Beiträge von rhythm memory

    Wieso sollte es für einen anderen falsch sein, für sich alleine mit dem Schlagzeug zu musizieren?

    Es ist ja an sich nicht falsch. Wenn ich es nur aus Spaß am Trommeln mache ist das ja alles völlig ok. Ich bin da absolut mit dabei. Nur wohin soll das führen, wozu soll ich mich weiterentwickeln wenn ich gar kein konkretes Ziel habe? Wozu mache ich mir Gedanken über alles mögliche, was soll ich üben etc. Wenn ich es niemals in der PRAXIS anwenden werde. Für mich wäre das auf Dauer ein absoluter Motivationskiller. Und dabei bin ich was Schlagzeug angeht, in hohem Maße intrinsisch motiviert, allerdings war bei mir auch immer gleich der Bezug zum musikmachen, sprich Band, dabei. Lexikon75 hat einfach keine Praxis und von daher redet er letztlich aus meiner Sicht wie die ganzen Sofatrainer beim Fußball. Er hat keine Ahnung was Musikmachen eigentlich ist. Sorry, hartes Urteil, er muss es auch nicht haben, kein Problem, aber die Fragestellungen hier suggerieren ja immer wieder das es irgendein Ziel gibt, aber dem ist wahrscheinlich gar nicht so. Aber ich lasse mich gerne korrigieren, sollte ich falsch liegen.


    Andere Frage: Darf ein Hobby sinnlos sein? Wahrscheinlich schon...ich war letztens Wandern im Harz, war schön einfach durch die Natur von A nach B zu wandern. Naja, immerhin hatten wir ein Ziel wo wir ankommen wollten inkl. Erdbeereisbecher...😆

    Das Ziel sollte das gemeinsame Musikmachen sein...ich denke das dies zumindest die wichtigste Eigenschaft von Musik ist: Kommunikation!

    Musik als Sprache für Emotion. Du kannst natürlich alleine komponieren, analysieren, üben etc. Aber wozu das Ganze? Sicher, ich sehe meine Pad-Übungen auch manchmal als Meditation, das sortiert mich innerlich, aber das ist nur ein Teilaspekt, nicht der Kern der Sache!


    Wie auch immer, es ist ja letztlich auch Trend in unserer individualisierten Gesellschaft. Sehe das auch oft bei meinen Schülern, die spielen auch jahrelang für sich alleine. Ich finds traurig.


    Nichts für ungut.

    Musik mach ich eigentlich immer, wenn ich trommle. Dafür brauche ich nicht anderes oder jemand anderes.

    Sicher, kann ja jeder machen wie er möchte. Für mich geht das allerdings irgendwie VÖLLIG am Ziel vorbei, bzw. schwer verständlich, zu verkopft. Vielleicht solltest du es wirklich einfach mal ausprobieren mit anderen zusammen Musik zu machen. Also quasi nicht immer nur Kochbücher lesen, sondern tatsächlich auch mal was für andere kochen...😉

    Liebe Leute, kurz zum Hintergrund meiner Frage: ich spiele seit mind. 10 Jahren AGNER Sticks und hatte immer guten Kontakt mit Paul Agner (habe da als Drum-Teacher auch einen kleinen "Endorsement"-Deal gehabt) Dann wurde Anfang des Jahres (zeitgleich mit dem Verkauf von AGNER an die österreichische Fa. eco-service &consulting GmbH) mein geliebtes Stockmodell S6 aus dem Programm genommen, da die Vorlage (Schablone oder wie immer man das Teil an der Drehbank nennt)), wohl verschlissen war.

    Jetzt hatte ich mit Markus Schwaiger (von eco-service) über email Kontakt einen Deal ausgemacht, dass er mir bei Abnahme von 100 Paar diese doch noch liefern könnte (aus wirtschaftlicher Sicht ja nachvollziehbar wg. der Neubeschaffung der Schablone). Ich sollte dann vorab bezahlen, was ich dann auch tat. Das war am 27.04. Seitdem habe ich nach mehreren emails u.a. auch an Christoph Agner nichts mehr von ihm gehört. Ich wollte nur eine Bestätigung über den Zahlungseingang und einen vorrausichtlichen Liefertermin. Nichts mehr, absolute Funkstille. Die Telefonnummer in Österreich gibts auch nicht mehr.

    Daher meine Frage, ob jemand zufällig hier aktuell Kontakt mit AGNER hat oder irgendwas ähnliches berichten kann!

    Bin etwas beunruhigt, da es ja doch auch eine größere Summe war, die bezahlt habe...

    Finde das auch sehr interessant. Danke fürs Teilen!

    Falls du es noch nicht gehört hast: Beim Schlagabtausch Podcast hatte ja Udo Dahmen auch ein bisschen von seinen Agostini Erfahrungen berichtet. Ich glaube er sprach auch davon dass D.Agostini selbst auch öfters in USA zu Gast war...bin mir da aber nicht sicher.

    Becken müssen glänzen, schimmern und funkeln, ganz egal wie die klingen 8o

    1. wenn ich mir ein neues Auto kaufe will ich keine verdreckte Columbo Karre

    2. für mich gehören brilliant finishes einfach zur Schönheit der Musik und strahlen eben genau das für mich aus

    3. ich bitte euch, ich hänge mir da doch nicht irgendwelche muffigen, kellerverstaubten und verdreckten Becken hin, das geht gar nicht...

    4. ich spiele einfach besser auf brillianten Becken...irgendwie brillanter 8)

    5. war echt frustriert, dass es kein Never Dull mehr gibt, das Zeug war einfach der Hammer

    Anhand der Kataloge kann man es doch relativ einfach rausfinden. Das hatte ich ja auch schon geschrieben in deinem anderen Pearl- Thread:

    im 83er Katalog ist schon das neue goldene Pearl Logo. Passt also nicht. Anhand der Tomhalterungen würde ich dann das Baujahr zwischen 78 und 82 einordnen, Vermutlich die Fiberglass Variante. Es gab auch besagte beschichtete Holzkessel, das findet sich bei BD und Standtoms zusätzlich noch das Wood-Fiberglass Badge. 1982 gab es wohl auch die M-Serie mit Maple Kesseln, sind aber seltener...

    Du kannst also zu dein Set einfach als Pearl M-Serie von 1982 bezeichnen!😉

    Hier noch ein konkretes Beispiel von Collapsed Rudiment, was ich mal bei Dean Hall einem Scottish Pipe Band Drummer gelernt habe.

    (Man sieht also, es gibt auch andere, die auf solche Ideen gekommen sind;-))

    Da gibt es die "Fla-fla-flams", das sind schnelle abwechselnde R-L Flams in 16tel. Um das zu trainieren startet man mit Doppelschlägen und zieht dann den zweiten Schlag des Doppelschlags an den ersten des nachfolgenden Doppelschlages heran. Fokus liegt dabei auf der Armbewegung, die ja gleich bleibt.

    Wenn man das smooth "morphen" kann, macht das echt Spaß und trainiert die rhythmische "Elastizität".

    Habe auch keine Zeit sowas in der Tiefe zu üben, aber ich sehe es als Horizonterweiterung und Inspiration. Z.B. finde ich den Ansatz überhaupt erstmal interessant Schläge zeitlich "auseinanderzuziehen" oder eben zu "Kollabieren"...sehe es auch als super timing bzw. (Micro-timing)-Übung! Dazu sagt Claus ja auch einiges im Interview. Also ich sehe da schon einen Zugewinn, auch theoretisch, da es eben einen neuen Zugang zu Rudiments und Timing öffnet! Spannend!

    ebenfalls 8| 8| 8| sogar mit ner 70er Ludwig Snare! Hammer...hast du da denn jetzt zugeschlagen? Lohnt sich auf jedenfall...ich habe auch zwei Pearl Wood-Fiberglass Sets und finde den Sound und auch die Optik einfach klasse! Du hast mit den Toms sofort den Tom-Sound der späten 70er bis frühen 80er, also so richtig schon trocken und warm und rund. Mein Yamaha Beech Custom steht seitdem im keller.... 8)

    Für mich gehören Papiernoten in jeden guten Unterricht, auf jedenfall (wie bereits schon gesagt worde "um Himmels willen" analog!)! ich erstelle eigene Notenarbeitsblätter, Transkriptionen usw. mit Finale, oder auch handschriftlich. So einen Generator würde ich auch deshalb nicht nutzen, da mir garantiert das Notenbild am Ende nicht gefallen würde ;) Da bin ich etwas picky...

    im 83er Katalog ist schon das neue goldene Pearl Logo. Passt also nicht. Anhand der Tomhalterungen würde ich dann das Baujahr zwischen 78 und 82 einordnen, Vermutlich die Fiberglass Variante. Es gab auch besagte beschichtete Holzkessel, das findet sich bei BD und Standtoms zusätzlich noch das Wood-Fiberglass Badge. 1982 gab es wohl auch die M-Serie mit Maple Kesseln, sind aber seltener...
    Der Kesselsatz (mit Snare) allein sollte so bei 300,- liegen würde ich sagen. Ist ein cooles Set, was sind das für Becken? Meinl?