Sex and Drugs and Rock'n Roll und Geldgier (aus dem "Taylor Hawkins gestorben"-Thread)

  • hallo,


    es ist fast eine schande, so etwas in einem "nachruf" fred zu diskutieren. bei einigen hier fehlt es wohl an empathie und pietät.

    die diskussion an sich hat sicher seine berechtigung. aber bitte einen neuen fred öffnen!

    nein, ich bin kein foo fighters fan.


    mfg

    "Alles was kleiner als 14" ist, sind keksdosen und aschenbecher.", Ballroom Schmitz (RIP)

  • Ich finde übrigens auch die Diskussion um den Drogen- und ggf. Medikamentenkonsum fragwürdig.


    Denn da wo Licht ist, ist immer auch Schatten und wir sind alle nur Menschen. Ein Taylor Hawkins, der allem Anschein nach ein makelloser Musiker, Freund und Familienvater war, brauchte eben auch so sein Ventil und hatte so seine Probleme. Ein Dave Grohl ist u.U. ein straffer Bandleader, der seine Leute möglicherweise z.T. zu sehr angetrieben hat (Stichwort Spekulationen über damit zusammenhängenden Burn-Out von Hawkins) ... ja, und? Bei Grohls Vorgeschichte mit Nirvana und dem Verlust von Kurt Cobain auch verständlich.

    Zeig mir jemand einen, der es besser kann ... geht nicht? Ja, weil das nicht ersetzbare Typen sind.


    Bei vielen anderen Künstlern war und ist es ähnlich. Das sind auch alles nur Menschen und das, worauf so viele "Normalos" neidisch sind, ist für die Künstler selbst oft eine Bürde. Je mehr Emotionalität und Tiefgründigkeit im Spiel sind und je mehr sich die eigene Kunst um's Aufarbeiten von negativen Erfahrungen, psychischen Belastungen und Gefühlen dreht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für solche "Ventile" wie Drogenkonsum aller Art. So beobachte ich das zumindest.

  • Ich finde übrigens auch die Diskussion um den Drogen- und ggf. Medikamentenkonsum fragwürdig.


    Denn da wo Licht ist, ist immer auch Schatten und wir sind alle nur Menschen. Ein Taylor Hawkins, der allem Anschein nach ein makelloser Musiker, Freund und Familienvater war, brauchte eben auch so sein Ventil und hatte so seine Probleme.

    Du meinst jetzt die Diskussion speziell im Fall Taylor Hawkins? Ich habe sie nicht verfolgt.


    Aber allgemein bin ich der Meinung, dass man Suchtproblematiken gar nicht oft genug thematisieren kann. Nachwachsende Jahrgänge stehen immer wieder neu vor der Herausforderung, sich dafür oder dagegen zu entscheiden.

    Es ist ja eine Tatsache, dass gerade Promis große Vorbildfunktionen bei jüngeren Leuten haben. Vielleicht hält es den einen oder anderen davon ab, Drogen auch nur auszuprobieren.

    Der Mensch neigt ohnehin zum süchteln. Und wenn es nur der Kaffe ist, oder der Kick durch täglichen, ausgiebigen Sport. Für viele ist es ein lebenslanger Kampf diesen Versuchungen zu widerstehen, bzw. überwundenen Süchten nicht wieder zu verfallen.


    Relativieren sollte man es mMn jedoch nie wie z.B. mit der Aussage "Er brauchte eben ein Ventil".

    Denn das brauchen wir alle mehr oder weniger. Und wenn jeder diesen Weg wählen würde…

    "Ambition is a dream with a V8 engine" - Elvis Presley

  • Bei Künstlern dieses Kalibers gehört es zum guten Ton, bei solchen Geschichten keine Gagen aufzurufen. Im Gegenteil, es würde mich sogar wundern wenn da ein Künstler irgendwelche Reisekosten eingereicht hätte.

    Wenn man das Knie sieht, ist die Bassdrum zu klein!

  • Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es in diesem Thread überwiegend nicht mehr um Taylor Hawkins geht.


    Wenn Ihr über die dunklen Nebenerscheinungen des Musik-Business diskutieren wollt, öffnet bitte einen eigenen Thread. Diesen Thread schließe ich jetzt.

  • Dieser Thread wurde aus dem "Taylor Hawkins"-Thread ausgelagert. Vieles ist mir persönlich schon zu grenzwertig, insbesondere das unterschwellige Verständnis und die Duldung von Drogen (inkl. Alkohol).


    Dieser Thread wandelt auf dünnem Eis.

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