Fragen zu Roland SPD-S

  • P.C.
    Ich kenne leider weder den SPD-11 noch SPD-S, spiele aber mit dem Gedanken mir ein SPD-S zuzulegen. Ein Manko beim SPD-S sehe ich deshalb nicht, da man ja, wenn ichs richtig kapiert habe, die Samples komplett mit den entspr. Effekten ablegen kann. Dass ich dann während dem Drummern noch einen weiteren Echtzeiteffekt zuschalte kann ich mir (im Moment) noch gar nicht vorstellen. Mir geht es eigentlich darum, fertige Samples samt Effekten abzufeuern und nicht ein Sample zu starten und dann den entspr. Effekt dafür einzuschalten! Oder hab ichs noch immer nicht richtig verstanden?

    "Lieber Bum als Brum"

  • Doch, hast du. Generell ist das ja auch mein Vorschlag. Ich finde ihn nur leicht umständlich, da man die Balance zwischen verschiedenen Sounds mit verschiedenen Effekten so nur über einen Umweg zeitraubend hinbekommt.
    Ansonsten ist das Teil aber der Hammer.

    «And in the end the love you take, is equal to the love you make.»

  • Zitat

    Original von P.C.
    Ansonsten ist das Teil aber der Hammer.


    Jetzt bin ich wieder beruhigt :]


    Zitat

    Original von P.C.
    ...da man die Balance zwischen verschiedenen Sounds mit verschiedenen Effekten so nur über einen Umweg zeitraubend hinbekommt.


    Wie meinst Du dass mit der Balance! Meinst Du damit die Ausgewogenheit, also auf allen Samples den Effekt in der gleichen Ausprägung (Einstellung) ??

    "Lieber Bum als Brum"

  • Nein, ich meine damit, dass man, wenn man bspw. ein akustisches Drumset drauflegt, auf den Toms und der BD vielleicht weniger Hall haben will, was aber nicht geht - außer über den Umweg.
    Gebraucht habe ich das so aber fast noch nie. Was allerdings für den Live-Einsatz super ist, ist die Möglichkeit, mit einem Drehregler (unten links), die Effekte (zwar nur generell für alle Pads, aber immerhin) zu steuern. Das bedeutet in der Praxis: Wenn du ein und die selben Sounds mal mit viel, mal mit wenig Hall spielen willst, musst du nicht ein neues Patch anlegen und die Effekte nacheinander editieren, sondern kannst bei dem erstellten Patch bleiben und drehst einfach den Effekt etwas mehr auf. Fertig! Einfach aber genial.

    «And in the end the love you take, is equal to the love you make.»

  • Hi,


    du hast 9 Pads und es spielt keine Rolle wann du welchen Sample abspielst. Du kannst die hinteinander, zusammen, loopen oder was auch immer machen. Da kannst auch zwei Samples pro Pad belgen. Mache ich nicht, da ich mit 9 Pads genügend Pads habe.


    Als FlashCard, nimm die SanDisk. Die werden auch von Roland empfohlen.


    Da ich meine Samples alle auf dem PC erstelle (ist eigentlich viel einfacher), sind die Echtzeit effekte nicht so wichtig. Der große Vorteil auf dem PC, bessere Arbeitsplattform und man hat ein BACKUP! Sollte man nie vergessen, wenn man alles nur auf einer FlashCard hat.


    ZU 2.)
    Ich hatte vor dem SPD-S keinen Sampler und hatte überhaupt kein Problem dami. Die Bedienungsanleitung ist sehr gut und verständlich geschrieben.


    Zu 3.)
    Da ist nur der Sampler bei, ein Haufen Samples und eine Sample-CD.



    Eine Halterung (wenn nötig) must du dir noch zulegen. Das ist die APC-33


    Ich hatte noch keine Probleme mit den Pads. Der Support bei Roland ist aber sehr gut und in solchen Dingen sehr kulant.


    EDIT:
    Man kann über den Effekt-Regler die Effekte in Echtzeuit steuern. Das gilt halt für den ganzen Patch und nicht für ein einzelnes Pad. Live-Effektsteuerung pro Pad hab ich noch nie gebraucht. 8)


    heiber
    Du kannst deine Samples erstellen wie du möchtest, mit alle nötigen Effekte die du brauchst. Wenn du das hast, machst du einfach ein Resampling. Am PC ist das natürlich einfacher, da es mehr Tools und Programme gibt.



    Gruß Ruby

  • moin,


    gibt`s da ne software empfehlung(sample erstellung) deinerseits?nicht zu aufwändig,dem zweck entsprechend und nicht so teuer?



    hasst du irgendeine soundbeispiel zum reinhören,auf der roland seite funzt der link nich?



    mann hört

  • Hi norm,


    herzlich willkomen im DF.


    Ich weiß nicht genau was du mit Soundbeispiel meinst. Man kann mit dem Sampler alles abspielen was man digital hat. Angefangen von der Star Wars Hymne bis zu einem Baby- Geschrei, Naturgeräusche, FX-Effekte usw. Prinzipiell ist es vollkommen egal, hauptsache man kann es aufnehmen :)


    Sw gibt es schon einiges. Cubase, Fruity Loops, Logic, Sound Fourge, von Magix gibt es galube ich auch was. (mehr fällt mir gerade nicht ein) Umsonst sind die Programme leider nicht.


    Gruß Ruby

  • moin,
    Ruby und alle
    mit einem soundbeispiel meine ich ob jemand zb. eine aufnahme damit gemacht hat,oder einen livemitschnitt oder so etwas.würde mir das teil mal gerne in action anhören.
    @alle
    interessieren würde mich noch ob mann die samples,wie bei einem gitarreneffektgerät(gt-8)in bänke ablegen kann.


    zb. möchte ich für ein stück 3 samples ins gerät laden und diese dann für das spezielle stück abspeichern und abfeuern.für das nächste stück dann von mir aus 5 samplaes und immer weiter bis unser set abgedeckt wäre?


    sind diese dann gerennt abgespeichert abrufbar zb.mit einer nummer (oder einem namen) oder geht das überhaupt nicht,bzw. muss mann dafür immer einen grossen tastenaufwand fahren?


    es geht ja um livegigs und da fänd ich es super die abgespeicherten samples zum jeweiligen song kurz vorher unkompliziert aufzurufen und abzufeuern.



    dank im vorraus für eure gedanken


    der norm

  • Hi Norm,


    der Sampler hat StereoIN, damit kannst du alles mit einer einwandfreien Soundqualität aufnehmen. Zumal man Live-Mitschnitte nicht mit einem Sampler aufnimmt. So etwas nimmt man mit Aufnahmegeräten auf, macht mit einem Audioprogramme daraus Samples und speichert oder nimmt diese auf den Sampler auf.


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was du da genau hören willst. Also bei einer Ballade habe ich einen Wind der von links nach rechts rauscht. Irgendwo habe ich Sirenengehäule, dann ein paar Perc-Effekte. Das Samplersignal geht an die PA und der Mischer ist dafür verantwortlich das solche Samples in den Gesamtmix rein passen. Zumal du noch nicht einmal weißt was überhaupt alles vom Sampler kommt :D Wir spielen ab und zu den Opener Eye of the tiger. Da habe ich einfach der Gitarre vom Original geloopt. (Die ersten vier Takte) Wir kommen dann auf die Bühne, der Gitarrist setzt darauf ein, der PA-man macht vom Sampler einen Fade-Out und niemand merkt etwas. Und alle sind sie verwundert wie dat geht 8)



    Bänke / Patsches
    Du kannst so viele Samples (stell dir einfach mal ein mp3-Schnipsel vor) wie der Sampler Platz hat auf den Sampler laden oder über die LineIn aufnehmen. Du kannst z.B. einfach einen CD-Player an das Line-In stöpseln am Sampler auf Aufnahme drücken und die Cd aufnehmen. Es ist völlig egal was und wie lange du afnimmst. Du musst nur für genügend Speicherplatz sorgen! (FlashCard)


    Das Thema Bänke wird mit sog. Patches geregelt. Ich weiß jetzt ned genau wie viele 100 Patches man hat, aber es sind genügend da. Pro Patch kann man die 9 Pads bearbeiten. Du kannst pro Patch auf jeden Pad max zwei Samples legen. Also, pro Patch max 18 Samples. Ich habe momentan max 5 Samples pro Patch. Mehr hatte ich noch nie gebraucht


    So und jetzt kannst du noch jedes einzelen Pad (pro Patch! ) konfigurieren wie der Sample ablaufen soll.


    Soll der Sample auf diesem Pad geloopt werden, soll das angeschlagen Pad andere Pads stoppen, sollen die Pads/Samples gemeinsam ertönen....


    Das ist eine endlose Geschichte..., aber eine reine Konfigurationssache die man einmal pro Patch einstellt.


    Also wenn du drei Samples für den Song hast, erstellst du ein Patch mit den Namen Song1. AUf Pad 1 kommt Sample1, auf Pad2 kommt Sample 3 auf Pad9 kommt Sample3. (Die Samples werden dem Pad zugeordnet) Alle Samples starten dann durch Anschlag oder Midi-Befehl. Wenn Pad1 ein Loop ist loopt dieser Sample bis du den Sample durch z.B erneutes anschlagen wieder stoppst. Sample2 durch Anschlag starten, der mitläuft oder Sample1 stoppt. Es kommt einfach nur darauf an wie du die Pads konfigurierst.


    Im Song2 mit 5 Samples erstellst du ein neuen Patch "Song2". Du kannst entweder auf die gleichen/bereits vorhanden Samples zurück greifen (auswählen) oder wieder neue Samples aufnehmen. Wie die Samples vom Namen her heißen ist vollkomen Wurscht! (max 8 Zeichen)


    Es geht nur um LiveGigs :D
    Du wählst bei deinen LiveGigs nur den gewünschten Patch aus und dann hast du alle Samples die du brauchst. Es gibt da keine Ladezeiten oder sonst irgend wass. Patch wählen und loslegen.



    Gruß Ruby

  • Hi Ruby,


    Danke für diese ausführlichen Infos und Anwendungsbeispiele. Jetzt bin ich mir
    sicher dass das Teil auch für mich das richtige ist!!!


    Gruß Bernhard

    "Lieber Bum als Brum"

  • Hi,


    ich habe nochmal nachgesehen. Man kann 128 Patches erstellen.
    Ich stelle euch auch mal ein paar Samples zum anhören zur Verfügung.


    Vielleicht erratet ihr woher (von welchen Song) die Samples kommen.


    Sample 1 ca. 87 kb, ja genau das ist von ;)


    Sample 2 ca. 339 kb, (den könnte man kürzer sampeln... 8) )


    Sample 3 ca. 23 kb, ist der nicht süß... :]


    Sample 4 ca 83 kb, ist nicht ganz einfach :rolleyes:


    Sample 5 ca 64 kb, echt schwer zu erraten, habe den Effekt aus einem Live-Mitschnitt raus gesampelt


    Viel Spaß beim hören


    Gruß Ruby

  • hi ruby,


    also erstmal vielen dank für deine ausführlichen erklärungen!mit der aufnahme frage meinte ich zb. eine liveaufnahme deiner band mit dem sampler im eisatz.du beschreibst bei deiner antwort,dass du einen wind effekt stereo über die pa schickst.genau so etwas habe ich gemeint.das mann mit dem roland keine liveaufnahmen macht ist mir klar,vielleicht habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt.


    genau so etwas habe ich halt damit vor und deswegen würde ich mal gerne wissen wie sich das in einen songintro anhört!


    deine antworten waren allerdings so zufriedenstellend das ich mir das jetzt sehr gut vorstellen kann und auch sicher sein kann das es so funktioniert wie ich es brauche.


    du hasst mir echt weitergeholfen...


    gruss...der norm

  • Hi Ruby,


    aah, ein qwiss :)


    Na, dann wolle mer mo en tipp abgewwe:


    1 hört sich schwer nach einem Bon Schowi Riff an (it's my life ?)
    2 iss wohl das intro von "in the shadows"
    3 iss wohl aus 'nem "Werner" Film ?
    4 Würde bestimmt problemlos als Intro für "Hung up" durchgehen, sowas gab's aber auch schon mal bei "no son of mine"
    5 kann alles mögliche sein, k.a.


    Wann iss'n Lösungstag ?


    Gruß aus rhoihesse,
    Kai

    Entscheidend ist nur was dabei raus kommt!

  • Hi norm,


    keine Ahnung ob ich einen Mitschnitt von Songs mit Samples habe, da müsste ich mal in den Aufnahmen suchen, das kann aber dauern.


    Die Samples hören sich genau so an, wie die obigen Beispiele. Da gibt es überhaupt keinen Klangverlust usw. Wenn du mehrere Samples zu den Songs spielen willst, ist der SPD-S das absolut richtige Instrument.


    Und jetzt zur Auflösung des Sample-Games 8)


    1.) Ja, das ist von BJ It´s my life. Das ist der erste Gitarren-Riff von dem Song. Der Sample wird einfach mit gespielt. Zweimal anschlagen wie das Original und perfekt! Der Sample macht verdammt viel Druck.


    2.) Klar, In th shadow, das war ja wirklich nicht schwer. Ein Ton als Sample hätte eigentlich schon gereicht, dann hat man aber ein kleines Groove-Problem. Bei vier Schlägen hat man ein besseres Rythmusgefühl für den Loop.


    3.) Logisch, Werner. Welcher Film weiß ich selber nicht mehr. Bauen wir ab und zu ein wenn der Sänger gut drauf ist :D


    4.) Ja, das ist der Original TicTac von HungUp (Madonna). Ich musste diesen erst einmal aufpumpen (lauter machen), da der im Original viel zu leise ist. Einfach loopen und schon hat mein einen schönen Wecker.....


    5.) Dieser Tom-Effekt kommt aus dem Livemitschnitt von Phil Collins, Another day in a paradise. Hier könnt ih mal vergleichen.
    Und hier wenn man den Tom etwas Hall hinzu mischt.


    All diese Effekte und noch viel mehr, nutzen wir Live


    Gruß Ruby

  • Hi Ruby,


    also die Nr.5 war aber auch wirklich fies ;) .
    Ich habe gerade mal nachgeschaut: Das wurde 1989 veröffentlicht. Wir hatten's damals gespielt aber ich hätte den Schnippsel beim besten Willen nicht erkannt. Beim anhören des Live-Mitschnitts ist's mir dann aber wie Schuppen von den Haaren gefallen.


    War auf jeden Fall eine gute Idee, die Samples ohne Quellenangabe einzustellen :) .


    Gruß,
    Kai

    Entscheidend ist nur was dabei raus kommt!

  • Hi heizer,


    hast schon Recht, wenn man den Song nicht im Ohr hat kommt man nie drauf. Der Sample ist auch wirklich gut gelungen. Ich wollte auch zeigen, daß man sogar aus einem Live-Song gute Sample produzieren kann. Vor allen, Sound-Effekte die man mit normalen Mitteln kaum erstellen kann. Ist zwar ein morz tüfftelei, aber es geht. Solche Samples lassen sich auch nur mit guten Programmen auf dem PC produzieren.


    Aber 4 von 5 Punkten ist doch nicht schlecht ;)



    Gruß Ruby

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