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Rampen

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61

Montag, 14. Januar 2019, 19:00

In dem Fall habe ich mir ein USB-Spezial-Kabel gebaut

Geheimtipp für Löt-Legastheniker: Notebook im Akkubetrieb verwenden!
Nix da.

Nick74

aka Martin6

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62

Dienstag, 15. Januar 2019, 12:43

Geheimtipp für Löt-Legastheniker: Notebook im Akkubetrieb verwenden!

Absolut von abzuraten: Die geeigneten Audio-Settings des OS setzen den Energieverbrauch hoch, da willst du doch einen Akku-Down vermeiden! ;)

Rampen

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63

Dienstag, 15. Januar 2019, 16:58

Kommt drauf an, was man alles so an Plugins laufen lässt. Sprich: wenn’s geht, dann geht’s
Nix da.

vandroiy

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64

Freitag, 18. Januar 2019, 10:42

Also nochmal die entscheidende Frage, da du darauf nicht geantwortet hast:
Meinst du den TD11-ASIO-Treiber mit kleinstmöglichem Buffer-Setting?
-> also sind 3ms Audio-Ausgangslatenz damit (mit TD11 ASIO) absolut und auf unbegrenzte Länge glitchfrei :?:

Und dann nochmal die Frage, die im o.g. Kontext genauso unbeantwortet geblieben ist:
Wenn dem so wäre, mit glitchfreier native-TD11-3ms-Ausgangslatenz, versteh' ich nicht, warum du Asio4All überhaupt erwähnst/benutzt, und dann verstehe ich auch deine Latenz-Bemängelung nicht, denn die (zu viel Latenz) gibt es damit dann ja nicht.


Du brauchst Latenz nicht zu messen: wenn dieser Wert stimmt (außer dein Freeware-Sequenzer meldet falsch; check mal z.B. in Reaper!), hast du eben keine störende Latenz, deswegen kapier ich ja eben nicht warum du mit 3ms native ASIO vom TD11 Latenzprobleme anmeldest? ;)


Hat ein wenig gedauert, Zeitmangel.

Beim Reaper bin ich bei ca. 6 - 7 ms mit ASIO TD-11. Die 3 ms waren rein die Buffergröße die Tracktion anzeigt.
Mit ASIO4ALL und OnBoard Sound weit drunter (1,8ms). Beide Varianten, vor allem ASIO4ALL nicht "im kritischen Echtzeitbereich" wie du es nennst, verwendbar: würde niemandem raten das auf einer Bühne zu verwenden. Die ASIO4ALL Variante liefert kein stabiles Ergebnis. Ist halt auch kein optimiertes System. Zum ausprobieren und ein bisschen spielen aber absolut brauchbar.


Machts nicht auch einen Unterschied welche VST ich verwende? Möglicherweise hat z.b. Perfect Drums viel kleinere Samples als Superior Drummer 3 und performt daher besser... und das würde un
terschiedliche Ergebnisse erklären oder bin ich da am Holzweg?
Roland TD11 mit 2Box Triggered Snare und PD120 als Floor Tom, 2 PDX-8 als High Toms.

Nick74

aka Martin6

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65

Freitag, 18. Januar 2019, 11:31

Zum ausprobieren und ein bisschen spielen aber absolut brauchbar.
Na wenn es bei native TD11-Asio bei kleinstmöglichen Latenzen (und 6-7ms, was übrigens auch mein Erfahrungswert in allen möglichen Hosts und Standalones mit TD11-Audio-Interface ist, sind schon wahnsinnig schlecht) Glitches gibt, ist es zum Spielen absolut unbrauchbar ;) . Und Asio4All mit angeblichen 1,8ms kannst du vergessen ;) ;) .

Beim Reaper bin ich bei ca. 6 - 7 ms mit ASIO TD-11
Wie gesagt, wenn das die Audio-Ausgangslatenz ist, matched es mit meinen TD11-Erfahrungen
Die 3 ms waren rein die Buffergröße die Tracktion anzeigt.
Da stimmt dann wohl was nicht... ich würd' mal Reaper vertrauen wollen, da habe ich noch nie unstimmige Latenzmeldungen gehabt, und die sind auch immer die gleichen wie z.B. in Cubase ;)

Machts nicht auch einen Unterschied welche VST ich verwende? Möglicherweise hat z.b. Perfect Drums viel kleinere Samples als Superior Drummer 3 und performt daher besser... und das würde un
terschiedliche Ergebnisse erklären oder bin ich da am Holzweg?
Die Audio-Puffergröße in Samples hat nichts mit dem Begriff "Drum-Samples" (von z.B. einem Drum-Sampler) zu tun. In einem Hostprogramm mit Setting X haben alle virtuellen Instrumente die gleiche Latenz, nämlich die, die der Host anzeigt (wenn es denn korrekt ist).

Also, mit deinem TD11 als native Audio-Device wird das nichts mit brauchbarer e-Drum-Latenz, und mit Asio4All wird das noch viel weniger nichts; da heißt es jedenfalls aufrüsten, mit einem tauglichen Audio-Interface ;)

vandroiy

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66

Freitag, 18. Januar 2019, 11:44

Also, mit deinem TD11 als native Audio-Device wird das nichts mit brauchbarer e-Drum-Latenz, und mit Asio4All wird das noch viel weniger nichts; da heißt es jedenfalls aufrüsten, mit einem tauglichen Audio-Interface



Stimmt wohl. Ist ein lustiger Versuch, den Laptop jedes mal zum Schlagzeug zu tragen um dann akzeptable Ergebnisse zu kriegen ist aber generell nicht erstrebenswert.

Ein eigener PC für diese Anwendung, der fix beim Drumset steht, und ein brauchbares Audio Interface muss wohl sein. Lieber wäre mir trotzdem ein Modul das sowas drauf hat. Wäre wohl dann 2Box.



Der Unterschied Samples - Drum-Samples war mir bewusst. Aber es wird ja trotzdem den PC mehr stressen 100MB zu laden als 20MB zu laden, was wiederum zu weniger stabiler Performance führt, oder?
Roland TD11 mit 2Box Triggered Snare und PD120 als Floor Tom, 2 PDX-8 als High Toms.

Nick74

aka Martin6

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67

Freitag, 18. Januar 2019, 12:09

Lieber wäre mir trotzdem ein Modul das sowas drauf hat. Wäre wohl dann 2Box.

Wenn du meinst, du kannst Drum-VSTi's mit dem Teil ersetzen, indem du die Sampler-Funktion nimmst, ist das meineserachtens zwar eine der besten Lösungen, komplett ohne Rechner klarzukommen, hat aber mit den komfortablen Möglichkeiten einer DAW und/oder eines guten DrumSamplers nichts gemein, und auch die Drum-Sound-Möglichkeiten sind natürlich lange nicht so ausführlich wie direkt in der Software.

Aber es wird ja trotzdem den PC mehr stressen 100MB zu laden als 20MB zu laden, was wiederum zu weniger stabiler Performance führt, oder?
Jede Engine eines virtuellen Instruments hat ihre eigenen Performance-Ansprüche; das hat aber nicht unbedingt was mit der in den Ram geladenen Menge an Audio-Material zu tun...

Rampen

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68

Freitag, 18. Januar 2019, 12:27

Ich möchte doch noch einmal dezent darauf hinweisen, dass ich BFD3 über das TD-11 Audio-Interface absolut stabil betreibe mit in meinen Ohren nicht wahrnehmbarer Latenz. Das ganze auf einem 2.6GhZ i5 Mac Mini von 2014 mit 8GB RAM. Keine Ahnung, ob meine Toleranz für Latenz vielleicht größer ist als bei anderen, aber "unspielbar" ist sie auf jeden Fall sicher nicht. Was vielleicht hilft, ist dass die BFD Library auf einer SSD liegt. Was ich sagen will, ist dass es wohl irgend ein Problem mit der Konfiguration gibt, denn die Hardware von der hier sonst gesprochen wird ist bei weitem stark genug.
Nix da.

Nick74

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69

Freitag, 18. Januar 2019, 21:22

Keine Ahnung, ob meine Toleranz für Latenz vielleicht größer ist als bei anderen, aber "unspielbar" ist sie auf jeden Fall sicher nicht.

Na, die Sache ist doch jetzt klar: Mit kleinstem Buffer-Setting schlagen bei ihm 6-7ms Audio-Ausgangslatenz zu Buche, was die Gesamtlatenz auf deutlich über 10ms hochtreibt. Das ist zwar noch spielbar, aber alles andere als optimal. An so eine Latenz gewöhnt man sich, was in Sachen Schlagzeug-spielen-lernen natürlich eine zweifelhafte Begebenheit sein dürfte. Auf einem Hybrid-Set z.B. würde man mit einer Latenz von knapp 15ms definitiv nicht wirklich gut klarkommen.

was ich sagen will, ist dass es wohl irgend ein Problem mit der Konfiguration gibt, denn die Hardware von der hier sonst gesprochen wird ist bei weitem stark genug.
Der Flaschenhals ist hier das Audio-Device; ob alle OS- u. BIOS-Settings und alle aktiven Geräte in dem Laptop für Audio-Echtzeit taugen, merkt man nicht an der Latenz, sondern an Störungen des Audio-Streams bei kleinstmöglicher Latenz. BFD setzt Samples standardmäßig aus Ram und Festplatten-Stream zusammen und ist damit eine Engine, die sich von der von EZDrummer, SuperiorDrummer und auch AddictiveDrums komplett unterscheidet. Auch mit einer alten HDD kann die Performance von BFD völlig klargehen, wenn der Festplatten-Controller tauglich ist. Mit Latenz hat das erstmal nichts zu tun, da der erste Teil eines Drum-Samples vom Arbeitsspeicher kommt. ;)

Rampen

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70

Freitag, 18. Januar 2019, 21:56

BFD setzt Samples standardmäßig aus Ram und Festplatten-Stream zusammen und ist damit eine Engine, die sich von der von EZDrummer, SuperiorDrummer und auch AddictiveDrums komplett unterscheidet.

Das finde ich jetzt spannend! Wie machen das denn die anderen? Ich hätte intuitiv gedacht, dass alle Sampleengines diesen Ansatz verfolgen.
Nix da.

Nick74

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71

Freitag, 18. Januar 2019, 22:12

Naja, bleibt ja nur noch RAM... die arbeiten halt mit komprimierten Formaten. Somit ist z.B. die Engine von SD3 viel smarter als alles BFD-Kram...

Rampen

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72

Freitag, 18. Januar 2019, 22:26

Hm, da müssen sie aber ganz schön komprimieren. Ist die Core-Library von Superior nicht mehrere 100GB groß? Hast Du eine Quelle für die Aussage? "Smart" ist in dem Zusammenhang natürlich eher relativ, denn abgesehen von einer Entlastung der Festplatte sehe ich eigentlich keinen Vorteil, sondern nur Nachteile (mehr CPU-Last, höhere RAM-Anforderungen, geringere Audioqualität).
Nix da.

Nick74

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73

Freitag, 18. Januar 2019, 22:56

Der Performance-Vorteil ist, daß Samples nicht zusammengebaut werden müssen. Toontrack hat da schon 'ne superbe Engine, auf die sie zurecht stolz sind und die sie blackboxmäßig äußerst geheim halten. Für ein ausführliches und großes Kit werden schon so einige GB Ram belegt; das ist aber defaultmäßog bei BFD genauso. Bei BFD kann man da natürlich eingreifen, deswegen kann eine gute SSD die Ram-Belegung entlasten. Aber wie gesagt, die Engine von BFD ist schon cpu-hungriger als so manches andere... Es gibt aber noch wesentlich Schlimmere.

Ich kann mich noch an einen lustigen Spruch eines Konkurrenzherstellers (vielleicht war's sogar einer von TT) (aus nicht allzuweit entfernter Verganngenheit) erinnern: A drum sampler engine that streams the other half of a sample from a HDD works well...when your studio is placed at the seaside facing south on a shiny day... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (18. Januar 2019, 23:05)


Rampen

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74

Samstag, 19. Januar 2019, 08:32

Der Performance-Vorteil ist, daß Samples nicht zusammengebaut werden müssen.

Aber was muss man denn da groß machen? Man muss auf die Zugriffszeit der Festplatte hoffen, das sehe ich ein, daher kann ich den Kommentar des Konkurrenzherstellers nachvollziehen (wenn sich das auch nicht mit meiner persönlichen Erfahrung deckt). Aber alleine die Tatsache dass man den Samplestart aus dem RAM liest während man den Harddiskzugriff vorbereitet scheint mir nicht besonders komplex zu sein. Aber evtl. driften wir hier ein bisschen zu sehr ins OT ab ^^
Nix da.

Nick74

aka Martin6

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75

Samstag, 19. Januar 2019, 14:36

Mit heutigen leistungsstarken Rechnern ist die BFD-Engine ja auch kein Problem mehr; früher war es aber durchaus manchmal grenzwertig. BFD ist halt schon eine sehr spezielle Engine, die z.B. auch komplett keine Round-Robin-Samples innerhalb einer Velocity-Stufe aufweist. Mit dem Humanizing werden immer nur Nachbar-Velocities getriggert, was bedeutet, daß wenn wenige Samples vorhanden sind (z.B. sagen wir mal 30 Ride-Cym-Samples für ein Ride-Modell über die gesamte Range) dein Humanized-Playback auf einer Vel-Stufe ganz schön kacke klingen kann, da dann im Sample-Pool so mancher unpassende Kandidat dabei ist. Also ich hatte deswegen schon so einigen Ärger mit BFD, und der Hersteller zeigte sich uneinsichtig... Vorteil ist, daß man, wenn man die Engine verstanden hat, so manche individuellen customized Tricks mit diesem Drum-Sampler hinkiegt, der in anderen Tools (wie von TT) niemals gehen würde (z.B. Änderung oder Austausch im Sample-Pool, Editierung der Samples). Ich möchte BFD jedenfalls nicht missen. TT-Sampler oder andere sind für gehobene , individuelle Bedürfnisse da kein Ersatz.
Aber evtl. driften wir hier ein bisschen zu sehr ins OT ab
befürcht' ich auch... Mach doch, wenn's dich interessiert, vielleicht einen BFD-Engine-Thread auf, das wäre mal abgefahrener Shice!