Wie übt / spielt man diesen Song-Abschnitt?

  • Hmm, ich glaube wir reden aneinander vorbei. Es geht um das Fill hier in der letzten Viertel:

    Mit einem Standard-Aufbau lässt sich das sehr schlecht mit RLRL spielen. Man muss es also als Rechtshänder mit LRLR spielen oder als Linkshänder an einem Linkshänder-Aufbau mit RLRL.

    wie oben gezeigt, spielt sich das letzte Viertel recht simpel alternierend beginnend mit der dominanten Hand. Das Tempo ist das Tempo von dem Song um den es geht.

  • Guten Nachmittag,


    ich sage ja: es kommt darauf an.

    Wenn das Speed-Metal gewesen wäre, hätte man so manche Diskussion verstanden.

    Dass ich persönlich kreuzweise hasse und vermeide wie der Dingens, ist mein Problem, aber hier würde sogar ich das noch hinbekommen, wenn ich mal geübt hätte.


    Grüße

    Jürgen

  • m_tree Ich hasse niemanden auf dieser Welt, auch dich nicht.


    Ich bin da ganz bei rhythm memory . Der Song ist ja nun wirklich nicht schnell. Ich kriege die besagten Takte auch mit dem von mir genannten Handsatz hin. Ob ich damit gegen irgendwelche Handsatz-Regeln verstoße, ist mir ziemlich schnuppe. Das Ergebnis zählt für mich.


    Aber ich dachte mir, vielleicht geht es auch ein bisschen bequemer, und jemand schreibt "Ist doch ganz easy! Mach mal so … oder so."

    Und dann habe ich die Frage nach Alternativen gestellt.


    Zum letzten Mal hier übrigens.

    Jedesmal endet es in Spekulationen über meinen Lernstand. Es wird einfach behauptet, ich würde dogmatisch an der fraglichen Notation kleben. Mir würden die Basics fehlen. Und dann diese Ratschläge, "erstmal" dieses oder jenes zu üben. Das geht mir tierisch auf die Nerven.

    Es werden Gerüchte in die Welt gesetzt (KI-generierte Noten), ohne irgendeinen Beweis dafür zu haben.

    Vielleicht habe ich die Takte inzwischen sogar für eine bessere Spielbarkeit verändert. Oder ich habe die Dinger so fleißig geübt, dass ich sie inzwischen einwandfrei spielen kann? Wer weiß das schon?

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Zum letzten Mal hier übrigens.

    Schade, aber kann ich verstehen. Letztlich musst du deine eigenen Wege finden, wie du Dinge spielst. Das ist ja auch gut so. Wenn man in einem Forum 20 "Experten" fragt, bekommt man ebenso viele Vorschläge. Das was für dich funktioniert musst du dann aber trotzdem noch selber rausfinden ;)

    Der Tipp von mir (und letztlich ja auch von Marius) besagt eigentlich nur, dass man als Startpunkt den Standard-Handsatz nimmt, um ihn dann ggf., falls nötig abzuwandeln. Ich trainiere das mit den Schülern bei mir im Unterricht, so dass jede der 16 Rhythmusfiguren im Standard-Handsatz in Fleisch und Blut übergegangen ist, was dann letztlich in der Praxis zum schnelleren und einfacheren Notenlesen führt, da nicht lange überlegt werden muss, welche Hand da wohl benutzt werden soll.

    Ich sage aber auch immer, dass der eben nicht immer und für alle Fälle gilt logischerweise.


    Ein ähnliches Beispiel ist der Fill bei der Nummer von KISS I was made for lovin you. In der Coverband damals musste ich mir überlegen wie spielst du das Ding. Es geht ja über vier Toms, so das klassische "Cave-Man" Fill, 16tel, ein Takt, vier Schläge auf jedem Tom. Ich hatte aber nur drei Toms. Tja , wie würdest du das jetzt spielen, um es musikalisch passend hinzukriegen? Gute Frage für das Forum hier!! ;) (Stelle bei 02:48):

    https://www.youtube.com/watch?v=ZhIsAZO5gl0

    "Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein Hindernis für die Verständigung."



    Marcel Marceau (*1923-2007), französischer Pantomime

  • Wenn man darauf achtet, das die dominante Hand nach dem ersten Schlag nicht innehält, sondern sich weiter Richtung tom3 bewegt, überkreuzen sich die Hände nicht, das ist in der Tat eine Frage der Übung bzw. der auseinandersetzung mit dem Bewegungsablauf- wenn man z.B. in einem Tempo, in dem man den Überblick behalten kann, Achtelnoten mit der dominanten Hand jeweils auf Snare und Toms spielt, und dann die Lücken mit der anderen Hand nach und nach füllt, hat man das mit ein bisschen Geduld und Ausdauer relativ schnell memorisiert und gleichzeitig einen ganzen Sack voller Fill-Möglichkeiten „auf Tasche“. Wer Open Handed spielt, verfährt am besten erstmal genauso, die letzten beiden 16el spielt man dann mit der dominanten Hand. Das braucht zunächst evtl. noch etwas mehr Hingabe, lohnt sich aber.

  • Das Kiss-Fill geht nicht auf der Eins los, und mit einer Trommel weniger geht das bestens,

    vor allem, wenn man am Anfang des Fills die ersten beiden Toms zu einem zusammenfasst.

    Mit etwas mehr Dynamik und Kreativität klingt das auch nicht so langweilig wie im Original. :Q

    Das ist fein beobachtet!

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