Sie sind nicht angemeldet.

  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 3. Januar 2019, 20:45

TD11 mit externem Audio-Interface oder nicht?

Hi und ein gutes Neues!

Ich habe zum Üben ein Roland TD-11 KV und hab das jetzt mit einem PC etwas akustisch aufgepeppt, um die Samples von EZD und SD2 abzuspielen und auch mal was aufzunehmen.
Der PC ist ein recht flotter i5 mit Win10, von der Leistung her sollte der ok sein. Treiber setz ich ASIO4all ein, das TD11 hängt direkt über USB am PC, danach über Kopfhörer dort raus.

Ich hab jetzt ab und zu mal Abstürze des Sounds, wenn ich im SD2 spiele, keine Ahnung, was das ist...Plötzlich ist der Tom weg (und bleibt tlw. bis zum Reboot weg). Sonst läuft es einigermaßen, aber halt nicht 100% stabil.

Jetzt überlege ich, ob ich mir nicht ein Audiointerface dranklemme, ein Steinberg UR22 oder Roland UA-55 oder sowas in der Größenordnung.

Die Frage ist nur: bringt das was? Ist ein externes Audio-Interface besser als das eingebaute vom TD11?
Wäre damit die CPU-Last geringer?
Evtl. besserer Sound?
Sonstige Vorteile/Nachteile?

Sorry, ich habe noch wenig Ahnung von der Materie und bin für alle Tips dankbar

vandroiy

Mitglied

  • »vandroiy« ist männlich

Registrierungsdatum: 12. April 2004

Wohnort: Hennersdorf

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 3. Januar 2019, 22:55

Bei mir funktionierts, 5 Jahre alter i7 Laptop. TD11-USB-> Audio wieder über USB an das TD11 (Input und Output TD1 über ASIO4All Treiber). Wichtig ist es die TD-11 Treiber zu verwenden (schau mal nach ob du die TD-11 App am PC hast: wenn nicht, fehlt was, wenn ja, kannst du dort ein bisschen probieren).
Benutze Traction mit Perfect Drums.

Ein externes Audio Interface soll scheinbar Vorteile bei der Latenz bringen, mir reicht das Audio Interface im TD11.
Pearl Forum, Sonor Snare, Drumtec Design Mesh Heads, 2Box Triggers, Roland Cymbals, GoEDrum HiHat Controller, Roland TD11 Module.

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. September 2015

Wohnort: Hannover

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 3. Januar 2019, 23:10

Ich würde den PC von den Settings her erstmal audio-stream-echtzeittauglich machen und dann ein Audio-Interface nehmen, was latenzmäßig besser ist, als der Durchschnitt (z.B. NI Komplete Audio 6). Mit Asio4All und TD-11-Audio-Interface-Funktion würde ich gar nicht erst anfangen. ;) Und die native Echtzeitaudiofähigkeit vom TD-11-Asio ist quasi nicht gegeben, so miserabel ist dieses "Audio-Interface"...

vandroiy

Mitglied

  • »vandroiy« ist männlich

Registrierungsdatum: 12. April 2004

Wohnort: Hennersdorf

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 3. Januar 2019, 23:30

Also die Latenz von TD-11 über USB ist sicher nicht höher als bei einem Alesis Strike . Aber wenn man 180 Euronen in die Hand nehmen will gehts natürlich etwas besser.

Würde mich interessieren welche Settings du meinst (außer autom. Updates abdrehen).
Pearl Forum, Sonor Snare, Drumtec Design Mesh Heads, 2Box Triggers, Roland Cymbals, GoEDrum HiHat Controller, Roland TD11 Module.

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

Registrierungsdatum: 5. September 2015

Wohnort: Hannover

  • Nachricht senden

5

Freitag, 4. Januar 2019, 00:00

lso die Latenz von TD-11 über USB ist sicher nicht höher als bei einem Alesis Strike
Alesis Strike mit internen Sounds oder als TriggerToMidi-Device? Das Strike hat keine Audio-Interface-Funktion, und es gibt beim Software-Drumming generell 2 Latenzen, die eine ist die Midi-Latenz und die andere die Audio-Latenz, von daher muß man schon spezifizieren, was man meint. ;)

Würde mich interessieren welche Settings du meinst (außer autom. Updates abdrehen).
Windows ist mit Default-Settings alles andere als ein echtzeitfähiges System, von daher muß man für komplette Glitch-Freiheit sämtliche Treiber-Anmeldungen, die einem in den Audio-Stream (der mit kleinsten Puffern natürlich völlig anfällig ist) reingrätschen, eliminieren. Es gibt Audio-Echtzeit-Settings-Empfehlungen (auch von Audio-Soft- u. Hardware-Herstellern) im Netz. Letztendlich muß man sich mit seinem System auskennen oder das von Kennern einstellen und machen lassen.

Ein guter Softwaredrumming-Gesamtlatenzwert ist unter 10 Millisekunden (im Idealfall ca 6-7 ms), und das geht nur, wenn "beste Zutaten" (e-Drum-Hardware, Rechner- u. Audio-Hardware und deren Software) das ermöglichen. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (4. Januar 2019, 00:16)


migru

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. Februar 2017

Wohnort: Mainz

  • Nachricht senden

6

Freitag, 4. Januar 2019, 06:24

@drummermichel

Diese Aussetzer hatte ich auch, bis ich das WLAN abgeschaltet habe.
Mein Laptop ist jetzt 8 oder 9 Jahre alt und hat, was die Performance angeht, nur Durchschnittswerte.
Die Latenz war mit meinem Fame DD-One bei 6-7ms (ohne Audio-Interface) und lief ohne WLAN und mit dem ASIO4ALL-Treiber stabil.

Gruß
Michael

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

7

Freitag, 4. Januar 2019, 06:26

Die Frage ist nur: bringt das was? Ist ein externes Audio-Interface besser als das eingebaute vom TD11?
Unbedingt! Ein Steinberg UR11/22 ein NI Komplete oder falls dein Rechner sogar noch PCI hat eine ESI Juli@ (nur noch gebraucht zu bekommen, aber damit kommst du runter bis auf 1-2ms je nachdem wie gut dein Rechner läuft)
Wäre damit die CPU-Last geringer?
ein Audiointerface belastet die CPU nicht.
Evtl. besserer Sound?
sehr viel besserer Sound.
Sonstige Vorteile/Nachteile?

Keine Nachteile. Der Vorteil ist ein auf das Interface abgestimmter Asiotreiber der bestmögliche Geschwindigkeit bietet. Asio4all ist ein fauler Kompromiss und taugt nicht für Echtzeitspielen, da die Latenzen hörbar zu hoch sind.
Mit ab 100 Euro bist du dabei und hast niedrige Latenzen und guten Klang.

Wie Nick schon sagte, deine Hardware und dein Windows sollte bestmöglich für Audioechtzeitanwendungen vorbereitet sein. Einen aktuellen leistungsstarken Rechner braucht es dafür nicht. Wichtiger ist ein sauberes System.
Der Familienfacebookrechner auf dem noch jede Menge Spiele und sonstiger Kram läuft taugt dafür nicht.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

vandroiy

Mitglied

  • »vandroiy« ist männlich

Registrierungsdatum: 12. April 2004

Wohnort: Hennersdorf

  • Nachricht senden

8

Freitag, 4. Januar 2019, 09:15

das TD-11 ist ja auch ein Audio Interface (wenn auch nicht so toll). Also die CPU Auslastung wird sich da nicht ändern, oder?

Geringere Latenz versteh ich ja, aber wieso besserer Sound?

"Die Latenz war mit meinem Fame DD-One bei 6-7ms (ohne Audio-Interface) und lief ohne WLAN und mit dem ASIO4ALL-Treiber stabil."

Wie misst du die Latenz? Eigentlich interessiert mich ja die Latenz vom Auftreffen des Sticks am Fell bis zum Sound in meinem Kophörer. Und das ist nicht so leicht.
Pearl Forum, Sonor Snare, Drumtec Design Mesh Heads, 2Box Triggers, Roland Cymbals, GoEDrum HiHat Controller, Roland TD11 Module.

migru

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. Februar 2017

Wohnort: Mainz

  • Nachricht senden

9

Freitag, 4. Januar 2019, 10:22

Die Latenz hat mir die Software angezeigt.
Ich hatte mal die Puffergröße zum Testen auf 256 / 512 / 1024 erhöht. Die Latenz hat sich entsprechend erhöht und war ab etwa 12-15ms akustisch wahrnehmbar.
Dass der Sound mit Interface besser wurde kann ich nicht bestätigen. Zumindest ist mir nichts aufgefallen.
Allerdings macht der Kopfhörer einiges aus :)


vandroiy

Mitglied

  • »vandroiy« ist männlich

Registrierungsdatum: 12. April 2004

Wohnort: Hennersdorf

  • Nachricht senden

10

Freitag, 4. Januar 2019, 10:41

Die einen kommen mit einem Fame (hier hat schon das Modul die doppelte Latenz vom TD-11..mindestens) und der OnBoard Sooundkarte eines 8 Jahre alten Laptops aus, für die anderen ist das TD-11 als Audio Interface inakzeptabel.
Vielleicht wieder eine Erinnerung dran das alles ein wenig subjektiv ist und man einfach mal mit der billigsten Lösung anfangen sollte, und wenn das reicht dann dabei bleiben, wenn nicht dann stufenweise upgraden.
Pearl Forum, Sonor Snare, Drumtec Design Mesh Heads, 2Box Triggers, Roland Cymbals, GoEDrum HiHat Controller, Roland TD11 Module.

migru

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. Februar 2017

Wohnort: Mainz

  • Nachricht senden

11

Freitag, 4. Januar 2019, 11:01


Die einen kommen mit einem Fame (hier hat schon das Modul die doppelte Latenz vom TD-11..mindestens) und der OnBoard Sooundkarte eines 8 Jahre alten Laptops aus, für die anderen ist das TD-11 als Audio Interface inakzeptabel.
Vielleicht wieder eine Erinnerung dran das alles ein wenig subjektiv ist und man einfach mal mit der billigsten Lösung anfangen sollte, und wenn das reicht dann dabei bleiben, wenn nicht dann stufenweise upgraden.
:thumbsup:


Ich musste mir letztendlich doch ein Interface (Steinberg UR242) zulegen, weil ich keine Youtube-Videos ansehen konnte, sobald der Asio-Treiber aktiv war.

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

12

Freitag, 4. Januar 2019, 11:02

das TD-11 ist ja auch ein Audio Interface

keine Ahnung, ich kenne das Gerät nicht, aber wenn dem so ist, dann kannst du natürlich an das Modul Mikrofone anschliessen um damit zb am Rechner aufzunehmen, Pegelsteller haben die auch?
Am Audioausgang kannst du dann deinen Analogverstärker anschliessen. Dann sind auch Asiotreiber dabei damit das ganze funktioniert? Ich kann da nix zu sagen, würde mich aber überaschen wenn dem so ist.
aber wieso besserer Sound?

es gibt DACs wie die auf deiner Onboardsoundkarte, in deinem Handy oder Laptop die kosten komplett mit der ganzen diskreten Elektronik drumrum nichtmal 20 Cent, und es gibt DACs die kosten alleine fast dreistellige Beträge.
Das macht sich auch im Klang bemerkbar. Die billigen Wandler(die ich auch in so einem Drummodul vermute) verarbeiten das Signal nicht linear, nichtmal halbwegs, und sie rauschen und sie haben einen hohen Klirrfaktor, also sie verzerren und zwar heftig.
Wenn man sich jetzt vorstellt das das ganze ja zweimal geschieht, einmal bei der Aufnahme(A/D Wandlung) und auch bei der Wiedergabe (D/A Wandlung) kann man sich vorstellen das nicht mehr viel von dem Ursprungssignal übrig bleibt.
Gute Wandler höchster Güte machen das möglichst nicht und kosten entsprechend schon mal mehrere tausend Euro. -Ja, das hört man schon sehr deutlich. Gute Verstärker und Lautsprecher vorausgesetzt.
Wie misst du die Latenz? Eigentlich interessiert mich ja die Latenz vom Auftreffen des Sticks am Fell bis zum Sound in meinem Kophörer. Und das ist nicht so leicht.
Genau so macht man es. Man nimmt mit einem Mikrofon direkt am Pad den Schall auf, nimmt das Midievent auf, und den Sound den zb der Softwaresampler daraus macht. Jetzt kann man in der DAW ablesen wie viel Zeit zwischen Midievent und Sound liegt, dazu addiert man noch die im Treiber angzeigte Ausgangs und Eingangslatenz und hat seine Gesamtlatenz. Das schnellste Signal ist das vom Mikro, dann kommt das Midi, dann der ausgegebene Sound.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

13

Freitag, 4. Januar 2019, 11:19

Unbedingt! Ein Steinberg UR11/22 ein NI Komplete oder falls dein Rechner sogar noch PCI hat eine ESI Juli@ (nur noch gebraucht zu bekommen, aber damit kommst du runter bis auf 1-2ms je nachdem wie gut dein Rechner läuft)


Also eine interne Karte find ich erstmal interessant ... wenn schon der PC da steht, hat man weniger Kabel und eine direktere Verbindung auf das Board gibt es nicht;-)
Von der Juli@ gibt es wohl eine neuere PCIe Variante ..? Wobei mein PC anscheinend laut Datenblatt noch eine PCI-Schnittstelle (32 bit) hat, muß mal aufmachen und reinsehen.

Ich finde aber weder die eine noch die andere irgendwo gebraucht beim üblichen Verdächtigen in der Bucht? Hat da jemand einen Tip?
Für die Juli@ gibt es aber wohl auch noch Win10 Treiber, obwohl sie nicht mehr erhältlich ist. Bei "neueren" Sachen wie dem NI Komplete gibt's aber in der Hinsicht wohl mehr Support in der Zukunft?

Das NI Komplete liest sich in den Testberichten sehr gut, meistens wird von sehr guten Treibern berichtet bis auf Einzelfälle.

LG
Michael

  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

14

Freitag, 4. Januar 2019, 11:28

Allerdings macht der Kopfhörer einiges aus


Das ist eines meiner anderen "Sorgen"...

Ich hab einen DT770 Pro mit 250 Ohm, der ist vom Sound her ok für mich, auch die Lautstärke passt, ich will mir ja nicht die Ohren wegsemmeln;-)
Komfort finde ich super, die weichen Stoffpads sind auch auf Dauer kein Problem.

Allerdings finde ich, für einen geschlossenen Kopfhörer hört man das edrum-Geklapper noch ganz schön laut, obwohl ich Meshpads habe. V.a. die Gummibecken hört man laut :(

Hat da jemand einen heißen Tip? Von Vic Firth gibt es den SIH2, der wohl gut abdichtet, aber schon optisch nicht auf klangliche Referenz hindeutet... :D Vielleicht täusche ich mich ja?
Roland verkauft den RH300, wobei ich da wieder nicht weiß, wie die Geräuschisolierung ist...

Hat jemand gute Vorschläge für einen Kompromiß, den ich mal testen sollte?

LG
Michael

vandroiy

Mitglied

  • »vandroiy« ist männlich

Registrierungsdatum: 12. April 2004

Wohnort: Hennersdorf

  • Nachricht senden

15

Freitag, 4. Januar 2019, 11:35

@Beeble
Danke für die Erklärung. Latenz ist nicht alles. Und so lange man es nicht gegeneinander vergleicht reicht mitunter auch das TD-11 Interface. Ich hab hier im Forum eine ähnliche Erfahrung vor kurzem gepostet: Roland RH-200 Kopfhörer aufgesetzt und gespielt: "Ja, klingen fast wie meine AKG K271 Studio").
Dann einmal beide im selben Setup abwechseln ausprobiert, und auf einmal klingt der Roland Kopfhörer wie ein MP3 Player um 20 Euro im Vergleich zum AKG.

Das TD11 ist nicht wirklich ein Audio Interface, da hast du natürlich recht, war nicht optimal beschrieben von mir. Es hat einige Funktionen einer externen Soundkarte und Roland nennt das dann Audio Interface (die es ermöglichen über USB MIDI an den PC und über USB den Sound wieder retour zu senden). So kann ich das TD-11 interne Metronom, die Coaching Funktionen und auch Play Alongs vom USB Stick (kann man am TD-11 auch gut langsamer oder schneller abspielen) recht einfach verwenden, dazu die Sounds von einem VST oder PlayAlongs von Youtube usw.

Für höhere Ansprüche ist das sicher nicht geeignet.
Pearl Forum, Sonor Snare, Drumtec Design Mesh Heads, 2Box Triggers, Roland Cymbals, GoEDrum HiHat Controller, Roland TD11 Module.

  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

16

Freitag, 4. Januar 2019, 11:49

Play Alongs vom USB Stick (kann man am TD-11 auch gut langsamer oder schneller abspielen)


Da möchte ich jetzt mal ein Veto einlegen :D

Man kann ... ja, aber "gut" is was anderes... ;)
Aber wie Du selbst sagst, je nach eigenem Anspruch, es funktioniert.

Ich persönlich mach mp3s in Audacity oder am IPad mit Anytune Pro langsamer und spiel sie dann wieder auf den USB-Stick. Qualität ist dann um Potenzen besser...

LG
Michael

migru

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. Februar 2017

Wohnort: Mainz

  • Nachricht senden

17

Freitag, 4. Januar 2019, 12:44

Ich habe auch verschiedene Kopfhörer ausprobiert:

- mein Beyerdynamic DT660 ist zu leise (600 Ohm) und die Eigengeräusche der Pads sind deutlich zu hören und stören mich gewaltig
- den Roland RH-200S habe ich bei Drum-Tec getestet: ist zwar lauter (weniger Ohm), aber die Eigengeräusche der Pads kommen auch hier deutlich durch (vor allem die Beckenpads)
- In-ear für 50 EUR: die Eigengeräusche der Pads sind fast nicht mehr hörbar, die Audio-Qualität geht gerade so
- aktuell spiele ich mit dem In-ear Shure SE215: die Eigengeräusche der Pads sind nicht mehr hörbar und die Audio-Qualität ist für mich OK


Fazit: für mich kommen beim E-Drum nur In-ears in Frage!

Gruß
Michael


  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

18

Freitag, 4. Januar 2019, 13:01

Ich habe auch verschiedene Kopfhörer ausprobiert:

- mein Beyerdynamic DT660 ist zu leise (600 Ohm) und die Eigengeräusche der Pads sind deutlich zu hören und stören mich gewaltig
- den Roland RH-200S habe ich bei Drum-Tec getestet: ist zwar lauter (weniger Ohm), aber die Eigengeräusche der Pads kommen auch hier deutlich durch (vor allem die Beckenpads)
- In-ear für 50 EUR: die Eigengeräusche der Pads sind fast nicht mehr hörbar, die Audio-Qualität geht gerade so
- aktuell spiele ich mit dem In-ear Shure SE215: die Eigengeräusche der Pads sind nicht mehr hörbar und die Audio-Qualität ist für mich OK


Fazit: für mich kommen beim E-Drum nur In-ears in Frage!

Gruß
Michael



Von In-Ears hab ich gestern auch schon gelesen.... was mich da ein bißchen abschreckt, ist die "Direktheit ins Ohr", weil ja noch ein PC dran hängt..
Wenn SD2 oder EZD2 mal verrückt spielen aus irgendeinem Grund oder Windoof mal meint, eine Warnmeldung ausgeben zu müssen oder mal was zu laut eingestellt ist oder sowas, bläst es einem die Trommelfelle weg, weil der Lautsprecher direkt im Ohr ist. Bei On-Ear sind da zumindest noch ein paar cm. die der Schall zurücklegen muß :wacko:
Mag sein, daß ich da einfach unbegründet Schiß habe...?

LG
Michael

  • »drummermichel« ist männlich
  • »drummermichel« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 25. März 2008

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

19

Freitag, 4. Januar 2019, 13:27

So kann ich das TD-11 interne Metronom, die Coaching Funktionen und auch Play Alongs vom USB Stick (kann man am TD-11 auch gut langsamer oder schneller abspielen) recht einfach verwenden, dazu die Sounds von einem VST oder PlayAlongs von Youtube usw.


Dazu nochmal ne doofe Frage ... bisher mach ich das ja genauso und nutze das Metronom und übe zu MP3s, die auf dem USB-Stick sind.

Bei Nutzung eines Audio-Interfaces muß ich dann mit den Midi-Daten z.B. in Cubase und da drin z.B. MP3s und Metronom nutzen und das Edrum als Vst einspielen?
Oder können dann auch andere Signale parallel an diesem Interface verarbeitet werden, z.B. MP3 aus einem Player (z.B. VLC) und das Ausgangssignal des EZ Drummers?
Stehe da grad bisi auf der Leitung...

LG
Michael

migru

Mitglied

Registrierungsdatum: 24. Februar 2017

Wohnort: Mainz

  • Nachricht senden

20

Freitag, 4. Januar 2019, 13:34

Ich hatte ja anfangs den In-ear auch direkt am PC und jetzt eben am Interface. In beiden Fällen ist die Lautstärke ja regelbar.
Wenn du den In-ear am PC angeschlossen hast und Windows bringt aus irgendwelchen Gründen einen Peep, ist der nicht so laut, dass er dir schaden könnte (nach meiner Erfahrung).
Übers Interface kommen keine Windows-Meldungen.
Allerdings habe ich festgestellt, dass das 'Einstecken' des Steckers in die Buchse zu sehr lauten und unangenehmen Klickgeräuschen führen kann. Also erst anschließen und dann erst die Ohrhörer ins Ohr ;)


Gruß
Michael