Beiträge von Matzdrums

    Den MCV hatte ich vor dem Lodgy, man möge mit den Tippfehler nachsehen. Wirtschaftlich und aufgrund meiner aktuellen persönlichen Situation war das Abstossen des Dacia das sinnvollste. Ich brauche den Platz schlicht nicht und wollte nicht weiterhin eine rollende Heizung unterhalten.

    Danke für den Hinweis auf Softube, ich habe mich da mal ein bisschen im Internetz Informiert und heute den Weg zum lokalen Große-Schachtel-Laden in der Nähe gemacht, weil ich die Geräte gerne mal anfassen und möglichst in Aktion sehen wollte. Die Erfahrung war dann so mittel, ausgestellt waren der SSL UF8 und der SSL UF1, der UC1 leider nicht. Nebenan gabs Softube Console 1 Fader und Console 1 sowie den (mir egalen) FLOW. Der (auch) neue Console 1 Compact war leider nicht in der Ausstellung. In Aktion konnte man keins der Geräte begutachten, die angeschlossenen PC´s waren wohl aus energetischen Gründen aus.

    Ich bin dann dort ein wenig herumgeschlichen und habe mir die Fader und Knöpfe der ausgestellten Geräte etwas erfühlt. Dabei fand ich die Softube-Variante im Vergleich eher hochwertiger und rein vom Platzbedarf und der allgemeinen Haptik für mich erstmal besser. Hinter einem Tresen saß ein Mitarbeitender, der auf meine Frage schlicht "SSL ist besser" und "was da nicht steht, ist nur im Lager" antwortete und ansonsten weiter auf seinem Terminal herumdrückte.

    Ein zweiter, sehr freundlicher Mitarbeiter nahm sich schließlich meiner an. Er fand auch erstmal SSL besser, verzichtete aber auf Vorführmassnahmen. Auch ihm gegenüber erwähnte ich, das ich mit Cubase arbeite und das das wohl die Integration von Softube deutlich einfacher von statten gehe (im Internetz gibts ja auch Leute, die das testen). Die Information war ihm neu, ebenso das haptische Feedback beim Softube Fader Mk3 (Spoiler: seehr geil!)

    Hätte ich gerne mit ihm erkundet, aber dafür hätte man ja mal was einschalten müssen. Die Funktionsweise bzw. allgemein die Console Compact war ihm auch neu, ich habe das kurz abstrakt erläutert. Er hatte aber da noch einen ganz heissen Tipp für einen neuen Controller, den konnte er leider auf der eigenen Website nicht finden (Ich vermute den Nektar CS12), der war aber aufgrund von nur 1 Fader für mich sowieso raus. Dabei konnte ich aber erspähen, das es gerade ne Aktion von Softube gibt, wo man noch einen Haufen Plug-ins obendrauf bekommt, das fanden wir dann beide nett.

    Am Ende habe ich mir also Console 1 Fader sowie Console 1 Compact selber verkauft und der toppnette Mitarbeiter hat dabei auch was gelernt.

    Könnte dem nächsten Kunden evtl. helfen. Nach Bezahlung dann 40 Minuten auf zwei Kartons gewartet.
    Installation war kurz und schmerzlos, die Berechtigung für Softube Central muss man aber anscheinend in MacOS nochmal extra vergeben. Nach der Installation lief erstmal alles, beim zweiten Aufruf der Software zwecks Installation von weitern Plug-ins gabs den berühmten Beachball of Death. Manuelles Hinzufügen über "bei Anmeldung öffnen" und ein Neustart hat das repariert. in Cubase machts einfach *puff* und alles funktioniert ohne wie bei SSL ein plug-in pro Channel zu inserieren, sensationell! Console 1 spiegelt den Channel-Strip von Cubase ( ich benutze den sowieso zu wenig, aber für Projektübergaben an Klienten ist das super) Pan als "sends on faders" mit fühlbarem Center ist großartig, Bei"Volume" und für aktuell 3 FX-Sends - gibts bei Unity-Gain ebenfalls eine Rückmeldung über den Fader, gefällt mir sehr gut.

    Insgesamt also ein spannender vormittag mit der (erneuten) Erkenntnis, das das mit dem Einzelhandel so ne Sache ist.

    Morgen stelle ich die Kästen dann mal in die Regie, von einem konkurrierenden Unternehmen soll auch noch das Sonarworks SoundID Reference geliefert werden, das wird dann nochmal anders spannend.

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    Immerhin gibts schonmal Werbung.

    Bei mir ists inzwischen ein (geleaster) leapmotor b10 geworden, im Gegensatz zum Logdy, wo man einfach hinten die Klappe aufmacht, und solange Kram reinschiebt, bis nix mehr auf der Straße steht natürlich weniger Platz, aber was ich in den Leapy nicht hineinbekomme, brauche ich vermutlich auch nicht. 20/10/12/14/16, 2 snares, sampler im case, Hardware und beckentasche passen bei umgelegter Rückbank locker rein. Rack entweder in den Fußraum oder der beifahrende muss den Sitz n bisschen verstellen. Angesichts der laufenden Kosten für mich ein kompletter Nobrainer.

    Wenn man darauf achtet, das die dominante Hand nach dem ersten Schlag nicht innehält, sondern sich weiter Richtung tom3 bewegt, überkreuzen sich die Hände nicht, das ist in der Tat eine Frage der Übung bzw. der auseinandersetzung mit dem Bewegungsablauf- wenn man z.B. in einem Tempo, in dem man den Überblick behalten kann, Achtelnoten mit der dominanten Hand jeweils auf Snare und Toms spielt, und dann die Lücken mit der anderen Hand nach und nach füllt, hat man das mit ein bisschen Geduld und Ausdauer relativ schnell memorisiert und gleichzeitig einen ganzen Sack voller Fill-Möglichkeiten „auf Tasche“. Wer Open Handed spielt, verfährt am besten erstmal genauso, die letzten beiden 16el spielt man dann mit der dominanten Hand. Das braucht zunächst evtl. noch etwas mehr Hingabe, lohnt sich aber.

    Hmm, ich glaube wir reden aneinander vorbei. Es geht um das Fill hier in der letzten Viertel:

    Mit einem Standard-Aufbau lässt sich das sehr schlecht mit RLRL spielen. Man muss es also als Rechtshänder mit LRLR spielen oder als Linkshänder an einem Linkshänder-Aufbau mit RLRL.

    wie oben gezeigt, spielt sich das letzte Viertel recht simpel alternierend beginnend mit der dominanten Hand. Das Tempo ist das Tempo von dem Song um den es geht.

    Drum Bee

    Wo hast du das eigentlich her? Mir kommt da so einiges komisch vor. Siehe Mattmatts Beitrag. Der Tom-Lauf am Ende des zweiten Beispiels geht mit einem normalen Aufbau und normalem RL nicht wirklich zu spielen.

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    :/

    Heute habe ich ein p16 über die dl16 eingebunden, ein p24 habe ich zwar auch aber für Stageconnect brauchts ja eine Strippe extra. So also das p16 über den Ultranet-Port an die dl16 gestöpselt und dann fröhlich loskonfiguriert. Die 16 Kanäle für das p16 sind die Kanäle 33-48 auf der AES-Verbindung, das war schnell eingerichtet. Wenn man aber den Monitormix inklusive des Signalprozessings auf den Ohren möchte, wird es etwas umständlich. Dafür muss man User-Signals definieren und dann auf den AES-Out routen. Ist bei 16 Signalen einigermaßen flott erledigt, es gibt aber insgesamt nur 48 User-Signals. Die auch alle ihr eigenes Icon haben und vorher eingerichtete Farben, Namen und Farben ihrer Sources nicht automatisch übernehmen. Das finde ich recht unpraktisch, auch wenn man den Parcours hoffentlich einmalig absolviert. Oder gibt es dafür einen Knopf, den ich nicht gefunden habe?

    Ich hab das WING Rack im Dauereinsatz in ganz unterschiedlichen Formationen und kann wirklich eine Empfehlung aussprechen. Wenn man sich in das Bedienkonzept / Routing einmal eingearbeitet hat, ist das Leben einfach schön!

    Ich habe das Ding inzwischen in meine Regie gestellt und noch in eine dl16 für den Aufnahmeraum investiert, die hohe Flexibilität ist in der Tat toll, bis ich das völlig durchdrungen habe um z.b durch die Konsole auch Aufnahmen zu mischen, sind aber noch einige Knöpfe zu drücken.

    Und ich will es nicht mehr missen. P&D und Fischer Shaker sind meiner Meinung nach Welten auseinander. Aber 1500 Euro würde ich auch nicht zahlen. Das ist es dann doch nicht wert.

    Mit dem Fischer Shaker hab ich ein paarmal live gespielt und fand das nicht sooo prickelnd, der P&D war im Proberaum ohne P.A und das war nicht schön,