, wenn einen die Optionsvielfalt der Einstellmöglichkeiten moderner Pedale zu erschlagen droht: sich auch mal anzuschauen, ob einem das Schlegelfeel behagt, oder ob man in Kauf nehmen will direkt mit dem Neuerwerb eines Doppelpedals auch gleich 1-2 neue Beater (je nach dem ob Doppelpedal Erwerb) als teures Ersatzteil eines Fremdherstellers zu erwerben. Neben den mehr oder weniger deutlich J vorhandenenen Laufeigenschaftsunterschieden der geschilderten Pedale, geht es mir so, dass das Schlegelfeel gerade zwischen den beschriebenen Pedalen einen ganz deutlich spürbaren Unterschied ausmacht, den man durch Justage aller sonstigen Parameter der Pedale nur schwer ausgleichen kann, besonders jene Menschen, die die komplexen mechanischen Zusammenhänge und Wechselwirkungen der vielen Einstelloptionen moderner Pedale nicht gleich verstehen. (und das sind sehr viele Drummer… gar nicht böse gemeint).


    Möglicherweise hat der zitierte Drumtechniker aber hiermit meiner (vielleicht unberechtigten) Kritik vorgebaut: „Dies ist kein „persönlicher Geschmack“, das Ranking widerspiegelt lediglich Resultate die nach direkten Vergleichen gewonnen wurden. Wichtig ist es nochmals zu betonen, dass nirgendwo etwas Ähnliches wie Geschmeidigkeit, Leichtgängigkeit oder Spielgefühl als Kriterium hinzugezogen wurde, da alle diese Faktoren von Spieler zu Spieler variieren.“


    „Bei DW ist die Kettenbefestigung noch immer der Selbe Problempunkt wie seit Jahren schon. Diese reissen nämlich oft, vor allem bei Drummern die relativ kräftig und weit oben auf der Trittplatte spielen. Ich habe schon viele ersetzen müssen.“
    Das ist tatsächlich! ein Problem. Ich persönlich dachte allerdings bislang, dass es eher die Billigpedale 4000 oder 7002 und dergleichen betrifft. Hier hörte ich im persönlichen Bekanntenkreis von 3 Kettenrissen von neuen Pedalen. Also noch nicht mal Flugrost-Ansatz (der eine Kette ohnehin nicht reißen lässt… :-). Erwähnt sei allerdings, dass bei jenen Ausfällen absolute HEAVY-HITTER und nicht die Gebrüder-Leichtfuß spielten Trotzdem muß ein Pedal auch Heavy-Drumming überleben. Zumal man live auch nicht mal schnell eine Kette austauscht. Wenn da ein Kettenriß auftritt ist das der drumtechnische Supergau.



    „Auch bei Pearl gab es das Problem der schnellen Abnützung der Scharniere“
    Stimmt, das scheint jetzt bei Pearl besser gelöst. Aber es ist noch nicht lange her! Das Spitzenmodell P201 unmittelbar vor der Eliminator-Markt-Einführung (welches ansonsten doch einige Gemeinsamkeiten mit der Eli aufweist) war in Sachen Scharnier nicht sehr belastbar. Ich habe 2 Doppelpedale eines schlackerte schon nach wenigen Wochen massiv! „Spiel“ kann man das schon fast nicht mehr nennen.


    „Der erste sind die verwendeten Materialien. Bei den 9000-ern hat man die Doppelte Anzahl Kugellager und diese sind nicht billig. Auch wird, zwar nicht bei der 5000-er, bei welcher weniger teure Aluminium- Cam/Beaterhalter zum Einsatz kommen, aber bei der 9000-er sehr aufwendig herzustellende Billet-Aluminium Komponente verwendet, bei welcher auch nur der Materialwert schon sehr Hoch ist. Billet-Aluminium Komponenten werden aus einem einzigen Stück gefertigt. Sie werden in einer „CNC Mill.“ (CNC = Computer Numeric Code) Maschine gefertigt, welche die Teile exakt in die gewünschte Form bringt. Im Gegensatz zu Güssen, sind sie absolut konsistent und müssen nicht weiter bearbeitet werden.“
    Dieser Abschnitt verwundert mich. Denn er kritisiert etwas, was herstellungstechnisch einer Firma eher zur Ehre gereicht. Natürlich haben derartige Produktionstechniken sicher Einfluß auf den Preis. Aber für wen (niedriger) Preis nicht die alleinige Kaufentscheidung bedeutet, der sollte sich bei dieser Auflistung freuen. Das klingt eher nach sehr hoher Fertigungsqualität! Denn gerade bei Güssen gibt es ja immer wieder mal Lufteinschlüsse oder andere Phänomene (wie anfangs bei der Giant Step) die Teile unter Belastung „platzen“ oder „ Brechen“ lassen.


    „Scheinbar stehen die DW-Pedale auch hier hinten an, da sie nur eine einzige Verstrebung haben. Verdeutlichen sollten den Vergleich die folgenden Bilder auf denen in der Reihenfolge Iron Cobra, 5000/9000 (deren Trittplatte ja dieselbe ist) und Pearl Eliminator die Unterseiten der Trittplatten abgelichtet sind. Man achte vor allem auch auf die Unterschiede bei den Rändern wie auch in dem Bereich um die Kettenbefestigung.“Das Phänomen der gebrochenen Trittplatte kannte ich bislang bei DW nicht. Mir hat das jemand immer von alten Rogers Pedalen erzählt… und selbst da habe ich es nie sehen „dürfen“. Sollte das bei DW signifikant häufig auftauchen, wäre das eine geradezu rufschädigende Katastrophe… zumindest wenn es sich herumspricht :) Seine Interpretation warum sie brechen, könnte stimmen. Gleichwohl kann so was fundiert nicht von einem Drumtech oder uns nachgewiesen werden sondern eher durch eine Materialprüfungsanstalt oder sonstige Instituten mit viel Knowhow in Sachen Materialermüdung bzw. messtechnischer Prüfung von Konstruktionsversäumnissen. Das wäre interessant dieser Sache nachzugehen!!!

    Ich tippe auf Pearl in 8 x 8 und 10 x 8.


    Siebziger Jahre... maybe 1978. Kann mich da nur auf meine Erinnerung verlassen :(


    Gleichwohl wäre ein Bild, welches die Tomhalte-Rosette noch deutlicher zeigt, sehr hilfreich zur Identifikation. Gerade auch um sicherzugehen, ob es wirklich Pearl ist...


    Rock on

    Komischerweise war schon beim Lesen deiner Überschrift mein erster Gedanke, ob du den internen Compressor nutzt.


    Es sind zwar andere Ursachen denkbar.... aber diese Möglichkeit drängt sich auf.


    Bitte als erstes den internen Compressor ausschalten und berichten, ob das Problem immer noch auftritt. Dann sehen weir weiter :)


    Rock on!

    Commus hat (wie so oft) recht :)


    Auch mir kommt schwer über die Lippen, "WAS" von diesem Set zu halten ist. Ich würde es KEINESFALLS kaufen.


    Damit es nicht so destruktiv ´rüberkommt: wenn du mit Spaß trommelst, dann versuche entweder gebraucht etwas zu bekommen oder den ETAT zu erhöhen. Ab 500.- Euro läßt sich sicher (auch bei Commus) was finden.


    Aber ganz ehrlich... ´drunter gibt es nur sehr wenige!!! Sets, die den Käufer nicht bereits 14 Tage nach Erwerb frustriert die Haare raufen lassen. Und für ÄRGER UND FRUST 229.- Euro oder vergleichbare Summen zu zahlen, ist irgendwie schon wieder richtig teuer.

    Goatie


    Ich denke die Überschrift paßt nun besser. Und nochmals: meine Worte waren nicht ironisch gemeint. Ich finde Beiträge in Richtung "Bewertung" oder "erste Eindrücke" zu neuen Sets immer interessant und fand Deinen Beitrag nicht prinzipiell schlecht oder verfehlt. Habe mich eigentlich auch darüber gefreut, dass mal wieder jemand die Chance ergreift, seine Eindrücke zu schildern. Nur für den Begriff "Test" hätte es mehr "Fleisch" gebraucht. Also nicht böse sein - PEACE !!!


    :)


    OK?

    Um derartige Sachen soll sich der Roland Meinl Vertrieb kümmern. Ich stelle betrübt fest, dass seit 2 Jahren alle Welt mich fragt... weil die Burschen dort zu langsam sind ????


    :)


    Ich stehe aber bei denen nicht auf der Gehaltsliste! Trotzdem helfe ich gerne nochmals.


    Es ist die Artwood Snare AW 423-13 13 x 3 1/4


    Baujahr 1989 (+/-1) :)
    Farbe Amber... wenn meine Augen noch annähernd intakt sind. Es gab diese Snare nämlich auch noch in Piano Black und Piano White... aber die letzteren Farben kann ich selbst bei meiner miesen Sehkraft ausschließen!


    Stets zu Diensten


    Mr. Nuke ähm Duke :)

    Goatie


    Du hast es sicher gut gemeint. Dafür (die gute Absicht) vielen Dank. Trotzdem ist uns im Forum wichtig, selbst bei individuellen Beurteilungen (wie deiner) etwas konkreter und objektiver informiert zu werden.


    Die 2-3 Testbausteine sagen mir nicht so viel. Nix für ungut. Auch in anbetracht des geringen Preises ist der Versuch eine Relation zu anderen Sets dieser Preisklasse die du schon gespielt hast herzustellen, nie verkehrt. Letzteres würde uns helfen deine Statements besser ein- und zuordnen zu können.

    Das wird ja wirklich zum Politikum, wenn ein einzelner Österreicher sein ganzes land samt Drummer- und Händlergilde in Verruf bringt.

    Können da nicht mal ein paar unserer netten! Österreich-Kollegen (z.B: Drumjessi) hier im Forum helfen, "Gegen-Strategien" zu entwickeln?


    @ nd.m

    Zitat

    Alleine schon, dass er als gewerblicher Verkäufer sein Profil auf "Privat" stellt, ist die Oberfrechheit!


    Kann sowas den Ebay-Statuten entsprechen? Ich habe da große Zweifel, dass sowas erlaubt ist. Wer weiß da näheres?

    Kennt eigentlich jemand den alten Rainbow Track "Black Sheep of the family" ???


    Manchesmal fällt mir der Titel ein, wenn ich bei Ebay-Angeboten von einzelnen in Österreich beheimateten Verkäufern höre, die der Drummergilde wahrlich keine Ehre machen.


    Schlimm! Ich kann das immer noch nicht glauben, dass die vielen mit dieser Person/Firma in Zusammenhang gebrachten Aussagen hier stimmen und seltsamen Verkaufspraktiken.


    In jedem Falle: Für die 15 Euro Audienzgebühr bzw. Unkostenbeitarg für die Lagerbesichtigung erwarte ich aber auch tollsten Hostessen-Empfangsservice bzw. "Budenzauber" nach niederösterreicher-Tradition :)

    Tja...


    Deine Snare könnte zu der "Powermetal Series" von Tama und hier zur Rubrik "Serie" STEEL SHELL SNARE DRUMS" gehören.


    Die Powermetal Series wurde von Tama unterteilt in "Brass Shell Snare drums und "Steel Shell snare Drums". Deine also logischerweise Steel Shell.


    Das doofe ist nur, dass ich dein Modell mit den erlesenen, schmalen Spannböckchen eher mit einer anderen Kesselsicke (mittig) sowie moderneren Tama-Abhebung erinnere. Z.B. das Modell PM226 von etwa 1990. Die hatte natürlich auch die Mighty Hoops aber wie gesagt andere Abhebung und Kesselsicke, aber auf der "Habenseite" dein Badge, die Mighty Hoops, deine feinen Stimmböckchen. Insofern müßte deine snare irgendwo zwischen den Jahren 1988 und 1990 in der Tama Chronologie platz finden.


    Gleichwohl wurde deine Kesselsicke!!! eindeutig z.b. auch beim Rockstar Deluxe about 1990 verbaut. Trotzdem ist deine Snare höherwertiger, wie das Badge und eben die schönen Stimmböckchen belegen, also keine Angst :)


    Auch deine Snareabhebung wurde noch vereinzelt bei einigen wenigen Modellen bis in die frühen Neunziger verbaut. Die meisten Tama snares jener Zeit hatten aber nicht mehr dieses Relikt der frühen achtziger.


    Das verrückte ist, dass schon damals Tama einzelne Produktfeatures im laufe von 2-3 Jahren quer durch alle Preisranges und Serien jagte/variierte.
    Siehe oben: Kesselsicken, die es auch beim Rockstar gab, Stimmböckchen höherer Serien, Abhebungen der frühen Vergangenheit. Da wird man als Endkunde und Sammler ganz schön "kirre"


    edit: es waren mal wieder zu viele Schreibfehler :)

    Wow!!!!!!!!!!!


    Vielen Dank für die vielen Besucher und freundschaftlichen Gespräche. Dieses Jahr habe ich endlich sehr viele Forum-Kollegen kennenlernen dürfen. Was auch meine massive Heiserkeit heute belegt :)


    Alles Gute... und die nächsten Monate wieder virtuell!

    "Give-away" Aktion zur Messe!


    Jeder der seine Visitenkarte oder zur Not (im Ausnahmefall) einen "Fetzen Papier" mit seiner Adresse am dafür gekennzeichneten Orion Cymbal-Tree einwirft, nimmt an der Verlosung eines Orion Beckensets teil.


    Gesammelt wird bis einschließlich Samstag!

    Zitat

    Wenn ich am Samstag komme, will ich was zu trinken...


    JB


    Tja, ich hoffe, das wir uns endlich mal kennenlernen. Ich bin allerdings tragischerweise nur vormittags da. Du auch?


    Wenn es der Messetrubel zulassen würde, bekämst du natürlich was zu trinken. Für dich würde ich sogar höchstpersönlich eine kalte Platte mit Schnittchen" servieren :) Leider läßt es der logistische Rahmen nicht zu. Vielleicht können wir das "Zuprosten" mal außerhalb der Messe nachholen... :)


    In jedem Falle sei dir hiermit symbolisch ein leckeres "Pre-Messe-Mahl" überreicht...