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VST-Leistung
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windows auf hintergrund dienste optimieren, dpc latency checker runterladen und ausführen und gucken ob was dazwischen funkt, ansonsten alle prozesse abschiessen die man nicht braucht... das übliche halt.
ich hab das aber leider auch so dass wenn die maximale anzahl an plugins erreicht ist (mit grösstmöglicher buffersize) meine cpu auch allerhöchstens bei 35% ist .. woran das genau liegt, dass da nicht mehr geht, keine ahnung. muss mit der programmierung von cubase zutun haben....
hat vielleicht jemand erfahrungen obs da mit anderen DAWs mehr leistung gibt ?
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dass ASIO bis Anschlag ausschlägt.
Das Problem ist vermutlich der Datendurchsatz, der mit jedem Plugin wächst. Obwohl die CPU mehr rechnen könnte, ist das System an seinen Grenzen angekommen, weil der begrenzende Faktor das Zusammenspiel zwischen CPU, RAM, HDD und Audio-Hardware ist.
32 Bit PlugIns in 64 Bit Betriebssystemen können auch problematisch sein. Eine konkrete Maximalanzahl für Plugins ist schwer zu nennen, weil die einzelnen sehr unterschiedlich viel Leistung verlangen.In diesem Steinberg-Forumthread kann man ein paar Erklärungen und Lösungsansätze finden:
http://www.steinberg.net/forum/viewtopic.php?p=65603Viele Grüße, Nils
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die asio-leistung entspricht nicht der maximal möglichen cpu-leistung, da kommen noch andere faktoren hinzu. welche weiss die fa. steinberg vermutlich besser. wieviele plug-ins möglich sind, hängt auch wieder von anderen faktoren ab weil die dinger nicht konsequent gleich viel oder wenig leistung beanspruchen. ich probier da aber gleich mal was aus.
edit: hoppla, nils war schneller.
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interessanter thread nils.
trotzdem sagt mir mein gefühl, dass das trotzdem irgendwie besser gehen muss. wieso kann ich crysis 3 absolut flüssig spielen, (ohne "dropouts" in bild oder ton) aber cubase kommt bei 35% cpu last an seine grenzen... zusammenspiel von hardware hin oder her. ich nutz cubase ja auch schon was länger, und hab inzwischen auch einige rechner durch, und es ist eigentlich immer das gleiche phänomen... bei ca 30-35% ist schluss. manchmal wesentlich früher, aber dann hat man mumpitz im system. zu dieser "alles interagiert"-ausrede: wenn plugins einmal geladen sind, geschieht da ja auch keine interaktion mehr zwischen platte und ram.. die sind dann im ram und fertig. und um die audiodaten zu berechnen gehts nur zwischen cpu und ram hin und her, und der ist logischerweise archtiekturbedingt an die cpu angepasst, sodass es da keine flaschenhälse geben sollte. sehr komisch das ganze thema..
ich vermute den fehler da an ner ganz anderen stelle... : windows ist nicht für "echtzeitaufgaben" geeignet. es gibt eine bestimmte prozesszeit, die jeder einzelne prozess vom system bekommt, und dann muss er pause machen, bis er wieder dran ist. da gibt es in windows immer schon ne relativ heftige untergrenze, wodrunter dann nix mehr geht. sprich: weniger als XYms latenz geht aufgrund der systemarchitektur gar nicht.
schaut man sich diverse teure digitalpulte an, die auch jede menge berechnungen machen, kommen die mit weitaus weniger rechenleistung zurecht um das gleiche zu leisten. man berichtige mich falls ich da falsch liege.
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Ich würde einfach mal behaupten, dass die Audiodaten nicht vollständig im RAM liegen und daher immer von der Platte nachgeschaufelt werden müssen.
Dein Beispiel mit Crysis hinkt auch. 1. ist ein Spiel nicht so IO-lastig wie eine DAW Anwendung und 2. wird hier die Berechnung der Grafik quasi komplett auf der Grafikkarte gemacht. Plugins laufen i.d.R. auf der CPU, hier gibt es diverse Faktoren(z.B. der Scheduler) die die 'Leistung' beeinflussen.
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naja... dann soll cubase halt auf der graka rechnen
es gibt ja auch schon plugins die auf CUDA laufen...von der platte audiodaten nachschaufeln ist irrelevant - dafür ist seit vielen jahren jede platte schnell genug, und davon ändert sich an der asio leistung quasi nichts. ich kann das gleiche projekt von nem schnelleren usb stick oder von meinem raid0 array oder auch von der ssd laden die 550mb pro sekunde schafft. die plugin grenze ist immer die gleiche.
darüberhinaus kann man auch an dem punkt wo die rote lampe in cubase angeht, einfach alle audio events löschen (sodass es alle spuren noch gibt aber nichts mehr von der platte gelesen wird, aber auch alle plugins noch aktiv sind), das ändert an der asio leistung auch nichts, obwohl so gut wie gar nichts mehr von der platte gelesen wird.
es gibt ja die "ASIO" und den "DISK" anzeige, die eben genau darin utnerscheidet. da sieht man dann, was probleme macht. und disk wars bei mir noch nie.
warum sind spiele nicht so IO lastig wie cubase ? würd mich mal interessieren.

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schaut man sich diverse teure digitalpulte an, die auch jede menge berechnungen machen, kommen die mit weitaus weniger rechenleistung zurecht um das gleiche zu leisten
Das ist wohl wahr, und zeigt auch gleich die Crux: ein dig. Pult ist auf seinen Zweck hin optimiert, Windows dagegen ist immer noch als eierlegende Wollmilchsau mit Schwerpunkt im Office-Sektor konzipiert.Insbesondere, da MAC OS heutzutage wie Windows auf Intel-Hardware läuft, aber trotzdem meist weniger Probleme macht, könnte es sich um Problem beim Zusammenspiel zwischen Betriebssystem und Hardware handeln.
Schaut man im konkreten Anwendungsfall auf die Windows-Architektur im Zusammenhang mit Audio-Bearbeitung, könnte man auf die Idee kommen, mal einen anderen Chipsatztreiber auszuprobieren. Man kann in dieser Schemadarstellung gut erkennen, dass der Chipsatz sehr wahrscheinlich der Flaschenhals ist, namentlich die Northbridge, die zwischen CPU und RAM vermittelt:

Das Schemabild ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, was aber nichts am Grundproblem der rechnerinternen Kommunikation ändert.
Viele Grüße, Nils
P.S: moderne PCIexpress-Karten hängen anders als AGP auf der Southbridge, die sonst für die im Vergleich zum RAM eher langsamen Schnittstellen USB, SATA zuständig ist.
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Zitat
schaut man sich diverse teure digitalpulte an, die auch jede menge berechnungen machen, kommen die mit weitaus weniger rechenleistung zurecht um das gleiche zu leisten. man berichtige mich falls ich da falsch liege.
Da kann ich eigentlich nur von nem Lawo MC2 66 reden
Da läuft IMMER alles auf Volllast. Auch wenn auf einem Kanal augenscheinlich NICHTS passiert. Sinn und Zweck der ganzen Sache? Jeder Kanal mit seinen PlugIns bekommt für die DSP Karten eine gewisse Rechenzeit zugeteilt und damit es nicht plötzlich passiert, dass für ein Kanal nicht mehr Rechenleistung genug da ist, die Latenz steigen würde oder schlimmer rennen die Plugin auf Anschlag.Aber mal abgesehen davon, die Dinger laufen mit DSP Karten und nicht mit nem i7 oder so

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... das verrückte ist ja, dass manche digitalpulte tatsächlich auf windows (xp) laufen. die allen&heath iLive läuft gar auf ubuntu linux...
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Das Lawo läuft auch komplett auf Linux. Und dann gibts keine anständige DAW für Linux

ändert aber nichts daran, dass vermutlich jedes bessere Digitalpult mit nem DSP läuft.
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hab grad auch mal getestet... bei mir ist momentan bei 20% (!!!) cpu auslastung schluss mit cubase... crasht zwar nicht, aber fängt an zu hakeln..
system:
i7 2700k
16gb ram (4gb waren voll)
rme babyface auf 2048 samples also max.echt strange ... zum glück brauch ich heute nichtmehr soviel plugins wie früher..
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Ich habs gerade mit Studio One getestet, unter Mac OS. 90 PlugIns, CPU Auslastung geht an die 100% aber es spielt ohne knacksen aber. Dafür mit träger Maus

Mit im Boot nen Delay und Amp Emulation.Mein Rechner:
MacBook late 2008
2,0 Ghz Core2Duo
8 GB Ram -
neue erkentnisse:
versuch 1:
ein sehr rechenintensives plugin 8x hinternander auf eine spur geladen. (also alle insert slots voll)
ASIO leistung: 85%, cpu auslastung: 15%versuch 2:
das selbe plugin (mit den gleichen einstellungen) nur einmal auf eine spur geladen. dann aber diese spur dupliziert.überraschung: mit dieser methode kann ich beliebig viele laden, bis meine cpu bei 100% ist, erst dann ist auch asio am ende. und das waren in dem fall ca. 4x soviele o_O.
für mich ein starkes indiz, dass es wohl doch was mit der programmierung zutun hat ....
cubase mag wohl lieber viele spuren mit wenig plugins jeweils als wenig spuren mit vielen plugins.
im endeffekt wurde ja aber in meinem versuch zweimal das gleiche gemacht - audio daten mit einem plugin bearbeitet - mit möglichst vielen instanzen. mit der methode "1 plugin pro spur" könnte ich dann auch soviele laden, wie man es von der cpu (i7) erwarten würde...
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ich hatte eben einfach wahllos 6 plugs (ssl channel, api eq, c4,REverence, h-delay und n 1176) insertiert und dann per drag-and drop in 10 weitere kanäle gezogen, aussetzter gabs keine aber beim 12. mal war cubase weg. ich installier grad mal 7.0.3 und guck obs hilft. jedenfalls komm ich mit 11 instanzen faltungshall und 11 Instanzen delay vermutlich hin

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mach doch mal das gleiche was ich gemacht hab. also eine spur zumüllen vs. viele spuren mit nur einem plugin. würde mich mal interessieren ob da aufm mac das gleiche verhalten auftritt

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