Abnahme,Triggering,Aufnehmen!

  • so wie ich das verstehe, ist das bei triggern nur so ... die reagieren mit sensoren auf die schlagfläche, also wie stark du draufhaust, und dann nehmen die einfach einen vorgegeben sound vom modul, welcher nur durch die sensoren der trigger beeinflusst werden kann,
    so verstehe ich die sache mit den triggern

    Im Studio:
    Man muss ja nicht unbedingt Trigger an den Trommeln verwenden, um hinterher Samples zu verwenden. Man kann ja auch - wie hier schon geschrieben - mit Mikrofonen aufnehmen und daraus an der DAW ein MIDI-Triggersignal erzeugen. Gefällt einem der Naturklang, dann nimmt man den, taugt er nichts, dann steuert man mit den erzeugten Triggersignalen Samples an oder man mischt beides - Naturklang und Samples.



    Live:
    Da sieht die Sache natürlich anders aus, da muss ich in Echtzeit die Triggersignale haben um die Samples zu steuern. Da wird in der Tat an Hardwaretriggern und einem Soundmodul kein Weg vorbei führen.



    mfg

  • [quote='19Drummer95','index.php?page=Thread&postID=763444#post763444']
    Live:
    Da sieht die Sache natürlich anders aus, da muss ich in Echtzeit die Triggersignale haben um die Samples zu steuern. Da wird in der Tat an Hardwaretriggern und einem Soundmodul kein Weg vorbei führen.



    mfg


    Das ist nicht ganz richtig, mit nem flotten Interface (z.b. RME Hammerfall) kann man live auch Drumagog einsetzen....

    sieg natur.

  • Also der getriggerte Sound von Fear Factory klingt im ersten Moment, wie der Slipknot Sound. Und ich muss leider zugeben, mir gefällt das sehr


    Dass wir einander nicht missverstehen: So ein Soundsample allein klingt vielleicht gigantisch, aber schnelle Läufe auf den Toms rattern dann plötzlich wie auf nem Billig-Keyboard gespielt. Wenn Dir das gefällt - go ahead!


    .

  • Bands von der Größenordnung wie FF haben auch vermutlich ein etwas anderes Produktionsbudget als Du. Die nehmen im Studio immer auch die Akustiktrommeln mit auf. Und trotzdem klingt es selbst bei denen manchmal schlimm. Ich hab damals bei mir trotz endloser Frickelei nix Vernünftiges mit Triggern hinbekommen; ich hatte natürlich auch nicht viel Ahnung davon, und wahrscheinlich wäre mehr drin gewesen, aber ich finde Mikros vom Handling her sehr viel einfacher. Ein Mikrofon-Fetischist wird wohl jetzt die Hände überm Kopf zusammenschlagen, weil ich die Komplexität seiner Wissenschaft nicht genug herausstelle, aber ich will ja keinen Grammy für die beste Produktion kriegen, sondern nur mein Getrommel so hören, dass ich es wiedererkenne.


    Und wie gesagt: Audiospuren lassen sich problemlos in MIDI umwandeln, aber umgekehrt geht das nicht! Mit Mikros hast Du also gegebenenfalls beides in beliebiger Mischung, mit Triggern nur Geratter.


    .

  • Ich stehe momentan vor einer ähnlichen Frage.


    Ich habe bereits gute Overheads ( Rode NT5 ) , ein schickes Bassdrum-Mikro ( Audix D6 ) und Snare werde ich mir 2 SM 57 bzw 58 aufnehmen.


    Wie ich die beiden Toms aufnehmen soll weiß ich noch nicht genau.
    Entweder ich "triggere" die Tomssounds eh nach und verwende deswegen nur sehr billige Tommikros - oder ich kaufe bessere Tommikros und hoffe, dass der Akustiksound das ist, was ich haben will :)


    In heutigen Metal/Deathmetal-Produktionen ist es eh nahezu Standart zu triggern um alle mögliche Dynamik des Schlagzeugers zu minimieren.
    Das finde ich etwas schade, da die meisten Drums dann wirklich klingen, als hätte sie ein Computer eingespielt.


    Auch ich liebe Fear Factory und bei ihnen passt der ganze "futuristische" und künstliche Drumsound einfach.
    So kennt man sie und dafür stehen sie einfach.

  • Mit guten Tom Samples klingts schon lange nicht mehr nach Midikeyboard. Imho sehr schwer auszumachen obs überhaupt getriggert ist, wenn mans gut macht. Man kann auch seine eigenen Toms vorher samplen und diese Samples dann triggern... das funzt imho. ziemlich gut.

    sieg natur.

  • Auch ich liebe Fear Factory und bei ihnen passt der ganze "futuristische" und künstliche Drumsound einfach.
    So kennt man sie und dafür stehen sie einfach.

    Wie gesagt: Ich steh total auf FF und Ray Herrera (auch wenn das Line Up schon lange wieder ein anderes ist). Die getriggerten Drums gefallen mir bloß überhaupt nicht. Aber das ist auch hauptsächlich Geschmackssache. Und man kriegt das bestimmt auch im Proberaum einer Amateur-Band sehr viel besser hin als ich damals. Nur erfordert das eine ordentliche Auseinandersetzung mit der Materie, gutes Equipment und eventuell ein paar Anpassungen bezüglich der Spielweise. Wenn's dann funzt - super. Wenn nicht, muss man wieder an mehreren Stellen auf Fehlersuche gehen. Den damit verbundenen Aufwand wollte ich hier zur Diskussion stellen.


    .

  • den besten und geilsten Sound rausholen. [...] Die frage ist jetzt, welche Hardware noch benötigt wird, um gut aufzunehmen und Sounds zu verändern und so weiter! Also einen Rechner und beispielsweisse Garageband oder Cubase asind dann ja auch Pflicht, oder? Wo schliesse ich dann das alles an?


    Da du offensichtlich noch nicht viel über die Materie weißt, würde ich empfehlen deine Pläne mit Vollmikrofonierung oder Triggern zu verwerfen.
    Den "besten und geilsten Sound" bekommst du nur durch jahrelange Erfahrung und nicht durch einen Haufen Technik.


    Wenn du wirklich lernen möchtest, wie das alles funktioniert, musst du vorne anfangen.
    Ein Fahranfänger wird auch im Formel1-Wagen nicht schneller sein, als Schumacher im Prius (... ok, der kann auch nicht bremsen :S )


    Der wichtigste Punkt beim Thema Recording & Mixing ist dein Gehör. Selbiges muss durch viel Üben und Analysieren geschult werden - das dauert Jahre!
    Um erste Erfahrungen zu sammeln solltest du in einem akustisch pasablen Raum (größerer Saal, etc.) mit wenigen Mikros am Set experimentieren.
    Mit Techniken wie "Recorderman" oder "Glyn Johns Technique" kann man da schon sehr beachtliche Ergebnisse erzielen.


    Eine (unvollständige) Einkaufsliste:


    Audio-Interface(z.B. Presonus Firestudio) 400€
    Abhöre(z.B. Yamaha HS-80M) 450€
    Overheads (z.B. AT2020, MXL603, Haun MBC-660) 400€
    BD-Mic (z.B. Shure Beta 52, Audix D6, AT 25 Pro) 200€
    Mikroständer 100€
    Kabel 150€
    +Software, Akustik-Optimierungen, Kopfhörer+Verstärker,...


    macht insgesamt etwa 1500€, die aber vergleichsweise gut angelegt sind.


    Grüße,


    volkerklee

  • eigentlich kann man statt den Boxen/Abhören auch einen Besseren Kopföhrer nehmen, oder ?


    Nein.


    Man kann einen Kopfhörer zusätzlich verwenden, aber ohne ein halbwegs lineares Mehrwege-Abhörsystem geht wenig.


    volkerklee


    Edit: Memo an mich selbst: Mittagspause machen, ich bin zu langsam...

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