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kid A

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Sonntag, 18. Dezember 2005, 17:05

electronic music on the acoustic drumset

Ich bin von dieser Idee immer mehr beeindruckt,und es macht einfach tierischen Spaß irgendwelche e-sounds oder Strukturen auf dem akustischen Set umzusetzen.
Daher wollte ich mal nen Thread machen, in dem wir alle Ideen zu diesem Thema sammeln können.

Ich fange dann auch mal an,
und ihr steigt hoffentlich mit ein und lasst euch inspirieren.
Sind natürlich nicht alles meine Ideen,...

-Ich versuche mich gerade daran, meine Bassdrum während des Spielens "umzustimmen". Das heißt: Ich drücke den linken Schlägel des Doublepedals in das Fell, um den Ton zu erhöhen den die Bassdrum macht. Die Bassdrum wird vom rechten Fuß normal weiter gespielt.
Bei der Hi hat kann man diesen Pitcheffekt ganz einfach erzielen indem man sie fest zutritt, und weiter auf ihr spielt.
Bei der Snare einfach weiter außen anspielen.
So kann man z.B. einen Beat spielen (bass normal/snare in der mitte)
und ihn dann pitchen.(linken bassschlagel ins fell drücken/linke hand schlägt die snare weiter außen an.

-ein Klassiker: hi hat wird mit einer Hand in sechzehnteln gespielt. Abwechselnd mit dem vorderen und hinteren Teil des Sticks. Dabei hat man unheimlich viele Freiheiten mit der linken hand, und so entstehen tolle sachen die einfach spaß machen. Ghostings über 16tel hi hat! wao

-Bassdrum Sounds
Schlegel im fell lassen--> weniger Sustain
Schlegel abfedern lassen--> längeres Doing
gibts da Erfahrungen ob das mit kleineren oder größeren Bassdrums besser geht? loch im Reso oder nicht?

-scratchen auf dem Snareteppich
man drehe eine Snare um, und streiche mit dem Stick im Takt über den Teppich. cool aber gar nicht einfach,.. finde ich,...

-normalen Beat spielen(hi hat achteln und irgendeine Snare- und Bassfigur drüber)
dann die hi hat mit dem linken Fuß einfach weiter treten, und wie ein Computer mit der jetzt freien rechten Hand eine zusätzliche Spur über den Beat legen. zb Cowbell Ride oder Schellenring.
Ich finde Percussioninstrumente in elekronischem Umfeld sowieso sehr interessant. Werd´s jetzt mal mit nem Vibraslap versuchen.

-Buzzrolls oder wie die heißen sind total spannend als Sounderweiterung. Man unterscheide zwischen dem Pressstop und dem länger hoppelnden Stick. trt und trrrrrrrrrrrr

-während des Grooves das Ende des Sticks der hi hat-Hand auf die Snare legen und die hi hat weiter spielen. Ergibt mit kleinen ghosting figuren ein großes Ergebnis!

-freehand technik
ich hab mir die mal mühsam beigebracht. Jedenfalls in der rechten Hand, aber irgendwie ergab sich da keine musikalische Situation wo man sie hätte nutzen können. Außerdem bin ich jedenfalls verdammt leise mit dieser Technik. Seitdem übe ich so nen "one handed roll?"
Jedenfalls Sechzehntel in Doublesroketchnik mit einer Hand gleichmäßig durch, und damit lässt sich schon viel mehr machen.
Klingt dann irgendwie wie ein Computer wenn man Achtel auf der hi hat hat, und plötzlich Sechzehntel auf der Snare, aber immer noch die hi hat da ist. Als ob irgendwie eine Spur drüber gelegt wird.

also, ich hoffe ihr lasst euch davon inspirieren und habt noch andere Tipps und Erfahrungen zu diesem Thema. Alles was Spieltechnik Equipmenttricksereien etc angeht,.. immer hier rein.
hier ein jingle da ein sizzle, gesackte Becken, Becken aufeinander, auf Snares, ungesimmte Faltenschlagende felle für fetten Elektrosound. Handtücher auf Snares,....
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schwartzmann

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2

Montag, 19. Dezember 2005, 15:28

Kennst du das Buch Future Drumming von Dirk Brand?

Da stehn die ganzen sachen von electronic music on the acoustic drumset drin.

Paiste

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3

Montag, 19. Dezember 2005, 16:23

Zitat

Original von schwartzmann
Kennst du das Buch Future Drumming von Dirk Brand?

Da stehn die ganzen sachen von electronic music on the acoustic drumset drin.

Das wollte ich auch gerade ansprechen. :D

Ich habe das Buch selbst und kann es wirklich nur empfehlen. Zwar sind da nicht unbedingt meine favorisierten Musikrichtungen angesprochen aber es macht tierisch Spaß, die "electronic music" zu spielen. ;)

kid A

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4

Montag, 19. Dezember 2005, 20:12

ja, ich hab das teil auch. Wenn auch leider ohne cd weil sie mir die im Laden damals irgendwie vorenthalten haben,...
Na ja, ich find auch, dass es ein klasse buch ist, aber es muss doch noch mehr geben oder etwa nicht?
In johnny rabbs jungle & drum`n`bass sind natürlich auch tipps drin. Auch ein schönes Buch.
Hätten wir schonmal 2 Literaturverweise: )
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lenny

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Montag, 19. Dezember 2005, 22:21

Ich habe hier irgendwo eine DVD rumliegen, auf der unter anderem ein Interview mit der Band London Electricity war. Die machen wohl Drum n Bass live. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, hatten die ein akustisches sowie ein elektronische Schlagzeug, wobei das E-Drum eher für Spezialeffekte war. Auch die anderen Musiker waren sehr versiert, besonders der Contrabassspieler

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lenny« (19. Dezember 2005, 22:22)


rubeatz

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6

Montag, 19. Dezember 2005, 23:23

drum sectrets

tolle ideen zum thema liefert sven kacirek:
-monatlich in der STICKS
-in seinem buch DRUM SECRETS (alfred verlag)

ich habe auch ein buch zum thema geschrieben, dass hoffentlich anfang 2006 endlich mal erscheint...
http://www.p-beats.de/

lg von oli
// mein Blog zum Buch und Thema e-Beats überhaupt. Und die Online-Klangsuchmaschine für's akustische Drumset: the drum sounds !

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servantEG

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Montag, 26. Dezember 2005, 14:21

Clap-Sound auf der Snare
Einfach auf die Snare ein Splash legen und dann auf diesem Becken spielen, aber nicht auf der Kuppe. Beachten sollte man aber auf jeden Fall, dass das Becken einen kleineren Durchmesser hat, als die Snare. Auch an den Becken kann man noch mit den Sounds experimentieren, denn ein 8er Splash macht einen anderen Sound, als ein 12er Splash. Snareteppich angespannt lassen!

Ich find, es ist ein richtig cooler Effekt, sehr empfehlenswert!
Drummen ist auch nur Mathe!
Jetzt ist wieder Sommer - die Jahreszeit in der man beim Rudimentsüben schwitzt.

kid A

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8

Freitag, 6. Januar 2006, 21:24

danke rubeatz!
ich hab mir das büchlein von sven kacirk gekauft und bin jetzt schon begeistert davon(hab endlich die erste hürde richtung scratchstroke gemacht).
Aber wer ist der überhaupt? ich habe noch nie seinen namen gehört.
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rubeatz

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9

Freitag, 6. Januar 2006, 21:49

sven ist ein netter & kreativer trommler aus hamburg:
http://www.masterworkcymbals.de/artist/sk.html
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Al_Sabbah

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10

Freitag, 6. Januar 2006, 22:02

Was auch sehr coole Effekte erzielt, ist, wenn du ein Splash mit diversen Becken kombinierst....also z.B. statt des HiHat Tops einfach ein Splash nehmen(trotz Größenunterschieden) oder auf das Ride noch ein Splash.... der Phantasie sind eigentlich wenig Grenzen gesetzt.
(wie SergantEG schon meinte zum Beispiel auch auf der Snare..)

Ich hatte zum ausprobieren ein Stagg DH Splash, dadurch war der Sound immer ein wenig trashig. Aber für diverse Sounds echt gut.

Ludi
Es geht mir gut, wenn mich gute Musik geflasht hat...

HöHö

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11

Sonntag, 23. Dezember 2018, 22:04

Clap-Sound auf der Snare
Einfach auf die Snare ein Splash legen und dann auf diesem Becken spielen, aber nicht auf der Kuppe. Beachten sollte man aber auf jeden Fall, dass das Becken einen kleineren Durchmesser hat, als die Snare. Auch an den Becken kann man noch mit den Sounds experimentieren, denn ein 8er Splash macht einen anderen Sound, als ein 12er Splash. Snareteppich angespannt lassen!

Ich find, es ist ein richtig cooler Effekt, sehr empfehlenswert!


Hi, ich häng mich mal hier an, ich würde gerne auf diese Art einen Sound ähnlich dem in Michael Jacksons Thriller auf der vier erzeugen. Habt ihr Erfahrungen welche Art von Splash sich dafür am besten eignet?
Ich denke mal eher dünn und "dry", eventuell 10"? Oder bin ich da auf dem Holzweg?
Grüße Matthias